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Düstere Legenden in und um Bremen

50 Beiträge, Schlüsselwörter: Sagen, Bremen, Urban Legends, Düstere Legenden, Spukgeschichten

Düstere Legenden in und um Bremen

08.08.2012 um 19:50
@amsivarier

Ich kenne da'ne kompetente Hexe in Hamburg. Ob die mich wohl empfängt um das mit mir zu diskutieren?


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Düstere Legenden in und um Bremen

08.08.2012 um 19:58
@HBZ

Zumindest wird sie dir alles glauben...


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Düstere Legenden in und um Bremen

08.08.2012 um 19:59
@amsivarier

Weil sie ja ALLES schon selber erlebt hat. Aber bei meinem Glück schaue ich morgen bei ihr vorbei und sie ist in Amerika...


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Birkenschrei
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Düstere Legenden in und um Bremen

04.01.2013 um 10:56
Bis heute rätselhaft: Das Grab der "Heiligen Seelen"


a80419 seele2 tinster moor

Der Weg zu den "Hillseelen", also den "Heiligen Seelen" aus der Sage, führt über Mulsum nach Tinste. Die einstige Holperstrecke durch den Tinster Wald Richtung Bremervörde wurde jüngst ausgebaut und ist mit dem Fahrrad ein Vergnügen. Denn es geht meist leicht bergab, man nähert sich dem Ostetal und den davor befindlichen Mooren.

Über viele Jahrhunderte war dieser Weg einer der wichtigsten Fernwege im Elbe-Weser-Dreieck. Viehtreiber, Händler und andere Fernreisende strebten über diesen Weg die von einer trutzigen Burg gesicherte Ostefurt von Bremervörde an.

Heute nutzen Radfahrer und immer mehr Autos diese Straße, die nach ihrem Ausbau als "Kömschnellweg" gilt. Schon nach kurzer Zeit begleitet ein Sperrzaun des Bundeswehrdepots den Weg. An der "Schwarzen Wache" biegt man rechts in einen schnurgeraden Schotterweg, der nach einem Kilometer über einen unscheinbaren Graben führt - und ist mitten drin im "Hillseelen"-Gebiet.
Das einstige Moor, das man soeben durchquerte, heißt "Heiliges Seelen-Moor" und der Graben, eigentlich der "Oste-Schwinge-Kanal", liegt genau dort, wo sich einst der "Hillseelenbeek", also der "Heilige-Seelen-Bach" durch die Niederung wand.

Schon 1760 führte der Bach diesen Namen. Obwohl ein Touristik-Wegweiser den Zusatz "Ostekultur-Route" führt und die Entfernung zu mehreren Orten nennt, gibt es nicht den geringsten Hinweis auf die rätselhaften Flurnamen. Und doch soll es, will man den Heimatforschern glauben, rund 500 Meter westlich entfernt gelegen haben - das sagenumwobene "Heilige-Seelen-Grab".
Einem einsamen runden Erdhügel in der Heide, von dem früher die Leute erzählten, dass es das Grab von zwei Mädchen beherbergt, die dort einem Raubmord zum Opfer fielen. Sie sollen, so erzählten es sich früher die Leute, von dem Gut Horn, das sich bis zum Dreißigjährigen Krieg im heutigen Horner Holz befand, nach Elm zum Einkauf verschiedener Dinge geschickt worden sein. Darunter auch Nägel.
Als sie kurz vor dem Heimweg in ein Wirtshaus einkehrten, klapperten sie zum Scherz mit den Nägeln in der Tasche, als wäre es Geld. Ein Landstreicher soll das beobachtet haben. Er verfolgte die Mädchen und tötete sie in der Heide. Seine Beute soll nur ein Taler gewesen sein. Bis hier ein gewöhnlicher Kriminalfall, wie er damals zwar selten, aber immerhin vorkam. Frauen und besonders junge Mädchen galten außerhalb ihrer Ortschaften in den Augen abgehalfterter Söldner und Strauchdiebe als "Freiwild".
So ging die "Weiblichkeit" vorzugsweise in Gruppen oder wenigstens zu zweit. Wie im Fall von Elm.
Noch heute sagen sich dort im Grenzgebiet der Landkreise Stade und Rotenburg/Wümme "Fuchs und Hase gute Nacht". Wie einsam muss es früher dort gewesen sein, lange vor der Gründung der Moorkolonie "Hohes Moor"? Damals gab es keine Zeugen des Verbrechens. Als man die Leichen fand, begrub man sie nicht etwa auf dem Gottesacker, was einem Christenmenschen unbedingt zustand, sondern in einem auffälligen Hügel in der Heide.

Hier beginnen die eigentlichen Rätsel: Was veranlasste die Menschen, die beiden "armen Seelen" hinter dem Rücken der Kirche in ungeweihte Erde zu betten? Und schon bald als "Heilige Seelen" zu verehren und gleich einen Bach nebst Moor danach zu benennen? Der Verdacht drängt sich auf, dass hier vor Jahrhunderten ein besonders abscheuliches Verbrechen vertuscht werden sollte.
Dass der oder die Täter nicht etwa Fremde waren, sondern durchaus aus der Gegend stammten, vielleicht dem örtlichen Adel angehörten. Und dass die schrecklichen Details des Martyriums, das die Opfer zu durchleiden hatten und später hinter vorgehaltener Hand durchsickerten, letztlich in die Verehrung der Grabstätte mündete.
Ein weiterer Umstand spricht für die These, dass es mehr als ein gewöhnlicher Raubmord war: Der Weg, den die Mädchen damals für ihren Heimweg benutzten, liegt rund 400 Meter vom späteren Grab entfernt. Warum wurden die Leichen so weit entfernt begraben. Wer machte sich eine derartige Mühe?
Wir werden es nie mehr erfahren. Dort, wo sich der Grabhügel einst befand, dehnen sich heute endlos erscheinende Maisfelder. Folgt man dem Weg von der Kanalbrücke 400 Meter Richtung Elmer Hinterholz und biegt dort links in den Hauptweg Richtung Westen ein, sind nach einer kurzen Strecke links im Wald die hohlwegartig ausgeprägten Fahrspuren des damaligen Weges zu erkennen.
Dort, wo sie beginnen und wo vielleicht einst der Überfall stattfand, stehen zwei auffällige, verkrüppelte Eichen eng beieinander. Zwei mächtige Zweige des einen Baumes "umarmen" den Stamm des anderen. Ein Spiel der Natur? Oder ein später von einem unbekannten Heimatfreund gepflanztes "Denkmal"?
Nur ein weiteres Rätsel am Rande des "Heiligen Seelenmoores" zwischen Elm und Mulsum.


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Birkenschrei
ehemaliges Mitglied

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Düstere Legenden in und um Bremen

04.01.2013 um 11:07
Text ist von Dietrich Alsdorf, hatte ich vergessen :)


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Alano
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Düstere Legenden in und um Bremen

04.01.2013 um 20:42
Hallo,

was ich aus meiner Kindheit weiß, aber nur grob:

1. In Huchting, am Ende der Hohenhorsterstrasse, gab es ein Haus, in dem ein Vater mit einer Axt seine Familie umbrachte. Als ich klein war, war das Haus bereits verlassen und lange Zeit nicht zu verkaufen.

Ganz wie in den Gruselfilmen.

Später kam da ein ziemlich schön und pompös gestaltetes Haus in weißen Klinkern hin. Aber auch dieses Haus wurde ziemlich bald wieder verlassen und zum Verkauf angeboten. Später hieß es, es solle darin spuken.

Was daraus nun wurde, weiß ich aber nicht.

2. Früher gab es in Bremen öfters Einsätze der Polizei und des Bundesgrenzschutzes, die nach entflohenen, gefährlichen Affen und "Untieren" gesucht haben.

Ich erinnere mich sogar an eine kleine Schlagzeile in der Zeitung vor etlichen Jahren dazu.

Es wurde über Experimente der Uni Bremen spekuliert und entflohenen Tieren, insbesondere Affen.

3. In Bremen Nord soll es einen kleinen Wald geben, in dem angeblich unheiliche Sachen vor sich gehen. Davon weiß ich aber nur von diesen Forum und habe daher keine Ahnung.

4. In Blockdiek soll es damals angeblich eine Hexe gegeben haben, die auf dem Friedhof dort Kinder gestohlen haben soll. Dies halte ich allerdings für ein Märchen.

5. In einem kleinen See in Huchting in den Parzellengebieten hinter der Hermansburger Schule (bei Moordeich) soll ein großer Wels leben, der über 2 m groß ist.

6. In dem Baggersee in Huchting ebenfalls Ende der Hohenhosterstrasse soll am Grund noch eine alte Lok auf einer Schiene stehen, die dort aus einem Erdloch früher mal irgendwelche Erdschätze hinaufbefördert hat.

7. Im Sodenmatt See in Huchting soll einst ein alter Traktor mitsamt einem Rinderskelett geborgen worden sein, an dessen Bergung ein grauenhaftes Schicksal hängen soll.

8. und hierfür bin ich diesmal Zeuge:

unter der Stadt Bremen sollen laut Gerüchten gewaltige Wege und Kammern verborgen sein, di9e angeblich bis nach Hamburg reichen.

Ein guter Freund von mir arbeitete damals im Ratskeller und hatte Zugang zu einigen altertümlichen unterirdischen Wegen, die allerdings seit langem zugeschüttet sind.

Diese Wege sollen laut Gerüchten ein unterirdisches System sein, die bis in umliegende Gebiete führen sollen, so wie Hamburg, aber auch Westerstede und Ortschaften nahe Hannover.

Beweise gibt es dafür nicht.


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Düstere Legenden in und um Bremen

04.01.2013 um 20:55
Alano schrieb:Beweise gibt es dafür nicht.
Das wäre ja auch ganz was neues! ;)

Ich glaube in jeder Stadt, in jedem Dörfchen gibt es Häuser von denen man sich solche Geschichten erzählt. Wenn du willst suche ich dir Adresse von einem Hexenhaus in Delmenhorst raus...


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Düstere Legenden in und um Bremen

05.01.2013 um 23:28
Versuch mal das hier:

Wikipedia: Die_Schwarzen_Führer


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Düstere Legenden in und um Bremen

08.10.2016 um 20:42
Wo man viele Sagen zu Bremen findet ist die Seite sagen.at, da sind so die ,, Classics" ala Gesche Gottfried, g und Co vertreten aber auch relativ unbekannte Legenden zu Bremen und Umgebung.
Hexenhaus in Delmenhorst klingt ja spannend. :)


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.02.2017 um 00:54
@HBZ ich würde mich sehr über die addresse des besagten Hauses in Delmenhorst freuen. 


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.02.2017 um 16:39
@HBZ
@Marv_Vader

Das würde mich auch interessieren, das Haus ... falls nicht möglich wg. Datenschutzgründen täts vielleicht auch ne Beschreibung?


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.02.2017 um 17:20
Das  war an der Ecke Schluttermühlenweg/Oldenburger Landstraße. Wenn ich mir das heute auf Google-Maps anschaue, stehen da lauter neue Häuser...


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.02.2017 um 20:00
@HBZ ich werde mich nach dem Wochenende mal schlau machen. Danke schön 


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Düstere Legenden in und um Bremen

17.02.2017 um 00:52
Gibt's nicht aus Hansezeiten noch Seemannsgarn? Aktuell fällt mir nur Werder Bremens Fussballleistung zu gruselig ein...hmhm, Und in Bremerhaven war jahrelang ein Altnazi Schulrektor, das finde ich gruseliger als jede Geistersage!!  


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.03.2017 um 10:11
Es gibt viele in Bremen.....  Auch die um die Stephanie Kirche..... 
Auch um Bunker Valentine soll dort spuken undankbar sagt dass die Zwangsarbeiter dort im.beton sind,  sie sinnvoll erschöpfüng umgefallen und rein gefallen......

In Oslebshausen bei den Schinen wohlers Eichen sollen auch Menschen die aus dem KZ schützenhof da gearbeitet haben wenn sie tot umgefallen sind einfach darunter gelegt worden sein und ja :( also gibt viele wenn man in der Geschichte von Bremen forscht.......  
Dann gibt es noch die Butterfrau vom Bauernhof Wohlers in Oslebshausen.......  

.....


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.03.2017 um 21:03
@HBZ @amsivarier

Schon wieder NORDDERBY, dauert doch noch. IHR seid herrlich.


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.03.2017 um 21:05
Oh, sorry, jetzt erst aufs Datum geschaut, war aber trotzdem lustig.


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.03.2017 um 22:36
@sherlocksfemme

Haha! Voll vergessen, diesen Thread! :D

Und DU hast ihn ja gar nicht nach vorne gespült, also brauchst du dich auch nicht zu entschuldigen.

@SubaiaCirsium

Du musst dich natürlich auch für nichts entschuldigen. Du hast ja "Neuigkeiten" hinzugefügtl ;)

Wenn ihr mich fragt: Alles gut!


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Düstere Legenden in und um Bremen

16.03.2017 um 23:15
@HBZ

tja, danke, keine Reue fürs Lachen, bin halt BREMEN Fan. und fand eure Antworten, wenn auch OT echt lustig.


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Steam
ehemaliges Mitglied

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Düstere Legenden in und um Bremen

17.03.2017 um 14:30
Rutz schrieb:die NASA soll millionen von doller ausgegeben haben um einen kugelschreiber zu entwickeln der in der schwerelosigkeit schreibt.die sowjetunion benutzte einfach nen bleistift
Hahahaha ernsthaft? Das wäre zu lustig :D Traut man den Amis aber zu


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