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Sagen aus Eurer Heimat...

412 Beiträge, Schlüsselwörter: Geschichten, Legenden, Sagen

Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 17:56
es war einmal corry und ich wir liebten uns sehr bis ich dann 1´,95 wurde und er so klein blieb .ich hab dich immer noch lieb.

Es gibt ein großes Loch - meins!!


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corey
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 18:03
..........


Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
FUCK IT ALL
the whole thing I think its sick (slipknot)
Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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corey
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 18:05
wie kann es bei sowas einen gott geben???

wenn ich mal mit dir reden will ruf ich dir 0190 nummer an

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
FUCK IT ALL
the whole thing I think its sick (slipknot)
Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 18:06
du immer mit deiner 0190 nummer corey.... :|

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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Obrien
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 18:09
@rosaschlüpfer

Oha,ein echter Schenkelklopfer!Ich geh zum lachen in den Keller!

Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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corey
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 18:12
immer noch eifersüchtig wegen onkelz ragni?*g*^^


@tommy
die medien fördern das ja nur noch^^

bei cybele war das völlig berechtigt udn hier auch


Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
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Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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Lithium
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 20:05
@maroon5: die sage auf der vorherigen seite kommt mir bekannt vor... ich erzähl euch mal unsere version eines ähnlichen geschehens...

in sitten, an der (Noch-) kantonsstrasse steht ein grosser stein, welcher in der mitte gespalten ist. er darf für den umbau einer autobahn (gott sei dank) nicht versetzt werden.
na jedenfalls geht die sage so: es war ein kalter wintermorgen. damals ging eine umfahrungsstrasse um den pfynwald. nur die mutigsten wagten sich durch diesen wald, um schneller in die oberen regionen des kantons zu gelangen.
eines tages musste ein kind diesen weg durch den wald gehen, da seine zeit begrenzt war. so lief es durch den wald.
unterwegs begegnete es einem räuber. dieser packte das kind und drohte, es umzubringen. doch um dem kind noch eine chance zu lassen, meinte er: "wenn du alle meine fragen beantworten kannst, werde ich dich gehen lassen. beantwortest du jedoch eine davon falsch, so werde ich dich mitnehmen..."
1.Frage: "was klingt lieblicher als der nachtigalls laute?" "der mutter stimme."
2.Frage: "was strahlt heller als die sonne?" "der mutter augen."
3.Frage: "was ist weicher als daunenfedern'" "der mutter schoss."
da regte sich der räuber allmählich auf, weil das kind noch keine frage falsch beantwortet hatte. dann sagte er nach einiger überlegung: "wenn du die allerletzte frage richtig beantwortest, so schenke ich dir das leben. andererseits..." er zog seine gestreckte hand über den hals.
"die letzte frage ist: was ist härter als stein?" das kind überlegte nicht lange und meinte: "des räubers herz!"
der räuber wurde wütend und schimpfte und fluchte, weil das kind all die fragen beantworten konnte, auf welche ihm sonst niemand antwort geben konnte. plötzlich packte er das kind und warf es an den grossen, in der nähe stehenden stein. und als der kopf des kindes dagegen schlug, spaltete sich der stein in der mitte... seitdem wird er auch mörderstein genannt...


all that I wanted, were things I have before.
all that I needed, I never needed more.
all of my questions are answers to my sins
and all of my endings are waiting to begin... (slipknot)


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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 20:27
jaja corey... immer die andern ^^

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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corey
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 20:35
du triffst es auf den punkt^^

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
FUCK IT ALL
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frozengoat
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Sagen aus Eurer Heimat...

17.09.2004 um 21:59
hm bei uns im wald (fuchswald) soll mal ein kleines buckliges männlein rumgerannt sein, das alle leut verfolgt hat die innen wald sind
dann haben die leutz ausm dorf ein kreuz aufgestellt und seitdem kam es nimmer
das teil nennt sich auch "Amtsmännle" ^^
nja das kreuz steht wirklich da im wald


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frosty
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Sagen aus Eurer Heimat...

20.09.2004 um 08:01
Bei uns gibt es auch so ein paar Sagen.
Im Odenwald, gibt es ein Dorf, dass Schönmattenwag heißt (sind eigendlich 2, Ober- und Unter-Schönmattenwag) im Volksmund sagt man aber auch Schimmeldewog zu diesen Dörfern. Und dazu wie der Name Schimmeldewog entstanden sein soll, gibt es eine Sage.

Also:
Vor hunderten von Jahren ritt ein Ritter, oder Edelmann auf einem prächtigen Schimmel (Pferd) durch das schöne Ulfenbachtal im Odenwald. Durch dieses Tal floß ein Bach, der darmal die Breite des Rheins gehabt haben soll. Aufjeden Fall wurde unser Ritter auf einmal von Räubern verfolgt. Er vesuchte zu fliehen aber vor im lag der Ulfenbach und hinter im kamen die Räuber immer näher.

Da sprach er zu seinem Schimmel:"Schimmel, wogs!" (Übersetzung für alle nicht Odenwälder:"Schimme, wage es!"). Der Schimmel nahm anlauf und sprang über den großen, breiten Ulfenbach. Seit dem wird diese Stelle Schimmeldewog gennant.

Was mich net umbringt macht mich stärker


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frosty
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Sagen aus Eurer Heimat...

20.09.2004 um 08:04
Link: home.arcor.de (extern)

Und dann noch die Siegfried Sage, der bei uns im Odenwald getötet wurde.

Hier die zusammenfassung

Was mich net umbringt macht mich stärker


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Sagen aus Eurer Heimat...

29.04.2007 um 11:47
mt2067,1177840029,Eiserner Mann
Die wohl bekannteste Sage aus meiner Region ist die des "Eisernen Mann".

Seitundenklichen Zeiten steht er mitten im Wald des Kottenforsts, etwa 8 km oberhalb vonRoisdorf (Stadt Bornheim, NRW), an der Kreuzung von fünf Waldwegen: Ein unscheinbarer,etwas mehr als meterhoher eiserner Pfahl, der jedoch wunderbarerweise nicht rostet undoffenbar so tief in der Erde steckt, dass er sich nicht einmal mit einem starken Traktor- wie versucht wurde - aus dem Boden ziehen lässt. Sagen ranken sich um ihn, der von derBevölkerung der rings um den Kottenforst herum liegenden Dörfern respektvoll der "IsereMann" (Eiserner Mann) genannt wird.

Wenn einst die Glocke der untergegangenenSchillingskapeller Stiftskirche 12 Uhr in der Nacht schlug oder dies heute noch dieGlocke der Heimerzheimer Pfarrkirche tut, so versichern glaubhafte Zeugen, dreht er sichdreimal rund um seine Achse. Ein Mädchen, das dreimal um Mitternacht zu ihm herum gehtund ihn küsst, kann getrost darauf vertrauen, einen guten Mann zu bekommen.

Mansagt, aus diesem Grunde sei seine Oberkante "blankgebützt". Manche wissen zu berichten,dass es sich um das Denkmal für einen General namens "Eisenmann" aus der Zeit des30jährigen Kriegs handele, der hier nach einer Schlacht begraben wurde. Nach anderenwiederum soll in früherer Zeit die Stange von der eisernen Figur eines Mannes gekröntworden sein. Ungeklärten Ursprungs ist der bis heute gepflegte uralte Brauch vonJugendlichen der umliegenden Dörfer, in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontagzum "Isere Mann" zu pilgern und dort rituelle (?) Trinkgelage abzuhalten oder ein paarNummern zu schieben. *g*

Selbst Erich von Däniken hatte sich vor einigen Jahrenzum Eisernen Mann aufgemacht, um dort seine These von einer Hinterlassenschaft vonAußerirdischen zu beweisen. Der Beweis steht heute noch aus.

Gruß
Portobello


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Sagen aus Eurer Heimat...

29.04.2007 um 11:51
Link: gutenberg.spiegel.de (extern)

Hier ein Link über steirische Sagen :)


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solid9
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Sagen aus Eurer Heimat...

29.04.2007 um 12:01
In der nähe von meinem Dorf ist ein kleiner Wald.
in dem wald soll mal ein triebtätergehaust haben der viele frauen vergewaltigte und umgebracht hat.
die seelen der totensollen seitdem in dem wald rumgeistern weil sie keine ruhe finden (so weit ich weiss isdas knapp 400jahre her)


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adex
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Sagen aus Eurer Heimat...

10.08.2007 um 19:05
Es gibt auch noch eine düstere Legende aus meinem Ort.
Habe selbst auch was davon mitbekommen. Habe sie erst von meiner Oma erzählt bekommen und dachte natürlich das sei Quatsch aber dann habe ich es auch noch im Internet gefunden.
Hier mal die Legende:

Vor 20 Jahren wurde ein Junges Mädchen von ihrer erst 16 Jahre alten Mutter aufgezogen. Die Mutter hasste ihr Kind, da es natürlich auch mit 16 noch nicht klar kam. Aufgrund des Kindes trennte sich ihr damaliger Freund von ihr und ihre Familie lies sie sitzen. Sie hatte jedoch nicht den Mut dazu das Kind abzutreiben.
So bekam sie das Kind mit 16 und zog es auf. Da sie dadurch aber ganz allein ohne Freunde und Geld darstand wurde das Leben der Mutter immer schlechter und deshalb lies sie ihre Agression an ihrer Tochter aus. Das Kleine Mädchen verstand, das ihre Mutter sie nur so schlecht behandelte, weil sie damals noch zu jung für ein kind war.
In einer Nacht trank die Mutter so viel, dass sie ihreTochter mitten in der Nacht aus dem Bett zog und sie auf einen Spielplatz an eine art Drehscheibe festschnürte. Damit das Mädchen nicht schreien konnte klebte sie ihr den Mund zu. Da der Spielplatz weit auserhalb der Stadt lag, kam dort auch eher selten oder nie jemand hin.
So ließ die Mutter ihr Kind also dort im Nachhemd sitzen.
Das Mädchen starb nach nur kurzer Zeit, den nach 3 Tagen kam ein Ehepaar vorbei, was das Mädchen tot auffand. Sie war erfroren.
Seither sagt man sich, das auf diesen Spielplatz (der jetzt mehr umbaut ist) in einigen Nächten noch das Mädchen zu sehen ist, wie sie lachend um im Nachtkleid um die Drehscheibe (oder sowas ähnliches) läuft.
Das ist jedoch nur das harmloseste. Seit sie dort starb sagen eine Augenzeugen immer wieder aus, das sie mitten in der Nacht ein junges Mädchen in der Nacht durch die gegend laufen sehen. Nur mit einem Nachhemd bekleidet und einem Messer in der Hand.
Die darauf folgende Nacht wurde immer jemandermordet.
Noch heute passieren diese Mysteriösen beobachtungen und unaufgeklärten Morde am Todestag des Mädchens.
Man sagt sich, dass das Mädchen an jedem Todestag ein 16 Jähriges Mädchen tötet. Aus Rache, das ihre Mutter sie mit 16 Jahren bekommen hat und sie somit nicht aufziehen konnte und sie umbrachte.

Alexander (24)


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Sagen aus Eurer Heimat...

28.11.2007 um 18:32
hmmm also hab mal was aus meiner heimat an sagen gesucht...

Zwischen Marburg und dem heutigen Stadtteil Wehrda liegt die Elisabethenmühle. In früheren Zeiten erschien hier des öfteren eine wunderschöne See- oder Flussnixe. Ein Mann der eines Tages die Strasse von Marburg nach Wehrda entlang ging fand die Nixe erschöpft im Staube liegen. Die Nixe flehte ihn an, sie doch bitte zum Ufer der Lahn zu bringen und versprach ihm als Gegenleistung alle Wünsche zu erfüllen. Der brave Mann kam ihrer Bitte sofort nach, und fortan verlief alles in seinem Leben nach seinem eigenen Wunsch.

Von einer anderen Lahnnixe wird in der Sage vom Weißen Stein berichtet. Der Sage nach behütet die Nixe das in der Lahn versenkte goldene Portal des von den Wehrdaer Bauern erschlagenen grausamen Ritters Kuno. Da es von der Sage aber verschiedene Varianten gibt, wird hier des öfteren auch von einem goldenen Spinnrad gesprochen.

In der näheren und weiteren Umgebung von Marburg gibt es zahlreiche solcher Geschichten über Nixen und Nöcke, so zum Beispiel in den Orten Kirchhain, Anzefahr, Kirtorf und Niederklein; dabei braucht sich im allgemeinen aber niemand vor den Wassersleuten zu fürchten, jedoch sollte man auf jedenfall vermeiden sie unnötig zu ärgern oder zu necken, denn sonst werden sie böse und versuchen sich zu rächen.

gibt aber noch mehr...


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Sagen aus Eurer Heimat...

28.11.2007 um 18:34
Sage vom Frauenberg
Einst ging ein Bäcker durchs Land um Weizen aufzukaufen; als er am Frauenberg vorbeikam, fand er auf einer Wiese ein großes Tuch ausgebreitet. Auf dem Tuch befanden sich viele Weizenkörner. Überrascht von dem Fund steckte sich der Mann einige Probekörner in die Tasche und zog seines Weges weiter. Im nächsten Dorf boten ihm einige Bauern ihren Weizen an, dessen Qualität dem Bäcker aber nicht sonderlich gefiel. Als er nun in seine Tasche griff um den Bauern den besseren Weizen vom Frauenberg zu zeigen, hatten sich die Körner in lauter Goldstücke verwandelt. Der Bäcker ließ sich weiter nichts anmerken und eilte schnellstens zum Frauenberg zurück. Aber soviel er auch suchte, er fand die Stelle mit dem ausgebreiteten Tuch nicht wieder.

Eine andere Sage vom Frauenberg berichtet über einen großen Schatz der dort verborgen liege. Einmal verabredeten sich drei Männer aus Weidenhausen um den Schatz zu heben. Der Geschichte nach bedurften sie aber dazu einer Wünschelrute, einem Haselstock, der wie eine Gabel geformt ist, und um Mitternacht am ersten Advent gebrochen werden muss. Also warteten sie den ersten Advent ab, verschafften sich dann zuerst die Zauberrute und gingen dann in einer der nächsten Nächte zum Frauenberg und nahmen sich fest vor, dass keiner von Ihnen während der Schatzsuche ein Wort reden sollte, egal was auch immer passieren würde. Mit Hilfe der Wünschelrute fanden sie auch bald den richtigen Ort und begannen zu graben. Bereits nach kurzer Zeit stießen sie auf einen großen kupfernen Kessel, der aber auch mit vereinten Kräften kaum zu bewegen war. Während sie sich noch abmühten den Kessel aus dem Loch zubekommen, gesellte sich ein kleiner Hund zu den Männern und fing fürchterlich zu heulen und zu bellen an, so das einer der Schatzgräber schon ganz ängstlich davonrennen wollte. Als einer der beiden anderen Männer dies bemerkte, vergaß er das Stillschweigen, stieß einen fürchterlichen Fluch aus und rief: “Greift zu und lasst uns fertig werden!” Kaum aber hatte er die Worte gesprochen, da verschwanden Kessel und Hund unter lautem Krachen und Getöse. Später kamen die Männer noch mehrmals zurück, fanden aber den richtigen Ort und den Kessel niemals wieder.

aha also brauch ich nich lotto spielen^^


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28.11.2007 um 18:37
Das Totenkleid.
Im heutigen Marburger Stadtteil Wehrda wettete einmal in der Spinnstube ein junge Magd, das sie um Mitternacht zur Kirche gehen und dort die Bibel vom Altar holen würde. Als Sie die Kirche verliess, verhedderte sich wie zufällig, ein weißes fast durchsichtiges Gewand an ihrem Kleid. Als die Magd nach Hause zurückkehrte und die unheimliche Schleppe an ihrem Kleid wahrnahm, wurde das Mädchen vor Schreck ohnmächtig. In der folgenden Nacht klopfte es an das Fenster ihrer Kammer und eine Stimme befahl ihr das gestohlene Gewand zurückzubringen oder aber ihr würde der Hals gebrochen. Auch in den folgenden zwei Nächten wurde der unheimliche Befehl wiederholt. Schließlich entschloss sich die Magd, trotz ihrer Ängste, dem Befehl nachzukommen. Sie nahm einen bis zur Hälfte abgeschälten Haselstock und hängte das Totenkleid an den geschälten Teil. Dann reichte sie zur Mitternachtsstunde das Kleid zur Kirchentür hinein, wo es auch sofort von gespenstischer Hand entgegengenommen wurde. Als die Magd den Stecken zurückzog, war dieser soweit das Kleid an ihm gehangen hatte, zu Kohle geworden. Das Mädchen soll nie wieder eine ähnliche Wette abgeschlossen haben.

brrrr
noch ein grund nich in die kirche zu gehen^^


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28.11.2007 um 18:52
oder aus meiner exilstadt oder eher bundesland...

der mäuseturm...

Nach einer Legende ließ ihn der Mainzer Erzbischof Hatto I. im 10. Jahrhundert erbauen. Damals soll der hartherzige Bischof, als eine Hungersnot im Land herrschte, den Armen Hilfe aus seinen gefüllten Kornkammern verwehrt haben. Als sie weiterbettelten, soll er sie in eine Scheuer gesperrt und diese von seinen Schergen haben anzünden lassen. Die Schreie der Sterbenden soll er höhnisch mit den Worten "Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?" kommentiert haben. In diesem Moment kamen der Sage nach tausende Mäuse aus allen Ecken gekrochen und wimmelten über den Tisch und durch die Gemächer des Bischofs. Die Masse der Nagetiere habe die Bediensteten in die Flucht geschlagen, und Hatto soll mit einem Schiff den Rhein hinab zur Insel gefahren sein, wo er sich sicher wähnte. Doch als er sich dort eingeschlossen hatte, sei er von den Mäusen bei lebendigem Leibe aufgefressen worden.


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