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Wer verschafft unsren Politikern ihre Posten?

45 Beiträge, Schlüsselwörter: Politiker, Posten
taothustra1
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Wer verschafft unsren Politikern ihre Posten?

15.02.2006 um 13:07
@leo

Aber mit einer Parteiendemokatie wie sie bei uns praktiziert wird, sind wir an einem funktionierendem und relativ gerechten System doch ziemlich nahe dran.

Sagen wir mal so : "wir waren schon mal näher dran, so ein System muß sich erst einmal Dauerhauft beweisen und genau darin sind mittlerweile die Schwächen und Unzulänglichkeiten unübersehbar geworden.
Es gibt kein Regierungssystem das besser geeignet wäre, die Verantwortung für die politischen Entscheidungen von sich auf andere abzuwälzen, die es dann ihrerseits wieder auf andere Umstände abwälzen bis sie im Niemansland verschwindet......Einen König konnte man zur Not auch mal absetzen....aber ein ganzes System von Möchtegernkönigen ?...erscheint mir schlichtweg unmöglich....

Natürlich läßt sich immer etwas verbessern
Bisher wurde kaum etwas verbessert, eher noch verschlechtert.
In einer Demokratie sind zu viele Kompromisse nötig, da werden wichtige und dringende Entscheidungen verschoben und die eigentliche Regierungsarbeit verwässert. [/i]

Ein Beispiel :
Die SPD will natürlich wiedergewählt werden, das wird sie aber mit Sicherheit nicht schaffen, wenn sie weiterhin so brav mit der CDU mittanzt.
Die Probleme sind also geradezu schon vorprogrammiert, denn irgendwie müssen sie ja ein Kontrastprogramm zu den Schwarzen fahren, selbst wenn es die denkbar beste Regierungsarbeit der Schwarzen wäre.

Verstehst Du was ich meine ?
Das eigene Hemd ist einem immer näher, der demokratische und parteiliche Überlebenskampf gebietet, daß man dem anderen Knüppel in die Beine wirft und ihn möglichst daran hindert gute und richtige politische Lösungen zu etablieren.
Weil man sonst seinen eigenen politischen Selbstmord dadurch unterstützen würde.
Und das sind die unüberwindlichen Grenzen der Demokratie, im Sinne eines geeigneten Regierungssystems.

Du bist also scheinbar der Meinung das Problem liegt grundsätzlich darin, die Menschen selber entscheiden zu lassen ?

Nun, Fakt ist, daß der Mensch in einer Demokratie immer nur anhand der ihm vorgekaukelten Fakten und Lösungsvorschläge seitens der Politiker, seine Entscheidungen trifft.
Was sind diese Entscheidungen am Ende also wert ?
Dienen sie doch nur der einen oder anderen Partei um sich entweder an der Macht zu halten oder an die Macht zu gelangen.

Denn daran, daß die Politker seit geraumer Zeit keine Lösungen und Antworten mehr auf die immer drängenderen essentiellen Probleme haben, wird zunehmend auch den Menschen einfacheren Denkvermögens klar.

Schau Dir eine gut funktionierende Firma oder einen erfolgreichen Profifußballclub an ....
Da werden doch auch nicht irgendwelche Leute die behaupten die Probleme lösen zu können einfach von irgendjemanden an ihre Positionen gewählt.
Im Gegenteil, da kommen nur die Besten von den Besten zum Zuge.

Und so wie es kompetente Wirtschaftsleute und Fußballsachverständige gibt, genauso gibt es Menschen, die über die Kompetenz und die Fähigkeiten verfügen ein Land erfolgreich zu regieren.

Aber wie sollen sie sich je durchsetzen können, wenn jeder unfähige Lügner und Schauspieler diese Kompetenz vorheucheln kann und jeder unfähige und leichtgläubige Idiot eine genauso gültige Wählerstimme ist wie Professor soundso....

Das sind die unüberwindlichen Probleme der Demokratie.

Wer sollte denn dann einen Monarchen bestimmen ?

Es müßten Qualitätskriterien geschaffen werden anhand derer er sich messen lassen müßte.
Und es dürfte natürlich keine Opposition mehr geben, die jede auf längere Sicht richtige Entscheidung aufgrund des Unverständnisses der Bevölkerung zu Fall bringen könnte.


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Wer verschafft unsren Politikern ihre Posten?

15.02.2006 um 13:24
"Und so wie es kompetente Wirtschaftsleute und Fußballsachverständige gibt, genauso gibt es Menschen, die über die Kompetenz und die Fähigkeiten verfügen ein Land erfolgreich zu regieren."

naja....wo sind die denn?


"a true friend will stab u in the front"

"die einzige konstante ist die veränderung"
Brooooooklyyyyn Zooooooooo!!!


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taothustra1
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15.02.2006 um 13:50
@stizza

naja....wo sind die denn?

Eine gute und berechtigte Frage *gg*

Auf jedenfall mußt Du davon ausgehen, daß es fähige Leute mit Charakter sind und sich nicht aufdrängen, ausserdem kannst Du davon ausgehen, daß die etablierten Parteien sie unterdrücken und knüppeln zwischen die Beine werfen wo sie nur können....

Ist aber jetzt auch egal....erst muß es mal so weit kommen, daß die Bevölkerung wirklich mal die Nase voll hat, und von den etablierten Parteien nichts mehr wissen will.
Und das kann noch dauern, denn viel zu vielen geht es materiell gesehen immer noch viel zu gut und sie haben auch keine Probleme damit, daß es anderen dafür schlecht geht.
Also werden wir wohl noch ein wenig warten müssen.


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15.02.2006 um 13:53
Ich wars nicht.
Müsst ihr mir Glauben.

Määäähhhhhhhhhh

Tha Dogg Pound. Määäähhhh
Es En O Pi Di O Double G.
Määäähhhhhhhhhh


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15.02.2006 um 14:08
schauspielen is wichtiger als können in der momentanen politik wenn sich das net ändert müssen wir was ändern hrhr



Gestern standen wir am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter.


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Bacchus
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15.02.2006 um 14:30
http://www.bimbesstaat.de/

Schaut Euch das mal durch!! Was haltet Ihr davon?

im Wein liegt die Wahrheit
_____________
in vino veritas


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taothustra1
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15.02.2006 um 14:35
@Bacchus

*ggg*

Wo sie recht hat, hat sie recht.....die Seite ;)


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Bacchus
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Wer verschafft unsren Politikern ihre Posten?

15.02.2006 um 14:49
Ja...ich müßte lachen...wenn es nicht so traurig wäre!

im Wein liegt die Wahrheit
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15.02.2006 um 15:19
Das Problem ist, dass die fähigen Leute keine Lust haben für ein Butterbrot ihre Fähigkeit anzubieten, wenn die Privatwirtschaft sie weitaus besser entlöhnt. Kein Wunder ist immer nur die 2. oder sogar 3 Qualitätsgarde (naja wenn man das Qualität nennen kann)in derPolitik zu finden.....
Zudem sind 4 Jahre bis Neuwahlen einfach zuwenig um effektive Revisionen zu realisieren. In der heutigen Politik gehts nur noch um Effekte, für was anderes ham sie ja keine Zeit.......siehe Wahlkampf

noch was offtopic

Bei uns in Zürich wurde nun erstmals ein "Schwarzer" in den Gemeinderat gewählt (das wird Lucid natürlich nicht passen, aber der hat ja hier nix zu melden), begrüssenswerter Vorstoss und vorallem hat der Junge Humor....

sein Slogan: "Wenn sich die Schweizer wie Neger fühlen (Anspielung auf die rechtlastige, braun angesäuselte SVP) dann ist es höchste Zeit einen echten zu bekommen"........ Klasse!!!! (und kenn ihn per Zufall noch persönlich)

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greenline
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15.02.2006 um 15:21
ich sag es kurz und deutlich.....geld und macht verschafen es denn plitiker an die macht.


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taothustra1
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15.02.2006 um 15:25
@stizza

Zudem sind 4 Jahre bis Neuwahlen einfach zuwenig um effektive Revisionen zu realisieren.

Auch wieder so ein demokratisches Regierungshinderniss......


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greenline
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15.02.2006 um 15:35
fuehrt zu gar nicht s,ihr werdedet weiter verarscht,bis ihr endlich mal auf seht


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Bacchus
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Wer verschafft unsren Politikern ihre Posten?

15.02.2006 um 15:37
@ greenline
Gut, dann stehen wir auf...und dann wohin?

im Wein liegt die Wahrheit
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15.02.2006 um 15:40
@tao

Schau Dir eine gut funktionierende Firma oder einen erfolgreichen Profifußballclub an ....
Da werden doch auch nicht irgendwelche Leute die behaupten die Probleme lösen zu können einfach von irgendjemanden an ihre Positionen gewählt.
Im Gegenteil, da kommen nur die Besten von den Besten zum Zuge.

Und so wie es kompetente Wirtschaftsleute und Fußballsachverständige gibt, genauso gibt es Menschen, die über die Kompetenz und die Fähigkeiten verfügen ein Land erfolgreich zu regieren.


Wowowowow wo hast Du das denn her? Wenn ich mir anschaue wieviele Topmanager ihre Unternehmen runtergerissen haben mit ihrem "Sachverstand", und wieviele Fußballvereine mit einem mal in der Bezirksliga gespielt haben, trotz der Fachkompetenz ihrer Trainer, dann kann ich die nicht gerade die "Besten der Besten" nennen. Es gibt dort ebensoviel, wenn nicht sogar noch mehr Blender. Also das hinkt etwas. Zumal diese Menschen ebenso "demokratisch" gewählt werden wie Politiker (stichwort "politik betreiben").

Einen König konnte man zur Not absetzen? Klar gab es diese Fälle. Aber die waren meist sehr blutig. Natürlch könnten wir auch unsere Politiker austauschen, sehr einfach sogar (und unblutig), aber so wie wir mit einem andern Monarchen vorliebnehmen müßten, müssen wir eben mit anderen Politikern vorlieb nehmen. Nur können wir uns einfacher gegen Vorschläge und Gesetzesänderungen wehren als in einer Monarchie. Auch wenn es stimmt das die Mühle langsamer mahlen, was nicht immer ein Nachteil sein muß, denn wähle mit bedacht. ;)

Life is a bitch: it´s cheap, it´s fun and makes you fuckin´ crazy...


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15.02.2006 um 15:56
@taothustra1
Krasse Standpunkte. *g*
Aber zum Teil nachvollziehbar.

Das Kompromiss und Machterhaltsproblem der Parteien ist so wohl genau richtig beschrieben. Wichtige Beschlüsse werden durch Angst vor dem Wähler oft verhindert.
Das ist wahrlich nicht von der Hand zu weisen.

Auch muß ein Instrumentarium geschaffen werden, die Verantwortlichen für offensichtliche bzw. bewußte Fehlentscheidungen zur Verantwortung zu ziehen und nicht sie mit vollen Bezügen in den vorgezogenen Ruhestand zu schicken.
Unbestritten.

Und natürlich sind auch diverse unfähige aber wortgewandte Pfeifen in einigen Schlüsselpositionen.

Aber, das war schon immer so. Damit muß eine Demokratie fertigwerden.
Auch Könige, Kaiser und Zaren waren nicht immer unbedingt die fähigsten Politiker und viele Reiche wurden mehr von Mätressen gelenkt als von den eigentlichen Herrschern. ;)

Eine Opposition wird sich ohne diktatorische Maßnahmen nie abstellen lassen, denn man kann es naturgemäß nie allen Recht machen.
Aber das kann man nicht ernsthaft wollen oder ?

Und:
"Aber wie sollen sie sich je durchsetzen können, wenn jeder unfähige Lügner und Schauspieler diese Kompetenz vorheucheln kann und jeder unfähige und leichtgläubige Idiot eine genauso gültige Wählerstimme ist wie Professor soundso...."

Tja, wer soll denn die Regierungsvertreter, welcher Regierungsform auch immer, aussuchen und bestätigen ? Sollen alle einen IQ-Test machen ?
Hat der Hauptschüler und Maurerlehrling kein Recht seine Regierung zu wählen ?
Was ist mit politisch Andersdenkenden ? Erschießen ? Allein schon wegen der unerwünschten Opposition ?

Nein, eine "Basta" Regierung kann nicht die Lösung sein. Zuviele würden auf der Strecke bleiben.
Zugegeben, eine Demokratie ist meist langsam und schwerfällig, da sie versucht möglichst allen gerecht zu werden. Auch das Verantwortungsgeschiebe und die Machterhaltspielchen der Parteien sind oft ein Graus und hier gilt es auch anzusetzen.

Wir brauchen fähige und couragierte Menschen, die bereit sind sich einzubringen, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.
Leider haben wir davon viel zu wenige, obwohl diese Möglichkeit jedem offensteht !

Es ist möglich innerhalb des bestehenden Systems die Dinge zum positiven zu verändern. Das ist mühselig und dauert oft lange. Ab es ist der einzig gangbare Weg.




NICHTS lebt ewig !


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15.02.2006 um 15:56
@AcidU

Tao ging es aber auch nicht um die nicht erfolgreichen, sondern um erfolgreiche und gut funktionierende Firmen. Und davon gibt es wirklich genug, was nicht heissen soll, dass es keine Ausnahmen gibt, denn bekanntlich bestätigen Ausnahmen die Regel.
Aber ich gebe dir gewissermaßen auch Recht. Doch der Grund für das Scheitern spiegelt gewissermaßen auch die traurige Situation des politischen Systems wieder:
Es ist die kurzfristige Orientierung, sprich Aktienkurse und Dividende, die die Unternehmen zunehmend beeinflussen und unter Druck setzen. Und mit so einem Druck kruzfristig gute Ergebnisse zu präsentieren sind die Manager schon fast gewzungen "falsche" Entscheidungen zu treffen. Sei es der Aufsichtsrat, oder auch Aktionärsversammlungen, es herrscht Druck kurzfristig Erfolge zu erzielen und langfristige Pläne, die das Unternehmen stabil und auf einen gesunden wachsenden Kurs bringen soll werden vergessen. Das ist vergleichbar mit dem Druck auf die Regierung schnell (innerhalb der Amtszeit) schöne Ergebnisse zu präsentieren, um dann vom Volk wiedergewählt zu werden. Doch wozu das ganze führt kann ja jeder sehen.

Ich weiss, dass ich nicht alles weiss...


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15.02.2006 um 16:13
@ lEOpoLd

Zu deiner Frage mit dem Hauptschüler oder Mauerlehrling eine Gegenfrage:

Sollte denn ein Arzt eine Abstimmung unter den Familienangehören machen ob er den Schnitt jetzt 2mm höher oder tiefer machen soll?
Oder sollte ein Pilot die Passagiere fragen ob er lieber in einem anderen Winkel anfliegen soll und die Geschwindigkeit verringern?
Oder nehmen wir unseren lieben Maurer, der die zukünftigen Hausbewohner fragen soll, ob er dem Zementt noch einige andere Sachen beimischen soll?

Jetzt wirst du vielleicht sagen: " Was hat das denn damit zu tun?"
Aber der Punkt ist, dass diese Menschen die notwendige Ausbildung dazu hatten, und fähig sind ihre Arbeit richtig zu machen, da sie das Wissen dazu haben. Und genau dieses Wissen fehlt den anderen, die natürlich in anderen Bereichen ihr Wissen haben. Und es kämen in 90 % der Fälle falsche Antworten und Entscheidungen, die in manchen Fällen sogar verheerende Folgen haben würden, wenn man das "gemeine" Volk fragen würde.
Und die Regierungsarbeit, so einfach sich es manchmal einige vorstellen mögen, womit ich dich nicht unbedingt einschliessen will lEO, ist auch sehr komplex und erfordert sehr viel Wissen und Erfahrung.
Da scheint es für mich falsch, dass man für solche Themen dann Menschen entscheiden lässt, die über dieses Thema vielleicht gar keine Ahnung haben. Und seine Entscheidung fällt er auch nur auf Grund von manipulativ vorgestellten Argumenten.
Und hiermit meine ich jetzt nicht nur Hauptschüler oder Maurerlehrlinge, sondern gleichermaßen Piloten, Gymnasiasten oder auch viele Menschen mit anderem Fachwissen, der Politk betreffend.
Und selbst die Politker selber, wenn du mich fragst, haben größtenteils nicht die Qualifikation solche Entscheidungen richtig zu treffen, aber das ist ein anderes Thema, was noch länger dauern würde darauf einzugehen.

Ich weiss, dass ich nicht alles weiss...


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packo13
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15.02.2006 um 16:25
tz leute ist doch klar wer den Politikern den platzt verschaft die unternehmen, schlieslich fördern sie unsere Politiker mit dem schönen geld ;)
was mann mit geld bei den Politikern alles ereichen kann sieht mann ja in deutschland wie es bergab geht :( traurig traurig , manche sagen würdest du auch machen, stimmt aber nur für mein Volk ;)
die macheh es nur für sich und ihre familie den rest wollen sie nur ruhig stellen.




MFG


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15.02.2006 um 16:33
@Poseidon
Natürlich ist das treffen von Entscheidungen immer eine Sache der Erfahrung und Qualifikation. Ganz klar. Deshalb wären auch nur die wenigsten in der Lage, zB. direkt in den Bundestag oder in irgendwelche Fachressorts einzusteigen. Dazu braucht es für den "Normalsterblichen" schon Erfahrungen in den unteren politischen Reihen und zum Teil auch im Verwaltungsrecht.

Aber wie gesagt, es steht jedem offen diesen Weg zu gehen ! Niemand sagt das es leicht ist, aber es geht.

Bei dem Haupschüler und Maurerlehrling ging es mir jetzt aber darum. das er das Recht hat mitzubestimmen, WER regiert. Es geht nicht um ein direktes Mitbestimmungsrecht bei politischen Entscheidungen, die ein gewisses Fachwissen erfordern.

Und dieses Recht sollte jeder haben, ob Hilfsarbeiter, Professor oder Manager.
Wer sollte sich denn anmaßen, zu entscheiden wer über die Zusammensetzung einer Regierung zu entscheiden hat.
Das kann nur das ganze Volk tun !


NICHTS lebt ewig !


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taothustra1
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15.02.2006 um 16:43
@AcidU

Wowowowow wo hast Du das denn her? Wenn ich mir anschaue wieviele Topmanager ihre Unternehmen runtergerissen haben mit ihrem "Sachverstand", und wieviele Fußballvereine mit einem mal in der Bezirksliga gespielt haben, trotz der Fachkompetenz ihrer Trainer, dann kann ich die nicht gerade die "Besten der Besten" nennen.

Ich fürchte, wir haben da unterschiedliche Blickwinkel, namentlich Du einen Nürnberger(FC ) und ich einen Münchner *ggg*

Ich sprach auch nur von den guten Beispielen und davon warum es gute Beispiele sind....
Der FC Bayern etwa oder der HSV sind mittlerweile über 30 Jahre nur noch Bundesliga.
Ähnliches gilt für einen Konzern wie BMW und andere.....
Aber ich will jetzt keine Werbung für Bayern machen.....
Mit Demokratie ist so etwas jedenfalls keinesfalls zu schaffen, da dies zur Voraussetzung haben würde, daß bei jedem Wähler der entsprechende Sachverstand vorhanden wäre und dem ist nunmal leider nicht so - da wirst Du mir kaum widersprechen können.

Es gibt dort ebensoviel, wenn nicht sogar noch mehr Blender.

Unsinn, das ist nicht realistisch. Denn bei den Politikern gibt es ausschließlich Blender, wärend sich eine Menge Vereine und Firmen eine ganze Ecke länger halten als eine bestimmte Regierung.
Der absloute Rekord der letzten 40 Jahre ist die Kohlregierung mit 16Jahren und das war leider bedauerlich, weil dadurch nicht rechtzeitig auf die globalen Herausforderungen reagiert wurde.

Nun vergleiche diese 16 Jahre mit FC Bayern oder BMW.....siehst schlecht aus für die Demokratie würde ich mal behaupten....

Also das hinkt etwas.

Genau das tut es nicht. Du mußt hier nicht Ausnahmen aufzählen, wenn es um das Prinzip geht, entweder wählen Leute die eine Ahnung von der Materie haben, oder es wählen nichtsahnende denen die Meinung erst von den Politikern verpasst werden muß.

Zumal diese Menschen ebenso "demokratisch" gewählt werden wie Politiker (stichwort "politik betreiben")

Schon wieder falsch !
Die Frage ist doch von wem sie gewählt werden und auch das bezieht sich nur auf das Managment und da muß einer schon vergangene Erfolge vorweisen können.
Und was die Trainer oder Spielereinkäufe anbelangt oder auf seitens der Wirtschaft die Manager, so werden sie keineswegs von den Leuten auf der Straße gewählt, sondern von Einzelpersonen.

Um beim Beispiel FCBayern und BMW zu bleiben:

Der Hauptaktionär von BMW ist immer noch eine bestimmte Familie und die entscheidet...nix Demokratie.

Beim FC Bayern entscheiden eine oder zwei Personen über die Spielereinkäufe und auch der Trainer wird nicht irgendwo gewählt....und das ist eben der entscheidende Unterschied zu anderen Firmen bei denen sogar inzwischen von Mitbestimmung die Rede ist.
Etwas Kontraproduktiveres kann man sich kaum noch vorstellen.

Einen König konnte man zur Not absetzen? Klar gab es diese Fälle. Aber die waren meist sehr blutig.

Kam aber im Verhältnis auch nicht so oft vor, da sie Könige doch ein wenig mehr Zeit zur Verfügung hatten, damit die Leute sich wirklich ein Bild von ihnen machen konnten.

Natürlch könnten wir auch unsere Politiker austauschen, sehr einfach sogar (und unblutig),

Tja, das haben wir auch schon etliche Male getan, aber es wurde nur kontinuierlich schlechter statt besser......

aber so wie wir mit einem andern Monarchen vorliebnehmen müßten, müssen wir eben mit anderen Politikern vorlieb nehmen.

Das ist nicht dasselbe.
Politiker können ihre Verantwortung sonst wohin abschieben.
Beim Monarchen bliebe sie hängen.

Nur können wir uns einfacher gegen Vorschläge und Gesetzesänderungen wehren als in einer Monarchie.

Keine Frage, was das verhindern angeht, bleibt die Demokratie unter den Regierungsformen der einsame Spitzenreiter.
Aber gerade darin besteht auch ihr Problem.
Sie ist auf das Verhindern von Gefahren ausgerichtet und nicht auf das Regieren. Das wäre aber das Zunächstliegende wenn man von einer Regierungsform spricht.

Auch wenn es stimmt das die Mühle langsamer mahlen, was nicht immer ein Nachteil sein muß, denn wähle mit bedacht.

Sie mahlen nicht langsamer sondern zur falschen Zeit, nämlich dann wenn die zu mahlenden Körner längst wieder weg sind.
Sie laufen den Ereignissen hinterher, kurz sie erfüllen ihren Regierungsazftrag den sie von ihren Wählern bekommen haben nicht.
Aber sie lassen sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen - namentlich ihrer nicht vorhandenen Kompetenz wählen.

Das ist Betrügerei aber keine Regierungsform.


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