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Wird in Deutschland zu viel reguliert, besteht zu viel Bürokratie?

343 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesetze, Gericht, Bürokratie, Regelungen, Klagen, Regulierungen

Wird in Deutschland zu viel reguliert, besteht zu viel Bürokratie?

13.01.2019 um 20:12
Tussinelda schrieb:und wenn man nicht klagen würde, dann gäbe es keine Prinzipienreiterei?
wer redet denn von gar nicht klagen? Gibts denn wieder nur "alles oder nichts"?

Ich schrieb die ganze Zeit von bestimmten Situationen, wo man mal evtl. bissel flexibel sein könnte.
Tussinelda schrieb:Und wenn etwas passiert, das falsch ist oder man als falsch empfindet, dann kann man dagegen vorgehen, man kann klagen, protestieren, Unterschriften sammeln etc.
und das nützt auch in jedem Falle, z.B. in solch einer Situation?
Optimist schrieb:Nun mal noch ein konkretes Beispiel, was selbst du ja vermutlich nicht okay findest:Das Gesetz besagt dass jemand abzuschieben ist und zerrt ein Mädchen aus der Schule
... wenn der "Amtsschimmel wiehert", bin ich mir sicher, da kann man gar nichts dagegen machen.
Und es sollten mMn eben in bestimmten Situation Ausnahmen möglich sein, ohne dass man erst dafür kämpfen muss.
Tussinelda schrieb:Es wird sowieso nicht immer alles so prinzipientreu gehandhabt, wie es Dir erscheint
da leben wir anscheinend in 2 verschiedenen Welten ... und das meine ich jetzt völlig ernst. Vielleicht wird im Osten einiges prinzipientreuer gehandhabt ....
... in manchen Lebensbereichen, in allen auch nicht, das ist schon klar, z.B. wenn es um Korruption geht (nun sag mir bitte nicht, sowas gäbe es in D nicht oder ich soll das beweisen).
Tussinelda schrieb:Es gibt nämlich immer auch Spielraum, Gesetze werden so oder so ausgelegt etc.
ja das weiß ich, in manchen Bereichen gibts Ermessensspielraum. Aber solche Situationen meinte ich nicht (ich hatte ja Beispiele gebracht, wo es diesen nicht gibt)

Ich kann ja noch mal ein anderes bringen:
Wenn jemand nicht ordentlich genug Schnee beräumt hat und jemand rutscht deswegen aus, dann kann derjenige den Hausbesitzer verklagen.
Das finde ich falsch.
Soll nun wirklich Allen die Eigenverantwortung abgenommen werden sich geeignete Schuhe anzuziehen?
Mir selbst schon passiert, bin ausgerutscht, weil ich dummerweise sehr glatte Schuhe an hatte. Das passiert mir nicht wieder. Ich hab jetzt welche, mit denen rutsche ich nicht mal auf Eis.
Soll also niemand mehr aufpassen müssen nur weil Winter ist ... wo doch jeder weiß, dass man da vorsichtiger gehen muss (im Park oder Wald weiß es doch auch jeder).

Und wie ich schon schrieb: nichts dagegen, dass es die Pflicht gibt Schnee zu beräumen und Sanktionen wer es nicht macht.
Mir widerstrebt es nur, dass man als Fußgänger völlig aus der Verantwortung rausgenommen wird und man klagen kann.
Wenn jemand z.B. beräumt hatte und es schneit weiterhin sehr (man kann ja nicht erwarten dass ein Hausbesitzer rund um die Uhr beräumt und ab einer gewissen Gradzahl nützt auch Salz nichts mehr), dann muss man ohnehin aufpassen, kann sich nicht auf sein Glück verlassen, dass einem nichts passiert.


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Dennis75
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13.01.2019 um 20:33
@Optimist
Es gibt berufene Autoritäten die dir zustimmen.
https://www.welt.de/print-welt/article669663/Wir-haben-einfach-zu-viele-Gesetze.html

Ich behaupte mal, es gibt Länder die mit weniger überleben müssen und können...
http://www.klartext-jura.de/2016/07/08/wie-viele-deutsche-gesetze-gibt-es/

Hey kannst du dich noch an das hier erinnern?
https://www.merkur.de/bayern/bayern-lichtet-schilderwald-2687710.html
Da wollte doch der Seehofer endlich mal den Schilderwald lichten, es war in dem Jahr wo ich Fahrlehrer geworden bin.
Da war das ein großes Thema das für reichlich Erheiterung gesorgt hat.

Die Maßgabe war: So viele Schilder weg wie möglich, alles unnötige ausmisten, nur das übrig lassen was wirklich gebraucht wird
für die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Dann hat erstmal eine Expertenkommission ein Jahr lang das Ganze gründlich untersucht.
Ergebnis: Am Ende hatte Bayern 20% oder so mehr Schilder...
:D :D :D


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13.01.2019 um 20:40
Dennis75 schrieb:Da wollte doch der Seehofer endlich mal den Schilderwald lichten
ja, das hatte ich damals auch mitbekommen
Dennis75 schrieb:Die Maßgabe war: So viele Schilder weg wie möglich, alles unnötige ausmisten, nur das übrig lassen was wirklich gebraucht wird für die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Dann hat erstmal eine Expertenkommission ein Jahr lang das Ganze gründlich untersucht.Ergebnis: Am Ende hatte Bayern 20% oder so mehr Schilder...
ja ja - nicht zu fassen - :D :D genau solche Dinge gehen mir gehörig auf den Zeiger.
Dazu kann man nur sagen Schildbürgerei - im wahrsten Sinne des Wortes. :)
Dennis75 schrieb:es war in dem Jahr wo ich Fahrlehrer geworden bin.
das ist ja klasse, da kann ich dich per PN gleich mal was fragen. :)


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Dennis75
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13.01.2019 um 20:45
Optimist schrieb:Dazu kann man nur sagen Schildbürgerei
*Prust* Schade dass mir das nicht eingefallen ist.

Ansonsten: Über 4500 Bundesgesetze und -verordnungen, plus das Vielfache dessen an Landesgesetzen und Landesverordnungen.
Darunter z.B. das komplizierteste und umfangreichste Steuerrecht der Welt. Plus tausende EU-Richtlinien.

Ich versteh nicht wie die Leute überlebt haben als es das in der Menge noch nicht gab...


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13.01.2019 um 20:46
Dennis75 schrieb:Ich versteh nicht wie die Leute überlebt haben als es das in der Menge noch nicht gab...
erstens das.
Das nächste, auf manch Ämtern merke ich, dass die Sachbearbeiter z.T. selbst nicht mehr durchsehen (aber kann man ihnen auch nicht übel nehmen, wenn alle paar Wochen neue Verordnungen reinflattern :) )


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Dennis75
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13.01.2019 um 20:51
https://www.gegen-hartz.de/news/die-haelfte-der-hartz-iv-bescheide-sind-falsch
Ein Richter geht offenbar von über 50% falsch ausgestellter Hartz-IV-Bescheide aus.
Meine ganz persönliche Erfahrung deckt sich da ungefähr mit (ich war auch mal Kunde bei denen).
Daher kann ich verstehen, dass du diesen Eindruck hast.


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13.01.2019 um 21:00
Dennis75 schrieb:Daher kann ich verstehen, dass du diesen Eindruck hast.
In einem Fall hatte ich sogar nicht nur diesen Eindruck, sondern ich musste tatsächlich mal einer Sachbearbeiterin erklären, wie ein Paragraph zu verstehen ist (es ging um den Bundesfreiwilligendienst in Verbindung wenn man noch einen Nebenjob hat) - sie gab mir dann auch recht.
Da hatten die sich doch sogar zu ihren Ungunsten vertan. Es sind eben auch oft so komplizierte und manchmal auch etwas zweideutige Formulierungen - kein Wunder wenn da jemand nicht durchsieht bzw. fehlinterpretiert oder was übersieht.

Es wurde ja schon manchmal gefordert, das alles etwas verbraucherfreundlicher zu formulieren, aber bis jetzt hat sich da noch nichts getan.


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14.01.2019 um 08:30
Optimist schrieb:Und wie ich schon schrieb: nichts dagegen, dass es die Pflicht gibt Schnee zu beräumen und Sanktionen wer es nicht macht.
Mir widerstrebt es nur, dass man als Fußgänger völlig aus der Verantwortung rausgenommen wird und man klagen kann.
Wenn jemand z.B. beräumt hatte und es schneit weiterhin sehr (man kann ja nicht erwarten dass ein Hausbesitzer rund um die Uhr beräumt und ab einer gewissen Gradzahl nützt auch Salz nichts mehr), dann muss man ohnehin aufpassen, kann sich nicht auf sein Glück verlassen, dass einem nichts passiert.
kein Mensch wird aus seiner Verantwortung genommen. Und Salz ist sowieso größtenteils verboten.
Kannst Du hier mal nachlesen:
https://www.test.de/Winterdienst-Wann-Mieter-und-Eigentuemer-Schnee-schippen-muessen-4780083-0/
Einmal Schippen pro Tag ist oft zu wenig
Damit zwei Fußgänger mit Kinder­wagen oder Einkaufs­taschen aneinander vorbeipassen, legen die Satzungen auch fest, auf welcher Breite die Bürger­steige zu räumen sind. Üblich sind – je nach Kommune – 1 bis 1,50 Meter. Privatwege wie der Zugang zur Haustür müssen auf einer Breite von etwa einem halben Meter schnee­frei sein. Und das dauer­haft. Einmal schippen pro Tag ist daher oft zu wenig.

Wie oft muss geräumt werden?
Der Schnee ist unver­züglich nach Beendigung des Schnee­falls, bei anhaltendem Schnee­fall mehr­mals in angemessenen Zeit­abständen zu beräumen. Bei Schnee- und Eisglätte ist unver­züglich nach ihrem Entstehen der Winter­dienst durch­zuführen.

Welche Streu­mittel sind erlaubt
Der Bundes­gerichts­hof hat entschieden: Bei einem starken Schnee­fall sind Anlieger mehr­mals pro Tag in der Pflicht (BGH, Az. VI ZR 49/83). Dann heißt es: räumen und streuen. Als Streu­gut sind Sand, Asche oder Splitt erlaubt. Salz ist in den meisten Satzungen der Kommunen verboten. Rück­stände von Streu­mitteln und Schmutz­ablagerungen sind zu entfernen, sobald es getaut hat........
Fußgänger müssen vorsichtig sein
Die Gerichte urteilen zwar höchst unterschiedlich, wie weit die Verantwortung des Einzelnen in jedem konkreten Fall geht, doch eines ist klar: Weder Eigentümer noch Mieter können und müssen rund um die Uhr für alle Eventualitäten vorsorgen. Fußgänger, die blind darauf vertrauen, stets und über­all einen makellos geräumten Gehweg vorzufinden und selbst im tiefsten Winter auf hohen Hacken unterwegs sind, müssen sich bei einem Unfall ein Mitverschulden anrechnen lassen. Ulrich Ropertz: „Auch wenn der Bürger­steig auf der einen Seite perfekt gestreut ist, und ich entscheide mich als Fußgänger für die andere Seite, bei der ersicht­lich nicht ausreichend gestreut wurde, muss ich mir bei einem Unfall ein Mitverschulden anrechnen lassen. Da kann man nur jedem raten, auf der gestreuten Seite zu laufen.“
nur weil man klagen KANN ist man deshalb nicht aus der Verantwortung, irgendwas missverstehst Du da.


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14.01.2019 um 08:51
Tussinelda schrieb:Auch wenn der Bürger­steig auf der einen Seite perfekt gestreut ist, und ich entscheide mich als Fußgänger für die andere Seite, bei der ersicht­lich nicht ausreichend gestreut wurde, muss ich mir bei einem Unfall ein Mitverschulden anrechnen lassen. Da kann man nur jedem raten, auf der gestreuten Seite zu laufen.“
Gut, eine Mitschuld, das ist immerhin besser als gar keine Schuld.
Tussinelda schrieb:nur weil man klagen KANN ist man deshalb nicht aus der Verantwortung, irgendwas missverstehst Du da.
Man bekommt nur eine Mitschuld. Was soll denn das? Es führt also trotzdem zu einer Klage gegen den Hausbesitzer und zumindest wird dem Fußgänger somit eine Teilverantwortung abgenommen und auf den Hausbesitzer abgewälzt.
Ich finde jedoch, ein Bußgeld würde als Sanktion für den Hausbesitzer völlig ausreichen und einen Ansporn darstellen, den Fußweg zu beräumen.

Und nebenbei das hier ist ja nun auch wieder Gummi (das Unterstrichene):
Tussinelda schrieb:Wie oft muss geräumt werden? Der Schnee ist unver­züglich nach Beendigung des Schnee­falls, bei anhaltendem Schnee­fall mehr­mals in angemessenen Zeit­abständen zu beräumen
Aber wie gesagt, das sind alles nur Einzelbeispiele, dazu gehört auch das hier: Beitrag von Dennis75, Seite 2

Mir gehts aber um das Grundsätzliche, wie es auch hier z.B zum Ausdruck kommt.
Dennis75 schrieb:Ansonsten: Über 4500 Bundesgesetze und -verordnungen, plus das Vielfache dessen an Landesgesetzen und Landesverordnungen.
Darunter z.B. das komplizierteste und umfangreichste Steuerrecht der Welt. Plus tausende EU-Richtlinien.
Ich versteh nicht wie die Leute überlebt haben als es das in der Menge noch nicht gab...
Und die Quote der Umfrage hat sich noch nicht geändert, obwohl noch mehrere dazu kamen - eine Tendenz ist also weiterhin erkennbar.
Mir gehts dabei nicht darum ob meine Meinung bestätigt wird oder nicht, hätte kein Problem, wenn ein anderes Ergebnis raus käme. Dann würde ich mir sagen, bin halt die Einzige die so denkt, nur scheine ich das offensichtlich nicht zu sein.


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14.01.2019 um 09:31
also ich finde das echht mittlerweile viel zu aufgebläht. schaut man sich alleine mal die themen an https://www.hartz4.de/ wo und wann man einen antrag stellen muss, kann man echt verzweifeln. da blickt ja keiner mehr durch. Es sollte ja auch eigentlich mal vereinfacht werden, aber genau das gegenteil ist passiert


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14.01.2019 um 09:58
Optimist schrieb:Gut, eine Mitschuld, das ist immerhin besser als gar keine Schuld.
im nächsten Satz
Optimist schrieb:Man bekommt nur eine Mitschuld. Was soll denn das?
??
Optimist schrieb:Es führt also trotzdem zu einer Klage gegen den Hausbesitzer und zumindest wird dem Fußgänger somit eine Teilverantwortung abgenommen und auf den Hausbesitzer abgewälzt.
Nein, es führt nicht automatisch z einer Klage, man KANN aber klagen, wieso bist Du eigentlich so hysterisch diesbezüglich? Man kann wegen allem möglichen klagen, das wird aber gar nicht gemacht. Klagen sind rückläufig, ich hatte es Dir verlinkt. Ist Dir scheissegal, Du bleibst dabei, wenn man klagen KANN, dann wird daraus, dass geklagt WIRD. Es wird eine Teilverantwortung (möglicherweise, nicht grundsätzlich) auf den Hausbesitzer "abgewälzt", weil er AUCH Verantwortung hat. Ist das wirklich so schwer zu kapieren?
Optimist schrieb:Ich finde jedoch, ein Bußgeld würde als Sanktion für den Hausbesitzer völlig ausreichen und einen Ansporn darstellen, den Fußweg zu beräumen.
woher soll das Bußgeld denn kommen? Ohne das jemand darauf aufmerksam macht? Außerdem - da in Deinem Szenario ja jeder immer klagt - würde dann der Hausbesitzer gegen das Bußgeld klagen, ist ja sein gutes Recht. Und dann?
Man bekommt den Eindruck es passt Dir nicht, dass in einem Rechtsstaat der Rechtsweg beschritten werden kann. DAS finde ich bedenklich, nicht das er beschritten wird.
Optimist schrieb:Und die Quote der Umfrage hat sich noch nicht geändert, obwohl noch mehrere dazu kamen - eine Tendenz ist also weiterhin erkennbar.
Mir gehts dabei nicht darum ob meine Meinung bestätigt wird oder nicht, hätte kein Problem, wenn ein anderes Ergebnis raus käme. Dann würde ich mir sagen, bin halt die Einzige die so denkt, nur scheine ich das offensichtlich nicht zu sein.
Immer noch lächerlich. Es handelt sich um 37 user, die abgestimmt haben und wenn es Dir wirklich egal wäre, wenn ein anderes Ergebnis rauskäme, dann würdest Du das nicht wiederholt erwähnen, um Dir selbst den Rücken zu stärken, mit den paar usern von 1000en, die hier so rummachen.
Es gibt sich kaum jemand die Mühe, seine Meinung auch zu erklären oder irgendwie nachvollziehbar mitzuteilen. Man klickt eben mal. Supi und echt repräsentativ


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14.01.2019 um 11:33
Tussinelda schrieb:Außerdem - da in Deinem Szenario ja jeder immer klagt
hab ich so nicht gesagt, auch wenn du das nun anscheinend wieder missverstehen wolltest. Selbstverständlich muss in D niemand klagen, ist doch nun logisch, man kann. Und genauso meinte ich das alles.
Tussinelda schrieb:würde dann der Hausbesitzer gegen das Bußgeld klagen, ist ja sein gutes Recht.
dann ist doch alles gut. Das reicht ja nun auch für die Belastung der Gerichte. Deswegen u.a. meine ich ja, braucht nicht auch ein Gestürzter eine Klagemöglichkeit. Im Wald z.B. kann er auch nicht den Förster verklagen.
Wenn ich nicht aufpasse (Stichpunkt richtige Schuhe) usw., dann sehe ich nur bei mir die Schuld und gebe nicht anderen eine Teilverantwortung und Mitschuld.
Tussinelda schrieb:Man bekommt den Eindruck es passt Dir nicht, dass in einem Rechtsstaat der Rechtsweg beschritten werden kann.
dann ist dein Eindruck wieder mal falsch. Ich schrieb schon oft, dass ich nicht prinzipiell gegen Regeln und Rechte bin (ansonsten wäre ich ja für Anarchie). Aber eben nur da wo es mir sinnvoll erscheint.
Gut, wenn es dir offensichtlich sinnvoll erscheint, wenn Vielen jegliche Mit-Verantwortlichkeit abgenommen werden soll - ganz speziell auch hier bei diesem Beispiel - dann muss ich das akzeptieren, ich bin halt dagegen.

-----------------------------
Optimist schrieb:Ich finde jedoch, ein Bußgeld würde als Sanktion für den Hausbesitzer völlig ausreichen und einen Ansporn darstellen, den Fußweg zu beräumen.
Tussinelda schrieb:woher soll das Bußgeld denn kommen? Ohne das jemand darauf aufmerksam macht?
das ist ein ganz anderer Vorgang, als dass jemand, der gestürzt ist, dann klagen KANN.
Man kann also einen nicht geräumten Weg beim Ordnungsamt anzeigen, das ist keine Klageeinreichung (der Unterschied dürfte doch sicher klar sein).
Tussinelda schrieb:Es wird eine Teilverantwortung (möglicherweise, nicht grundsätzlich) auf den Hausbesitzer "abgewälzt", weil er AUCH Verantwortung hat. Ist das wirklich so schwer zu kapieren?
Du scheinst nun nicht zu kapieren, dass diese Verantwortung dann schon durch ein entsprechend hohes Bußgeld abgedeckt werden kann.
Tussinelda schrieb:Immer noch lächerlich. Es handelt sich um 37 user
deine Meinung. Ich finds nicht lächerlich, weil von Anfang an - egal wieviele es waren - um die 60% waren. Und darin sehe ich eine Tendenz.
Wenn noch Hundert dazu kämen, möchte ich wetten, wären es immer noch um die 60%
Aber es sei dir unbenommen das lächerlich zu finden.
Tussinelda schrieb:dann würdest Du das nicht wiederholt erwähnen
das mache ich nur dir gegenüber, weil du ständig nur kontra bist - egal in welchem Thread.
Tussinelda schrieb:Es gibt sich kaum jemand die Mühe, seine Meinung auch zu erklären oder irgendwie nachvollziehbar mitzuteilen
hast du mal in Erwägung gezogen, dass es daran liegen könnte, dass manche keine Lust haben, sich hier zu "streiten"?

Und auch ich sag jetzt nichts weiter dazu, auch nicht zu den Beispielen (außerdem gehts mir sowieso nur um das Prinzipielle).
Es bringt nichts, wir bekommen uns eh immer wieder nur in die Haare und auf solch einen Ton z.B.
Tussinelda schrieb:scheissegal
hab ich auch keine Lust.


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14.01.2019 um 13:07
Optimist schrieb:ja das weiß ich, in manchen Bereichen gibts Ermessensspielraum. Aber solche Situationen meinte ich nicht (ich hatte ja Beispiele gebracht, wo es diesen nicht gibt)
wo gibt es denn keinen? Beispiel?
Optimist schrieb:hab ich so nicht gesagt, auch wenn du das nun anscheinend wieder missverstehen wolltest. Selbstverständlich muss in D niemand klagen, ist doch nun logisch, man kann. Und genauso meinte ich das alles.
ich verstehe nix falsch, Du tust aber so, als würde eben ständig geklagt werden, nur weil man es kann, ich belege, dass dies gar nicht der Fall ist. Sondern weniger geklagt wird.
Optimist schrieb:Deswegen u.a. meine ich ja, braucht nicht auch ein Gestürzter eine Klagemöglichkeit. Im Wald z.B. kann er auch nicht den Förster verklagen.
doch, die braucht er. Und man kann den Wald-/Baumbesitzer auch verklagen, aber das nur nebenbei.
Optimist schrieb:Wenn ich nicht aufpasse (Stichpunkt richtige Schuhe) usw., dann sehe ich nur bei mir die Schuld und gebe nicht anderen eine Teilverantwortung und Mitschuld.
ja und, das siehst DU so, es kann aber durchaus der Fall sein, dass ein anderer seinen Pflichten nicht nachgekommen ist und dies den Unfall begünstigte, gar verursachte.
Optimist schrieb:Gut, wenn es dir offensichtlich sinnvoll erscheint, wenn Vielen jegliche Mit-Verantwortlichkeit abgenommen werden soll
Das wird sie nicht, ich hatte schon darauf aufmerksam gemacht, wieso behauptest Du das also einfach weiter? Weil es Deine Meinung ist? Auch die kann falsch sein!
Optimist schrieb:das ist ein ganz anderer Vorgang, als dass jemand, der gestürzt ist, dann klagen KANN.
das ist auch ein Verwaltungsakt, also Bürokratie. Und kann bis zu einer Klage gehen. Betonung auf KANN.
Optimist schrieb:Du scheinst nun nicht zu kapieren, dass diese Verantwortung dann schon durch ein entsprechend hohes Bußgeld abgedeckt werden kann.
das ist etwas vollkommen anderes. Du hast ja Verantwortung nur dem zugeschrieben, der stürzt. Und das der, wenn er klagt ja gar keine Eigenverantwortung mehr zu tragen hätte. Man kann Verantwortung nicht einfach durch ein Bußgeld abdecken, was hast Du bitte für Vorstellungen? Das Bußgeld ist die Strafe, seiner Verantwortung eben NICHT nachgekommen zu sein.
Optimist schrieb:hast du mal in Erwägung gezogen, dass es daran liegen könnte, dass manche keine Lust haben, sich hier zu "streiten"?
Du meinst zu diskutieren? Na dann Willkommen im Diskussionsforum.


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14.01.2019 um 13:31
Ich wollte es eigentlich lassen und denke auch, wir drehen uns nur im Kreis, aber ich versuche es nun doch noch einmal.
Tussinelda schrieb:Du tust aber so, als würde eben ständig geklagt werden, nur weil man es kann, ich belege, dass dies gar nicht der Fall ist. Sondern weniger geklagt wird.
Mir gehts nicht vordergründig darum, wie oft geklagt wird, sondern um die Möglichkeiten dazu (das hatte ich aber schon an vielen Stellen so zum Ausdruck gebracht).
Optimist schrieb:Deswegen u.a. meine ich ja, braucht nicht auch ein Gestürzter eine Klagemöglichkeit. Im Wald z.B. kann er auch nicht den Förster verklagen.
Es ging ja bei meiner Äußerung um Schneeberäumung, in diesem Zusammenhang hatte ich das geschrieben.
Und daraufhin antwortest du das:
Tussinelda schrieb:doch, die braucht er. Und man kann den Wald-/Baumbesitzer auch verklagen, aber das nur nebenbei.
Man kann einen Waldbesitzer verklagen, weil er die Wege nicht vom Schnee beräumt? Das glaube ich nun nicht.
Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass man ihn verklagen könnte, wenn ein Baum umfällt, da könnte er sicher vorher ein Schild hinstellen "Betreten auf eigene Gefahr".
Aber darum gings mir ja auch gar nicht, es geht mir immer noch darum:
Optimist schrieb:Wenn ich nicht aufpasse (Stichpunkt richtige Schuhe) usw., dann sehe ich nur bei mir die Schuld und gebe nicht anderen eine Teilverantwortung und Mitschuld
Tussinelda schrieb:ja und, das siehst DU so, es kann aber durchaus der Fall sein, dass ein anderer seinen Pflichten nicht nachgekommen ist und dies den Unfall begünstigte, gar verursachte.
Dann bekommt er ein Bußgeld. Reicht das denn nicht?
Wenn ich in meinem Haushalt unachtsam bin, kann ich auch niemanden die Schuld geben.
-----------------------------------------------
Optimist schrieb:Du scheinst nun nicht zu kapieren, dass diese Verantwortung dann schon durch ein entsprechend hohes Bußgeld abgedeckt werden kann.
Tussinelda schrieb:das ist etwas vollkommen anderes
sagte doch (Hier gings ums Bußegeld):
Optimist schrieb:das ist ein ganz anderer Vorgang, als dass jemand, der gestürzt ist, dann klagen KANN.
Tussinelda schrieb:das ist auch ein Verwaltungsakt, also Bürokratie. Und kann bis zu einer Klage gehen. Betonung auf KANN.
Ja und ich schrieb dir an anderer Stelle dazu: Wozu dann noch mehr Verwaltungsakte und Bürokratie, indem ein Gestürzter auch noch klagen darf?
Tussinelda schrieb:Du hast ja Verantwortung nur dem zugeschrieben, der stürzt. .
nein, hab ich nicht. Lies bitte noch mal - ich schrieb, dass der Eigentümer zur Verantwortung gezogen werden kann - durch ein Bußgeld.
Tussinelda schrieb:Du hast ja Verantwortung nur dem zugeschrieben, der stürzt. Und das der, wenn er klagt ja gar keine Eigenverantwortung mehr zu tragen hätte.
das hatten wir doch auch schon geklärt -> er hat "nur" eine Mit-Verantwortung, halt nicht die ganze Verantwortung für sein Nicht-Aufpassen.
Man kann Verantwortung nicht einfach durch ein Bußgeld abdecken, was hast Du bitte für Vorstellungen? Das Bußgeld ist die Strafe, seiner Verantwortung eben NICHT nachgekommen zu sein.
ja eben, die Strafe. Soll er noch mal bestraft werden, indem jemand (der nur eine Teil-Verantwortung für sein Nicht-Aufpassen tragen will) klagen darf? (und nun sag bitte nicht, das wäre dann für den Eigentümer keine Strafe.
Optimist schrieb:hast du mal in Erwägung gezogen, dass es daran liegen könnte, dass manche keine Lust haben, sich hier zu "streiten"?
Tussinelda schrieb:Du meinst zu diskutieren? Na dann Willkommen im Diskussionsforum
es kommt auf den Ton an, obs Streit oder Diskutieren ist (zum Ton schrieb ich weiter oben was mit einem Beispiel).
Aber jetzt im Moment empfinde ich es tatsächlich wieder als Diskussion (dafür danke) - auch wenn wir uns bissel im Kreis drehen ;)


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14.01.2019 um 13:39
Optimist schrieb:Wenn ich in meinem Haushalt unachtsam bin, kann ich auch niemanden die Schuld geben.
da bist DU auch verantwortlich. Allerdings kannst Du bei ausschliesslich eigener Unachtsamkeit auch niemanden verklagen, bzw. würde die Klage ins Leere laufen, da es niemanden anzuklagen gäbe.
Optimist schrieb:Ja und ich schrieb dir an anderer Stelle dazu: Wozu dann noch mehr Verwaltungsakte und Bürokratie, indem ein Gestürzter auch noch klagen darf?
weil wir einen Rechtsstaat haben. Und weil der, der das Bußgeld bekommt ja auch dagegen Einspruch erheben kann, er auch klagen kann. Man KANN klagen, man muss es nicht, die meisten tun es auch nicht. DAS solltest Du mal zur Kenntnis nehmen.
Optimist schrieb:ja eben, die Strafe. Soll er noch mal bestraft werden, indem jemand (der nur eine Teil-Verantwortung für sein Nicht-Aufpassen tragen will) klagen darf? (und nun sag bitte nicht, das wäre dann für den Eigentümer keine Strafe.
häh? Ich dachte Du wolltest Klage durch Bußgeld ersetzen. Also was soll das jetzt?
Für das Bußgeld muss es übrigens auch Verordnungen, Richtlinien, Gesetze geben, damit hast Du doch eigentlich ein Problem, es geht Dir doch um Bürokratie. Die würde also gar nicht weniger sein.
Optimist schrieb:es kommt auf den Ton an, obs Streit oder Diskutieren ist (zum Ton schrieb ich weiter oben was mit einem Beispiel).
tut mir leid, dass Du offenbar das Geschriebene hörst. Da kann ich aber nix dafür.


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14.01.2019 um 17:25
Optimist schrieb:es kommt auf den Ton an, obs Streit oder Diskutieren ist (zum Ton schrieb ich weiter oben was mit einem Beispiel).
Tussinelda schrieb:tut mir leid, dass Du offenbar das Geschriebene hörst. Da kann ich aber nix dafür.
du willst mal wieder nicht verstehen was ich mit "Ton" meine?:
Optimist schrieb:...und auf solch einen Ton z.B.
Tussinelda schrieb:scheissegal
Optimist schrieb:hab ich auch keine Lust.
----------------------------
du willst mal wieder nicht verstehen...?
so macht diskutieren ... (ach ich lass es, jetzt ein passendes Wort zu finden, was dann auch wieder nur umhergedreht werden kann)

Zu deinen Argumenten:
es bringt nichts, wír drehen uns wirklich nur im Kreis (und ja aus deiner Sicht bin daran sicher nur ich schuld - aber macht nix wenn du das denken solltest)


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Wird in Deutschland zu viel reguliert, besteht zu viel Bürokratie?

14.01.2019 um 19:14
@Optimist
der Punkt ist, dass Dein einziges wirkliches Argument nur Deine Meinung ist. Weder kannst Du belegen, dass "zu viel geklagt würde" noch kannst Du uns mit Europa vergleichen (anhand von Belegen), die Strassenverkehrsordnung, die Du zum Beispiel angeführt hast in Spanien unterscheidet sich gar nicht großartig von unserer und die Strafen sind nicht gerade milde. Aber Dein subjektiver Eindruck ist alles, was bei egal welcher Diskussion ausreichen muss. Um dann abzuschliessen mit: naja, da sind wir eben unterschiedlicher Meinung. Nur geht es hier gar nicht um meine Meinung, sondern es geht um Fakten. Und da bringst Du eben nix, gegen eine Meinung argumentieren ist keine Diskussion im eigentlichen Sinne, wenn diese Meinung nicht mit Argumenten, Fakten auch irgendwie untemauert ist. Und das ist sie bei Dir eben nicht.
http://www.spanienlive.com/index.php/Autofahren/spanien-verkehrsregeln-geschwindigkeit-strafen-alkoholgrenze-parken-ausr...
Spanien Verkehrsregeln: Geschwindigkeit, Strafen, Alkoholgrenze, Parken, Ausrüstung, Licht
und hier, zum Rückgang der Klagen, falls ich es noch nicht gepostet habe:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/streitkultur-nur-keine-klagen-1.3287616
Die Zahl der Zivilverfahren sinkt seit 20 Jahren stetig. 2014 wurden 1,4 Millionen Klagen eingereicht - ein Drittel weniger als 1995.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/justiz-warum-klagen-die-deutschen-immer-weniger-a-1081709.html
Rückgang von Gerichtsverfahren
Die Klage-Ebbe
Die Deutschen gelten als Volk der Streithanseln. Ein Blick in die Gerichte ändert das Bild: Die Zahl der Zivilklagen geht seit Jahren zurück. Wie ist das zu erklären? Und wo liegen die Risiken? Von Florian Müller


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Wird in Deutschland zu viel reguliert, besteht zu viel Bürokratie?

14.01.2019 um 19:26
Ach Gott, ja.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/unsinnige-verordnungen-und-gesetze-das-a-bis-z-der-unsinnigsten-regelun...


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Wird in Deutschland zu viel reguliert, besteht zu viel Bürokratie?

14.01.2019 um 19:59
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:die Strassenverkehrsordnung, die Du zum Beispiel angeführt hast in Spanien unterscheidet sich gar nicht großartig von unserer und die Strafen sind nicht gerade milde. Aber Dein subjektiver Eindruck ist alles
in dem Falle ja, ich habs mit eigenen Augen gesehen, wie gefahren wird (muss man mir natürlich nicht glauben, ändert aber nichts daran, was ich gesehen hatte).
Und die Straßenverkehrsordnung mag ja dort genauso sein wie hier, nur wurde trotzdem anders gefahren als bei uns - anscheinend nimmt man es dort mit der Umsetzung dann doch nicht so genau wie hierzulande.
Tussinelda schrieb:Weder kannst Du belegen, dass "zu viel geklagt würde"
noch mal: mir gehts nicht um die Menge der Klagen, sondern NUR um die Klagemöglichkeiten.
Ich sags ja - Kreisdrehen...

@Gwyddion
danke dir für deinen Link und handfeste Fakten :)

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/unsinnige-verordnungen-und-gesetze-das-a-bis-z-der-unsinnigsten-regelun...
Das A bis Z der unsinnigsten Regelungen

Die Forderung an die Politik, den Dschungel von Verordnungen zu bekämpfen, ist uralt. Es tut sich nichts. Eine Übersicht - von A wie Aufbewahrungsfrist von Steuerunterlagen bis Z wie Zweitwohnungsbesteuerung.


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14.01.2019 um 20:10
@Optimist
nochmal, wir leben in einem Rechtsstaat. Da kann man auch klagen OHNE Verordnungen. Viele Verordnungen entstehen durch Klagen, um Klagen zu vermeiden, um Verantwortlichkeiten zu regeln. Aber das bedenkst Du natürlich nicht.
Denk mal an die Gurtpflicht zum Beispiel. Wer sich nicht anschnallt, der bekommt ein Bußgeld. Das ist ja Deine liebste Lösung, das Bußgeld. Und dagegen kann man klagen.......hm, ist deswegen die Gurtpflicht doof? Ist das Bußgeld doof? Ist es doof, dass die Gurtpflicht in der Straßenverkehrsordnung geregelt ist? Ist es nicht auch ein Verwaltungsakt, ein Bußgeld zu erheben? Bürokratie?


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