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Epidemie Pornografie

307 Beiträge, Schlüsselwörter: Epidemie Pornography
xKrakex
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 13:35
Medomatt schrieb:Man sollte auch die Tatsache nicht abstreiten, dass sich immer mehr junge Frauen die Schamlippen verkleinern lassen und verschönern weil die Porno Darstellerinnen alle so eine hübsche und perfekte mumu haben
Das mag ja inhaltlich dullidulli sein, ist aber quantitativ sicherlich kein relevantes Phaenomen


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Medomatt
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 13:43
@xKrakex
Kein relevantes Problem? Ich sehe es sehr wohl als relevantes Problem an, wenn sich heranwachsende Mädchen mit Pornodarstellerinnen identifizieren und sich dadurch Brüste und Schamlippen operieren lassen und dann auch noch Anal bleaching betreiben! Mehr als relevant und nix mit dullidulli


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xKrakex
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 13:46
Lie
Medomatt schrieb:Kein relevantes Problem? Ich sehe es sehr wohl als relevantes Problem an, wenn sich heranwachsende Mädchen mit Pornodarstellerinnen identifizieren und sich dadurch Brüste und Schamlippen operieren lassen und dann auch noch Anal bleaching betreiben! Mehr als relevant und nix mit dullidulli
Lies doch einfach meinen Satz nich einmal und diesmal vllt sogar alle Worte.


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BlackFlame
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 13:48
@xionlloyd
@paranomal
paranomal schrieb: Die Vorstellung von Sex wird von dem bestimmt was auf dem Bildschirm zu sehen ist. Anstatt die Sexualität für sich selbst zu entdecken und eigene Vorlieben herauszufinden, wird man mit beinahe dogmatischen Vorstellungen von Stellungen und Praktiken überhäuft.
Eine gewisse Grenze der Diskretion werde ich hier niemals überschreiten können, aber ich bin so dreist davon auszugehen, dass ihr wie die allermeisten einigermaßen regelmäßig auf Pornografie als Masturbationshilfe zurückgegriffen habt.
Aber hat euch das jetzt so massiv beeinflusst, dass ihr nach einiger Zeit keine eigenen Ideen mehr hattet und im Schlafzimmer lediglich Pornos imitiert habt?

Die Kurzen sind, wie auch wir damals, völlig ahnungslos, wenn sie anfangen sich mit ihrer eigenen Sexualität zu befassen und müssen eben erst einmal etwas Praxiserfahrung sammeln. Sie sehen sich vielleicht Pornos an, übernehmen vielleicht einige Stellungen oder Methoden, weil sie es noch nicht besser wissen, aber letztlich ist man im eigentlichen Akt nach wie vor völlig auf sich allein gestellt.
Pornografie hat keinen Lehrauftrag und ich frage mich die ganze Zeit, was die Konsumenten jetzt angeblich davon gelernt haben sollen, außer dass sie Stellungen vorgeführt bekommen, die sich andere durch Kamasutrabücher anlesen.

Ich weis nicht wie das bei euch abläuft, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Schlafzimmer sitzt und der Dame erklärt, dass wir jetzt entweder die Stellung_xyz probieren, weil die das immer in den Pornos machen, oder der Matrazensport für heute ausfällt.
Ich lass mich gern eines besseren belehren, aber macht das wirklich jemand? Oder richtet man sich doch eher nach dem, was den Teilnehmern persönlich am besten gefällt?
Und ist hier jemand wirklich tief getroffen und enttäuscht, wenn er im Nachinein feststellt, dass das, was da gerade ablief, nicht so war, wie in dem Porno, den man letztens erst geschaut hatte?


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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 14:03
@BlackFlame
Also bis zu einem bestimmten Alter war meine Vorstellung von Sex stark von dem geprägt was man in Pornos zu sehen bekommt. Da man ganz einfach gesagt auch nichts anderes kannte.
BlackFlame schrieb:Ich weis nicht wie das bei euch abläuft, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Schlafzimmer sitzt und der Dame erklärt, dass wir jetzt entweder die Stellung_xyz probieren, weil die das immer in den Pornos machen, oder der Matrazensport für heute ausfällt.
Meiner Erfahrung nach haben sich diese Abläufe und Klischees bei beiden Seiten oft dermaßen festgesetzt, das es automatisch zu einem "kopieren" kommt.


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BlackFlame
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 14:21
paranomal schrieb:Also bis zu einem bestimmten Alter war meine Vorstellung von Sex stark von dem geprägt was man in Pornos zu sehen bekommt. Da man ganz einfach gesagt auch nichts anderes kannte.
Ok. Aber was ist daran jetzt fatal?
Die Zeit in der ich das Masturbieren für mich entdeckte, war auch die Zeit als ich einen PC und heimisches Internet bekam und dann natürlich von dieser Welt fasziniert war, weil ich es bis zu dem Zeitpunkt auch nur vereinzelt aus Pornoheftchen kannte und mir ansonsten meine Eltern noch das ein oder andere Taschenbuch über Sex gaben, indem halt typische Jugendratgebertipps standen.
Ich denke so wird es vielen vor ~10 Jahren ergangen sein.

Aber ich glaub nach wie vor nicht, dass diese Szenarien und Vorstellungen weiterbestanden als man erst einmal sexuell aktiv wurde. Dass also so gar keine Desillusionierung stattfand.
Man hat wohl etwas unterschiedlichere Stile ausprobiert, weil man einfach mehr Stile kannte als damals unsere Eltern, aber wenn du heute auf deine Sexualität und deine eigene Art Sex zu praktizieren schaust, hast du dann das Gefühl gar keinen eigenen Geschmack zu haben?

Es mag sicher manche geben, die einfach keine Ahnung haben, was ihnen persönlich wirklich gefällt, aber ich finde es auch nicht gerechtfertigt, dass man beispielsweise jedem Liebhaber von Fesselspielchen weismachen möchte, dass er das nur mache, weil er das in Pornos gesehen habe und nicht etwa, weil er es irgendwann einmal ausprobiert hat und es ihm schlicht und ergreifend gefallen hat.


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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 14:35
Man braucht sich aber auch nicht vormachen, dass sich Pornos so sehr von privaten Sex unterscheidet. Es wird gefickt, Schwanz in die Möse gesteckt, rein raus, fertig. Natürlich ist die Reaktion jetzt klar "nein, man streichelt sich auch, küsst sich und man macht das nicht so komisch, damit eine Kamera alles einfängt". Mal abgesehen davon dass auch in Pornos viel geküsst und gestreichelt wird und das ganze natürlich überspitzt war - logisch. Deswegen ist das kopieren auch kaum ein Problem, denn was soll man auch schon groß anders machen? Sex wird doch etwas stark überhöht, gerade wenn es um Pornos geht. Natürlich funktioniert es dann, wenn man es selber macht, nicht genauso aber die grundsätzliche Mechanik ist halt dieselbe und wenn man es öfter macht, wird man wohl kaum das Porno übliche abziehen:
Auf die Knie, blasen, auf den Tisch, lecken, Schwanz rein, bums bums, umdrehen, bums bums, Mann legt sich hin Frau geht rauf, rumms rumms, wieder etwas blasen, noch mal von hinten auf der Seite und dann aufstehen und ins Gesicht spritzen in 28:55 Minuten.

Und zum Thema Operationen:
Also jetzt mal im ernst, Schamlippenoperationen von Herwanwachsenden? Gibt es wohl nicht. Und danach ist es eher eine Minderheit. Titten OPs? Extrem häufig aber das hat nix mit Pornos zutun, die gibt es nämlich schon ewig, auch schon weit vor dem Internet. Und Anal Bleaching.. als nächstes kommt noch, dass sich heute jede/r die Achseln rasiert, das Schönheitsempfinden ändert sich nun Mal und auch ein Arschloch soll eben dann gut aussehen, was ist dabei? Besser es gibt all diese Optionen zur Veränderung als wenn jemand sich unglücklich fühlt, weil er sich nicht mag. Und das hat mit Pornos letztendlich wenig zutun, denn Mann wie Frau kann auch schon das natürlichste von der Welt, die Haare, auf den Sack gehen.
Abgesehen davon, hat man wohl noch nicht viele Pornos gesehen, wenn man echt denkt dass die Darstellerinnen alle dieselbe Perle hätten.


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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 15:13
@BlackFlame
Sex wird durch den Porno quasi rationalisiert. Der ganze Geschlechtsverkehr auf einen rein physischen, fast mechanischen Akt, reduziert. Das kann meiner Meinung nach schon die Entwicklung eines Menschen beeinträchtigen.
BlackFlame schrieb:Es mag sicher manche geben, die einfach keine Ahnung haben, was ihnen persönlich wirklich gefällt, aber ich finde es auch nicht gerechtfertigt, dass man beispielsweise jedem Liebhaber von Fesselspielchen weismachen möchte, dass er das nur mache, weil er das in Pornos gesehen habe und nicht etwa, weil er es irgendwann einmal ausprobiert hat und es ihm schlicht und ergreifend gefallen hat.
Das habe ich ja auch niemandem unterstellt. Das Problem ist auch nicht was gezeigt wird, sondern wie es gezeigt wird. Ein Porno ist in erster Linie ein Produkt, jedoch kein Konsumgut (da es nicht verbraucht wird). Es soll einem nur eine Vorstellung von etwas vermitteln, ähnlich wie ein Märchen. Jedoch dient das ganze zur Triebbefriedigung. Hier hat man dann ein ähnliches Problem wie mit Drogen. Ein bestimmter Reiz wird mit der Ausschüttung von Glückshormonen verbunden und das wiederum führt unterbewusst automatisch zu einer Verknüpfung von beiden Dingen miteinander. Selbst wenn es nicht zu einer "Pornosucht" führt, so beeinflusst es definitiv die Erwartungshaltungund Vorstellung von gutem Sex.


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BlackFlame
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 15:28
paranomal schrieb:Sex wird durch den Porno quasi rationalisiert. Der ganze Geschlechtsverkehr auf einen rein physischen, fast mechanischen Akt, reduziert. Das kann meiner Meinung nach schon die Entwicklung eines Menschen beeinträchtigen.
Das ist aber keine Neuerung, die erst mit dem Internet oder Porno in Filmformat gekommen ist.
One-Night-Stands oder einfach "zweckmäßiger" Sex, das gab es schon bei im alten Griechenland, Stichwort Päderastie. Beim besten Willen, aber die werden das schon damals oft genug auch einfach so gemacht haben, wenn ihnen langweilig war.
Romantik und Sex zu vereinen, war schon immer mit Eigeninitivative verbunden.
paranomal schrieb:Selbst wenn es nicht zu einer "Pornosucht" führt, so beeinflusst es definitiv die Erwartungshaltungund Vorstellung von gutem Sex.
In wie fern denn? Welche Erwartungshaltung hat man denn heutzutage, die man früher nicht hatte?
Zumal, wenn sich die Erwartungshaltung nicht mit dem deckt, was man dann erlebt, dann liest man in öffentlichen Foren immer wieder davon, dass das den sexuell Aktiven auch auffällt und sie anschließend ihre Erwartungshaltung überdenken und dadurch so einige auch lernen, das in Pornos Gezeigte von ihrem eigenen Liebesleben wieder etwas zu trennen.


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Medomatt
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 15:28
@SethSteiner
SethSteiner schrieb:als nächstes kommt noch, dass sich heute jede/r die Achseln rasiert, das Schönheitsempfinden ändert sich nun Mal und auch ein Arschloch soll eben dann gut aussehen, was ist dabei? Besser es gibt all diese Optionen zur Veränderung als wenn jemand sich unglücklich fühlt, weil er sich nicht mag. Und das hat mit Pornos letztendlich wenig zutun, denn Mann wie Frau kann auch schon das natürlichste von der Welt, die Haare, auf den Sack gehen.


Wir basteln uns so, wie wir uns gefallen - Bodymodification yeah - uns wird ja so oder so ständig durch die Medien eingeredet wie falsch wir sind und was wir nicht alles brauchen, oder wie wir auszusehen haben (klar du kannst wählen). Anstatt sich mal so zu aktzeptieren wie man ist, bastelt man an sich rum, bis man was ist? Perfekt? Wann ist man denn perfekt? Oder glücklich, wie du sagst?

Oder eifert man etwas nach? Der Mensch ist Nachahmer... und wenn dir an jeder möglichen Ecke gezeigt wird, was geil und sexy ist, nehmen das Willensschwache gerne an. "Männer stehen auf fette Brüste" - gut dann bastel ich mir halt welche. (gibt genügend Beispiele - ausgenommen die, die wirklich gesundheitliche Beschwerden haben)

Dir ist allerdings nicht bewusst, dass diese Ideale überhaupt erst durch Medien und gesellschaftlichen Massendynamik vermittelt werden. War doch n schöner Zug der PR auch Frauen für Rasierer und Rasierschaum zu begeistern - hat man gleich doppelten Profit.
SethSteiner schrieb:Abgesehen davon, hat man wohl noch nicht viele Pornos gesehen, wenn man echt denkt dass die Darstellerinnen alle dieselbe Perle hätten.
Oder zuviele ;)


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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 15:35
Hier will ich eine Diskussion eröffnen, über pro & contra Pornography. Nennt mal ein einziges vernünftiges Argument, welches dafür spricht und kommt mir nicht damit, Sie würde die Fantasy beflügeln.
- Jeder kann sich ansehen was ihm zusagt...
- man kann Langeweile überbrücken
- sexueller Notstand kann ausgeglichen werden
- sexuelle Frustration kann einigermaßen ausgeglichen werden
- no shame für passions
Phornography gehört mMn vernichtet und ein für alle mal ausgelöscht.
Ja genau, für eine besserer, christliche, pseudofunktionale Gesellschaft!
Ich bin kein Spießer und Moralapostel, war selber mal ne Pornosau und bin sozusagen selbsternannter unfreiwilliger Experte.
Und das sind die schlimmsten überhaupt!!!!!!!!!!!


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BlackFlame
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 16:00
@Medomatt
Du bist doch sicher auch froh darüber, dass wir in einem freiheitlichen Land leben?
Wenn wir nun aber den meisten sehr viele Freiheiten einräumen, wie kann man dann erwarten, dass die Bevölkerung das nicht nutzt?
Wenn man der Gesellschaft absichtlich die Möglichkeiten gibt, sich frei zu entfalten, dann verändern sich die Menschen, Moral und Ethik einfach mit der Zeit.
Mit welcher Begründung will man denn jetzt dagegen argumentieren? Dass Freiheiten zu besitzen doch blöd ist, weil manche etwas mit sich oder ihrem Körper anstellen, was einem nicht gefällt?

Du sprichst auf die "Willenschwachen" an. Ok. Gedankenspiel:
Heut Nacht verschwinden alle pronografischen Filme, Bilder, Texte aus dem Netz und von allen Festplatten. Welche Veränderung erwartest du jetzt?
Hören die Menschen plötzlich auf ihren sexuellen Gelüssten nachzugehen? Verschwinden urplötzlich alle dreckigen Gedanken?
Werden die Willenschwachen plötzlich willensstark?
Hören Frauen plötzlich auf sich zu schminken oder sich auf irgendeine Art hübsch fühlen zu wollen?

@paranomal hat schon richtig wiederholt, dass Pornografie ein Produkt ist, was man vermarkten kann.
Aber was wird denn dort vermarktet?
Ich seh da die Visualisierung von Fantasien oder Vorstellungen, die wir ansonsten ganz selbstständig entwickeln würden, zumal das die Menschheit auch weit vor dem 20./21. Jahrhundert schon immer getan hat.

Scheinbar haben uns Episoden von politischer und gesellschaftlicher Knebelung vergessen lassen, dass man mit gewissen Themen, wie auch der Sexualität und Freizügigkeit, vernünftig umgehen kann, ohne sie völlig verbieten oder verteufeln zu müssen.
Ich muss wohl u.a. der Kirche einen Dankesbrief schreiben oder benutzen die mittlerweile auch Email?...


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El_Gato
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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 16:03
@Prof.nixblick

Ruhig Blut, der TE ist schon längst ausgeschlossen.


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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 16:05
@El_Gato

ich doch immer ^^


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Epidemie Pornografie

09.03.2013 um 16:18
@paranomal
Sex ist nun Mal auch reine Mechanik. Wie BlackFlame richtig sagt, alles andere ist mit Eigeninitiative verbunden. Ein fehlen von Pornos würde gar nicht helfen, da der Trieb da ist und wenn man nur diesen Trieb befriedigen will und fickt, dann macht das hoffentlich alles Spaß aber es ist eben nicht mehr. Das ergibt sich am Ende zwangsläufig nur, wenn man für den Menschen, mit dem man es macht auch mehr empfindet und "mehr reinsteckt". Ist doch wie mit industrieller Produktion und einem Kunstwerk. Man kann dieselbe Sache auf zwei Arten herstellen, beide können sogar Spaß machen aber mehr gibt es immer nur, wenn man auch den Antrieb dazu hat. Gäbe es negative Auswirkungen von Pornographie, dann hätten wir wie schon gesagt selbige schon längst erlebt. Er bleibt aber wie bei allen Dingen komplett aus. Das war so bei Romanen, das war so bei Kino, bei Comics, bei Videospielen, Rollenspielen - es wiederholt sich immer wieder und bei Porno bleibt es wohl einfach konstant.

@Medomatt
Von mir gibt es definitiv ein Bodymodification yeah. Warum soll man sich so akzeptieren wie man ist? Die Leute sollten sich sogar noch viel weniger akzeptieren, denn sie sind viel zu fett und essen viel zu ungesund. Das einzig dumme ist, dass sie immer nur auf das Gewicht sehen aber vergessen, dass man fett durch muskelmasse ausgleichen sollte - Sport eben. Der letzte RTL Test war dementsprechend bescheuert. Eine Reporterin "entgiftet" sich eine Woche lang, nimmt am Ende drei Kilo ab und freut sich, dass es ohne Sport funktioniert hat. Nur blöd für sie, dass sie damit am Ende vermutlich ein noch schwächeres Weibsstück ist als sie sowieso schon war (und viel zuviele Frauen sind), es hilft eben nicht einfach nur auf Essen zu verzichten. Dementsprechend seh ich es ganz und gar nicht falsch, die Medien zu kritisieren.

Nein, das ist gut und es ist auch nötig aber sich aufzuregen, weil der Mensch nun Mal bestimmte Dinge aufnimmt? Woot? Das ist doch normal und es ist ja auch nicht ganz ohne Grundlage. Eine schlanke, fitte Frau ist nun mal in evolutionärer Hinsicht vorteilhafter. Sie kann für sich selber Sorgen, kann härtere Arbeiten verrichten, wird womöglich gute Eigienschaften, wie Stärke und Gesundheit an das Kind weitergeben. Und das ist nur ein Aspekt. Da kann man kaum den Fernsehen und Co. einen Vorwurf machen. Übrigens fällt auf, dass Pornodarstellerinnen fitter sind als etwa Frauen in anderen Medien. Anorexie Laufstegmodels sind da jedenfalls weniger stark vertreten.

Letzten Endes gab es schon immer den Wunsch schön zusein und den erfüllt man sich nun Mal unte randerem mit OPs. Na und? Körperpflege geschieht ja nicht etwa nur deswegen weil es gesund ist, ich würde sogar vermuten die wenigsten denken dabei an Krankheiten. Die meisten tun es, weil sie gut aussehen wollen. Sie wollen attraktiv sein, sie wollen nicht unangenehm auffallen UND sie wollen sich selbst mögen. In der Geschichte der Menschheit gab es schon viel extremere Dinge als eine gerichtete Nasse oder größere Titten. Und es gibt sie zum Teil immer noch. Und der Grund war sicher nicht Pornographie.


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libertarian
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Epidemie Pornografie

10.03.2013 um 11:07
Sexueller Missbrauch unter Minderjährigen

Nach einer britischen Kinderschutzorganisation werden schon 5- und 6-Jährige als Täter ausgemacht, gewarnt wird vor der medialen Sexualisierung
Die britische Stiftung National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC) will jeder Grausamkeit gegenüber Kinder ein Ende bereiten. Man will gegen die Vernachlässigung, den sexuellen Missbrauch oder den körperlichen Missbrauch in riskanten Familien bekämpfen und behinderte Kinder oder solchen aus bestimmten Minoritäten unterstützen. Jetzt hat die Stiftung einen Bericht veröffentlicht, der vor sexuellem Missbrauch von Kindern durch Minderjährige warnt, darunter auch durch 5- und 6-Jährige.


Wie die Stiftung schreibt, seien den Polizeibehörden in England und Wales zwischen 2009 und 2012 5.028 Straftaten sexuellen Missbrauchs gemeldet worden. Die Zahlen sind vermutlich einiges höher sein, da nicht alle Polizeibehörden dem Gesuch nach dem Informationsfreiheitsgesetz gefolgt seien und die Daten weiter gegeben hätten. Bei den von unter 18-Jährigen angeblich begangenen Straftaten habe es sich um Vergewaltigung und andere schwere sexuelle Gewalttaten gehandelt.

98 Prozent der angezeigten 4.562 Täter waren männlichen Geschlechts. 60 Prozent der Opfer kannten den Täter, 40 Prozent seien durch einen Familienfreund/eine Bekanntschaft, 18 Prozent durch ein Familienmitglied und 14 Prozent von einem Fremden begangen worden. Bei 25 Prozent liegen keine Angaben vor.

Nach Ansicht der NSPCC würden schon Kinder vor der Pubertät ab fünf Jahren Anzeichen für "schädliches sexuelles Verhalten" zeigen. Offenbar sieht man vor allem im "leichten Zugang zu unsittlichem Material" eine Gefahr für Kinder, wie das auch anderswo diskutiert wird ("Man muss die Pornoindustrie angreifen"). Claire Lilley, die Politikberaterin von NSPCC, glaubt, dass sich durch den Zugang zu "sexuellem Material" die Sicht der Kinder und Jugendlichen auf das, was "normales oder akzeptiertes Verhalten" ist, verändert. Man behandle zunehmend mehr Kinder, die Online-Grooming, Belästigung in Chatrooms und "Sexting" begangen haben. Kinder, die sexuellen Missbrauch begingen, seien selbst oft Opfer von Missbrauch gewesen. Das könne sie zu der Einstellung verleiten, so Lilley, dass sexueller Missbrauch oder sexuelle Gewalt okay seien.

Behandlung heißt, dass man versucht, das Verhalten und die Einstellung der Kinder zu verändern. Dabei fängt man schon im Alter von 5 Jahren an. Angeblich sei das erfolgreich, so dass die Kinder nicht mehr andere missbrauchen oder zu Sexualstraftätern heranwüchsen: "Wir müssen mehr machen, um junge Menschen vor einer zunehmend sexualisierten Gesellschaft zu schützen", was natürlich bedeutet, die Arbeit der Stiftung und deren Warnungen zu unterstützen. Gut möglich, dass die Kinderschützer dabei immer früher verdächtiges sexuelles Verhalten und sexuellen Missbrauch sehen und dadurch auch immer früher normierend eingegriffen wird. Allerdings müsste sexueller Missbrauch aufgrund der medialen Sexualisierung ansteigen.

Zumindest nach den offiziellen Zahlen ist dies nicht der Fall, wie auch ein Bericht der Stiftung selbst einräumte. Auch ein Anstieg der Zahlen muss keineswegs bedeuten, dass mehr entsprechende Taten begangen werden, sie können auch Ausdruck der wachsenden Sensibilität und einer Zunahme der Bereitschaft sein, diese anzuzeigen oder zu melden. Ein Bericht von der NSPCC aus dem Jahr 2011 hatte einen Anstieg des sexuellen Missbrauchs von 2009 auf 2010 um 8 Prozent aufgrund von Polizeizahlen festgestellt. Betroffen seien vor allem die 12-15-Jährigen, ein Viertel sei aber unter 11 Jahren, Opfer sind vor allem Mädchen. Das erste Mal habe sich herausgestellt, so hieß es damals, dass fast 25 Prozent der verdächtigen Täter unter 18 Jahre alt waren.

Nach Angaben der Stiftung seien 24,2 Prozent der jungen Erwachsenen in ihrer Kindheit von einem Erwachsenen oder einen Gleichaltrigen in irgendeiner Form sexuell missbraucht worden, 11,3 Prozent mit körperlichem Kontakt. 65,9 Prozent des sexuellen Missbrauchs von Kindern von 0 bis 17 Jahren mit körperlichem Kontakt, also durch Berühren, würden von einer Person begangen werden, die unter 18 Jahre alt ist.
In England und Wales können schon Kinder ab 10 Jahren strafrechtlich belangt werden. 2011 wurden 2000 Kinder unter 12 Jahren festgenommen. Aber man muss 12 Jahre alt sein, um ein Haustier zu kaufen, 16 Jahre, um Sex zustimmen zu können, oder 17, um den Führerschein zu erwerben, moniert eine Gruppe von Organisationen in einem offenen Brief.


Quelle: Telepolis.


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libertarian
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Epidemie Pornografie

10.03.2013 um 11:09
Man muss die Pornoindustrie angreifen

Ein französischer Regierungsbericht zur Hypersexualisierung von Kindern und die Vorschläge, dem Phänomen entgegenzuwirken
Wie geht eine Kultur, die sich Freiheit als ersten Grundwert auf ihre Fahnen geschrieben hat, wie Frankreich, mit dem Phänomen um, dass Medien und Modeindustrie Kinder in Posen und einem Habitus präsentieren, die mit sexuellen Reizen spielen? Das Schlagwort dazu heißt "Hypersexualisierung von Kindern" und ist Thema eines Berichts der Senatorin Chantal Juanno, deren Vorschläge die bekannte Debatte neu aufleben lassen.


Der Bericht, den Juanno, Mitglied der konservativen Mehrheitspartei UMP, im Auftrag der Ministerin Roselyne Bachelot veröffentlichte, schlägt eine Serie von Maßnahmen vor: etwa das Verbot bestimmter Abbildungen von jungen Mädchen; eine Website, wo man Namen von Unternehmen posten kann, die in ihrem Angebot Kleidungsstücke führen, die dem Alter unangemessen sexuellen Reize akzentuieren, wie zum Beispiel Bras für Mädchen, die noch gar nicht in der Pubertät sind. Darüberhinaus wird vorgeschlagen, bestimmte Fernsehshows, in denen Mädchen wie sexuell attraktive Popstars tanzen und posieren, zu untersagen. Wieder im Gespräch ist auch die Einführung von Schuluniformen.

Die Vorschläge, inspiriert durch ähnliche Aktionen in anderen westlichen Ländern, sind zur Vorbeugung gedacht. Denn wie Juanno das starke Schlagwort der "Hypersexualisierung von Kindern" relativiert, sei das Phänomen in Frankreich noch "marginal". Allerdings, so Juanno, sind die Eltern beunruhigt, weswegen man frühzeitig handeln müsse.
Die Beunruhigung der Eltern ist nachvollziehbar - weil sie anscheinend häufig von der Befürchtung getragen ist, die Mädchen könnten schon früh von einem Schlankheitswahn befallen werden, der sich in Krankheiten manifestieren kann. Jeder, der damit zu tun hat, weiß, wie nervenzerrüttend und langwierig es für die Kinder und die Familie ist, wenn sie mit Anorexie konfrontiert werden. Doch können die Phänomene "Anorexie" und "Hypersexualität" nicht so direkt miteinander verbunden werden, wie dies die Ängste nahelegen.

Der Vorwurf der Hypersexualisierung junger Mädchen taucht in der Öffentlichkeit immer wieder auf. Es ist hauptsächlich ein Medienphänomen, das sich auf Schulhöfen oder in den Straßen nicht unbedingt zeigt. Auch hier wird einiges zusammen in einen Topf gemischt. Dass sich junge Mädchen mit teurer Markenkleidung eindecken, um attraktiv zu sein, ist von anderen Erscheinungsweisen, die betont auf Laszivität setzen, zu unterscheiden, wie Kommentare von Schülerinnen betonen. Die Grenzen verlaufen in einer schwer markierbaren Grauzone.
Immer wieder neu angestoßen wird die Diskussion der Hypersexualisierung durch ambivalente Bilder, die mit einer sexuellen Aufladung provozieren - natürlich ist das Absicht, Sex sells. So haben im vergangenen Jahr Fotos der Mode- und Lifestylezeitschrift Vogue für einige Erregung in Frankreich gesorgt: Die Pose einer angeblich Zehnjährigen spielt eindeutig mit den Reizen einer erwachsenen Frau.

Junge Mädchen werden 'sexualisiert' und die Frauen 'infantilisiert

Auch die Soziologen, die Le Monde zum Phänomen der Hypersexualisierung und dem Juanno-Bericht befragt hat, weisen darauf hin, dass die aufgesexte Darstellung von Kindern, meist Mädchen, in den für Mode- und Lifestyle zuständigen tonangebenden professionellen Milieus schon seit längerem in immer wieder neuen Wellen praktiziert wird - das ist nicht nur in der Modebranche der Fall, sondern auch in der Musikindustrie und in der Kunst, sowie den, ja nach Anschaung, Zwischenbereichen.

Aus diesen mehrfachen Wellen hat sich jedoch ein kultureller Rückschritt ergeben, der die Selbstdarstellung und das Selbstbild der Frauen und Mädchen nachhaltig beeinflusst hat, so lässt sich die Ansicht des kanadischen Soziologen Richard Poulin zusammenfassen: Frauen und die jungen Mädchen würden sich diesen Bildertendenzen verpflichtet fühlen, sich möglichst deutlich mit sexuellen Reizen zu präsentiern, um zu gefallen. Dies laufe darauf hinaus, dass die jungen Mädchen "sexualisiert" würden und gleichzeitig die Frauen "infantilisiert". In der kollektiven Vorstellung müsse die Frau immer jünger sein, um schön zu sein.

Ein Indiz dafür sei etwa der schon seit einiger Zeit allgegenwärtige Trend, dass Frauen sich am ganzen Körper enthaaren. In Ottawa sollen dies nach Forschungen, die Poulin zitiert, 87 % der Studentinnen praktizieren. Als weiterer Hinweis für die Infantilisierung nennt Poulin eine Studie, wonach 10 Prozent aller Schönheitsoperationen in Kanada darauf abzielen, das weibliche Geschlecht jünger aussehen zu lassen.

Attaquer au porno

Diese Phänomene sind nach Auffassung Poulins letztlich auf die Pornoindustrie zurückzuführen, deren Bilderwelt auf die Modeindustrie, auf Medien und damit auf die Alltagsästhetik großen Einfluss habe. Dem Verbot von aufreizenden Bildern junger Mädchen, wie es der Juanno-Bericht vorschlägt, hält er zwar einige Wirkungsmöglichkeiten zugute, für ihn ist das allerdings Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung - die Pornoindustrie müsse angegriffen werden

Auf welche Weise und mit welchen Einschränkungen oder Verboten, das führt Poulin nicht aus. Er ist davon überzeugt, dass es ein wirtschaftliches Tabu gibt, das verhindert, hier anzusetzen. Die Pornoindustrie sei mit dem Neoliberalismus groß geworden, es gebe geschäftliche Interessen, welche diese Industrie von solchen Zudringlichkeiten abhält, unterstellt der kanadische Soziologe. Die Rolle der Pornos für die Sexualität der nachwachsenden Generationen kann seinen Worten nach gegenwärtig nicht relevant genug eingeschätzt werden. Pornos seien mittlerweile die erste und wichtigste Quelle der Pubertierenden, um sich sexuell aufzuklären.


Quelle: Telepolis.


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libertarian
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Epidemie Pornografie

10.03.2013 um 11:10
Wollte das mal nur als weiteren Diskussionsstoff einwerfen, wo ich schon gerade darauf stieß.


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Epidemie Pornografie

10.03.2013 um 12:56
BlackFlame schrieb:weil die Forscher da selbst anfangen zu fragen, wie diese Kinder/Jugendlichen überhaupt so früh an dieses Material gekommen sind und warum da die Eltern oftmals scheinbar überhaupt nicht drauf reagierten.
Sie könnten es zum Beispiel von Freunden bekommen haben, oder aus dem Internet. Eltern können nicht jeden Atemzug ihrer Kinder überwachen. Es gibt immer Möglichkeiten. Und wenn man in einer 'liberalen' Welt leben will, ohne Zensur und Diktatur, dann sind genau sowas die Auswüchse davon. Man kann jetzt natürlich gern den Entrüsteten spielen, oder die Schuld bei anderen suchen.
Medomatt schrieb:dass sich immer mehr junge Frauen die Schamlippen verkleinern lassen und verschönern weil die Porno Darstellerinnen alle so eine hübsche und perfekte mumu haben
Oder sie haben schon so viel rumgehurt, dass es da unten aussieht wie die Ärmel von einem Zauberer.
Medomatt schrieb:Ich sehe es sehr wohl als relevantes Problem an, wenn sich heranwachsende Mädchen mit Pornodarstellerinnen identifizieren und sich dadurch Brüste und Schamlippen operieren lassen
Die wollen eben auch total 'porno' sein. Aber das ist das schlechte Bild, welches ihnen durch die Medien vorgelebt wird: Oberflächlichkeit. Keine Werte mehr, keine Liebe, kein Vertrauen. Nur noch 'sexual attraction', als wären sie bei den wilden Tieren.
SethSteiner schrieb:auch ein Arschloch soll eben dann gut aussehen, was ist dabei?
Weil es unnatürlich ist. Zu perfekt. Zu unreal. Nicht echt genug. Unglaubwürdig.


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BlackFlame
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Epidemie Pornografie

10.03.2013 um 13:07
@libertarian
In den Berichten finden sich zwei Dinge, die ich wieder einmal für fragwürdig halte.

Bei den Engländern: 5- und 6-Jährige Täter.
Da kann man wieder die Frage stellen, die auch in vielen wissenschaftlichen Studien auftaucht, nähmlich, was machen denn die Eltern dieser Kinder den ganzen Tag? Schlafen die?
Ja, das Internet kann so einiges bieten, was ein 6-Jähriges Kind nicht einordnen kann, aber wie wäre es denn, wenn man die Kurzen nicht einfach vor den PC setzt und sie sich selbst überlasst, sondern seinen Erziehungspflichten nachkommt und dabei ein Auge auf sie wirft?
Ich schick doch nicht mein Kind allein in den Streichelzoo und verklag dann die Tierpfleger, weil sie nicht aufgepasst hätten und mein Kind von einer Ziege gebissen wurde.

Zu den Franzosen: "Mitglied der konservativen Mehrheitspartei UMP"
Na da weis man doch, woran man ist.
Gerade die Politik neigt wieder einmal dazu, ohne Rückgrat von etwas zu sprechen, wovon sie keine Ahnung haben.
Wenn man einen Vergleich haben will, dann gebt man "Killerspiele Jugendliche" bei google ein und schaut euch einmal die Berichte von 2007 bis 2009 an, die man dort auf den ersten paar Seiten finden kann. Da wurde gewettert, verteufelt, die Jugend und Egoshooter gleichsam zu Grabe getragen. Weil's damals halt so schön einfach war, damit Quote zu generieren und das Feindbild zu schüren.
Bis man sich erst einmal besinnte und sich fragte, warum Jugendliche überhaupt so zerrüttet waren, dass sie zur Waffe griffen, hat es etliche Jahre gebraucht.
Und das Spiel wiederholt sich hier doch wieder.
Allen wird die Schuld gegeben, nur nicht den Eltern, die sich einen Scheiß um ihre Kinder geschert haben und sich im Anschluss darüber aufregen, dass es natürlich niemals sie selbst sein können, die dabei maßgeblich versagt haben.
KillingTime schrieb:Sie könnten es zum Beispiel von Freunden bekommen haben, oder aus dem Internet. Eltern können nicht jeden Atemzug ihrer Kinder überwachen. Es gibt immer Möglichkeiten. Und wenn man in einer 'liberalen' Welt leben will, ohne Zensur und Diktatur, dann sind genau sowas die Auswüchse davon. Man kann jetzt natürlich gern den Entrüsteten spielen, oder die Schuld bei anderen suchen.
Ich weis das und das bedenke ich bei meinen Ausführungen immer mit ein.
Ich erinnere mich noch genau daran, wie meine Cousine eingeschult wurde und meine Tante sich empörte, dass die Kurze jetzt eine ganze Palette neuer Schimpfworte gelernt hatte.
Aber wie könnte man denn jetzt das Problem lösen?
Oft will man einem da eine Ohnmacht ans Herz legen, weil alle anderen ja negativ auf das Kind einwirken, aber die Eltern selbst haben auch eine Erziehungspflicht und können da sehrwohl ein Stück weit entgegenwirken mit ihren eigenen Erklärungen und Erziehungsmaßnahmen.
Ob nun am heimischen PC oder an dem eines Freundes, früher oder später erwarte ich von vernunftbegabten Eltern, dass sie sich bei diesem Thema mit ihren Kindern auseinandersetzen und sie nicht völlig sich selbst überlassen.
Man kann nur weniges vor den Kleinen verstecken und genau deswegen kann es doch nur umso wichtiger sein, dass man ihnen zu Hause Erklärungen liefert.


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