Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Horrortrip während des Komas

56 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Jenseits, Albtraum, Erfahrung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
radagast Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 19:32
Hi Leutz,
ich hab mir in eurem Forum jetzt drei Stunden lang die Augen wund gesucht
nach einem Thread über Nahtoderlebnisse während des Komas, aber
gefunden hab ich nix.
Es geht um folgendes, hat jemand eigene Erfahrungen oder welche aus erster
Hand, über Erlebnisse während des Komas. Die Erlebnisse von gläubigen
Menschen, die am Ende des berühmten Tunnels den lieben Gott mit der
Taschenlampe sahen, ausgenommen.
Ich suche nach Erfahrungen, wie sie mir während einer sehr kritischen Zeit im
Koma widerfahren sind und das war purer Horror, ich verlor fast mein bisschen
Verstand dabei.
Bittebitte nur ernstgemeinte Posts, bei mir ists leider auch ernst. Danke.....


melden

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 19:52
Hab ne Freundin die mal klinisch tod war. Sie hat ihren Körper verlassen und sich sehr wohl dabei gefühlt.
Was genau ist dir denn wiederfahren? Das würde es leichter machen dir eine Erklärung zu geben.





melden

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 19:54
benutz doch mal die suchfunktion

Wissen ist Macht


melden

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 20:40
Ich denke Du meinst sogenannte "negative Nahtoderfahrungen". Die gibt es wohl auch, allerdings ist sehr wenig darüber bekannt und die Menschen die welche hatten, reden auch nicht gerne drüber, wie ich selber mal festgestellt habe. Angeblich soll jede 10 Nahtoderfahrung negativ sein.

http://www.menetekel.de/wissenschaft/jenseitsinuns/jenseitsinuns.htm

Der wissenschaftliche Link geht mit auf dieses Phänomen ein und versucht ein Erklärungsmodell anzubieten.


Also, keine Panik!

Eine der eigenen Erkenntnis widersprechende Argumentation bewirkt eine kognitive Dissonanz. Eine Dissonanz ist psychologisch unangenehm. Daher will man sie reduzieren. Das kann dadurch geschehen, dass man versucht, aktiv Situationen und Informationen zu vermeiden, die möglicherweise die Dissonanz erhöhen könnten. Oder die Person sucht konsequent nach Informationen, die mit der eigenen Haltung oder Meinung stimmig sind.

(Festinger, Leon: Theorie der kognitiven Dissonanz, Bern, Stuttgart 1978)



melden
radagast Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 21:05
Danke schonmal,
die Suchfunktion hab ich soeben erst entdeckt.
Das Betroffene nicht gerne über negative Nahtoderlebnisse berichten, kann
ich mehr als gut verstehen, da es keine Worte gibt mit denen man das Erlebte
ausdrücken könnte.
Ich bin nach einem (eigentlich "tödlichen"...) Motorradunfall ins Koma
befördert worden und am 3 Tag ins Multiorganversagen geraten. Zu diesem
Zeitpunkt (nehme ich an) hatte ich eine außerkörperliche Erfahrung aus der
mich meine im 9ten Monat schwangere Partnerin durch Zuspruch wieder
"zurückgeholt" hat, zumindest war das mein Eindruck. Aber die Alpträume
während des 4wöchigen Komas hattte ich trotzdem noch durchgehend und ich
habe große Schwierigkeiten, das erlebte Grauen in Worte zu fassen.


melden

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 21:38
Was hattest du für Alpträume?Was ist dir da widerfahren?

Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)



melden
radagast Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 22:08
Ich sah meinen eigenen Tod, den langsamen qualvollen Tod meiner Frau und
meiner Kinder und das hinter unserer Welt noch etwas existiert, das ich lieber
nicht mehr sehen würde.......aber um letzteres zu beschreiben gibt es auf
dieser Welt keine Worte.


melden

Horrortrip während des Komas

27.09.2004 um 22:41
Hab schon mal gehört, dass man bei einer Art dieser negativen Nahtoderfahrungen in so etwas, wie einem Sumpf ist, man geht da durch und von unten greifen Hände nach einem und der eigene Name wird gerufen.

Wieviel da dran ist kann ich allerdings nicht sagen, da das wohl eher selten vorkommt.

Relax, it's over...


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 00:32
Hmm radagast.
Du solltest vielleicht doch mal versuchen, es in Worte zu fassen, was dir dort widerfahren ist, damit man sich ungefähr mal ein Bild davon machen kann.
Immerhin ist dieser Zustand schon mal vorüber und du hast zumal die Möglichkeit
dich von dieser Sache zu befreien.

In der 0 steckt des Rätsels Lösung !


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 01:15
@ radagast

es nützt dir nichts wenn du deine erlebnisse mit denen anderer vergleichst.
im jenseits gibt es viele ebenen.
für jeden ist die richtige dabei.
du hast die besondere gnade erhalten schauen zu dürfen wie die ebene aussieht in die du gelangen würdest ,wenn du heute sterben müßtest.

dies ist das schöpfungsgesetz der anziehung der gleichart.

nütze die zeit und ändere an dir was jener ebene gleichartig war und dich wärend deiner jenseitserfahrung dort hingezogen hat.
denn das nächste mal gibts kein zurück .

schicksal ich folge dir

und wollt ichs nicht

ich müßt es doch und unter seufzern tun



melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 01:26
@ darthotz

jede 10. ?

das ist nur die spitze des eisberges mein guter.
die wahrheit wird geschickt verschleiert,denn sie würde zu einem rückgang der interesse an dieser literatur führen.

die dunkelziffer liegt viel höher .

und es wundert mich nicht,daß radagast keine einzelheiten nennen wollte.
denn in all dem was er da drüben erlebt hat,hat er auch den bezug zu sich selbst erkannt.
er hat hier nur jemand gesucht der ihn beschwichtigt und ihm erzählt daß es unsinn ist .
das war aber nicht der sinn seiner erfahrung.


schicksal ich folge dir

und wollt ichs nicht

ich müßt es doch und unter seufzern tun



melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 01:30
Hallo radagast,

du schreibst "Ich sah meinen eigenen Tod, den langsamen qualvollen Tod meiner Frau und
meiner Kinder und das hinter unserer Welt noch etwas existiert, das ich lieber nicht mehr sehen würde.......aber um letzteres zu beschreiben gibt es auf dieser Welt keine Worte. "

Zu Punkt 1, "Ich sah meinen eigenen Tod, den langsamen qualvollen Tod meiner Frau und meiner Kinder "

Ich lese hier eine gewisse Angst, die dich wohl schon zuvor beschäftigt haben muss, bevor du deinen Unfall hattest. Es scheint mir eher als die Beschreibung eines Albtraums. Mal sehen, wieweit du hierzu noch Erinnerungen hast, darüber reden willst.

Zu Punkt 2: "und das hinter unserer Welt noch etwas existiert, das ich lieber nicht mehr sehen würde."

Hier wäre es schon hilfreich zu erfahren, was du gesehen hast. Eventuell gibt es doch Worte, die deine Ängste beschreiben. Aber willst du sie auch wissen, bzw. aussprechen? Noch eine Frage hierzu, bist du in psychologischer Behandlung? Hast du dir professionelle Hilfe gesucht?

Beste Grüsse,
gsb23














Die Reihenfolge ist: Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 01:58
"Hab schon mal gehört, dass man bei einer Art dieser negativen Nahtoderfahrungen in so etwas, wie einem Sumpf ist, man geht da durch und von unten greifen Hände nach einem und der eigene Name wird gerufen."

Hallo Nebelgeist,

das ist ein beliebter Unsinn, gehört in die Abteilung 'Nightmare' und wird gern in Horrorschinken als "belebendes" Element zu Hilfe genommen. ;-)

Ich habe hierzu einen interessanten Artikel gefunden:


Sind Nahtod-Erfahrungen Bilder aus dem Jenseits?

Ein helles Licht am Ende eines langen Tunnels, ein Gefühl von Freude und Hoffnung: Davon erzählten Patienten, die einen Herzstillstand erlitten haben, britischen Forschern. Die Wissenschaftler der Universität Southampton werten diese Berichte als die bislang schlüssigsten Hinweise auf ein Leben nach dem Tod, schreibt die deutsche Ärzte-Zeitung.

Es war die Medizinerin Elisabeth Kübler-Ross, die in ihrem Buch "Interviews mit Sterbenden" 1969 erstmals solche Berichte veröffentlichte. Ihr fiel auf, dass viele Sterbende Ähnliches erfahren hatten: die Trennung vom Körper, die Rückschau auf ihr Leben, eine Reise durch einen Tunnel und die beglückende Wahrnehmung eines Lichts. Solch Standarderfahrungen bestätigte auch Raymond A. Moody, dessen Buch "Leben nach dem Tod" 1975 in kurzer Zeit Millionenauflagen erreichte. Beide Forscher vermitteln ein angenehmes Bild vom Sterben: Jeder Tod ist schön.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt der Soziologe Hubert Knoblauch in seinem Buch "Berichte aus dem Jenseits. Mythos und Realität der Nahtod-Erfahrung" von 1999. Er befragte über zweitausend Menschen nach ihren Erlebnissen mit dem Tod. Über vier Prozent der Befragten hatten nach eigenen Angaben ein solches Erlebnis. Den schönen Tod, der sich an gewisse Regeln hält, konnte Knoblauch nicht bestätigen. Die Erlebnisse waren so unterschiedlich, dass sie sich seiner Meinung nach nicht verallgemeinern lassen. Und sie waren auch nicht immer angenehm: 60 Prozent der Ostdeutschen und 30 Prozent der Westdeutschen erlebten die Hölle. Dies zeigt, so Knoblauch, dass die Nahtod-Erfahrung abhängig von der Kultur ist, in der man lebt. "Die ganze Bauart des Jenseits, die bei der Nahtod-Erfahrung angetroffen wird, ist natürlich aus dem Diesseits", meint er.

Wie es zu diesen Erfahrungen kommt, ist wissenschaftlich umstritten. Frühere Studien brachten falsche Sauerstoff- und Kohlendioxid-Konzentration im Gehirn damit in Verbindung. So ließen Mediziner der Virchow-Klinik 1994 gesunde Versuchspersonen schnell und hastig atmen und versetzen sie anschließend in Ohnmacht. Die Freiwilligen hatten ähnliche Erlebnisse wie Sterbende. Sie verließen ihren Körper oder sahen ihr Leben im Film.

Bei den Herzstillstand-Patienten der oben erwähnten britischen Studie jedoch war Sauerstoffmangel nicht die Ursache für die Erlebnisse. Wie der Studienleiter Dr. Sam Parnia von der Universität Southampton berichtet, wiesen die sieben Patienten mit Nahtod-Erfahrung sogar höhere Sauerstoffkonzentrationen auf als Patienten ohne ein solches Erlebnis.

Auch mit Halluzinationen ließen sich die Patientenerfahrungen nicht klären. "Alle Patienten konnten sich sehr genau und sehr detailiert an das Erlebte erinnern", so Parnia. "Das deutet nicht auf Halluzinationen hin." Auch medikamentöse Nebenwirkungen oder überhöhte Kohlendioxid-Konzentrationen schließt er aus.

Jedenfalls scheinen körpereigene Drogen die Nahtod-Erlebnisse zu beeinflussen. Viele Sterbende berichten über ein unglaubliches Glücksgefühl. Auch bei Menschen, die am Rand der körperlichen Belastung stehen, wie Ertrinkende, Erfrierende oder Extremsportler, sendet das Gehirn Glückshormone aus, die dem Betroffenen helfen, die bedrohliche Situation zu überstehen.

Eines macht der Forscher Bruce Greyson von der Universität Virginia klar: Menschen mit Nahtod-Erlebnissen sind nicht psychisch krank. Die Änderung des Bewusstseins führt nicht zu bleibenden Schäden, berichtete er in der Fachzeitschrift "Lancet" (Bd. 355, S. 460).

Deuten die Erlebnisse Sterbender nun auf ein Leben nach dem Tod? Die Antwortet der Wissenschaft lautet: vielleicht. Sicher sind noch weitere Forschungen nötig, möglicherweise werden wir es auch nie erfahren.

Aber die Forschungsarbeiten werfen noch eine andere Frage auf: Wann ist der Mensch tot? Bei den Herzstillstand-Patienten waren keine Hirnströme mehr messbar. Sie waren hirntot und damit für tot erklärt. Zur Entnahme der Organe für Transplantationen reicht das schon aus.

Früher wurden Verstorbene drei Tage aufgebahrt, bis auch äußerliche Todeszeichen erkennbar waren. Die sogenannten Totenflecken entstehen durch das Absinken des Blutes etwa eine halbe bis eine Stunde nach dem Tod. Die Totenstarre setzt nach 4 bis 12 Stunden ein.

Der Begriff "Hirntod" ist dagegen recht neu. Nach der weltweit ersten Herztransplantation von Christiaan Barnard hatten Zeitungen gefordert, ihn des Mordes anzuklagen. Auch in den USA waren Herztransplantationen durchgeführt worden, und so entschloss eine Ad-hoc-Kommission der "Harvard Medical School" 1968 das endgültige Koma in Hirntod umzubenennen.

Diese Definition findet bis heute Kritiker: "Transplantationsmediziner behaupten immer wieder – obwohl sie es in Wirklichkeit nicht wissen – ein hirntoter Patient seit tot und habe, weil die Gehirntätigkeit ausgefallen ist, keine Empfindung mehr", schreibt Richard Fuchs in seinem Buch "Das Geschäft mit dem Tod. Plädoyer für ein Sterben in Würde" (2001). Und selbst Transplantationsmediziner räumen ein, dass für hirntot erklärte Patienten möglicherweise doch über Schmerzempfinden oder Wahrnehmungsvermögen verfügen können.







Die Reihenfolge ist: Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 05:02
hallo :)
mal zu taothustra1
also von einer oder der wahrheit zu sprechen darueber sollten wir ja alle hinaus sein.
dasss die erfahrung des eigenen todes oder der von nahestehenden personen zumeist ein erschuetterndes erlebnis ist duerfte auch nach vollziehbar sein
ich denke, der punkt ist, sich auf jeden fall damit auseunanderzusetzen, nicht nur mit dem erfahrenen sondern vor allem mit der eigenen einstellung zum Tod und damit auch zum leben.
.


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 08:12
Wie meinst du das?

Damals wurde ich zu Mehl verarbeitet.Und jetzt bin ich ein leckeres Brot,Roggenbrot.


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 08:23
WoW leude wisst ihr schon das wir jetzt 3 nach der 666 sind

Damals wurde ich zu Mehl verarbeitet.Und jetzt bin ich ein leckeres Brot,Roggenbrot.


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 08:24
also von dern THREAD'S

Damals wurde ich zu Mehl verarbeitet.Und jetzt bin ich ein leckeres Brot,Roggenbrot.


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 11:40
Ich denke, jeder schafft sich sein Leben selbst, seinen Gott selbst, seine Hölle selbst und auch sein Jenseits selbst....
Das negative Erlebnis mag wirklich Deinen Bezug zu Dir Selbst, zu Deiner Familie, Deinem Umfeld darstellen.
Frag Dich vielleicht einfach mal, wie die Erlebnisse zu Dir und Deiner Einstellung in Verbindung zu bringen sind... vielleicht so, wie man Träume deutet. Hast Du damit Erfahrung??
Oder versuche, jemanden zu finden, der das gut deuten kann. Dafür musst Du aber genug vertrauen haben, auf Einzelheiten einzugehen.
Es war nicht Deine Zeit, zu gehen. Aber es war vielleicht ein Ausblick auf Dein Seelenleben.... die Schatten in Dir, die nicht verarbeitet sind.
Nutze Deine Zeit und suche....
Liebs Grüssle, Dani


and an angel will come
with burning eyes like stars
and bury us deep
in his velvet arms.....



melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 12:56
Ich kenne jemanden der auch klinisch tot war.

...Er hat nichts gesehen, es war als wenn man ihn unter Narkose operieren würde, er ist einfach wieder aufgewacht!

Das Leben ist eine Seifenblase


melden

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 14:23
was dir da während des komas widerfahren ist, klingt wirklich entsetzlich, aber versuche es doch mal als chance zu sehen. du hast, wie es aussieht, anscheinend wirklich einen einblick in das gekriegt, was dich wohl "danach" erwarten würde. aber du hast somit auch die möglichkeit gekriegt, dein leben zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern. wie würdest du dich denn als mensch beschreiben? wie würdest du dein leben beschreiben? glaubst du an gott?
für mich ist das ganze wiedermal ein zeichen, dass es einfach mehr geben muß, als wir menschen uns vorstellen können. würden nämlich nahtod-erfahrungen (wärme, liebe, licht, tunnel, harmonie) eine programmierung unseres gehirns sein, um das "hinüberscheiden" zu erleichtern, dann frag ich mich, wieso dies nicht bei allen menschen gleich "programmiert" ist? ich habe schon öfter von negativen nahtod-erlebnissen gehört uns sehe das so ähnlich, wie @taothustra1. kannst du dieses erlebte grauen nicht doch irgendwie in worte fassen? würde mir so gerne ein bild darüber machen.


melden
radagast Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Horrortrip während des Komas

28.09.2004 um 22:02
Dankedanke,
ihr habt mir ganz schön viel Material zum Nachdenken geliefert, ich kann aber
leider nur recht kurz antworten, da ich ab Morgen erstmal eine Woche ohne
Laptop in den Schweizer Bergen verbringe.
@taothustra Es bringt mir sehr wohl etwas wenn ich mich mit anderen
Betroffenen
austausche, denn nur sie können das Gefühlte verstehen und mir
entsprechendes Feedback geben. Das ich Beschwichtigung suche, halte ich
für ein Gerücht. Daß es Unsinn ist KANN mir niemand erzählen und
über den Sinn dieser Erfahrung kann niemand etwas mit Gewißheit sagen.
@gsb23 Selbstverständlich bin ich in psychologischer Behandlung, ich bin
selbst Psycho/Hypnotherapeut Hpg, daher wußte ich um die dringende
Notwendigkeit. Die Ursache der Alpträume um den Tod meiner liebsten
Menschen, gründet in meiner Tätigkeit als Rettungsdienstler und Überbringer
von Todesnachrichten im Rahmen eines Kriseninterventionsdienstes. Was ich
außerdem gesehen habe, werde ich versuchen zu verbalisieren und hier
niederzuschreiben, da ich glaube, das es hier ganz gut aufgehoben ist.
Danke für die ausführlichen Posts :)
@diaba Mit Traumdeutung habe ich etwas Erfahrung. Aber das
Aufschlußreichste wäre eine Hypnoserückführung zu dem Ereignis selbst und
zum Koma, da habe ich allerdings eine Heidenangst davor. Denn um das
Ereignis herum habe ich eine Amnesie von ca.2 Monaten, ich weiß also nichts
von dem Unfall und will die konkrete Siuation auch nicht vor Augen haben.
Das mit den nicht verarbeiteten Schatten stimmt völlig und auf der Suche bin
ich schon mein ganzes Leben.
@sheherazade Ich würde mich als sehr gerechten aber auch exzessiven
Menschen sehen, der auf gar keinen Fall an Gott glaubt. Mein Leben will ich
keinesfalls ändern, obwohl ich seither wesentlich bewußter lebe. Und wie
geagt, ich werde mich nach meinem Urlaub in Worte fassen oder es
zumindest versuchen.


melden