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GLOBAL JUSTICE REPORT 2026 (T. Piketty et al.)
03.11.2026 um 21:49Der Allgemeinheit. Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Straßen. Irgendwer muss die ja bezahlen.ApexOne schrieb:Wem fehlt denn Geld?
Und für den Erben ist das Erbe ein Vermögenszuwachs, nur eben ohne Arbeit. Warum soll Geld aus Arbeit besteuert werden und Geld aus Erbe nicht?ApexOne schrieb:Für die KS ist es Einkommen, Lohnsteuer.
Und wenn man sich dann anschaut, was Leistungsfähigkeit im Steuerrecht bedeutet ... hm. Nicht, wie viel jemand arbeitet, sondern wie viel er zahlen kann. Und wer Millionen erbt, ist finanziell ziemlich leistungsfähig. Nach Deinem eigenen Prinzip muss er also zahlen.ApexOne schrieb:Man hat zB die Steuerprogression basierend auf dem Prinzip der Leistungsfähigkeit.
Da will ich nicht streiten, bei Mill ging es um Begrenzung. Er wollte nicht nur besteuern, sondern begrenzen, wie viel jemand überhaupt erben darf. Das ist noch radikaler als alles, wasso gefordert wird. Und Carnegie hat in seinem Aufsatz "The Gospel of Wealth" ausdrücklich eine hohe Besteuerung großer Nachlässe gelobt. Demnach doch etwas von beiden.ApexOne schrieb:Mill war für eine Erbschaftsbegrezung, eigentlich Enteigung..Carnegie fand Erbschaften als schädlich für Kinder...
Gerade Firmenerben werden in Deutschland bevorzugt. Ihr Betriebsvermögen kann ganz oder teilweise steuerfrei bleiben, und bei sehr großen Erbschaften gibt es obendrauf die zuvor erwähnte Verschonungsbedarrfsprüfung. Wer dagegen Geld oder Wertpapiere erbt, zahlt ganz normal. Von Wettbewerbsnachteil kann also keine Rede sein. Ungleich behandelt werden die Erben schon, nur profitieren davon die Firmenerben.ApexOne schrieb:Einem Konkurrenten in gleicher Größe der keine Erbschaftssteuer zahlen muss.





