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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

456 Beiträge, Schlüsselwörter: Samenspende, Samenbank

Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 06:32
@SethSteiner
http://www.samenbank-samenspende.de/
die meisten machen es ja auch deswegen....genauso wie Blutspenden, ist eben ein kleiner Nebenverdienst


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 09:48
@Tussinelda
Ich meine mal gelesen zu haben das man "zwar" dafür Geld bekommt, aber zwischen den einzelnen Spenden immer mal ein gewisser Zeitabstand sein sollte.

Ansonsten stimmts definitiv. Welche Gründe sollte ein Mann sonst haben seinen Samen einer Samenbank zu spenden? Abgesehen von "Ich will das andere Leute glücklich werden" oder "Ich bin so begabt, meine DNA MUSS weiter bestehen".


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 10:07
@rmendler
Ich sehe es genauso wie @Valkyre (?)
Man sollte doch zumindest in Erfahrung bringen können ob es seitens des biologischen Vaters (bei gespendeten Eizellen, seitens der biologischen Mutter) gewisse gravierende Erbkrankheiten bei den Vorfahren gab.
Das sollte man nicht einfach so vom Tisch fegen. Immerhin will man normalerweise irgendwann selbst Kinder in die Welt setzen und diesen einen so gesunden Start wie nur möglich mit auf den Weg geben.

Wäre ich beispielsweise aus einer Spende via Samenbank entstanden dann würde ich auch die Krankheitsgeschichte seitens des biologischen Vaters wissen wollen bevor ich selbst Kinder in die Welt setze. Ich habe früher mit Menschen zusammengearbeitet die aufgrund von vererbten Krankheiten mit spätestens Mitte 20 zum Pflegefall wurden - obwohl sie als gesunde Kinder auf die Welt kamen. Es gibt Krankheitsbilder die nur an die männlichen Nachkommen weitergegeben werden, genauso gibt es Krankheitsbilder die nur an die weiblichen Nachkommen weitergegeben werden.

Sicher, als Spender muss man vorher einen Routinecheck durchlaufen, mit Anamneseerstellung, Blutuntersuchungen, etc. Aber wer kann denn mit 100 Prozent Sicherheit sagen das diese Angaben in der Datenbank vollständig sind?

Problematik "Genetische Verwandschaft":
Sollte auch nicht übersehen werden. Sicher, die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering sich als erwachsener Mensch ausgerechnet in einen biologischen Verwandten zu verlieben den man zufällig irgendwo auf der Welt kennenlernt. Aber ganz auszuschließen ist es nicht. Grade bei sehr spendefreudigen potenten Samenspendern mit sehr gutem Genmaterial kann es passieren das eines Tages einige Nachkommen durch die Weltgeschichte wandern.

Theoretisch müsste man also, wenn man aus einer Samenspende entstand, bei jedem potentiell ernsthaften Partner erst einmal einen DNA-Abgleich erstellen lassen bevor man eine Liebesbeziehung eingeht, vielleicht sogar heiraten will und Kinder zeugen will.
Aber das kann es doch nicht sein, oder?


Meiner Meinung nach müssten entsprechende Klauseln erarbeitet werden. Klauseln die zwar einerseits den Spender vor gewissen Verpflichtungen schützen..... andererseits aber auch Klauseln die einem Spenderkind erlauben gewisse Punkte in Erfahrung zu bringen (wie beispielsweise die Krankengeschichte dieses biologischen Verwandtenzweiges).


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 11:16
rmendler schrieb: Wie kann es ein Grundrecht sein, seine Abstammung zu kennen?
Zunächst unterstelle ich mal, dass Dein Beitrag ernst gemeint ist :D.
Ich würde es ebenfalls nicht als Grundrecht im engeren Sinne sehen, aber als starkes Interesse de Kindes, das die Interessen des Spenders überwiegt.
Es gibt in dieser Frage nur ein entweder oder. Eine Seite wird komplett ihrer Rechte "beraubt", egal wie die Entscheidung aussieht.
Und ich sehe es auch so, dass das Kind, das innerhalb einer sozial geprägten Struktur (Gesellschaft) aufwächst, ein hohes Interesse daran hat, seinen genetischen Ursprung zu kennen.
Dagegen stehen die Interessen des spenders auf Anonymität.
Der Spender hat freiwillig seiner Reproduktion zugestimmt. Allein dieser Umstand schmälert das berechtigte Interesse des Spenders. Er möchte dies zwar folgenlos tun, aber dieser Wunsch steht im fundamentalen Gegensatz zu dem Wunsch des Kindes, seine genetischen Wurzeln zu kennen.

In dieser entweder-oder-Situation gewinnt das Interesse des Kindes (das sich diesen Umstand nicht ausgesucht hat) gegen das Interesse des Spenders.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 11:48
@kleinundgrün


...ganz so "einfach" ist wohl scheinbar nicht bzw. nicht ausschließlich eine entweder-oder-Situation, denn wenn man die Überlegungen zur "vertraulichen Geburt" betrachtet wird bzw. soll ja der Frau z.B. ein "einspruchsrecht" gegen die Veröffentlichung der Daten gewährt werden...nur als kleines Beispiel....


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 11:50
Ist es nicht so, dass man auch Angaben zu Erkrankungen machen muss?

In den meisten Fällen ist sicher nicht das Interesse an Erkrankungen der Fall sondern reine Neugier.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 11:58
@nanusia
Man muss Angaben zu Erkrankungen machen. Aber, nur mal angenommen, dem Spender ist es egal oder für ihn ist es irrelevant das alle Frauen in seiner direkten Verwandtenlinie genetisch eine Muskelerkrankung in sich tragen. Dann wird es kritisch.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:00
@slobber

Ok.

Ich halte es dennoch nicht für den ausschlaggebenden Grund dafür.

Immerhin kannste als Kind nach einer kurzen Beziehung, ONs etc auch nicht so einfach an der Tür des Erzeugers klingeln und die Krankenakte einfordern bzw. vielleicht noch Unterhalt.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:00
@slobber

Ok.

Ich halte es dennoch nicht für den ausschlaggebenden Grund dafür.

Immerhin kannste als Kind nach einer kurzen Beziehung, ONs etc auch nicht so einfach an der Tür des Erzeugers klingeln und die Krankenakte einfordern bzw. vielleicht noch Unterhalt.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:01
SORRY für den Doppelpost. Bitte einen löschen.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:09
1ostS0ul schrieb:wenn man die Überlegungen zur "vertraulichen Geburt" betrachtet wird bzw. soll ja der Frau z.B. ein "einspruchsrecht" gegen die Veröffentlichung der Daten gewährt werden...nur als kleines Beispiel....
Auch gegenüber dem Kind, wenn dieses volljährig ist? Hast du dazu eine Quelle?


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:21
@1ostS0ul

Hättest Du den Artikel auch gelesen, den Du verlinkt hast, wäre Dir folgendes aufgefallen:
Mit 16 Jahren darf das Kind den Umschlag öffnen

Ist aber das Kind 16 Jahre alt, so hat es das Recht, den Namen der Mutter zu erfahren und jenen Umschlag einzusehen. Allerdings kann dem die Mutter via Beratungsstelle widersprechen und "Belange" erklären, warum sie weiterhin anonym bleiben will.
Nur halb zitiert:

Ein Familiengericht müsste dann entscheiden, "ob das Interesse der Mutter an der weiteren Geheimhaltung ihrer Identität aufgrund der durch die Einsicht des Kindes in den Herkunftsnachweis befürchteten Gefahren für Leib, Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange gegenüber dem Interesse des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung überwiegt."


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:23
@1ostS0ul
Also auch hier gilt: Grundsätzlich hat das Kind ein Recht, seine Abstammung zu erfahren, nur in Einzelfällen kann das Interesse der Mutte auf Anonymität überwiegen.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:27
@kleinundgrün



...habe ich nicht...:ask:....ist mir klar, dass dann entschieden wird, jedoch ist hier der unterschied, dass der Mutter noch eine gelegenheit gegeben wird bzw. gegeben werden soll die Veröffentlichung zu verhindern....ähnliches ist mir bei der thematik "Samenspende" nicht zu ohren gekommen...dir?


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:43
1ostS0ul schrieb:...habe ich nicht...:ask:....ist mir klar, dass dann entschieden wird, jedoch ist hier der unterschied, dass der Mutter noch eine gelegenheit gegeben wird bzw. gegeben werden soll die Veröffentlichung zu verhindern....ähnliches ist mir bei der thematik "Samenspende" nicht zu ohren gekommen...dir?
nein, ist mir auch nicht zu Ohren gekommen. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Spender bei Vorliegen entsprechender Gründe (die ich mir aber nicht vorstellen kann, Du?) seine Anonymität durchsetzen könnte.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:46
@kleinundgrün

Es sollte doch ausreichend sein, wenn der Spender einfach "nein" sagt, oder muss er seitenlang seine Gründe aufschreiben über die dann noch entschieden wird.

Es sollte eher die Mutter befragt werden, wieso sie denn nicht eine Beziehung führte aus der dann ein Kind entstand. Natürlich kann die Beziehung vorzeitig beendet werden, von ihr selbst, vom Vater etc.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:51
nanusia schrieb:Es sollte doch ausreichend sein, wenn der Spender einfach "nein" sagt
aber das Kind hat eben in unserer Gesellschaft Rechte, seinen Erzeuger zu kennen. Und in unserer Gesellschaft überwiegen diese Rechte - in meinen Augen zu Recht - die rechte des Erzeugers auf Anonymität.
Keiner hat ihn gezwungen, seinen Samen zu verbreiten.


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Frau darf wissen, wer ihr Erzeuger ist

22.04.2013 um 12:52
nanusia schrieb:Es sollte eher die Mutter befragt werden, wieso sie denn nicht eine Beziehung führte aus der dann ein Kind entstand. Natürlich kann die Beziehung vorzeitig beendet werden, von ihr selbst, vom Vater etc.
Das Kind hatte gar keine Möglichkeit, irgend etwas zu entscheiden. Seine Rechte gehen daher in mneinen Augen vor.


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22.04.2013 um 12:52
@kleinundgrün

Wenn das so ist, dann wird es wohl in Zukunft weniger Spenden geben und die Damen werden sich um eine Beziehung kümmern müssen bzw um einen Mann der sie nur schwängert und dann wieder verschwindet.


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