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Empathie-Praxis-Test

382 Beiträge, Schlüsselwörter: Empathie

Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 15:27
@X-RAY-2
Zitat: David Gullan alias X-RAY-1


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 15:32
@Protectme
Scheinst ja viel mitbekommen zu haben!
Die es nicht glauben, mü0en es einfach ausprobieren!


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 15:36
@Sirod
Das haut mich jetzt etwas vom Hocker!Kann natürlich auch sein das ich mich darauf konzentriert habe etas zu spüren und ich deswegen etwas gefühlt habe...hmmmm. Bei Gelegenheit würde ich es gerne nochmal probieren.War aufjedenfall ein Erlebniss!

Und das mit dem Rock...war der Meinung das du sowas gerne anhast. Aber das stimmt ja dann so nicht :D


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 15:40
@Protectme
Gern anhaben ja nur nicht dürfen als Verkäufer!
Bis zu nächsten Mal!


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 15:56
@Sirod
Ach so, ja. Der Name X-RAY-2 bezieht sich auf diese in der Serie stets "unbesetzte Stelle". Einen X-RAY-2 hat es in den Romanen nie gegeben, und als alter Fan der Dan Shocker-Romane fand ich den Namen irgendwie gut. Is' in gewisser Weise sowas wie Amtsanmaßung ...

>>Warum bist du dann auch der Zweifler?<<

Meinst Du, dass ich als X-RAY-Agent und Mitarbeiter der PSA offener sein sollte? Aber ernsthaft, Zweifeln tu ich an sehr vielen Dingen. Aber ich halte auch sehr viel für möglich bzw. nicht für unmöglich, nur weil ich es nicht erklären kann.


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 15:58
Unter Empathie versteht man:


Empathie mit einem anderen Menschen meint, dass man diesen von außen – ohne persönliche Grenzen zu überschreiten – möglichst ganzheitlich erfasst, dessen Gefühle versteht, ohne diese jedoch notwendigerweise zu teilen, und sich damit über dessen Verstehen und Handeln klar wird. Ein Lebewesen ist mit einem anderen empathisch, wenn es sich in dieses einfühlt, sich also vorstellt, es wäre das andere, beziehungsweise so fühlt, wahrnimmt und denkt, als wäre es das andere.

In der aktuellen Hirnforschung (Manfred Spitzer) zeigt sich eine durch Hirnstrukturen beeinflusste Empathie gegenüber Personen in Abhängigkeit von deren fairen bzw. unfairen Verhaltens. Dabei konnte eine unterschiedliche Ausprägung bei Frauen und Männern festgestellt werden. Besagte Hirnstrukturen reagieren bei Männern deutlicher und stärker auf äußere Einflüsse von Fairness oder Unfairness. Die empfundene Empathie wird bei Fairness-Erfahrung in den betroffenen Hirnregionen derart verstärkt, dass Männer z. B. ein größeres bzw. verstärktes Mitgefühl empfinden. Im umgekehrten Falle, also bei Unfairness-Erfahrung, reagieren die Hirnregionen bei Männern mit einem deutlicheren Bestrafungsempfinden. Dagegen ist dieser Effekt bei Frauen sowohl im positiven als auch im negativen Sinne viel schwächer ausgeprägt. (Ob eine funktionell unterschiedliche Reaktion von Hirnstrukturen, die bei beiden Geschlechtern vorhanden sind, tatsächlich durch eine geschlechtsabhängig anatomisch-feingewebliche besondere Beschaffenheit dieser Hirnstrukturen bedingt oder durch andere Faktoren erst erworben oder antrainiert ist, ist durch diese Untersuchungen nicht geklärt – vergleiche z. B. frühkindliche Sehstörungen durch Sensorische Deprivation, wo ebenfalls kein anatomischer, sondern nur ein funktioneller Unterschied zu normal entwickelten, sehenden Kindern besteht.) Auch hier ist zu beachten, dass Mitgefühl und vergleichbare Gefühle nicht synonym mit Empathie bezeichnet werden dürfen. Besonders dann, wenn Vieles gleichzeitig auftritt, besteht die Gefahr einer Überschreitung persönlicher Grenzen, die reine Empathie strikt vermeidet. Die Fähigkeit zur Empathie kann als Evolutionsvorteil gesehen werden, etwa durch das Ermöglichen des Erkennens von Vorwänden.[3]

Emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz ist ein Sammelbegriff für Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten, welche den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen betreffen. Der Begriff wurde 1990 durch Salovey und Mayer eingeführt. Die Abkürzung „EQ“ ist missverständlich, da es sich bei emotionaler Intelligenz, genauso wie beim heutigen IQ, nicht um einen Quotienten handelt. Manchmal steht EQ auch als Kürzel für „emotionale (Lebens-) Qualität“ (vergl. Emotion).

Mayer, Salovey und Caruso haben einen Test zur Messung der EI entwickelt, welcher dem Konzept herkömmlicher Leistungstests folgt. Der MSCEIT (Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test; Mayer, Salovey & Caruso, 2002, zitiert nach Mayer et al., 2004) misst jeden der vier Bereiche des Modells mit je zwei Untertests, welche im Folgenden beschrieben werden:

Wahrnehmung von Emotionen:

* Emotionen in Gesichtern identifizieren
* Emotionen in Landschaften & Designs identifizieren

Verwendung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens:

* emotionale Empfindungen mit anderen taktilen oder sensorischen Stimuli vergleichen
* Emotionen identifizieren, die bestimmte Denkaufgaben bestmöglich unterstützen

Verstehen von Emotionen:

* Wissen, unter welchen Umständen emotionale Zustände wechseln und wie ein emotionaler Zustand in einen anderen übergeht
* Mehrere Emotionen in komplexeren affektiven Zuständen identifizieren

Umgang mit Emotionen:

* Maßnahmen zur Veränderung des eigenen emotionalen Zustandes in hypothetischen Szenarien vorschlagen
* Maßnahmen zur Beeinflussung des emotionalen Zustands anderer Personen zur Zielerreichung vorschlagen

Die Testgütekriterien des MSCEIT erwiesen sich in Untersuchungen mit 5000 Datensätzen als gut. Die interne Konsistenz (Reliabilität) ist mit r=.98 für den Gesamttest sehr hoch. Die Validität wurde mittels Korrelationen mit anderen Intelligenz- und Persönlichkeitstest erhoben und zeigte, dass der MSCEIT kaum Überschneidungen mit anderen Teilintelligenzen aufweist. Auch die Zusammenhänge mit den Big Five (Persönlichkeitsmerkmale) waren ausreichend gering um die diskriminante Validität als gegeben ansehen zu können.


Gefühlsansteckung

Gefühlsansteckung ist ab 1994 als Übersetzung des englischen Buchtitels Emotional contagion (1994) von Elaine Hatfield in die deutsche Sprache aufgenommen worden.

Gefühlsansteckung ist eine natürliche angeborene Eigenschaft, die bei Menschen und höheren Tierarten als Phänomen auftritt. In der Psychologie wird als Gefühlsansteckung bezeichnet, wenn die per Mimik ausgedrückten Gefühle eines Menschen bei anderen Menschen unwillentlich Imitationen auslösen. Diese Mimik ist in erster Linie und sehr leicht feststellbar eine Veränderung des Gesichtes.

Weiterhin löst jedoch auch jede Bewegung unwillentliches Nachahmen aus – zum Beispiel werden bei dem Beobachten von Sport treibenden Menschen bei zuschauenden anderen Menschen ähnliche Muskeln angeregt.

In der neueren Soziologie wird sogar die Übertragung von Wissens- und Sinninhalten als Teil des Phänomens Gefühlsansteckung genannt. Dadurch wird Gefühlsansteckung ein Übertragungsweg von Wissens- und Sinninhalten und trägt damit zur Entstehung eines gesamtgesellschaftlichen Wissensstandes in einem Sozialen System bei.

Es wird vermutet, dass Gefühlsansteckung entwicklungsbedingt notwendig war und ist, um zunächst – gleichzeitig mit angeborener Empathie – eine Bindung zwischen Eltern und neugeborenen Kindern entstehen zu lassen.

„Ein weiterer wichtiger Aspekt der Empathie in einem entwicklungsbedingten Kontext ist, dass sie dazu führt, dass sich Individuen aneinander binden, besonders Mütter an ihre Kleinkinder“

– Robert Plutchik: 1987, S. 43.

Als auslösende Ursachen werden unter Anderem Spiegelneuronen vermutet.[1]

Gefühlsansteckung erfolgt auf sehr verschiedenen Wegen, die längst nicht alle erforscht sind. Exemplarisch sei genannt, dass neueren Erkenntnissen zufolge auch Gerüche affektive und unbewusst wirkende Reaktionen auslöst, zum Beispiel löst Angstgeruch Mitleid aus.[2]

Zwischen Menschen jeden Alters tritt Gefühlsansteckung unwillentlich auf, dabei werden Gefühle von Mensch zu Mensch ohne Willenseinfluss übertragen („angesteckt“) und führen zu einer affektiven Nachahmung.

Die Psychologin Hatfield sieht das Entstehen von Gefühlsansteckung in zwei Schritten:

„Schritt 1: Wir imitieren andere Menschen – wenn der/die Andere lächelt, lächeln wir unwillentlich zurück.“

„Schritt 2: Unsere Stimmung ändert sich, wenn wir Andere nachahmen – wenn wir lächeln, ist auch unsere Stimmung positiver, wenn wir „finster sehen“, fühlen wir uns schlechter.“

– Elaine Hatfield: Emotional Contagion, 1994, S.48.

Allgemein geht Hatfield über rein psychologische Wirkungen hinaus und schließt soziologische Auswirkungen nicht aus: „Gesichtsausdrücke scheinen das Fundament jeder emotionalen Bewegung zwischen Menschen zu sein. Bereits wenige Stunden alte Kleinstkinder imitieren automatisch [are wired] Gesichtsausdrücke anderer Personen. Wenn wir lächeln, lächelt das Kleinstkind zurück.“

Eine ähnliche Beschreibung findet sich auch schon in weit früheren Texten einiger Psychologen und Philosophen Anfang des 20. Jahrhunderts z. B. Max Scheler (siehe unten unter Soziologie). Edith Stein stellte 1916 ein ähnliches Stufenmodell auf und erkannte soziologische Auswirkungen ähnlich denen von Hatfield. Theodor Lipps) analysierte das Phänomen Mitgefühl (siehe auch: Einfühlungstheorie), wobei dann allerseits nur der Begriff Einfühlung beziehungsweise Einfühlungsvermögen verwendet wurde. Lipps verwendete jedoch das Wort synonym zum späteren Empathie-Begriff (determinierte Empathie), während Edith Stein und Scheler es als „Gefühlsansteckung“ bezeichneten. Diese Begriffsverwirrung um das gleiche Wort für zwei völlig unterschiedliche Phänomene wurde erst in den letzten Jahren durch die Hinzunahme neuerer Begriffe aufgelöst. Hinzu kommt, dass viele Texte und Verfasser dieser Zeit von Kirchen vereinnahmt wurden, was die Abgrenzung zusätzlich erschwert.[3]

Die determinierte Empathie, von der Lipps ausging, ist eine kognitiv entstehende Fähigkeit, die eine strikte Wahrung der persönlichen Grenzen voraussetzt, während Gefühlsansteckung unwillentlich geschieht und eine persönliche Grenzüberschreitung („Ansteckung“) bedeutet. Die Angeborene oder natürliche Empathie ist bisher wenig erforscht (siehe auch: Arno Gruen).

Gefühlsansteckung jeder Art entsteht spontan und kann nur kognitiv beendet werden. Da Gefühle und kulturell determinierte Reaktionen gemeinsam auftreten, ist eine Unterscheidung der einzelnen Anteile von Bedeutung.

Verwandt, aber nicht synonym mit Gefühlsansteckung sind unter anderem:

* Empathie bzw. deren Gegenteil: Narzissmus oder Autismus (hier extreme und streng kognitive Wahrung der beiderseitigen persönlichen Grenzen)
* Sympathie bzw. (Ggt.) Abneigung (Grenzüberschreitung möglich)
* Mitleid bzw. (Ggt.) Schadenfreude (Grenzüberschreitung möglich)
* Mitgefühl bzw. (Ggt.) Gleichgültigkeit (Grenzüberschreitung möglich)
* Feindesliebe bzw. (Ggt.) Rache (Grenzüberschreitung unumgänglich)

Im Gegensatz zu diesen, mit der Gefühlsansteckung verwandten affektiv oder emotional geprägten Regungen gibt es kein Wort für gegensätzliche Gefühlsansteckung, weswegen von negativer und positiver Gefühlsansteckung gesprochen wird. Positive Gefühlsansteckung ist z. B. die, die von Kleinkindern bei Bezugspersonen (und umgekehrt) ausgelöst wird und gemeinsame Freude und Lachen so wie gemeinschaftliche Gefühle z. B. bei Musikgroßveranstaltungen. Negative Gefühlsansteckung wird (unter Anderem) ausgehend von depressiven Menschen übertragen, hierbei besteht eine „Ansteckungs“-Gefahr für Andere, wenn diese nicht rechtzeitig erkannt und (kognitiv) beendet wird.






Das ist wohl eher unter EMPATHIE gemeint... XD

Was ihr hier in dem Thread meint, ist eindeutig Hellfühligkeit!

H-E-L-L-F-Ü-H-L-I-G-K-E-i-T nicht E-M-P-A-T-H-I-E !!!!

Ich habe also recht, Empathie ist wissenschaftlich NACHGEWIESEN, genauso wie die Emotionale Intelligenz. Ist es jedoch auch die Hellfühlighkeit?



So ich hab ein weiteren Internettext gefunden, der Hellfühligkeit mit Hochsensititvität gleichsetzt...

Echt lesenswert!

Hochsensitive Menschen
18. Januar 2007

Die Menschheit spaltet sich in zwei Gruppen:

* ca. 85% gehören zur Gruppe der normal sensitiven Menschen
* die restlichen 15% sind hochsensitive Menschen

Hochsensitive Personen, Highly Sensitive Persons, HSPs zeichnen sich durch ein feiner justiertes Nervensystem aus. Das bedeutet einerseits, dass sie Dinge wahrnehmen können, die den normal sensitiven Menschen verborgen bleiben. Andererseits leiden sie weit schneller unter Reizüberflutung als die Mehrheit, was in dieser grellen, schnellen und lauten Zeit unweigerlich zu Problemen führt.

Es ist der Verdienst der amerikanischen, jungianischen Analytikerin Elain N. Aron das Phänomen der Hochsensitiven erkannt und in ihrem Buch “The Highly Sensitive Person – How to Thrive When the Word Overwhelms You” beschrieben zu haben.
Ich habe das Buch bereits vor drei Jahren, also Anfang 2004, gelesen. Mittlerweile ist das Buch glücklicherweise in deusch übersetzt worden, es gibt deutsche Webseiten, die sich mit dem Thema befassen und das deutschsprachige Buch zu dem Thema: Zart besaitet, des Österreichers Georg Parlow.
Ich schreibe diesen Artikel aus aktuellem Anlass, da mir meine Hochsensitivität einerseits in meinem reiz-vollen Brotjob Probleme bereitet, andererseits Voraussetzung für mein schriftstellerisches Wirken in der reiz-armen Einsamkeit meines Dichterturmes ist.

Aron schreibt:

“What is moderately arousing for most people is highly arousing for HSPs. What is highly arousing for most people causes an HSP to become very frazzled indee, until they reach a shutdown point called transmarginal inhibition“

Der Begriff transmarginale Hemmung wurde vom russischen Physiologen Ivan Pawlow geprägt, ja genau, der mit den Hunden.
Er ließ vor 100 Jahren nicht nur das Futterglöckchen für Hunde erklingen, sondern führte auch Versuche an Menschen durch, bei denen er seine Probanden intensiver Beschallung aussetzte, bis sie sich zusammen krümmten und schließlich bewußtlos wurden.

Georg Parlow fasst das Versuchsergebnis treffend zusammen:

“Was Pawlow verblüffte, war die Tatsache, dass es in Sachen Empfindlichkeit zwei deutlich unterscheidbare Gruppen von Menschen gibt. 15% erreichen den Punkt transmarginaler Hemmung sehr schnell – und dann kam lange nichts mehr, bevor schließlich die weniger Sensitiven anfingen, dicht zu machen.
Das Nervensystem jener Gruppe, die den Punkt des Zusammenbruchs am schnellsten erreicht, unterscheidet sich nach Ansicht des russischen Forschers fundamental von dem der anderen Gruppe. Er begründet das vor allem damit, dass es keinen fließenden Übergang zwischen den beiden Gruppen gab.”

Neueren Datums sind die Untersuchungen des (emeritierten) Harvard-Professors Jerome Kagan an sogenannten “gehemmten Kindern”, also Kindern, die mit Weinen und Zappeln auf zu starke Außenreize reagierten und ein introvertiertes Temperament entwickelten. Diese Kinder hatten eine höhere Herzfrequenz als weniger empfindliche Altersgenossen und in ihrem Blut fanden sich höhere Konzentrationen der Stresshormone Noradrenalin (Norepinpherine) und Cortisol
Kagan kam daher zu dem Schluss, dass es sich bei den “gehemmten Kindern” um eine gemeinsame genetische Veranlagung handeln muss, die sie vom Rest der Menschheit unterscheidet.

Trotz dieser Neurophysiologischen und psychologischen Experimente ging niemand dem Phänomen der Hochsensitiven wirklich auf den Grund. Der Begriff “gehemmtes Kind” beschreibt zur Genüge, was die sehr extrovertierte US-amerikanische Gesellschaft von diesen armen, schnell überreizten Geschöpfen halten mochte.
In den letzten Jahrzehnten hat die Reizüberflutung ein Ausmaß erreicht, welches schon wenig empfindliche Gemüter kapitulieren läßt. Man könnte meinen, dass Hochsensitivität unter diesen Umweltbedingungen ein deutlicher Selektionsnachteil ist – und wozu sollen solche Sensibelchen überhaupt gut sein? Hatten die Götter gerade schlechte Laune als sie die HSPs erschufen? Nein, wohl eher das Gegenteil. Es ist doch interessant, dass jetzt offenbar die Zeit heran gereift ist, in der sich die Hochsensitiven ihrer Anlage, ihrer Gabe mit allen Konsequenzen bewusst werden.
Kultur, Kunst, Wissenschaft, Philosophie, Religion und Humanität könnten ohne die Hochsensitiven ihre Pforten dicht machen.

Georg Parlow schreibt:

“Die meisten Dickhäutigen wissen nicht, dass sie einen Großteil der Dinge, die ihnen das Leben schön, leicht und angenehm machen, den Dünnhäutigen verdanken, weil diese einen überproportional großen Teil der Erfinder, Forscher, Wissenschaftler, Künstler und Programmierer ausmachen. Sie wissen nicht, dass sei den Zarten viel von ihrer inneren Sicherheit verdanken, denn fast alle Denker, Philosophen sowie alle Religionsgründer [...] waren und sind Hochempfindliche.”

Gerade die westliche Kultur, die gerade dabei ist, sich an synthetische Körper, gecastete Popstars, piepsigen Klingeltönen, computer generierten Hau drauf Gestalten und allseits zuckenden Flimmerbildern zu verlieren, braucht die Denkanstöße der Sensitiven, braucht eine Minderung der Überreizung.

Negative Auswirkungen der Hochempfindlichkeit

Mein Callcenter-Job ist für eine HSP wenig geeignet, die schnelle Folge von kurzen Telefonaten empfinde ich als Dauer-Bombardement auf mein Nervernsystem.
Heute (16. Januar) Morgen wechselte ich nach einer Stunde den Platz, weil der zuerst gewählte Platz von grellem Neonlicht angestrahlt wurde, und gerade grelles Licht kann ich überhaupt nicht vertragen. Als dann am wenig dunkleren neuen Platz der erste Anruf hereinkam, zuckte ich erschrocken zusammen. Adrenalin jagte durch meine Blutgefäße, meine ohnehin immer leicht erhöhte Herzfrequenz stieg noch weiter an. Sekundenlang brachte ich vor Schreck kein Wort hervor. Was war passiert? Die Lautstärke am Telefon war auf Maximum eingestellt und ein neuer Anruf kündigt sich immer durch ein unangenehmes Tuten an. Dieses Erschrecken inklusive Ausschüttung von Streßhormonen durch lautes Tuten passiert mir im Callcenter mehrmals am Tag. Man kann sich vorstellen, dass das auf Dauer nicht gesund sein kann.
Letzte Woche hörte ich bei einer Kollegin mit, da ich gerade auf die Konditionen einer anderen Fluglinie geschult worden war. Sie ließ ihr Telefon die ganze Zeit auf maximaler Lautstärke. Ich empfand das als so unangenehm, dass ich das Headset nicht auf den Ohren sondern neben die Ohren setzen musste. Ich habe sicher nur ein durchschnittliches Gehör und meine Kollegin ist bestimmt nicht schwerhörig, aber ihr hat die Lautstärke einfach nichts ausgemacht, während es für mich unerträglich war.
Neben der akuten Belastung gibt es noch die chronische Belastung, weil ich seit Monaten mehr arbeite, als ich in dieser Art Job vertrage. Müßte ich nicht ständig telefonieren sondern könnte in aller Ruhe Faxe oder e-mails bearbeiten, würde mir die längere Arbeitszeit nichts ausmachen. Dummerweise gelte ich dort als besonders Telefonbegabt, was wohl an der gewissenhaften Arbeitsweise liegen muss. Gewissenhaftigkeit ist typisch für HSPs.

Auch Georg Parlow weißt in seinem Buch darauf hin, dass viele HSPs mit einem 8 Stunden Arbeitstag zuzüglich Fahrten in öffentlichen Verkerhsmitteln überfordert sind. Tonergeruch, Zigarettenrauch, schwatzende Kollegen oder das in vielen Büros ewig vor sich hin dudelnde Radio wird schnell zur Streßquelle.
HSPs haben daher ein erhöhtes Risiko zum Mobbingopfer zu werden. Das ist mir zum Glück noch nie passiert.
Viele HSPs arbeiten wie ich in Berufen unter ihrer Qualifikation, machen trotz Begabung keine Karriere, weil sie den Ellenbogenkämpfen nicht gewachsen sind und es beinahe für anrüchig halten, Karriere zu machen. Der fehlende berufliche Erfolg geht manchmal mit Armut in Hand in Hand.

Depressionen, Ängste und Soziale Phobie ist unter Hochsensitiven weit verbreitet, da sie in ihrer Überempfindlichkeit nicht ernst genommen werden und darunter das Selbstwertgefühl leidet. In einer von Dickfelligen regierten Welt kann ein HSP leicht auf die Idee kommen, er sei minderwertig oder gestört, weil er nicht so viel verträgt wie alle anderen in seiner Umgebung.
Besonders schlimm ergeht es sensiblen Kindern, deren Empfindungen von den unsensitiven Erwachsenen nicht ernst genommen oder als unreal deklariert werden. Das Kind verliert so leicht das Vertrauen in seine eigene Wahrnehmung und wird zwangsläufig eine seelische Störung entwickeln, es sei denn man hat einen Dickkopf wie Persephone, dann verliert man nicht das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, sagt sich: “die spinnen, die Erwachsenen”, und nimmt nur die Psycho-Störung mit ;-)

Meine Hochsensitivität ist auch die Erklärung dafür, warum mir manche Menschen mehr bedeuten als ich ihnen bedeute. Dieses einseitige Gefühl der Verbundenheit und die damit einher gehenden Enttäuschungen findet sogar Erwähnung in dem Buch von Georg Palrow. Muss man also hochempfindlich sein, um gewissenhaft Freundschaften zu pflegen und bei Bedarf Metakommunikation zu treiben? Können die normal Sensitiven das gar nicht?
Ich glaube schon, dass sie es könnten, aber offenbar legen sie keinen Wert drauf oder sind es nicht gewohnt, dass die Gegenseite, also Ich, darauf Wert legt. Die ganzen Anekdoten, die ich hier von meinen Streifzügen durch Kontaktbörsen erzählt habe, wären in einer von HSPs dominierten Welt kaum denkbar.
Von allen negativen Aspekten ist das Gefühl der einseitigen Verbundenheit das schlimmste, welches für meinen ewigen Schmerz verantwortlich ist.

Positive Seiten der Hochempfindlichkeit

Die verfeinerte Wahrnehmung bedingt, dass wir auch die schönen Dinge des Lebens, die Glückblumen, intensiver wahrnehmen können.
Das Hören von Musik, das Betrachten von Kunst, das Lesen eloquenter Literatur, das Sehen eines Filmes kann uns tief berühren, erschüttern oder für einen Moment glücklich machen. Es ist, als könnten wir auf molekularer Ebene für eine Nanosekunde mit der Glücksblume verschmelzen. Wie viele wunderschöne Tränen der Rührung und Ergriffenheit habe ich schon vergossen!

Hochsensitive sind das mahnende Gewissen der Menschheit und haben sehr hohe ethische Standards und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Viele von ihnen sind Idealisten, Humanisten, Altruisten und Perfektionisten, die ihre Leben gegen die Schlammlawinen der Gier erheben, in der sich viele Erdbewohner so gerne suhlen.
Bezeichnenderweise haben laut Georg Palrow viele HSPs einen Hang zum Vegetarismus.
HSPs möchten die Welt verstehen und Sinnzusammenhänge erkennen. Unentwegt sammeln wir Daten, stopfen Informationen in unser Hirn hinein, analysieren und synthetisieren, stellen Querverbindungen her und ordnen alles in einen höheren Kontext ein. Vernetztes Denken ist uns in die Wiege gelegt.

Nochmal Palrow dazu:

“Hochempfindliche Menschen haben eine Neigung zu tiefer Reflexion. Nachdenken, sinnieren, Zusammenhängen nachspüren und philosophische Betrachtungen anstellen sind für viele HSP ein lustvoller Zeitvertreib. Das heisst aber auch, dass sie sich Entscheidungen in der Regel nicht leicht machen, sondern sowohl die Konsequenzen als auch allgemeine größere Zusammenhänge ihrer Handlungen in ihre Überlegungen gründlich mit einbeziehen.”

Spontanität ist nicht gerade unsere Stärke. Bei gemeinsamen Unternehmungen mit Raven, ebenfalls HSP, gibt es höchstens eine geplante Spontanität. Dabei planen wir, dass wir diese oder jene Entscheidung (z.B. ob wir ins Kino gehen oder nicht) spontan treffen wollen, wenn der Zeitpunkt zum Aufbruch ins Kino gekommen ist. Dann sagen wir uns mit selbstironischem Zwinkern: “Wir sind spontan” ;-)

Selbstverständlich sind HSP einfühlsame und aufmerksame Zuhörer und geben daher gute Therapeuten ab. Lernfähigkeit und geistige Agilität bewahren wir uns bis ins hohe Alter. Am Arbeitsplatz erledigen wir unsere Aufgaben schnell und gründlich, solange wir nicht überreizt sind. Auch hierzu habe ich eine interessante Anmerkung bei Palrow gefunden:

“Dem Autor sind persönlich zwei Fälle bekannt, wo nach der Kündigung eines hochsensiblem Mitarbeiters einmal drei und sage und schreibe einmal vier Leute eingestellt wurden, um das zu tun, was vorher ein einziger hochempfindlicher Angestellter erledigte.”

Das erinnert mich an meine Situation bei Remondis (Rethmann, Tönies). Meine Vorgängerin soll bis spät in den Abend hinein über der Arbeit gesessen und gebrütet haben, während ich mutwillig im Zeitlupentempo arbeiten musste, weil ich sonst den Tag nicht rumbekommen hätte. Das war jeden Tag eine Quälerei.

Dass es ohne HSP keine Philosophie, Literatur, Kunst, Wissenschaft, Spiritualität und Tiefenpsychologie gebe, habe ich oben schon erwähnt. Eine ganz wichtige Aufgabe, die nur von Hochsensiblen wahrgenommen werden kann, ist die Vermittlung zwischen Diesseits und Anderswelt. Viele HSP, aber nicht alle, haben eine spirituelle Ader. Manche von uns mögen Atheisten sein, fühlen sich in der Welt mathematischer Gleichungen zu Hause und haben nichts im Sinn mit in Bäumen hausenden Naturgeistern oder durch die Wohnung huschenden Lichtwesen, aber bei manchen von uns wird die Hochempfindlichkeit zur Hellfühligkeit, manchmal sogar Hellhörigkeit oder Hellsichtigkeit.
Elaine Aron hat die Nicht-Sensitiven respektvoll als Warrior Kings und die Sensitiven als Royal Advisors bezeichnet. Wir kennen dieses Gespann aus der Sagenwelt: King Arthur und Merlin oder König Aragorn und Gandalf. Die Kriegerkönige setzen sich in der Oberwelt durch, aber sie sind angewiesen auf den weisen Rat der Zauberer und Sehenden, die ihr Wissen aus den Urquellen der Unterwelt schöpfen.
Hellfühligkeit kann sich in vielen Formen äußern. Es ist das Vermögen z.B. die Qualität eines Ortes wahrzunehmen oder Geschehnisse zu erspüren, die sich dort in der Vergangenheit ereigneten. Dabei ist es nötig, gerade an diesem Ort anwesend zu sein, das Erspüren ist auch durch Fernwahrnehmung möglich.
Empathie, die Wahrnehmung der Gefühle eines Menschen als seien es die eigenen Gefühle, gehört ebenfalls zur Hellfühligkeit. Wahrnehmung von Zeitqualitäten, geistigen Entitäten und feinstofflicher Energieströme fallen ebenso unter die Rubrik Hellfühligkeit.
Über Sensitivität und Hellfühligkeit hat die Sozialpädagogin Christine Schüren ihre Diplom-Arbeit geschrieben und einen Vortrag an der FH Kiel, Institut für Frauenforschung gehalten.

Hierzu eine Anekdote: Vor einigen Jahren besuchte ich Bekannte, ein Gruftie-Paar, und sollte ihnen etwas am PC einrichten. Ich wunderte mich sehr über die einfach geometrischen Engelbilder, die plötzlich überall in der Wohnung herumlagen und nicht so ganz zum Gothic-Stil passen wollten. Auch vor dem PC lag ein solches Bild. Als ich mich hinsetzte, dachte ich, ich kippe gleich vom Stuhl, denn das Engelbild strahlte sehr viel Energie aus. Die beiden klärten mich auf, sie hätten die Engel im Urlaub gekauft, sie sollten für gute Energien sorgen und den Elektrosmog auflösen. Ob ihnen letzteres gelungen ist, weiß ich nicht, aber Power hatten die Bilder, wobei diese Kraft von den beiden nicht wahrgenommen worden war.
Ähnliches ist mir schon öfter passiert, ganz deutliche Energien, die mir die Knie weich werden lassen, werden von vielen Menschen überhaupt nicht wahrgenommen.

Wir HSP sind die Schamanen, die Seelenführer, Zaunreiterinnen und Weltenwandler, Vermittler und Botschafter.
Wir werden gebraucht.

Umgang mit Hochsensitivität

Viele HSPs hadern wegen dieser negativen Aspekte mit ihrer Veranlagung. Das Problem ist, dass das Phänomen der Hochsensitivität kaum bekannt ist, schon die meisten Betroffenen wissen nicht, was mit ihnen los ist, und in den Augen der Normalempfindlichen sind wir schreckliche Mimöschen, die sich nicht so anstellen sollen.
Da es sich bei Hochempfindlichkeit um eine angeborene Variation des Nervensystems handelt, würde ich mir eine Art Ausweis für unsere Art wünschen, damit wir beispielsweise am Arbeitsplatz Anspruch auf eine reizarme Umgebung haben. Aktuell wird viel für den Nichtraucher-Schutz getan, ebenso dringend erscheint mir Hochsensitiven-Schutz vor Reizüberflutung.
Die Kausalität zwischen Passivrauchen und diversen Krankheiten gilt als gesichert. Die Kausalität zwischen hoher Empfindsamkeit und stressbedingten Krankheiten herzustellen, dürfte ungleich schwieriger sein.
Ich stelle mir gerade vor, wie ich eines Tages mit einem Herzinfarkt umkippe, weil meine Blutgefäße durch jahrzehntelange Cortisolwaschungen wund geworden sind. Jeder wird sagen: “Na kein Wunder, dass die der Schlag getroffen hat, so fett wie die ist”.
Dass der Anteil meiner Körpermasse am Entstehungsgefüge des fiktiven Herzinfarktes wahrscheinlich viel geringer ist als der Anteil der Stressbelastung durch die stetige Reizüberflutung, bleibt dem oberflächlichen Betrachter verborgen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Offensichtliche nicht immer das Wirkliche ist und sich die Wirklichkeit häufig hinter dem Offensichtlichen verbirgt, wobei das Offensichtliche von den Erwartungen des Betrachters geprägt wird – womit wir wieder bei unserem Lieblingsthema MAYA sind.
Dieses ständige Nachgrübeln über höhere Sinnzusammenhänge – typisch für HSPs :-)
Ebenso wie das Leiden am Weltschmerz, der aus dem Morphogenetischen Feld täglich in unsere synaptischen Schluchten hinein schwappt.

Die Einführung eines Hochsensitiven-Ausweises werde ich zu meinen Lebzeiten sicher nicht mehr erleben und so lange es Fortuna nicht einmal gut mit mir meint und mir einen Verleger für meine Bücher vorbeischickt, werde ich zwangsweise enormer Reizüberflutung auf der Arbeit ausgesetzt sein.
Interessanterweise empfiehlt Georg Parlow seinen empfindsamen Lesern während einer Reiz-Exposition reichlich Wasser zu trinken, weil dadurch das Cortisol besser in der Leber abgebaut werden könne. Instinktiv tue ich das schon die ganze Zeit. Während einer Callcenter-Schicht schütte ich literweise Wasser in mich hinein, zu Hause trinke ich viel weniger. Erst dachte ich, ich täte das, um meine Stimmbänder geschmeidig zu halten, doch offenbar habe ich nur auf die Weisheit meines Körpers gehört. Mir ist dabei auch aufgefallen, dass meine Kollegen, die oft viel mehr sprechen als ich, weit weniger trinken.
Dennoch fühle ich gerade in letzter Zeit wieder meine Tachykardie, die wahrscheinlich auf Überreizung und ständig erhöhtem Cortisol-Spiegel zurück zu führen ist.

Ich wandele zwischen den Extremen: der Überreizung im Callcenter und der extremen Zurückgezogenheit in meinem Sanktuarium. Ich muss jeden Nachmittag auf dem Sofa ruhen, um mich von der anstrengenden Arbeit zu erholen. Ich pflege meine Selbstfürsorge, vermeide Überreizungssituationen, achte auf Psychohygenie, gönne mir mein samstägliches Baderitual und besuche 14täglich die Meditationsgruppe.
Dennoch würde ich mir wünschen, dass meine täglichen Kontakte zu anderen Menschen nicht nur aus kraftzehrenden Gesprächen mit nörgelnden und fordernden Kunden bestehen. Jeden Tag muss ich mir meine Kraft rauben lassen und bekomme nur wenig an anderer Stelle zurück. Ich könnte noch ewig weiterschreiben, aber der Artikel ist ohnehin schon zu lange. Deshalb ende ich mit einem Zitat aus Elaine Arons Buch:

“Accepting the loneliness that goes with giftedness may be the most freeing, empowering step of all.”


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:00
Na dann sollten wir auch mal n Test machen!
@X-RAY-2
das das die unbesetzte Stelle war wust ich jetzt nicht, lach! Is OK!


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:08
@Sirod
>>Na dann sollten wir auch mal n Test machen!<<

Ich glaub, für's erste, reicht mir es mir den Thread und die Ergebnisse der Tests zu lesen. Aber vielleicht komm ich ja mal drauf zurück ...


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:09
... und vielen Dank für das Angebot.


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:10
Der Thread sollte von "Empathie-Praxis-Thread" in "Hellfühligkeits-Praxis-Thread" unbenannt werden... -.-


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:32
@Mindslaver
Zitat: Das heisst aber auch, dass sie sich Entscheidungen in der Regel nicht leicht machen, sondern sowohl die Konsequenzen als auch allgemeine größere Zusammenhänge ihrer Handlungen in ihre Überlegungen gründlich mit einbeziehen.”

Das ist mein größtes Problem! Wenn ich jemanden verlasse, was für Konsequenz hat das für meine Umwelt, Kinder, Verwandte! Verantwortungsgefühl läßt mich bleiben und macht mich unglücklich! Mathe interessiert mich sehr aber auch inzwischen spirituelles.

Ich nenne es trotzdem Empathie, es ist eine erweiterte Empathie, aber auch Hellfühligkeit! Denn ich kann gedanklich interagieren!
Ich bin froh nur mit dem Kontakt zu haben für den ich was empfinde und zu dem ich Kontakt haben möchte. ich kann mir nähmlich gut vorstellen, wenn ich alles spüren würde und keine Blockaden hätte, das die Reizüberflutung mich verrückt werden lassen würde!

Was lustig ist, das du von Callcenter sprachst und ich grad n Anruf von nem Callcenter bekam, Lach!

Zufall ist die Umschreibung für Gott inkoknito zu bleiben!


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:40
@Sirod

Ja, damit kann ichmich anfreunden, es erweiterte Empathie zu nennen. Glaub mir, wenn man keine Blockaden hätten, würden uns die Reizüberlutungen so ziemlich verrückt machen...


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:43
Der Begriff Empathie wird in diesem Zusammenhang in z.B. Star Trek, oder auch in der Romanserie "Larry Brent" verwendet. Aber wenn man es ganz genau nimmt, bedeutet Empathie was anderes, siehe Beitrag von Mindslaver.


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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 16:49
Aber man muss sich auch nicht um den Begriff streiten. Wir wissen ja was gemeint ist.


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callypso
ehemaliges Mitglied

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Empathie-Praxis-Test

18.10.2009 um 19:24
@Sirod
Ich finde das alles sehr interessant und würde auch gerne mal mit machen aber ich traue mich irgendwie nicht so richtig? Seit wann machst du das oder weißt dass du das kannst?


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Empathie-Praxis-Test

19.10.2009 um 07:50
Seit über 4 Jahren werden meine empathischen Fähigkeiten immer stärker!
Erst dachte ich, ich empfange nur, bis ich merkte das ich auch senden kann! Bewust probiere ich es aber erst hier! Man soll immer ein Einverständnis des anderen haben!
@callypso


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Empathie-Praxis-Test

19.10.2009 um 16:43
hmm

@ sirod könne wir das auch mal ausprobieren?


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callypso
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Empathie-Praxis-Test

19.10.2009 um 21:14
Ich hätte da mal eine Frage. Wenn jemand sowas beherrscht kann er das dann tatsächlich bei jedem oder nur bei "ausgewählten" ? Würde echt gerne mehr über eigene Erfahrungen wissen. ;)


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Empathie-Praxis-Test

20.10.2009 um 20:50
@callypso
Ja das würde mich auch interessieren, deshalb mach ich ja den Test! Bisher dachte ich nur ausgewählte Seelenparter wären dazu geeignet! Hab aber nun auch Erfolge so!
@Blackrose85
Hab grad ne Erkältung, aber wenns mir besser geht meld ich mich!


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Empathie-Praxis-Test

20.10.2009 um 20:54
@callypso
Desshalb habe ich ja auch vor, hier mit zu machen. Bin nämlich sehr skeptisch.
aber grosses ehrenwort, ich werde wirklich hier alles wiedergeben, was mir passieren wird (oder auch nicht passiert).


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