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Subventionen für die Milchbauern

67 Beiträge, Schlüsselwörter: Industrie, Subventionen

Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 15:48
Naja die Russlandboykott konnte ja keiner Ahnen.

Und China wurde eben übeschätzt.

Wie ich hier schon schrieb. Wenn wir nur von der Harten Kriterien reden, dann sollte man den Markt sich bereinigen lassen indem man "pleite" gehen lässt.

Will man hingegen eine bestimmte Struktur oder Sonstige Bedingunge bzgl Milchwirtschaft und Milchvieh aufrecht erhalten sollte man es entsprechend begründen oder dem Steuerzahel plausibel machen.


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 15:49
@Fedaykin

Klar fallen die Preise durch Überangebote...dazu tragen halt auch die Angebote aus dem Ausland bei. Und es gibt Länder die mit 20 - 30cent pro Liter halt besser zurechtkommen als die Bauern hier. Und grenznahe Molkereien nehmen halt wenn möglich die günstigen Preise...


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 15:53
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensmittel-unter-milchmaedchen-1.3008155-2

Ein recht guter komentar, der auch Doors Belustigung über den Milchexperten aufgreift.

Milch ist reltaiv Intransparent für den Kunden. Er weiß gar nicht ob er Nachhaltig kauft oder nicht.


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 16:02
canales schrieb:Klar fallen die Preise durch Überangebote...dazu tragen halt auch die Angebote aus dem Ausland bei. Und es gibt Länder die mit 20 - 30cent pro Liter halt besser zurechtkommen als die Bauern hier. Und grenznahe Molkereien nehmen halt wenn möglich die günstigen Preise...
Minimal, die Erzeugerpreise sind eben meitens Teuerer als in Deutschland.


Alle Statistiken zeigen doch eher das Deutschland "Täter" denn "opfer" ist bzgl Milchpreisentwicklungen.

Deutschland war 2015 Nettoexporteru in Milch.

http://www.milchindustrie.de/marktdaten/aussenhandel/


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 16:16
@Fedaykin

Grundsätzlich halte ich es für Klug, eine gewisse Anzahl an Bauern notfalls zu subventionieren.
Alleine aus dem Grund, dass eine gewisse Selbstversorgung für den Fall der Fälle, sicher gestellt ist.

Laut deiner Statistik wären dass höchstens 1/4 der Milchproduzenten.

Weißt du zufällig wie viel Milch Russland importiert hat ?


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 16:22
@Fedaykin

Die Erzeugerpreise sind günstiger...hier mal umgerechnet in Rappen.
Aber mit der Abschaffung der Quote wurde halt überall mehr produziert...
Interessant wäre das Verhältnis Einfuhr-Ausfuhr in den letzten Jahren...um zu sehen wie sich das entwickelt hat.
Spielen halt mehrere Faktoren eine Rolle.
Die Preisspanne bewegte sich dabei nach Erhebungen des polnischen Statistikamtes je nach Region zwischen 101,19 ZL/hl (25,8 Rp./kg) und 120,23 ZL/hl (30,6 Rp./kg).
http://sb-new.gutknecht-informatik.com/politik--wirtschaft/kampf-um-milchpreis/polen-milchpreis-unter-druck-23625.html

War aber schon absehbar...
Derzeit beeinträchtigen die hohen Milchpreise die Rentabilität der Milchverarbeiter. Nach einer moderaten Entwicklung im 1. Halbjahr erreichten sie im August 2013 einen Höchststand. Branchenkenner gehen davon aus, dass Polen von der Abschaffung der Quote profitieren wird, auch wenn dies zu größeren Preisschwankungen führen dürfte.
http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=polen-exportiert-mehr-milchprodukte,did=924612.html


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 16:34
@EvilParasit

Ja, gut, wir reden ja erstmal eh nicht über die gesamte Landwirtschaft, noch über die Gesamte Milchwirtschaft.

Die Zahlen zeigen ja eben das wir weit von der Selbstversorgung entfernt sind im Sinne von Überrproduktion.

Eben, 1/4 der Produktion wäre also im Sinne von "Autarkie" interessant.



Hier zumindest Fiskal

http://www.agrarheute.com/news/russland-groesster-importeur-butter-kaese

nicht ganz Frisch, aber ausreichend bzgl. präsanktionell


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 16:41
canales schrieb:Die Preisspanne bewegte sich dabei nach Erhebungen des polnischen Statistikamtes je nach Region zwischen 101,19 ZL/hl (25,8 Rp./kg) und 120,23 ZL/hl (30,6 Rp./kg).
Tja ich hatte hier einen ausführliche PDF bzgl Milchwirtschaft mit Polen.

Polen kann weder große Mengen noch preislich wirklich den Deutschen Markt beeinflussen.

Vor allem wenn wir jetzt noch Rohmilchtransport miteinberechnen. Das geht gelegentlich in der Grenzregion.
Interessant wäre das Verhältnis Einfuhr-Ausfuhr in den letzten Jahren...um zu sehen wie sich das entwickelt hat.
Spielen halt mehrere Faktoren eine Rolle.
t
Folge meinem Link der Milchwirtschaft.

natürlich kommt das Überangebot zustande wenn ein Quotenmarkt wieder dem Angebot und Nachfrage überlässt. Allein man muss eben dann auch durchziehen und den Markt Bereinigen.


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 17:51
EvilParasit schrieb:Vielleicht braucht es auch einfach wieder normale Kühe, welche halt nicht Turbo-gezüchtet sind, und auch keine 36L Milch/Tag liefern
Ah, also die 3 Liter Kuh, äquivalent zum Auto. :D

mfg
kuno


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pere_ubu
ehemaliges Mitglied

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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 18:04
alternativlösung: ein milchsee , analog zum butterberg.


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tic
ehemaliges Mitglied

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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 18:04
quidni schrieb:Gibt es weitere Beispiele wie wir unsere Industrie unterstützen können?
wie wäre es mal mit unütze Ausgaben streichen/unsere Kohle nur für Deutschland und seine Bürger aus geben, was dann übrig bleibt kann dann für die Deutsche Industrie verwendet werden.

aber Sorry, ich weiß, es bleibt ein Traum, die EU/unsere Politik will unser Level ja senken... von Top zu scheiße damit "alle gleich sind.


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 18:17
@tic

Welche unnützen Ausgaben willst Du denn streichen?
Bzw. willst Du auf die jährlichen Gewinne von 37 Milliarden € für Deutschland verzichten seit der Einführung des Binnenmarktes in Europa?
Hat sich auf fast eine Billion summiert seit 1992...


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tic
ehemaliges Mitglied

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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 18:34
das ja auch nix unnützes..


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Subventionen für die Milchbauern

31.05.2016 um 23:46
@quidni
quidni schrieb:endlich, ich hatte schon befürchtet, dass es keine Solidarität mehr mit unseren Landwirten geben würde.
Warum sollte es diese Solidarität geben? "Unsere Landwirte" ernähren uns schon lange nicht mehr.

Auch in der Landwirtschaft gilt Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot höher als die Nachfrage, sinkt der Preis.
Das ist das kleine Einmaleins der Marktwirtschaft, die wir nicht erst seit letzter Woche haben.
Sicherlich spielen der Wegfall der Milchquote und die Abnahmemenge von Russland eine Geige, aber kaum einer der Milchbauern reagiert darauf.

Ich lebe auf dem Land, um uns herum wachsen fast nur Raps und Mais, und die gehen in die Biospritproduktion bzw. in die neuen Biogasanlagen, die in den letzten Jahren überall aus dem Boden schießen. Natürlich von der EU subventioniert.
Die Mär der fleißigen Bauern, die Land und Leute ernähren, gibt es nicht mehr.
Wenn die EU morgen beschließen würde, dass es auf Rosen Subventionen gibt, dann hätten wir im nächsten Jahr flächendeckend blühende Landschaften, was ja der Herr Kohl 1989 auch versprochen hat. ;)


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quidni
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Subventionen für die Milchbauern

01.06.2016 um 09:38
Das Wort Solidarität ist hier fehl am Platze.

Die Subventionen die fliessen werden bestimmt ohne Angaben von Gründen. Diejenigen, die Solidarität zeigen sollen (Steuerzahler), werden doch gar nicht gefragt.

Weder der Nutzen der dadurch erzielt werden soll noch der Schaden der für andere dabei entsteht wird genannt.


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Subventionen für die Milchbauern

01.06.2016 um 09:47
DiePandorra schrieb:Auch in der Landwirtschaft gilt Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot höher als die Nachfrage, sinkt der Preis.
Das ist das kleine Einmaleins der Marktwirtschaft, die wir nicht erst seit letzter Woche haben.
Das ist natürlich grundsätzlich richtig. Die Frage bei Subventionen ist aber, ob man aus einer starren Korrelation von Angebot und Nachfrage ausbrechen möchte, z.B. um Produkte nicht zu verlieren, die zwar aktuell nicht gewinnbringend verkauft werden können, die aber grundsätzlich erhalten werden sollen, u.a. für den Fall, dass die Zeiten sich ändern.
DiePandorra schrieb:Die Mär der fleißigen Bauern, die Land und Leute ernähren, gibt es nicht mehr.
Auch der Bauer wird darauf hinwirken, seinen Ertrag zu maximieren (jedenfalls wenn er davon leben muss). Deswegen steuern Subventionen ja auch das Angebot.


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Subventionen für die Milchbauern

01.06.2016 um 09:53
DiePandorra schrieb:Warum sollte es diese Solidarität geben? "Unsere Landwirte" ernähren uns schon lange nicht mehr.
Stimmt, essen gibt es im Supermarkt.
DiePandorra schrieb:Ich lebe auf dem Land, um uns herum wachsen fast nur Raps und Mais, und die gehen in die Biospritproduktion bzw. in die neuen Biogasanlagen, die in den letzten Jahren überall aus dem Boden schießen
Sicher? Bedenke die Regelungen bzgl Anbau für Biogasanlagen.
DiePandorra schrieb:Die Mär der fleißigen Bauern, die Land und Leute ernähren, gibt es nicht mehr.
wirst du nicht belegen können, wenn wir Wochenarbeitszeiten und Verwertung des Anbaus näher betrachten.


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Subventionen für die Milchbauern

08.06.2016 um 14:45
Die Milchbauern werden von den Produktionsfirmen im Preis gedrückt.

Ich schlage vor, der Gesetzgeber verpflichtet die Produktionsfirmen, auf ihre Verpackung zu schreiben, wie viel Cent pro Liter der Betrieb an die Bauern bezahlt, dann könnte der Verbraucher entscheiden, welche Milch er nimmt.

Warum wird das nicht umgesetzt?


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Subventionen für die Milchbauern

08.06.2016 um 14:49
@The_saint
The_saint schrieb:Warum wird das nicht umgesetzt?
Weil dann vermutlich ein Heer von Anwälten dagegen klagt bis zum Verfassungsgericht falls notwendig.
Müsste außerdem EU-weit geschehen.
Als Nächstes müsste dann bei jedem Preis stehen wer wie viel daran verdient...


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Subventionen für die Milchbauern

08.06.2016 um 20:31
wenn die"monopolstellung" einiger Handelsunternehmen,eingedämmt werden würde,bräuchte es auch keine Subventionen!
so wird doch das Pferd von hinten aufgezäumt! ein fass ohne boden!


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