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Das traurige Ende des Konservativismus

260 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Konservativismus, Vorraussage ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 20:48
@sacredheart

Leben wir dann jetzt auch gerade in der bestmöglichen Welt der Konservativen? Wenn ja, dann nein danke.

Du brauchst auch nicht wieder ablenken mit dem Linken Schreckgespenst. Wir haben darüber gesprochen, das selbst die Leute, die eher spießig sind, jetzt nicht mehr konservativ wählen. Weil auch die sehen, dass KOnservativismus keine Antworten mehr bieten kann auf heutige Probleme.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 20:52
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Leben wir dann jetzt auch gerade in der bestmöglichen Welt der Konservativen? Wenn ja, dann nein danke.
? Warum gefällt Dir das nicht mehr ? Bis jetzt wolltest Du das Geld aus diesem Konservatismus überall auf der Welt verteilen...


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 20:54
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:? Warum gefällt Dir das nicht mehr ? Bis jetzt wolltest Du das Geld aus diesem Konservatismus überall auf der Welt verteilen...
Das Geld kommt ja nicht aus dem Konservativismus. Die Agenda 2010 wurde nicht von Merkel erfunden und wurde nötig, weil Kohl sich weigerte, das Land zu reformieren.
Und ich bin kein Agenda fan, aber es war klar, dass da etwas passieren musste und dass kohl das nicht machen wird.

Genauso klar ist jetzt, dass etwas passieren muss und die CDU das nicht machen wird.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 20:56
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das Geld kommt ja nicht aus dem Konservativismus.
? Woher dann? Woher kommt das deutsche Geld, wozu sind noch Abgaben notwendig?


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 20:58
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:? Woher dann? Woher kommt das deutsche Geld, wozu sind noch Abgaben notwendig?
Das deutsche Geld kommt daher, weil Deutschland ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort ist. Das hat aber mit dem Konservativismus nichts zu tun, denn sowohl die späte ära Kohl als auch die Ära Merkel mussten von der Ära Schröder diesbezüglich gestützt werden.

Da jetzt so zu tun, als hätten konservative wirtschaft drauf, wenn wir bei der digitalisierung hinterherkriechen, keine facharbeiter bekommen aus dem ausland und überhaupt gar keine Zukunftskonzepte haben, ist schon abenteuerlich, wenn da vorher ne sozi regierung das land modernisieren musste.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 20:59
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Woher kommt das deutsche Geld, wozu sind noch Abgaben notwendig?
Jedenfalls nicht von einer politischen Strömung. Die zahlt keine Steuern, da sie auch nix verdient. Manchmal stellst du merkwürdige Fragen.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:00
@shionoro

Aus meiner Sicht schlägt allerdings auch diese unsere suboptimale Welt die DDR um Längen.

Und als Bundesland schlagen die allermeisten Bundesländer RRG Berlin auch deutlich.

Und warum sind eigentlich Länder die überwiegend liberal.oder konservativ regiert werden immer wesentlich lebenswerter als solche die sozialistisch oder religiös extremistisch regiert werden? Zufall?

Warum nur ist ein Leben in Österreich besser als in Nordkorea, in Peru viel besser als in Venezuela, in den USA viel besser als auf Kuba, in Dänemark besser als in Syrien usw?
Zufall?

Warum erkämpft die Internationale das Menschenrecht und dennoch hat der Kommunismus im Ostblock und China mehr Menschen getötet als die Pest?

Warum rennen Deinen Progressiven immer die Bürger weg und zwar immer in Richtung der Konservativen oder Liberalen? Auch Zufall?


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:09
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Aus meiner Sicht schlägt allerdings auch diese unsere suboptimale Welt die DDR um Längen.

Und als Bundesland schlagen die allermeisten Bundesländer RRG Berlin auch deutlich.

Und warum sind eigentlich Länder die überwiegend liberal.oder konservativ regiert werden immer wesentlich lebenswerter als solche die sozialistisch oder religiös extremistisch regiert werden? Zufall?

Warum nur ist ein Leben in Österreich besser als in Nordkorea, in Peru viel besser als in Venezuela, in den USA viel besser als auf Kuba, in Dänemark besser als in Syrien usw?
Zufall?

Warum erkämpft die Internationale das Menschenrecht und dennoch hat der Kommunismus im Ostblock und China mehr Menschen getötet als die Pest?

Warum rennen Deinen Progressiven immer die Bürger weg und zwar immer in Richtung der Konservativen oder Liberalen? Auch Zufall?
Nur geht es nicht um die DDR. Und auch nicht um Berlin. Das sind deine beiden Coping Mechanisms, die verhindern, dass du dich überhaupt den Problemen und Argumentationen stellst, um die es hier geht.

Du erfindest da irgendwelche sachen wie "konservative länder sind lebenswerter", obwohl das vollkommen absurd ist. Da bist du dir dann auch nicht zu schade, österreich mit Nordkorea zu vergleichen.
Warum vergleichst du nicht portugal mit irgendwelchen nichtsozialistischen Drittweltländern (such dir irgendeins aus den ärmeren Gebieten Afrikas aus), wo sozialismus sogar in der verfassung steht und seit 6 Jahren die sozialistische Partei (wie auch schon häufig zuvor) regiert?

Warum musst du überhaupt so Reflexhaft immer mit 'aber! aber die linken und berlin' reagieren, wenn es darum gar nicht geht?

Eben weil ich recht habe: Konservative haben keine antworten mehr. Das einzige, was sie noch sagen, ist, dass sie nicht links sind. Dass die Linken und Grünen und Roten und was weiß ich aber schon lange viel bessere Problemlösungen als sie parat haben, interessiert da nicht. Inhaltlich können sich KOnservative ja schon gar nicht mehr wehren, darum bemühen sie irgendwas von vor 20, manchmal sogar von vor 50 oder mehr Jahren.
Das ist nichts mehr.

Und das merken heutzutage sogar die spießer und wählen lieber grün, weil mit den grünen viel realistischer ist, dass unsere grundsätzliche ordnung so einigermaßen erhalten bleibt. Mit den Konservativen steuern wir auf schlimme Katastrophen zu.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:13
Zitat von paxitopaxito schrieb:Jedenfalls nicht von einer politischen Strömung. Die zahlt keine Steuern, da sie auch nix verdient.
Naja, man kann durchaus feststellen, dass eher konservative Staaten für gewöhnlich auch wirtschaftlich ganz gut dastehen.
Da mag man vielleicht Erfolgsmodelle wie China reflexhaft in den Raum werfen wollen, aber China ist ein erzkonservativer Scheißhaufen allererster Güte.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:19
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Naja, man kann durchaus feststellen, dass eher konservative Staaten für gewöhnlich auch wirtschaftlich ganz gut dastehen.
"Eher konservative Staaten"... naja... das ist so wie "eher liberale" Staaten oder "eher soziale" Staaten. Wen genau meinst du, warum bezeichnest du diese(n) Staat(en) als eher konservativ und was hat deren wirtschaftlicher Erfolg mit ihrem Konservatismus zu tun? Und selbst wenn wir da auf einen Nenner kommen würden (was ich stark bezweifle, weil das eine Diskussion wäre mit der wir Bücher füllen könnten), bezahlt der Konservatismus immer noch keine Steuern, Abgaben oder Gebühren. Wobei ich eine Steuer auf Konservatismus natürlich recht charmant finde, so als Idee, allerdings dürfte sich die Umsetzung schwierig gestalten.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Da mag man vielleicht Erfolgsmodelle wie China reflexhaft in den Raum werfen wollen, aber China ist ein erzkonservativer Scheißhaufen allererster Güte.
Hm, also wenn schon die KP China für dich "erzkonservativ" ist, hast du einen sehr, sehr weiten Begriff von konservativ. Da falle dann wahrscheinlich sogar ich drunter, weil ich Natur und Lebensgrundlagen "erhalten" will - ist im weitesten Sinn auch irgendwie konservativ.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:19
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Naja, man kann durchaus feststellen, dass eher konservative Staaten für gewöhnlich auch wirtschaftlich ganz gut dastehen.
Da mag man vielleicht Erfolgsmodelle wie China reflexhaft in den Raum werfen wollen, aber China ist ein erzkonservativer Scheißhaufen allererster Güte.
Das kann man nicht feststellen. Man kann feststellen, dass viele westliche staaten nach dem zweiten weltkrieg häufig konservative regierungen hatten (entweder konservativ oder sozialdemokratisch) und das beide eigentlich ganz gut funktioniert haben in diesen ländern.

Das hat wohl aber eher etwas damit zu tun, dass es westliche länder mit einem gewissen wohlstand sind, als dass Konservativismus und sozialdemokratie so unehimlich bahnbrechend besser sind als grüne oder liberale.

Warum ist denn Portugal kein Armenhaus? In den letzten 30 jahren hat da 19 die sozialistische Partei regiert.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:22
@shionoro
Wenn schon die KP China erzkonservativ ist, sind es die portugiesischen Sozialisten allemal. Die wollen ja auch nur ihr sozialistisches Portugal "bewahren".


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:27
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wenn schon die KP China erzkonservativ ist, sind es die portugiesischen Sozialisten allemal. Die wollen ja auch nur ihr sozialistisches Portugal "bewahren".
Das ist ja das interessante. Die Politik, für die hier die linke steht, ist sozialistisch. Wenn andere länder erfolgreich dinge durchführen, für die hier die linke oder auch die grünen (in Berlin :p) stehen, dann sind die überhaupt gar nicht mehr sozialistisch,

Das ist wie in Norwegen. Hoher Mindestlohn und Vermögenssteuer? Neee, egal, weil die haben freien Markt.
Aber willst du hier die Vermögenssteuer einführen? nee, das ist enteignung, wie damals unter Honecker.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:28
Zitat von paxitopaxito schrieb:Hm, also wenn schon die KP China für dich "erzkonservativ" ist
Mein lieber paxito, die schneiden mittlerweile Videospiele um gewalttätige und "verweichlichende" Inhalte wie z.B. androgyne Figuren zu entfernen. Wenn das kein Konservatismus in Reinform ist.

Das Gegenteil von Konservativ ist progressiv. Ist China progressiv? Nein. China ist innovativ, ja, aber nicht progressiv. Derer ganzer Wertekosmos ist konservativ, von der Besinnung auf den Langen Marsch angefangen bis zur Ein-Kind-Politik ist das eine sehr konservative Staatsführung.
Zitat von paxitopaxito schrieb:weil das eine Diskussion wäre mit der wir Bücher füllen könnten
Deswegen mach ich das Fass auch nicht weiter auf, aber die USA und das vereinigte Königreich waren zu ihren prosperierensten Zeiten nunmal vornehmlich konservativ besetzt. Von Reagan, über Thatcher bis wiederum hin zu der Bush-Ära, ging es denen unter konservativer Regierung für gewöhnlich nicht schlecht.
Immer mit Pausen und Ausnahmen, und naklar haben die progressiveren Regierungen im Wechsel durchaus auch Erfolge vorzuweisen, aber klar wird aus dieser Betrachtung auch, dass ein Wechselspiel aus progressiv und konservativ das Mittel der Wahl ist. Das ist auch logisch - man führt progressiv Neues ein, um dann konservativ diese auf ihren Nutzen zu prüfen.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:30
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Deswegen mach ich das Fass auch nicht weiter auf, aber die USA und das vereinigte Königreich waren zu ihren prosperierensten Zeiten nunmal vornehmlich konservativ besetzt.
Das ist zumindest bei den USA so auch nicht ganz richtig. FDR läutete eine Phase in den USA ein, in denen es ihnen als führer der freien welt richtig gut ging, und das tat er durch die bekämpfung von ungleichheit und durch soziale Reformen.
Reagan hat in den USA nicht dazu geführt, dass es den Menschen besser geht.

Nur, weil FDR das nicht sozialismus nennt, heißt das nicht, dass da nicht forderungen entsprochen wurde, die normalerweise von sozis kommen.

Aber darum geht es hier ja wie gesagt auch nicht, sondern darum, dass der KOnservativismus HEUTE am Ende ist. Damals war er es noch nciht.
Aber heute stirbt er aus.

Zu argumentieren, dass damals irgendwann doch alles ganz gut lief, ist so, als würdest du sagen 'hey, Feudalismus hat doch lange gut funktioniert". Es ist kein Argument. Zeiten ändern sich.

Wir haben heute den Fall, dass alle wichtigen Probleme solcherlei Natur sind, dass man eine globale Antwort benötigt, auf die man sich lange vorbereiten muss bzw. vorausschauend handeln muss.
Das beste Beispiel dazu ist der Klimawandel, das problem muss man angehen, bevor es akut wird.

Genau das kann konservativismus aber nicht, weil der nur handelt, wenn er muss. Und darum stirbt er aus, wird entweder zum rechtspopulismus, oder bedeutungslos.


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:34
@shionoro

Nö, er wird nur aufgrund seiner langen Wirkzeit zuletzt erstmal obsolet. Jetzt ist Zeit für Progressivität, und auch die wird ihr Ende finden.

Aber Kinder, ich klinke mich aus. Eine Katze und ein Sd.Kfz warten auf mich. Die eine kommt auf den Schoß, das andere unters Flutlicht.

Spoiler
20210913 213202Original anzeigen (1,3 MB)



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13.09.2021 um 21:38
@EinElch

Dann viel Spaß, süße Katze :)


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13.09.2021 um 21:46
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Mein lieber paxito, die schneiden mittlerweile Videospiele um gewalttätige und "verweichlichende" Inhalte wie z.B. androgyne Figuren zu entfernen. Wenn das kein Konservatismus in Reinform ist.
Das würde ich merkwürdige Formen der Zensur nennen. Gabs auch in der DDR. Auch ein erzkonservativer Staat?
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das Gegenteil von Konservativ ist progressiv. Ist China progressiv? Nein. China ist innovativ, ja, aber nicht progressiv.
Äh, okay... da wurde jetzt nicht deutlicher was an China nun nicht progressiv ist und was konservativ, außer das sie eben auch innovativ sind. Es kommt da stark auf den Kontext an. In bestimmten Bereichen ist China sehr progressiv (fortschrittlich, etwa wenn es um Bildung geht oder die Verwendung neuer Technologien). An anderen Stellen eher traditionalistisch (etwa wenn es um die Rechte der Frauen geht oder um kulturelle Freiheiten).
China ist weder konservativ, noch progressiv - zumindest nicht in Gänze. Und ist auch als Land zu komplex und vielfältig um einfach gelabelt zu werden.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Derer ganzer Wertekosmos ist konservativ, von der Besinnung auf den Langen Marsch angefangen bis zur Ein-Kind-Politik ist das eine sehr konservative Staatsführung.
Du nennst die "Ein - Kind - Politik" konservativ? Wie und warum das? Dass dort Frauen abgetrieben werden für den männlichen Nachfolger - das ist konservativ. Aber doch nicht eine staatliche Einmischung in die Zahl der geborenen Kinder mit Ziel diese Zahl zu drücken. Da fallen mir echt nur noch sozialistische Länder ein, die man zumindest vergleichen könnte, was das angeht-
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Deswegen mach ich das Fass auch nicht weiter auf, aber die USA und das vereinigte Königreich waren zu ihren prosperierensten Zeiten nunmal vornehmlich konservativ besetzt.
Du kannst ja mal versuchen einen statistischen Zusammenhang zwischen der politischen Richtung und dem Wirtschaftswachstum oder den Arbeitslosenzahlen oder ähnlichen Indikatoren herzustellen. Meines Wissens ist das immer gescheitert. Der Einfluss der Politik auf die großen und kleinen Wirtschaftszyklen ist ziemlich gering. Sprich: mehr als eine gute Nacht Geschichte ist das nicht.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Immer mit Pausen und Ausnahmen, und naklar haben die progressiveren Regierungen im Wechsel durchaus auch Erfolge vorzuweisen, aber klar wird aus dieser Betrachtung auch, dass ein Wechselspiel aus progressiv und konservativ das Mittel der Wahl ist.
Es ist eher einfach die Normalität und alle Zusammenfälle von politischer Strömung an der Macht und Wirtschaftswachstum völlig zufällig. Zumindest wenn du mich fragst. Natürlich werden solche Erzählungen gerne kolportiert (auch von mir, wenn ich keine Lust habe da differenziert ranzugehen) - etwa das Schröder mit seinen Hartzreformen für den Aufschwung sorgte. Wirklich was dran ist an diesen "Politik lenkt Wirtschaft" Ideen in der Regel nicht.
Politik kann Wirtschaft abwürgen und kaputt machen. So als Epic Fail. Das war es dann aber auch. Einen dauerhaften wirtschaftlichen Aufschwung - oder auch nur einen längeren, stärkeren oder wie auch immer - das kann Politik nicht bewerkstelligen. Nicht mal die KP China kann das. Ein einfaches Virus hat da viel größere Wirkung als alle politische Entscheidungen, wie wir gerade recht hart erfahren mussten.


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13.09.2021 um 21:48
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Warum vergleichst du nicht portugal mit irgendwelchen nichtsozialistischen Drittweltländern (such dir irgendeins aus den ärmeren Gebieten Afrikas aus), wo sozialismus sogar in der verfassung steht und seit 6 Jahren die sozialistische Partei (wie auch schon häufig zuvor) regiert?
Du meinst aber nicht das Portugal das pleite wäre wenn es nicht zwischenzeitlich unter den Eu Rettungsschirm an die nährende Brust der eher konservativen Länder gekrochen ist und lange Zeit von der konservativen KfW Bank Nachhilfe bekam?


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Das traurige Ende des Konservativismus

13.09.2021 um 21:49
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Du meinst aber nicht das Portugal das pleite wäre wenn es nicht zwischenzeitlich unter den Eu Rettungsschirm an die nährende Brust der eher konservativen Länder gekrochen ist und lange Zeit von der konservativen KfW Bank Nachhilfe bekam?
Und wann war das? das war kurz nachdem es 6 Jahre lang konservativ regiert wurde und portugal hat dann, unter der sozialistischen Regierung, als erstes Land erfolgreich eine selbstsanierung vorgenommen und den rettungsschirm verlassen.


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