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Das traurige Ende des Konservativismus

254 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Konservativismus, Vorraussage ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 06:45
Nein, das ist kein Bashing thread, denn ich freue mich nicht darüber. Aber trotzdem komme ich nicht um die Schlussfolgerung herum, dass der Konservativismus global tot ist und sich die verbleibenden konservativen Strömungen klientelisieren und radikalisieren.

Was meine ich damit? Ich meine nicht, dass sich momentan konservative Parteien in einer Schwächephase befinden. Das tun die Sozialdemokraten auch, das heißt erstmal nichts und sowas kann sich ändern. Ich meine damit, dass es den Konservativismus nicht mehr lange gibt und schon jetzt in einigen Ländern die konservativen Strömungen vollends geschluckt oder verschwunden sind und in anderen dieser Prozess eine Frage der Zeit zu sein scheint.

Konzentrieren wir uns hier mal auf den westen:

USA: Da kann man es am deutlichsten sehen. Die Konservativen haben zwei Wahlen verloren, dann haben sie einen Populisten an die Spitze gesetzt, der mit ihren eigentlichen Idealen nur noch wenig zu tun hatte. Der hat die Partei so umgekrempelt, dass er selbst nach seiner Wahlniederlage die Strömungen der Partei eigentlich in pro trump und gegen Trump unterteilt hat. Und das Pro Trump Lager hat gewonnnen. Der eigentliche Konservativismus, den noch Mc Cain, Romney oder Bush vertreten haben, der ist nicht mehr da.
Das ist auch der Große unterschied zu einer Schwächephase, den ich vorher ansprach. In den USA gibt es in der demokratischen Partei noch Zentristen, es gibt da Linke die eher Sozialdemokraten sind, es gibt da leute, die wirklich sozialistisch unterwegs sind. Die sind mal stärker mal schwächer, spielen in der Partei aber alle eine Rolle. Aber die handelsüblichen Konservativen, die vor 10 Jahren noch die Geschicke der Partei bestimmt haben, die gibt es nicht mehr. Die sind spätestens nach dem Sturm auf das Kapitol und der Republikanischen Reaktion darauf (Absetzen von McCarthy) deutlich gestorben.

Frankreich: Auch hier sieht man es deutlich. Macron ist alles andere als Konservativ, den könnte man wohl eher in Richtung FDP zählen. Und die Leute, die vor einer Weile noch Sarkozy gewählt haben, die sind jetzt bei dem RN und wählen Le Pen. Eine traditionelle Wahl zwischen Sozialdemokraten und Republikanern ist in Frankreich heute unvorstellbar. Beide sind stark abgefallen. Der Unterschied: Es gibt die Sozis noch. Die Fächern sich auf verschiedene Parteien auf, die Grünen, die roten und die Tiefroten, aber die grundsätzliche Wählerschaft und die Erzählung einer wirtschaftslinken ist in der französischen Parteienstruktur noch da und hat bei der Europawahl 2019 immerhin 25% der Stimmen bekommen. Das ist nicht toll, aber tot ist es auch noch nicht. Aber die Republikaner wurden mittlerweile, das muss man sagen, vom RN geschluckt. Und dazu hat sich nicht der Le Pen FN in Richtung Konservativ verbogen, die wollten den FN von Le Pen haben und nicht den Konservativismus, den damals noch Chiraq vertrat.

UK: Hier müsste ich doch sagen, dass die Tories erfolgreich sind, oder nicht? Nein, im Gegenteil. Hier ist die Situation ähnlich wie in den USA. Es gab mal den Konservativismus von Thatcher, später den von Cameron. Der starb mit dem Brexit Votum. Nicht, weil ein EU Austritt ihm den Todesstoß gibt, sondern weil da zu Tage trat, dass er sich nicht gegen den Rechtspopulismus in den eigenen Reihen durchsetzen kann.
Cameron verlor und musste gehen, dann kam Theresa May. Und Theresa May hatte langfristig Boris Johnson nichts entgegenzusetzen. Das war noch eine klassische Konservative und die wurde von ihrer eigenen Partei weggemobbt. Und Johnson hat dann verhältnisse geschaffen. Er richtete die Partei nach sich selbst aus, gab ihr einen Populistischen Anstrich. Der kam darüber an die Macht, dass er populistisch bei ein, zwei Streitthemen auf die Pauke gehauen hat und sonst eigentlich nicht groß irgendwelche konservativen Erzählungen verfolgt hat (Immigration und Brexit)

Es ist überall so: Entweder, eine konservative Partei wird von der rechtsextremen oder populistischen Partei geschluckt ODER sie wird selbst eine. Das ist in Italien, das ist in Österreich so, das ist fast in allen westlichen Staaten so, mit wenigen Ausnahmen. Und jetzt zum Clou: Das ist auch in Deutschland langsam so.

Deutschland ist bei dieser Entwicklung etwas hinten dran. Die Merkel CDU hat nochmal mit 42% eine Wahl gewonnen und später immerhin selbst sowas wie die Flüchtlingskrise irgendwie gemanaged, wo sich die moderaten CDU Kräfte gegen die AfD Sichtweise durchgesetzt haben (letztendlich ist Merkel nicht darüber gestolpert, letztendlich haben Politiker wie Seehofer auf ihren Kurs eingeschwenkt. Das ist das gegenstück zum Brexit, wo sich eben Populisten wie Johnson durchsetzt haben und nicht eher Moderate wie May).

ABER: Die Zeichen sind auch hier da. Da kommt nochmal ein Armin Laschet in der CDU nach vorn, da könnte die CDU vielleicht auch nochmal regieren. Aber klar wird immer mehr: Die CDU Basis will etwas anderes als die moderaten Ausgleicher haben. Die wollten Friedrich Merz haben. Die sind auch weniger an einem Wahlprogramm mit einer konservativen Welterzählung interessiert, als daran, sich über gendern lustig zu machen.

In der CDU weicht ganz offen, wenigstens im Osten, die Aversion zur AfD auf. Da sind Basispolitiker und auch ein paar in höheren Ämtern, die ernsthaft über Koalitionen und Zusammenarbeit mit der AfD nachdenken. Ja, es gibt da auch noch ein paar andere Events, wie die Wahl in Sachsen Anhalt, wo sich ein klar Konservativer deutlich gegen die AfD durchsetzen konnte. Aber diese Events, wo sich in der CDU die Moderaten durchsetzen oder sich eine moderate CDU gegen die AfD durchsetzt, scheinen mir weniger zahlreich zu werden.

Was war der erste Reflex, als es so wirkte, als würden der CDU gegen die Grünen die Felle davonschwimmen? Der erste Reflex war es, auf Armin Laschet einzuschlagen, der bestimmte schlechter als Söder und Merz ist. Also klar den Moderaten gegen den Konservativen austauschen zu wollen.
Dieser Reflex hat mit den Umfragen und Wahlerfolgen zu tun, ABER da ist noch eine andere Seite: Wenn ein moderater Konservativer verliert bzw. keine Erfolge, wird er gegen einen Populistischeren Kandidaten ausgetauscht (z.b. May und Johnson).
Aber der umgekehrte Fall ist nicht so. Der RN wurde nicht moderater, weil Le Pen hinter den Erwartungen zurückblick bei der letzten Wahl. Und in den USA haben die Republikaner sich weiter radikalisiert, nachdem Trump verloren hat.
Auch in Italien ist die Lega nicht moderater geworden oder hat Salvini rausgeworfen, nachdem sie aus der Regierungsverantwortung flog.

Diese Entwicklung ist in Deutschland langsamer als anderswo, aber genauso zu beobachten. Und langfristig führt das, wie in den USA zu sehen, in einen Populismus, der nichts mehr mit Konservativismus zu tun hat und gar keine eigenen INhalte mehr setzt, sondern sich darüber definiert, dass man behauptet, die einzig verbliebene vernünftige Partei zu sein und sich auf attacken gegen den politischen Gegner beschränkt.

Und diese Entwicklung ist speziell den Konservativen zuzuordnen. Denn die liberalen, die sozialdemokraten, die grünen, die sozialisten, die machen das nicht so in ihren Schwächephasen. Selbst im jetzigen traurigen Zustand der SPD stellen die Olaf Scholz auf. Die Grünen haben nach ihrer 8% Klatsche die Realos Habeck und Baerbock hingestellt, die FDP einen Lindner und die Linke eine (für die Verhältnisse der Partei) eine moderate wie Hennig Wellsow und nicht die deutlich sozialistischere Wagenknecht. Das ist auch in anderen Ländern zu sehen.

Nein, es sind die Konservativen, die zu Gunsten immer radikalerer, populistischerer Politiker und Bewegungen sterben, sowohl innerhalb der Parteien als auch im Parteigefüge insgesamt.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 07:56
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Nein, es sind die Konservativen, die zu Gunsten immer radikalerer, populistischerer Politiker und Bewegungen sterben, sowohl innerhalb der Parteien als auch im Parteigefüge insgesamt.
In einer so schnellen Welt wie heute wundert es mich nicht das sich die langsamsten am ehesten auflösen und radikalisieren.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:03
@McMurdo

Man könnte ja auch denken, dass gerade in solchen Zeiten sich Menschen auf die Besinnen, die bremsen und ausgleichen wollen.
Das sehen wir aber nicht bei den Konservativen.

Die denken nicht, dass bei hochgekochten Gefühlen einer gebraucht wird, der sagt 'leute, beruhigt euch, wir sitzen doch alle im selben boot'. Die denken, dass einer gebraucht wird, der sagt 'werdet endlich wieder normal, ihr seid verrückt'.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:05
@shionoro
also irgendwie ist dies eher ein Blogeintrag, als ein Diskussionsansatz.

Was verstehst Du denn unter Konservativismus?
Außerdem sind die USA und Europa diesbezüglich null vergleichbar.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:20
@Tussinelda

Unter Konservativismus verstehe ich die die grundsätzlich gegen den Progressivismus gerichtete politische Strömung, die, soweit möglich, eigentlich alles beim Alten lassen will. Die gab es eigentlich in jedem westlichen Land in der einen oder anderen Form, zumindest bis vor Kurzem. In manchen Ländern war die schon immer etwas radikaler, in anderen laxer, aber es gab trotzdem, mal eher zentristisch mal eher richtung rechts, aber doch immer darauf bedacht, alles beim Alten zu lassen. Wahlen zu gewinnen, weil man wirtschaftlichen Wohlstand bringt und Ruhe ins Land, ohne große Experimente.

Die traditionelle Vater/Mutter zwei Kinder Familie, eine gewisse väterliche gesellschaftsstruktur (Hemlut Kohl als Papa, Angela Merkel als Mutti) in der man halt seiner Arbeit nachgeht und 'denen da oben' vertrauen kann.
Eben welche die sagen: Alles ist gut, und damit das so bleibt, wählt ihr uns.

Da ist ein deutlicher unterschied zwischen KOnservativ und rechtspopulismus: Konservative bedienen sich zwar manchmal populistischer elemente (Strauß damals z.B.), aber vom Grundsatz her, auch wenn die schimpfen, wollen die einem erzählen, dass es doch eigentlich schön ist im eigenen Land, dass es eine tolle Tradition und dass im Großen und Ganzen die Gesellschaftsordnung Okay ist.

Das machen rechtspopulisten nicht. Die benutzen auch sachen wie die traditionelle Familie, Sicherheitspolitik usw., die leben aber gerade davon, dass sie sagen : Gar nichts ist in Ordnung. Alles muss sich ändern. Nicht nur die linken, nein, auch das BUndesverfassungsgericht, auch die Hälfte der Bevölkerung, das sind alles unsere Feinde und wir müssen uns davon reinigen.

Und da sind die USA und Europa sehr vergleichbar. Bush und auch Romney und Mc Cain waren erstere, Konservativ. Scharf konservativ, weil USA, aber die hatten noch ein grundsätzliches Interesse daran, irgendwie halbwegs alle Amerikaner zu regieren. Trump hatte dieses Interesse nicht mehr und hat die Hälfte der Menschen (eigentlich mehr) zu Feinden erklärt.
Das erste ist das Prinzip Kohl, Merkel und Laschet (auch wenn man natürlich politische Gegner angreift) und letztendlich auch Strauß, und das zweite ist das Prinzip AfD und auch das Prinzip, mittlerweile, Maaßen.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:22
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Man könnte ja auch denken, dass gerade in solchen Zeiten sich Menschen auf die Besinnen, die bremsen und ausgleichen wollen.
Sehe ich eher nicht, die Antworten auf die drängendsten Fragen der Zukunft für unsere Gesellschaft und die Menscheit haben halt nicht mehr die Konservativen.
Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, rasante Technologische Entwicklungen,alles das geht mittlerweile so schnell das konservative da keine Antworten mehr liefern können. Und wer keine Antworten mehr hat radikalisiert sich eben auch leichter. Das ist wie mit Kindern die anfangen zu schlagen wenn sie sonst nicht mehr weiter wissen.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:23
@McMurdo

Boris Johnson hat darauf auch keine Antwort, das stört ihn aber gar nicht. So einfach ist das nicht zu erklären.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:29
@shionoro
Ich habe eher das Gefühl, du legst hier lediglich deine Weltsicht dar in einem langen Monolog. Was erhoffst du dir auf so einen Rundumschlag deiner subjektiven, sehr vereinfachten Ansicht.
Seit wann bitte ist der Konservatismus weltweit dem Untergang geweiht?. Das ist vielleicht die Welt, wie du sie gerne hättest. Wie kann man ein so universelles Thema mit so wenig gehaltvollen Argumenten erstellen?
Vielleicht sagst du erst mal, welcge Antworten du hier wirklich von den Diskutanten erwartest. Sollen wir "ja du hast recht" antworten?
So einfach, wie du hier mal eben Europa und die USA in einem Aufwasch vergleichst sind die Dinge schon lange nicht mehr. Jemand, der hier im vollen Brustton behauptet, mit Trump wäre der konservatismus in den USA gestorben sollte evtl noch mal etwas genauer recherchieren.
Und dazu dann das Thema 2015 Merkel zu mixen ? Sorry, entweder hast du Langeweile oder du suchst Aufmerksamkeit.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:32
@Calligraphie

Diskussion erhoffe ich mir davon. Was ist denn der große unterschied zu 'political correctness, ein gescheitertes Experiment'? Das ist auch erstmal eine Weltsicht, trotzdem auch ein Diskussionsthema, weil es Gegenrede zulässt.
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Seit wann bitte ist der Konservatismus weltweit dem Untergang geweiht?. Das ist vielleicht die Welt, wie du sie gerne hättest. Wie kann man ein so universelles Thema mit so wenig gehaltvollen Argumenten erstellen?
Schwer, da einen klaren Punkt auszumachen. Aber ich find meine Argumente eigentlich recht gut. Was stört dich denn an ihnen? Wo siehst du denn , also in welchem Land, dass der Konservativismus erstarkt ist oder die Tendenz positiv ist?
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Vielleicht sagst du erst mal, welcge Antworten du hier wirklich von den Diskutanten erwartest. Sollen wir "ja du hast recht" antworten?
So einfach, wie du hier mal eben Europa und die USA in einem Aufwasch vergleichst sind die Dinge schon lange nicht mehr. Jemand, der hier im vollen Brustton behauptet, mit Trump wäre der konservatismus in den USA gestorben sollte evtl noch mal etwas genauer recherchieren.
Und dazu dann das Thema 2015 Merkel zu mixen ? Sorry, entweder hast du Langeweile oder du suchst Aufmerksamkeit.
Warum? Was ist denn daran falsch, das zu sagen, dass der Konservativismus mit Trump starb?


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:39
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Was ist denn der große unterschied zu 'political correctness, ein gescheitertes Experiment'?
es ist eine Frage, da ist Spielraum, vor allem aber war der EP eine klare subjektive Empfindung, die hinterfragt wurde.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber ich find meine Argumente eigentlich recht gut.
Du argumentierst nicht, Du stellst fest.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:40
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Du argumentierst nicht, Du stellst fest.
Ist doch letztendlich das gleiche. Du tust im PC thread ja auch nicht gerade so, als könntest du dir vorstellen, Unrecht bei deiner grundsätzlichen Diskussionshaltung zu haben.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:46
Also inzwischen find ich dass das Wort Demokratie heftigst Missbraucht wird. Da wird ne Partei gewählt, die koalisiert dann mit den Parteien die nicht gewählt wurden xD da ändert sich nie was, und alles was nicht Mainstream ist wird boykotiert^^ Was wär denn wenn z.B. die AfD gewinnt? Keine Partei will mit denen. Dann heisst es Diktatur? lol xD Das ist irgendwie... ich weiß nicht^^ Die Altparteien wollen ihr Mitspracherecht nicht verlieren. Und sowieso, wie kann wer beweisen das unsere Wahlen mit rechten Dingen zugehen? Inzwischen hab ich das vertrauen in alles verloren, solang ich nicht selbt auf die Uhr guck glaub ich denen noch nicht mal die Uhrzeit wenn sie auf ner Atomuhr sitzen^^ *lach*

/wollt ich nur mal so loswerden^^


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:50
@shionoro
Sorry, aber ich befürchte, du hast tatsächlich einfach nur zu viel Langeweile und suchst deshalb hier Leute, die sie dir vertreiben. Wie bitte soll man auf Grund deiner subjektiven Ansichten, mit denen du innerhalb eines EP in Sekunden die ganze politische Weltlage analysierst, ohne wirkkiche Belege, einen Dialog führen.
Im krassen Gegensatz zu dir hier bei allmy, hat zumindest @Tussinelda
Immer wirkkich fundierte Belege für ihre gebildete Meinung zur Hand. Man muss da nicht immer ihrer Meinung sein aber zumindest arbeitet sie mit belegtem Material.
Du stellst lediglich dar, wie du das alles siehst. Dinge, an die sich nicht mal große Denker wagen würden, die werden hier von dir ohne fundierten Hintergrund einfach mal so verglichen und für tot erklärt. Sorry einfach nur ein weiterer Filler Thread von dir.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:53
Zu Amerika: (vor ein paar Tagen in ner Phoenix-Runde gehört) Nach europäischen Verständnis wären sowohl die Republikaner als auch die Demokraten konservativ.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:57
@Calligraphie

Aber du hast behauptet, etwas was ich sagte, sei faktisch falsch. Du meinst, die KOnservativen in den USA kann man nicht mit denen in Eruopa vergleichen. Da frage ich dich, warum. Darüber könnten wir ja diskutieren, dieser Diskussion willst du aber aus dem Weg gehen.

Dass der Konservativismus am Ende ist ist nicht viel anders als Threadthema wie dass der globale Islamismus erstarkt (ein Thema, was wir haben hier auf allmy). In beiden themen könnte man fragen 'ja aber was ist denn islamismus, was ist denn konservativismus' und 'woran will man das festmachen', aber meistens ist das eigentlich relativ klar, was damit wohl gemeint ist und woran man das festmacht.

Beim Konservativismus hier mache ich das daran fest, dass klassisch konservative parteien entweder bei den wahlergebnissen abschmieren oder aber sich klar neu auf Populismus ausrichten. Ist dir das so unverständlich?

@stereotyp

Nicht wirklich. Das wird oft behauptet, stimmt so aber nicht. Richtiger wäre: "Die demokraten haben sowohl zentristische als auch linke strömungen."
Bei den Demokraten könnten sich auf viele CDUler noch zu Hause fühlen, sie haben aber auch leute, die am linken Rand der SPD wären.

Es gibt da natürlich überschneidungen. Ein Olaf scholz hätte auch in einer Merkel CDU sein können, das ist schon klar. Karl Lauterbach war ja sogar mal in der CDU.

Aber da gibt es schon durchschnittliche Unterschiede. Die demokraten in den USA, so wie die im Moment da auf- und antreten, sind näher an der SPD als an der CDU. Da geht es um deutliche Veränderungen des Systems in eine progressivere Richtung. Da gibt es einzelne Kräfte in den Demokraten, die das als Zentristen blockieren, aber trotzdem ist die tendenz hier recht klar.

Die Demokraten in den USa sind nicht die 'wir wollen, dass alles bleibt, wie es ist' partei. Dafür trat Obama nicht an, auch nicht Clinton, auch nicht Biden, obwohl die alle auch kaum linksaußen Politiker waren.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 08:59
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die Demokraten in den USa sind nicht die 'wir wollen, dass alles bleibt, wie es ist' partei. Dafür trat Obama nicht an, auch nicht Clinton, auch nicht Biden,
Dafür trat Trump aber auch nicht an.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 09:00
@stereotyp

Genau, deswegen sagte ich ja auch, trump ist kein konservativer mehr im eigentlichen ideologischen Sinne. Er ist der Wandel vom Konservativismus zum Populisten.
Das siehst du auch daran, dass gerade McCain und Romney seine politischen Gegner waren innerhalb der Partei. Die stehen noch für den alten Konservativismus, konnten sich aber nicht gegen Trump durchsetzen.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 09:01
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Sorry, aber ich befürchte, du hast tatsächlich einfach nur zu viel Langeweile und suchst deshalb hier Leute, die sie dir vertreiben. Wie bitte soll man auf Grund deiner subjektiven Ansichten, mit denen du innerhalb eines EP in Sekunden die ganze politische Weltlage analysierst, ohne wirkkiche Belege, einen Dialog führen.
Im krassen Gegensatz zu dir hier bei allmy, hat zumindest @Tussinelda
Immer wirkkich fundierte Belege für ihre gebildete Meinung zur Hand. Man muss da nicht immer ihrer Meinung sein aber zumindest arbeitet sie mit belegtem Material.
Du stellst lediglich dar, wie du das alles siehst. Dinge, an die sich nicht mal große Denker wagen würden, die werden hier von dir ohne fundierten Hintergrund einfach mal so verglichen und für tot erklärt. Sorry einfach nur ein weiterer Filler Thread von dir.
Genau so ist es. Wie immer. Es ist vertane Zeit, sich damit zu beschäftigen, zumal @shionoro offensichtlich keine Ahnung von den USA hat. Vielleicht sollte er mal auf einer Weltkarte schauen, wo die sind.

Aber es ist sinnlos.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 09:05
@Rick_Blaine

Dann erklär doch mal, was daran falsch ist.


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Das traurige Ende des Konservativismus

19.06.2021 um 09:20
Es ist in etwa so: Konservative machen das Geld, Sozis wollen es verteilen haben aber keine Ahnung, Grüne wollen mehr einnehmen und dadurch verbieten.
Das ist auch der Grund warum doch alle konservativ wählen, sogar reine Empfänger haben verstanden dass wenn die Wirtschaft gehemt wird, sie auch weniger einnehmen.


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