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Philosophie und Erleuchtung

78 Beiträge, Schlüsselwörter: Philosophie, Denken, Erleuchtung, Osho

Philosophie und Erleuchtung

27.07.2012 um 23:09
@LuciaFackel
Wenn jemand dich schlägt um dich zu demütigen, schlägst du zurück? schimpfst du? schweigst du und nimmst es zähneknirschend hin? Bist du darüber traurig, nimmst es aber leicht und vergibst ihm? Hältst du die andere Backe hin?


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27.07.2012 um 23:17
@AQ

Deshalb hat Jesus gesagt: halte die andere Wange hin. Du multilizierst sonst das Niedere und nimmst die Energie des Bösen auf und gibst sie mit deinem Zorn auch noch weiter, wie vom Leben gestresste Eltern ihre Kinder schlagen. Wenn du aber weiter gehst hast du doppelt gewonnen.

Nur, wir lernen das anders zu sehen in dieser Gesellschaft des Stärkeren.


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27.07.2012 um 23:17
@AQ
Es gibt sehr viele Versuche, mich zu demütigen, die ich einfach weglachen könnte, ignorieren, übergehen, sogar vergeben.
Aber wenn jemand diese spezielle Schwelle überschreitet und mich körperlich angreift, dann würde ich es richtig finden, wenn er, um sich dieser Überschreitung wirklich bewusst zu werden, mal so richtig eins in die Fresse kriegen würde.
Aber ob ich selbst mich darum kümmern würde - ich glaube eher nicht. Ich habe nämlich eine gesunde Hemmschwelle, solche Grenzen zu überschreiten.
Oder ich hab einfach nur Angst, mir bei dem Schlag die Knöchel zu verletzen. ;)

Tatsache ist, dass meine Selbstwahrnehmung, mein Selbstbild, mich nicht in die Situation bringen, dass ich mit sowas umgehen müsste.


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27.07.2012 um 23:18
@xtom1973
@AQ
Ich halte es aber durchaus für sinnvoll, einem z.B. aggressiven Menschen sein eigenes Verhalten wieder zu spiegeln, damit er selbst erleben kann, was er anderen antut.


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27.07.2012 um 23:20
@LuciaFackel

so war ich auch mal drauf. Wir vergessen dabei, daß die Erkenntnis nur aus dem Inneren, aus uns selber kommen kann. Deshalb schrieb ich "Meditieren in Demut". Wir sind weder groß genug um Richter zu sein noch um selber für Gerechtigkeit sorgen zu können. Die ganze Spiegelei ist nonsens.


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27.07.2012 um 23:24
@LuciaFackel
Die Menschen die dich demütigen, wurden vielleicht genauso gedemütigt, ein weiser Mensch erkennt das diejenigen die am schwersten zu lieben sind, die Liebe am nötigsten haben.


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27.07.2012 um 23:25
@xtom1973
Ich hab viel mit verhaltensgestörten Kindern zu tun gehabt, daher weiss ich, dass Du mit "die andere Wange hinhalten" und mit Langmut nicht bei allen Menschen zum Erfolg kommst. Mit gesunden ja, aber die würden Dich ja auch gar nicht erst demütigen wollen.
Die mit dem Knacks brauchen eher eine sehr klare und eindeutige Rückmeldung, wenn sie sich daneben benehmen.
Ein Mensch, der Dich attackiert, sieht in Dir etwas, das er fürchtet, und das ist normalerweise etwas, das aus seinem Inneren heraus auf die Welt strahlt, das er also projiziert. Dagegen kannst Du nichts tun.


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27.07.2012 um 23:28
Doch, du kannst weitergehen oder mit Liebe begegnen (Kinder), also Vorbild sein.

Der, der schlägt demütigt sich selbst. Er erkennt es nur nicht. Zum einen, weil er seinen Zorn (auf die Welt, Grundlos auf Dich) ausstrahlt und offen zeigt, zum anderen weil er damit zeigt, daß er "irgendwie nicht klar kommt" und voller Wut ist.

Schwieriger wird es, wenn man andere verteidigen muß. Das ist wirklich heikel. Ich bin aber überzeugt, wenn man die richtige Einstellung hat braucht man auch den Tod nicht zu fürchten.


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27.07.2012 um 23:29
@AQ
Ich weiss das alles, ich hab von Psychologie wirklich Ahnung und praktiziere meistens auch genau die Haltung, die Du hier vertrittst.
Aber ich mache die Erfahrung, dass ich auf weiter Flur die einzige bin, die das tut, während alle um mich herum emotional Amok laufen und aus ihren eigenen Befindlickeiten heraus auf Teufel komm raus ihre Mitmenschen verletzen, angreifen, verleumden usw. und dabei ihr eigenes Verhalten überhaupt nicht in Frage stellen.
Ich tue das, bin selbstkritisch und meistens sehr langmütig mit meinen Mitmenschen, aber ich achte eben auch darauf, dass ich dabei keine Opferhaltung einnehme, sondern ihnen gelegentlich die Grenzen aufzeige.


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27.07.2012 um 23:31
Den hier solltest Du Dir vielleicht einrahmen:


Bedingungslos zu lieben heisst nicht, bedingungslos zu ertragen.


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27.07.2012 um 23:34
Meinst du mich?

Grenzen aufeigen lohnt sich bei Menschen, mit denen man viel zu tun hat. Das ist klar. Ich spreche hier von Zorn und Gewalt, wie sie dir auf der Straße begegnen kann. In Gruppen ist das anders.

Gings hier nicht eigentlich um Bhagwan?


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27.07.2012 um 23:34
@LuciaFackel
Deshalb hilft die innere Ruhe die eigene positive Austrahlung zu stärken, mit dem Weg der friedvollen Kriegerin könntest du kämpfen lernen ohne zu kämpfen....die Philosophie der Shaolin könnte dir helfen mit ganz alltäglichen "Kämpfen" zurechtzukommen.

Hier ein Buchtipp:

http://www.books.ch/detail/ISBN-9783426654880?gclid=CK-pj63nurECFUVc3wodNSgARQ


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27.07.2012 um 23:43
@LuciaFackel
Du hast von Psychologie viel Ahnung, das möchte ich nicht bestreiten, eine etwas ungewohnte Frage, ich bitte um Verzeihung: Wie gut kennst du deine eigene Psyche? Was bedeutet "Psyche" in seiner ursprünglichen Sprache?


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27.07.2012 um 23:50
@AQ
Ich hab in Gesprächen schon Aikido angewandt, hab Leute mit deren eigenen Argumenten "besiegt", ohne, dass ich dabei eigene Kraft anwenden musste. Es war, als würden sie über ihre eigenen Füße stolpern. ;)

Ich befasse mich in erster Linie mit meiner eigenen Psyche, nicht so sehr mit der anderer - obwohl das auch spannend ist.
Wenn man keine Angst mehr davor hat, Dunkelheit und ungeliebte Eigenschaften in sich selbst zu finden, kann man sich selbst als sehr interessant entdecken. Ich bin mein Hobby. :D

Das Wort Psyche bedeutet ursprünglich Atem oder Hauch, aber das bringt einen nicht weiter.
Es geht eher darum, sich selbst zu erkennen, die eigenen Reaktionen zu beobachten, das eigenen Weltbild zu erforschen, aus dem die persönliche Realität entspringt.
Und dann geht es schließlich darum, für all das die Verantwortung zu übernehmen.
Dann ist man erwachsen. :)


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27.07.2012 um 23:51
@xtom1973
xtom1973 schrieb:Ich spreche hier von Zorn und Gewalt, wie sie dir auf der Straße begegnen kann.
Tja... das passiert mir ja nie. ;)


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27.07.2012 um 23:57
@LuciaFackel

Mir auch seit 20 Jahren nicht mehr, seit ich mit einem anderen (Selbst)bewußtsein durch die Gegend laufe.


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28.07.2012 um 00:02
@xtom1973
xtom1973 schrieb:Gings hier nicht eigentlich um Bhagwan?
Jaaaa.... war aber doch ein ganz interessanter Exkurs, fand ich. :)
Hast Du in den vorherigen Posts was gefunden, worauf Du noch eingehen magst?


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28.07.2012 um 00:04
Die fernöstlichen Kampftechniken fand ich schon immer spannend. Die Kraft des Gegners ins "Aus" zu lenken. Aber das geht ja am hier Thema vorbei. :)


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Mr.Palooza
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28.07.2012 um 01:46
lahiri schrieb:Undjeder Mensch fällt ihr mehr oder weniger zum Opfer – weilNachdenken nirgendwo hinführt. Oder euch in Kreisen her-umführt, in Teufelskreisen. Alle habt ihr es eilig, und wer einExperte ist, galoppiert regelrecht; aber ihr kommt nirgendwo an.
Das stimmt, zu viel nachdenken ist nicht gut, aber zu wenig ist auch nicht der beste Weg.
lahiri schrieb:Aber auch die Religion gelangt zu gewissen Antworten...
Die Religion liefert absolut keine Antworten...
Eine Antwort soll nichts weiter als eine Art Lösung eines Problems darstellen. Wenn aber irgendwelche unrealistische Versprechungen gemacht werden, wie dies in der Religion der Fall ist und man diese Versprechungen als eine Art Antwort sieht, sorry dann ist man einfach nur verblendet...
lahiri schrieb:...dennauch Religion ist eine Art Experimentieren.
Es ist Wunschdenken, nicht mehr und nicht weniger.
lahiri schrieb:Die Naturwissen-schaft experimentiert mit dem Objekt, die Religion experimen-tiert mit dem Subjekt; aber beide sind Formen desExperimentierens, und beide beruhen auf Experimenten.
Also ich frage mich, wie man auf so einen Mist überhaupt kommen kann. Wenn die Religion mit irgendwas experimentieren würde, so müssten laufend neue Erkenntnisse zustande kommen und somit müssten sich auch die Weltbilder ständig ändern, was aber nicht der Fall ist und was zeigt, dass die Religion in keinster Weise Erkenntnisse zu Tage fördert.
lahiri schrieb:Religion und Naturwissenschaft sind sich in dieser Hinsichtalso ähnlich – beide halten sich ans Experiment. Natürlich gehtdas religiöse Experiment tiefer als das wissenschaftliche, denn inder Wissenschaft ist der Experimentierende selbst nicht invol-viert.
Auch hier frage ich mich, wann diese Beleidigungen der Wissenschaft endlich aufhören. Die Wissenschaft ist in keinster Weise der Religion ähnlich. Nochmal Religion ist Wunschdenken und kümmert sich nur um das was sie als Tatsache akzeptieren wollen und nicht um das was wirklich ist.
lahiri schrieb:Religion ist eine tiefere Wissenschaft, weil hier der Expe-rimentierende selbst zum Experiment wird. Da gibt es keinevon ihm getrennten Werkzeuge, keine Objekte, die sich außer-halb von ihm befinden. Er ist beides, sowohl seine Werkzeuge,seine Gegenstände, als auch seine Methode. Er ist das alles mit-einander. Und er hat an sich selbst zu arbeiten.
Nur komischerweise gibt es keine Experimente an welchen die Religion zurzeit arbeitet, denn wenn es dem so wäre, würde sie sich ständig ändern, was nicht der Fall ist und zeigt, dass Religion nichts weiter als arrogantes Wunschdenken ist, welche unedlich fest davon überzeugt ist immer richtig zu liegen.
lahiri schrieb:Der Wissenschaftler wird davonunberührt bleiben, wird dadurch nicht transformiert werden.Der Wissenschaftler wird der bleiben, der er ist.
Nein, nur ein Gläubiger bleibt stur wie ein Bock auf seinem Weltbild sitzen, während sich die Wissenschaft weiter entwickelt.
lahiri schrieb:Aber im Reli-giösen wirst du, indem du durch das Experiment gehst, ein voll-kommen anderer Mensch werden.
Das hätte ich gern an einer groß angelegten Studie bewiesen haben, in wie fern sich ein Gläubiger in der Lage ist sein eigenes Weltbild zu hinterfragen uns sich langsam von diesem wegbewegen...
Also meine Erfahrung sagt, dass er es gar nicht machen wird...
lahiri schrieb:Merkt euch dies: Ihr könnt über Gott, über die Seele, über dasJenseits so viel nachdenken, wie ihr wollt, und ihr könnt euchvorgaukeln, etwas über Gott zu wissen, einfach nur indem ihr„darüber" nachdenkt. Ihr werdet im Irrtum sein.
Typische Arroganz eines verblendeten Gläubigen.
lahiri schrieb:Man kannnichts über Gott wissen – das Wort „über" ist hier absurd. Ihrkönnt zwar wissen, wer oder was Gott ist, aber ihr könnt nichtsüber ihn wissen.
Wenn man einfach freundlicherweise den Umstand übersieht, dass die Aussage sich selbst widerspricht so kann man aber die Überheblichkeit nicht übersehen, wie sehr man von so einem religiösen Fuzzi bevormundet wird. Ich kann über Gott alles wissen, was ich wissen muss. In dem Moment, wo wir in der Lage sind über eine bestimmte Gestalt mit bestimmten Fähigkeiten nachzudenken, so haben wir die Möglichkeit Aussagen darüber zu machen, ob diese Gestalt in dieser Form existieren kann in dem wir die Widerspruchsfreiheit dieser Eigenschaften überprüfen.
lahiri schrieb:Wie kann man etwas über Gott wissen?
Gott hat seine bestimmten Eigenschaften, die ihn als solchen klassifizieren und diese Eigenschaften kann man überprüfen, ob sie in der Form überhaupt möglich sind. Wenn man intelligent genug ist und sich nicht ständig einredet, dass man über Gott eigentlich nichts wissen kann, so hat man so seine Möglichkeiten.
lahiri schrieb:Wie kann man etwas über die Liebe wissen? Man kann zwarwissen, was Liebe ist, aber man kann nichts über Liebe wissen...
Doch man kann und dieses Können fängt alleine schon damit an, wenn man aufhört sich einzureden, dass man es nicht kann.
lahiri schrieb:Alles Wissen „über" ist unecht, ist gefährlich, denn eskann dich zum Narren halten.
Genau deswegen entwickeln sich die Religiösen nicht weiter...
lahiri schrieb:Die Upanishaden sagen daseine, die Veden sagen etwas anderes, und die Bibel und derKoran sagen wieder etwas anderes ...
Und deswegen liegen alle falsch...
lahiri schrieb:Weil Meditation eineErfahrung ist, ist alles „Darüber-Bescheidwissen" wertlos.
Wieder eine schwachsinnige Aussage, die sich selbst widerspricht...
lahiri schrieb:Jedesmal, wennihr nachdenkt - was geschieht?
Man ist zu einer Erkenntnis angelangt.
lahiri schrieb:Jedesmal, wenn ihr nachdenkt,schottet ihr euch ab. Alles Gegenwärtige fällt weg.
Das gilt nur für die, die nicht nachdenken können.
lahiri schrieb:Je tiefer ihr ins Denken hineingeht, desto weiter entfernt ihreuch von der Existenz.
Ich korrigiere:

"Je tiefer ihr ins Glauben hineingeht, desto weiter entfernt ihr euch von der Existenz."
lahiri schrieb:Nachdenken ist eine Art des Sich-Ent-fernens.
Nein, Glauben ist eine Art des "Sich-Ent-fernens".
lahiri schrieb:Kommt wieder zur Existenz zurück!
Genau, kommt wieder zur Existenz zurück aber bitte ohne Religion.
lahiri schrieb:Mit euren Gedanken-flügen entfernt ihr euch von den Wurzeln, und je weiter ihr vonihnen entfernt seid, desto geringer die Möglichkeit, irgendeineLösung zu finden.
Genau, nachdenken und wissen ist schlecht, glauben und nicht nachdenken ist gut...
lahiri schrieb:Stattdessen bringt ihr damit alles durch-einander, und dann wird alles nur verworrener.
Na also, weg mit der Religion...
lahiri schrieb:Hütet euch vordem Nachdenken!
Ich korrigiere:

"Hütet euch vor dem Glauben!"
lahiri schrieb:Osho - Das Licht der Bewusstheit
Klischeehafter kann ein Titel nicht heißen...


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Quinn-Moku
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Philosophie und Erleuchtung

28.07.2012 um 14:41
Bewusstes philosophieren,- aus seinem Wesen heraus ist etwas anderes als jenes philosophieren, wodurch man sich von sich Selbst entfremdet, sich durch das philosophieren Selbst vernebeln.
Philosophieren, um zu sich näher zu kommen, um sich zu finden oder philosophieren das nur fernes, theoretisches hervorbringt, -dass ist ein Unterschied

Es kommt auf den Denker an, auf dem Philosophierenden.
Philosophie die aus dem eigenen Wesen, unmittelbar aus der Erfahrung und dem Erleben heraus erschafft,-dass ist schon eine Kunst.
Ich denke dafür braucht es Vorbereitung und eine gewisse Läuterung.
Ich werde diesen Weg gehen, und derzeit bereite ich mich auch darauf vor.^^
Ich denke es braucht schon Mühsal , Arbeit und Disziplin, wenn man ernsthaft durch Philosophie seinen Weg gehen möchte-, es braucht eine gewisse Kristallisation, um sich durch das Denken nicht zu entfremden.
Es kommt drauf an, wie man philosophiert, wie man seine Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzt.


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