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Wie starben die Wanderer am "Berg der Toten"?

3 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mystery, Alien, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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eurosky Diskussionsleiter
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Wie starben die Wanderer am "Berg der Toten"?

14.10.2015 um 07:57
Hallo zusammen als erstes weiß ich leider nicht ob dieses Thema in dieser Rubrik reinpasst, ich glaube aber schon.
Heute morgen habe ich diesen Artikel gelesen von unseren "geliebten Blatt" die Bild-Zeitung.
Ich finde das es sehr seltsam ist wie die alle gestorben sind.

Ich hoffe das Ihr diesen Artikel mal anschaut weil ich gespannt bin was Ihr dazu sagt...
Hier der link mit den Text und ein paar Bilder dazu.
http://www.bild.de/news/mystery-themen/mystery/mysterioeser-vorfall-in-russland-42971960.bild.html

Moskau (Russland) – Das Unglück vom Djatlow-Pass gehört zu den vielleicht geheimnisvollsten Tragödien in der Geschichte der Menschheit. Acht Männer und zwei Frauen waren im Januar 1959 im nördlichen Ural auf Skiern unterwegs. Ihr Ziel war der 1200 Meter hohe Berg Otorten, alle galten als erfahrene Ski-Läufer und Wanderer.

Trotz des hohen Schnees und trotz der Tatsache, dass die Ski-Wanderroute aufgrund des Wetters als sehr schwierig eingestuft worden war, stellte sie für die zehn jungen Leute kein unüberwindliches Hindernis dar.

Doch unterwegs passierte eine unfassbare Tragödie, die bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Neun Teilnehmer starben, drei der Opfer an schweren Verletzungen, einer der Frauen wurde die Zunge herausgeschnitten und die Augen ausgestochen. Die anderen Opfer erfroren.

Ein Überfall einer räuberischen und mörderischen Horde von unbekannten Tätern ist trotzdem unwahrscheinlich. Denn sie hatten ihr eigenes Zelt von innen aufgeschnitten und waren halbnackt aus ihrem eigenen Zelt geflohen.

Die lange Ski-Wanderung begann am 25. Januar 1959. Drei der Teilnehmer waren Ingenieure, die anderen waren Studenten an der Technischen Universität. Sie hießen Igor Djatlow, Sinaida Kolmogorowa, Ljudmila Dubinina, Alexander Kolewatow, Rusterm Slobodin, Juri Kriwonischtschenko, Juri Dorschenko, Nikolai Thibeaux-Brignolle, Semen Solotarew und Juri Judin.

Die jungen Leute waren alle zwischen 18 und 22 Jahre alt, nur Semen Solotarew war bereits 38 Jahre alt.

•Sie schlugen ihr Zelt am „Berg der Toten“ auf

Sie wollten mit Skiern den Berg Otorten erreichen, der im Norden Russlands liegt und im Winter deshalb nur schwer zugänglich ist. Otorten heißt im lokalen Dialekt übersetzt: „Geh dort nicht hin“.

Die Gruppe reiste mit einem Zug nach Iwdel, dann ging es weiter mit einem LKW nach Vizhay, die nördlichste bewohnte Siedlung des Urals. Von dort aus zogen sie am 27. Januar auf Skiern los. Ihr Plan war, dass sie den Berg Otorten innerhalb von zwei Tagen erreichen würden, nach fünf Tagen sollten sie zurück in Vizhay sein.

Juri Judin hatte das wahrscheinlich größte Glück in seinem Leben. Er wurde krank und musste umkehren. Er lebte anschließend noch viele Jahre und starb erst 2003.

Die neun anderen zogen weiter. Eigentlich wollten sie schon am ersten Tag den Djatlow-Pass durchqueren, aber das Wetter verschlechterte sich dramatisch, und sie schlugen noch vor diesem Pass ihr Zelt auf, um auf besseres Wetter zu warten. Sie stoppten beim Berg Kholat Syakhl. Übersetzt bedeutet der Name dieses Berges „Der Berg der Toten“.

Igor Djatlow war der Leiter der Gruppe. Er hatte mit seinem Sportverein ausgemacht, dass er bei seiner Rückkehr nach Vizhay ein Telegramm senden würde. Alle Familien und Freunde würden dann Bescheid wissen, dass alles okay ist. Das Telegramm sollte spätestens am 12. Februar eintreffen.

Als bis zum 20. Februar keine Nachricht eingegangen war, zog der erste Suchtrupp los. Erst machten sich nur einige Freiwillige auf, dann schlossen sich Soldaten und Polizisten der Suche an. Hubschrauber überflogen das Gebiet.

•Es wurden keine fremden Fußspuren entdeckt

Dann fanden die Trupps am 26. Februar endlich das Zelt der Gruppe. Es bot sich ihnen ein rätselhafter Anblick. Das Zelt war von innen aufgeschnitten worden, und es war deutlich zu sehen, dass alle aus dem Inneren des Zelts in großer Hast und voller Panik geflohen waren. Ihre Spuren führten zu einem nahen Wald. Dort fand man die ersten beiden Toten.

Es waren Juri Kriwonischtschenko und Juri Dorschenko. Beide trugen nur Unterwäsche und waren barfuß. In nächster Nähe fand man noch drei weitere Leichen. Aus unerfindlichen Gründen hatte einer von ihnen noch nahe des Waldrands eine Art Feuerstelle angelegt und Feuer gemacht.

Einige Monate später fand man auch die zwei letzten Leichen. Sie waren in der Zwischenzeit von vier Meter Schnee begraben worden.

Die Nachforschungen ergaben erstaunliches: Die inneren Verletzungen einiger Opfer waren unfassbar schwer, trotzdem sah man keine äußerlichen Wunden. Sechs der Opfer waren erfroren, drei waren an den rätselhaften und sehr schweren Verletzungen gestorben.

Sie hatten ihr Zelt bei minus 25 Grad und einem heftigen Schneesturm verlassen – ohne Schuhe und teilweise unbekleidet! Einige trugen Socken, andere nur einen Schuh. Vollständig bekleidet war keiner. Alle Opfer hatten das Zelt offenbar selbst verlassen. Es gab keine fremden Fußspuren in der Umgebung.

Ljudmilla Dubunina waren die Augen und die Zunge herausgeschnitten worden – und das so fein säuberlich, dass es keine Tat von einem Tier sein konnte.

Die Toten sahen so aus, als seien sie blitzschnell gealtert. Alle wiesen graue Haare auf. Und: Die Kleidung einiger Opfer war radioaktiv verseucht.

Die neun Studenten waren nicht die einzigen, die Ende Januar im schneebedeckten Ural unterwegs waren. Eine Gruppe von Ski-Wanderern hatte aus circa 50 km Entfernung in jener Nacht orange leuchtende Bälle am Himmel beobachtet.

Auch das Militär und die Wetterämter verzeichneten in der Zeit zwischen Februar und März oranges Licht beziehungsweise leuchtende Bälle.

•Haben Nomaden die Skifahrer ermordet?

Im Norden des Urals leben die Mansen, ein Nomadenvolk, das hauptsächlich von Rentierzucht lebt. Inzwischen ist der Lebensbereich der Mansen stark eingeschränkt, aber 1959 hatten sie noch weite Gebiete, die sie mit ihren Rentier-Herden durchzogen.

Unmittelbar nach der Tat glaubten die Ermittler, dass sich die Mansen durch die russischen Ski-Wanderer vielleicht gestört gefühlt und sie ermordet hatten.

Für diese Annahme fanden sich aber keine Belege.

Es gab einige geheim gehaltene Berichte, nach denen das Militär in dieser Gegend aktiv gewesen war und es bestand der Verdacht, dass es etwas verschleiert wurde – etwa geheim gehaltene Versuche mit Atombomben.

Der Untersuchungsleiter trat zurück und die Akten wurden mit der russischen Entsprechung von „Top Secret“ gestempelt und verschwanden in geheimen Archiven der Sowjetunion.

Aber zu viele hatten an der Suche teilgenommen, zu viele hatten die Toten und ihr erschreckendes Aussehen gesehen. Deshalb scheiterte die absolute Geheimhaltung dieses neunfachen Mordes.

•Gibt es für die Vorfälle eine außerirdische Erklärung?

Laut einer neuen Theorie könnte das Zelt von einem Blitz getroffen worden sein, der bei den Mitgliedern zu geistiger Verwirrung geführt hat. Das würde die zerrissene Kleidung der Opfer und das Fehlen der Augen und Zungen erklären und warum sie voller Panik das Weite gesucht hatten.

Andere Forscher haben jedoch Aliens unter Verdacht. Der russische Forscher Paul Stonehill und Autor des Buchs „Ufo-Files of Russia“ ist davon überzeugt, dass die neun jungen Leute Opfer von Außerirdischen wurden. Gegenüber „History Channel“ sagte er: „Diese Menschen wurden ermordet. Aber der Täter war kein Mensch.“

„Sie sind von einer Kraft, die wir nicht kennen, getötet worden. Die Einheimischen kennen die orangefarbenen Bälle am Himmel und die Lichtscheine, die von Zeit von Zeit auftauchen. Sie sind ein Teil ihres Lebens. Und sie haben auch keine Angst, weil alles immer friedvoll verläuft. Aber manchmal kann es vollkommen schief gehen, und das ist hier passiert.“

Auch der Astronom und Ufo-Forscher Philip Imbrogno glaubt, dass hier Außerirdische zu Mördern wurden. „In meinen Nachforschungen bin ich auf einige Fälle gestoßen, in denen Aliens auf Menschen wie wilde Tiere losgehen. Aber vielleicht wollten sie die Menschen gar nicht töten, vielleicht war die Energie der Außerirdischen einfach zu groß.“

Im nördlichen Ural wurden schon immer ungewöhnliche Beobachtungen gemacht. Ist diese Gegend ein Alien-Hotspot?

Was auch immer hinter der grausigen Tat steckt – der Berg, an dem man 1959 die Toten fand, heißt nicht zufällig Berg der Toten.

Das Volk der Mansen hatte diesen Berg so getauft, weil hier neun junge Mansen-Männer vor Urzeiten auf ähnliche Art ihr Leben verloren haben sollen.


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14.10.2015 um 08:01
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eurosky Diskussionsleiter
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14.10.2015 um 08:11
Sorry, klar hab ich nachgeschaut aber unter diesen Namen hätte ich es nicht gedacht.
na wenn es so ist kann man es ja wieder schliessen


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