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Sagen aus Eurer Heimat...

462 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichten, Legenden, Sagen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sagen aus Eurer Heimat...

17.08.2023 um 17:19
@PeterWimsey
@boredculture
@skagerak


Interessant finde ich ja die Theorie vom geplanten Massenmord, sprich, dass
der Graf von Spiegelberg einen Steinschlag ausgelöst haben, der den Höhleneingang versperrte und die jungen Hamelner tötete.
Quelle: https://www.dewezet.de/startseite_artikel,-wo-sind-nur-die-hamelner-kinder-hin-_arid,153277.html

Wäre dem so, könnte man den Auszug der Hamelner Kinder archälogisch belegen. Denn dann dürften Skelette zu finden sein. Leider hat man nie ernsthaft archäolisch gesucht.

Zwei Forscher favorisieren als Todesfeld den Ort der "Teufelsküche".
Hüsam vertritt die These, dass Rattenfänger und Kinder in einer Höhle verschüttet wurden, vermutlich dort, wo sich heute die Teufelsküche befindet (mehr dazu im nebenstehenden Interview). Er stützt sich dabei auf ein mundartliches Gedicht aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und auf ein Reimgebet in lateinischer Sprache, dass allem Anschein nach sogar noch im Sagenjahr 1284 verfasst wurde. Ein halbes Jahrhundert vor Hüsam hatte 1957 bereits die Historikerin Waltraud Woeller die Teufelsküche als möglichen Endpunkt der Rattenfängersage ins Auge gefasst. Dieser Ort, teils sumpfig mit leicht herabstürzenden Felsbrocken, schien ihr ein passender Ort für den Untergang der Kindergruppe.
Screenshot der Teufelsküche:Screenshot 20230817 171716Original anzeigen (1,0 MB)

Wer weiss, vielleicht liegen sie da in irgendeinem Felsspalt? 😊


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Sagen aus Eurer Heimat...

17.08.2023 um 17:52
Zitat von altesgemäueraltesgemäuer schrieb:Zwei Forscher favorisieren als Todesfeld den Ort der "Teufelsküche".
Daher kommt also die Redensart: "Du kommst in Teufelsküche..."

Die Auswanderungshypothese kenne ich schon relativ lange. Aber ich bin immer skeptisch gewesen: Warum gibt es keine eindeutigen Quellen? Wenn so etwas landesherrlich organisiert wird, als Maßnahme zum Landesausbau und zur Kolonialisierung, dann muss doch irgendwie auch Urkundenmaterial oder Erwähnungen in zeitgenössischen Chroniken existieren. Die Namensähnlichkeiten in Brandenburg und in Siebenbürgen können auch Zufall sein. Es stellt sich auch die Frage, warum ausgerechnet nur aus Hameln Leute ausgewandert sein sollten? Es gibt bestimmt Orte im Umkreis, die ärmer waren als Hameln. Finden sich deren Ortsnamen auch in Brandenburg oder in Siebenbürgen?

Die besondere Beschreibung des Pfeiffers Bunting erinnert sehr an mittelalterliche Darstellungen des Teufels. Oft gibt es auch die Identifikation heidnischer Stätten und Bräuche mit dem Teufel. Die Bezeichnung "Teufelsküche" könnte somit auch vor gar nicht mal so lang zurückliegender Zeit verballhornt sein aus "Teufelskirche". Dann könnte es sich dabei auch um einen Hinweis auf einen heidnischen Kultplatz handeln und eine Bezeichnung, die bereits aus der Zeit der Christianisierung im 8. Jahrhundert stammt.

Nur, weil irgendein mittelalterlicher Schriftsteller das Ereignis in das Jahr 1284 gelegt hat, muss das nicht heißen, dass es da wirklich passiert ist. Es kann auch sein, dass es auf einer sehr viel älteren mündlichen Überlieferung beruht.

Übrigens gibt es im Ith verschiedene Höhlen unter denen einige in alten Sagen als Wohnort von Menschenfressern beschrieben werden. Im 20. Jahrhundert hat man in den Höhlen tatsächlich Menschenknochen aus der Steinzeit gefunden. Sie wiesen Spuren von Bearbeitung mit Steinwerkzeugen und Brandspuren auf.

Die illustren Grafen von Spiegelberg scheinen ein merkwürdigen Ruf zu haben... Sie kommen immer in solchen seltsamen Sagen vor. Letzner fand im 16. Jahrhundert im Kloster Marienau ein altes mittelalterliches Lied, das die Grafen von Spiegelberg mit dem Räuber Lippold in Verbindung bringt und der zugehörigen Lippoldshöhle, bei der sich wahrscheinlich auch um ein germanisches Heiligtum handelte...

Das ist eine andere Geschichte, die ich aber gerne bei Gelegenheit mal erzähle.


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Sagen aus Eurer Heimat...

17.08.2023 um 18:42
Einige Heimatforscher wie beispielsweise Hans-Hermann Fritz oder Rainer Lachmann glauben, dass das Feld mit den toten Kindern in der Nähe der St. Nicolai Kirche in Hameln liegen könnte. Der Grund hierfür ist eine historische Aufzeichnung aus dem 17. Jahrhundert, in der von einem Massengrab auf dem Friedhof der Kirche die Rede ist. Laut dieser Aufzeichnung wurden in diesem Grab 130 Menschen begraben, die größtenteils an einer mysteriösen Krankheit starben. Einige Heimatforscher glauben jedoch, dass es sich bei den Toten möglicherweise um die Kinder des Rattenfängers handeln könnte. Es gibt jedoch keine Beweise dafür und die Theorie bleibt umstritten.

@PeterWimsey


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23.08.2023 um 19:14
Zitat von PeterWimseyPeterWimsey schrieb am 17.08.2023:Gibt es diese Gasse oder Straße noch?
Ja die Bungelosenstraße, die zweigt in der Innenstadt von der Fußgängerzone ab


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Sagen aus Eurer Heimat...

29.08.2023 um 12:34
Aus meiner Heimat gibt es, wie in den meisten älteren Städten, viele Sagen. Zwei gebe ich gern zum besten:

Unser Haus- und Hofgeist ist der "Schlorgger". Er heißt so, weil er, als unsre Stadtpfarrkirche noch von einem Friedhof umgeben war, um Mitternacht in Schlappen um die Kirche geschlurft ist. Die Kirche war dann hell beleuchtet und wunderschöner Gesang drang daraus hervor. Wer der Schlorgger war, weiß man nicht. Als der Friedhof vor die Stadtmauer verlegt wurde, verschwand auch der Schlorgger.

Dann haben wir noch die Märzenfräulein: Vor Zeiten gab es vor den Stadtmauern eine Burg, die Märzenburg. Dort wohnten drei Mädchen: zwei waren weiß, eine schwarz (das ist nicht politisch korrekt, aber so geht die Sage eben). Eins der Mädchen war blind. Als sie ihr Erbe zwischen sich aufteilen wollten, betrogen die beiden anderen die Blinde, indem sie den Scheffel, mit dem sie die Taler abmaßen, umgekehrt auf den Tisch stellten und nur ein paar Goldstücke auf den Boden legten, so dass die Blinde, wenn sie mit den Händen darüber tastete, meinte, der Scheffel sei randvoll. Irgendwann bemerkte sie den Betrug aber doch und tat einen schrecklichen Fluch: Das Schloss versank mit allem, was darin war, im Boden. Die schwarze Schwester muss seitdem als schwarzer Pudel geistern. Nächtliche Wanderer begleitet sie von der Stelle, an der das Schloss versunken ist, bis zu einem Gasthof, der bezeichnenderweise ebenfalls "Pudel" heißt und den es heute noch gibt. Inzwischen sieht man sie nicht mehr: Sie muss das Gold hüten, das mit dem Schloss versunken ist. Sie sitzt dort als Pudel auf der mächtigen Goldtruhe, zu der sie den Schlüssel im Maul hat.
Die zweite Schwester, die bei dem Betrug nur mitgemacht und deshalb etwas weniger Schuld auf sich geladen hat, geistert als weiße Frau. Sie kann erlöst werden, wenn ein Mann sie zur Stadtpfarrkirche (die locker 3 km weit weg ist) trägt und sie dort auf den Taufstein setzt. Leider hat's bisher noch niemand geschafft. Wenn also einer von Euch Lust haben sollte: Soweit ich weiß, erlöst derjenige nicht bloß das Fräulein, sondern bekommt auch noch das Gold der Märzenburg geschenkt.


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30.08.2023 um 11:13
Die Gespenster im Jungen Büsch

Zwischen den Dörfern Meurich und Trassem im Kreise Saarburg liegt ein großer Wald, der junge Büsch. Um Mitternacht geht niemand gern durch; denn es soll darin nicht immer mit rechten Dingen zugehen. Vor etwa 130 Jahren, als da noch kein anderes Verkehrsmittel gab, fuhr jede Woche ein "Kossong" (Händler mit seinem Fuhrwerk) von Kirf nach Trier. Er kam dann gewöhnlich zur Nachtzeit durch den jungen Büsch. Da, wo der Butterpfad (so genannt, weil die Marktfrauen ihn gehen, um den Weg abzukürzen) in die Hauptstraße mündet, steht ein altes Kreuz. Nun soll es diesem Kossong mehr als einmal passiert sein, dass hinter dem Kreuz ein Bauer, der vor Jahren gestorben war, und den unser Händler zu Lebzeiten gut gekannt hat, herauskam in dem selben abgesetzten Anzug, den er immer im Alltag getragen hatte. Er ging auf den Wagen zu und setzte sich darauf. Obwohl die Straße an der Stelle sehr abschüssig ist, brachten die Pferde das Fuhrwerk nicht mehr vom Fleck. Im Schweiße seines Angesichtes feuerte der Händler die zitternden Tiere an - doch vergebens. Erst als der Alte von seinem Sitz verschwunden war, konnte die Fahrt weitergehen.

Eine Frau aus Meurich hatte einmal die Pferde der Thurn-und-Taxis-Postkutsche mit der Peitsche von ihren Kühen, die auf dem Weg zur Tränken waren, fortgescheucht. Dafür wurde sie vom Postillion verklagt und erhielt einen Tag Gefängnis. Die Frau, die unbescholten und rechtschaffen war, schämte sich sehr wegen des Urteils. Damit kein Mensch sie sehen sollte, brach sie in der Nacht auf, um zur Kreisstadt ins Gefängnis zu gehen. Sie musste auch durch den verrufenen jungen Büsch. Etwa in der Mitte des Waldes angelangt, vernahm sie hallende Schläge, wie wenn ein paar Holzhacker daran wären Bäume zu fällen. Erst waren es wenige Schläge, dann wurden es mehr und immer mehr, und auf einmal schallte und krachte und donnerte der ganze große Eichenwald, als schlügen Tausende und aber Tausende Äxte mit lautem Echo gegen die Stämme. Dazu fuhr ein gewaltiges Rauschen durch die Wipfel, das wie ein wildes Heer durch die Luft weiterbrauste, bis jenseits der Leuk und der gegenüberliegenden Wälder. Als die verängstigte Frau an der Tür des Gefängnisses anklopfte, kam sie dem Wärter selbst wie ein Gespenst vor. Sie erzählte ihm das Erlebnis und er sagte: "Geht ruhig wieder nach Hause, Frau, ihr habt in dieser Nacht eure Strafe über Gebühr abgebüßt."


Karl Lohmeyer
Die Sagen der Saar


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Sagen aus Eurer Heimat...

30.08.2023 um 11:32
Zitat von LeitsgeheierLeitsgeheier schrieb:Eine Frau aus Meurich hatte einmal die Pferde der Thurn-und-Taxis-Postkutsche mit der Peitsche von ihren Kühen, die auf dem Weg zur Tränken waren, fortgescheucht.
Krass, wie alt diese Geschichten schon sind. Die Familie Thurn und Taxis hatte bis 1867 ihre Postagentur in Frankfurt und schickte europaweit ihre Postboten und Postkutschen herum. Nach dem deutschen Bruderkrieg von 1866 zwangen die Preußen die Thurn und Taxis zu einer "vertraglichen" Übertragung ihres Postunternehmens auf den preußischen Staat. Der Gang der Frau fällt also in die Zeit deutlich vor 1867. In Geschichten aus meiner Heimat heißt es oft "es war vor der westfälischen Zeit", wenn gemeint ist, daß etwas vor der Gründung des Königreichs Westfalen durch Napoleon stattgefunden haben soll.


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Sagen aus Eurer Heimat...

30.08.2023 um 11:45
Zitat von PeterWimseyPeterWimsey schrieb:Der Gang der Frau fällt also in die Zeit deutlich vor 1867
"Die Sagen der Saar" erschien erstmals 1928. Wenn von vor
Zitat von LeitsgeheierLeitsgeheier schrieb:etwa 130 Jahren
die Rede ist, sind wir also um 1800 herum unterwegs.

@PeterWimsey


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Sagen aus Eurer Heimat...

24.09.2023 um 23:35
Zitat von PeterWimseyPeterWimsey schrieb am 15.08.2023:In der Nacht vor der Schlacht von Saalfeld am 10. Oktober 1806 erschien sie z.B. Prinz Louis Ferdinand, der tags darauf fiel.
Da muß sie aber eine Dienstreise unternommen haben:). Saalfeld liegt in Türingen, weit weg von Berlin.


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Sagen aus Eurer Heimat...

25.09.2023 um 12:15
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb: Da muß sie aber eine Dienstreise unternommen haben:). Saalfeld liegt in Türingen, weit weg von Berlin.
Der Prinz war doch auch auf Reisen. 😉

Man betrachtete die "Weiße Frau des Hauses Hohenzollern" zum einen als Schlossgeist des Berliner Stadtschlosses, zum anderen aber auch als personenbezogenen Spuk, der den Angehörigen des Hauses Hohenzollern erschien. Und zwar als Todesbotin.


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Sagen aus Eurer Heimat...

30.09.2023 um 09:09
Was 1914 an einem Muttergottesbild im Walde bei Saarburg geschah

Es war in den ersten Tagen des August 1914 in einem Walde nahe bei Saarburg. Deutsche Infanteristen sahen plötzlich vor sich an einem Baum ein prächtiges Muttergottesbildnis hängen. Drei Soldaten, die als Gotteslästerer in der Kompanie bekannt waren, machten sich lustig und sagten mit entsprechenden Gesten einer nach dem anderen: "Der schieß ich in den Leib" - "Ich schieß ihr in die Brust" - "Und ich ihr in den Kopf". Die anderen Kameraden meinten erst, sie prahlten nur. Doch als die drei ihre Gewehre anlegten, wollten die Kameraden sie entsetzt daran hindern. Aber die drei Unmenschen schossen schon ehe man sie daran hindern konnte und wahrhaftig, jeder hatte seine Drohung wahr gemacht. Das schöne Bild der allerseligsten Jungfrau Maria war genau an den vorbezeichneten Stellen getroffen und durchlöchert. Doch den meisten Soldaten schien sie verzeihend zu lächeln wie immer. Einige aber sagten: "Ob das gut geht? Gott lässt seiner und besonders seiner Mutter nicht spotten."
Am anderen Morgen ging es in die blutige Schlacht. Als sie, obwohl siegreich, beendet war und die auseinandergesprengte Kompanie sich wieder sammelte, fehlte mancher. Auch unsere drei Muttergottesschützen waren nicht mehr zu sehen. Man suchte das Schlachtfeld ab und fand den ersten mit einem Bauchschuss, den zweiten mit einem Herz- und den dritten mit einem Kopfschuss tot daliegen, genau so, wie sie es tags zuvor mit dem Muttergottesbildnis getan.


Aus
Karl Lohmeyer
Die Sagen der Saar

Tja, der liebe Gott sieht alles. ;)


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Sagen aus Eurer Heimat...

28.10.2023 um 15:37
hey

ich komme aus bayreuth, und es soll im zweiten weltkrieg in einem nachbarort mehr oder weniger gespukt haben. Es soll da eine familie gegeben haben die im besitz eines buches gewesen sein ( 7. buch mosis ) soll. Immer wenn jemand dieses buch aufgeschlagen hat soll es in diesem haus gespukt haben, dinge sind durch die luft geflogen, betten sind geschwebt, also es soll schon ein bösartiges relikt gewesen sein. Als dann 1945 die amerikaner kamen soll ein amerikanischer geistlicher das haus betreten haben und soll gesagt haben , jetzt ist schluss und es gab seitdem keine vorkommnisse mehr, die sollen das buch sogar mitgenommen haben und es seitdem unter verschluss halten und sollte irgendjemand das buch wieder öffnen soll es von vorne beginnen.


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Doors ehemaliges Mitglied

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Sagen aus Eurer Heimat...

28.10.2023 um 21:11
@pinacolada

So befreite denn die US Army Deutschland nicht nur vom Nazibefall, sondern vom Geisterbefall gleich mit.


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Sagen aus Eurer Heimat...

28.10.2023 um 22:27
Die Sage die ich schon oft in meiner Kindheit gehört habe, entstand nicht in Deutschland.
Um ein kleines Dörfchen, dass damals aus nur einer Straße bestand, gab es 1 km entfernt einen alten Cholerafriedhof.Drumherum gab es nur Wälder, Felder und paar Waldwege.
Gegenüber des Friedhofs führe ein Weg aus dem Wald zur Hauptstraße der verflucht sein soll. Jahrzehnte wollten Pferde nicht den Weg fortsetzen bäumten sich auf , auch Fußgänger bekommen ein seltsames Gefühl auf diesen Weg , sahen seltsame Schatten am Waldrand.Als lange nach der Cholerapandemie, paar gewagte Bauer an diesen Waldweg und den umgebenen Felder 2 Häuser bauten, waren diese unbewohnbar, es poltere in Haus, Gegenstände fielen runter, Türen gingen von alleine auf und zu. Das wohnen in diesen Häusern war so unerträglich, dass die Häuser abgerissen werden mussten und die Bewohner ins Dorf zurückkehren und dort neu bauten.Dieser Ort war weiterhin als verwünscht bekannt so, dass auch in der Zeit, als die Menschen Autos besassen und paar nicht Ortsansässige sich dort verirrt haben,nicht so einfach den Waldweg durchfahren konnten, die Autos gaben den Geist auf.
Vor etwa 30 Jahren wollte ein junger Bauer der das nahegelegene Feld geerbt hat, das Feld an den Waldweg umgraben und fand alte Goldmünzen und edlen Schmuck, dass wohl von einen Raubmord stam zu der Zeit der Cholerapandemie und dort begraben wurde jedoch fand der Überfall in einen anderen Ort statt.Seid den Fund und der Rückgabe der Bäute an den Rechtmäßigen Erben geschehen keine weiteren Vorfälle.Jedoch sollen auf den Cholera Friedhof noch so manches Wehklagen zu hören sein.Die Älteren Leute im Dorf erzählen sich entweder sollen es die Geister der Raubüberfall Opfer sein die die Reisenden auf ihr vergrabenen Schatz aufmerksam machen oder die Wehklagen der Armen Seelen die durch Cholera aus dem Leben gerissen wurden.


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Sagen aus Eurer Heimat...

29.10.2023 um 08:56
Bei Irsch liegt ein Berg, dessen Kamm die Gestalt einer aufgebahrten Leiche zeigt. Es ist der Leichenberg. Die Legende besagt, dass einst ein gewaltiger Riese im Hochwald lebte und bei seinen Spaziergängen ins Saartal Felder, Häuser und sogar Menschen zertrat. In ihrer großen Not wandten sich die Leute an die guten Zwerge im Wichtershäuschen. Diese versprachen Hilfe.
Nach der Weinlese veranstalteten die Zwerge auf einer Wiese ein Weinfest mit allen Weinen der Region. Auch der Riese wurde eingeladen. Als er kam, gaben ihm die Zwerge eine große Flasche, die zur Hälfte mit Wein und zur anderen Hälfte mit süßem Gift gefüllt war. Der Riese trank sie in einem Zug leer, torkelte alsbald und fiel mit einem Schmerzensschrei lang hin und war tot.
Es war den Zwergen unmöglich die schwere Leiche wegzuschaffen, also deckten sie sie mit Steinen und Erde zu und pflanzten Sträucher darauf.

Noch heute kann man die Gestalt des Riesen erkennen.

Screenshot 20231027 212415 GalleryOriginal anzeigen (0,8 MB)


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