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Wunschlosigkeit

38 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Freiheit, Erfahrung, Wünsche, Wunsch
manjatu
Diskussionsleiter
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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 20:58
Ich habe herausgefunden, je mehr ich loslassen kann, desto weniger können Ängste undSchweregefühle überhaupt von mir Besitz ergreifen oder wenn, dann verschwinden sieschnell wieder, weil ich ihnen keine Nahrung gebe. Wenn ich alles geniessen kann ohne esaber zu wollen, wenn es einmal nicht so ist, dann fühle ich mich derart frei, dass sogarder Tod überhaupt nichts besonderes mehr ist und ich überhaupt keine Bedenken mehrdeswegen habe, denn er kann mir nichts nehmen, ich habe auf der einen Seite, bereitsalles erlebt in irgendeiner Form und auf der anderen keinen Bedarf nach endloserWiederholung aller Lebensgenüsse.



Hat jemand ähnliche Erfahrungen,dass Wunschlosigkeit zu einem hohen Mass an innerer Freiheit führt und wie findet ihrheraus, ob eine Gewohnheit von euch suchtartig, zwingend ist, also einAbhängigkeitsmuster oder wo die Lebensgenüsse frei fliessen, auch wenn ihr sie nie mehrhättet, euch keinerlei Kopfschmerzen oder Mängel daraus erwachsen würden?



Hat schon jemand versucht, bewusst eine Zeit lang auf etwas zu verzichten, um sichselber besser kennen zu lernen?


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manjatu
Diskussionsleiter
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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 20:59
kite20 schreibt:

Verzicht und Wunschlosigkeit passt irgendwie nicht zusammenoder?


Es kommt darauf an, was man unter Verzicht versteht. Was ich damitsagen will, manche mögen ja meinen, sie seinen wunschlos glücklich, aber dies erscheintihnen nur so, weil sie niemals auf etwas verzichten mussten, was ihnen Spass und Freudebereitet. So wäre dann der Verzicht natürlich nicht wie du sagst, Wunschlosigkeit, aberer würde zum Vorschein kommen lassen eben gerade die Erkenntnis, dass man gar nicht sowunschlos ist, wie man vielleicht glaubt.

Wenn man auf etwas verzichten kann,das einem grosses Vergnügen bereitet, ist das durchaus ein Zeichen von Wunschlosigkeit indiesem Bereich. Somit siehst du den Unterschied, ich meine damit, wenn man verzichtenkönnte und nicht der Verzicht selber sei die Wunschlosigkeit.

Wenn ebenWunschlosigkeit da wäre, würde ein Enden einer Befriedigung nicht wie ein Verzicht wirkensondern es wäre mehr ein Abschied nehmen und loslassen ohne zu wissen, ob man schonmorgen wieder oder gar nie mehr in den Genuss dieser Befriedigung kommen wird.


jolija

es geht nicht darum, es loszulassen, sondern es im entscheiden Momentloslassen zu können. Verstehst du den Unterschied? Solange du dich an gewissen Dingenfesthältst, ist das die Grundlage von Angst, Kummer und Schmerzen. Denn im festhaltenliegt die Möglichkeit enthalten, etwas zu verlieren. Dadurch können Sorgen entstehen undso weiter.

Wer keine Sorgen, Ängste in seinem Leben möchte, sollte erkennen, wiesein Wunsch, etwas zu haben in sich die Angst trägt, es nicht zu bekommen oder zuverlieren. Das ist schon alles.


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yajoi
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:18
.. das ist schon alles. <-- du hast mir zuviel getextet, dass mag ich gar net alleslesen, kannst du mir ne Kurzform davon geben büddö


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doktore_
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:35
ich bin voller wünsche, die nicht erfüllt wurden


mag sein, dass ich zu jungwar


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:38
>Wer keine Sorgen, Ängste in seinem Leben möchte, sollte erkennen, wie seinWunsch, etwas zu haben in sich die Angst trägt, es nicht zu bekommen oder zuverlieren.<


Das Allein wird nicht reichen um für immer Sorgenfrei zusein, gibt es so was überhaupt? Sorgen und Ängste gehören zum Leben davor weg zu rennengeht nicht.

Wunschlosigkeit könnte Frei machen, Ziellosigkeit aber Krank.


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:46
Ich gebe dir recht, dass Sorgen zum Leben dazugehören. Aber man kann diese Sorgenüberwinden. Sie müssen nicht bleiben. Es geht um die Überwindung dieser Sorgen.Irgendwann erscheinen die "kleinen" Sorgen des Alltags nicht mehr. Wirklich komplett ohneSorgen zu Leben schaffen vielleicht irgendwelche Yogis in Indien aber in einermaterialistischen Welt wie wir leben werden wir ständig von Sorgen bombadiert. BestesBeispiel ist das Geld.

Angst ja. Ängste nein. Ist sicherlich Definitionssacheaber die Angst vor dem Feuer ist durchaus berechtigt aber Ängste also Angstzustände (inwelcher Form und Intensität auch immer) sind nicht nötig.

@manjatu: Ja dieErfahrung mache ich auch. Das schöne ist, dass man sich dann dauernd vom Leben neuüberraschen lassen kann. Es wird nie langweilig ;) Man fängt an das Leben zu lieben auchwenn nichts bedeutendes passiert :D Wie auf Drogen.


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:49
ich seh das anders @nexuan:

ich glaub kaum, dass angst und sorgen zum lebendazugehören, es wird uns nur so beigebracht.
uns wird beigebracht, interesse fürmaterial, geld, etc (alles mögliche unnatürliche) zu haben, dadurch entsteht gleichzeitigauch die angst, es wieder verlieren zu können, also klammern wir uns fest dran und gehenalle brav arbeiten, kaufen heiße kleidung, haben nen tv und nen rechner und ein bett undnatürlich strom, ohne den kann man doch gar nicht leben, nicht wahr? ;)

wenn mansich bewusst macht, wo man her kommt (und das ist zweifelsohne aus der natur) dann siehtman auch ganz schnell, was die essenziellen dinge des lebens sind: liebe, mitgefühl,lebensenergie/qi, sonne, wasser, erde, wind, feuer... alles das, was man nicht kaufenmuss.

würde da aber jeder drauf kommen, würden die menschen erstens nicht mehrarbeiten gehen und die reichen nicht noch reicher machen und zweitens hätten sie keineangst mehr, wären ausgeglichener, liebevoller, mitfühlender,... es gäb keine kriege mehr,es gäb keine nennenswerten krankheiten mehr, niemand hätte mehr macht über einen andrenmenschen. aber da es so weit nicht kommen darf, ist das fernsehn voller werbung fürsinnloses material und die nachrichten/zeitungen voller angstverbreitung über zb denbösen osten, der eine riesenatombombe bauen wird, h5n1, aids, ...


ichverzichte bewusst auf fernsehn, radio und zeitung.
ich bin mir darüber im klarengeworden, dass ich nichts bräuchte. nichts außer die natur. ich habe weder angst vorobdachlosigkeit, arbeitslosigkeit (bin ich ja eh schon *g*), krankheiten, tod.

ich kann manjatu da nur recht geben


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:51
manjatu, ich finde es sehr interessant, was du hier beschreibst.
Doch mir stellt sichauch die Frage, inwieweit du dich an etwas Neuem erfreuen könntest wenn du schreibst "ich habe auf der einen Seite, bereits alles erlebt in irgendeiner Form und auf deranderen keinen Bedarf nach endloser Wiederholung aller Lebensgenüsse", denn wirkönnen ja nie wirklich wissen, was das Leben noch an Überraschungen für uns bereit hält,nicht?!

Ich stelle mir diesen Zustand einerseits sehr schön und angenehm vor,möchte auf der anderen Seite auch darauf hinweisen, daß vollkommene Wunschlosigkeitkeinesfalls zu einer Stagnation führen darf, welche den Menschen in seiner innerenEntwicklung behindern würde.


Hat schon jemand versucht, bewusst eineZeit lang auf etwas zu verzichten, um sich selber besser kennen zu lernen?

Ja ich habe schon desöfteren gefastet und kann dies nur jedem weiter empfehlen.
Man bekommt, auch schon nach kurzer Zeit, ein ganz anderes Körpergefühl sowie einenklareren Geist, dieser Zustand schenkt neue Kraft und eine gesteigerte Innenschau.


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:51
trotzdem habe ich noch einen letzten wunsch: dass die menschen wieder mit der natur leben^^


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jolija
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:56
wie war das vor ein paar tausend jahren..wos al die dinge dies heute gibt,nichtgab?..selst da war es nur wichtig das der mensch ums nackte überleben käpfte..es wurdegejagt und auch da gab es kämfpe..also liegt es in der natur des menschen..das man manchedinge braucht und nie ganz drauf verzichten kann..
tv ,zeitung und radio..das sindnicht die dinge die das leben ausmachen..oder seh ich das falsch?


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 21:57
@schaumkuss


Die Erde ist kein Paradies, es gibt das Licht und esgibt die Dunkelheit, Positiv Negativ, Leben und Tod. Glück und Unglück.


Ichhab überhaupt kein Problem damit das es so ist. Heißt das dass ich ständig Angst habeimmer Stress und Probleme? Nö.


Ja wir bruachen weder Strom noch einenBett, sag mir aber warum ich wie ein Neandertaler leben soll? Damit ich FREI bin? Soetwas gibt es nicht, jeder definiert es anders. Ich fühle mich Frei. Du kannst Nackt seinund irgendwo am Strand sein und trotzdem dich gefangen fühlen und die ganze Welt als einGefängnis sehen.


Es kommt drauf an wie du es siehst nur das ist Wichtig.



Ich hab nicht gesagt man muss in einer Welt voll mit Angst und Sorgenleben, das tue ich ja auch nicht.


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:00
@Sidhe: Stell dir vor du könntest Leben wie ein Kind. In den Tag hinein ohne irgendwelcheÄngste und Sorgen zu haben. Alles was du siehst fasziniert dich aufs neue. Das ist es wodieser Weg hinführt. Ohne dabei allerdings die Vernunft, die durch deine Erfahrungenzusammengekommen ist zu vernachlässigen.

@nesuan: darum geht es nicht ;) Dusollst eigentlich nur von den Sorgen ablassen. Das andere ist ein Mittel zum Ziel abernicht notwendig.


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Sidhe
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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:01
Freiheit und somit Wunschlosigkeit wird man nie Außen finden.

Man kann sie nurin sich selbst erzeugen.


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:03
@Horusfalk: Stell dir vor du könntest Leben wie ein Kind. In den Tag hinein ohneirgendwelche Ängste und Sorgen zu haben. Alles was du siehst fasziniert dich aufs neue.Das ist es wo dieser Weg hinführt. Ohne dabei allerdings die Vernunft, die durch deineErfahrungen zusammengekommen ist zu vernachlässigen.

Ich weiß, wie esgemeint ist, habe nämlich vergessen zu erwähnen, daß ich dieses Gefühl mittlerweileselber kenne *lach*
Wenn auch mitnichten in einer so andauernden Intensivität wie esbei manjatu der Fall zu sein scheint, doch für manche Tage empfand ich ebenso.


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:03
@horusfalk3


Doch doch man hat "hier" fast das Gefühl:


Wunschlos = Angstfrei


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:06
Man versuche nicht, sorgenvolle Gedanken und Ängste zu verdrängen, denn das kostetEnergie und würde die Aufmerksamkeit noch mehr auf sie lenken.
Vergessen oder einfachabschalten kann man auch nicht, und wenn doch, so ist Verdrängung immer schädlich.

Wir müssen unsere Gedanken einfach zu beobachten lernen, ihr Muster erkennen undwissen, wann sie wie und wo hinwandern. So können wir sie erkennen und bewußt lenken.


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:08
Wir müssen unsere Gedanken einfach zu beobachten lernen, ihr Muster erkennen undwissen, wann sie wie und wo hinwandern. So können wir sie erkennen und bewußt lenken.

-----------

Ja da ist was dran, wie ticke ich warum empfinde ich so?Sich selber kennen lernen und versuchen zu balancieren.


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jolija
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:10
wie finde ich meine balace?..wenn mir aber wenig zeit bleibt für mich zu sein(habe kleinekinder die mich ständig vordern)


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:10
Wenn ein Mensch keine Wünsche mehr hat, ergibt sein Leben keinen Sinn mehr.

Dasist wie ein Weg ohne Ziel.


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jolija
ehemaliges Mitglied

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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:18
hey was los..fällt euch nix mehr ein?


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Wunschlosigkeit

29.06.2006 um 22:21
@Joli

DU musst Freiräume schaffen, irgendwann müssen die Kiddys doch auchins Bett oder? Es geht nicht anders du muss dir mal Frei geben, mal in der Woche eineStunde innehalten.

Ist da überhaupt keine Möglichkeit?


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