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Ideologien etwas unnötiges?

42 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Links, Rechts, Ideologien

Ideologien etwas unnötiges?

16.09.2015 um 00:00
Ich habe lange nichts mehr Beigetragen. Ich habe versucht diese Thema zu googlen jedoch ziemlich ohne grossen Erfolg.

Ideolgien sind in meinen Augen Dinge die die Masse lenken und Verbinden soll. Sodass die Leute die ihre Ziele verwirklichen wollen unter dem Deckmantel der "Ideolgie" ihren Ziel näher kommen können. Sei es links, recht, mitte, sekulär,populär,diktatorisch, kapitalistisch oder sonst was. Man ist als Individuum nicht individuell man kann nicht innerhalb der Systeme was verändern. Egal was man wählt es bleibt beim alten. Wie den auch? Bei den ganzen Lobbys und mächtigen. Sie alle haben uns Menschen irgendwie nie zum Frieden verholfen. Es gibt in den Systemen oder in den Nebenprodukten der Systeme immer Verlierer und Opfer. Wir Menschen denken das wir uns bereits Zivilisiert haben. Jedoch wenn ich die Brutalität beachte die so in der Welt vorkommt oder auch zb. wie Deutschland bei Kriegsverbrechen (der der amis zb. wo nichts gegen getan wird und es einfach aus dem Gedächtnis verschwindet) wegschaut dann verliere ich jeglichen glauben an unsere Systeme. Uns geht es zwar gut. Aber was ist mit den Leuten in der weiteren unterschicht und denen die weit hinweg unserer Grenzen leben? Wenn unser System so gut wäre würde es doch dagegen angehen? Das Geld ist da. Definitiv. Allein was bei der Rettung von Banken so an Beträgen über den Tisch gehen. Und dann gibt es Lackaffen die sich über paar Flüchtlinge aufregen weil sie angebliches Geld schlucken.

Ist man anarchist wenn man all das ablehnt? Ist man dann Ziellos?

Ideologien haben uns Menschen immer geknechtet auf irgendeine Art und Weise..


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Xiraxis
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 11:30
Unnötig...hmm... für jene die sie benutzen sind sie nötig, um ihre Handlungen zu legitimieren.
Wenn Menschenverstand und Mitgefühl eben irgendwie zur Nebensache erklärt werden "müssen" , damit andere einen nicht ans Bein pissen wenn "man" mal so richtig grausam seine Macht auslebt.

Systeme haben beschränkte Lebensdauer.
Es ist ein Zeichen dafür das ein System seine Lebenserwartung überschreitet, wenn Grausamkeit und Manipulation immer weiter um sich greifen. Das ganze geht soweit bis das System seine eigene Grundlage zerstört - das Volk.

Das resultiert dann in einer Gegenbewegung, viva la Revolution, und dann wird ein neues System errichtet.
Ich warte noch auf das System in dem Regeln dynamisch, den Umständen entsprechend, angepasst werden.

Wenn eine Regel ihren Sinn verliert, wofür gibt es die Regel dann noch?
Regeln zum selbstzweck, Abläufe ohne tieferen Sinn, nennt man auch Ritual.
Gewohnheit wäre auch ein anderes Wort. Aber wenn du keinen Briefkasten mehr hast...
..versuchst du ja auch nicht die Luft morgens mit dem Briefkastenschlüssel zu öffnen, ne? ^^

Mit 40 Jahren hält man sich ja auch nichtmehr an Mamas Regel: "Sprich nicht mit fremden!"
Wer anders handelt würde von den meisten als beschränkt und lernunfähig gelten.
Aber wenn ein Staat nach 50 Jahren veraltete Gesetze nicht aufhebt, nennt man das "Traditionell verankert"
Ob das nun die Prohibition von Drogen betrifft, oder die Homoehe, oder oder oder...


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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 16:51
Eine Fahne, wie die amerikanische oder ein Feldzeichen wie bei den Römern tut es auch- Mitläufer kommt mit!


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21.09.2015 um 16:55
Seid ihr sicher, dass ihr selbst nicht einer Ideologie folgt? ;)


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Schrotty
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 17:06
@marxloh Ich bin Kommunist, aber politisch nichtmehr aktiv, was nicht heißt, das ich es im Herzen nicht immer sein werde... die Kommunistische Ideologie, ist meiner innersten Überrzeugung nach rchtig...

Selbst als der Mißbrauch, durch die Sozialistischen Systeme sich offenbarte, blieb ich es, denn Sozialismus ist kein Kommunismus...

In der Heutigen Zeit, wo die Menschheit vor einer Globalen Herrausforderung steht, bringn Ideologien garnichts, im Gegenteil, Sie spalten die Menschheit auf, was im Augenblick eher unbrauchbar ist....

Im Herzen werde ich Kommunist bleiben, aber einen Politisch Ideologischen Kampf, qerde ich persönlich nichtmehr führen.

Wir sind nur EINE Menschheit und sollten mit den Buddelkasten Spielchen, der Religiösen und Ideoöogischen Grabenkämpfe aufhören.

Um die Anstehenden Probleme zu lösen, muß es heißen Eine Menschheit... alles andere führt weiter in den Abgrund.


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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 19:09
@Issomad
Issomad schrieb:Seid ihr sicher, dass ihr selbst nicht einer Ideologie folgt? ;)
Ich denke wir folgen alle einer Ideologie.
Die Frage ist vielmehr ob wir einer vorgekauten Ideologie folgen oder unserer eigenen.. die sich vermutlich eh aus verschiedenen vorgekauten Ideologien zusammensetzt..


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Wolfshaag
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 19:34
@marxloh
Ideologien sind selbstverständlich unnötig. Nicht umsonst hören sich Ideologie und Idiotie so ähnlich an. :)

Zuerst einmal zeichnet sich jede Ideologie durch einen missionarischen Dogmatismus und weiter durch das Vorhandensein eines ultimativen Feindbildes aus. Desweiteren sind Ideologien "erstarrte Lehrmeinungen", weshalb sie aufgrund des besagten Dogmatismus kaum noch in der Lage sind, sich an eine sich verändernde Welt anzupassen, bzw. richtig und logisch auf Veränderungen zu reagieren.

@Issomad
Issomad schrieb: Seid ihr sicher, dass ihr selbst nicht einer Ideologie folgt? ;)
Ja.

@Glünggi
Glünggi schrieb: Ich denke wir folgen alle einer Ideologie.
Ich weiß natürlich nicht, wem oder was andere folgen, aber ich folge eben keinerlei Ideologie.

Die sicherste Methode nicht einer Ideologie zu verfallen ist, sich anhand von Sachfragen offen zu entscheiden. Kommt man dann also anhand der vorliegenden/bekannten Fakten zu einem, aus Abwägung und Logik, resultierenden pragmatischen Ergebnis, so sollte man das offen hinnehmen.
Danach halte ich es für ratsam, besagtes Ergebnis noch mit einem allgemein gültigen Korrektiv zu überprüfen. Ein solches Korrektiv wäre für mich etwa das Grundgesetz und die darin enthaltenden grundlegenden Menschenrechte. Natürlich kann es dann im Ergebnis noch immer zu einem Interessenkonflikt kommen, dann nutzt man die Güterabwägung und das Verhältnismäßigkeitsprinzip zu Feinjustierung sozusagen.
So kommt man auch ganz ohne Ideologie zu tragfähigen Ergebnissen.


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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 19:41
@Wolfshaag
Nenns halt Werte.. Aber Werte finden sich in Ideologien wieder.
So baut sich doch jeder seine eigene Ideologie aus seinen Werten... muss ja keine starre Ideologie sein,...kann durchaus flexibel sein.


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Wolfshaag
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 19:45
@Glünggi
Nein, Werte begründen vielleicht eine persönliche Weltsicht, aber keine Ideologie, da eine Ideologie sich eben durch einen, für alle ihr folgenden Ideologen, spezifischen und verbindlichen Dogmatismus charakterisieren.
Das dürfte bei Deiner ganz persönlichen Meinung eher nicht der Fall sein, es sei denn Du bist ein Guru. :D


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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 19:52
@Wolfshaag
Ich glaub wir haben uns hier in Begrifflichkeiten verhakt. Du ziehst halt nur die festgeschriebenen Ideologien in Betracht. Nach klassischem Verständnis des Begriffes "Ideologie."
Ich gebe zu ich weiche den Begriff etwas auf. Aber Weltsicht und Ideologie lassen sich nicht säuberlich trennen.. mMn. Unsere Weltsicht bestimmt welcher Ideologie wir uns öffnen und umgekehrt.
Es entstehen Interessensüberlagerungen.
Naja ... ich hoffe es kommt rüber wie ich es meine :D
Wolfshaag schrieb:es sei denn Du bist ein Guru
Wieso so tief stapeln? :D


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collectivist
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21.09.2015 um 21:11
@Wolfshaag
Es gibt keine ideologiefreie Politik:
Politik ist immer mit Ideologie verbunden, eine unideologische, rein technokratische Politik ist realitätsfremd. Politische Programme basieren auf bestimmten Wertesystemen.[27] Die grundlegenden politischen Ideologien sind Liberalismus (Betonung der Freiheit auf Grundlage der Marktwirtschaft), Sozialismus (Betonung der Gleichheit) und Konservatismus (Betonung von gesellschaftlichen Traditionen).
Wikipedia: Ideologie


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Wolfshaag
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21.09.2015 um 21:26
@collectivist
collectivist schrieb: Es gibt keine ideologiefreie Politik:
Dummes Zeug, sonst würde das nicht unter Deinem Wiki-Link stehen:
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt.
Nebenbei habe ich oben hinreichend begründet, warum man auch ideologiefrei entscheiden und leben kann.
Das aber jemand der sich offen zum Kommunismus bekennt, also ein strammer Ideologe ist, das nicht gelten lassen will, ist natürlich nicht überraschend.
Ich bin mitnichten verfassungsfeindlich. Lediglich das Eigentumsrecht, Produktionsmittel besitzen und andere für sich arbeiten lassen zu dürfen, würde ich abschaffen
Natürlich bist Du ein Verfassungsfeind, wie Deine obige Aussage ganz klar belegt!
Denn das Recht auf Eigentum ist nach Artikel 17 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ein Menschenrecht. Die Eigentumsgarantie ist nach Art. 14 des Grundgesetzes ein elementares Grundrecht und wird auch von Artikel 17 der EU-Grundrechtecharta geschützt.


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collectivist
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21.09.2015 um 21:35
@Wolfshaag
Ich rede von Produktionsmittel. Alles andere wäre ja noch vertretbar. Es kann nicht sein, dass manche (sog. Kapitalisten) über Kapitalakkumulationsinstrumente verfügen und aus den Arbeitnehmern den Mehrwert rausquetschen und sich so auf Kosten der ARbeitskraft anderer Leute bereichern. Die Unternehmen gehören vergesellschaftet in Form von Genossenschaften und kollektiver Selbstverwaltung. Ferner bin ich ein Gegner und Kritiker der Hierarchie, d.h. ich lege besonderen Wert auf individuelle Freiheit. Meine Intention ist die Selbstbestimmung jedes Einzelnen. Du hingegen stellst die Hierarchie, vom Privateigentum an Produktionsmittln ganz zu schweigen, nicht in Frage. Hierarchie und individuelle Freiheit stehen konträr zueinander, aber das merkst nicht einmal, genauso wie die ganzen WIrtschaftslibralen. Letztere hocken i.d.R. in Führungspositionen, so lässt sich die Hierarchie freilich leicht protegieren


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Wolfshaag
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 21:39
@collectivist
collectivist schrieb: Du hingegen stellst die Hierarchie, vom Privateigentum an Produktionsmittln ganz zu schweigen, nicht in Frage.
Vor allem stelle ich die Menschenrechte und das Grundgesetz nicht in Frage! Und genau DAS unterscheidet uns zum Glück! Ende der Diskussion.


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collectivist
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 21:41
@Wolfshaag
Was hat Hierarchie mit dem GG zu tun??
GG Art. 14
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.


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cango
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 21:48
Wolfshaag schrieb:Vor allem stelle ich die Menschenrechte und das Grundgesetz nicht in Frage!
Liest sich im Kontext eher wie Kadavergehorsam..


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cango
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Ideologien etwas unnötiges?

21.09.2015 um 21:51
@Wolfshaag
Blöd finde ich nur, etwas nicht in Frage zu stellen. Sollte der Prozess bei dir erfolgt sein; schön. Aber mich beschleicht halt eher das Gefühl, dass du dich nicht so sorgfältig mit beiden auseinandergesetzt hast.


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