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Stinker

358 Beiträge, Schlüsselwörter: Gestank, Stinken, Müffeln, Körpergeruch

Stinker

21.01.2012 um 00:44
@cookie034

Wie lautete die Klage?


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Stinker

21.01.2012 um 00:45
@cookie034
Deshalb frage ich mich ob mangelnde Hygiene überhaupt ein triftiger Grund zur
berechtigten Beschwerde ist.


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Stinker

21.01.2012 um 00:47
@KicherErbse
Der Angeklagte hat sich des unerträglichen Gestankes schuldig gemacht, und wird dazu verurteilt sich innerhalb des nächsten Tages zu waschen.
Ansonsten wird er in Deo ertränkt.
So will es das Gesetz!!!


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Stinker

21.01.2012 um 00:48
@Mc_Fly
Mc_Fly schrieb:Aber ist Gestank ein Kündigungsgrund??
Kann ich mir nicht vorstellen. Da müsstest du die Hälfte aller Bauarbeiter im Sommer zur Mittagspause feuern. Die pökeln auch wie nix.
Oder wie man im Pflegedienst das sieht mit Windeln wechseln und so.

Ist schon unangenem, ja. Aber ein wenig akademisch die ganze Diskussion.
Empfehle eine laange Busreise in einem 3. Welt Land


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Stinker

21.01.2012 um 00:48
@KicherErbse
das ging eigentlich relativ schnell..ich glaub das ganze waren 12 wochen..


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Stinker

21.01.2012 um 00:49
@Mc_Fly
und ob es das ist!!


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Stinker

21.01.2012 um 00:50
ARBEITSRECHT
Kündigung wegen Gestanks
Ein Mitarbeiter wurde wegen Schweißgeruch gekündigt und klagte dagegen. Jetzt hat das Arbeitsgericht die Klage abgewiesen. Bericht eines kuriosen Kündigungsfalls

Reichen Schweißgeruch und schmutzige Hände für eine Kündigung? Darum ging es vor dem Kölner Arbeitsgericht. Am Ende wurde die Klage abgewiesen.

Sein Fall sorgte für allerlei Wirbel, wieder ging es um eine Kündigung, deren Grund absurd klingt: Der 50-jährige Kläger soll nach Schweiß gerochen und ungepflegt ausgesehen haben. Vor Gericht macht der Mann allerdings einen sauberen Eindruck. Seine Hände sind sauber, die äußere Erscheinung wirkt gepflegt. Und das sei auch nie anders gewesen, betont er. Seine frühere Chefin ist da allerdings anderer Meinung. Die Leiterin der Kölner Denkmalbehörde hat dem Architekten gekündigt mit der Begründung "starker Schweißgeruch und unsaubere Hände." Schwarze Fingernägel sollen der Stein des Anstoßes gewesen sein. Nun ist der Mann arbeitslos. Aber er will sich das nicht gefallen lassen, er klagt.

"Ich empfinde das als absolut erniedrigend unter gebildeten Menschen", sagt er. Da er sich nun wieder bewerben muss, will er nicht, dass sein Name bekannt wird. Mit seinem Gesicht war er allerdings schon in der Zeitung und im Fernsehen. Sogar im Ausland macht Köln endlich Schlagzeilen, allerdings keine schönen. Immer steht "Schweißgeruch" in der Überschrift.

Die Vorsitzende Richterin Hilde Zilius bemüht sich in der Sitzung um einen Vergleich. Der Anwalt der Stadt bietet an, dem Kläger noch vier Monate Gehalt zu zahlen und die Sache mit dem Schweißgeruch zu streichen. Aber der Architekt lehnt ab. Es gehe ihm nicht um Geld, sondern um seine Menschenwürde, sagt er. Seine Chefin soll den Vorwurf öffentlich zurücknehmen und sich entschuldigen; dann wäre er zufrieden.

Elf seiner ehemaligen Kollegen in der Denkmalbehörde könnten im Übrigen bezeugen, dass er nie gestunken habe. "Es geht auch darum, wie man in der Verwaltung mit Leuten umgeht." Vielleicht, so hat er in Interviews spekuliert, ist es seiner Chefin nur darum gegangen, einen besonders entschiedenen und damit unbequemen Verfechter des Denkmalschutzes loszuwerden.

Bei der Stadt, wo man sich namentlich nicht äußern will, heißt es dazu nur, die neue Chefin bringe ihre Behörde gerade auf Vordermann und mache sich damit natürlich nicht nur Freunde. Zwar seien Denkmalschützer des Öfteren etwas eigenwillige Typen, was auch weiter nicht schlimm sei, aber gewissen Mindeststandards müssten sie schon noch genügen, schließlich repräsentierten sie die Stadt. Wobei Köln ja gerade dafür bekannt ist, etwas schmuddelig zu sein. Nicht so herausgeputzt wie, zum Beispiel, Düsseldorf.

Am Ende war es wie so oft bei Gericht: Die Fragen, für die sich alle interessierten – stank er oder stank er nicht? Und: Darf man ihn deshalb feuern? – wurden gar nicht erörtert. Stattdessen wies das Gericht die Klage ab, weil die Kündigung noch in der Probezeit erfolgte. Selbst wenn der Vorwurf mangelnder Körperhygiene absolut unberechtigt gewesen sein sollte, als schwerwiegende Diskriminierung wollte das Gericht ihn nicht werten.


http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-03/kuendigung-schweissgeruch-2


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Stinker

21.01.2012 um 00:51
@Mc_Fly

Amen! :D Den Gesetzestext sofort ausgeschnitten auf den Schreibtisch Deines Kollegen... und schon ist der kommende Dienstag gerettet.^^

@cookie034

Achso, nee - ich wollte wissen, was denn ihr Grund war, dass ihr euch dann vor Gericht wieder gesehen habt?


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Stinker

21.01.2012 um 00:52
@KicherErbse
mobbing!!!


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Stinker

21.01.2012 um 00:53
@freebee
Verstehe mich nicht falsch.
Es handelt sich hier nicht um sehr unangenehmen Schweissgeruch, sondern um wirklich unerträglichen
Gestank, welcher alles Leben im Umkreis von 10 Metern unmöglich macht.


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Stinker

21.01.2012 um 00:54
@cookie034

War es doch aber nicht, weil Du sie direkt und persönlich darauf hingewiesen hast, oder?
Ist sie damit durchgekommen?


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Stinker

21.01.2012 um 00:54
@Mc_Fly
oha..das kenne ich..ich hätte nicht gedacht, das es mehrere exemplare davon gibt
aber wie man liest, wird man eines besseren belehrt..: )


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Stinker

21.01.2012 um 00:55
Der STINKER muss weg!!!


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Stinker

21.01.2012 um 00:57
Kenne ich. Bei meiner Masseur Ausbildung hat eine auch extrem gestunken! Keiner wollte mit ihr machen... Aber einer musste xD. Ich wars nie.

Naja, ich meine wenn man so eine Ausbildung macht kann man sich auch Duschen.


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Stinker

21.01.2012 um 00:58
@Mc_Fly

Ich sagte ja schon: Schweissfüße. Das pökelt nicht wie halt Schweiß und tagelang nicht gewaschen, sondern ist unerträglich. Da gehört er aber zum Arzt, und nicht gemobbt.
Mc_Fly schrieb:Der STINKER muss weg!!!
Hoffentlich nicht gleich auf den Scheiterhaufen.


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Stinker

21.01.2012 um 00:59
@KicherErbse
sie behauptete steif und fest, das sie dauer-gemobbt wurde..und es unerträglich war
ich habe das verfahren gewonnen..
das schlimme daran war, das sie am tag der verhandlung so unerträglich gestunken hat
und der saal innerhalb von einer stunde zugeräuchert war..ich denke mal, das die anwälte und
der richter es sehr gut mitbekamen,wobei es sich hier handelte..
und natürlich hatte ich ganz ganz nett mit ihr versucht zu sprechen !!!!!
auch die kollegen


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Stinker

21.01.2012 um 01:00
@all
Um noch einmal auf den Eingangspost zurückzukommen:
Hat jemand eine Ahnung, ob so etwas eine psychische Störung ist oder einfach nur Ignoranz???


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Stinker

21.01.2012 um 01:01
@cookie034
Ja Ja so ist die Rechtsprechung nunmal.


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Stinker

21.01.2012 um 01:02
@Mc_Fly
na, gott sei dank!!!: )


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Stinker

21.01.2012 um 01:04
@Mc_Fly

es kann von der Ernährung kommen, einer Stoffwechselstörung, eine krankhafte Veränderung - oder es ist schlicht ein Schweinchen.

Körperausdünstungen sind an sich geruchlos, jeder Mensch hat seine äußere Bakterienbesiedlung, die das erst in Geruch verwandelt. Manche können echt nix dafür. Und manche riechen einfach selber nicht, dass sie stinken, so, wie manche schlecht sehen.


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