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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

328 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Global Justice Report, Milliardäre besteuern, Thomas Piketty ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:25
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nicht Erbe ist schuld, sondern der der vererbt!
Steuern haben nichts mit Schuld zu tun. Wer Lohnsteuer zahlt, ist ja auch nicht schuld an irgendwas. 🙄
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es kann nicht die Rede von "allen" sein wenn es nur paar betrifft.
Eben! Vor einer Stunde hieß es noch "alle werden bezahlen!".
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:China
Stimmt, China hat kräftig subventioniert. Aber genau das ist ja auch der Punkt. Wenn öffentliches Geld gezielt in Solar fließt, wird in Massen produziert, und die Preise fallen. Genau so soll der Weltstaatsfonds Investitionen lenken.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wäre einen Posten unter Umständen auch für mich.
Schick Thomas deine Bewerbung. Und beachte: der Report sieht eine Einkommensprivileg von höchstens 1 zu 5 vor. Wenn das was für Dich ist ...


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:31
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Eben! Vor einer Stunde hieß es noch "alle werden bezahlen!".
Oh, das dümmlich "ich habe den Kontext verloren Spiel".
Es werden alle zahlen -> auch wenn in der Studie gesagt wird dass nur Milliardäre zahlen.
Es werden nicht alle bezahlen - eine Vermögens- und Erbschaftssteuer.... wenn sie kein Vermögen und somit keine Erbschaft haben.
Wer sich absichtlich dumm stellt, dem glaube ich es irgendwann, der muss sich nur anstrengen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Stimmt, China hat kräftig subventioniert. Aber genau das ist ja auch der Punkt. Wenn öffentliches Geld gezielt in Solar fließt, wird in Massen produziert, und die Preise fallen.
Also staatlich gelenkte Wirtschaft -> Planwirtschaft -> Planloswirtschaft -> Kommunismus -> Mangelverwaltung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schick Thomas deine Bewerbung. Und beachte: der Report sieht eine Einkommensprivileg von höchstens 1 zu 5 vor. Wenn das was für Dich ist ...
Das war nicht Frage. In kommunistischen Systemen haben die Lenker die schönsten Villen.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:36
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ganz meiner Meinung 😊 Dann bist du ja auch für eine ordentliche Erbschaftsteuer. Denn die 45 Erben, die 3,4 Milliarden erlassen bekamen, haben für ihr Erbe schließlich auch keinen Finger gerührt.
Ja, ist schon komisch, die neoliberalen Vertreter von "wer arbeitet, soll mehr haben, als jemand der nicht arbeitet" haben für große Erbschaften, für die die Empfänger NICHTS getan haben, deutlich mehr Verständnis, als für ein angemessenes Bürgergeld...

Die haben auch immer ein großes Problem mit dem Staat, wenn er was von ihnen will.

Umgekehrt ist das aber kein Problem:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du nutzt Straßen, Schulen, Gerichte, Krankenhäuser und gut ausgebildete Mitarbeiter. Das alles hat die Gesellschaft bezahlt.
Ich finde diese neoliberalen Dampfplauderer "Argumente" ja eher verlogen, als überzeugend....


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:39
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Oh, das dümmlich "ich habe den Kontext verloren Spiel".
Spar dir das dämliche "dümmlich" Hörr Apex. Wenn du meinst, dass am Ende alle die Folgen tragen, dann sag das so. Aber dass laut Studie "nur Milliardäre zahlen", stimmt nicht. Der Report sagt ausdrücklich, dass auch Millionäre zahlen, in Europa 4 bis 7% der Bevölkerung. Steht in der Übersicht, Teil 6.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also staatlich gelenkte Wirtschaft -> Planwirtschaft -> Planloswirtschaft -> Kommunismus -> Mangelverwaltung.
Dann ist Norwegen mit seinem Staatsfonds kommunistisch? Und Deutschland mit seiner Solarförderung auch? Der Report sieht am Ende rund 70% privates Vermögen vor. Das ist eine gemischte Wirtschaft, kein Kommunismus. Aber klar, das mit dem Kommunismus konnt4e nicht ausbleiben. Das Repertoire bleibt halt überschaubar.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:In kommunistischen Systemen haben die Lenker die schönsten Villen.
Heute haben Milliardäre die schönsten Villen, und die hat niemand gewählt. Im Weltfonds sollen sollen alle Menschen das gleiche Stimmrecht haben.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:42
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ja, ist schon komisch, die neoliberalen Vertreter von "wer arbeitet, soll mehr haben, als jemand der nicht arbeitet" haben für große Erbschaften, für die die Empfänger NICHTS getan haben, deutlich mehr Verständnis, als für ein angemessenes Bürgergeld...
Genau das ist der Widerspruch! Bei Bürgergeld-Empfängern wird jeder Euro auf die Goldwaage gelegt, bei Milliardenerbschaften soll der Staat lieber wegschauen. Dabei hat ja auch der Erbe für sein Erbe nicht gearbeitet.

Was meinst du eigentlich zum Klima-Teil? Also dass die reichsten 10% fast die Hälfte der Emissionen verursachen, vor allem über ihre Investitionen, finde ich ja fast noch krasser als die Steuerfrage.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:44
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Also dass die reichsten 10% fast die Hälfte der Emissionen verursachen, vor allem über ihre Investitionen, finde ich ja fast noch krasser als die Steuerfrage.
Ich sage es mal so familienfreundlich wie möglich: Ich kann nicht verstehen, wie irgendjemand (der nicht zu diesen 10% gehört) das in irgendeiner Weise verteidigen oder schön reden kann.

Um das Mindeste zu sagen


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:48
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ich sage es mal so familienfreundlich wie möglich: Ich kann nicht verstehen, wie irgendjemand (der nicht zu diesen 10% gehört) das in irgendeiner Weise verteidigen oder schön reden kann.

Um das Mindeste zu sagen
Geht mir genauso. Und das Verrückte ist, uns Normalverbrauchern wird ständig gesagt, wir sollen unseren "CO2-Fußabdruck" verkleinern. Weniger fliegen, bio kaufen, Licht ausmachen. Dabei wurde genau dieser Begriff Mitte der 2000er Jahre durch eine Werbekampagne des Ölkonzerns BP bekannt gemacht. Die Verantwortung wurde so ganz geschickt auf den Einzelnen abgeschoben, während das große Geld weiter in Öl und Gas fließt.

Wo würdest du denn als Erstes ansetzen: bei den Investitionen der Superreichen, bei den Konzernen oder bei der Politik?


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 17:51
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Report sagt ausdrücklich, dass auch Millionäre zahlen, in Europa 4 bis 7% der Bevölkerung. Steht in der Übersicht, Teil 6.
Hast Du nicht oft wiederholt: nur Milliardäre? Also, wer?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dann ist Norwegen mit seinem Staatsfonds kommunistisch?
Norwegen mischt sich mit Subwentionen in die Wirtschaft ein ? Bist Du sicher dass Du weiss um was es geht
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Heute haben Milliardäre die schönsten Villen, und die hat niemand gewählt. Im Weltfonds sollen sollen alle Menschen das gleiche Stimmrecht haben.
Und sie werden Buckeln wie heute, der Wechsel findet nur in den Villen statt: Milliardäre raus, Funktionäre rein.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ja, ist schon komisch, die neoliberalen Vertreter von "wer arbeitet, soll mehr haben, als jemand der nicht arbeitet" haben für große Erbschaften, für die die Empfänger NICHTS getan haben, deutlich mehr Verständnis, als für ein angemessenes Bürgergeld...
Wenn das das Argument ist, dann stehen Erben oder Anteile davon niemanden zu, also lassen wir doch den entscheiden wem es gehört, was dagegen?
Oder erträgst es nicht wenn Du nichts abbekommst, sprich indirekt über den Staat?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Genau das ist der Widerspruch! Bei Bürgergeld-Empfängern wird jeder Euro auf die Goldwaage gelegt, bei Milliardenerbschaften soll der Staat lieber wegschauen. Dabei hat ja auch der Erbe für sein Erbe nicht gearbeitet.
Was hat der Grundsicherungsempfänger oder eine unbekannte Person in Afrika für das Erbe gemacht? Auch nichts.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Die haben auch immer ein großes Problem mit dem Staat, wenn er was von ihnen will.
Hier will nicht der Staat was, sondern selbsternannte Gute - verfolgst Du den Thread überhaupt? Für schlau daher reden kommt nur Mageres.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ich sage es mal so familienfreundlich wie möglich: Ich kann nicht verstehen, wie irgendjemand (der nicht zu diesen 10% gehört) das in irgendeiner Weise verteidigen oder schön reden kann.
Ich sage es Dir gerne nochmal: Du teilst die Leute über Geld/Vermögen ein. Wenn Du nichts davon hast, kannst es nicht verstehen, es ist logisch.


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gestern um 17:58
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wo würdest du denn als Erstes ansetzen: bei den Investitionen der Superreichen, bei den Konzernen oder bei der Politik?
Ich glaube. vorher braucht es noch eine massive "Werbe"kampagne, die genau das zeigt, den komplett sinnlosen(*) Luxus der Superreichen und Verschwendung der Konzerne.

* Das Problem ist hier nicht die "Sinnlosigkeit"als solche, sondern die massiven daraus resultierenden Umweltschäden.


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gestern um 18:08
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ich glaube. vorher braucht es noch eine massive "Werbe"kampagne, die genau das zeigt, den komplett sinnlosen(*) Luxus der Superreichen und Verschwendung der Konzerne.

* Das Problem ist hier nicht die "Sinnlosigkeit"als solche, sondern die massiven daraus resultierenden Umweltschäden.
Da bist du nah am Report :) Der sagt nämlich, dass die entscheidende Auseinandersetzung eine kulturelle ist. Es reicht nicht, Milliardäre zu besteuern. Man muss auch zeigen, was ein gutes Leben ausmacht: mehr freie Zeit, weniger Verschwendung, ein bewohnbarer Planet. Und dafür braucht es laut Report eine breite Bürgerbewegung, die genau das sichtbar macht.

Grafiken wie die von ungleichheit.info sind ja schon so eine Art "Werbekampagne". Wenn man sieht, dass das oberste 1% pro Kopf rund 70-mal so viel CO2 ausstößt wie die ärmere Hälfte, braucht man eigentlich nicht mehr viel zu erklären.


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gestern um 18:17
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hast Du nicht oft wiederholt: nur Milliardäre? Also, wer?
Ja, das habe ich ganz zu Anfang gesagt, weil ich das eingangs so verstanden hatte. Richtig ist aber, die Vermögensteuer beginnt bei rund 1,1 Millionen mit ganz niedrigen Sätzen. Richtig hoch wird sie erst bei Milliardären. Betroffen sind in Europa 4 bis 7%, also eben nicht "alle".
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Norwegen
Okay, der Staatsfonds selbst investiert vor allem im Ausland. Aber der norwegische Staat ist Mehrheitseigner von Equinor, einem der größten Energiekonzerne Europas. Und für gelenkte Investitionen per Subvention reicht ein Blick auf die deutsche Solarförderung. Kommunistisch ist beides nicht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was hat der Grundsicherungsempfänger oder eine unbekannte Person in Afrika für das Erbe gemacht? Auch nichts.
Genau. Und deshalb soll ein Teil davon auch nicht einer bestimmten Person zufallen, sondern allen zugutekommen, über Schulen, Krankenhäuser und Klimaschutz :Y:


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 18:19
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Da bist du nah am Report
Es ist halt offensichtlich.
Jahrhunderte alte Gehirnwäsche überwindet man nicht mal so eben.
Wenn ich nur sehe, wie Menschen in Masse irgendwelchen Royals zujubeln, weiß ich dass es eine wirklich massive Werbekampagne bräuchte.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 18:20
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Genau. Und deshalb soll ein Teil davon auch nicht einer bestimmten Person zufallen, sondern allen zugutekommen
Dann ist aber die Argumentation sehr abenteuerlich - der Erbe soll teilen weil er nichts getan hat, aber der Rest soll nur empfangen weil sie auch nichts getan haben. Der aktive Part ist sehr einseitig.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Es ist halt offensichtlich.
Jahrhunderte alte Gehirnwäsche überwindet man nicht mal so eben.
Ui ui, ist das eine Hausfrauen VT? Wo kann man was drüber lesen.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 18:29
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann ist aber die Argumentation sehr abenteuerlich - der Erbe soll teilen weil er nichts getan hat, aber der Rest soll nur empfangen weil sie auch nichts getan haben. Der aktive Part ist sehr einseitig.
Einseitig? Im Gegenteil. Wer hier arbeitet, zahlt jeden Monat Steuern auf sein Gehalt. Und die Menschen in Afrika arbeiten oft härter als wir, für einen Bruchteil des Geldes, und ihre Länder haben jahrhundertelang Rohstoffe und billige Arbeit geliefert, von denen unser Wohlstand mit profitiert hat. "Nur empfangen" ist ja wohl was anderes.

Und das Geld aus dem Weltfonds ist kein Taschengeld, sondern fließt in Schulen, Krankenhäuser und Klimaschutz, gebunden an überprüfbare Ziele.

Der Erbe soll nur dasselbe tun wie alle anderen: auf das, was er bekommt, auch etwas abgeben.

Einseitig ist es eher heute. Die Krankenschwester zahlt auf jeden Euro Lohn, und der Milliardenerbe bekommt die Steuer erlassen :(


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 18:35
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und die Menschen in Afrika arbeiten oft härter als wir, für einen Bruchteil des Geldes, und ihre Länder haben jahrhundertelang Rohstoffe und billige Arbeit geliefert, von denen unser Wohlstand mit profitiert hat. "Nur empfangen" ist ja wohl was anderes.
Und deswegen soll Leute in anderen Ländern zusätzliche Steuern zahlen? Das kann man niemanden der in Deutschland arbeitet klar machen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Erbe soll nur dasselbe tun wie alle anderen: auf das, was er bekommt, auch etwas abgeben.
Und die die nicht erben? Wie tun sie "dasselbe"? wenn sie nicht mal arbeiten...wo ist deren Anteil?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und das Geld aus dem Weltfonds ist kein Taschengeld, sondern fließt in Schulen, Krankenhäuser und Klimaschutz, gebunden an überprüfbare Ziele.
Überprüfbare Ziele...Ja, das glaube ich sofort. Versuch das mal bei jetzigen NGOs...


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gestern um 18:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und deswegen soll Leute in anderen Ländern zusätzliche Steuern zahlen? Das kann man niemanden der in Deutschland arbeitet klar machen.
Muss man auch nicht. Wer in Deutschland normal arbeitet, zahlt keinen Cent globale Steuer, das zeigt deine eigene Tabelle. Zahlen sollen nur die sehr Vermögenden ... das müßte doch jetzt auch endlich mal bei Dir angekommen sein! Nimm es hin!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und die die nicht erben? Wie tun sie "dasselbe"? wenn sie nicht mal arbeiten...wo ist deren Anteil?
Die meisten arbeiten ja. Und wer nicht arbeiten kann, also Kinder, Kranke, Rentner, zahlt trotzdem bei jedem Einkauf Mehrwertsteuer. Steuern zahlt in diesem Land doch jeder.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Überprüfbare Ziele...Ja, das glaube ich sofort. Versuch das mal bei jetzigen NGOs...
Diesen Punkt hat der Report selbst als offene Frage. Ob die Kontrolle gegen Korruption reicht, muss sich zeigen. Der Unterschied zu heute ist, dass es Geld nur gegen messbare Ergebnisse gibt. Etwa weniger Emissionen oder mehr Geld für Schulen, und alle Länder entscheiden mit, nicht nur die Geberländer.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

gestern um 18:43
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Diesen Punkt hat der Report selbst als offene Frage. Ob die Kontrolle gegen Korruption reicht, muss sich zeigen.
Nö. So nicht. Es werden Mechanismen eingesetzt und wenn die funktionieren, dann fängt man an Steuern einzuziehen...nicht umgekehrt.
Keine Experimente!


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gestern um 18:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nö. So nicht. Es werden Mechanismen eingesetzt und wenn die funktionieren, dann fängt man an Steuern einzuziehen...nicht umgekehrt.
Keine Experimente!
Erst Kontrolle, dann großes Geld verteilen, finde ich ok. Und so ist es im Report auch gedacht. In den ersten zehn Jahren fließen fast zwei Drittel der Einnahmen in den Aufbau des Weltstaatsfonds, also in Anlagen. Die Zahlungen an die Länder fangen klein an und steigen nur langsam. Zeit genug, um Kontrolle aufzubauen. Btw. "Keine Experimente!" ist ein CDU-Wahlslogan von 1957, Alm-Öhi.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

um 10:38
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hier will nicht der Staat was, sondern selbsternannte Gute
Aha, dieses Mal also das selbsternannte Gute. Hinter dem Report stehen rund 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom World Inequality Lab, darunter Thomas Piketty, Lucas Chancel, Gabriel Zucman und Emmanuel Saez. Die haben über Jahre Daten aus der ganzen Welt gesammelt, mit mehr als 200 Forschenden zusammengearbeitet und alles offen durchgerechnet. Piketty hat den Report bereits bei den Vereinten Nationen vorgestellt.

Man kann ihre Vorschläge kritisieren, auch hart. Aber wer jahrelange Forschung mit einem Etikett wie "selbsternannte Gute" abtut, statt sich wirklich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, zeigt vor allem eins: dass ihm die Argumente ausgehen, und deshalb stattdessen nur rumgebasht werden muß. Zeig' halt selbst mal Wege auf, wie man Themen (soziale Ungleichheit, Erderwärmung und Wirtschaftlichkeit) nach vorne bringen kann, mr. NoOne.


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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)

um 10:41
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Jahrhunderte alte Gehirnwäsche überwindet man nicht mal so eben.
Stimmt, leicht wird das nicht. Aber die Geschichte zeigt auch, dass sich Dinge manchmal schneller ändern, als man denkt :) Vor dem Ersten Weltkrieg lagen Spitzensteuersätze oft bei 2 bis 5%, wenige Jahre später bei 80 bis 90%. Und den Sozialstaat, den heute fast alle selbstverständlich finden, hielt man um 1900 auch für undenkbar. Genau deshalb setzt der Report auf eine breite Bürgerbewegung. Und dazu gehören auch Diskussionen wie hier.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ui ui, ist das eine Hausfrauen VT? Wo kann man was drüber lesen.
Wolltest du im Vorbeigehen auch noch Care-Arbeit dissen, oder wo drückts schon wieder 🤨


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