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Sagen aus Eurer Heimat...

427 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichten, Legenden, Sagen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sagen aus Eurer Heimat...

23.09.2009 um 15:01
Bei uns gibts die etwas lustigere sage vom "Elwetritsch

Ist mehr ne anleitung leute zu veräppel aaber so funktionierts:

Zuerst wrd ein unwissender ausgewählt. Diesem sagt mann um eien "Elwetrischt " zu fangen muss man sich Nachts barfüssig in einen Bach stellen, und mit einer Taschenlampe/Kerze etc. in einen Sack leuchten denn man vor sich hat, während man selbst zu ihm sagt das man durch en wald rennt und die "Elwetritsch" anscheucht.

So der unwissende steht dann etwa 30 min. in dem Back bis er merkt das man ihn nur verarscht hat, geht wütend in die nächste "Wertschaft" und sieht dort die anderen die die "Elwetritsch" anscheuschen sollte lachend und Bier trinken an der Theke.

Ist jez keine dieser "normalen" sagen aber trotzdem ist die "Elwetritsch" sowas wie unser wahrzeichen^^


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Sagen aus Eurer Heimat...

23.09.2009 um 15:03
Wikipedia: Elwetritsch

hier der link^^


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Sagen aus Eurer Heimat...

23.09.2009 um 15:26
@Helghast
kenne ich auch....entweder so oder Illwetritsche..was nun sicher das selbe meint...*gg*

konnte man aber auch so anwenden, dass man jemand in die Apotheke schickte...da mal eben ein paar gramm oderBeutel davon kaufen...

DER TEUFEL VON MEDINGEN

Medingen. Über dem kleinen Ort Medingen ist die Nacht hereingebrochen. Still liegt das Kloster in der Dämmerung und nur im ersten Stock des heiligen Hauses steht am offenen Fenster ihres kargen Zimmers noch schlaflos eine Nonne. Sehnsuchtsvoll folgen ihre großen enzianblauen Augen den Wolken auf dem Weg nach Osten, als sie plötzlich einen schwarzen Schatten am Horizont erblickt. Für einen Moment stockt der Nonne der Atem, beginnt ihr Körper trotz Sommerhitze vor Kälte zu zittern. Von Norden rollt eine Woge der Finsternis unaufhaltsam auf das Kloster zu, angeführt von einer schwarzen Gestalt mit hassverzerrter Fratze. Aus der Unterwelt hat sich der Teufel aufgemacht nach Medingen - um mit aller Macht das gottgeweihte Kloster ein für alle Mal dem Erdboden gleichzumachen.

"Nacht soll über die Trümmer wehn", ruft der Teufel über die Ebene und Rehe, Hasen, Käfer und Vögel verkriechen sich zitternd in ihren Verstecken. Mit schweren Schritten nähert sich Luzifer dem Dorf, rückt mit dem Höllenhund an seiner Seite unaufhaltsam näher - und das Ende des Klosters scheint gewiss. Nur eine Möglichkeit bleibt, Gottes Heiligtum zu retten - wenn es dem Teufel nicht gelingt, sein Werk vor dem ersten Hahnenschrei des nächsten Tages zu vollenden.

Doch der Dämon ist siegesgewiss. Pfeifend geht er die Dorfstraße hinauf in Richtung Kloster, wobei die Ketten seines Höllenhundes grausam klirren. Die Menschen in den Häusern löschen hastig ihre Lampen, verschließen Türen und Fenster - nur aus dem letzten Haus der Straße fällt weiter Licht. Zwei Dutzend Männer und Frauen feiern dort die Hochzeit von des Müllers Tochter, Gelächter und Musik dringen aus der Stube. Vor der Tür des schiefen Häuschens bleibt der Teufel stehen, in der Erwartung eines großen Kelches randvoll mit Wein. Berstend gibt die kleine Holztür unter Luzifers Tritt nach und ein eisiges Grauen erfüllt das Haus. Kurz nach Mitternacht setzt der Teufel seinen ersten Fuß in das Haus des Müllers - und besiegelt damit das Schicksal des Klosters von Medingen.

"Holt mir Wein", brüllt der Teufel mit glühendem Blick. Tuch und Geschirr hat er vom Tisch gerissen und sich der Länge nach auf die Festtafel gefläzt. Sein Höllenhund liegt knurrend zu seinen Füßen, den fetten Braten zwischen den schlammverklebten Pfoten. Einen Krug nach dem anderen schleppt das Brautpaar in die gute Stube, ächzend, weinend, flehend ob der verlorenen Hochzeitsnacht. Doch der Teufel bleibt - und säuft. Erst als die Turmuhr vier Mal schlägt, schreckt er auf aus seinem Suff, entsinnt sich seines Vorhabens und stürzt fluchend hinaus auf die Straße.

Entgangen ist der Spuk auch der Nonne nicht. Noch immer steht sie erstarrt am Fenster ihres Zimmers, unfähig sich zu rühren, zur Oberin zu laufen, um Hilfe zu erflehen. Mit klopfendem Herzen verfolgt sie, wie der Teufel die Straße hinauf stolpert, hinter sich herziehend den vollgefressenen Köter. Am Wegrand ergreift er einen mächtigen Stein und richtet seinen Blick hinauf zum Kloster. Der Nonne gefriert das Blut, als sein Blick den ihren trifft. Ihr Herz beginnt zu rasen und die Nonne betet in der Erwartung ihres Todes ein letztes Mal zu Gott. Doch statt eines tosenden Knalls klingt plötzlich hell und klar der erste Hahnenschrei über Medingen und in den enzianblauen Augen der Nonne erkennt der Teufel ein himmlisches Leuchten - und ward fortan in Medingen nie wieder gesehen.


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Sagen aus Eurer Heimat...

26.09.2009 um 15:47
@Samnang

Nette Sage....


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Sagen aus Eurer Heimat...

26.09.2009 um 19:22
Also bei uns in der Türkei da gibt es ein Dorf und wir haben sehr alte bekannte dort die diese geschichte sogar noch miterlebt haben sollen...damals waren sie noch ziemlich jung dort soll sich das zugetragen haben und es wird auch immer wieder erzählt...:
Eines Tages soll ein Bauer gerade mit seinem Wagen nach Hause gekommen/gefahren sein was auch immer (ne weile her seid mir das erzählt wurde) nun ja dabei sah er eine ziege und diese ziege schien alleine zu sein -kein besitzer keine andere ziege sie stand einfach nur da- so hat der mann diese ziege mitgenommen...zu hause angekommen war alles wie immer...er brachte die ziege zum stall und ging heim und aß erst einmal mit seiner frau...doch die frau war unruhig sie meinte etwas würde nicht stimmen und fragte ob heute etwas anders wäre als sonst...nach langem überlegen viel es dem mann ein -ja die ziege
er erzählte die sache seiner frau die meinte:"bitte ich fühle mich unwohl bring diese ziege zurück dort hin wo du sie gefunden hast" oder so sie bestand darauf...nach einer kurzen diskussion gab der mann nach und tat dies:
doch bei der fahrt stellte sich heraus das in wirklichkeit die ziege ein djinn(ein dämon war) -die können gestalten von tieren und menschen annehmen nach den legenden und er sagte zu dem mann er würde mehr haben wollen als er brauchte oder so...keine ahnung auf jeden fall hat er den mann "geschockt" oder so sodass er gelähmt war und nicht mal mehr sprechen konnte -.-
ob da was dran is weiß ich net
legende eben


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Sagen aus Eurer Heimat...

26.09.2009 um 20:48
in unserer Nähe gibt es eine Kapelle mit Garten.
In diesem Garten wurde eine Ordensschwester begraben, es heißt das Grab wandert. Der Sage nach ist das Ende der Welt gekommen, wenn das Grab die Mauern der Kapelle berührt.......


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Sagen aus Eurer Heimat...

26.09.2009 um 21:31
also meine eltern sagten mir
aus meinem heimatsland sri lanka ne saga

es gab da ein jungen der immer nachts nascht

da kamen irgendwann 2 dicke männer die haben alles aus dem kühlschrank gefressen

und die eltern beschuldigten den jungen der wurde dann böse

der blieb jede nacht wach und wartete bis die männer wiederkamen

dann kamen sie und er holte einen holsstab (meine dicken ast)

er versuchte die männer zu schlagen aber er triffte die nicht

weil es geister waren
dann schaute er nach unten und das essen ging aus den bauchen der männer hinunter auf den boden
dann kamen ratten,echsen und so kleine tiere und nahmen das essen
der junge versuchte zu schreien aber er war erstarrt
die männer sahen ihm in die augen
der junge sah nur schwarz wo die augen sein sollten

und wenn man nachts wach bleibt in sri lanka soll man die drei auf der straße immer wieder sehen

also sagten meine eltern immer


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Sagen aus Eurer Heimat...

30.09.2009 um 10:31
@cavalera
das ist schön...hat was...
kannst nicht ein bisschen mehr darüber erzählen, Bild?
Ich kenne etwas ähnliches

wie viel Sekunden hat die Ewigkeit?' Da sagte das Hirtenbüblein 'in Hinterpommern liegt der Demantberg, der hat eine Stunde in die Höhe, eine Stunde in die Breite und eine Stunde in die Tiefe; dahin kommt alle hundert Jahr ein Vöglein und wetzt sein Schnäbelein daran, und wenn der ganze Berg abgewetzt ist, dann ist die erste Sekunde von der Ewigkeit vorbei.'

DER SEE BEI EICHEN

Auf einem Berg bei Eichen liegt das Becken eines Sees, welches bald ganz trocken und mit Feldfrüchten bebaut, bald mit Wasser gefüllt ist, das darin allenthalben hervorgequollen. Dieses brach einmal so schnell herein, daß ein Brautpaar, welches Hand in Hand in dem Becken ging, sich nicht mehr flüchten konnte und ertrank. Mit dem Bache in der Has'ler Höhle und den Brunnen zu Tüllingen bei Lörrach steht der See in Verbindung; letztere fließen nicht, sobald er vorhanden ist. Nach der Sibillen Weissagung bricht er einst aus und reißt halb Eichen und den westlichen Theil Schopfheims mit der Kirche weg. Der Schlüssel der letzteren wird dann in Höllstein wiedergefunden.


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24.10.2009 um 16:24
So nun binich durch Zufall wieder auf was gestoßen, was ich vor längerer Zeit in einem Film/Doku im TV gesehen hatte, aber wenig dazu fand.
Passt denke ich auch hier herein...

Die Geheimnisse im und um den Königssee, wo anscheinend EINIGES , was darin "verschwand" erstaunlich gut erhalten bleibt:

1964 versuchte dieser unglückselige Mann den zugefrorenen Königssee mit seinem Käfer zu überqueren. Dabei brach das Auto ein und versank zusammen mit seinem Fahrer in den eiskalten Fluten.
Der Wagen liegt etwa in 100m Tiefe und aufgrund der Wassertiefe, dessen Temperatur und der Sauerstoffarmut dort unten ist der Wagen in einem überraschend gutem Zustand. Er erweckt den Anschein, als hätte ihn gerad mal jemand geparkt. Gut, ein wenig Sediment liegt darauf, aber mehr auch nicht. Die Fahrertür steht ein kleines Stückchen auf und läßt die Vermutung aufkommen, dass der Fahrer es trotz allem geschafft hat, die Tür zu öffnen und seinen Käfer zu verlassen. Nur ist er nicht mehr weit gekommen. Er liegt nur wenige Meter neben dem Auto.
Lange Zeit war es nicht möglich Auto und Fahrer zu bergen, aufgrund der Tiefe. Heute jedoch, bitten die Angehörigen darum, dass der Mann dort unten bleibt. Der See soll weiterhin sein Grab sein. Da bergungen anscheinend zu kostspielig oder einfach nicht möglich sind....auch um 16000 sollen Pilger die den see mittels eines Floßes überquerten versunken sein .
Bei dem Bericht sieht man den Toten nicht...damals im Film meines Wissens und Erinnerungen nach schon...und das wirkte, als sei es vor nicht allzu langer zeit passiert* schon eigenartig...sie sprachen galube ich auch von besonderer Wasserzusammensetzung oder bst. Vegetationen im See, vieleicht auch ein Grund...


http://www.taunuskaefer.de/_index.html?/_verschollen.htm

Vielleicht findet man die Doku ja noch irgendwo


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24.10.2009 um 16:28
ein winziger Ausschnitt
https://www.youtube.com/watch?v=bf59lk-Kx-s


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Sagen aus Eurer Heimat...

24.10.2009 um 16:51
noch ein wenig mehr zum See und seinen Geheimnissen, es sollen ja immer wieder menschen dort verschwunden sein....

http://www.berchtesgadener-land.com/www/live/wwwdom/psfile/docfile/61/TVH_renund4aa8c69d1c8a1.pdf
ergänzend zu oben
Unglücke auf dem See

Auf der Bootsfahrt, auf der die Reporterin Geschichten rund um den Königssee erfährt,
kommen die Gäste auch an der einzigen Insel Christlieger vorbei. Aber Christ heißt hier G`riss und das bedeutet abgerissene Äste. Ein rotes Kreuz erinnert an ein Schiffsunglück von 1688, als 71 Wallfahrer, die aus dem österreichischen Maria Alm über den Berg gekommen sind, am Namenstag des Heiligen Bartholomäus, hier an dieser Stelle im See ertranken. Auch weiß man von dem Fahrer des VW-Käfers, der 1964 im Winter, als der See zugefroren war, nachts bei der Überfahrt von der Trasse abkam und im See mitsamt seinem Wagen ertrank.
(br-online)


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Sagen aus Eurer Heimat...

29.10.2009 um 15:23
Huhu
bei mir soll früher ein Pest dorf gewesen sein !
Manchmal sehe ich gestallten die n Mittelaltterlicher kleidung rum laufen?!
aber daran hab ich mich gewöhnt!


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Sagen aus Eurer Heimat...

01.11.2009 um 12:05
Im finsteren Wald

Eine Fahrerin auf der Strasse von Rappoltenkirchen nach Pressbaum (NÖ), konkret beim "Fink in der Au",
einem ziemlich entrisch gelegenem Waldgasthof, war des nachts unterwegs gewesen, als vor ihr im Scheinwerferlicht plötzlich eine am Boden liegende Gestalt auftaucht.

Sie bremst, hupt, die Figur rührt sich nicht. Die Autofahrerin steigt aus und entdeckt, dass es sich um eine Schaufensterpuppe handelt. Voll Angst läuft sie zu ihrem Auto zurück und rast zum nächsten Gendarmerieposten.

Der Gendarm dort sieht sie an und sagt zu der geschockten Frau: "Ihre Schulter ist ganz blutig". Bei einer Untersuchung des Wagens, wird festgestellt, dass sie offenbar beim Zuschlagen der Autotür jemanden die Fingerspitzen abgeschlagen hat.

Diese Geschichte kursierte in Pressbaum und Umgebung vor etwa 20 Jahren.


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01.11.2009 um 12:58
Mein Dad hat mir früher immer von "Wilfried-Walter Würge-Gern" erzählt.
Der wohnte im weißen Haus gegenüber dem Friedhof.
...Jetzt wohnt er gegenüber dem weißen Haus... ;)
Und wenn man als Kind draußen spielt und nicht nach Hause geht, wenn die Laternen angehen, dann kommt Wilfried-Walter und holt einen.
(Ich war immer zu Hause BEVOR die Laternen angingen! ^^)
Herr Würge-Gern wollte halt auch schlafen und wenn man hin durch Quietschen und brüllen geweckt hat, hat sich sich seinen Kopf unter'n Arm geklemmt und hat sich den Verantwortlichen gesucht, um ihn zu würgen. :D


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Sagen aus Eurer Heimat...

01.11.2009 um 13:40
Ich möchte anmerken, dass Herr Würge-Gern aus der Feder von Otto Waalkes stammt und nicht -wie angenommen- der Phantasie meines irren Vaters enstanden ist! :D
...Man lernt ja nicht aus.


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01.11.2009 um 17:43
@SuperGina10
ich denke da wird das EUERE(Dorf) wohl kein Einzelfall gewesen sein* :D

Ruppach und die Geschichte von der Pestglocke
ROBERT MÜLLER

An der Kaiserstraße zwischen Landstuhl und Hauptstuhl, etwa da, wo sich die Gemarkungsgrenzen beider Gemeinden berühren, das ist in der Nähe des Forsthauses ,,Neubau", lag einst das Dorf Rupach (Roppach, Rotbach).

In der mündlichen Überlieferung hat sich hierzu folgende Geschichte erhalten:

..."Plündernde Horden und versprengte Heerhaufen zogen im dreißigjährigen Krieg 1618 bis 1648) kreuz und quer durchs Land und hinterließen brennend und sengend ihre Spuren - auch in unserer Gegend und in der Gemark Rupach - Die paar Rupacher Bürger, die noch übrig waren, hausten ärmlich in den Ruinen ihrer Häuschen und zogen sich bei neuer Gefahr in den Lochweiher-Wald oder ins Moorgebrüch zurück. Mancher mag den Schwedentrunk oder eine andere Tortur schon über sich habe ergehen lassen müssen, viele erfasste die Pest. Man lebte fast gleichgültig - fatalistisch in den Tag hinein mit dem dumpfen Gefühl des Wie lange noch?...Da versammelte der Ortspfarrer von Rupach - es mag um 1635 gewesen sein - die noch ansässigen Männer und Frauen des Dorfes um sich und beriet mit ihnen, wie es weitergehen solle, was eben noch alles getan werden könnte und dergleichen mehr. Die Meinungen wogten hin und her. Unter anderem trat der Pfarrer dafür ein, dass der Küster oder seine Frau weiterhin allmorgendlich die Glocke vom Turm läuten solle ... so wolle es der Herr

Ein paar Tage später hatte der schwarze Würgeengel, die Pest, wiederum einige Männer und Frauen angefallen und sie aufs Lager geworfen. Eine Woche darauf war das kleine Häuflein Menschen zusammengeschmolzen bis auf elf Personen insgesamt. Sie zitterten und flehten zu Gott, dem Allmächtigen, um Gnade und Barmherzigkeit.

Doch vergeblich: das Schreckensgespenst Pest raffte fast alles hinweg, was noch am Leben war. Welch eine Gnade, des Küsters Frau war noch wohlauf wie eh und je. Sie läutete dreimal täglich die ,,Pestglocke", die jammernd ihren Klageruf übers Bruch schickte: ,,Der Tod, der schwarze Tod! Erbarm dich Herre, unser Gott!" ...

Es gingen und kamen die Jahre. Die Küstersfrau - zwar abgemagert zum Skelett -überlebte alle. Sie führte ein erbärmliches Leben in den Ruinen und im Gebüsch des Bruches. Aber getreulich läutete sie - wie in einem höheren Auftrag handelnd - tagaus, tagein die Pestglocke.

Man schrieb das Jahr 1648, im Rathaus von Osnabrück ward der Friede geschlossen, da brachte eines Abends ein Meldereiter die Kunde ins Städtchen Landstuhl, Rupach sei ausgestorben, leer und zerfallen. Seltsamerweise aber erklinge nach wie vor die alte Glocke ... weithin hörbar, wie von Geisterhand geläutet. Da machten sich ein paar beherzte Männer vom Städtchen auf den Weg und zogen die Kaiserstraße nach Westen, um zu helfen oder zu retten, was noch eben möglich wäre. Sie vergaßen nicht, ein Kästchen mit Reliquienteilchen des Pestheiligen St. Rochus mitzunehmen samt Weihrauch und gesegnetem Wasser...

Unter ihnen war auch ein gelehrter Chirurgus und Feldscher sowie zwei Männer, die sich auf Schröpfen und Aderlass verstanden, die man als Heil- und Hilfsmittel gegen die Pest entdeckt haben wollte. Sie zogen hinaus nach dem vormaligen Rupach, in weißen Gewändern mit langen Ärmelhandschuhen, mit Mundschutz und Nasenklammern, dazu noch Schutzhauben auf dem Kopf. Gerade wollte die pflichtgetreue Küstersfrau die Pestglocke ertönen lassen, als der seltsame Geisterzug sich näherte. Sie erschrak so sehr, dass sie laut aufschrie.

Ihre Augen waren wie verglast und ihr Geist verwirrt. Sie bekreuzigte sich und rief vom Erkfenster des Turmes aus mit bebender Stimme: ,,Schert euch, ihr teuflischen Gestalten! Wisst ihr nicht, dass hier die Pest wohnt?"

Einen Augenblick herrschte völlige Stille.. Dann plötzlich lärmte und polterte es im Turm, ungeheuerlich.

Die Pestglocke ertönte. Die Männer - zu Tode erschrocken - legten ihre Schutzkleidung ab, sprengten die Tür auf und drangen in das Innere der Kirche ein ... Am Glockenseil hängend, fanden sie die Küstersfrau... tot.

Da packte alle das Grauen, und unter lautem Weheklagen kehrten sie fluchtartig nach Landstuhl zurück"...

Viele Jahre sind indessen vergangen. An das einstige Dorf Rupach erinnern heute nur noch die Gemarkungsmauern ,,Rupacher Schachen" und ,,Rupacher Woog".




http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/steiermark/sann/pestsagen.html


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01.11.2009 um 18:13
Ein Geschlecht von mächtigen Riesen bewohnte einst die ehemaligen Schlösser auf den Bergen an der Diemel und der oberen Weser im hessischen Grenzland.
Der mächtigste Reinhardswaldriese war Kruko. Er hatte sich seine Burg auf einem hohen Berg zwischen Diemel und Weser erbaut. Kruko hatte drei Töchter - Brama, Saba und Trendula.
Nach dem Tode des Vaters hatten Brama und Saba den Christenglauben angenommen. Während Trendula den alten heidnischen Göttern treu blieb. Sie verfolgte ihre Schwestern und machte ihnen das Leben schwer. Besonders Brama ging dies zu Herzen: Tag und Nacht weinte sie über die Ungerechtigkeit ihrer Schwester. Ihre Augen wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen, daß sie erblindete. Schließlich verließ Brama die Burg ihres Vaters und baute sich auf dem anderen Ufer der Weser die Bramburg. Auch Saba konnte es nicht länger bei der neidischen Trendula aushalten und baute sich im Reinhardswald die Sababurg. Abends, wenn die dichten Nebel sich in das Tal der Diemel und Weser legten, machte sich Saba auf den Weg, um ihre blinde Schwester zu besuchen, bei der sie blieb, bis die ersten Strahlen der Morgensonne über dem Reinhardswald aufgingen und zur Heimkehr mahnten. Trendula, die von den nächtlichen Besuchen ihrer Schwester auf der Bramburg gehört hatte, beschließt, die zu töten.
Eines Tages hatte Saba wieder einmal bei ihrer Schwester geweilt. Und schnell waren die Stunden im trauten Gespräch vergangen. Auf dem Heimweg fiel Trendula in der Nähe der Krukenburg über ihre Schwester her und erwürgte Saba. Die Stelle, an der das Geschah, nennt man heute noch die "Mordkammer". ( Quelle Texttafel in Veckerhagen )
Zur Strafe für diese Tat wurde Trendula vom Blitz erschlagen. Der Sage nach war der göttliche Zorn so groß und der Blitz so gewaltig, das er den Trichter mit rund 450 Metern Umfang hinterlassen habeb soll - den sogenannten "Nassen Wolkenbruch" der auch als das "wassergrüne Grab der Riesin Trendula" bezeichnet wird.

Wobei das mit den Riesen lachhaft ist.


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02.11.2009 um 10:46
@Eurofighter
ooch........
http://www.lochstein.de/hrp/gestalten/riesen/riesen.htm

Auch bereits im Jahre 1823 wurde das Skelett eines 3,60 Meter großen riesen in Lompock Rancho, Kalifornien, entdeckt. Soldaten waren gerade dabei eine Grube, die als Pulvermagazin dienen sollte, auszugraben, als sie auf diese sterblichen Überreste stießen. Besonders auffällig an diesem Skelett war eine doppelte Zahnreihe. Außerdem wurden eine Vielzahl an großen Steinäxten, handgefertigten Patronen und Porphyrsteien, mit merkwürdigen Symbolen, freigelegt. Das Skelett wurde, nachdem die Anwohner der Gegend anfingen die Beigaben anzubeten, wieder vergraben. Der Ort an dem es nun liegen soll wurde, wie schon erwartet, vergessen.

Die mumifizierten Überreste von mysteriösen rothaarigen Menschen, die eine stattliche Größe von 2 bis 2,50 Metern aufwiesen, wurden im Jahre 1911 bei Lovelock Cave, 112 Km nordöstlich von Rene, ausgegeraben. Entdeckt wurden die mumifizierten Leichname durch Arbeiter, die dort Guano abbauten. Dieser Fund untermauerte die Legenden der dortigen Piute-Indianer. Sie berichteten von Menschen mit den Merkmalen von Größe und Haarfarbe und wurden von ihnen als Si_Te-Cahs bezeichnet.

Die Wissenschaft riss sich nicht gerade um diesen Fund und somit wurden die Überreste nicht weitergehend untersucht. Das Humboldt Museum in Winnemucca, Nevada, ist heute glücklicher Weise im Besitz von einigen Knochen, Artefakten und einer der großen Schädel, der knappe 30 cm misst. Andere Artefakte von Lovelock findet man in Reno, im Museum der Historical Society of Nevada.( Geisteru.Gespensternet.)



Das Geheimnis des Riesenskeletts ist gelöst

http://www.rationalistinternational.net/archive/de/rationalist_2004/132.html (Archiv-Version vom 19.05.2010)


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02.11.2009 um 10:53
www.muensterland.de/magazin/artikel.php?artikel=5056&menuid=1420
Zitat von Katyh.Katyh. schrieb am 14.08.2009:In früheren Tagen, so will es die Sage, strömten die Fluten des Meeres oft tief ins Land bis an die Berge. Nicht selten waren die Überschwemmungen so stark, dass ganze Dörfer von den Fluten mitgerissen wurden und sich viele Menschen nur in letzter Sekunde noch in Sicherheit bringen konnten. Doch vielen gelang es nicht.

In einer Hütte am Fuße der Dörenther Klippen wohnte eine Frau mit ihren zwei Kindern. Eines Tages bemerkte sie, dass der Boden leicht vibrierte und alle Vögel aufgeregt umherflatterten und die Tiere aus dem Wald panisch die Flucht ergriffen. Ihr war klar, dass dies nur eines bedeuten konnte…

Als die Flut nahte, nahm sie ihre Kinder auf den Arm und trug sie so schnell sie eben auf den Berg. Mit Entsetzen sah sie, wie das Wasser weiter stieg und immer hastiger setzte sie ihren Weg fort, bis sie schließlich von den Höhen der Dörenther Klippen auf die furchtbare Überschwemmung zu ihren Füßen blickte.

Als das Wasser ihr schließlich bis an ihre Füße reichte, hockte sie sich hin und befahl den Kindern, auf ihre Schultern zu steigen und fing an zu beten. Das Meer umspülte sie, doch die unerschrockene Frau betete weiter und verharrte in der Stellung, in der sie sich niedergekauert hatte. Und erst als das Wasser langsam abzog und sie sicher sein konnte, dass ihren Kindern nun kein Leid mehr geschehen konnte, wollte sie den Berg mit ihren beiden Kleinen wieder verlassen.

Doch als sie sich aufrichten wollte, war sie zu einem Felsblock geworden, der aus den Fluten ragte und die geretteten Kinder trug. Und noch heute stehen die Menschen ehrfürchtig vor der steingewordenen mutigen Frau, die das Leben ihrer Kinder mit ihrem eigenen bezahlte.



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02.11.2009 um 10:54
Das ist eine Sage aus meiner Heimat :)


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