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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

293 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Berlin, Stromausfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.05.2026 um 12:46
Man sollte nach Schwachstellen in der Infrastruktur suchen und diese beseitigen.

Im Übrigen: was gehört eigentlich zur sogenannten "kritischen Infrastruktur" und in wie weit hat sich das im Laufe der Zeit verändert, was dazu gehört?

Sicherlich dürften hierzu bis zum Ende des Kalten Krieges auch die weitreichenden Radiosender auf LW, MW und KW gehört haben, die wir ja im Zeitraum von 2010-2015 mit Bravour stillgelegt - ohne dass es die meisten mitbekommen haben und fast vollständig verschrottet haben. Eigentlich gehören auch Verkehrswege zur kritischen Infrastruktur, aber auf einem Bahnradweg können im Unterschied zu einer Eisenbahn keine schweren Objekte mehr transportiert werden. Und dass wir unsere Brücken durch den massiven LKW-Verkehr kaputt machen, ist bestimmt nicht Sinn der Sache.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.05.2026 um 17:27
Das hier hab ich immer als Fehler empfunden:
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Sicherlich dürften hierzu bis zum Ende des Kalten Krieges auch die weitreichenden Radiosender auf LW, MW und KW gehört haben, die wir ja im Zeitraum von 2010-2015 mit Bravour stillgelegt



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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.05.2026 um 20:28
Vielleicht kann man bis dahin im Notfall die Minarette mitbenutzen?!?😁


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

08.05.2026 um 04:41
Auch wenn ich mich nochmal wiederhole, weil es angesprochen wurde:

Ja, sicherlich ist es nicht für jeden Haushalt leicht, "auf einmal ganz viel zu preppen" - das muss man aber auch nicht zwingend. Man hatte lange genug Zeit und hat immer noch Zeit bis zur nächsten Katastrophe. Natürlich ist es irgendwo ein Investment - aber ich argumentiere ja auch nicht, dass ich mir keine Haftpflicht-, Rechtsschutz- oder sonstige Versicherung hole weil es mich vermutlich eher nicht oder zu selten betreffen könnte.

Ich bleibe dabei, dass auch ärmere Haushalte über Zeit preppen können. Zumindest ein bisschen. Da kaufe ich dann zwei (billige) Klopapier und Küchentücher-Packungen extra und leg die für schlechte Zeiten beiseite. Paar Ersatzbatterien, ein Radio (ggf. auch gebraucht gekauft vom Trödelmarkt oder online), n' Satz Pflaster/Bandagen/Medizin. Paar Dosen die dann aber lange halten. Trink- und Gebrauchswasser damit ich mich mal waschen bzw. Zähne putzen kann. Läuft was ab, verbrauche ich es und ersetze es zeitnah dann in einem rollenden Verfahren.

Natürlich sind das am Ende irgendwo Mehrausgaben - die aber einen Sinn verfolgen. Und zwar Absicherung im Notfall. Das sollte jeder Person das Geld und den überschaubaren Aufwand wert sein. Und wer wirklich gar nicht klarkommt preppt halt nicht oder nur unzureichend. Solange der Rest der kann das tut ist das immer noch ein massiver gesellschaftlicher Gewinn. Vor allem, weil diejenigen die vorbereitet sind dann nicht zwingend zuerst zu staatlichen Stellen und Suppenküchen rennen und die limitierten Ressourcen dann denen helfen können, die eher darauf angewiesen wären.

Win/win für quasi alle.

Ausserdem wirkt so was je nach Schadenslage (räumliche Weite) eigener Panik oder Plünderungen vor. Säße fast jeder Haushalt materiell für 3-7 Tage abgesichert da, gäbe es auch weniger individuelles bis lokal gesellschaftliches Chaos oder Unruhe. Logisch, ich hab daheim ja noch Zeug und ändere ggf. nicht nach 3 Tagen massiv mein Verhalten.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

08.05.2026 um 07:44
Statt mit Preppen zu beginnen, empfehle ich erstmal von Ukrainern zu lernen, statt von Putin zu lernen und von Trump.
Das ist meine Meinung.
Da haben wir den meisten Nachholebedarf.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

08.05.2026 um 08:28
Eine Sache verstehe ich nicht ganz richtig: Preppen ist doch was für Rechte die keine Vertrauen in den Staat haben, oder?
Jetzt sollen auch noch Demokraten wegen Linken rechte Sachen zu machen?


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

08.05.2026 um 08:34
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Jetzt sollen auch noch Demokraten wegen Linken rechte Sachen zu machen?
Nö, wer es für sinnvoll hält, kann auch den Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe folgen. Für's Preppen muss man keine "rechte Sachen" machen.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

08.05.2026 um 23:35
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Eine Sache verstehe ich nicht ganz richtig: Preppen ist doch was für Rechte die keine Vertrauen in den Staat haben, oder?
Jetzt sollen auch noch Demokraten wegen Linken rechte Sachen zu machen?
Nein, das ist in Irrglaube.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

10.05.2026 um 23:06
Die Urheber des Schreibens bekunden im Text vor allem ihre Solidarität mit denjenigen, deren Wohnungen Ende März durchsucht worden waren. In der Überschrift heißt es „Cut the power so we can see the stars“ („Schaltet den Strom ab, damit wir die Sterne sehen können“). Am Ende des Schreibens ist auf einem Bild Pu der Bär zu sehen, der samt Honigfass durch einen Wald radelt und ein Transparent mit der Aufschrift „Sa-bo-tage“ hinter sich her zieht.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-razzia-zum-anschlag-in-berlin-adlershof-staatsschutz-pruft-schreiben-mit-moglichem-aufruf-zur-sabotage-15579234.html

Es werden wohl neue Attacken angekündigt


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

08.06.2026 um 22:50
Nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen könnte der Brand gezielt gelegt worden sein. Die Vorgehensweise deute auf linksextremistische Täter hin und weise Parallelen etwa zu entsprechenden Taten in Berlin auf, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Der Staatsschutz und das Antiterrorzentrum des Landeskriminalamts hätten die Ermittlungen übernommen, erklärte der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel (CDU) am Montagabend.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/stromausfall-legt-reutlingen-lahm-verdacht-auf-brandstiftung,VLvpyc6

In Reutlingen kam es wohl zu einem ähnlichen Anschlag auf das Stromnetz wie damals in Berlin und weist Parallen auf.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

09.06.2026 um 01:35
Zitat von LanzaLanza schrieb:In Reutlingen kam es wohl zu einem ähnlichen Anschlag auf das Stromnetz wie damals in Berlin und weist Parallen auf.
Die Argumtation auf eine linksextremistische Tat kommt mir nicht so ganz schlüssig vor, da fehlt mir ein nachvollziehbares Ziel oder Absicht.
Brandbeschleuniger (Molli?) in Umspannstation dchmeißen hört sich erstmal einfach an, aber Pläne, Auskundschaften und effektiver Schaden an neuralgischer Stelle traue ich eher den Russen zu, einfach um Terror und Angst zu schüren.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

09.06.2026 um 04:27
Zitat von hiddenhidden schrieb:Die Argumtation auf eine linksextremistische Tat kommt mir nicht so ganz schlüssig vor, da fehlt mir ein nachvollziehbares Ziel oder Absicht.
Brandbeschleuniger (Molli?) in Umspannstation dchmeißen hört sich erstmal einfach an, aber Pläne, Auskundschaften und effektiver Schaden an neuralgischer Stelle traue ich eher den Russen zu, einfach um Terror und Angst zu schüren.
So eine Tatabsicht ist grundsätzlich allen extremistischen Milieus bzw. auch staatlichen Akteuren zuzutrauen. Linksextremisten um Aspekte eines ihnen verhassten Systems zu bekämpfen bzw. Systemgegner oder um auf ideologische Ziele hinzuweisen, Rechtsextremisten die feuchte Tag-X-Fantasien haben, staatliche Akteure wie Russland die über z.B. angeheuerte Opfer ("Wegwerfagenten") politische und anderweitige Unruhe und Sabotage verbreiten wollen, als hybride Bedrohung bzw. geopolitisches Tatmittel usw.

Man muss kein direkter russischer Agent sein um so was zu planen und Erkundungen anzustreben, ggf. sogar durchführen zu können. Und ggf. eine finale Tat umzusetzen, wenn man dabei oder bis dahin nicht erwischt wird.

Das kriegen auch gewillte Extremisten oder angeheuerte Leute hin die nicht komplett auf den Kopf gefallen sind. Ein staatlicher Akteur kann schlicht mehr Ressourcen und ggf. selektives know-how aufwenden, was manchen (aber nicht zwingend allen!) Extremisten vielleicht nicht verfügbar oder bekannt sein könnte.

Es ist schon richtig bei gewissen Schadensereignissen im angesichte der Zeit, des Zeitgeschehens, gen Russland zu linsen. Aber man sollte den klassischen Extremismus nicht ganz ausblenden oder aussen vor lassen da es da auch genug Motivation oder Erklärungsansätze gibt. Etwaige Rechtsextremisten und Schwurbler etwa haben genug Systemsturzfantasien entwickelt, die auch KRITIS-Ausspähung bzw. Einwirkung beinhaltet. Linksextreme haben div. Konzerne und Ziele, die auch im Rahmen der Sicherheitspolitik und damit zusammenhängender Faktoren relevant sind: Ob das jetzt der Rüstungskonzern XY oder die Deutsche Bahn bzw. deren Infrastruktur ist, die auch von Linksextremisten bzw. Terrorgruppen Ziel sein kann.

Ist polizeilich und staatsschutz-technisch schon wichtig, da in verschiedene Richtungen zu ermitteln - auch wenn man bei möglicher russischer Urheberschaft auch an false flag-Aktionen denken muss.

Lediglich islamistischen oder anderweitigen religösen Terror würde ich hier bis dato relativ sicher ausklammern; da geht es, so zynisch es klingen mag, meist ja eher um direkte Personenschäden und Schadeinwirkungen als denn Infrastruktursabotage.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

10.06.2026 um 23:22
Für Reutlingen wird nun so ermittelt:
10.6.2026, 11:19 Uhr
Wie ist die Lage am dritten Tag?
Zwei Tage nach dem Stromausfall in Reutlingen ermitteln das Landeskriminalamt (LKA) sowie das Staatsschutz- und Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg wegen Brandstiftung gegen unbekannte Täter. Eine oder mehrere Personen seien auf das Gelände eingedrungen und hätten an mehreren Stellen Brände gelegt, so die Mitteilung. Laut dem Netzbetreiber Netze BW ist zudem ein Zaun beschädigt worden. Das Motiv der Täter ist nach wie vor unklar. Das Ermittlungsverfahren werde beim Staatsschutzzentrum der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart geführt, da es sich um ein Verfahren mit "herausgehobener Bedeutung" handele, so die Mitteilung. Dazu liege der Tat "möglicherweise" eine extremistische Motivation zugrunde.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/stromausfall-in-reutlingen-brand-umspannwerk-100.html

@hidden

In dieser Meldung wird von "einer möglicherweisen extremistischen Motivation" gesprochen.

Eindeutig erscheint hier wohl noch nichts


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