Mystery
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Sagen aus Eurer Heimat...

427 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichten, Legenden, Sagen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sagen aus Eurer Heimat...

07.09.2009 um 16:25
Komme aus dem Raum Aachen!
Bei uns, gibt´s die Sage vom Bahkauv (oder Bach- bzw. Badekalb)!

Aber lest mal selbst!!

Wikipedia: Bahkauv

Viel Spass!!


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

07.09.2009 um 16:27
@jofe
ist ja sehr tröstlich...dann können wir Mädels ja ruhig ab und an mal angesäuselt sein...nettes "Kalb"


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

07.09.2009 um 16:36
Und noch eine aus Aachen!!

Die Lousbergsage

(erzählt von Bernd Altgassen)


Wählt man die von Osten kommende Landstraße 258 via Trierer Straße, Adalbertsteinweg nach Aachen, sieht man ihn schon von weitem. Da liegt er am Horizont mitten in der Straßenflucht. Wie hingemalt. Der Lousberg. Auch vom niederländischen Schneeberg betrachtet, sieht er aus wie eine unnatürliche Erhebung. Und das ist er auch. Nicht von Gotteshand geschaffen, sondern Teufelswerk.
Die listigen Aachener hatten den Teufel bei dem Geschäft um die Finanzierung des Dombaus nicht nur heftig düpiert sondern aufs Schmerzhafteste gekränkt. Das forderte Rache. Aachen sollte samt Dom für immer zugeschüttet werden.
An der Nordsee schaufelte unser Pferdefuß tonnenweise Sand in riesige Säcke. Er musste ihn nur noch nach Aachen schleppen. Die Stadt und die Städter sollten unter dem Sand ersticken.
Der Tag war heiß, die Sonne brannte ins Gesicht. Die Säcke drückten auf den Schultern. Zu alldem kam noch Wind auf und blies ihm seinen Sand ins Gesicht. Er musste ein wenig verschnaufen, konnte eh nichts mehr sehen.
Der Gehörnte setzte die Säcke ab, als ihm eine alte, arm aussehende Frau entgegenkam. „Gute Frau, wie weit ist es wohl noch bis Aachen?“ fragte er, die Augen von Sandstaub verklebt. Die Bäuerin war „lous“, das heißt soviel wie schlau. Pferdefuß und Schwanz des Wanderers waren ihr nicht entgangen.
Sie komme vom Aachener Markt, sagte sie. Sie zeigte ihm das inzwischen steinharte Brot in ihrem Korb und die verschlissenen Schuhe und beteuerte, sie auf dem Markt gekauft zu haben. Es sei furchtbar weit bis Aachen. Verärgert wollte der Satan die schwere Last wieder schultern, da warf sie geistesgegenwärtig einen Rosenkranz auf die teuflische Fracht. Entmutigt ließ der gebeutelte Luzifer die Säcke stehen und stob fluchend davon. Der größte Teil des Sandes bildet den heutigen Lousberg, zwei kleinere den Salvator– und den Wingertsberg. Sie bestehen aus reinem Meeressand mit Muschel- und Seetangteilchen durchsetzt. Mit etwas Glück kann man sogar versteinerte Meerestierchen darin finden.
1985 schuf die Aachener Künstlerin Christa Löneke-Kemmerling die Bronzeplastik „Teufel und Marktfrau“ die am Fuße des Lousberg in der oberen Kupferstraße davon zeugt, wie eine einfache Frau die Aachener rettete. Das zeigt, dass die Aachener selbst für den Teufel zu gerissen sind: „De Oecher send der Düvel ze lous“. *

* "Die Aachener sind dem Teufel zu schlau"

Gefunden auf www.aachen-markt.de / AACHENER SAGEN UND LEGENDEN


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

07.09.2009 um 16:40
PS: unter www.aachen-markt.de / Geschichte / Sagen und Legenden

findet man noch ein paar Sagen mehr !!


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

07.09.2009 um 16:42
Der Quitzowturm
die "Judenklemme" und der Brudermord


Die Quitzows waren berüchtigte Raubritter in Brandenburg. Kein anderes Geschlecht stellt wie dieses sozusagen ein Synonym für ungehemmtes und selbstherrliches Fehdewesen, für überfallene Dörfer und Kaufmannszüge im märkischen Mittelalter dar.
Die Quitzows lebten auf der Eldenburg, wo heute nur noch der Quitzowturm steht, beim Eldenfluss im Nordwesten der Prignitz. Die Legende besagt als Kurfürst Joachim I. die märkischen Juden des Landes verwies und verfolgte, flüchteten viele von ihnen nach Lüneburg oder Hamburg (um die 1517).
Sie mussten vorher den Damm durchs Eldenbruch passieren. Da hat der Kuno Hartwig von Quitzow mit dem Beinamen der "Judenklemmer", der Burgherr, sich einen passablen Nebenerwerb verschafft. Er erichtete dort einen Schlagbaum und jeder Jude der dort Halt machte, musste einen Wegezoll von einem Goldgulden entrichten. Wer dies nicht wollte oder konnte, wurde so lange in den Quitzowturm auf den Quitzowstuhl, eingeschlossen, bis das Geld gezahlt war.

Was Theodor Fontane in dem Band "Fünf Schlösser" über den Quitzowstuhl die "Judenklemme" sagt:
" Tief in das Mauerwerk war ein großes Hufeisen eingelassen. Auf diese kam der Gefange derart zu sitzen, dass nur die Fußspitzen den Boden erreichten. Über die Knie wurde ihm eine starke Eisenstange gepreßt, die rechts in einer Angel hing und nach links in eine Krampe griff, vor die man nun ein Schloß legte. Was dann schließlich die Marter vervollständigte, war das die gespreizten Arme des Unglücklichen mittels eines halbkreisförmigen Eisens an die Hinterwand gespannt wurden. Darin saß der willkürlich Verurteilte, musste hungern und dursten und sonstige Leibesqualen aushalten..."

So war es das der Quitzow den alten Rabbi von Stendal ergriff und forderte ein hundertfaches Lösegeld. Bevor aber das Geld eintraff erlag der Rabbi den Qualen des Folterstuhls. Kurz vor seinem Tod verfluchte er noch den Burgherrn mit den Worten "Ich der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetaten an den Kindern!"
Das traff den "Judenklemmer" und erstellte die Einnahmequelle ein. Der Fluch ging dennoch in Erfüllung. Er hatte Zwillingssöhne, Hans und Kurt Dietrich. Beiden vermachte er seinen Besitz, aber der ernsthafte Hans erhielt den "Quitzowring" das Zeichen über die Verfügungsmacht der Veste. Kurt Dietrich war ein verschwenderischer Leichtfuß und neidete nach dem Ring und seiner Macht.
Unter dem Vorwand, Papas altes Folterwerkzeug zu begutachten und dabei auch spaßenshalber einmal auszuprobieren, schloss Kurt Dietrich den Bruder in die "Judenklemme", verrammelte die Tür und ließ ihn dort verrecken. Nach ein paar Tagen holte er die Leiche aus dem Turm, zog den Bruder noch den Ring vom Finger und vergrub ihn heimlich.

Glücklich wurde er dadurch nicht. Nachts fand er keine Ruhe und schlafwandelte oft zum Gefängnisturm rüber.
Als er dann im Alter von 60 Jahren mit seinem Sohn Philipp auf die Jagd ging, fiel ein satanisches, glühäugiges Wildschwein den Sohnemann an. Beim Versuch Philipp zuretten biss ihm das Tier die Hand nebst Quitzowring ab. Auf dem Sterbebette beichtete der Todwunde dem Sohn jenen Brudermord und verpflichtete ihn, vom "Judengeld" des Vaters die Pfarre in Seedorf zu errichten.
Als Straffe dafür muss der einhändige Übeltäter nicht nur abseits in der Ecke stehen, wenn sich beim alljährlichen Familientreffen die Gespenster aller verstorbenen Quitzows in der Seedorfer Kirche versammeln. Er spukt auch zur Frühlingszeit zwischen der alten Burgstelle und dem Turme mit langem Barte umher.



/Quelle: Die Mark Brandenburg Heft 44

Den Turm samt "Quitzowstuhl" kann man heute noch begutachten.

http://www.baesslerverlag.de/buecher/regionalegeschichte/diequitzows.html


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

09.09.2009 um 17:28
Da der schwarze Hund ja immermal wieder auftaucht...auch bei uns....angeblich das eine oder andere mal mit heißem Wasser übergossen, und man fand dann eine bestimmte Person bald darauf ebnfalls verbrüht oder tot vor....
Z.B. Rheinland-Pfalz
Im Jahre 856 soll während eines heftigen Gewitters ein riesiger schwarzer Hund in einer Trierer Kirche erschienen sein. 867 taucht ein ähnlicher Hund in Sachsen auf.
so haben wir hier eine recht schöne Ansammlung solcher Geschichten

http://www.hundeschicksale.com/h_sagen.htm

aus Österreich



Der Mondsee

Tief unten am Grund des Mondsees erhebt sich ein kleiner Hügel. Hier stand voreinst, als es noch keinen See gab, ein wunderschönes Schloß, und an den Burghang gelehnt breitete sich inmitten fruchtbarer Äcker und Wiesen eine blühende Ortschaft mit einer zur Andacht ladenden Marienkirche aus. Die Bewohner des Dorfes waren gottesfürchtige, fleißige Bauern, die die ganze Woche hindurch emsig ihrer Arbeit nachgingen, den Sonntag aber in frommer Gläubigkeit dem Herrn weihten. Der Ritter dagegen, der auf der Burg saß, war ein gottloser, grausamer Herr, der sein Gefallen daran hatte, seine Untertanen zu schinden und zu bedrücken und die Nachbarburgen zu überfallen und auszuplündern. Die Sonn- und Festtage verbrachte er lieber bei ausschweifenden Sauf- und Freßgelagen im Kreis gleichgesinnter Standesgenossen, als einen Fuß ins Gotteshaus zu setzen. Doch die strafende Hand des Herrn schwebte schon über ihm.

Eines Nachts erschien dem Pfarrer des Dorfes im Traum die Muttergottes und forderte ihn auf, den Ort mit allen Bewohnern schleunigst zu verlassen, da der Zorn Gottes die Burg und den Ort in kurzer Zeit schwer treffen werde. Gehorsam vollzog der Pfarrherr die himmlische Weisung und verließ mit seinen Pfarrkindern traurig das geliebte Heimatdorf. Mit all ihren Habseligkeiten beladen, zogen sie von dannen und siedelten sich an der Stelle an, wo heute der Markt Mondsee liegt. Der Ritter betrachtete von der Burg aus mit seinen Zechkumpanen den Abzug der Dorfleute und rief ihnen höhnische, spottende Worte nach. Dann kehrte er mit seinen grölenden Gästen fluchen zur Tafel zurück und verbrachte wie üblich den Tag mit Saufen, Spielen und Lästern, bis die Nacht hereinbrach.

Aber während der fluchwürdige Burgherr und seine üblen Gäste noch ahnungslos ihrem gottverhaßten Tun frönten, umdüsterte sich schon der Himmel, und das göttliche Strafgericht nahte. Ein schweres Unwetter zog auf, Blitz auf Blitz zuckte hernieder und schlug in die Burg ein. Flammen stiegen zum Himmel, Wasser quoll aus unterirdischen Spalten und erfüllte das Tal mit rasender Schnelligkeit. Das brennende Schloß versank mit dem Burgherrn und allen seinen Bewohnern und Gästen in einem sich öffnenden Schlund, die steigenden Wasser schlossen sich über der Burg und überfluteten auch die Häuser des Dorfes, das mit dem Schloß zugrunde ging.

Am anderen Morgen aber breitete sich dort, wo Burg und Ortschaft gestanden waren, ein weiter, weiter See aus, der wegen seiner mondförmigen Gestalt den Namen Mondsee erhielt. Bei klarem Wetter soll man inmitten des Sees weit unten in den dunkelgrünen Fluten noch die Spitze des Kirchturms und die Zinnen der Burg zu erkennen vermögen. Zuletzt hat sie vor nahezu hundert Jahren ein Fischer gesehen, der auch die johlenden Stimmen von Zechern zu hören vermeinte.


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

09.09.2009 um 18:23
@thurbold

Das mit der Sage in Lorch hab ich auch gehört.
War da selbst einmal mit meiner Klasse und die die uns geführt hat hat gesagt das es den geheimgang geben soll ich fand die geschichte damlas cool


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

09.09.2009 um 18:58
Bei mir in Bayern gibt es in einem Schloß eine Sage üner eine weiße Frau.
Wikipedia: Weiße Frau (Gespenst)

Diese soll sich in Burg Wolfsegg herumtreiben...

/dateien/mt2067,1252515512,Wolf001gro


Die Sage:

Die Sage geht wohl auf das 15. Jahrhundert zurück. Es gibt Mutmaßungen, dass es sich dabei um die Frau des Burgherrn Ulrich von Laaber, Klara von Helfenstein, handelt, die dieser töten ließ, nachdem sie sich auf eine Liebschaft mit seinem Widersacher Georg Moller von der Hammermühle von Heitzenhofen eingelassen hatte. Die Sage griff in den 60er Jahren auch eine Regensburger Wochenzeitung auf. 1968 reiste dazu der New Yorker Parapsychologe Hans Holzer mit seinem Medium Edith Riedl aus Wien an, das die Weizkammer als Tatort des Mordes identifizieren zu können glaubte. Von Lichterscheinungen wird ebenfalls berichtet. In der nicht zugänglichen Tropfsteinhöhle im Felsen unter der Burg fanden sich neben Abfällen und anderen Resten auch der Schädel eines fünfjährigen Kindes. In der Burg wurden immer wieder unerklärliche Geräusche aus der Höhle wahrgenommen, die von Wilderern stammen konnten, die hier ihre Beute versteckten und den Ruf als Geisterhöhle zu ihrem Nutzen pflegten.


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

09.09.2009 um 19:13
Die gespenstige Haftanstalt des Pavol Baračka

Unweit des „Oberwasser“ Stadttores stand im 16. Jahrhundert ein Bürgerhaus, etwa an der Stelle, wo heute das Gebäude von VÚB (Allgemeine Kreditbank) steht. Der Sage nach, die von J. Branecký zitiert wird, erhängte sich in diesem Haus gegen der Hälfte des 19. Jh. irgendeine Hexe. Die Teufel nahmen aus irgendeinem Grund ihre Seele nicht in die Hölle, sondern hatten gemeinsam mit ihr nachts in dem besagten Haus gespuckt.

Weil keiner wegen dem großen Krach und Lärm hier wohnen wollte, verkaufte der ursprüngliche Inhaber das Haus dem Hauptmann der Burg Trentschin und dem trentschiner stellvertretenden Gauvorsteher Pavol Baračka, der sich angeblich vor niemandem und nichts gefürchtet hatte. Allerdings ließen allzu agile Schreckgespenster auch ihn nicht ruhig schlafen. Und somit kam er auf eine ausgezeichnete Idee.

Unter seine Befugnis gehörte u. a. das Gefängnis auf der Burg Trentschin, überfüllt von Dieben, Mördern und Übeltätern aller Art. Er ließ vier ohnehin zum Tode verurteilte Räuber, in den Keller seines gespenstigen Hauses hineinwerfen. Am nächsten Tag waren zwei von ihnen tot und zwei in solch einem Zustand, dass der Henker ihnen weitere Quälerei ersparte, in dem er sie auf der Stelle enthauptete. Das Experiment von Baračka war angeblich so erfolgreich, dass das Verbrechertum im trentschiner Gau auf ein Minimum gesunken sei. Die Räuber und Banditen wanderten in die entferntesten Regionen, nur um das „höllische“ Gefängnis des trentschiner Burghauptmannes zu vermeiden.

Die Tradition blieb offenbar bestehen, zumal nach dem Tod von Baračka das Haus Juraj Motešický kaufte und es in ein ständiges Gefängnis umwandelte. Aus Sicherheitsgründen wurde dort im Jahre 1827 auch eine Kapelle errichtet, weil einige Häftlinge die zur Messe geführt wurden, die Gelegenheit ergriffen und entflohen waren. Eine genauere Beschreibung der Gespenster lieferte am 24. Dezember 1665 Juraj Chlebaňa aus Trentschin, verurteilt wegen Diebstahl eines Widders aus der Schäferei des Senators Szilvay. Nach seinen Angaben gab es genau 12 Teufel und eine Hexe an der Kette. Die Teufel waren mit schwarzem Fell behaart und auf den Füßen hatten sie Pferdehufe. Die Hexe war so hässlich, das der Arme Kerl es nicht einmal fertig brachte sie anzuschauen. Alle haben gemeinsam um Mitternacht begonnen zu tanzen und zu schreien. Zur Belebung des Programms spieen sie stickigen Schwefelrauch aus. Die Angaben von Chlebaň bestätigte gewissermaßen auch der Gefängniswärter, den angeblich der höllische Lärm geweckt hatte, obwohl er sonst immer fest schlief. Der Häftling rettet sein Leben nur durch das Wiederholen des Gottes Namen, was angeblich eine sehr demoralisierende Wirkung auf die Teufel hatte. Er hat sich aber nicht für lange retten können. Zwei Tage später wurde er bei einem Fluchtversuch von dem Schergen Veselica erschossen.

Es bleibt nur hinzuzufügen, dass der Pavol Baračka lieber in seine Kurie in Trentschinteplitz (Trenčianske Teplice) umgezogen ist, wo es bis heute ein bekanntes Restaurant „Baračka“ gibt.
Quelle Sagen/Trentschin


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

19.09.2009 um 10:05
Hm in unserer Gegend gibt es viele Legenden

Angeblich soll es vor einigen hundert jahren 2 Riesen gegeben haben welche die Menschen in unserer Gegend bedroht und Lebensmittel verlangt haben.
Als diese sich weigerten schnappten sie die beiden Riesen die Dorfkirche und trugen sie davon.
Als sie über einen Fluss springen wollten fielen sie hinein und mussten die Kirche fortwerfen.
Dort wo die Kirche landete wurde schließlich ein Dorf gegründet, das jetzt ein Friedhof ist.
Die Kappele gibts heute noch...


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

21.09.2009 um 10:29
@roboman
wo ist den deine Gegend? so ungefähr....

Der Leichnam des heiligen Reinold
Die Dortmunder hatten von Köln einen heiligen Leichnam erbeten, um über ihm eine Kirche zu erbauen. Um diese Zeit war in Köln von neidischen Steinmetzen der heilige Reinold erschlagen und im Rhein versenkt worden. Der alte Kriegsheld war nämlich unerkannt Steinmetz geworden und hatte den Neid seiner Genossen in dem Grade geweckt, dass sie ihm das Leben nahmen. Zeichen und Wunder führten zur Entdeckung des heiligen Leichnams und des Standes, den er zu Lebzeiten eingenommen. Die Kölner beschlossen nun, den Dortmundern den Heiligen zu schenken. Die Dortmunder sandten demzufolge einen mit zwei Rossen bespannten Wagen gegen Köln, auf welchen die heilige Leiche alsbald geladen wurde. Auf den Ruf des Fuhrmanns zogen die Rosse frisch an, vermochten aber den Wagen nicht von der Stelle zu bewegen. Auf den Rat der Umstehenden spannte man noch zwei frische Gäule vor und trieb diese mit gewaltigen Peitschenknallen an, aber vergebens. Sechs Pferde vermochten ebenso wenig den Wagen zu rühren. Als man nun sogar acht Rosse vorgespannt und angetrieben hatte, ohne dass ein Rad sich bewegen wollte, wurden die Dortmunder traurig und glaubten, dass ihnen der heilige Leichnam vom Himmel nicht beschieden sei, dass derselbe in Kölnischer Erde ruhen solle. Wie sie nun noch dastanden, die Köpfe hängen ließen und keinen Rat wussten, da kam eine alte Frau des Weges und sah das vergebliche Bemühen und riet den Leuten, den ganzen Tross der Pferde auszuschirren, dafür nur zwei Kühe einzuspannen. Man wollte kein Mittel unversucht lassen, holte in der Nähe von einem Bauernhofe zwei milchweiße Kühe. Diese spannte man vor den Wagen, und alsbald bewegte er sich fürder. Die Kühe zogen dann ohne sonderliche Mühe den Wagen durchs Gebirge bis nach Dortmund.


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

21.09.2009 um 15:47
Aus dem Leinetal..

Der Räuber Lippold raubte am Weinberg zwischen Limmer und Alfeld aus ihrer eigenen Hochzeitsgesellschaft heraus die Tochter des Bürgermeisters und entführte sie in seine Höhlenburg. Jahrelang durfte sie die Höhle nicht verlassen. Um seine Verfolger irrezuführen, ließ Lippold seinen Pferden die Hufeisen verkehrt aufschlagen. Wenn er nun ausritt, so sah es aus, als sei er in der Höhle. Die Kinder, die ihm das arme Weib gebar, knüpfte der Unmensch in den Bäumen auf, und wenn der Wind durch deren Gebeine fuhr, lästerte er: "Höre nur, wie unsere Kinder singen!".
Eines Tages aber erkrankte der Räuber schwer. Die rettende Arznei konnte nur aus der Alfelder Ratsapotheke geholt werden. Da schickte er in höchster Not sein Weib nach Alfeld, nahm ihr aber den Schwur ab, sich niemandem erkennen zu geben, auch nichts zu verraten. Nachdem die Arme die Arznei besorgt hatte, konnte sie ihr Heimweh nicht mehr bändigen und ging hinüber zum Rathaus.
Dort setzte sie sich auf den großen Stein neben dem Portal und weinte bitterlich, dass sich der Stein blau färbte. Ihr Vater, der Bürgermeister, der aus dem Rathaus heraustrat, erkannte seine Tochter nicht wieder und fragte ahnungslos, warum sie weine. Da sie nicht antwortete, nahm er sie mit in die Ratsstube und riet ihr, dem Kamin ihr Herz auszuschütten, wenn sie mit keinem Menschen darüber sprechen dürfe. Das tat sie und kehrte erleichtert zur Brunkenser Höhle zurück.
Ihr Vater aber hatte alles mit angehört und zog mit der Alfelder Bürgerwehr vor das Räubernest an der Glene. Im Schornstein, der teilweise noch heute erhalten ist, ließen sie einen Strick hinab, den das Weib um den Hals des Banditen legte, der sein Haupt wieder einmal im Schlaf auf ihren Schoß gelegt hatte. So fand er sein gerechtes Ende und des Bürgermeisters Tochter wurde heimgeholt.

Ich war schon mal in den höhlen ziemlich grußelig besonders nacht.
gibt auch viele Kneipen die so benannt sind ,recht interessant.


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

21.09.2009 um 16:47
Aus Ehekirchen:
Ein riesiger, feuriger Hund umkreist nachts den Lorenziberg. Er
trägt einen großen, goldenen Schlüssel im Maul, weil er einen
großen Schatz bewachen muß. Es ist eine Truhe mit Gold
und Edelsteinen, die tief im Berg versenkt ist.
Man kann den Schatz nur heben, wenn man zwischen Mitter-
nacht und 1 Uhr ohne Geräusch auf dem Gipfel neben einer
großen Buche gräbt. Wenn man das nicht leise macht, dann fällt
einen der Hund an und tötet einen.
Bis heute weiß man nicht, ob der Schatz noch im Berg liegt.

Quelle: Sagen aus dem Neuburg-Schrobenhauser Land


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

21.09.2009 um 17:24
Dann erzähle ich mal...

In dem Dorf, wo meine Großeltern wohnen, gibt es eine verlassene Kaserne des 2. Weltkriegs. Dort liegen alle möglichen Sachen rum, wie zum Beispiel : Alte Stahlhelme, Uniformen und Waffen.

Die Legende besagt, dass man um Mitternacht vom 8. auf den 9. Mai Schüsse aus der Kaserne hört. Ich bin der Legende nachgegeangen und tatsächlich hörte ich mehrere Schüsse...

Ich vermute dass irgendwelche Witzbolde dort Schießen, um den Leuten Angst einzujagen.

Was meint ihr dazu?


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

21.09.2009 um 19:02
@jdjanik
Ja denke ich auch..allerdings witzig finde ich es nicht* :(

@roboman
ist es das ? Sieht wirklich gut aus..... da bekommt man Lust sich das an zu sehen.


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

22.09.2009 um 15:20
@Samnang

Ja ist ganz okay , aber wenn man da nachts hingeht sollte man ein paar ersatzhosen einpacken xD
Freeclimben geht da auch seehr gut.

@jdjanik

Ist an dem datum irgendwas besonders passiert ?
Könnte mir schon vorstellen das es ein scherz sein könnte


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

22.09.2009 um 15:46
habe ich und nun passt auf














wer anderen eine grube gräbt,




fällt oft selbst hinein.


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

23.09.2009 um 11:58
@roboman
hab da keinerlei Probleme...wirklich nicht ( ehrlicherweise könnte ich das beim freeclimbing dann nicht mehr so behaupten ;)


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

23.09.2009 um 14:47
kennt ihr die Geschichte von der Bestie vom Gévaudan

Das Gévaudan ist eine unwirtliche Gegend im Süden des französischen Zentralmassivs. Gerne bezeichnen die Einheimischen das extreme und gleichermaßen harte Klima als „neun Monate Winter, drei Monate Hölle“.
In dieser Landschaft trieb in den Jahren 1764 bis 1767 ein bis heute mysteriöses Tier sein Unwesen, dem über 100 Menschen, großteils Frauen und Kinder, zum Opfer gefallen waren. Obwohl König Ludwig XV. seine besten Wolfsjäger ausgeschickt hatte, war Experten damals wie heute eines mit ziemlicher Sicherheit klar: ein Wolf war „La Bête“, die Bestie, keinesfalls! Was oder vielleicht auch wer es war, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

hier die komplette story

http://www.canis.info/caniden/mythologie/gevaudan.htm (Archiv-Version vom 28.12.2009)


melden

Sagen aus Eurer Heimat...

23.09.2009 um 14:49
Hallo,

mein Opa hat mir ma Geschichten von früher erzält... .

Damals gab es eine Frau, ich bin mir nicht mehr sicher was die verbrochen hat oder auch nicht, auf jeden Fall durfte diese bei vielen Bauern nicht auf das Grundstück. Der Grund dafür war, dass immer wenn diese Frau in dem Stall war am nächsten Tag ein Tier Tod aufgefunden wurde. Ging soweit, dass alle Rinder eines Bauerns verstorben sind.

Von dieser Art Frau gab es immer wieder welche... .

Askar


melden