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Sagen aus Eurer Heimat...

427 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichten, Legenden, Sagen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sagen aus Eurer Heimat...

01.02.2010 um 15:58
edit:...waren einst...


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Sagen aus Eurer Heimat...

21.02.2010 um 19:31
DIE GRAUSAME BURGFRAU VON FORCHTENSTEIN

Rosalie, die Gattin des gütigen, gerechten Fürsten Giletus von Forchtenstein, war eine herzlose, grausame Frau, der ihre Untertanen weniger galten als ein Stück Freiwild. Solange ihr milder, menschenfreundlicher Ehemann auf der Burg lebte, konnte sie ihrer Grausamkeit und Willkür weniger Zügel schießen lassen; aber als der Fürst einmal in den Krieg gezogen und die Burgfrau Alleinherrin über ihre Untertanen war, begann eine Zeit des Schreckens für die armen Landwirte. Sie peinigte und bedrückte die hilflose Bevölkerung in der herzlosesten Weise, ließ sie, wenn nur ein Groschen weniger Steuer einging oder die Abgabe nicht pünktlich auf den Tag geliefert wurde, unbarmherzig in den Schuldturm werfen, ja, viele, die ihr nicht zu Gesicht standen, mußten grundlos in den schwarzen Turm wandern, wo manche sogar den Hungertod fanden.

Als Giletus nach Jahren aus dem Krieg heimkehrte, klagten ihm die unterdrückten Landwirte ihr Leid und erzählten, wie grausam die Fürstin mit ihnen umgegangen sei. Giletus versprach ihnen, seine Frau zur Rechenschaft zu ziehen. Bei einem Festmahl, an dem viele Gäste teilnahmen, schilderte der Fürst die Erlebnisse auf seiner Kriegsfahrt und kam dabei auch auf eine hartherzige Frau zu sprechen, die ihre Untertanen grausam gequält habe, wobei er allerlei böse Taten anführte, wie sie nach Angabe der Bauern von Rosalie verübt worden waren. Dann fragte er seine Gäste, welche Strafe solch ein schändliches Frauenzimmer verdiene. "Den Tod!", war die einstimmige Antwort. Als sich der Fürst sodann an seine Ehefrau wandte und sie fragte, wie sie eine solche Frau bestrafen würde, sagte sie, ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich würde sie an eine Querstange binden und in einen tiefen Schacht hängen, wo sie elend verhungern sollte." Da erhob sich Giletus und sprach: "Salah, du hast dein eigenes Urteil gesprochen!"


Die grausame Burgfrau wurde an ein Seil gebunden, das an einem Querholz befestigt war, und in den schwarzen Turm hinabgelassen, wo sie, am Seil über den Opfern ihrer Grausamkeit hängend, elend verhungern mußte. Alle Viertelstunden trat die Burgwache an eine Turmöffnung heran und rief in den Turm hinab: "Salah he!" Und jedesmal drang ein grausiger Schrei aus der Tiefe empor. Erst am achten Tag wurde es stille im Turm. Die Schloßherrin hatte ihr verdientes Schicksal gefunden.

Seitdem schwebte immer um Mitternacht der Geist der toten Schloßherrin gespenstisch leuchtend um den schwarzen Turm der Burg Forchtenstein. Erst wenn die Burgwache, ins Gewehr tretend, ein gedehntes "Salah he!" zum Turm herüberrief, verflüchtigte sich der nächtliche Spuk.

Jahre- und jahrhundertelang wiederholte sich die gleiche Erscheinung. Erst als in späterer Zeit ein Burgherr von Forchtenstein zur Sühne auf einem nahen Berg die Rosalienkapelle erbauen ließ, fand der Geist der grausamen Schloßfrau die ewige Ruhe.

http://bda.at/image/460280338.jpg


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05.03.2010 um 22:12
Im siegerland (da wo ich wohne) gibts eine legende vom Dilldapp

Dilldapp ist auch die Bezeichnung für ein jagdliches Fabelwesen, einer Kreuzung aus Iltis oder Hamster, Kaninchen und Reh, ähnlich dem Wolpertinger. Als solches hat der Dilldapp auch Eingang in die schwäbisch-alemannische Fasnet gefunden. Es gibt einige Narrenzünfte, die sich als Dilldappen verkleiden, so zum Beispiel in Todtnau-Brandenberg und Herten (Rheinfelden). Eine andere Bezeichnung für das Fabelwesen, die besonders im mittelhessischen Raum gebräuchlich ist, lautet Tilltappe. Man unterscheidet zwischen Bergtilltappe, Wüstentilltappe, Stadttilltappe und Meerestilltappe.
Dilldappen bewohnen der Sage nach den Hauberg im Siegerland. Sie werden als äußerst scheu beschrieben und ernähren sich von Kartoffeln (Duffeln).

wer will kann ja suchen ;) braucht nur kartoffeln


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06.03.2010 um 06:59
Meine Heimatstadt ist zimlich alt sie ist etwa 1200 Jahre alt sie wurde von den Römern gegründet.
Ich wohne in Augsburg und in so einer langen Zeit werden einige Sagen weitergegeben.
Ich fange mal an:,,Es war ein mal der Markgraf Leopoldus der hatte 2 Frauen."
,,Er liebte die eine jüngere Frau mehr als die ältere Frau."
,,Als Leopoldus auf einen Kreuzug war less die ältere Frau die jüngere Frau einmauern.
,,Als Leopoldus zurückkerte war er tief bestürtzt er liess die ältere Frau ins Verlies werfen."
,,Die ältere Frau erhengte sich selber."
So heute sagt man das die ältere Frau vor der Mauer der jüngeren Frau sitzt und bewacht das niemand sie frei lassen kann.


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30.04.2010 um 00:22
Hab ne kleine Sage:(habs grade einfach kopiert)

die Vogelbornkapelle zum Beispiel: nicht nur, dass sie an einem schönen, ruhigen Fleckchen steht, dort entspringt auch eine Quelle, um die sich Legenden ranken. Ein Schäfer soll dort vor ewigen Zeiten mit seiner Herde dem Verdursten nahe gewesen sein. Da kam eine Taube, pickte an einer Stelle und dort entsprang Wasser, das bis heute munter plätschert. Aus der ganzen Umgebung kommen die Menschen, um dieses Wasser zu holen. Manche nehmen es zum Kochen, andere sagen ihm heilende Wirkung nach: es soll gut für die Augen sein, wenn man sie damit spült.

Wer aus dem Saarland,Stadtverband SB kommt weiß vllt wo das ist,ansonsten ja auch egal


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Sagen aus Eurer Heimat...

30.04.2010 um 07:50
Nicht ganz so alt aber trotzdem irgendwie interessant!!!

Bei uns im Nachbardorf Warendorf verunglückte vor 2 Jahren bei Glatteis eine Autofahrerin it ihren 2 Hunden (ist wirklich passiert) seitdem soll sie jeden Abend über die Felder gehen und ihre Hunde rufen und manchmal sieht man ihre 2 Hunde oder hört sie jaulen!


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Sagen aus Eurer Heimat...

30.04.2010 um 14:14
Allgemein...da ja Walpurigisnacht kommt:

30. April das heidnische Frühlingsfest, die Vermählung Wotans mit Freya, mit der Entzündung eines großen Feuers – als Versinnbildlichung, dass die Macht des Winters gebrochen war.

Die bekannteste Kultstätte aus damaliger Zeit ist die Roßtrappe im Bodetal. Die Vertiefung im Gestein ist kein Hufabdruck, der bei der Verfolgung des bösen Ritters Bodo entstand, wie die Sage berichtet, sondern eine Opferschale der „heidnisch-christlichen“ Sachsen.

Der Sage nach reiten in der Walpurgisnacht die Hexen auf Besen, Mistgabeln, Schweinen , Böcken oder Kälbern zum Hexensabbat. Vor dem Laufritt streichen die Hexen ihr Fluggerät und sich selbst mit der sogenannten "Hexensalbe" ein, für die aus dem Mittelalter eine Rezeptur aus den Rauschgiften von Nachtschatten, Tollkirschen, Schierling und anderen narkotisierenden Pflanzenstoffen überliefert ist.
Auf dem Brocken angekommen wird zunächst der Schnee weggetanzt. Anschließend begrüßt der Teufel seine Gäste, die ihrerseits seinen Pferdefuß küssen. Opfer werden gebracht, unter anderem die zuletzt auf dem Brocken gelandete Hexe. Mit der schönsten Hexe hält der Teufel Hochzeit. Erst im Morgengrauen reitet die wüste Gesellschaft heimwärts, der Hexenspuk ist vorbei.

In allen Harzorten aber lodert um Mitternacht das Walpurgisfeuer, und es erinnert daran, dass dieses schon vor mehr als 1000 Jahren an diesem Tag hier im Harz geschah.
Bevorzugt auf Besen, auch auf Ziegenböcken, Gänseküken oder Kutschen, die von vier Enten gezogen werden, fliegen sie zu ihren Versammlungsorten, deren bekanntester der Blocksberg (Brocken) im Harz ist.

Wo der Aberglaube schießt, werden in dieser Nacht Rituale zur Vertreibung der Hexen vollzogen. Für wirksam gelten Lärmen mit Stahlgerät, Geläut von Glocken und die Verbrennung von Strohpuppen.
Wer hingegen die Hexen beim Auszug beobachten möchte, der muß um das Dorf eine Furche ziehen. Unter den Pflug kauere man sich und harre der Dunkelheit. Die zu ihrem Tanzplatz reisenden Hexen erscheinen dem Beobachter dann wie eingangs beschrieben (Kuhn u. Schwartz 1983, S. 378).

Walpurgis war eine Frühlingsgöttin, deren Heilige Hochzeit in weiten Gebieten Deutschlands mit ausgelassenen Festen gefeiert wurde. Im Nordharz geht der Glaube, die Hexen tanzten in dieser besonderen Nacht den Schnee endgültig weg, so daß endlich Frühling werden kann. In Sachsenburg, Unseburg und Wernigerode wird angenommen, daß die Hexen am zwölften Tage wiederkehrten, um zu sehen, daß der Schnee wirklich verschwunden ist. Statt ihrer und dem Teufel ist auch vom großen Riesen und den kleinen Zwergen die Rede

Der Kirche blieben diese Umtriebe jedoch nicht verborgen, und sie war ihrerseits bemüht, dieses heidnische Fest mit neuem Inhalt und Namen zu versehen.

Die christliche Mission machte aus Walpurgis die heilige Walburga, die im 8. Jahrhundert als Äbtissin dem Doppelkloster von Heidenheim vorstand. Das Fest der Walburga wurde im Heiligenkalender auf den 25. Februar, dem Tag der Überführung ihrer Gebeine in das Kloster Eichstätt.

Offensichtlich sollten Walburga und die Feste der Maikönigin zeitlich getrennt werden, um den Faden zu den heidnischen Wurzeln abzuschneiden. Also feierte man anstatt am 25. Februar jetzt am 30. April den Geburtstag der heiligen Walburga, der Schutzpatronin gegen Geister und Aberglauben.

Das ist aber nicht recht gelungen, denn Walpurgisnacht und Maifeiern sind nach wie vor nicht nur bei Hexen beliebt und volkstümlich.

http://www.dieneueenergiebewegung.de/shares/content/?conId=56&maId=01&suId=01





Walpurgisnacht, das Hexenfest schlechthin, das jeder kennt. Feste werden veranstaltet auf dem Brocken im Harz und auch anderswo. Gedichte gibt es darüber, zum Beispiel von Theodor Storm oder von Gustav Meyring. Felix Mendelssohn Bartholdy hat in seinem Opus 60 "Die erste Walpurgisnacht" musikalisch verarbeitet. Sagen ranken sich um diese Nacht, Goethe hat sie in seinem Faust verewigt ... aber wo kommt sie wirklich her, die Walpurgisnacht?

Die Nacht zum ersten Mai war unseren Vorfahren von besonderer Bedutung. In dieser Nacht wurden Freudenfeuer entzündet, um den Frühling zu begrüßen. Im Harz versammelten sich die Menschen um diese Feuer, tanzten um sie und sprangen vor Freude durch die Flammen.

Besonders dort waren diese Feste sehr verbreitet (oder haben sich am längsten gehalten). Mit Beginn der dortigen Christianisierung (nach dem Sieg Karls des Großen über die Sachsen) wurden diese Feste verboten. Wer weiterhin die Feste in der alten Form feierte, wurde als dem Teufel hörig und als Hexe bezeichnet. Die Kirche verdammte jene und verbreitete das Gerücht, dass in dieser Nacht die Hexen ausflogen, um sich auf dem Blocksberg zu versammeln und dort auf die Ankunft des Teufels zu warten.

Der Ursprung des Hexenglaubens, wie er in der Walpurgisnacht dargestellt wird, geht nicht auf diese alten Feste und den Volksglauben zurück, sondern entstammt den Kirchenbüchern. Durch diese ist die Ansicht in der Bevölkerung vorgedrungen, dass Frauen mit medizinischen Kenntnissen mit dem Teufel im Bunde stünden.

Es war also die Kirche, die im Zuge der Inquisition immer schaurigere Geschichten erzählte, welches Unwesen, die von ihnen als Hexen bezeichneten, Frauen angeblich trieben.

Aber wie auch bei anderen heidnischen Feiertagen, die in der Bevölkerung stark verwurzelt waren, hat die Kirche dafür gesorgt, dass diese Feste in einem kirchlichen Fest aufgefangen wurde. Zum Beispiel ging das heidnische Julfest in Weihnachten auf und Ostara in Ostern. Der erste Mai wurder der Hl. Walpurga, der Schutzpatronin der Bäuerinnen und Mägde geweiht und so entstand der Name Walpurgisnacht. Selbstverständlich wurde der Hl. Wapurga von der Kirche nachgesagt, dass sie vor den Hexen schützen sollte.

Das Walpurgisnachtfest auf dem Brocken, wie es heute noch gefeiert wird, wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts, in Anlehnung an Goethes Faust eingeführt.

Natürlich gab es auch abergläubische Bräuche, mit denen sich die Menschen schützen wollten gegen die Hexen, die in dieser Nacht ihr Unwesen trieben:

Wenn in der Walpurgisnacht mit geweihten Glocken (also mit Kirchenglocken) geläutet wird, dann können die Hexen, die an den Kreuzungen ihre Tänze in Gegenwart des Teufels abhalten einem nichts anhaben.

Um sein Vieh und seine Häuser zu schützen wurde in dieser Nacht geweihtes Salz auf die Türschwellen der Ställe und Häuser gestreut. Aber auch das Aufhängen von Baldrian- und Dostzweigen an den Stallungen sollte verhindern, dass das Vieh verhext wurde, da man glaubte, das Hexen diesen Duft nicht leiden können.

Die Besen wurden in dieser Nacht mit dem Reisig nach oben aufgestellt. Oder aber wurden zwei gekreuzte Besen vor der Tür aufgestellt. Das galt als sicher Abwehr vor den Hexen. In manchen Gegenden war es üblich zur Hexenabwehr ein Messer ins Schlüsselloch zu stecken.

Mancherorts zogen die junge Männer peitschenknallend durch die Straßen, um besonders an den Kreuzungen, dafür zu sorgen, dass sich dort keine Hexen versammeln konnten.

Wer in der Walpurgisnacht einen Gundelrebenkranz trug (Gundermann oder Gundelrebe ist ein Kraut das überall wächst), erkannte angeblich alle Hexen!

Am 1. Mai ging niemand vor dem ersten Hahnenschrei oder vor dem Tagleuten aus dem Haus, man konnte ja nicht wissen, ob vielleicht doch noch irgendwo eine verspätete Hexe unterwegs sei.

Eine Bauernregel besagt: Ist die Hexennacht voll Regen, wird's ein Jahr mit reichlich Segen!

Wer wissen wollte, ob der Geliebte treu bleibt, der pflanzte in der Walpurgisnacht zwei Vergißmeinnicht auf einen Stein mit etwas Erde. Wuchsen die beiden Pflanzen aufeinander zu, so würde der Geliebte treu bleiben und eine Hochzeit bevorstehen.

Ein beliebter Brauch in der Walpurgisnacht war auch das Häckselstreuen. Bei diesem Streich wurden geheime Pfade der Liebe aufgedeckt, indem eine Häckselspur von dem einen Haus zum anderen gelegt wurde.

Nicht nur solche Späße waren in der Walpurgisnacht üblich. Die jungen Burschen nutzten die günstige Situation, dass sich alle hinter dem Ofen verkrochen gerne aus und verübten in dieser Nacht diverse Streiche. Im Hof vergessene Gerätschaften wurden gerne auf den Dachfirst oder einen hohen Baum gebracht. Oder sie fanden sich am nächsten Tag im Dorfbrunnen wieder. Die Bauern sahen also zu, dass sie ihre ganzen Gerätschaften gut verschlossen hielten in dieser Nacht. Oftmals konnten diese dann auch nur gegen Freibier wieder ausgelöst werden.

Auch heute besteht das Fest der Fruchtbarkeit und des Lebens weiter in den Maifeiern mit Tanz in den Mai und Maibäumen, frischen Birkenzweigen und ausgelassenen Feiern. Auch der Maibaum ist ein eindeutiges Fruchtbarkeitssymbol. Üblicherweise wird er in der Walpurgisnacht geschlagen und am 1. Mai aufgestellt.

Bei den Iren und Schotten wird das Fest Beltane gefeiert. Im alten keltischen Kalender ist Beltane der Beginn des Sommers, so wie Samhain (Halloween) der Beginn des Winters ist. Beltane ist nach dem Gott Baal benannt. Auch hier werden Feuer entzündet. Symbolisch wird dort Baal, Bel oder Baldur verbrannt. Die Häuser und Gärten werden üppig mit Blumen geschmückt.


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Sagen aus Eurer Heimat...

08.05.2010 um 11:11
Also:
Bei uns im rohrwald soll einmal in den Schwedenhöhlen eine Frau und ihre tochter veschüttet sein.
Die Feuerwehr hat die höhle aufgegraben und da lagen nur mehr die kleider und haare.
Jetzt soll es gegen abend dort spuken.


Auf einer Straße neben meinen Heimatort hat jemand den Verehrer seiner Ehefrau mit Stomgetötet indem er eine Hochspannungsleitung auf die straße geleitet hat.
Keiner weis wer es war


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08.05.2010 um 12:00
Ich bin eigentlich kein Fan der *alten Sagen*, aber ich komme aus Lorch und möchte euch die Sage über den Teufelskadrich nicht vorenthalten:

Der Teufelskadrich

Eine alte Sage

Zwischen Lorch am Rhein und Assmannshausen liegt ein steiler Abhang, der Teufelskadrich, über den folgende Sage besteht:

Bei dem Ritter Sibo von Lorch klopfte einmal ein kleines graues Männlein an und bat um Nachtherberge. Der Ritter wies ihn aber schnöde ab. "Das will ich dir heimzahlen", brummte das Männlein in den Bart und verschwand. Am anderen Tag war Garlinde, des Ritters 12jähriges Töchterlein, verschwunden. Man suchte vergebens nach ihr. Da meldete ein Hirtenknabe, Garlinde sei beim Blumen pflücken von einem kleinen grauen Männchen ergriffen worden. "Die Berggeister haben sie entführt", meinte der Knabe. Es war auch wirklich wahr. Beim Nachforschen sah man das arme Kind auf dem Gipfel des Kadrich, auf dem die Berggeister hausten.

Ritter Sibo bot alles auf, sein Töchterchen zu befreien, aber selbst monatelange Bemühungen waren umsonst. Keinem seiner Leute, auch ihm selbst gelang es nicht, den steilen Kadrich zu besteigen. Alle mußten vor dem Steinregen, der bei jedem Versuch von oben herabkam flüchtig gehen, um nicht zu Tode getroffen zu werden. Da ging der Ritter in sich, da er sich sagte, da? Er durch seine Lieblosigkeit an dem Verlust seines Kindes selbst schuld war. Er ward mildtätig gegen die Armen und fromm wie Einer. Aber es half nichts. Garlinde kam nicht wieder. So vergingen einige Jahre.

Da kam ein junger Ritter Namens Rudhelm aus dem Kriege zurück und erbot sich Garlinde zu befreien. Aber auch er mußte vor dem Steinregen flüchtig gehen. Als er verzagt am Fuße des Kadrich stand, zupfte ihn ein kleines graues Weiblein am Arm. Es gab ihm ein silbernes Glöcklein und sagte: „Klingle mit dem Glöcklein dreimal am Krutzstein im Wispertal. Dann erscheint mein Bruder, bitte ihn das er dir helfe.“ Das tat der junge Ritter noch am selben Tag und siehe da: Auf sein Läuten tat sich ein Spalt im Berge auf und ein graues Zwerglein erschien. Das Zwerglein zupfte auf das Anliegen des jungen Ritters erst nachdenklich an seinem langen grauen Bart und sagte: "Der Teufel wohnt im Kadrich Berg und die Berggeister sind in seiner Gewalt. Doch ich kann dir helfen." Er bestellte den Ritter auf den anderen Morgen an den Fuß des Kadrich.

Mit Tagesgrauen stand Rudhelm schon da und sah Hunderte von Zwerglein auf dem Abhang. Sie hatten die ganze Nacht tüchtig geschafft. Alle losen Steine waren weg und in die Felswände waren Stufen gehauen, die himmelhoch bis auf die Spitze des Kadrich gingen. "Dem dummen Teufel haben wir mit den Steinen den Ausgang aus dem Berg verstopft und unsere Brüder haben wir aus seiner Gewalt befreit", sagte das schlaue Bergmännlein. Da stieg Rudhelm flink die Stufen hinauf und bald sah er auf dem Gipfel einen wilden Rosenbusch, in dessen Schatten Garlinde ruhig schlummerte. Dabei stand das graue Weiblein und Garlinde erwachte. Wie groß war ihre Freude, daß sie nun endlich befreit war und dazu auch noch von einem so glänzenden Ritter, wie Rudhelm. Auch die befreiten Bergmännlein hatten tüchtige Arbeit geschafft. Sie hatten durch das Dickicht auf der Höhe einen Gang gehauen, so daß Rudhelm mit Garlinde und alle Bergmännlein viel bequemer in die Freiheit zurückkehren konnten, als den steilen Kadrich herunter. Als sie auf einen Weg kamen und nach Lorch nicht mehr irregehen konnten, waren plötzlich alle Bergmännlein verschwunden. Wo sie hinkamen, weiß man nicht. Da war die Freude groß bei Sibo von Lorch, als er sein einziges Kind wieder hatte. Aber er hatte es nicht mehr lange, dafür aber, bis er im hohen Alter starb, eine stattliche Enkelschar von dem glücklichen Paar Rudhelm und Garlinde. Und der Teufel im Kadrichberg? Er wird wohl elend verhungert sein, wenn ihn ein anderer Teufel nicht geholt hat. Niemand hat noch etwas von ihm gehört. Nur sein Name ist verblieben, denn noch heute wird der Berg mit seinen steilen Geröllhalden der "Teufelskadrich" genannt


Quelle: Chronik "Lorch im Rheingau" von Franz Carl Altenkirch 1926

Diese Erzählung habe ich aus: http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/hessen/teufelskadrich.html


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08.05.2010 um 13:07
es gab irgendwo hier einen thread über den ebersberger forst glaube ich heißt das. das dumme ist meine suchfunktion geht nicht. da waren mehrere sagen über so ne schwebenden lichter im wald an einen weg. wenn man näher geht, hört man kinder stimmen oder ein autofahrer fuhr die straße entlang, die durch den wald führt. dabei hat er eine frau angefahren. er fuhr weg und sie starb noch an der stelle. wenn man die straße entlang fährt, steht sie am straßen rand und fordert einen auf sie mit zu nehmen, wer das nicht tut, den greift sie ins steuer.(es sind sehr viele kreuze neben der straße. in der nähe ist eine kleine kirche oder so was ähnliches) sie tut das, damit sie den mörder wieder finden kann.

kennt das jemand?
habt ihr davon schon gehört?


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Sagen aus Eurer Heimat...

18.05.2010 um 18:48
Spuk im Ebersberger Forst!
https://www.youtube.com/watch?v=YSKxqVYEZFE (Video: Spuk im Ebersberger Forst!)

http://www.gespensterweb.de/Spukorte/spukortedt/bayern/ebersberg/ebersberg.htm (Archiv-Version vom 25.11.2010)

@vegeta123
vielleicht hilfts dir ja....


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18.05.2010 um 18:59
Bayreuther Sage

Nördlich vom Mühltürlein, etwa 400 Meter entfernt, stand Anfang des 19. Jahrhunderts ein kleines Steinhaus mit schönem Garten, das "Wildengut" oder "Heckelsgütlein" hieß. Hier soll ein Schatz aus dem Dreißigjährigen Krieg vergraben sein. Im Jahr 1632 saß Johann Georg Birner, ein reicher Bürger Bayreuths, beim Abendbrot, als alle Glocken der Stadt läuteten. Birners alter Gärtner Heinrich Wermuth kam und erzählte, dass ein feindliches Heer nahe der Stadt sei. Da Birner Angst um sein Vermögen hatte bat er seinen Gärtner den Schatz nachts mit ihm zu vergraben. Die beiden Männer gingen in derselben Nacht mit einem großen schwarzen Hund durch die Seitenpforte des Mühltürleins. Sie überschritten schweigend die Mainbrücke und wanderten zum Wildengut, dessen Haus und Garten Birner gehörte. Dort vergruben sie den eisernen Kasten mit Lederbeuteln, voll mit Goldstücken. Birners Schatz war auf dem Wildengut sicher verwahrt bis zum Jahr 1634. Birner hatte verschiedene Zahlungen zu leisten und wollte einen Teil seiner vergrabenen Goldstücke holen. Am Wildengut angekommen sieht er seinen treuen Gärter Heinrich mit einem Beutel voller Goldstücke auf der Hausbank sitzen. Birner war sehr erbost und stellte seinen Gärtner zur Rede. Schließlich stürzte sich Birner auf den Gärtner und wollte ihm die Goldstücke entreißen. Der Gärtner wehrte sich und ergriff einen Eisenstab und schlug auf Birner ein. Dieser ergriff in der Not seinen Dolch. Am nächsten Morgen fand man Birner und seinen Gärtner tot. Die Goldstücke lagen verstreut auf dem Boden. Birners Witwe wusste von dem Schatz und ließ überall im Garten danach graben, aber ohne Erfolg. Bald behaupteten die Leute, der Geist des alten Heinrich ginge nachts mit einer Laterne ruhelos umher. Viele wollen das Licht schon nachts gesehen haben.

http://www.burgenstrasse.de


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18.05.2010 um 19:56
ins unserer alphütte soll ein schwarzer mann mit roten augen holzhacken.
kollegen haben die augen gesehen ich habe nur das hacken gehört.
das wird schon seit generationen erzählt.


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19.05.2010 um 08:27
Also in einem Nachbarsdorf von mir soll es mal eine "Marienerscheinung" gegeben haben. Das Dorf heißt Retzbach und ist in der Nähe von Würzburg (Unterfranken/Bayern). Wanderer sollen durch den angrenzenden Wald gelaufen sein und auf einmal ein Weinen und Schluchzen vernommen haben. Bei näherem Hinhören stellten sie fest, dass diese Laute aus dem Erdreich unter ihnen kamen und so fingen sie an zu graben. Nach ein paar Stunden stießen sie plötzlich auf eine uralte Marienfigur aus Stein, aus deren Augen rote Flüssigkeit lief. Diese Figur steht heute in der Wallfahrtskirche in Retzbach.

Ich weiß nicht, ob ich die Geschichte komplett richtig erzählt hab', werde mich aber noch mal umhören, da einige Verwandte aus diesem Dorf kommen. Gegebenfalls ergänze ich die fehlenden Informationen.


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01.06.2010 um 17:37
Das unterirdische Fräulein – eine Sage aus Baden-Württemberg

Es wollten einmal mehrere Burschen auf eine Höhe bei Eybach steigen. Da gesellte sich zu ihnen ein armer Knabe und wollte mit. Die Burschen wiesen ihn jedoch zurück, es sei denn, dass er oben auf der Anhöhe in die Höhle schlüpfen wolle, wo unterirdische Männer wohnen sollten.

Der Knabe verstand sich endlich dazu, und als sie bei der Höhle ankamen, banden sie alle Tücher, die sich bei sich hatten, zusammen und ließen ihn an diesem Seil in die Höhle hinab.

Als der Knabe sich drunten umsah, waren dort ein Fräulein, ein Hund und mehrere Männlein. Das Fräulein aber hub an und sprach zu ihm: "Weil deine Armut dich hergeführt hat, so nimm dir hier von dem, soviel du willst!" Bei diesen Worten zeigte sie ihm einen Haufen Spreu. Davon steckte der Knabe so viel ein, als seine Taschen fassen konnten.

Nicht lange danach zogen ihn seine Kameraden wieder herauf. Da war plötzlich die Spreu in schweres, blankes Gold verwandelt. Als dies die andern sahen und erfuhren, wie er es bekommen hatte, rief einer, der ein reicher Geizhals war: "Jetzt lasst mich auch hinab! Potztausend, ich will einen ganzen Sack voll mitbringen!"

Sogleich wurde er von seinen Kameraden in die Höhle hinabgelassen. Als sie ihn jedoch später wieder heraufzuziehen meinten, hing statt seiner ein Geißfuß an dem Seil. Den Burschen selbst hat kein Mensch wieder zu Gesicht bekommen.

Quelle(Ernst Meier)


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Sagen aus Eurer Heimat...

02.06.2010 um 18:09
Hallo zusammen. Bin beim Stöbern auf diese Seite gestoßen und dachte mir, da geb ich auch mal was zum Besten ;)

Ich komme aus einem kleinen Kaff im Taunus, genauer gesagt aus dem "Einrich". In unserer Gegend gibt es jede menge Sagen..

Die Bekannteste ist zb. vom "toten Kutscher". Die Straße zum Nachbardorf nennt man "Rabennest" ein sehr alter Weg der Serpentinenartig durch den Wald führt. Dort soll 1683 ein Knecht mitsamt Perd und Kutsche im Winter, bei regem Schneetreiben verunglückt sein.
Pferd und Kutsche fand man wohl, nachdem im Frühjahr der Schnee abgetaut war, doch vom Kutscher fehlte jede Spur. So erzählt man sich, dass dieser Kutscher in den Wintermonaten des nächtens durch den Wald streift und seine Kutsche sucht.
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Unser Dorf liegt in unmittelbarer Nähe zum Limes. Etwa 2km Süd-Östlich liegt im Wald auch ein kleines Kastell.
Nord-Westlich, ca 1.5 km liegt die "Ringmauer", quasi das germanische Pondon, mit angeschlossener Siedlung,wenn auch bei Weitem nicht so gut ausgebaut wie der römische Bereich. Damit liegt unser Dorf quasi in der Mitte. Demnach wird gemunkelt das der Hügel auf dem unser Dorf steht immer wieder "Schauplatz blutiger Kämpfe" war und das unter Anderem der Grund warum der Turm unserer Kirche immer wieder absackte, da er auf "blutgetränktem" Boden keinen Halt finden würde.
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Das Jammertal. Der Alternative Name zum "Dörsbachtal". Dieses verläuft von der Hochebene des Einrich, hinunter zur Lahn. Über dieses hat auch schon der Volkskundler Fritz Ullius 1907 berichtet.
Damals besuchten fünf Kinder aus den oben beschriebenen Mühlen die Schule in Arnstein. So angenehm wie der Schulweg im Sommer war, um so schwieriger war er im Winter. Von einem solchen Wintertag berichtet diese Sage:

Die Kinder hatten – wie so oft – die Schule erreicht, um am Unterricht teilzunehmen. Bald verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu schneien. Der Lehrer wusste von dem weiten Weg der Kinder und schickte sie, bevor der Unterricht zu Ende war, nach Hause. Froh über das vorzeitige Schulende und über den herrlichen Schnee, machten die Kinder sich talaufwärts auf den Heimweg. Das muntere Schneetreiben entwickelte sich nach und nach zu einem heftigen Schneesturm. Bald war die Schneedecke so hoch geworden, dass die Jungen und Mädchen den Schulweg nicht mehr erkennen konnten und sie vom Weg ab kamen. Voller Angst fanden sie unter den Zweigen einer großen Tanne Schutz, um abzuwarten, bis das Schneetreiben zu Ende war. Dicht aneinander gedrängt saßen sie beisammen, bis sie von Müdigkeit übermannt, bald eingeschlafen sind.

Als es Abend wurde und die Kinder immer noch nicht zu Hause waren, wurden die Elter zwar unruhig, glaubten aber die Kinder seien wegen des großen Schneefalls, wie schon öfter, im Kloster zurückgehalten worden.

Am anderen Morgen machten sie sich auf den Weg zur Schule, um dort ihre Kinder abzuholen. Als sie hörten, dass die Kinder schon früh nachmittags nach Hause geschickt worden waren, aber dort nicht angekommen sind, war die Sorge groß. Voller Angst und Schrecken gingen sie zurück, und es begann eine große Suchaktion. Alles Suchen und Rufen hatte keinen Erfolg. Von den Kindern fehlte jede Spur, und so brach man nach einigen Tagen die Suche ab. Im nächsten Frühjahr, als der Schnee geschmolzen war, fand man die Kinder, nicht weit vom eigentlichen Weg, erfroren unter der großen Tanne. Großes Jammern herrschte im ganzen Tal, und weit war das Klagen der Eltern zu hören.

Daher soll das bis dahin so friedliche Tal den Namen „Jammertal“ erhalten haben.
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Ich hoffe das Lesen ist nicht allzu schwer gefallen.


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13.06.2010 um 15:40
Der gedrehte Turm der Kirche in Grötzingen bei karlsruhe soll so entstanden sein:
Der Teufel und der Kirchturm

Die Grötzinger waren sehr stolz auf ihr Gotteshaus mit dem bunt schillernden Turmdach und fleißige Kirchgänger. Das ärgerte den Teufel sehr, und er versuchte, in einer stürmischen Novembernach den Turm umzuwerfen. Aber die dicken Mauern hielten dem Ansturm stand, es gelang dem Teufel lediglich, das Turmdach zu drehen. Die Grötzinger ließen das gedrehte Turmdach als Erinnerung an des Teufels Schwäche und Ohnmacht stehen, und so ist der Turm bis heute das Wahrzeichen Grötzingens.

http://www.grötzinger-künstler.de/images/Kirche.jpg


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14.06.2010 um 23:31
Auf meinem Klo, da gibts en Geist der jedem in die Eier beißt. Doch mir hat er nicht reingebissen, weil ich hab ihm auf den Kopf geschissen.
Jau, die Story kennt jeder, was ?


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Sagen aus Eurer Heimat...

15.06.2010 um 13:57
@mrbagpipe
find ich ganz spannend-schreib mal mehr über deine geschichte-wo und wie und überhaupt-wäre nett* .)


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16.06.2010 um 21:25
In meiner Heimat gibt es folgende Sage:


Mitte des 15. Jahrhunderts lebte Moritz von Hutten in der Burg von Arnstein. Er hatte 2 kleine Kinder. Einen Jungen und ein Mädchen. Er hütete die beiden wie seine Augäpfel. Er ließ sie selten nach draußen zum spielen, da er ständig Angst hatte dass ihnen etwas zustoßen könnte.

Eines nachts jedoch schlichen sich die Kinder heimlich aus der Burg. Sie wanderten quer durch die dunklen Gassen der Stadt, bis sie schließlich an einem Wald ankamen. Sie beschlossen hinein zu gehen. Doch schon nach kurzer Zeit wurde es den beiden Angst und Bange und sie wollten so schnell wie möglich wieder aus dem Wald raus. Doch sie konnten sich in der Dunkelheit nicht orientieren und fanden nicht mehr heraus. Mehrere Stunden vergingen und die 2 Kinder waren schon am Verzweifeln. Mittlerweile hatte auch deren Vater die Abwesenheit seiner Kinder mitbekommen und sandte sofort einen Trupp an Männern aus, um nach seinen Kindern zu suchen.

Die Kinder bekamen immer mehr Angst. Plötzlich hörten sie ein rascheln. Nur aus welcher Richtung kam es? Sie durchlebten Todesängste. Aufeinmal sprang ein riesiger Keiler hinter den Bäumen hervor, lupfte die Kinder mit seiner Schnauze direkt auf seinen Rücken & rannte drauflos. Die Kinder schrien und schlossen ihre Augen. Schlagartig stand der Keiler still und die Kinder öffneten ihre Augen. Zu ihrem Erstaunen waren sie wieder aus dem Wald draußen. Der Keiler verschwand wieder zwischen der Dunkelheit der Bäume. Kurze Zeit später fand der Trupp die Kinder. Vor lauter Freude ließ von Hutten an die Stelle, an der seine Kinder gefunden wurden, eine Kirche bauen.

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Sondheim ist ein überwiegend im spätgotischen Stil errichteter Sakralbau südwestlich und etwas außerhalb des Ortskerns der Stadt Arnstein in Unterfranken. Die heutige Kirche wurde Mitte des 15. Jahrhunderts begonnen und ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Arnsteins.


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Sagen aus Eurer Heimat...

18.06.2010 um 15:29
Hier ist die Sage der Entstehung unseres wunderschönen Wörther See...

Als Kind hatte ich schon mal bedenken, daß der eine oder andere Geist mich in die Tiefe ziehen könne und schwamm nicht so weit raus. Heute denk ich manchmal, der wird schon gewusst haben warum er damals die Stadt versenkte. Ist aber nun nicht mehr notwendig. Wir Kärntner sind anständige Leute geworden ;)


http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/Graber/woerthersee.html


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