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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

28.02.2018 um 11:48
Neue Zahlen vom Arbeitsmarkt in D

Arbeitsmarkt Februar 2018:

Im Februar 2018 ist die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) auf 6.796.683 Personen angestiegen + 13.787 Personen , das entspricht einer Hilfequote von 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Januar 2018 waren nur 6.782.896 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen). Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Februar 2018 im BA Bericht auf 3.513.829 Personen 7,7 % beziffert. - 1.044 Personen. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III im Februar 2018 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Februar Rekordtief “ von 2.545.936 arbeitslosen Personen beziffert wird. - 24.375 Personen. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 846.102 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf 764.247 BA-X 252 beziffert.

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte
Im Februar 2018 lebten in 3.188.000 Bedarfsgemeinschaften 5.952.000 Personen die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.263.000) und 1.689.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht Februar 2018

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Februar
Tabellenanhang zum Monatsbericht Februar 2018 (Tabelle 1)

844.516 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
4.263.240 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.688.927 Personen Sozialgeld


2.3.7 Hilfequoten
Im Februar 2018 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen. (9,6 Prozent) Quelle: Seite 23 BA Bericht Februar 2018

Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für Februar 2018
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201802/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monats...

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Wer ist wir ?

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

Ein Land mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen in dem die Grundversorgung vieler Bürger, immerhin hat die die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind den Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Von 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Frage, warum benötigt ein Land in dessen Grundgesetz der Sozialstaat verankert ist, mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen, zur Versorgung der Personen rund 16 % (Nachkriegsrekord) der Bevölkerung die in Armut leben oder von Armut gefährdet eigentlich
" 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen sowie Suppenküchen"?


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

28.02.2018 um 22:57
Sybilla schrieb:Wer ist wir ?
"Wir" und "Deutschland" muss man immer mit "Wirtschaft" ersetzen um das gerede der Politiker verstehen zu können. :D
Das ist so eine art Geheimsprache, die muss man sich erstmal ausknobeln.

Die Einkommen sind sowieso immer astronomisch und immer am steigen.
Das ist so als hätte China noch einen Kaiser und jeder Bürger würde im Durchschnitt 10000 Dollar verdienen.
Verschwiegen wird nur, dass der Kaiser von diesem Durchschnitt 99% der Einkünfte hat.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

06.03.2018 um 17:36
Fakenews? – Alternative Fakten? oder doch Wahrheit?

Heute überschlagen sich wieder einmal alle Qualitätsmedien mit der Meldung die wie eine Spam in regelmäßigen Abstädnen immer wieder verkündet wird.

Arbeitsmarkt Zahl offener Stellen erreicht Rekordwert IAB-Umfrage: 1,2 Millionen offene Stellen können nicht besetzt werden - Das deutsche Jobwunder krankt an einem Paradoxon

Wie ist diese Meldung nun tatsächlich einzurennen und sind die Zahlen tatsächlich so wie sie verkündet werden?

In den letzten Tagen beherrschten vermehrt Meldungen steigernder Armut von überfüllten Ausgabestellen der Lebensmittel-Tafeln und temporäre Aufnahmestopps bei mehren Lebensmittel – Tafeln in verschiedenen Städten die Medien.

Tafeln in Not"Wir sind am Limit"
Quelle: Spiegel-Online Montag, 05.03.2018 13:03 Uhr

Somit ist aus psychologischen Gründen eine positive Nachricht notwendig, 1,2 Millionen offene Stellen können nicht besetzt werden, das ist die positive Nachricht.

Kann diese Nachricht im Faktencheck bestehen?

Als erstes fußt diese Zahl auf einer Hochrechnung der repräsentativen Betriebsbefragung einer IAB – Umfrage Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Es handelt sich also um eine Befragung ähnlich des GfK-Konsumklima-Index oder des ifo-Geschäftsklimaindex diese Umfrageerhebungen spiegeln ein Gefühl wieder das sich nicht zwingend mit den tatsächlichen Geschehen decken muss.

Ein Blick in den BA Bericht schafft diesbezüglich mehr Sicherheit der Situation der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht für Februar 2018 auf 764.247 beziffert.
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201802/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201802-pdf.pdf
1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Februar
Tabellenanhang zum Monatsbericht Februar 2018 (Tabelle 1)

Darin sind alle veröffentlichten Stellenangebote enthalten, auch Duplikate also Stellenangebote in mehreren Jobbörsen sowie bereits besetzte aber noch nicht gelöschte Stellenangebote und redundante Stellenangebote von Zeit und Leiharbeitsfirmen. In der Stellenbörse der BA habe ich unlängst einige Stellenangebote gelesen, in denen unterschiedliche Zeit und Leiharbeitsfirma im gleichen Stellenbeschreibungen x offene Stellen (im IT Support, Bürofachkräfte, Betonbauer....) männlich/weiblich in x Großstädten angeboten haben. Diese imaginären Stellenangebote die sich selbstverständlich nicht nur in der Jobbörse der BA befinden sondern in verschieden Jobbörsen und internen Jobbörsen der Zeit und Leiharbeitsfirma multiplizieren, erklärt sich die Große Schwankungsbreite von 1,2 Millionen offene Stellen der IAB Umfrage zur Zahl gemeldeter Arbeitsstellen wird im BA Bericht von 764.247. Aufgrund dieses Sachverhalts des Faktenchecks ist die Zahl der offenen Stellen immer mit einem Fragezeichen zu versehen. Ebenso sollte zunehmend bedacht werden das Leih und Zeitarbeitsfirmen in der Regel keine Fachkräfte ausbilden. Wer sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Zeit und Leiharbeit sät wird Fachkräftemangel ernten. Wie viele Arbeitsstellen tatsächlich zu besetzen sind, ist aufgrund der vielfältigen und nebulösen Möglichkeiten der Veröffentlichung von Stellenangeboten nicht nachvollziehbar

Aufgrund meines Faktenchecks möchte ich die Meldung „Arbeitsmarkt Zahl offener Stellen erreicht Rekordwert“ als Alternative Fakten einordnen. Diese Meldung spiegelt nicht die wahrhaftige Wirklichkeit wieder.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

13.04.2018 um 01:18
Markus Lanz Talkrunde am 12.04.18 Thema Hartz IV - Der Faktencheck

In der Diskussionsrunde war zu hören, das wir in Deutschland auf Vollbeschäftigung zulaufen. Was verstehen diese Herrschaften unter Vollbeschäftigung? Das jede*r irgendwie aus der Statistik gerechnet wird oder das viele in 50 Stundenmonatsverträgen in Job Shearing beschäftigt werden oder das jede*r eine Arbeit hat, von der alle ohne ergänzendes Hartz IV für sich und ihren Familien den Lebensunterhalt finanzieren können. Was ist Vollbeschäftigung? In der DDR gab es Vollbeschäftigung? Auch in Deutschland gab es in den 1950er und 1960 er Vollbeschäftigung nach heutiger Definition auch in den 1970 er und 1980er.

Dann kam wieder das Beispiel des Busfahrers mit 2 Kinder der soviel verdient als eine Hartz IV Familie mit 2 Kinder. Ja ja der Busfahrer schon, aber seine Frau kann auch noch dazu verdienen und das Kindergeld erhält diese Familie zusätzlich
.
Hingegen die Hartz IV Familie mit 2 Kinder nur die Regelsätze für vier Personen + Miete und Nebenkosten erhält das Kindergeld wird zu 100 % angerechnet. Jeder Verdienst/Einkommen innerhalb der Hartz IV Familie wird auf das ALG II angerechnet.

Und die Fabelei von 1,2 Mio offenen Stellen durfte natürlich auch nicht fehlen, selbst der BA ist nur ein Bestand von 778.158 gemeldeter Arbeitsstelle inklusive Mehrfachzählungen und Datenredundanzen bekannt. Von Mehrfachzählungen und Datenredundanzen haben diese Herrschaften offensichtlich noch nichts gehört. Seit 18 Jahren schreibe ich Monat für Monat eine umfangreiche Analyse der Zahlen des BA – Berichts, offensichtlich kann ich damit nicht in die Blase vordringen, in der diese Medienmenschen leben.

Oder diese Herrschaften sprechen absichtlich von alternativen Fakten.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

27.04.2018 um 12:06
April Rekord nur noch 6.617.138 Personen im Leistungsbezug
April - Rekord nur noch 4.241.443 Personen müssen Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen


„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Wer ist wir ?

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

Ein Land mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen in dem die Grundversorgung vieler Bürger, immerhin hat die die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind den Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Von 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.


Arbeitsmarkt im April 2018:

Im April 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) im BA Monatsbericht auf 6.617.138 Personen beziffert die Hilfequote bleibt unverändert bei 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.Die Zahl der Unterbeschäftigten, für April 2018 beträgt laut BA Bericht 3.353.847 Personen 7,4 % .
Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für April ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „April Rekordtief “ von 2.383.752 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] Der Rückgang hauptsächlich im Bereich des ALG I hingegen die Empfänger von ALG II/Sozialgeld nur marginal gesunken sind. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 849.602 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im April BA Bericht mit 784.206 Stellen BA-X 251 erfasst .

Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für April 2018

https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201804/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monats...

2.3.8 Hilfequoten

2.3.8 Hilfequoten Im April 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,6 Prozent).31 9,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,8 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,4 Prozentpunkte) und Personen (-0,3 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen. Das Risiko, hilfebedürftig zu sein, ist für verschiedene Haushaltsformen sehr unterschiedlich. Im Dezember 2017 waren – aktuellere detaillierte Werte liegen nicht vor – von den Haushalten Alleinstehender 11,9 Prozent hilfebedürftig. Die Hilfequote bei Alleinerziehenden-Haushalten lag bei 35,3 Prozent, bei Partnern mit Kindern dagegen nur bei 7,7 Prozent.

*31 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 23 BA Bericht April 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte
Im April 2018 lebten in 3.166.000 Bedarfsgemeinschaften 5.925.000 Personen die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.241.000) und 1.683.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht April 2018

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht April
Tabellenanhang zum Monatsbericht April 2018 (Tabelle 1)

Im April 2018 waren "nur noch" 6.617.138 Personen im Leistungsbezug SGB II/III allerdings schwankt diese Zahl trotz sich verändernder Demographie und vermehrten Eintritt in Rente (Altersarmut) je nach Jahreszeit seit Jahren um die Marke von 7 Millionen Personen. Von einen Rekord oder einer signifikanten Veränderung ist noch nichts zusehen zudem viele Personen nur den Rechtskreis vom SGB II zur Altersgrundsicherung wechseln..

692.471 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
4.241.443 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.683.224 Personen Sozialgeld

Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 7,8 %


1.4.6 Unterbeschäftigung
In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.

Quelle: Seite 15 BA Bericht April 2018

Rekordbeschäftigung?

Als erwerbstätig gelten, alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, geringfügig Beschäftigte, Soldaten) oder als Selbstständige beziehungsweise als mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben beziehungsweise in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehen. Also auch Personen in Elternzeit. Ebenso wird die Zahl der Erwerbstätigen durch den späteren Renteneintritt Geburtsjahrgang 1953 Altersrente 2018 mit 65 Jahre + 7 Monat

Wie ist das, mit der wunderbaren Vermehrung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen?

Gemeldete Arbeitsstellen

In der Stellenbörse der BA habe ich unlängst ein Stellenangebot gelesen in dem eine Zeit und Leiharbeitsfirma im üblichen Muster 150 offene Stellen im IT Support männlich/weiblich in Großstädten angeboten hat. Wenn ich diese imaginären Stellenangebote lese die sich natürlich in den verschieden Jobbörsen und bei unterschiedlichen Zeit und Leiharbeitsfirma multiplizieren. Aufgrund dessen ist die Zahl der offenen Stellen immer mit einem Fragezeichen zu versehen. Ebenso sollte zunehmend bedacht werden das Leih und Zeitarbeitsfirmen in der Regel keine Fachkräfte ausbilden. Wer sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Zeit und Leiharbeit sät wird vermutlich sehr bald Fachkräftemangel ernten.

Also nahezu Vollbeschäftigung? Ja regional sind vielleicht nahezu alle irgendwie oft nur in Maßnahmen oder Teilzeit beschäftigt, allerdings nicht in Vollbeschäftigung. Beschäftigung bedeutet oft Arbeit in Armut.

In vielen Medienberichten der „Qualitätsmedien“ herrscht wieder einmal eine rosa rote „Pippi Langstrumpfwelt“ gemalt so wie sie der herrschenden Nomenklatur gefällt.
Die niedrige Arbeitsteiligkeit und die höchste Beschäftigung seit..... bla bla blub und wie sieht die Welt in der Realität der Wirklichkeit der Bürger aus?

Die höchste Kinderarmut im Nachkriegsdeutschland. Die höchste Armuts- und Armutsgefährdung quote im Nachkriegsdeutschland. Die Zahl der Menschen in Altersarmut wächst unaufhörlich und bedrohlich an. Die schön gemalte Welt gibt es nur in der Statistik und in vielen Medie (siehe in das Büchlein die Zahlentrickser von Gerd Bosbach Jens Jürgen Korff ) die Statistik wird einfach so gestaltet das sie der herrschenden Nomenklatur das erwünschte bestätigt. Ein Blick auf die Haushaltsansätze des Bundesministerium für Arbeit und Soziales von 2014 – 2017 zeigt sehr deutlich auf das die Kosten in eine andere Richtung deuten als die Statistiken vom Arbeitsmarkt.

2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt

Quellen der Zahlen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75833/umfrage/ausgabenstruktur-im-bundeshaushalt/
https://www.bundeshaushalt-info.de/fileadmin/de.bundeshaushalt/content_de/dokumente/2017/soll/epl11.pdf

Des einen Erfolg ist des anderen Armut.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht April 2018 von Sybilla am 27.04.18 --- 11 Uhr 30 erstellt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

30.05.2018 um 10:30
„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Wer ist wir ?

Lisa Fitz - ich sehe was was du nicht siehst!

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt.

Aber eben auch eine Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, die den Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Trotz alledem wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit in einem Mai seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen sondern als „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Mai 2018:

Im Mai 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung) im BA Monatsbericht auf 6.575.141Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt wie seit Monaten unverändert bei 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Darunter im ALG I 668.217 Personen in ALG II 4.225.308 Personen und in Sozialgeld 1.681.616 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.285.966 Personen 7,1 %
. Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Mai 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Mai Rekordtief “ von 2.315.487 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] Der Rückgang hauptsächlich im Bereich des ALG I hingegen die Empfänger von ALG II/Sozialgeld nur marginal gesunken sind. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 855.918 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im April BA Bericht mit 792.637 Stellen BA-X 253 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Mai
Tabellenanhang zum Monatsbericht Mai 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201805/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monats...


1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.

Quelle: Seite 17 BA Bericht Mai 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im Mai 2018 lebten in 3.152.000 Bedarfsgemeinschaften 5.907.000 Personen die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.225.000) und 1.682.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 24 BA Bericht Mai 2018

2.3.7 Hilfequoten

Im Mai 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,5 Prozent).32 9,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,8 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,5 Prozentpunkte) und Personen (-0,4 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.

*32 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 25 BA Bericht Mai 2018

Den Schwerpunkt der Diskussion möchte ich im Monat Mai auf die daraus resultierende Gefahr der Altersarmut lenken.

Drohende Altersarmut in Deutschland: Beängstigende Studie! So extrem stürzen deutsche Renten ab - Die aktuelle Studie "Pensions - The next leg of the crisis" (auf Deutsch: "Die Rentenversicherung – Die nächste Etappe der Krise") der Privatbank Berenberg

Welche Hausaufgaben muss unsere Regierung in Berlin erledigen, dass nicht Millionen Menschen die jeden Tag früh aufgestanden sind und den ganzen Tag schwer gearbeitet haben, nach eintritt in den schwer verdienten Ruhesand, von Altersarmut bedroht werden?

Mein Vorschlag zur Diskussion gestellt.

Ich denke eine deutliche Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ist zur Altersgrundsicherung ohne staatliche Hilfen zwingend geboten. Ebenso eine moderate Anhebung der Rentenbeiträge wobei die „Sandwichgeneration“ also Personen die zum einem ihre Kinder versorgen und zum anderen für ihre pflegebedürftigen Eltern betreuen , nicht überfordert werden dürfen. Hinzu kommt die allgemeine ToDo-Liste an die regierenden die Pflege neu und besser zu organisieren, kostenfreie Kita Plätze..., und die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, ….

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht Mai 2018 von Sybilla am 30.05.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

29.06.2018 um 11:04
Hurra Hurra Hurra

Juni Rekord nur noch 6.544.989 Personen im Leistungsbezug (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung)

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Wer ist wir ?

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Lisa Fitz - ich sehe was was du nicht siehst!

Aus aktuellen Anlass möchte ich auch das Abschiedslied von Lisa Fitz für Frau Merkel verlinken.

Lisa Fitz - Abschied für Angela Merkel - Goodbye Angela Merkel

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem Juni seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juni 2018:

Im Juni 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.544.989 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Darunter im ALG I 660.496 Personen in ALG II 4.205.751 Personen und in Sozialgeld 1.678.742 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.240.406 Personen 7,1 %
. Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Juni 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Juni Rekordtief “ von 2.275.787 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] (vorläufig und hochgerechnet) 850.700 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im Juni 2018 BA Bericht mit 805.213 Stellen BA-X 254 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Mai
Tabellenanhang zum Monatsbericht Juni 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201806/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monats...


1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.

Quelle: Seite 16 BA Bericht Juni 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im Juni 2018 lebten in 3.134.000 Bedarfsgemeinschaften 5.884.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.206.000) und 1.679.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht Juni 2018

2.3.7 Hilfequoten

Im Juni 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,5 Prozent).29 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.
Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,5 Prozentpunkte) und Personen (-0,4 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.

*32 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 23 BA Bericht Juni 2018

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?

Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht Juni 2018 von Sybilla am 29.06.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

31.07.2018 um 12:57
Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessere Statistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018

Ein Land in dem im Gleichklang vieler Medien und der Nomenklatur der Herrschenden ein robuste Konjunktur auf dem Weg zur „Fast-Vollbeschäftigung“ gibt. Hat der US – Präsident Donald Trump doch recht, wenn er twittert das in Deutschland Statistiken aufgehübscht werden? Hören wird in den „Qualitätsmedien doch des öfteren Fake News?“

Ein Blick auf die Fakten schafft Transparenz.

Juli Rekord nur noch 6.551.574 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
(ohne Asylleistungen, Altersgrundsicherung sowie Personen in Sozialhilfe nach SGB XII)

Die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind, hat einen historischen Höchststand und Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Es gibt 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen in denen der Grundbedarf an Lebensmittel abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende.

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu.

STUDIE - Soziale Spaltung in deutschen Städten nimmt zu

Quelle: Handelsblatt online 23.05.2018 - 16:27 Uhr

Trotz alle dem, wird die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt und der niedrigsten Arbeitslosigkeit, in einem juli seit xx Jahren verkündet. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl der Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen, sondern die „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Als in den 1980ern mehr als Zwei Millionen Personen arbeitslos waren ( erfasst wurden alle Personen von 15 bis 65) alle anderen hatten auskömmliche Arbeit. Es gab genau null Tafeln, weil diese nicht benötigt wurden. Massenarbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juli 2018:

Im juli 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.551.574 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 704.684 Personen in ALG II 4.176.309 Personen und in Sozialgeld 1.670.581 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.257.990 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für juli 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „Juli Rekordtief “ von 2.324.746 Personen an.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es 811.107 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im juli 2018 BA Bericht mit 822.582 Stellen BA-X 256 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 48 BA Bericht juli
Tabellenanhang zum Monatsbericht juli 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201807/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201807-pdf.pdf


1.4.6 Unterbeschäftigung Zur Erklärung ….

In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.Im Juli belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 3.258.000. Gegenüber dem Vormonat hat sie um 21.000 oder 1 Prozent zugenommen.

Quelle: Seite 17 BA Bericht Juli 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im Juli 2018 lebten in 3.111.000 Bedarfsgemeinschaften 5.847.000 Personen, die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.176.000) und 1.671.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 23 BA Bericht Juli 2018

2.3.7 Hilfequoten

Im Juli 2018 bezogen (9,4 Prozent) Haushalte in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende. 9,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,7 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter.

*29 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 24 BA Bericht Juli 2018

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere? Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht juli 2018 von Sybilla am 31.07.18 --- 10 Uhr 30 erstellt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

30.08.2018 um 13:03
August Rekord nur noch 6.499.643 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
(ohne Asylleistungen) in Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gab es laut destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

Arbeitsmarkt im August 2018:

Im August 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII mit 6.499.643 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte bleibt unverändert bei 7,6 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 698.530 Personen in ALG II 4.139.381 Personen und in Sozialgeld 1.661.732 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Augus 2018 beträgt laut BA Bericht 3.236.078 Personen 7,0 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für August 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „August Rekordtief “ von 2.350.876 Personen an.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es in der Sommerferienzeit 762.769 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im August 2018 im BA Bericht mit 827.758 Stellen BA-X 252 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht August 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht August 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201808/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monats...


Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht August 2018 von Sybilla am 30.08.18 --- 12 Uhr erstellt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

26.09.2018 um 11:03
Sybilla schrieb am 29.06.2018:Aus aktuellen Anlass möchte ich auch das Abschiedslied von Lisa Fitz für Frau Merkel verlinken.
Das muss ja eigentlich auch nicht sein, unten der Beitrag bei Psiram über Lisa Fitz und dieses Video, und noch ein paar andere Stellungnahmen dazu.

https://www.psiram.com/de/index.php/Lisa_Fitz
Video "Ich sehe was was du nicht siehst"
Im Januar 2018 lud Heiko Schrang (bekannter Sympathisant des Reichsbürgers Adrian Ursache) für sein "erwachtes Publikum" ein 5-Minuten-Video mit der Demoversion des Songs "Ich sehe was was du nicht siehst" von Lisa Fitz bei Youtube mitsamt Liedtext hoch. Das Video war unter anderen Schrang-Videos wie etwa "Planen Eliten Bügerkrieg in Deutschland?", "Lügen über Chemtrails: ARD/ZDF entlarven sich" oder "RFID Chip für jeden geplant?" eingeordnet. Beim Besuch der Webseite wird der Leser auch auf Buchtitel wie "Die Souveränitätslüge" ("Deutschland ist eine Firma") oder "Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen" (Bilderberger, Kennedy usw.) aufmerksam gemacht. Später lud auch Oliver Janich das Video bei Youtube hoch.

Der Songtext enthält die in der rechten deutschen Szene gängige Verschwörungstheorie einer vage definierten, weltweiten "Machtelite", welche die Welt insgeheim regiere. Fitz nennt die Namen „Rothschild, Soros, Rockefeller und Consorten“ und bezieht sich unmissverständlich auf die in der Trutherszene populäre Behauptung, eine geheime Elite plane ein Bevölkerungsreduktionsprogramm:

"Es gibt sowieso zu viele Esser / ohne die Vielen geht's den Wenigen besser... Gierige Männer, Mördergreise, / spielen vom Tod die böse alte Weise, / reißen im Fallen die halbe Welt mit sich, / wach auf und handle – lass dich nicht im Stich."
Am anderen Stellen des Liedes offenbart sie eine pauschale Ablehnung von Freimaurern. Das Lied geriet in deutschen Medien in die Kritik. Fitz wurde vorgeworfen, antisemitische Verschwörungstheorien zu verbreiten. In einem Interview mit dem Rottaler Anzeiger entgegnete Fitz der Kritik unter anderem: "... ich will das Recht haben, auch jüdische Familien der Hochfinanz zu kritisieren, wenn sie sich falsch verhalten."[7] Bei dieser Gelegenheit übernahm sie auch Heiko Schranks Behauptung einer zukünftigen "Verchipung" der Bevölkerung mit RFID-Chips.

Schrang nannte das Fitz-Video "zensurgefährdet". Janich schloss sich dem an und meinte, das "sensationelle" Video werde wohl zensiert werden, womit beide offenbar eine Anzeige wegen Volksverhetzung meinten. Über eine solche Anzeige oder eine Form von "Zensur" ist jedoch bislang nichts bekannt geworden (Stand: August 2018). Laut Janich habe das Lied "das Zeug, zum Lied des (noch viel zu kleinen) Widerstands zu werden". Die neurechte Monatsschrift "eigentümlich frei" von André F. Lichtschlag hingegen bezeichnete das Lied als "harmlos" und widmete der Kritik daran einen langen Artikel.

Lisa Fitz war schon im April 2017 und im Dezember 2016 als Talk-Gast bei "SchrangTV" aufgetreten. Ihr Auftritt aus dem Jahr 2017 trägt den Titel "Lisa Fitz: Die ganze Geschichte ist eine einzige Kette von Verschwörungen".

Als Christoph Kastius ihren Song lobte, schrieb Lisa Fitz bei facebook:

"Eben entdeckt: „ICH SEHE WAS“ in Englisch & Russisch!! Danke, Christoph Kastius! Das kleine Lied macht sich auf die Reise. ????? Die nächsten Tage dann auf ITunes & Amazon zum Download - die CD muss noch warten. ZEITNOOOT!"
Später verschwand ihr Kommentar ohne Begründung. Offenbar weiß sie inzwischen etwas mehr über die Person, die ihren Song gelobt hatte.
http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/antisemitismus-lisa-fitz-und-die-drachenreiter-der-rothschilds-a-1438304
Die Kabarettistin Lisa Fitz gibt die Alles-Checkerin. Leider spielt sie mit ihrem neuesten Stück auf der Klaviatur der Rechten und setzt auf Provokation durch Verschwörungstheorien. Die Kolumne.
https://www.focus.de/regional/muenchen/muenchen-lisa-fitz-wirrer-song-voller-verschwoerungstheorien_id_8380019.html
Kaum ist es um Xavier Naidoo und seine BRD-GmbH-Verschwörungstheorien etwas ruhiger geworden, macht Lisa Fitz das nächste Fass auf: "Ich sehe das, was du nicht sehen willst / weil du blind bist - und lieber shoppst und chillst", heißt es in der ersten Strophe ihres neuen Songs.
In den 18 folgenden erklärt sie dann, was man gemeinhin als die "Neue Weltordnung"-Verschwörungstheorien kennt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

28.09.2018 um 11:54
Neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?

September Rekord der BA Monatsbericht für September 2018 verkündet nur noch 6.390.596* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat oder in Nordkorea.

Schwerpunkt in diesem Monat Konjunkturprogramm der EZB

Aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab, in der die Bürger leben?

Nicht die Agenda 2010 stabilisiert die deutsche Wirtschaft sondern das Konjunkturprogramm der EZB.

Das Konjunkturprogramm der EZB ( EZB-Anleihekäufe erreichen ein Volumen von 2,5 Billionen Euro gepaart mit der jahrelangen 0 Zins Politik der EZB sorgten diese „Sondermaßnahmen der EZB“ in den letzten Jahren für ein moderates Wirtschaftswachstum in Deutschland. Allerdings nehmen die Ungleichgewichte der Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks zu. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins kontinuierlich auf 2,25 Prozent angehoben. Die EZB hält nach wie vor an der Null Zins Politik für alle Kreditgeschäfte fest. Ein übriges Risiko für das „Wachstum“ der deutschen Wirtschaft ist die US Amerikanische Handels- und Zollpolitik.

Anteil der Leiharbeiter auf Rekordhoch

Das aktuelle Thema in diesem Monat der gefühlte Fachkräftemangel:

So führen uns Politiker und Lobbyisten in die Irre Das Märchen vom Fachkräftemangel

2. Teil: Das Limo-Beispiel

Quelle: manager magazin

Also Fachkräfte fehlen, das ist zutreffend vor allem aber weil in der Vergangenheit zu wenige Fachkräfte ausgebildet wurden oder die Arbeitsbedingungen nicht attraktiv sind. Das heißt wem Fachkräfte fehlen der muss ausbilden oder die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten.

Ein Blick in den BA Arbeitsmarktbericht für September 2018 zeigt das hohe Potential von Fachkräften die jederzeit aus- und weitergebildet werden können.

Arbeitsmarkt im September 2018:

Im September 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.390.596 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte bleibt unverändert bei 7,6 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 659.548 Personen des weiteren 4.083.346 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.647.702 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für September 2018 beträgt laut BA Bericht 3.169.646 Personen 6,9 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für September 2018 ist in de Statistik des BA offiziell auf ein „September Rekordtief “ von 2.256.473 Personen gesunken.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es 809.582 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im September 2018 im BA Bericht mit 833.835 Stellen BA-X 257 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht September 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht September 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201809/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201809-pdf.pdf


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

30.10.2018 um 10:41
Hurra Hurra Hurra

Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
Warum verlieren eigentlich die Parteien der Mini Groko laufend bei Landtagswahlen mehr als 10 %

"Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...

Oktober Rekord, der BA Monatsbericht für Oktober 2018 verkündet nur noch 6.333.355* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im Oktober 2018:

Im Oktober 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.333.355 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % hochgerechnet. Darunter in ALG I 653.616 Personen des weiteren 4.040.454 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.639.285 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Oktober 2018 beträgt laut BA Bericht 3.141.837 Personen 6,8 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Oktober 2018 ist in de Statistik des BA offiziell auf ein „Oktober Rekordtief “ von 2.203.851 Personen gesunken. Vorläufig und hochgerechnet + 50.000 gibt es 859.239 (809.582 im September) Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Oktober 2018 im BA Bericht mit 823.900 Stellen BA-X 252 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Oktober 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht Oktober 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201810/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monats...

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde mit Quellzahlen des BA Bericht Oktober 2018 von Sybilla am 30.10.18 --- 10 Uhr 20 erstellt.

Na ja so toll ist der Arbeitsmarkt gar nicht, wenn der Arbeitsmarkt im Detail betrachtet wird.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

29.11.2018 um 10:39
Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt nach der „Wiedervereinigung“

Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
Warum verlieren die Parteien der Mini Groko bei Landtagswahlen fortwährend mehr als 10 %

und warum steigt der Haushaltsposten für Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahr für Jahr an?

2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2018 werden rund 139,2 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2019 werden rund 145,3 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeplant

Quellen der Zahlen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75833/umfrage/ausgabenstruktur-im-bundeshaushalt/
https://www.bundeshaushalt-info.de/fileadmin/de.bundeshaushalt/content_de/dokumente/2017/soll/epl11.pdf

und auch 2019 wieder einmal ein kräftiges Plus im Haushalt

Mehr Geld für Hartz-IV Größter Einzelposten im Haushalt ist weiterhin der Etat für Arbeit und Soziales, der im kommenden Jahr 145,3 Milliarden Euro umfasst und um etwa 4,4 Prozent steigt (2018: 139,2 Milliarden Euro)....

"Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...

November Rekord, der BA Monatsbericht für November 2018 verkündet nur noch 6.307.105* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im November 2018:

Im November 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.307.105 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % hochgerechnet. Darunter ALG I erhalten 671.585 Personen des weiteren 4.006.234 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.629.286 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für November 2018 beträgt laut BA Bericht 3.135.096 Personen 6,8 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für November 2018 ist in de Statistik des BA um 17.742 Personen offiziell auf ein „November Rekordtief “ von 2.186.109 Personen gesunken. Allerdings ist die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik vorläufig und hochgerechnet innerhalb des Monats November um 19.113 Personen auf 891.547 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik angestiegen. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im November 2018 im BA Bericht mit 807.032 Stellen BA-X 252 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht November 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht November 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201811/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201811-pdf.pdf

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Na ja so toll ist der Arbeitsmarkt gar nicht, wenn der Arbeitsmarkt im Detail betrachtet wird.
2.186.109 Personen sind offiziell arbeitslos 891.547 in Maßnahmen mehr als 1.000.000 in Zeitarbeit und sehr viele in prekärer Teilzeitbeschäftigung.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Bericht November 2018 von Sybilla am 29.11.18 --- 10 Uhr 20 erstellt.


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

04.01.2019 um 10:47
Ich wünschen allen Lesern ein gesundes neues Jahr 2019

Herz statt Hartz, viele Personen müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten müssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (rackern und stempeln)

Aber die Medien rufen wie von der neoliberalen Nomenklatur erwünscht im Chor Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt seit der „Wiedervereinigung“ in manchen Medien gibt es nach mehr Superlativen, aber wie immer sehe ich hinter die multimedial gleich klingende Erfolgsmeldung.

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

Gustave Le Bon


Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
Warum verlieren die Parteien der Mini Groko bei Landtagswahlen fortwährend mehr als 10 %

und warum steigt der Haushaltsposten für Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahr für Jahr an?

2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2018 werden rund 139,2 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2019 werden rund 145,3 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeplant

Quellen der Zahlen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75833/umfrage/ausgabenstruktur-im-bundeshaushalt/
https://www.bundeshaushalt-info.de/fileadmin/de.bundeshaushalt/content_de/dokumente/2017/soll/epl11.pdf

und auch 2019 wieder einmal ein kräftiges Plus im Haushalt

Mehr Geld für Hartz-IV Größter Einzelposten im Haushalt ist weiterhin der Etat für Arbeit und Soziales, der im kommenden Jahr 145,3 Milliarden Euro umfasst und um etwa 4,4 Prozent steigt (2018: 139,2 Milliarden Euro)....

"Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...

Dezember Rekord, der BA Monatsbericht für Dezember 2018 verkündet nur nach November mit 6.307.105* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) steigt die Zahl im Dezember auf 6.339.723 Personen die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte sinkt nach Berechnungen der BA von 7,4 % auf 7,3 % Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im Dezember 2018:

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im Dezember 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.339.723 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,3 % hochgerechnet. Darunter ALG I erhalten 705.103 im BA Bericht November waren es 671.585 Personen des weiteren 4.004.842 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.629.778 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Dezember 2018 beträgt laut BA Bericht 3.162.467 Personen 6,9 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Dezember 2018 ist in de Statistik des BA offiziell auf ein „Dezember Rekordtief “ von 2.209.546 Personen gesunken. Allerdings befinden sich 889.793 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Dezember 2018 im BA Bericht von 807.032 Stellen im November auf 781.326 Stellen im Dezember gesunken der BA-X hingegen ist von 252 auf 253 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Dezember 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht Dezember 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201812/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201812-pdf.pdf


Zu Beachten ist die Zählweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezählt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts für Dezember 2018 verfasst. Autorin ist Sybilla am 04.01.19 --- 10 Uhr 20


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Aktuelle Analysen und Bewertung der Lage am Arbeitsmarkt

06.01.2019 um 00:06
Viele Medien verkünden in einer konzertierten Aktion Monat für Monat neue Rekordstände vom deutschen Arbeitsmarkt. Hingegen der Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom rund 122,0 Milliarden € im Jahr 2014 obwohl die Statistik der BA einen enormen Abbau der Arbeitslosigkeit und Rekordbeschäftigung ausweist, bis zum Jahr 2019 eine exorbitant hohe Steigerung auf 154,3 Milliarden € ausweist. Also in einem Zeitraum in dem die Arbeitslosigkeit in der BA Statistik erheblich gesunken ist steigen die Ausgaben im gleichen Zeitraum im Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales exorbitant an. Ein Grund dafür ist sicherlich das den Rückgang der Arbeitslosigkeit nur gibt wenn Arbeitslosigkeit im Sinne dess § 16 SGB III definiert wird, so vermeldet die offiziellen Statistik des Pressedienst der BA für Dezember 2018 ein „Dezember Rekordtief “ von 2.209.546 Personen. Allerdings wird die Zahl der Unterbeschäftigten arbeitslosen, für Dezember 2018 IM BA Bericht auf 3.162.467 Personen beziffert. Die Zahl der erwerbsfähige Leistungsberechtigten ist mit 4.004.842 Personen in ALG II/Hartz IV sehr weit von der vermeldeten Rekordwerten entfernt. Zusätzlich erhalten 705.103 Personen ALG I und 1.629.778 Personen Sozialgeld.
Das erklärt zwar einen Teil des Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales aber nicht die aktuelle Steigerung für das Jahr 2019 von 6,1 Milliarden Euro. Die Rekordbeschäftigung spült ja auch Rekordeinnahmen in die Sozialkassen der GKV und GRV auch darin kann dieser Anstieg nicht gründen.

In der Tagesschau vom 4.Januar 2019 wurde vermutlich das "Geheimnis" der Kostenexplosion im Haushalt für Arbeit und Soziales gelüftet.

Der Verursacher der enormen Ausgabensteigerung ist augenscheinlich ein Neues Jobprogramm für Langzeitarbeitslose also eine kreative Gestaltung des Arbeitsmarktes durch staatlich Lohnzuschüsse (Subventionen) an Arbeitgeber.

Jobcenter sollen ab 2019 geeignete Langzeitarbeitslose identifizieren und an Arbeitgeber vermitteln, die mit den Betroffenen Arbeitsverträge für zunächst fünf Jahre abschließen. So lange soll der Job gefördert werden können. Der Lohnkostenzuschuss soll in den ersten beiden Jahren 100 Prozent betragen und dann um zehn Prozentpunkte jährlich sinken.

Das ist des Rätsels Lösung der "kostenfreie" 0 € Arbeitnehmer für Arbeitgeber (der wie im Schlaraffenland für Arbeitgeber von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert wird)
In den ersten beiden Jahren sogar zu 100 % im dritten Jahr zu 90 % im vierten zu 80 % und im fünften zu 70 % Somit sind neue Rekorde am Arbeitsmarkt möglich, die Gewinne der Unternehmer steigen weiter an, und der Michl und die Michaela die jeden Tag früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten, zahlen diese Zeche.


Na ja bei Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel müssten viele Arbeitgeber die Stellen auch ohne staatliche Förderprogramme und Subventionen besetzen. Ein Langzeitarbeitsloser kostest pro Monat ca. 1000 € einer dieser subventionierten Arbeitsplätze (Tariflohn) locker das doppelte oder dreifache je nach Ausprägung des Arbeitsplatzes + Lohnkosten des "betreuenden" Mitarbeiter des Jobcenter, den dieser ist inklusive vorgehen. Zumindest haben Arbeitgeber damit eine Perspektive auf kostenfreie Arbeitnehmer für zwei Jahre im dritten fallen dann 10 % Lohnkosten an im vierten 20 % und im fünften 30 % (der Rest wird ja von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler bezahlt - der 0 € Arbeitnehmer ein uralter Traum der Arbeitgeber wird wahr). Verzehrter Wettbewerb ist eine der Folgen. Firma A eines EU Landes außerhalb D muss für seinen Arbeitnehmer "normal" zahlen, Firma B in D arbeitet mit einen Arbeitnehmer der von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert wird. Als Arbeitgeber der davon profitiert, Politiker oder Mitarbeiter der BA würde ich dass auch als gute Idee einstufen.

Das erinnert mich wieder einmal an den Kobra-Effekt

Hingegen die Perspektive für Langzeitarbeitslose mutmaßlich wieder einmal auf die Dauer der Förderung begrenzt ist, denn dann wird der nächste Langzeitarbeitslose mit Förderung eingestellt - Kobra-Effekt.

Ein wirklich gutes aber sehr teures Arbeitsbeschaffungsprogramm ist das Förderprogramm für die Mitarbeiter der BA, denn diese "betreuen" ja durch den gesamten Förderungszeitraum, haben also aufgrund dessen eine langjährige Arbeitsplatzgarantie und diese wird auch von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert. Ob das Programm dann die erwünschte Effekte einer Weiterbeschäftigung erfüllt, ist mehr als fraglich, denn der Kobra-Effekt wird dies in vielen Unternehmen verhindern.

Ich denke bei Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel wäre es bei weitem sinnvoller und effektiver das Prinzip Fordern und Fördern für den veränderten Arbeitsmarkt weiterzuentwickeln, dass heißt die Förderung der Qualifizierung der "älteren" Langzeitarbeitslosen zu Fachkräften und dann die Forderung an die Arbeitgeber diese zu Tariflohn einzustellen. (Der Wettbewerb würde dadurch nicht verzehrt)

Natürlich ist das Förderprogramm das jetzt umgesetzt wird, für Arbeitgeber das bessere Konzept sie bekommen zum Teil sehr gut ausgebildete aber eben "ältere" Langzeitarbeitslose aufgrund der Förderung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler als 0 € Arbeitnehmer quasi wie im Schlaraffenland geschenkt, hingegen die Forderung an Langzeitarbeitslose ergeht sich in diese Arbeitsverhältnisse auf Zeit einzufühlen. Aber wir wissen ja was nichts kostet, ist auch nichts wert.

Das beste Konzept des Subsidiaritätsprinzip ist immer die Qualifizierung im besonderen bei akuten Fachkräftemangel, dass ist das beste für "ältere" Langzeitarbeitslose, die dann den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt ohne weiteres schaffen können. Ohne exorbitant teure, langwierige und bürokratisch, personalintensive Förderprogramme die auf Kosten der Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren und in den Wettbewerb und den Markt eingreifen. Der Langzeitarbeitslose wird nicht als mündiger vollwertiger Bürger/Arbeitnehmer geachtet, er wird auf Kosten der Solidargemeinschaft der Steuerzahler zum Objekt des Leistungsträgers "Langzeitbetreuung" und des Arbeitgebers.

Die Lohnkosten werden weitgehend über fünf Jahre (siehe oben) sozialisiert, die Gewinne der Unternehmen die durch die Wertschöpfung oder die Dienstleistung des geförderten Arbeitnehmers generiert werden können ohne Probleme vom Unternehmen privatisiert werden. Somit wird eine „Arbeits-Welt“ erschaffen die ich nicht gutheißen möchte.


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