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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

357 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Satanismus, Gefahr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

06.05.2010 um 19:44
@rottenplanet

Nun gut, dann denke ich, wäre VORERST alles geklärt. ;)

Aber eine Frage an Dich hätte ich noch: Bist du vielleicht religiös? Würde mich aber aufgrund deines anarchistischen Profils doch sehr wundern. ^^


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

06.05.2010 um 19:50
Oh Mann, was ich hier für einen Blödsinn lesen muss, der eine (Omega) sieht LaVey als Obermeister, Representanten und Begründer des Satanismus an, der andere (rottenplanet) verallgemeinert wie sonst was.
Zitat von rottenplanetrottenplanet schrieb:(Als "verachtenswert" sehe ich den Satanismus in seinem Grundgedanken nicht)
Welcher verdammte Grundgedanke?
Es gibt keinen Grundgedanken, der Satanismus ist die vielseitigste aller Ideologien und Einstellungen (ich sage bewusst nicht Religionen, da er mit sowas überhaupt nichts am Hut hat) und kann weder verallgemeinert noch von irgendjemandem repräsentiert werden.
Das Hauptaugenmerk, die Basis des Satanismus ist für die meisten Satanisten (Keine blödsinnigen Temple of Seth oder Church of Satan Anhänger) wohl die Verachtung und der Hass,
darin liegt auch rottenplanet komplett richtig, der Satanismus ist für "normale" Menschen nicht tragbar, nicht gut, und schon garnicht gut für die Gesellschaft.
Im Grunde besteht er aus Intoleranz, Hass, Egoismus und Verachtung, LaVeys Lehren haben überhaupt nix mit der satanistischen Einstellung zu tun, es ist seine (absolut Freie und Persönliche) Auslegung und Denkanstöße.

Dieses Rituale & Opferungen Gedöns ist kompletter Humbug, natürlich werden Menschen von Satanisten ermordet, und die Satanisten glorifizieren dies auch größtenteils, allerdings nicht aus irgendwelchen Rituellen Gründen oder gar Opferungsgründen an Satan,
der Satanismus, ist wie gesagt, keine Religion, es gibt keine Gottheit, nur eine Einstellung, Ideologie, und die ist zutiefst menschenverachtend, man kann Satanismus nicht verteidigen, da er nicht verteidigt werden will.
Ende.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

06.05.2010 um 19:59
@Mr.Dextar
Zitat von Mr.DextarMr.Dextar schrieb:Aber eine Frage an Dich hätte ich noch: Bist du vielleicht religiös?
So religiös, wie ein Agnostiker nur sein kann. ;)


@ASRRRRTTTTT

Danke für die Berichtigung meiner Verallgemeinerungen. :)


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

06.05.2010 um 20:56
Satan ist eigentlich ein Widersacher ...der Verwirrer des Geistes, der innere Kampf bzw. die geistige Schizophrenie im Zwiegespräch innerhalb unserer Psyche.

Entstanden in Babylonischer Zeit wird mit Satan, wie die 666 = Nero, der Untergang des babylonischen Königreiches Nebukadnezars, namentlich „Nebukadnezar II“ selbst damit betitelt.

Nebukadnezar der Dämon. Ein Despot mit krankem Hirn welcher der Versuchung nicht stand halten konnte. Satan der gefallene.

Satanismus als Bewegung ist im Ursprung eine Gesellschaft von anders denkenden.
Anders denken muss ja nicht zwingend böse sein sondern eine Denken in eine andere Richtung.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

06.05.2010 um 22:37
@rottenplanet

Ja genau, ich bin Satanist, vergöttere LaVey, und deshalb sehe ich nichts schlechtes in ihm ;)

Hast du mich aber erwischt! wenn die Welt doch nur so einfach wäre^^


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

07.05.2010 um 18:52
@Omega.

Na, wenn sonst nichts zu sagen ist.. :D


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

07.05.2010 um 20:06
nö, außer daß die satanistische Lehre von LaVey alles andere als gefährlich ist.
Jede andere Richtung in der Tiere oder Menschen in Ritualen zu schaden kommen lehne ich ab und nehme sie als "Satanismus" gar nicht ernst.

Die eigentliche Gefahr geht von der Kirche aus.

Ich respektiere LaVey aber ich bin kein Satanist.

so jetzt könnt ihr weiter tratschen. ;)


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

07.05.2010 um 20:23
Na, deine Kentnisse über die "satanistische Lehre von LaVey" hast du ja oft genug unter Beweis gestellt. :) Jemand, der nicht mal die Grundpfeiler einer Lehre kennt, sollte sich mit seinen Einschätzungen eigentlich eher zurückhalten.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

27.12.2013 um 19:58
Hallo allerseits,

ich hab da mal ein Thema ausgegraben, bin zufällig darauf gestoßen...
Ich hab da ein paar Dinge dazu zu sagen, weil ich ein bisschen was klarstellen möchte.
Ich zitiere hier nicht einzelne Personen, mir sind nur gewisse Sachen aufgefallen, auf die ich nun gerne näher eingehen möchte. Wird ein wenig lang, sorry.

Ich fang mal mit der Heuchlerei an, weil es hier immer wieder rüber kommt, als wären so ziemlich alle Christen heuchlerisch. Es ist richtig, dass sich die katholische Kirche immer wieder verhalten hat, wie Gott es nicht möchte, aber das trifft nicht auf die gesamten Christen zu, speziell nicht auf das, was in der Bibel steht.
Heuchlerei ist in der Bibel eine der schlimmsten Sünden überhaupt.
Jesus hat gerade die Pharisäer und Gelehrten immer wieder kritiesiert, wofür sie ihn auch schließlich töten wollten.
Das schöne, das hier eindeutig nicht zur Sprache kommt und verdreht und verzerrt wird, wie es nun mal in dieser Welt üblich ist, ist die unendliche Gnade und Liebe Gottes. Er vergibt uns unsere Sünden und liebt uns bedingungslos. Wir können uns noch so oft von ihm abwenden und gegen ihn lästern, er ist eben nicht so wie die Menschen: nachtragend, verletzt, scheinheilig. Er steht über uns, er hat uns seinen Sohn geschickt, ohne Sünde, um für unsere Sünden zu sterben. Jesus hat das freiwillig gemacht, weil die Menschen nicht fähig sind, sich selber aus ihren Sünden zu befreien. Wir können es noch so sehr versuchen, aber wir werden uns immer wieder dabei ertappen, jemanden zu verletzen. Wer in Beziehung zu Menschen lebt, wird immer wieder verletzen, dazu sind wir einfach zu menschlich. Es ist auch nicht so, dass wenn man seine Sünden bekennt, nicht glauben braucht, dass man nie wieder sündigt. Das wunderbare ist nur, Gott vergibt uns alle unsere Sünden, wenn wir zu ihm kommen und Buße tun. Psalm 103.3.
Und das ist der Unterschied zwischen dem Satanismus, oder der Esoterik, oder den verschiedensten Philosophien die hier und da aufgetischt werden. Der Mensch muss immer versuchen, sich selber aus seinem Elend zu befreien. Nur führen diese idealistischen Vorstellungen und Perfektionismus früher, oder später zu Verwirrung, Depression, Selbstzerströrung. Perfektionismus ist übrigens das nachahmen von Gott, denn Satan ist nur ein Nachäffer. Er erhebt sich selbst über Gott, aber niemand steht über Gott. Und alles was Satan hervorbring, ist nur eine Nachahmung, eine billige Fälschung.

Ich geb euch einen Rat: lest die Bibel, nicht die Satansbibel. Denn dann werdet ihr wirklich sehen, wer oder was Satan ist. Satan, das Tier, die 666 ist ein Oberbegriff für alles materialistische, humanistische, dämonische. Die Bibel mag zwar, wie viele behaupten, schon so alt und verstaubt sein. Trotzdem ist und bleibt sie aktuell und behandelt Themen, die sich auf den ersten Blick vielleicht veraltet ansehen und hören, trotzdem waren die Menschen früher nicht viel anders als heute. Sie haben falsche Götter angebetet, waren gewalttätig und brutal, und deshalb wird die Bibel auch oft kritisiert. In der Bibel spiegelt sich oft die raue und gewalttätige Seele der Menschen wieder. Der Egoismus und die Untreue. Seht euch um, hört euch die Nachrichten an. Kriege, Missbrauch und Egoismus sind noch die harmlosesten Sachen, die wir zu hören kriegen. Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass uns unsere heutige Zeit genau mit den Themen der Bibel konfrontiert. Sie ist nicht nur ein Wegweiser und Seelenberater, sondern das lebendige Wort Gottes. Nicht umsonst ist sie das meistgekaufte, und am heftigsten angefochtene Buch überhaupt. Denkt mal darüber nach....

Was mir in diesem Forum auffällt ist, dass es Leser des Buches dieser Satansbibel gibt, die eigentlich nichts böses wollen, wie Omega, und dann ist mir noch Asrrrtttt aufgefallen. Menschenverachtend, hasserfüllt. Da hat Liebe keinen Platz mehr.

Was mich immer wieder nachdenklich stimmt, ist die Vergangenheit unserer Menschheitsgeschichte hier in Europa, speziell in Deutschland. Wir haben ja noch z.T. Großeltern, die uns von der Zeit, als Hitler noch an der Macht war, berichten können, um jedwede Kritik, zumindest noch von lebenden Menschen zu wiederlegen. Auf was ich hinaus will: Die Menschen, die in den KZ’s arbeiteten, waren ja anfangs keine schlechten Menschen. Sie waren Arbeiter. Mit der gegebenen Situation überfordert. Es gab damals nur Armut. Hitler hat den Menschen Arbeit gebracht, eine Möglichkeit, seine Familie zu versorgen und nicht armselig zu verhungern. Er hat Infrastrukturen ausgebaut, Dynamik in die Wirtschaft gebracht und den hoffnungslosen Menschen Mut gemacht. Natürlich kann sich das heute keiner mehr vorstellen wie das damals war, aber es war eine trostlose Situation. Die Leute wollten Veränderung, und wenn die Menschen Veränderung möchten, nagen sie schon am Hungertuch. Diese Situation ist mit unserer Wirschaftskriese nicht zu vergleichen. Die Menschen hatten Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor dem, das es noch schlechter wird. Sie waren offen für die Lehren und die Veränderungen, die ihnen dieser Machtmensch entgegenbrachte. Der Punkt ist, viele Menschen sind in diesen Situationen brutale Mörder geworden, die vorher eigentlich nichts Schlechtes wollten. Sicher ist das ein krasses Beispiel, und auch !schon wieder! veraltet. Nur sollte uns gerade die Vergangenheit zeigen, dass es nicht unbedingt immer gewollt sein muss, schlecht zu werden, aber man sich auf einmal in Situationen wiederfindet, wo man keinen Zweifel mehr daran hat, schlecht zu sein. Da hilft dann alles humanisieren nicht mehr, alles verniedlichen und schön reden nicht mehr, dann weiß man wirklich: jetzt habe ich Mist gebaut! Und wie kommt man da wieder raus? Was ist die esoterische, philosophische, oder sonstige Sicht solcher „Ausrutscher“? Ist man dann für ewig verloren? Wieviel „gutes Karma“ wäre bei den Buddhisten notwendig, um das wieder gut zu machen? Eines kann ich definitv sagen, im Christentum ist man nicht verloren. Das ist die EINZIGE Religion, die nicht nur Mördern, sondern ALLEN Sündern vergibt. Und das ist die große Liebe, die Barmherzigkeit und Gnade Gottes. Das ist ein Geschenk! Und Ohne Jesus wüssten wir das nicht! Lest mal in der Bibel nach, mit wem sich Jesus rumtrieb. Er ging nicht zu denen, die fromm und gut waren, er war bei den Sündern, bei den Kranken, bei den Schwachen...

Nur: muss man so tief fallen, um Jesus endlich als Retter und Erlöser anzuerkennen?
Man kann, muss aber nicht. Und das ist nur ein kleiner Teil von dem , was man Demut nennt.

Alles Gute


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

27.12.2013 um 21:30
@Behueter
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Heuchlerei ist in der Bibel eine der schlimmsten Sünden überhaupt.
Na Mord ist es ja immerhin nicht - denn Jahwe verlangte einen Solchen ja öfters von seinen Anhängern:
------------------------------
"So sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen (...) Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust." (5. Mose 5-7)
------------------------------
Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden. (HOSEA 14,1)
------------------------------
"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."(4. Mose 31,17-18)
------------------------------
"Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..."(5. Mose 21,18-21)
-----------------------------
"So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."(1. Samuel 15,3)
----------------------------
"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."(Jesaja 13,16)
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Und so weiter.... Die Frage ist in diesem Kontext nun, ob es heuchlerisch ist GLEICHZEITIG den Menschen das Morden im 6. Gebot zu verbieten. Selbstverständlich ist es das! Unter allen Religionen dieser Welt dürfte Jahwe der unmoralischste und grausamste Gott sein.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Das schöne, das hier eindeutig nicht zur Sprache kommt und verdreht und verzerrt wird, wie es nun mal in dieser Welt üblich ist, ist die unendliche Gnade und Liebe Gottes. Er vergibt uns unsere Sünden und liebt uns bedingungslos.
Tut er offensichtlich nicht. Nachdem Adam und Eva die verbotene Frucht kosteten, war das Paradies für ALLE Menschen verschlossen - niemand, nicht einmal die reinste Seele, wurde von Jahwe im Himmel aufgenommen. Denn er vergab der gesamten Menschheit diese Sünde nicht!

Erst als Jesus für die "Sünden der Menschheit" durch die Hingabe seines Lebens gebüßt hatte, gewährte Jahwe die Vergebung. Aber nur unter der Bedingung der vorbehaltlosen Unterwerfung zu den Füßen seiner Herrlichkeit. Vergebung findet nur, wer sein Leben Jahwe weiht. Diese Gottesweihung findet später durch das Ritual der Taufe statt, ohne die JEDER Mensch weiterhin ein Sünder bleibt und keinen Zutritt im Himmel hat, da ihm Jahwe die Erbsünde nicht vergeben hat. Bedauerlicherweise trifft dies nun aber auch auf neugeborene Kinder zu, die gerade in früheren Zeiten nicht selten nach der Geburt starben. Wenn sie nicht getauft waren, kam ihre Seele unweigerlich (!) in die Hölle. Aus diesem Grunde erfand man das Konzept der sogenannten Nottaufe...die bis heute in jedem Krankenhaus angewendet wird. Denn Jahwe liebt diese ungetauften Kinder nicht und vergibt ihnen auch nicht.

Wikipedia: Nottaufe
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Wir können uns noch so oft von ihm abwenden und gegen ihn lästern, er ist eben nicht so wie die Menschen: nachtragend, verletzt, scheinheilig.
Auch das ist schlicht FALSCH:

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, 6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Buch Mose 20,4)
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Er steht über uns, er hat uns seinen Sohn geschickt, ohne Sünde, um für unsere Sünden zu sterben.
Die Menschen SIND ohne Sünde und brauchten zu keinem Zeitpunkt einen Betrüger, der mit einem angeblichen Opfer unsere "Sünden" tilgt. Selbst wenn es Adam & Eva gegeben hätte und sie diese verbotene Frucht gepflückt hätten...so wären nur SIE schuldig gewesen, nicht aber ihre Kinder und Nachfahren. Auf die Gnade eines "Gottes", der dies anders beurteilt kann ich verzichten...
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Sie ist nicht nur ein Wegweiser und Seelenberater, sondern das lebendige Wort Gottes.
Dann ist Jahwe ein "Gott", der sich regelmäßig selbst widerspricht und genügt damit nicht meinen Ansprüchen eines göttlichen Wesens, daß meiner Anbetung würdig ist. Ein Gott, der nicht weiß ob Mord nun gut oder falsch sei gehört nochmal zurück in die Götter-Grundschule. ;o)

Warum sollten mich die "Beratung" und "Wegweisung" eines Wesens interessieren, das nichtmal ansatzweise ein vollständiges Konzept von Ethik hat?! Da kann ich ja gleich den Teufel fragen...
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Nicht umsonst ist sie das meistgekaufte, und am heftigsten angefochtene Buch überhaupt. Denkt mal darüber nach....
Ist es nicht. Das hast du lediglich gerade mal so behauptet.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Da hilft dann alles humanisieren nicht mehr, alles verniedlichen und schön reden nicht mehr, dann weiß man wirklich: jetzt habe ich Mist gebaut! Und wie kommt man da wieder raus? Was ist die esoterische, philosophische, oder sonstige Sicht solcher „Ausrutscher“? Ist man dann für ewig verloren? Wieviel „gutes Karma“ wäre bei den Buddhisten notwendig, um das wieder gut zu machen? Eines kann ich definitv sagen, im Christentum ist man nicht verloren. Das ist die EINZIGE Religion, die nicht nur Mördern, sondern ALLEN Sündern vergibt.
Na gerade DAS ist eine der schlimmsten Eigenschaften am Christentum. Der Pädokriminelle, der in seinem Leben 15 Kinder über Jahre hinweg gefangen hielt, missbrauchte und dann letztlich grausam ermordete kommt in den Himmel, wenn er seine Sünden auf dem Sterbebett schnell nochmal bereut. Das Neugeborene, daß unmittelbar nach seiner Geburt stirbt dagegen in die Hölle.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 09:07
@Behueter
es geht in jeder religion um ein regelwerk, das in letzter konsequenz nur zum wohle des zwischenmenschlichen zusammenlebens geschaffen wurde. auf die frage der gegner hin, warum man sich daran überhaupt halten solle wurde kurzerhand mit "weil die welt halt so erschaffen wurde" geantwortet, und auf die frage hin von wem, wurde mit "gott" argumentiert.

heute sieht man es um ein vielfaches genaur, was letztlich die menschen dazu bewegt, zu sein was sie sind, und zu tun, was sie tun. man weiss viel über psychologie, über unbewusste vorgänge und über triebe, und man gestaltet seine gesetzestexte nach einem gesellschaftlichen konsens, der hier wirklich viel mehr faktoren berücksichtigt, als es vor noch 2000 jahren überhaupt möglich war.

deshalb sind die alten regeln nicht sofort gleich durchweg veraltet, aber in vielerreil hinsicht eben nicht ausreichend um heutigen ansprüchen zu genügen. das sollte man zunächst verinnerlichen, bovor man weiter religiöse argumente in die dieskussion bringt


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 10:22
Zitat von rockandrollrockandroll schrieb:warum man sich daran überhaupt halten solle wurde kurzerhand mit "weil die welt halt so erschaffen wurde" geantwortet, und auf die frage hin von wem, wurde mit "gott" argumentiert.
"Gott" ist unerschaffener überexistierender, grundlegendster wie eigenschaftsloser, einem verstandesmäßigen, diskursiven Begreifen prinzipiell entzogener universeller Geist.
"Gott"= Geist ist kein die Erde erschaffen habender, das Leben der Menschen begleitender Demiurg.
"Geist" Nous manifestiert sich in universellen Ordnungsprinzipen:
E i n e s dieser für das ganze Universum geltenden Ordnungsprinzipen lautet in unsere menschliche Sprache übersetzt sinngemäß:

Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.

Diesem Anspruch wird die Nächstenliebe nicht gerecht. (Sie lässt Raum für Fremdenfeindlichkeit)
Jesus entgegnete dem: "Liebet Eure Feinde" !

Der Rest sollte und ist in den anderen Themenbereichen diskutiert worden.
(siehe Beiträge von eckhart)

*Geist, Nous" kann durch "Information"
oder (in religiöser Terminologie) durch "Wort"
ersetzt werden.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 10:36
@eckhart
ok, das geht halt dann noch etwas tiefer in die semantik


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 19:16
Hallo kakaobart,

wow, ich bin beeindruckt, was du alles aus der Bibel weißt. Hut ab!

Nur hab ich natürlich gleich eifrig nachgelesen, was du da geschrieben hast, und kann nun folgendes dazu sagen:
Zitat von kakaobartkakaobart schrieb:------------------------------
"So sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen (...) Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust." (5. Mose 5-7)
------------------------------
Sorry, aber das steht da gar nicht in der Bibel. Da musst du dich vertan haben. Die von dir zitierte Stelle handelt von den 10 Geboten und eben Gottes versprechen an die Menschheit, dass er sie in das Land bringen wird, in dem Milch und Honig fließen, und dass man den Herrn lieben soll, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit ganzer Kraft. 5. Mose 6,3
Zitat von kakaobartkakaobart schrieb:Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden. (HOSEA 14,1)

und weiters steht da: Kehr um zum Herrn, deinem Gott, Israel! Denn du hast dich durch deine Schuld ins Verderben gestürzt. Tragt eure Bitten dem Herrn vor und kommt zu ihm zurück. Sagt ihm: Vergib uns alles, was nicht richtig war, und nimm die Frucht unserer Lippen an. Wir wollen uns nicht mehr auf Assyrien verlassen, auch nicht auf unsere Schlachtrösser. Wir werden nie mehr zu unseren selbst verfertigten Götzen sagen: Ihr seid unsere Götter. Denn nur bei dir sind die Waisen sicher geborgen.
Dann wir der Herr sagen: Ich will euch von Götzendienst und Abtrünnigkeit heilen. Ich will euch bereitwillig lieben, denn mein Zorn hat sich für immer von euch abgewandt!
Ich will für Israel wie der Tau sein. Dann wird es wie eine Lilie blühen und seine Wurzeln tief im Boden verankern wie die Zedern im Libanon. Seine Zweige werden sich ausstrecken, es soll wie ein prächtiger Olivenbaum sein, wei eine duftende Zeder auf dem Libanon.
Mein Volk soll wieder in die Sicherheit seiner Heimat zurückkehren und Getreide anbauen. Es soll aufblühen wie ein Weinstock, der dem berühmten Weinstock des Libanon gleicht.
O Israel, was hast du denn noch mit den Götzen zu schaffen? Ich bin es, der für dich sorgt und dich behütet. Ich bin wie ein grüner Baum. An mir findet ihr die Frucht, die ihr zum Leben braucht.
Wer ist so weise, dass er dies verstehen kann, wer hat so viel Einsicht, dass er das begreift? Die Wege des Herrn sind gerade und die Gerechten sollen sicher auf ihm gehen. Die Gottlosen aber sollen auf ihm zu Fall kommen.
Zitat von kakaobartkakaobart schrieb:------------------------------
"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."(4. Mose 31,17-18)
Um nicht die hässlichen Stellen einfach auszulassen, gehe ich natürlich auch hierauf ein. Es geht hier um den Zusammenhang der Stellen, der ist wichtig. Es waren die Midianiter, über die hier gesprochen wird. Sie haben die Israeliten zum Götzendienst verführt.

Das erste Gebot, das Gott Moses nennt, ist: du sollst außer mir keine anderen Götter haben. Das ist das oberste Gebot, und wenn man das befolgen würde, bräuchte man die anderen Gebote eigentlich gar nicht mehr. Sie wären hinfällig, weil Sünden nur aus dem brechen dieses einen Gebotes enstehen, und somit alle weiteren Gebote notwendig sind.
Deshalb bestraft Gott das brechen dieser Sünde auch hart. 5. Mose 4, 15-31.
Meiner Meinung klingt das alles ziemlich aktuell....
Und die Barmherzigkeit Gottes wird immer, und immer wieder betont!
Gott ist gnädig, und zwar zu ALLEN, die Buße tun. Buße tun, meint es wahrhaftig bereuen was man getan hat. Seine Sünden anerkennen und sie nie mehr wieder tun wollen. Sich ändern wollen, mit der Hilfe von Gott!
Zitat von kakaobartkakaobart schrieb:------------------------------
"Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..."(5. Mose 21,18-21)
Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich tu mir ein bisschen schwer damit, solche Gesetzmäßigkeiten auf unsere Zeit zu übertragen. Ich schaue mir da eher an, was Jesus gemacht hätte. Da gibt es nämlich eine interessante Begebenheit mit einer Ehebrecherin, die auf frischer Tat ertappt wird, und die nach dem Gesetz gesteinigt werden müsste. Alle gehen beschämt weg, als er die Gelehrten auffordert: wer ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen.
Die Pharisäer wollten Jesus wie so oft eine Falle stellen: Wenn er dem Gesetz zustimmt, wo bleibt dann seine neue Lehre der Liebe Gottes? Kann er aber das judäische Gesetz einfach aufheben?
Jesu Antwort ist wie immer brilliant. Niemand hat die Ehebrecherin verurteilt. Johannes 8,1-11
Ich würde immer die Liebe und Gnade vor Gesetzlichkeit wirken lassen, denn wenn jemand zu tiefst bereut, was er getan hat, wird ihm auch vergeben werden.
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"So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."(1. Samuel 15,3)
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"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."(Jesaja 13,16)
Im AT werden viele Kriege geführt, das ist richtig. Meiner Meinung sind das alles Folgen von den Sünden der Menschen. Wären die Menschen nicht so eigensinnig und stellten sich selbst über Gott, wären ja Kriege auch gar nicht nötig. Vieles ist eine Wahrnung an die Menschheit, was passieren wird, wenn sie so weitermachen wie bisher. Die Bibel ist ein Buch voller Prophezeiungen, und der Großteil dieser Prophezeiungen hat sich auch schon erfüllt. Wie willst du dir die Genauigkeit dieser Prophezeiungen erklären? Und so viele schon, die sich erfüllt haben? Das ist laut der Wahrscheinlichkeitrechnung doch wohl eher unwahrscheinlich?
Zitat von kakaobartkakaobart schrieb:Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, 6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Buch Mose 20,4)
Das ist wieder eine Wahrung an die Menschheit, keine anderen Götter anzubeten. Er ist der wahre und einzige Gott, und man sollte Gott nicht mit anderen Götzen teilen. Er ist ein eifersüchtiger Gott, weil man nicht 2 Götter gleichzeitig hingebungsvoll lieben kann. Er warnt uns davor, und das nicht ohne Grund. Auch Jesus sagt hier etwas dazu, nachdem ihn die Pharisäer dazu befragen. Matthäus 22,34-40

Trotzdem wird er immer gleich bleiben. Er liebt uns. Auch Eltern können ihren Kindern nicht immer alles durchgehen lassen, nur weil sie ihre Kinder lieben. Oft muss man Grenzen ziehen, nein sagen, oder Vereinbarungen treffen, und auch mal hart durchgreifen. Das ist zum Besten des Kindes, um es z.B. von Schaden, oder Dummheiten zu bewahren. Wie willst du ein Kind erziehen, ohne ihm mal Grenzen zu setzen?
Zitat von kakaobartkakaobart schrieb:Die Menschen SIND ohne Sünde und brauchten zu keinem Zeitpunkt einen Betrüger, der mit einem angeblichen Opfer unsere "Sünden" tilgt. Selbst wenn es Adam & Eva gegeben hätte und sie diese verbotene Frucht gepflückt hätten...so wären nur SIE schuldig gewesen, nicht aber ihre Kinder und Nachfahren. Auf die Gnade eines "Gottes", der dies anders beurteilt kann ich verzichten...
Du meinst also ernsthaft, die Menschen sind ohne Sünde, also rein? Und was ist dann mit den Nachrichten los? Wie erklärst du dir das Gewissen, oder Schuldgefühle? Alles Einbildung?

Glaubst du auch nicht, dass wenn du zum Beispiel deinen Kindern eine gewisse Verhaltensweise vorlebst, sie das unweigerlich nachmachen?
Kinder beurteilen nicht, sie haben keine angeborenen Moralvorstellungen. Und wer das nicht glaubt, soll sich mal auf einen Schulhof, oder in den Kindergarten stellen, und die Kinder dort beobachten. Kinder haben lediglich unterschiedliche Eigenschaften und Talente, die ihnen von Gott mitgegeben werden. Aber alles andere wird erzogen, und zwar am besten so, wie man ihnen das vorlebt...

Daher glaube ich auch, dass Schuld auf Kinder übertragbar ist, und nur durch Gott allein aufgehoben werden kann, wenn wir uns zu ihm hinwenden, und uns eben nicht von ihm abwenden.

So ich glaub das reicht jetzt, sonst wird es ja doch noch ein Roman :)


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 21:02
@Behueter

Ich interveniere auch mal, aus Lust und Laune.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Sorry, aber das steht da gar nicht in der Bibel. Da musst du dich vertan haben. Die von dir zitierte Stelle handelt von den 10 Geboten und eben Gottes versprechen an die Menschheit, dass er sie in das Land bringen wird, in dem Milch und Honig fließen, und dass man den Herrn lieben soll, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit ganzer Kraft. 5. Mose 6,3
Also handelt es sich um einen Gott, der ein bestimmtes Volk / Ethnie bevorzugt und über diese quasi wacht? Anstatt über jeden Menschen?

Richtig wäre: Ein wahrer Gott braucht weder Liebe, noch Marionetten, die er aus niederen Trieben und Beweggründen zu irgendetwas verhelfen muss. Er würde aus reiner Notwendigkeit existieren, wobei "Gott" lediglich ein leeres Wort ist. Auch ein Gott ist nicht Verursacher seiner Existenz, sondern unterliegt gewissen logischen Grundregeln.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:O Israel, was hast du denn noch mit den Götzen zu schaffen? Ich bin es, der für dich sorgt und dich behütet. Ich bin wie ein grüner Baum. An mir findet ihr die Frucht, die ihr zum Leben braucht.
Wer ist so weise, dass er dies verstehen kann, wer hat so viel Einsicht, dass er das begreift? Die Wege des Herrn sind gerade und die Gerechten sollen sicher auf ihm gehen. Die Gottlosen aber sollen auf ihm zu Fall kommen.
Ein wahrer Gott hat es nicht nötig, anderen Leuten zu verbieten, an wen sie glauben sollen. "Götzen" sind in diesem Sinne vollkommen subjektiv und daran ändert auch dieser niedere Dämon Jahwe nichts.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Es waren die Midianiter, über die hier gesprochen wird. Sie haben die Israeliten zum Götzendienst verführt.
Selbes Spiel wie oben: Es wird einfach subjektiv festgelegt, welche Götter die richtigen" und welche die "falschen" sind. Auch das hat ein wahrer Gott nicht nötig.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Die Pharisäer wollten Jesus wie so oft eine Falle stellen: Wenn er dem Gesetz zustimmt, wo bleibt dann seine neue Lehre der Liebe Gottes? Kann er aber das judäische Gesetz einfach aufheben?
Jesu Antwort ist wie immer brilliant. Niemand hat die Ehebrecherin verurteilt. Johannes 8,1-11
Ich würde immer die Liebe und Gnade vor Gesetzlichkeit wirken lassen, denn wenn jemand zu tiefst bereut, was er getan hat, wird ihm auch vergeben werden.
Wäre Jesus wirklich weise gewesen, würde er Jahwe selbst verachten. Er würde seine Jünger nicht zwingen, alles aufzugeben, würde die Hölle als primitives Bestrafungssystem ebenso verachten wie den Zwang, etwas glauben zu müssen. So ist er nur Jemand, der bevorstehende, jüdische Gesetze und Richtilinien nach seinen Vorstellungen interpretiert.

Außerdem setzt er voraus, dass ein Gott "liebt", was ebenfalls eine Anmaßung ist.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Im AT werden viele Kriege geführt, das ist richtig. Meiner Meinung sind das alles Folgen von den Sünden der Menschen. Wären die Menschen nicht so eigensinnig und stellten sich selbst über Gott, wären ja Kriege auch gar nicht nötig. Vieles ist eine Wahrnung an die Menschheit, was passieren wird, wenn sie so weitermachen wie bisher. Die Bibel ist ein Buch voller Prophezeiungen, und der Großteil dieser Prophezeiungen hat sich auch schon erfüllt. Wie willst du dir die Genauigkeit dieser Prophezeiungen erklären? Und so viele schon, die sich erfüllt haben? Das ist laut der Wahrscheinlichkeitrechnung doch wohl eher unwahrscheinlich?
Schon wieder dieser Schwachsinn von den angeblichen erfüllten "Prophezeiungen".
ALLE Prophezeiungen sind so leer und allgemein gehalten, dass sie auf jedes negativ empfundene Charakteristikum einer Zivilisation zutrifft.
Außerdem ist der Mensch nicht Schuld an der Sünde, sondern Gott selbst, der sie ja unter diesem Regelwerk erschaffen hat. Die Verhaltensweisen des Menschen sind nur ein logisches Ergebnis der Erschöpfung. Hat Gott dies etwa nicht vorausgesehen? Oder wollte er nur jämmerlich über Menschen herrschen?

Die Natur des Menschen ist, wie sie ist, und es wird noch viele Jahre Evolution (auch kulturelle) benötigen, damit er wieder den nächsten Schritt macht.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Du meinst also ernsthaft, die Menschen sind ohne Sünde, also rein? Und was ist dann mit den Nachrichten los? Wie erklärst du dir das Gewissen, oder Schuldgefühle? Alles Einbildung?
Ein evolutionäres Produkt, das hilfreich ist, da man reflektiert und Vergeltung fürchtet. Außerdem sorgt es dafür, dass weniger Stress innerhalb einer Gesellschaftsform entsteht.
Desweiteren ist "Gewissen" aber kein objektiver Parameter, weswegen man dies schwer in Modelle implementieren kann.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Daher glaube ich auch, dass Schuld auf Kinder übertragbar ist, und nur durch Gott allein aufgehoben werden kann, wenn wir uns zu ihm hinwenden, und uns eben nicht von ihm abwenden.
1. Können Kinder sehr wohl eigene Vorstellungen entwickeln. Das ist eben unterschiedlich.
2. Sind Menschen a priori nicht Schuld an dem angeblichen "Sündensystem", wie ich oben erläuterte.
3. Gibt es überhaupt nicht so etwas Unsinniges wie "objektive Moral", weswegen Sünde selbst eine reine Erfindung ist, ein Teil der abartigen, christlichen Sklavenmoral.

Wir Satanisten sind keine homogene Strömung; jeder Satanist hat seine eigene Philosophie. Aber wodrin wir uns durchaus einig sind, ist die Tatsache, dass wir Menschen selbst das sind, was in vielen Schriften als "Gott" identifiziert wird. Aus diesen Gründen richten wir ein Leben nach unseren Vorstellungen aus und eliminieren alle Elemente, die dabei stören. Dabei gehört auch der niederträchtige, schwache Jahwe zu diesen Elementen und wenn es ihn gäbe, müsste man ihn aktiv bekämpfen - und wenn man ihn nicht vernichten kann, dann zumindest autonome Gebiete einrichten, in denen er nicht herrscht.

Deus est homo!


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 21:45
Hallo Mr. Dextar,

na schön, ich lasse das meiste nun mal so stehen, weil ich dich nicht überzeugen will, irgendwas zu glauben. Das muss jeder Mensch selber erfahren. Aber ich kann dir sagen, das Gott nicht ein Volk bevorzugt, sondern alle Menschen so sehr liebt, dass er sie ALLE befreien will, daher auch bereit ist ALLE Sünden zu vergeben. So eine große Liebe können wir uns nicht vorstellen.
Und zu meiner Vorstellung gehört auch, dass ich nicht immer alles in seiner Vollkommenheit verstehen kann, denn der einzige, der Vollkommen ist, ist eben Gott. Und wir stehen nicht über ihm, um irgendas dergleichen zu beurteilen.
Zitat von Mr.DextarMr.Dextar schrieb:Selbes Spiel wie oben: Es wird einfach subjektiv festgelegt, welche Götter die richtigen" und welche die "falschen" sind. Auch das hat ein wahrer Gott nicht nötig.
Es gibt keine Götter, sondern nur einen Gott. Das ist wichtig, wichtiger als sein Name.
Zitat von Mr.DextarMr.Dextar schrieb:Wäre Jesus wirklich weise gewesen, würde er Jahwe selbst verachten. Er würde seine Jünger nicht zwingen, alles aufzugeben, würde die Hölle als primitives Bestrafungssystem ebenso verachten wie den Zwang, etwas glauben zu müssen. So ist er nur Jemand, der bevorstehende, jüdische Gesetze und Richtilinien nach seinen Vorstellungen interpretiert.
Es wird niemand zu irgendwas gezwungen. Jesus hat niemals irgendwen zu was gezungen. Wenn jemand zu Gott kommt und Jesus als seinen Herrn und Retter anerkennt, dann freiwillig. Es wird keinem was aufgezwungen, nur wenn man kommt, wird man mit offenen Armen empfangen.
Zitat von Mr.DextarMr.Dextar schrieb:Schon wieder dieser Schwachsinn von den angeblichen erfüllten "Prophezeiungen".
ALLE Prophezeiungen sind so leer und allgemein gehalten, dass sie auf jedes negativ empfundene Charakteristikum einer Zivilisation zutrifft.
Die Prophezeiungen der Bibel sind so gut wie alle erfüllt, das ist eine Tatsache, die nicht mehr wiederlegbar ist. Und dieses Phänomen ist so unwahrscheinlich, dass es schon wieder mysteriös ist.

Ich sehe schon, ich komme bei dir nicht weit, und wir könnten nun ewig so weiterdiskutieren. Also lasse ich es so stehen, und wünsche dir alles Gute auf deinem Weg, und Gottes Segen.

Gute Nacht


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 21:58
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Die Prophezeiungen der Bibel sind so gut wie alle erfüllt, das ist eine Tatsache, die nicht mehr wiederlegbar ist.
wenn man das zusammenhanglose gemurmel interpretiert wie man lustig ist ist das natürlich richtig...


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 22:18
@Behueter

Es gibt keine Götter, sondern nur einen Gott.

Du willst keinen überzeugen, etwas zu glauben, verteidigst aber eine Ideologie, die auffordert, Menschen zu töten, die ihren Frieden in anderem Glauben finden und behauptest dann noch ziemlich frech, Gott würde alle Menschen lieben und kein Volk bevorzugen.

Wie kommt es dann zu ideologisch begründeten Mordaufrufen an Andersgläubigen? Dir ist - gleich deiner fehlenden Missionierungsambitionen - der logische Zwiespalt schon bewusst?

Es wird niemand zu irgendwas gezwungen.

Unter Todesdrohung erwirkte Bekehrungen (siehe christliche Geschichte Europas) sind natürlich kein Zwang.

Jesus hat niemals irgendwen zu was gezungen.

Als isolierter Prediger in einem totalitären Regime hatte er auch gar nicht die Möglichkeiten ohne mit irgendjemandem ziemlichen Ärger zu bekommen.

Wenn jemand zu Gott kommt und Jesus als seinen Herrn und Retter anerkennt, dann freiwillig.

Wenn man ihn nicht schon aufgeschlitzt hat, weil er vorher "Götzen" diente.

Es wird keinem was aufgezwungen, nur wenn man kommt, wird man mit offenen Armen empfangen.

Und kam man nicht, wurde man halt gejagt. Ok, ist heute nicht mehr so, weil die Menschen zur Vernunft gekommen sind.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

28.12.2013 um 22:25
@Behueter
Zitat von BehueterBehueter schrieb:na schön, ich lasse das meiste nun mal so stehen, weil ich dich nicht überzeugen will, irgendwas zu glauben.
Genau, lieber bei den eigenen Ergüssen bleiben, ohne nachzudenken bzw. zu diskutieren. Das sieht Leuten wie Dir ähnlich.
Zitat von BehueterBehueter schrieb: Aber ich kann dir sagen, das Gott nicht ein Volk bevorzugt, sondern alle Menschen so sehr liebt, dass er sie ALLE befreien will, daher auch bereit ist ALLE Sünden zu vergeben.
Also er will sie aus dem Gefängnis, in das er sie selbst gesteckt hat, "befreien"? Merkst Du nicht, was für einer kruden Gottheit Du unterstehst? Wie blind muss man eigentlich sein...

Und hatte ich vorhin nicht erst erklärt, dass NICHTS am Begriff der "Sünde" ist und warum?
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Und zu meiner Vorstellung gehört auch, dass ich nicht immer alles in seiner Vollkommenheit verstehen kann, denn der einzige, der Vollkommen ist, ist eben Gott.
Definiere "Vollkommenheit", und ich widerlege Dir diese Aussage. Trotzdem zeigt diese Aussage wieder nur Denkfaulheit-und Verbot ohne Ende, bloß ja nichts hinterfragen. Feuerbach hatte schon Recht, als er sagte, der Mensch würde seine eigene "Unvollkommenheit" nach außen hin zur "Vollkommenheit" transzendieren.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Es gibt keine Götter, sondern nur einen Gott. Das ist wichtig, wichtiger als sein Name.
Sagst Du so, als platte Behauptung. Außerdem kann man das, was Du anbetest, wohl kaum als "Gott" bezeichnen, sondern höchstens als eine faschistoide, dämonische, niedere Gestalt.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Jesus hat niemals irgendwen zu was gezungen. Wenn jemand zu Gott kommt und Jesus als seinen Herrn und Retter anerkennt, dann freiwillig. Es wird keinem was aufgezwungen, nur wenn man kommt, wird man mit offenen Armen empfangen.
Deswegen konnten dessen Jünger ja auch nicht zurück (ausdrückliches Verbot von Jesus persönlich), und ebenso ist man "Sünder", und wenn man sich "freiwillig" hingibt, werden einem diese vergeben und man entgeht dem Höllenfeuer. Ja, ich sehe, die Freiwilligkeit sticht einem förmlich ins Auge.
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Die Prophezeiungen der Bibel sind so gut wie alle erfüllt, das ist eine Tatsache, die nicht mehr wiederlegbar ist. Und dieses Phänomen ist so unwahrscheinlich, dass es schon wieder mysteriös ist.
Du hast das, was ich geschrieben habe, gekonnt ignoriert. Bravo!
Zitat von BehueterBehueter schrieb:Also lasse ich es so stehen, und wünsche dir alles Gute auf deinem Weg, und Gottes Segen.
Nur zu, nicht, dass Deine abstruse Weltanschauung noch zusammenbricht.


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Satanismus - Die unterschätzte Gefahr

29.12.2013 um 06:38
Zitat von Mr.DextarMr.Dextar schrieb:Deus est homo!
nojooo, auch eine etwas überromantisierte pattitüde nicht.. wenn man so guckt was ein gott alles können sollte und der mensch tatsächlich kann :D
man kann sich das im rahmen seiner einegenen vorstellungskraft tatsächlich so hindrehen, dass es für einen selbst plausibel erscheinen mag (stichwort Wikipedia: Qualia ), leztlich wird es dennoch immer hacken und ösen geben, die diese aussage relativieren. trotzdem ist mir diese aussage immer noch lieber als alles was alte "gesetzestexte" an erklärungsversuchen her geben


auch für den satanismus gilt:
es geht in jeder religion um ein regelwerk, das in letzter konsequenz nur zum wohle des zwischenmenschlichen zusammenlebens geschaffen wurde, und das wohl des einzelnen ebenso anstrebt. ein quasie kompromiss zwischischen ich und wir, wenn man so will.. auf die frage der gegner hin, warum man sich daran überhaupt halten solle wurde kurzerhand mit "weil die welt halt so erschaffen wurde" geantwortet, und auf die frage hin von wem, wurde mit "gott" argumentiert.

heute sieht man es um ein vielfaches genaur, was letztlich die menschen dazu bewegt, zu sein was sie sind, und zu tun, was sie tun. man weiss viel über psychologie, über unbewusste vorgänge und über triebe, und man gestaltet seine gesetzestexte nach einem gesellschaftlichen konsens, der hier wirklich viel mehr faktoren berücksichtigt, als es vor noch 2000 jahren überhaupt möglich war.

deshalb sind die alten regeln nicht sofort gleich durchweg veraltet, aber in vielerreil hinsicht eben nicht ausreichend um heutigen ansprüchen zu genügen. das sollte man zunächst verinnerlichen, bovor man weiter religiöse argumente in die dieskussion bringt
nur, dass man sich mehr innerhalb dessen bewegt, was man mit "verborgenen kräften" meint, wie der tirebhaftigkeit und den unbewussten begierden, was aber in unserer gesellschaft immer noch einen etwas fragwürdigen charakter hat.. dennoch, eine interessante religiöse strömung ist es allemal :)


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