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Geschlechtidentität und Transsexualität

257 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Transsexualität
BlackFlame
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:01
@amsivarier
Die regelmäßigen Besucher von Pornoseiten bezeichnen sie auch TGirl (Kruzform für Trans-Girl) oder Shemales.
Wobei Shemale eben sehr oft vorschnell für Pre-OP Transsexuelle verwendet wird.

Gibt aber auch genügend Transsexuelle, die ganz bewusst von der Operation an den Genitalien Abstand halten oder sich damit viel Zeit lassen, eben weil es eine unumkehrbare Veränderung am eigenen Körper ist und Transsexualität grundlegend erst einmal nichts mit der Sexualität an sich zu tun hat. Gibt da schon seit längerer Zeit Beschwerden, dass diese grundlegende Bezeichnung geändert wird, weil sie nach außen schon vom Wortlaut her ein falsches Bild vermittelt.


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:02
Ich stelle es mir sehr schwer vor seinem Umfeld mitzuteilen das man sein Geschlecht wandeln möchte.
Im Allgemeinfall strotzt es doch vor Klischees,oder?


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empanadas
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:03
es machen viele wegen des geldes, wie zb in barilien oder tahiland wegen denn sex touris


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:04
empanadas schrieb:barilien oder tahiland
Die Länder kenn ich gar nicht... ;)


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BlackFlame
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:05
@amsivarier
Das kommt auf das eigene Umfeld an.
Natürlich vermutet man in vielen Köpfen viele Vorurteile, gerade bei Jüngeren. Aber viele sind eher überrascht wie viel sie doch nicht wussten und lernen dann mit dem transsexuellen Menschen zusammen.
Natürlich reagieren manche mit totaler Ablehnung aber das ist meist eher die Ausnahme als die Regel.


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empanadas
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:05
geh mal dort in ein red light bezirk da sind fast zu 90% tansen .


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DieSache
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:06
@BlackFlame

Finde den Begriff Transgender eh besser !


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:06
Was mich wirklich interessiert:
Wie schwer ist der Gang zur entscheidenden OP?
Ich denke das es selbst mit psychologischer Begleitung ein schwerer innerlicher Kampf ist.
Oder ist es wirklich ein Befreiungsschlag?


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:08
BlackFlame schrieb:Natürlich reagieren manche mit totaler Ablehnung aber das ist meist eher die Ausnahme als die Regel.
Das hätte ich nicht gedacht.
Ich lebe ja auf dem Dorf in einer katholisch geprägten Gegend.
Hier haben sogar Schwule noch tlw. Probleme.


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BlackFlame
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:09
@amsivarier
Das ist wirklich sehr vom Einzelfall abhängig.
Die Gesetze geben einen zeitlichen Minimalrahmen vor (ca. 1,5-2 Jahre) bis man alle Auflagen erfüllt hat um letztlich zur OP zugelassen zu werden.
Manche können die OP nicht abwarten, andere lassen sich damit 10 oder mehr Jahre Zeit.

Ja in ländlichen Gegenden erlebt man sicher teilweise mehr Probleme als in einer Großstadt.


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Anja-Andrea
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:09
@amsivarier
ich finde sich selbst über seinen Zustand im klaren zu werden ist schon schwer. Sich selber einzugestehen das es eben so ist. So ging es mir anfangs mit der Gynäkomastie, bis ich selbst realisiert habe das mir Brüste wachsen dauerte schon eine weile.
Andreas


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:10
@BlackFlame
Darf ich dich fragen wie bei dir das Thema läuft?
Wie lebst du damit?


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DieSache
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:10
@amsivarier

Ich glaub das hier :
Wie schwer ist der Gang zur entscheidenden OP?

Ist individuell verschieden, eines ist ja wohl klar, die endgültige Angleichung ist ein schwerer und auch risikoreicher Eingriff...sieht denke ich jeder einwenig anders, leichtfertig ist der letzte Schritt bestimmt für keinen Betrooffenen !


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:12
@Anja-Andrea
Mich interessiert das Thema ungemein,da ich krankheitsbedingt quasi eine Gynäkomastie erlebte.


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Anja-Andrea
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:15
@amsivarier
und wie bist du damit umgegangen? Und wenn ich fragen darf, wie kam es dazu? Bei mir ist es eine hormonelle Störung, die auch noch andere Folgen hat.
Andreas


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:18
@Anja-Andrea

Klar darfst du fragen.
Ich habe einen Hirntumor der in die Hypophyse einwuchs.
er stoppte die Testosteronproduktion und steigerte die Prolaktinproduktion.
Er machte aus mir sozusagen eine schwangere Frau/Mann.
Meine männlichen Merkmale verkümmerten und der Sex war bei Null.
Deswegen ging ich zum Urologen.Es wurde ein Bluttest gemacht,dann MRT.
Ergebnis: Hirntumor.
Ich bekam dann eine Testosterontherapie die mich dann von einer quengelnden schwangeren Mann zum männlichen Stier machte.War nicht lustig die Zeit.


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Anja-Andrea
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:23
@amsivarier
Ich weiß noch nicht woran es bei mir liegt, ich hol mir am Dienstag erst eine Überweisung zum Endokrinologen. Mittlerweile sind meine Brüste schon relativ groß, ich hab jetzt eine BH-Grösse von 90C. Aber mein sexuelles Verlangen ist momentan auch auf einen Tiefpunkt, quasi gar nicht vorhanden. Du machst mir ja viel Mut.....
Andreas


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empanadas
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:25
ich war mal türsteher in einen bestimmten club, da kammen manchmal auch welche rein, die sahen wirklich super Perfekt aus.


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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:28
amsivarier schrieb:Wie schwer ist der Gang zur entscheidenden OP?
Ich denke das es selbst mit psychologischer Begleitung ein schwerer innerlicher Kampf ist.
Oder ist es wirklich ein Befreiungsschlag?
Es ist beides und die Entscheidung ist schwer.

Der Gang dort hin ist sicherlich leicht, wenn man sich sicher ist. Aber wehe wenn nicht.
Es wäre nach langem Abwägen aus meiner Sicht eine Verstümmelung eines perfekt funktionierenden Körpers gewesen, die lebenslang Hormonsubstitution erfordert hätte.


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BlackFlame
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Geschlechtidentität und Transsexualität

05.04.2012 um 19:32
@amsivarier
Ich selbst hatte 1,5 Jahre weibliche Hormone und Testosteronblocker geschluckt und in einer logopädischen Theraphie versucht meine tiefe Stimme nach oben zu trainieren, gerichtlich eine Vornamensänderung erwirkt und meine Papiere ändern lassen und mich letztlich in meinem Alltag als Frau präsentiert.
Rein optisch habe ich in der ganzen Zeit nur 1mal erlebt, dass jemand in mir noch einen Mann sah. Lief so gesehen recht gut.
Manche Auswirkungen der Hormone auf die Psyche vermisse ich sogar.

Letztlich war es bei mir aber die falsche Entscheidung, weil ich mit diesem Wandel psychisch einfach nicht auf einen grünen Zweig kam und irgendwann nervlich zusammenbrach.
Mittlerweile lebe ich wieder Vollzeit als Mann und mit dem Thema Transsexualität habe ich persönlich abgeschlossen.
Momentan steht halt noch die gerichtliche Rückänderung meines Namens aus, so dass ich momentan meine Papiere nicht verwenden kann bzw. will, weil ich sonst dauernd in Erklärungsnot käme.

Beim Thema OP war ich jemand, der es wirklich ruhig angehen wollte. Lediglich bei hautengen Jeans war das Ding irgendwie im Weg. :)
Aber ich habe meine männliche Seite nicht verteufelt und somit auch keine Eile verspürt mich untenrum operieren zu lassen.


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