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Vatikan und seine Macht

22 Beiträge, Schlüsselwörter: Macht, Vatikan
antigravitation
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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 14:59
[url=Hier eine interressante site ! Möchte sie nicht kommentieren!]Link: Hier eine interressante site ! Möchte sie nicht kommentieren! (extern)[/url]

Hier eine interressante site ! Möchte sie nicht kommentieren!
Bin gespannt was ihr so allespostet !
Gruß antigrav

http://www.klaus-krusche.de/vatikan1.htm

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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antigravitation
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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 15:00
Link: www.klaus-krusche.de (extern)

verdammt habe das falsche reinkopiert nochmal der link !!



Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 15:32
schade das keiner antwortet !

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 15:46
hallo !

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 15:48
hi anti, wie gehts?

Bis der Mensch nicht sein Mitgefühl auf alle anderen Lebewesen ausgeweitet hat, wird er keinen frieden finden.
Albert Schweitzer

alle Tippfehler © by Oxayotel 2004-2005


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phy
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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 15:55
Ich weiß nicht was ich sagen sollpr11851,1112018142,bahnhof4gn

Rechtschreibfehler unterliegen dem Copyright und sind geschützt


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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 16:45
dann rate ich dir denn link durchzulesen den ich gepostet habe !!

grüße
antigrav

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 20:10
es ist ein armutszeugnis , das euch zu diesem sehr aktuellen thema nichts einfällt -- aber was kann man schon erwarten ...

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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relict
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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 20:45
Ich sage mal soviel dazu: Die römisch-katholische Kirche ging schon immer nach dem Motto:
Was nicht sein kann, das nicht sein darf.
Und nichts und niemand in der Welt hat ihre selbst auferlegten und geschaffenen Dogmen in Frage zu stellen bzw. anzuzweifeln.
Der gehorsame Glaube ist Programm und die totale Mission der Weg.
Gegenbeweise werden verteufelt, totgeschwiegen oder vernichtet.

Weltregierung hin oder her: Einflussreich war, ist und wird die Kirche noch lange bleiben. Viel zu zu tief international verstrickt ist diese. Viel zu viel Macht hat sie demzufolge sowieso, selbst ohne UNO o.ä.. Ich denke an der zunehmenden weltweiten Globalisierung ist die Kirche vielleicht mit, aber nicht alleinig beteiligt. Sie ist aber im Prinzip mit einem weltweit agierenden Grosskonzern durchaus zu vergleichen. Und diese bestimmen nunmal leider die momentane Politik.


Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
Wir haben die DDR überstanden und werden auch die BRD überstehen.


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talas
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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 22:00
@antigrav

So zuerst einmal möchte ich sagen das es vielleicht hilfreicher wäre wenn du einen Kommentar oder eine frage zu dem Thema hinterlassen hättest damit man überhaupt weiß was du willst.
Ich nehme jetzt also mal an das du etwas zur Politik des Vatikans haben möchtst.

Also erstmal zum Text soweit wie ich das verstanden habe beschuldigt der Text den Vatikan der UNO positiv gegenüberzustehen und für eine Weltregierung zu sein.

Wenn das stimmt sehe ich darin nichts schlimmes. Ich halte weder die UNO für eine schlechte Organisation noch bin ich gegen die Einrichtung einer Weltregierung.

Aber bitte sagt mir bescheid wenn ich den Text mal wieder total missverstanden habe

Talas


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Vatikan und seine Macht

28.03.2005 um 23:49
""Dem individualistisch ausgerichteten orwellschen Leerbegriff der "internationalen Gemeinschaft" aller Menschen stellt Johannes Paul II., ohne diesen aufzugeben, den eher prosaischen, wenngleich kaum weniger unrealistischen Begriff der "Familie der Nationen" (Nr. 14) gegenüber, damit suggierend, daß sich Palästinenser und Juden, Schweden und Ruander, Japaner und Inder, etc. als Teil ein und derselben Familie verstehen sollten. Es ist das übliche ideologisch verklärte Denken.""

Ich möchte doch hier zu bedenken geben, dass der gegenwärtige (es ist jetzt 23:49) Papst Jude ist, da er eine jüdische Mutter hat.


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relict
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Vatikan und seine Macht

29.03.2005 um 00:36
>>Ich möchte doch hier zu bedenken geben, dass der gegenwärtige (es ist jetzt 23:49) Papst Jude ist, da er eine jüdische Mutter hat. <<

Oho jetzt wieder diese Kiste.
Naja gebürtiger Pole ist er auf jeden Fall.
Jüdischen Glaubens mit Sicherheit nicht (mehr?), ausser er ist ein Scheinheiliger. ;-)

Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
Wir haben die DDR überstanden und werden auch die BRD überstehen.


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g4p
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Vatikan und seine Macht

29.03.2005 um 03:54
• das Recht auf Existenz,
• "wahre" Freiheit,
• Selbstbestimmung,
• eigene Sprache,
• eigene Kultur,
• "geistige" Souveränität
Ich versteh nicht was daran falsch sein soll. Klar ist eine Supranationale Welt eine Bedrohung für die Punkte 2,3,4 und 5 aber diese Äußerungen von Paul VI und Pius XII stammen schließlich aus stürmischen Zeiten (zwischen dem 1. und 2. WK, und während des kalten Krieges). Es ist nur logisch das mächtige Männer in solchen Zeiten den Verlust Persönliche Rechte oder den erhalt von Kulturen, dem erhalt der Menschheit vorziehen.

Ich bin nicht, was ich bin.


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Vatikan und seine Macht

29.03.2005 um 09:54
"Jüdischen Glaubens mit Sicherheit nicht (mehr?), ausser er ist ein Scheinheiliger."

Vom Glauben habe ich natürlich nicht gesprochen. Diese Kiste.
Ich find´s sehr amüsant, dass das Oberhaupt der kath. Kirche (vermutlich - den Beweis kann ich letztendlich nicht beibringen) eine jüdische Mutter hat.


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g4p
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Vatikan und seine Macht

29.03.2005 um 12:56
Juden, Christen der Unterschied ist im Prinzip nur eine Person und ein Kühlschrank, also bitte. Außerdem spielt der alte glaube wohl kaum ne Rolle, man sollte wohl der Religion angehören an die man glaubt (aber ich finds auch witzig).

Ich bin nicht, was ich bin.


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Vatikan und seine Macht

29.03.2005 um 13:42
was auch interessandt is:
dem papst gehört der ganze vatikan
er kann wenn er will heute die sixtinische kapelle verkaufen

Wer glaubt etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden


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patrol
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Vatikan und seine Macht

30.03.2005 um 03:36
Hallo!
Oha, eine Weltregierung wollen die Herrschaften! (haben sie ja schon fast!)
Wohl am besten mit Regierungssitz in Vatikanstadt und mit, dem jeweiligen, Pabst als Präsident?
Na danke!!!
So weit sollten wir es nun doch nicht kommen lassen, denke ich!
Damit wäre ja wohl auch die Glaubensfreiheit passe!!!
Lieben Gruß
-P-

Lebe jeden Tag als ob es Dein letzter wäre!!! Reisen bildet!!!


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Vatikan und seine Macht

30.03.2005 um 05:39
@mrcreasaught
<"Ich möchte doch hier zu bedenken geben, dass der gegenwärtige (es ist jetzt 23:49) Papst Jude ist, da er eine jüdische Mutter hat.">

ICH möchte hiermit bekanntgeben, daß DAS ein Märchen ist, verbreitet von Rechtsradikalen Kreisen.

Andere wollen nämlich DAS herausgefunden haben:

<"Karol Wojtyla, des unehelichen Sohnes eines russisch bolschewistischen Rädelsführers und einer tscheschichen Buchmacherin aus dem damals noch erzkatholischen Prag.">

Das Karol Wojtylas Mutter Jüdin sei verbreiteten SOLCHE Seiten:

http://www.jewwatch.com/index.htm

DAS sagt eigentlich schon alles!

Wie ist es DAMIT:

Mother Emilia Kaczorowska
Daughter of a pack-saddle maker and refurnishes carriages, named Feliks, and Maria Anna; born March 26, 1884.

Im Übnrigen war sie Lehrerin und streng katholisch.


Das kybernetische Äquivalent von Logik ist Oszillation.
Ganz unten auf dem Grunde des Lebendigseins treffen wir auf die Metapher. (Gregory Bateson)


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Vatikan und seine Macht

30.03.2005 um 11:16
ich schließe mich jafrael´s meinung an und möchte mich von anderen Inhalten der site distanzieren!
Relevant für den thread ist das hier von der site :

"Anders als die jüdische Religion, die eine typische Stammesreligion des von Jahwe auserwählten Volkes ist, hat die christliche Ideologie einen supranationalen und egalitären Anspruch ("Et unum sint!"). Keine der vielen christlichen Kirchen aber vertritt den Supranationalismus dieser Religion entschiedener und militanter als die im Vatikan ansässige "römisch-katholische" Kirche, die wegen ihrer spezifischen Riten und Gebräuche von anderen Vertretern dieser Religion als bloßer Kult abgetan wird. Der ideologische Anspruch des Vatikans ist supranational. Dies ergibt sich schon aus dem Namen der dort verwalteten Religion; denn "katholisch" ist ein Synonym für "universal".

Nach der traditionellen römisch-katholischen Ideologie ist die Nation eher ein fossiles Relikt, wenigstens aber in ihrer Unabhängigkeit einzuschränken. Die Entwicklung einer "internationalen Ordnung" (Pius XII., Address, Un’ora grave, 24. August 1939) ist geradezu ein Glaubenbekenntnis dieser Religion.

Im Summi Pontificatus faßte Pius XII. (1939 - 1958) die Position des Vatikans unter anderen wie folgt zusammen:

"...,die menschliche Rasse ist zum Nutzen aller Nationen durch wechselseitige Bande zu einer großen Gemeinschaft moralisch und juristisch miteinander verknüpft, die von speziellen Gesetzen, die ihre Einheit schützen und ihre Wohlfahrt fördern, geregelt wird"..."der Anspruch des Staates zu absoluter Macht steht in offenem Gegensatz zu diesem natürlichen Weg..." (Pius XII, Encyclical, Summi Pontificatus, 20. Oktober 1939)

Pius XII ermutigt ausdrücklich die Errichtung von internationalen Strukturen (vgl. Gabriel Matagrin, La légitimité de la guerre d’après les textes pontificaux, Lumiere et vie, 7, 56 - Juli 1958). Die Gründung der UNO wurde von ihm in höchsten Tönen als ein Weg in die richtige Richtung gepriesen (vgl. z.B. Pius XII., Address, Negli ultimi sei anni, 24. Dezember 1945). Er befürwortete auch ausdrücklich die Schaffung eines internationalen Strafgesetzbuches.

Johannes XXIII. (1958 - 1963) ging hinsichtlich der supranationalen Doktrin noch einen Schritt weiter als Pius XII. Erstmalig wurde durch ihn nicht nur der potemkinsche Begriff der "internationalen Gemeinschaft" benutzt, sondern die Notwendigkeit einer "Weltregierung" beschworen. Er äußert seine Überzeugung, daß das damalig noch unbeschädigtere System souveräner Staaten nicht in der Lage sei, internationale Spannungen zu lösen, mehr noch, die Souveränität einer Nation an sich würde für die Autoritätsausübung im Rahmen der "internationalen Gemeinschaft" ein Problem schaffen. Eine "effektive Autorität" (sprich: Regierung) im Rahmen der internationalen Gemeinschaft werde aber dringend benötigt und müsse unverzüglich etabliert werden. (vgl. dazu mit weiteren Hinweisen: Brian M. Kane, Just War and The Common Good)

Paul VI. (1963 - 1978) bezeichnete die UNO als "obligatorischer Weg der modernen Zivilisation" (Paul VI., Address, Au moment de prendre, 4. Oktober 1965). Er erachtete sogar den Einsatz von Gewalt als ein positives Element in der Errichtung einer "kooperativen internationalen Gesellschaft". Der Einsatz von Gewalt, sagte er im Jahre 1970 in einem Schreiben an den UN-Generalsekretär U Thant, müsse immer im Zusammenhang mit der "internationalen Gemeinschaft" (statt: Gemeinschaft der Nationen, der Verfasser) gesehen werden (Paul VI., Message, Au moment, 4. Oktober 1970).

In häufigen Ansprachen vor dem NATO-Defense-College (NATO-Verteidigungs-Kolleg) rechtfertigte er wiederholt den Einsatz von Gewalt zum Zweck der Entwicklung einer "gerechten internationalen Gemeinschaft". Bereits hier wird durch den Vatikan die Rechtfertigungsgrundlage für den späteren Überfall der NATO Clintons, Blairs und Schröders auf Jugoslawien im Namen eines "humanistischen Interventionalismus" gerechtfertigt (vgl. schon E. Aroneanu, Le guerre internationale d’intervention pour cause d’humanité, Revue Internationale de Droit Pénal 2 (1948): 173 - 244).

Paul VI. sah in der NATO eine Bewegung zur Errichtung einer internationalen Gemeinschaft. Wie Johannes XXIII. erachtete Paul VI. die Existenz einer "Weltregierung" zur Vermeidung von Krieg und "zur Lösung komplexer sozialer Probleme" für unerläßlich und befürwortete mehr Macht für die UNO, da er davon ausging, daß sich die UNO am ehesten in eine Weltregierung fortentwickeln könne (Paul VI., Address, The organization of, 11. Juli 1963; AAS 55 [1963]: 653)

Während seines gesamten Papsttums war er ein entschiedener Befürworter einer starken Rolle der UNO im Rahmen der "internationalen Gemeinschaft". Im Jahre 1965 drängte er in seiner wohl bekanntesten Rede vor der UNO-Vollversammlung deren Mitgliedsstaaten dazu, eine Weltregierung zu etablieren. Die Mission der UNO würde, so agumentierte er, "unvermeidlich" zu der Konsequenz führen, daß eine solche Gewalt notwendig sei, und er fragte dann wörtlich:

"Gibt es irgendjemanden, der nicht die Notwendigkeit erkennt, daß man progressiv zu der Errichtung einer Weltautorität (sprich: Weltregierung) gelangen muß, die sowohl auf politischer wie auch auf juristischer Ebene wirksam handeln kann?" (Paul VI., Address, Au moment de prendre, 4. Oktober 1965, 6)

Die jesuitische und eifernde Weltfremdheit dieser supranationalen Päpste ist wohl am ehesten mit der Realitätsferne der Marxisten und Leninisten zu vergleichen; denn das innerste, wenngleich auch verschüttete Bedürfnis des Menschen geht nach Artgemeinschaft, Identität und artverwandter Nähe.

Am 20. Oktober 1978 wurde der Pole Karol Wojtyla, Erzbischof von Krakau, zum Papst gewählt. Wojtyla nannte sich Papst Johannes Paul II. und war der erste nicht-italienische Papst in fünf Jahrhunderten. Erst mit ihm gelangte ein wenig mehr Realitätssinn in den Vatikan. Zwar gab es auch durch ihn die schon traditionellen, von der üblichen Phraseologie begleiteten Ergebenheitsadressen vor der UNO, i. e. seine Ansprachen vom 2. Oktober 1979 und 5. Oktober 1995, aber gerade in der letzten Rede läßt sich sein weniger gestörtes Verhältnis zur Nation als Hort von "Identität und Überleben" und als "Gegengewicht zur der Tendenz der Uniformität" (Nr. 7) ausmachen. Anthropologisch gebe es, so sagte er, nicht nur das Bedürfnis nach Nation, sondern insbesondere auch "Rechte der Nationen" (Nr. 8). Dazu gehöre

• das Recht auf Existenz,
• "wahre" Freiheit,
• Selbstbestimmung,
• eigene Sprache,
• eigene Kultur,
• "geistige" Souveränität.

Diese Kollektivrechte, so die salvatorische Klausel, hätten selbstverständlich ihre Grenzen in den Rechten anderer Nationen.

Dem individualistisch ausgerichteten orwellschen Leerbegriff der "internationalen Gemeinschaft" aller Menschen stellt Johannes Paul II., ohne diesen aufzugeben, den eher prosaischen, wenngleich kaum weniger unrealistischen Begriff der "Familie der Nationen" (Nr. 14) gegenüber, damit suggierend, daß sich Palästinenser und Juden, Schweden und Ruander, Japaner und Inder, etc. als Teil ein und derselben Familie verstehen sollten. Es ist das übliche ideologisch verklärte Denken.

Im übrigen befürwortet auch Johannes Paul II. hinsichtlich der europäischen Nationen besondere Souveränitätseinschränkungen, die äußerlich aber weniger als Kniefall vor einer "Weltregierung", sondern eher als Subordination unter eine europäische Zentralregierung eines wieder errichteten, dem Vatikan hörigen "Heiligen Römischen Reichs" zu verstehen sind....

_____________________________________________________________

Anmerkung: Der oben aufgeführte Artikel ist der 2. Abschnitt des 2. Kapitels aus Steins Buch "Die geheime Weltmacht: Die schleichende Revolution gegen die Völker
"

Weiter möchte ich noch sagen das ich das Buch weder gelesen habe noch kenne so möchte ich mich auch von den restlichen Inhalt des Buches und der Meinung des Autors distanzieren!!

Grüße Antigrav

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft.
Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: Seine Augen sind geschlossen... Albert Einstein


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Vatikan und seine Macht

30.03.2005 um 11:21
Dass sich der Vatikan nicht gerade durch eine freizügige Informationspolitik auszeichnet, ringt selbst den schärfsten Kritikern der katholischen Amtskirche nur noch ein müdes Lächeln ab. Sie kennen es nicht anders, und außerdem dürften die meisten strenggehüteten Geheimnisse zwar von beträchtlichem, aber eben doch nur noch historischem Interesse sein.

Tja, wo bin ich


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Vatikan und seine Macht

30.03.2005 um 11:24
http://www.stock-world.de/board/forum_gesamt/173547/thread.m?a=



Das Sakrileg ist doch der beste beweis (hoff ich mal), dass die Kirche ihre Macht durch Lug und Betrug aufrechtmerhält.

Tja, wo bin ich


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