@redpirateZum Thema "subliminal advertising" (sub ad) habe ich mich hier schon in der verschiedenen Threads ausgelassen. Die Idee stammt ja bereits aus den Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts, war aber nur "Werbung für Werber", somit sehr geschickt eingefädeltes self-promo. Wissenschaftliche Beweise stehen, jedenfalls von ernstzunehmenden Wissenschaftlern und nicht von VT-Hysterikern oder Auftragsforschern, nach wie vor aus. So gesehen ist sub ad nichts anderes als eines der zahlreichen modernen Märchen über finstere Verschwörer, die uns unseren eigenen Willen rauben, sei es durch Rückwärtsbotschaften auf Rock-CDs, durch Bildeinblendungen im TV, versteckte Botschaften an Wänden oder irgendeinen vergleichbaren unheimlichen Hokuspokus.
Sowohl jeder Werbetreibende als auch die Werbebranche selbst weiss: Gäbe es diese Manipulationstechniken - und würde sie einer verwenden - und würde dies auffliegen: na, dann gute Nacht Marie, bzw. Agentur. Dann kann man das Produkt und seinen Produzenten nämlich in die Tonne treten.
Product Placement ist nun allerdings wieder etwas ganz anderes. Beim nicht vorhanden Barte von James Bond.
Werbung die sich an Kinder richtet, gehört zur kriminellen Grauzone. In der EU wird ja schon mal über Verbot von Werbung für bzw. mit Kindern nachgedacht.