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Utopien

35 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Utopie, Orwell, Huxley

Utopien

06.04.2004 um 11:12
Hi @ all,

ich weiss jetzt nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich suche nach Utopien ala 1984 oder Schöne neue Welt. Jules Vernes kenn ich schon.

Hat jemand noch andere Utopien auf Lager?

GEZ

Auweia



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Utopien

06.04.2004 um 11:37
matrix ;)

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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Utopien

06.04.2004 um 11:40
Also bitte, Du willst doch wohl nicht Matrix als ernsthafte Utopie bezeichenen und mit 1984 oder Schöne neue Welt vergleichen.


GEZ

Auweia



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06.04.2004 um 11:42
dreshalb ja auch ";)"...

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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lola6666
ehemaliges Mitglied

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06.04.2004 um 14:36
kann mir jeamnd mal erklären was 1984 ist und schöne neue welt sind warscheinlich filme so weit bin ich auch aber um was handel es in diesen?

lola

Nicht das Leben sonder Ihr seid euer schwerster Gegner


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Utopien

06.04.2004 um 14:51
@ lola

das sind bücher, die in einer (hoffentlich) fiktiven zukunft spielen.... in 1984 gehts glaube ich um nen überwachungsstaat, in der jeder andauernd kontrolliert wird... schöne neue welt handelt von der totalen genetischen manipulation... die menschen werden speziell für ihre späteren berufe "gezüchtet", d.h. die gene werden so ausgewählt, dass sie am besten zu dieser arbeit passen... außerdem wird das verlangen nach einem aufsteigen in der gesellschaft usw. unterdrückt, sodass es keine probleme gibt....

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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lola6666
ehemaliges Mitglied

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06.04.2004 um 15:28
oh gott das hört sich ja schlimm an aber ja so ein buch habe ich auch mal gelesen aber mir fehlt nicht mehr ein wie es hieß weis nur das man sobald ein mensch eine fehler hatte die die eltern nicht wollten sie geklont wurden aber eben dieser fehler behoben wurde und die andern kinder umgebracht worden sind.
Das war auch ein sehr schlimmes buch.

lola

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Utopien

06.04.2004 um 15:37
BLADE RUNNER

Allein wenn ich schon an die Replikanten und die dort herrschende Überbevölkerung denke.
Alles duster da kaum noch Sonnlicht in die Straßen fällt.

ChH


Vielleicht ist das Universum nicht nur eigenartiger, als wir es uns vorstellen, sondern möglicherweise eigenartiger, als wir zu denken vermögen. (J.B.S. Haldane)


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Utopien

06.04.2004 um 16:04
Also 1984 wurde von George Orwell geschrieben und handelt wie gesagt, von dem Überwachungsstaat (wovon wir ja gar nicht mehr so weit entfernt sind)

Und Schöne neue Welt von Aldous Huxley und wie gesagt der Menschheit aus dem Reagenzglas (kann man sich heute auch schon vorstellen)

Was ich an diese Utopien eben so Eindrucksvoll finde ist:

Man kann sich heute vorstellen, dass sie bald Realität werden.

Beide Bücher sind sehr empfehlenswert.

Vielleicht noch Farenheit 451 von Ray Bradbury, wobei das doch eher unglaubwürdig scheint.

GEZ

Auweia




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27.11.2011 um 21:27
Guten Abend @Vymaanika

Größte Utopie scheint mir der Weltfrieden und die Freiheit der von Mensch und Tier zu sein oder was meinen sie dazu?


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27.11.2011 um 21:49
@Katori

Was die Freiheit der Menschen angeht, so kann man zumindest auf Teilerfolge zurückblicken hinsichtlich der Erkämpfung von Menschenrechten, Weltfriede in naher Zukunft dürfte wohl vorerst ungreifbare Utopie sein.Die Kämpfe toben zur Zeit weiter vor sich hin in dem Moment, wo wir hier schreiben.

Was Tiere angeht, so glauben die meisten, etwas wie ein Grundrecht für Tiere würde sich niemals durchsetzen, erst recht nicht global.Lese immer mal wieder davon, dass einer nichts erreichen könnte, der "Ist-(Un-)Zustand"wäre das Maß der Dinge und unanfechtbar, dabei könnten aus nur einer Person viele mehr werden, den bestehenen Ist-Zustand zumindest kritisieren, aber das ist mit Mühe verbunden, konsumverwöhnte Leute die Satt sind von Vielfalt und ihrem Biz sind oft innerlich träge, sehen in nichts eine mögliche Verbesserung, weil sie 1. nicht davon betroffen sind und 2.ihnen der Glaube an ein Ideal abhanden gekommen ist, einfacher lebt es sich eingefügt in bestehene Systeme, Kopf zu, Gehirn auf "aus."

Utopien könnten wahr werden, sofern es genug Menschen gibt, die für eine Sache kämpfen, viele sehen keinen Sinn darin, für etwas zu kämpfen und vergessen dabei, dass wir die Erde immer weitervererben werden an unsere Nachkommen, also sollte man 'utopischerweise' dafür sorgen, dass wir die Erde mitsamt Natur als Ganzes weitergeben und nicht ausgebeutet und versehen, mit Entrechtung bestimmter Gruppen von Lebewesen insklusive Mensch.

Ich halte für Utopie:

-Weltfrieden
-gleichbehandlung und gleichwertschätzung aller Menschen in den Ländern dieser Erde
-Grundrechte für Tiere
-gerechte Reccourcenverteilung insklusive Nahrung an alle Menschen
-Machtgehabe der Menschen hört auf
-Die Währung wird abgeschafft
-etc.


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27.11.2011 um 21:59
Vymaanika schrieb:Was die Freiheit der Menschen angeht, so kann man zumindest auf Teilerfolge zurückblicken hinsichtlich der Erkämpfung von Menschenrechten, Weltfriede in naher Zukunft dürfte wohl vorerst ungreifbare Utopie sein.Die Kämpfe toben zur Zeit weiter vor sich hin in dem Moment, wo wir hier schreiben.
Immerhin ist zwar echt noch einiges zu bewegen, aber nichts was man nicht schaffen könnte, umso mehr noch, wenn alle mal an einem Strang ziehen würden. Also Volksvertreter mit dem Volk zusammen und nicht gegen die Völker. Die Asiaten gehn zum Teil ja wie die Amis mit den "Niggern" um. Ist auch nur bedauernswert, hoffentlich lenken die bald mal um, die Amis schafften das ja auch ^^ !
Vymaanika schrieb:Was Tiere angeht, so glauben die meisten, etwas wie ein Grundrecht für Tiere würde sich niemals durchsetzen, erst recht nicht global.Lese immer mal wieder davon, dass einer nichts erreichen könnte, der "Ist-(Un-)Zustand"wäre das Maß der Dinge und unanfechtbar, dabei könnten aus nur einer Person viele mehr werden, den bestehenen Ist-Zustand zumindest kritisieren, aber das ist mit Mühe verbunden, konsumverwöhnte Leute die Satt sind von Vielfalt und ihrem Biz sind oft innerlich träge, sehen in nichts eine mögliche Verbesserung, weil sie 1. nicht davon betroffen sind und 2.ihnen der Glaube an ein Ideal abhanden gekommen ist, einfacher lebt es sich eingefügt in bestehene Systeme, Kopf zu, Gehirn auf "aus."
Ich denke auch so, zumal der Prozess der Akzeptanz so an die 150 Jahre dauern dürfte. Aber bis dahin ist hier auf Erden eh nich mehr gut Kirsche essen.

Für Utopie halt ich es das der Mensch noch 200 Jahre existiert, aber nur aufgrund dessen, dass er die Biosphäre vollkommen vernichtet. Wenn er das ist den Griff bekommt dann auch alles andere.


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27.11.2011 um 21:59
In 1984 wird nicht jeder kontrolliert, wie viele annehmen. Nur Leute in Politik und Medien. Die anderen leben ganz normal, werden mit gefälschten und verfälschten Nachrichten im Sinne der Partei(en) gelenkt, und bekommen davon nichts mit. Das aber nur mal am Rande.

Orwell war Journalist und Kriegsberichterstatter, freiwillig im spanischen Bürgerkrieg, und fasste in 1984 seine Lebenserfahrungen zusammen. Der Titel ist als Umkehrung der Jahreszahl 1948 zu verstehen, also der Zeit, in der Orwell 1984 schrieb. Pessimistische Utopien wie 1984 nennt man Dystopien. Das Wort Utopie geht auf den lateinischen Roman Utopia aus dem Jahr 1516 von Thomas Morus zurück.


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27.11.2011 um 22:21
@Katori
Katori schrieb:Immerhin ist zwar echt noch einiges zu bewegen, aber nichts was man nicht schaffen könnte, umso mehr noch, wenn alle mal an einem Strang ziehen würden. Also Volksvertreter mit dem Volk zusammen und nicht gegen die Völker. Die Asiaten gehn zum Teil ja wie die Amis mit den "Niggern" um. Ist auch nur bedauernswert, hoffentlich lenken die bald mal um, die Amis schafften das ja auch
Ich glaub auch, man könne zwar per Gesetz den Menschen gleichstellen, aber da sind da noch Vorurteile der Menschen als solches und diese Vorurteile gegen andere sind kaum bis unmöglich aus den Köpfen der Leute zu entfernen, hier müsste sich ein Wandel zu Toleranz hin vermehrt werden, nur ein Mensch pocht zumeist auf seine eigenen (un-)Werte und erachtet diese als richtig oder falsch, ein kollektes Bewusstsein wäre in mancher Hinsicht nützlicher, aber da jeder Mensch sein eigenes Weltbild hat, arbeiten sie mehr oder weniger daran, an EINEM Weltbild festzuhalten, das erscheint zumindest utopisch, alleine schon durch Ländergrenzen, verschiedene Kulturen mit verwurzelten Traditionen und der Mentalität Prägung durch die Vergangenheit etc...sowas wandelt sich nicht innerhalb einer Dekade der Menschen, sowas wird über viele Generationen weitergegeben, also auch was Utopien betrifft, so können diese natürlich wahr werden in der Zukunft, also etwas gutes werden, genauso kann sich das subjektiv Schlechte manifestieren und eine Utopie von einer atomar verstrahlten Erde wahr werden lassen oder ähnliches.

Wie gesagt, Teilerfolge sind ein Zwischenziel, welches man realistisch anstreben kann in dem einen Leben, alles baut aufeiander auf und zieht sich über Jahrzehnte, Jahrhunderte oder länger.
Katori schrieb:ür Utopie halt ich es das der Mensch noch 200 Jahre existiert, aber nur aufgrund dessen, dass er die Biosphäre vollkommen vernichtet. Wenn er das ist den Griff bekommt dann auch alles andere.
/signed

Ein Wandel zu einer globalen Lebensweise, die ohne Raubbau auskommt erscheint mir recht utopisch, man kann als jemand, der etwas verändern möchte eh nur in seinem kleinen Radius wirken und natürlich bei sich selbst und das wäre schonmal ein guter Anfang.Nur ist eine Besserung nicht messbar in Sicht, was den Nährboden der Bedeutungslosigkeit weiter füttert und Hoffnungslosigkeit vorantreibt.Manchmal erscheint es realistischer, dass der Mensch, wie du sagst, den Ast auf dem er sitzt abzusägt und dann wäre das Kind eh in den Brunnen gefallen, nur frage ich mich, wie diese dann noch Kinder in die Welt setzen können.Hätte da meine Schwierigkeiten. :/


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27.11.2011 um 22:28
@Vymaanika gibt auch Zungen die einen Kollektivismus generell ausschließen, aber die sind etwas fehl, da das jetzie System sehr wohl schon kollektiv ist, wenn auch eher egozentrisch an irgendwelchen Gewinnen festhält, die menschlich gesehn eher ein Verlust der Menschlichkeit darstellen. Ein nicht zu geringer Teil der Menschen hat sich entarteten Maxime des Gewinnstrebens angeschlossen.
Sich davon zu befreien sollte nun oberste Maximie sein und alles weitere ergäbe sich von nahezu alleine.

Komischerweise, waren und sind die Naturliebenden Völker nicht so. Woran das liegt? Ob denen die unsere aller Lebensgrundlage wohl bekannter ist als den Wirtschaftsländern...?


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27.11.2011 um 22:41
@Katori
Katori schrieb:Komischerweise, waren und sind die Naturliebenden Völker nicht so. Woran das liegt? Ob denen die unsere aller Lebensgrundlage wohl bekannter ist als den Wirtschaftsländern...?
Würde sagen, sie sind sich der Wichtigkeit ihrer Grundlage bewusst und handeln häufiger mit Respekt gegenüber den Dingen, die sie sich nehmen, sie leben also äußerst bewusst mit Werten und Traditionen, die schon Äonen um Äonen weitergegeben wurden, an denen sich nichts geändert hat.Sind so Teil der Natur und leben vom Geben und Nehmen.

Die Globalisierung handelt genau anders herum..sie schert sich einen Scheiss um gesellschaftliche Werte und arbeitet für den Profit einzelner, wir sind ja selbst Werkzeuge der Globalisierung.Über lange Sicht hin wird in der Form nur genommen und genommen, was ja zwangsläufig zur Auslöschung fürt, da der Wert der Natur nur darin begründet liegt, die Rohstoffe abzubauen, das Land zu erodieren und wie in weiten Teilen des Regenwaldes nichts zurückzulassen, bis auf verbrannte Erde.Alles dafür, dass einzelne Menschen noch reicher werden, als sie es eh schon sind.

Das Bewusstsein für etwas zu entwickeln und sich dessen eben bewusst zu sein basiert auf einem Lernprozess und sorgsamen Abwägen von gut und schlecht, nach logischen und vernünftigen Aspekten und Argumenten, eine Frage für Philosophen und Heilige, wenn du mich fragst. ;)


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27.11.2011 um 22:43
Vymaanika schrieb:Sind so Teil der Natur und leben vom Geben und Nehmen.
Klingt etwas nach Flower Power :Y:

Vor allem handeln sie auch nicht nach so einem niederen Motiv wie Macht über andere haben zu wollen.


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27.11.2011 um 22:56
@Katori

Gibt natürlich eine Form von Hierarchie, aber ohne diese lässt sich der Mensch nur schwer kontrollieren und lenken und es spricht ja auch nichts gegen Regierungshäupter, es sind vielmehr Menschen die ein gewisses Maß an finanzieller Macht innehaben oder durch Amtsmissbrauch weiter nach oben steigten, Menschen, Tiere und Natur unterjochen ohne Rücksicht auf Verluste.

Lad dir mal ein Mitglied eines Stammes aus dem Urwald zu dir ein und erkläre ihm ein System, welches die Natur unwideruflich Vernichten wird..was willst du dem beibringen?Das TV und schlechte Mainstreammusik Dinge sind, die von Belang sind?Oder er gerät an einige Finanzhaie und lernt bei denen, wie man möglichst effektiv die Erde zerstört.Wir meinen fortschrittlich zu sein mit all der Technik, aber ein positives Bewusstsein, welches Rücksicht auf den Erhalt der Erde scheint eher von degenerativer Natur zu sein, darin sind uns viele Ureinwohner weit voraus....dann kehrt der Ureinwohner wieder zurück und erzählt seinem Stamm von rauchenden Vehikeln, Schlote, wie erhobene Zeigefinger aus Fabriken ragen und die Luft verpesten, von einer Gesellschaft, die ihre Tiere in massen unter den übelsten Zuständen als Konsumsklaven hält und von den Menschen in dem Land, die alle so weiterleben, als gäbe es nichts schlechtes auf der Welt...alles durch den bequemen Euphemismus betrachtet.


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27.11.2011 um 22:58
@Vymaanika
Hältst Du diesen Prozess für umkehrbar?


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27.11.2011 um 23:03
Vymaanika schrieb:Lad dir mal ein Mitglied eines Stammes aus dem Urwald zu dir ein und erkläre ihm ein System, welches die Natur unwideruflich Vernichten wird.
Das check ich nicht mal selber so richtig ich könnte dem nur den Irrsinn aufzeigen, aber den Sinn der da so toll sein ist mir schleierhaft.

Mit hierachischen Systemen, naja kann ich nicht leiden. Keiner braucht nen Führer oder so.


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