Seltsame "Phobie"
21.03.2013 um 22:15

@teardrop.teardrop. schrieb:Ich verstehe dich aber, denke ich: Die Gefahr ist eben, wenn hier was dargestellt wird, was als privat und als deutliches Problem ausgewiesen ist, das Problem dadurch verschlimmert werden kann, dass man sich evtl. manche Äußerungen zu sehr zu Herzen nimmt ... so vielleicht?
Andererseits seh ich nicht, was daran verkehrt sein kann, die Situation darzustellen und danach zu fragen, inwiefern andere das selbst erlebt haben/nachvollziehen können.
nicht das einzige Problem an der Sache ist.teardrop. schrieb:das Problem dadurch verschlimmert werden kann, dass man sich evtl. manche Äußerungen zu sehr zu Herzen nimmt
jo.ickebindavid schrieb: auch wenn sie es nicht so sieht wie ich, oder?
Bitte nimm es mir nicht übel, auch das Bildchen ;) .magicalmana schrieb:Versuche doch bitte am Abend drei positive dinge aufzuzählen ,die du am Tag erlebz hast . Egal was , wenn das Essen lecker war , oder du einen schönen Vogel gesehen hast . All das ist ein Lächeln wert .
Wenn psychische Probleme soweit gehen das man sie selbst nicht bewältigen kann,und schon professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, dann hat man sicherlich keine Laientips aus einem Mysteryforum mehr nötig.teardrop. schrieb:Dennoch gibt es ja auch sehr wohl andere, die evtl. eine Meinung vertreten, die vielleicht auch weiterhelfen kann.
NEINickebindavid schrieb:Bitte nimm es mir nicht übel, auch das Bildchen ;) .
Aber zB dieser Rat von dir,
klingt für einen der wirklich Depressionen hat einfach wie:
"Ich verstehe deine Probleme nicht."
Wenn du gerne liest, besorg dir Bücher, in denen deine Probleme behandelt werden. Das hilft manchmal mehr, zu Lösungen zu gelangen, als Gespräche mit Therapeuten, die dann z.B. mit hilfreichen Ratschlägen kommen wie "gehen Sie mal öfter vor die Tür". Ja, solche und ähnliche Ratschläge gibts leider. Ist zwar auch nicht verkehrt, sich Bewegung zu verschaffen, aber es ist kein großer Schritt, der einem gründlich weiterhilft.IvoryTower schrieb am 21.03.2013:Meine Therapeutin hat mir bisher noch nicht viel geholfen. Ich bekomme lediglich Medikamente deswegen.
Das ist mehr oder weniger ein Zählzwang - ich mache das mit allen Zahlen von ein bis acht, die ich aber ständig in unterschiedlichen Kombinationen addiere und multipliziere.moric schrieb:Hm... also ich hatte ne Zeitlang mal den Zwang in mir, alles zweimal zu machen... ich nannte es "Zweiertick"... d.h. wenn ich mit rechts gegen ne Tür gestoßen bin, dann musste ich das mit links auch machen, sowas in der Art.
Das ist - bitte nimms mir nicht krumm - eine schlechte Idee. Diese Selbstdiagnosen funktionieren nur schlecht. Als Laie lese ich etwas, das scheinbar (und das Wort "scheinbar" ist hier von entscheidender Bedeutung!) auf mein Problem zutrifft. In Wahrheit fehlt mir aber die fachliche Kompetenz, die tatsächliche Aussage des Buches (oder des Blogs) zu verstehen. D.h. die Lösung des Buches ist für ein anderes Problem. Oder trifft nur unter bestimmten weiteren Voraussetzungen zu oder nur unter bestimmten Bedingungen.Nation schrieb:Wenn du gerne liest, besorg dir Bücher, in denen deine Probleme behandelt werden. Das hilft manchmal mehr, zu Lösungen zu gelangen, als Gespräche mit Therapeuten