45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?
02.09.2026 um 14:39Für mich natürlich auch. Aber man kann es doch auch so sagen.
Weil man bei solchen Themen gerne mal bewusst vage bleibt, um nicht einem Dutzend Nachahmungstätern die "Anleitung" zu liefern. Sabotagefälle, Brandstiftungen usw. werden in Pressemitteilungen in den seltensten Fällen detailliert beschrieben, weil es eben genug dumme Menschen gibt die sowas sonst einfach mal aus Spaß an der Freude nachmachen wollen, und das ist dann mindestens mal gefährlich für diese, und natürlich auch für die Allgemeinheit.Marfrank schrieb:Warum kann man sich nicht einmal richtig ausdrücken?
Unsicherheit und Ängste schüren. Mir erscheinen die Anschläge zu dilettantisch um ernst gemeint zu seinJoschiX schrieb:Naja, Erpressung könnte man vermuten.
Inwiefern? In Bergheim mussten 3000 MW Leistung vom Netz genommen werden (ca. 5% des durchschnittlichen Energiebedarfs von ganz Deutschland), nach einem Brandanschlag früher in diesem Jahr auf ein Umspannwerk in Reutlingen waren ca. 40.000 Menschen für fast einen Tag ohne Strom, das Klinikum musste in den Notstrombetrieb und der regionale Bahn- und Straßenbahnverkehr war auch gestört. Beim Anschlag in Berlin wie im Titel geschrieben mehrere zehntausend Haushalte ohne Strom und Heizung. Für Dilettanten ist da ganz ordentlich wumms dahinter.alhambra schrieb:Mir erscheinen die Anschläge zu dilettantisch um ernst gemeint zu sein
Gerade eine "trottelige" Art ist schwerer aufzuklären.alhambra schrieb:Ich halte aber die Art und Weise für trottelig. Klar kann man mit ner Art Silvesterrakete Metallfäden rüber schiessen. Und das knallt auch schön und aus Sicherheitsgründen wird abgeschaltet.
Bei Anschlägen mit Messern und Fahrzeugen muss der Täter während der Tat in der Nähe seines "Werkzeuges" verbleiben. Da ist eine Flucht häufig unmöglich.parabol schrieb:Das ist wie mit den Terroranschlägen, die mit Messern oder Lkw durchgeführt werden, da ist die Aufklärung schwerer als bei Anschlägen mit Spezialsprengstoff oder Waffen.
Wenn du mit nem Gewehr die Trafos erschiesst, hinterläßt du gar keine Spuren, sofern du die Hülsen mitnimmst. ;)parabol schrieb:Gerade eine "trottelige" Art ist schwerer aufzuklären.
Ein 48-Jähriger hat sich in zwei Schreiben zu den versuchten Sabotageakten gegen das Stromnetz bekannt. Darin nennt er seinen Namen, er wurde aber noch nicht gefasst.Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/fahndung-sabotage-stromnetz-102.html
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So hatte er die Verantwortung für versuchte Anschläge auf das Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Brandenburg übernommen, ebenso bekannte er sich zu Anschlägen auf die Stromversorgung bei Gohr, Bergheim-Rheidt, Dormagen und Weisweiler, allesamt in Nordrhein-Westfalen.
Zum konkreten Fall hier, gab es doch schon das obige.abberline schrieb am 20.07.2026:Man hat jetzt wohl einige Verdächtige.
Jetzt rücken die mutmaßlichen linksextremen Täter in den Mittelpunkt. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ hat das Bundeskriminalamt im Fall des Anschlags vom 3. Januar 2026 inzwischen konkrete Tatverdächtige identifiziert.
Diese Person soll für vier Anschlagsversuche an vier Tagen verantwortlich sein.abberline schrieb:Scheinbar geht es in mehreren (allen aktuellen?) Fällen um einen Verdächtigen.
Ist ja inzwischen eine ganze Serie.
Original anzeigen (2,5 MB)Die sind dafür nicht verantwortlich sondern die Netzbetreiber.abberline schrieb:Und da liegt die Verantwortung auch bei den grossen Stromanbietern
Indem man richtige Politik macht und die fossilen Energien abschaltet.Röhrich schrieb:wie soll man Zehntausende Kilometer Stromleitung schützen?