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Mehr Zuwanderung!? 200.000 als Ober- oder Untergrenze

Mehr Zuwanderung!? 200.000 als Ober- oder Untergrenze

25.02.2017 um 00:58
Arbeitsmarktforscher schlagen Alarm: Deutschland braucht höhere Zuwanderung

Deutschland braucht eine deutlich höhere Nettozuwanderung, um das bisherige Arbeitskräfteniveau von rund 46 Millionen Menschen bis 2060 zu halten. Das haben Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) ergeben.

Bleibe es in den nächsten Jahrzehnten bei dem langjährigen Durchschnitt von 200.000 Zuwanderern, werde die Arbeitskräftezahl auf unter 40 Millionen sinken, teilte das IAB in Nürnberg mit. Dabei sei schon die weiter steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und der Älteren berücksichtigt. Der Rückgang werde sich vor allem ab 2030 bemerkbar machen.
http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/zahl-der-arbeitskraefte-koennte-deutlich-sinken-arbeitsmarktforscher-schl...

mehrere Aspekte sind  unter dem thread-titel diskussionswürdig, zB.:

brain-drain
aus den ärmsten Ländern der Welt, um unseren Wohlstand zu sichern: ist das zeitgemäß? ist das gerecht?
Vernünftigerweise sollte die Bundesrepublik in Bildungseinrichtungen vor Ort investieren, um junge Leute auszubilden, ihnen Sprachkenntnisse vermitteln und anschließend die besten auswählen.
*

wieviel Zuwanderung wollen Wirtschaft und Politik wirklich?

was geschieht mit den vielen jungen, aber gering gebildeten und gering/kaum qualifizierten Zuwanderern aus dem Bereich der Asylbewerber?

200.000 Seehofer will die 200.000 Grenze - die Wirtschaft will sie auch
die Obergrenze von 200.000 sind für den einen die Grenze der Zumutbarkeit, für die anderen sind 200.000 Zuwanderer die Untergrenze. Unterhalb dieser Grenze würde Deutschlands Wirtschaft darben und damit der Wohlstand der Gesamtbevölkerung schrumpfen.

wie wird der Wunsch der deutschen Wirtschaft nach mehr Arbeitsmigration in den ärmeren Ländern der Welt aufgenommen und verstanden?

Rückblick:

im März 2015 konnte man noch lesen, dass Deutschland jährlich 500.000 Zuwanderer braucht.
Deutschland braucht in den nächsten Jahrzehnten jedes Jahr im Schnitt mehr als eine halbe Million Zuwanderer, wenn es die Zahl der Arbeitskräfte und sein Sozialsystem bis zum Jahr 2050 stabil halten will. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

  "" Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit Deutschland als Einwanderungsland auch für Drittstaatler attraktiver wird ""
https://www.welt.de/politik/deutschland/article138826896/Deutschland-braucht-500-000-Zuwanderer-pro-Jahr.html

im Laufe des Jahres kamen bekanntlich  rund 890.000 Asylbewerber.

was man seltener liest:

es kamen im gleichen Zeitraum 685.485  (Arbeits)Migranten allein aus  EU Ländern  nach Deutschland

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/freizuegigkeitsmonitoring-jahresbericht-2015.pdf?__bl...
Nach Angaben des Ausländerzentralregisters (AZR) sind  im Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2015 insgesamt 1.810.904 ausländische Staatsangehörige nach Deutschland zu- und
568.639 abgewandert
Nettozuwanderung 2015 (nur die Menschen mit Aufenthaltstitel, Menschen im laufenden Asylverfahren oder solche, die 2015 noch keinen Asylantrag stellen konnten, sind unberücksichtigt) :
+1.242.265 Personen


nachdem man durch das ganze Jahr 2016 hindurch beschäftigt war, die Menschenmassen des Jahres 2015 unterzubringen, mit Wohnplätzen zu versorgen, sie mit deutscher Sprache, aber auch mit  GEsetzen und Regeln vertraut zu machen darf man nun,

2017 wieder lesen:
Deutschland braucht mehr Zuwanderung

CSU und CDU streiten erbittert über eine Obergrenze für Flüchtlinge. Der leidige Konflikt verschleiert, dass Deutschland eigentlich viel mehr Immigranten ins Land holen müsste als früher - aus eigenem Interesse. ...

Nötig wäre ein Migrationsgeschehen wie 2014: Damals kamen knapp 1,5 Millionen Menschen nach Deutschland, 914 000 gingen fort; der Zuwanderungssaldo lag bei 550 000 Menschen,
*


wesentlich wichtiger sind mMn folgende Betrachtungen:
Bis 2014 stammten die Zuwanderer überwiegend aus anderen europäischen Ländern. In den nächsten Jahrzehnten jedoch stehen Polen, Spanien oder Rumänien vor ähnlichen demografischen Herausforderungen wie Deutschland. Es gibt dort schlicht und einfach immer weniger Menschen, die zu uns kommen könnten.

Die Zuwanderer der Zukunft müssen deshalb aus Weltregionen mit hohen Geburtenüberschüssen kommen - aus Indien, Pakistan und Afrika -, aus Ländern mit größerer kultureller Distanz und schlechterem Bildungssystem. Entsprechend aufwendig wird die Integrationsleistung für beide Seiten: für Immigranten und Ansässige
.
*


Frage daher:

sind sich Politik und Wirtschaft eigentlich überhaupt im Klaren, welche gesellschaftlichen Verwerfungen sie in anderen Ländern und in Deutschland hervorrufen?

Deutschland hat die Arbeitsmärkte in Südeurop (billig+willig) bereits annähernd leergefischt.

mit einiger zeitlicher Verzögerung stehen nun die ärmeren Länder Europas vor der Frage: Einwanderung ja/nein und wenn ja, wieviel und von woher.

Während in Deutschland und Brüssel bereits über eine KernEU nachgedacht wird, um die leergefischten Länder wieder abzuhängen :(


Mein Fazit:

die gesellschaftliche Debatte muss sich endlich darum drehen, dass wir unseren Wohlstand nicht endlos in die Höhe schrauben können und deswegen in letzter Konsequenz massiv in das Bevölkerungsgefüge von Dutzenden Ländern eingreifen. Ich muss nicht die Wahl zwischen 40 Sorten Milch haben im Supermarkt.

Die gesellschaftlichen Verwerfungen und die ökologischen Schäden weltweit sind mMn. ein zu hoher Preis für unser hoch konsumorientiertes Leben.


ich freue mich auf eine angeregte und anregende Diskussion zum Thema!

Zitate und zum Einlesen:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/wanderungsmonitoring-2015.pdf?__blob=publicationFile
besonders Seite 9

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/wanderungsmonitoring-2014.html?nn=2080452

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/freizuegigkeitsmonitoring-jahresbericht-2015.pdf?__bl...

*
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-braucht-mehr-zuwanderung-eine-kolumne-von-henrik-mueller-a-1129045...


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25.02.2017 um 01:15
Wer sagt überhaupt, dass wir in 40 Jahren noch 40 Mio Arbeitskräfte brauchen? Es wird doch alles automatisiert und rationalisiert ...
Ich gehe davon aus, dass in 40 Jahren alle einfachen Arbeiten von Robotern verrichtet werden ...

Alle Prognosen, die über 10 Jahre hinausgingen, waren sowieso immer falsch ...


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25.02.2017 um 01:24
Ein Leerfischen von anderen EU-Ländern sehe ich übrigens nicht.
In Spanien bekommen z.B. junge Hochschulabsolventen kaum eine Chance, den Beruf zu ergreifen. Die sollen mal ihre Arbeitsmarktstruktur in Ordnung bringen (in Rumänien läuft zudem viel nur mit Korruption und Vetternwirtschaft).

In Polen wächst die Wirtschaft ja immerhin und die Löhne steigen auf ein vernünftiges Niveau ... Aber das dauert noch, bis das Land für die eigenen gut ausgebildeten Leute attraktiver ist als andere ...

Die sollen ihr eigenes Land in Ordnung bringen, dann laufen ihnen nicht die Arbeitskräfte weg (viele kommen ja irgendwann auch wieder zurück) ... Immer noch besser, wenn sie hier arbeiten, als dass das Potential in der Arbeitslosigkeit verkümmert ...


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25.02.2017 um 01:36
@Issomad
ich war im vergangenen Jahr in Rumänien.

in der Gegend, wo ich war bekam ich von Einheimischen zB zu hören, dass viele Firmen händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften suchen, aber keine mehr bekommen.
manchmal bekommen sie ein paar junge Idealisten aus dem Ausland, auch Deutsche. (ich konnte das naturgemäß nicht überprüfen. Die Dame mit der ich darüber sprach ist politsch in der Region sehr engagiert.)

ich sah überwiegend ältere (ü50) und alte Menschen (ü75), sowie viele ganz junge Menschen und Frauen mit kleinen Kindern. Aber aus der Generation der fitten zwischen 25- und 50 war erkennbar ein Unterschied zu der Zeit vor ca 10 Jahren. Alle weg. Du glaubst, dass Land besteht nur noch aus ganz jungen und ganz alten Menschen.


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25.02.2017 um 01:47
@lawine
Die Gründe sind unterschiedlich, warum die Menschen das Land verlassen. In Rumänien und Polen ist es so, weil das Lohnniveau zu niedrig ist. Dann sollen sie eben mehr Geld zahlen, wenn sie ihre Arbeitskräfte halten wollen ...

In Spanien hingegen gibt es eine Arbeitslosenquote der unter 30jährigen von über 40%. Da bekommen junge Absolventen nicht mal die Chance, in die Arbeitswelt reinzukommen ...
Da kann man auch verstehen, dass Hunderttausende das Land verlassen ...

Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland hypnotisch alle Menschen zu sich ruft. Wer seine Heimat verlässt, der wird schon schwergewichtige Gründe dafür haben und macht das nicht aus Jux und Dollerei ... Man kann diese Leute auch nicht in ihrem Land einsperren oder aus Deutschland aussperren, das entspräche nicht der freiheitlich-orientierten EU ...


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25.02.2017 um 01:55
Issomad schrieb:Die Gründe sind unterschiedlich, warum die Menschen das Land verlassen. In Rumänien und Polen ist es so, weil das Lohnniveau zu niedrig ist.
stimmt.
Issomad schrieb:Dann sollen sie eben mehr Geld zahlen, wenn sie ihre Arbeitskräfte halten wollen ...
leicht gesagt. innerhalb D gibt es im 28. Jahr nach dem Mauerfall immer noch unterschiedliche Rentenhöhen und unterschiedliche Verdienste. im öffentlichen Dienst (Tarifverträg der Länder unterteilt in Ost und West...) und in der Wirtschaft.


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25.02.2017 um 07:44
lawine schrieb:in der Gegend, wo ich war bekam ich von Einheimischen zB zu hören, dass viele Firmen händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften suchen, aber keine mehr bekommen.
Ich war auch mal in Rumänien - man wollte mich dort sogar anwerben (Schweizer Firma mit Niederlassung).
Die qualifizierten MA bekommen dort Mindestlohn ca. 260€, die Auswanderung kann ich nachvollziehen, z.B. im Supermarkt sind die Lebensmittel teuerer wie hier.


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25.02.2017 um 09:18
@Corky

So lange in Rumänien die Korruption noch so stark ist und man gut bezahlte Jobs nur gegen "Bakschisch" erhält, wird der Zuzug in andere EU-Länder anhalten.


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25.02.2017 um 09:57
ZUnächst sollte man Zuwanderung klar trennen vom Asyl und Flüchtlingen.

Weiterhin sollte man auch bedenken, das die Welt nicht Statisch ist. (Ein Fehler der schon bei den GAstarbeitern gemacht wurde)

Zuwanderung war bisher immer ausgericht auf den "Gegenwärtigen Arbeitsmarkt"

Wenn man einigen Studien zur Industrie 4.0 glauben mag und in "absehbarern" Zeiträumem 50% der Berufsbilder verschwinden sollte man auch sowas schon Berücksichtigen.

Dann sollte man auch bei Einwanderungen darauf achten möglichst Kompatible Kulturen einwandern zu lassen.

Heißt in unserem Fall ist EU Ausland auf alle Fälle vorzuziehen.


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25.02.2017 um 10:09
Fedaykin schrieb:ZUnächst sollte man Zuwanderung klar trennen vom Asyl und Flüchtlingen.
...und von Einwanderung in Sozialsystemen wegen den Sozialsystemen - das ist doch was immer zu Diskussionen führt.
Fedaykin schrieb:Dann sollte man auch bei Einwanderungen darauf achten möglichst Kompatible Kulturen einwandern zu lassen.
Wer seine Sektenvorschriften über das GG stellt, muss aufgeklärt werden.


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25.02.2017 um 11:04
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Heißt in unserem Fall ist EU Ausland auf alle Fälle vorzuziehen.
Hängt m.E. stärker von der Bildung als von der Herkunft ab.
Es wird bei einem Einwanderungsgesetz auch nicht nach Herkunft beurteilt werden, sondern nach den beruflichen Fähigkeiten.
Dieses Gesetz wird auch nicht die EU betreffen, sondern die Staaten außerhalb der "Freizügigkeitsregion". 


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25.02.2017 um 11:37
Bildung sicherlich, aber da ist selbredent weil wir keine Tellerwäscher oder dergleichen als Zuwanderer brauchen, bzw die irgendwan Problematisch werden.

Dennoch sieht man in allen Ländern mit Zuwanderung wie wichtig es ist eine Kulturelle Kompatibilität zu haben, sonst entstehen immer wieder Konflikte.


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25.02.2017 um 12:14
Natürlich braucht Deutschland Zuwanderung. Diese muss aber gesteuert werden. Also nur Leute reinlassen die bestimmte Kriterien erfüllen. Mit Merkels Flüchtlingspolitik wird man gar nichts erreichen. 
Eine Obergrenze darf es also nur für gering qualifizierte Migranten bzw "Flüchtlinge" geben. 


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n3ji
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25.02.2017 um 13:58
lEigentlich brauchen wir die Zuwanderung doch nur für den Rentenbaum oder? In Zukunft werden doch, durch die weitere Automatisierung und Digitalisierung, mehr Jobs wegfallen als entstehen.

Beispiel Adidas: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Adidas-bald-wieder-Made-in-Germany-article17769641.html
Möglich wird das Projekt durch die Fortschritte bei der Automatisierung. Gefertigt werden die Schuhe fast ausschließlich von Robotern. Zusammen mit der Oechsler AG hat Adidas eine 4600 Quadratmeter große Fertigung für die kommerzielle Serienproduktion gebaut.
Also braucht das System doch die Zuwanderung, weil es sonst nicht mehr funktioniert und nicht die Wirtschaft.

Was wir bald bräuchten wäre eine Abgabe in die Sozialversicherungen für automatisch erstellte Erzeugenisse. Die Abgabe würde das bisherige System unterstützen und hätte den Vorteil, dass das System nicht auf eine Zuführung von Außen angewiesen ist (Verringerung der Abhängigkeit).


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Hatori
ehemaliges Mitglied

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Mehr Zuwanderung!? 200.000 als Ober- oder Untergrenze

25.02.2017 um 14:06
Die arbeitslosen Jugendlichen in Deutschland würden auch gerne ausgebildet werden. Dann gäbe es noch 'n paar Arbeiter zusätzlich.


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25.02.2017 um 14:08
Issomad schrieb:Wer sagt überhaupt, dass wir in 40 Jahren noch 40 Mio Arbeitskräfte brauchen? Es wird doch alles automatisiert und rationalisiert ...
Ich gehe davon aus, dass in 40 Jahren alle einfachen Arbeiten von Robotern verrichtet werden ...

Alle Prognosen, die über 10 Jahre hinausgingen, waren sowieso immer falsch ...
Es sind ja nicht nur Arbeitskräfte ohne Zuwanderung würde unsere Bevölkerung im Moment sinken und gleichzeitig überaltern. Ich persönlich bin durchaus dafür die Gesamtbevölkerung in Deutschland zu reduzieren, da wir zu den bevölkerungsreichsten Ländern gehören. Im Moment würde dies automatisch passieren wenn die Zuwanderung nicht ausreicht, um die jetzige Bevölkerung zu halten benötigen wir Zuwanderung. Allerdings würde ein absenken auch gleichzeitig unsere Position in Europa reduzieren und natürlich auch unser BIP und unseren Staat eben mit dem Thema Überalterung aussetzen bzw. weiterer Probleme.


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25.02.2017 um 14:31
Objektiv wird sich wohl keine vernünftige Zahl festlegen lassen. Je nach Perspektive von 500K+ bis hin zur Minuszuwanderung ist alles argumentierbar. Ich für meinen Teil lege den Fokus in erster Linie auf kulturelle Verträglichkeit und erst dann auf wirtschaftliche Begehrlichkeiten. Bunte Zuwanderung der Zuwanderung willens hat D schon zur Genüge versucht.


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25.02.2017 um 14:38
Nein, Einwanderung für Zahlenspielereien ist Nutzlos-

Und Deutschland ist nicht wirklich Bevölkerungsreich.


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25.02.2017 um 17:02
@Hatori
Hatori schrieb:Die arbeitslosen Jugendlichen in Deutschland würden auch gerne ausgebildet werden. Dann gäbe es noch 'n paar Arbeiter zusätzlich.
Scheint eher an fehlender Motivation zu liegen...
Immer weniger junge Menschen in Berlin entscheiden sich für eine betriebliche Ausbildung. Gut jeder dritte Betrieb konnte nach einer IHK-Umfrage im vergangenen Jahr seine Lehrstellen nicht besetzen. So viele waren es noch nie. Der Grund dafür soll fehlende Motivation bei den Bewerbern sein. Zwei Monate vor Beginn des neuen Lehrjahres weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) darauf hin, dass im vergangenen Jahr 37 Prozent aller befragten Ausbildungsbetriebe ihre Lehrstellen nicht besetzen konnten. So viele waren es den Angaben zufolge noch nie. Diese Entwicklung ging aus einer aktuellen Umfrage der IHK Berlin hervor.

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2016/07/ausbildungsplaetze-berlin-unbesetzt.html


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25.02.2017 um 17:27
canales schrieb:Gut jeder dritte Betrieb konnte nach einer IHK-Umfrage im vergangenen Jahr seine Lehrstellen nicht besetzen. So viele waren es noch nie. Der Grund dafür soll fehlende Motivation bei den Bewerbern sein.
Es dürfte sich auch unter den Jugendlichen rumgesprochen haben, das nach der Ausbildung in den meisten Fällen für lau bezahlt wird. Man nicht übernommen wird oder für einen Mindestlohn arbeitet und  noch zusätzlich Stütze beantragen muß. Ich denke, die Teenis kennen auch die Statistiken und möchten nicht ihren ganzen Verdienst für Miete ausgeben und dann noch nach Feierabend arbeiten gehen. Wir haben zuviele Mio. Beispiele. Die Industrie trägt für ihren Nachwuchs selbst die Verantwortung jammert aber immer gerne.
Ist aber auch ein Politikversagen mangels Wohungsbau. Rot-Grün hat hier in München ganze Arbeit geleistet und nur energetisches Sanieren vorangetrieben, damit Wohnraum unbezahlbar wurde.

Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben, aber das würde hier den Rahmen sprengen.


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