Lyndon LaRouche
19.07.2007 um 02:35
Ja, so ist es und schon mal nachgeguckt WARUM die GRünder der Büso so sehr FÜR dieAtomenergie sind?
Bitteschön:
Lyndon W. LaRouche
Jahrgang 1922, geb.in Rochester. Wohnsitz: Leesburg, Virginia, USA
Lyndon LaRouche
LyndonW. LaRouche gründet 1966 die Organisation International Caucus of
Labor Committees(ICLC) - Internationaler Auschuss der Arbeiterkommitees.
Bereits 1986 stellt der ICLCüber das National Democratic Policy Committee
(NDPC), welches als verdeckte Fraktionder Demokratischen Partei arbeitet,
etwa 160 Kandidaturen für den US-Kongress und etwa600 für andere Wahlämter.
LaRouche gelingt es, ein multinationales Geflecht vonVerlagen,
Organisationen und Parteien zu gründen. In jüngeren Jahren war erTrotzkist.
Er wechselt die Fronten in den 70er Jahren und sucht Anschluss anrechte
Gruppen. Im April 1989 wird er wegen Kreditbetrug zu einerlangjährigen
Freiheitstrafe verurteilt, später von der US-Regierung desSpendenbetrugs
überführt.
Kontakte bestehen in den USA anfänglich vor allem zurDemokratischen Partei.
Der ehemalige Bürgerrechtsaktivist Reverend James Bevel ausChicago, der in
den 60er Jahren ein enger Mitarbeiter von Martin Luther King war,wandte
sich später extrem rechten Ideologien zu, nahm Verbindung zur Moon-Sekteauf
und befreundete sich auch mit LaRouche. Als LaRouche 1994 auf Bewährung aus
demGefängnis entlassen wird, tritt er sofort als Kandidat zu den
Präsidentschaftswahlenan und nominiert Bevel, der ihm vor allem schwarze
Wählerstimmen bringen soll, alsVizepräsident. CDU-Abgeordnete des
sächsischen Landtags erhielten 1993 Bettelbriefevon Helga Zepp-LaRouche,
man möge ihn mit einer Spende für seine Kandidaturunterstützen.
In Europa dient LaRouche die rechtsgerichtete französische Partiouvrier
européen (POE) in Frankreich und Italien lange Jahre als Stützpunkt.1974
initiiert er die Europäische Arbeiterpartei (EAP) in der Bundesrepublik,
1984folgt die Gründung des Schiller-Instituts und 1985 kommt es zur
Gründung der ParteiPatrioten für Deutschland. Weitere LaRouche Ableger sind
eine Anti-Drogen-Koalition,der Club of Life, das Deutsch-Französische
Komitee zur Förderung der Kernenergie,Fusions-Energie-Forum,
Kernkraftkomitees, eine Private Akademie für HumanistischeStudien. Unter
der Führung seiner deutschen Ehefrau Helga Zepp-LaRouche gründet sich1992
die kleine Splitterpartei Bürgerrechtsbewegung Solidarität, dieauch
regelmäßig zu Wahlen antritt. Vertreter des Schiller-Instituts nahmen an
einerVeranstaltung des Kroatischen Nationalrates (HNV) zum Gedenken an den
Gründungstag des"Unabhängigen Kroatien" teil. Brigadegeneral a.D.
Paul-Albert Scherer, der es bis zumChef des Militärischen Abschirmdienstes
(MAD) brachte, unterzeichnete einen HNVSolidaritätsaufruf. Zur
LaRouche-Delegation gehörte auch Roy Frankenhauser, "GrandDragon" des Ku
Klux Klan in Philadelphia und 1983 beim Sicherheitsdienst vonLaRouche
beschäftigt.
Nach der Auflösung der POE kommt es zur Gründung derSolidarité & Progrès,
die derzeit von Jaques Cheminade geführt wird. Cheminade(Jahrgang 1941) ist
gebürtiger Argentinier und diente schon der POE in den Jahren 1982bis 1989
als Generalsekretär. Zur Unterstützung von Cheminades Wahlkampf imJahre
1999 wird auch die schwarze Amerikanerin Amelia Robinson in Einsatz
gebracht,die LaRouche seit dem gemeinsamen Präsidentschaftswahlkampf mit
James Bevel treuergeben ist. Der Kommentator des Senders France 2 nennt sie
spöttisch "Mamie noire deCheminade".
Seit Anfang der 90er Jahre gibt es Bemühungen, Kontaktemit
nationalistischen Kräften in Rußland aufzunehmen. LaRouches Vorstellungen
voneiner "eurasischen Landbrücke" führen ihn auch wiederholt nach China.
Europa solleeinen Wirtschaftsblock mit Rußland und mit China bilden und mit
dieserWirtschaftsmacht die Dominanz der "Anglo-Amerikaner" innerhalb der
Weltfinanzbrechen.
LaRouche gibt eine Reihe von Zeitschriften heraus, darunter NewSolidarity,
Executive Intelligence Review, für den spanischsprachigen RaumNueva
Solidad, im deutschsprachigen Raum die Zeitschrift Neue Solidarität.
Letztereerscheint im Böttiger-Verlag in Wiesbaden. Die Zeitschrift Fusion -
Wissenschaft &Technik für das 21. Jahrhundert erscheint vierteljährlich,
verantwortlich zeichnetWolfgang Lillge. Unter dem Titel Fusion erscheint
auch das publizistische Organ vonSolidarité & Progrès. Der
Informationsdienst für Innere Sicherheit wird vomLaRouche-eigenen
Nachrichtendienst EIRNA herausgegeben. Die Zeitschrift CODE desEkkehard
Franke-Gricksch gerät 1995 unter den massiven Einfluss vonLaRouche.
Nach Meinung von US-Sicherheitsexperten hat das ICLC den bestenprivaten
Nachrichtendienst der Welt und arbeitet eng mit staatlichenDiensten
zusammen. William Colby, ehemals Direktor des CIA, ist der Meinung, dassdas
LaRouche-Komitee zu 80 Prozent aus ehemaligen CIA- und FBI-Leuten besteht.
Denmarginalen Wahlergebnissen, die die Parteien erreichen, steht ein
finanzkräftigesUnternehmen gegenüber mit einem effektiven
Propagandaapparat. Woher die Gelder kommen,liegt völlig im Dunkeln.
Die Organisationen des LaRouche-Netzwerks treten oftmalsmit einem
merkwürdig anmutenden ideologischen Gemisch in Erscheinung. Man istoffen
antikommunistisch, und doch finden sich häufig Versatzstücke derTheorien
linker Philosophen, Schriftsteller und Sozialwissenschaftler. NebenZitaten
von Marx und und Rosa Luxemburg finden sich Auseinandersetzungen mitden
Schriften von Antionio Gramsci, Plato, Friedrich Schiller oderdem
Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz. Die Programmatikder
LaRouche-Organisationen ist durchdrungenvon
antisemitisch-verschwörungstheoretischem und autoritärem Gedankengut. Eines
derHauptbetätigungsfelder ist die Förderung der Kernenergie, weshalb gerade
die Vertreterder grünen Parteien gerne ins Visier der LaRouche-Aktivisten
geraten. Auch dieamerikanische Organisation Anti-Defamation League (ADL),
die rechtsextremeOrganisationen und antisemitische Vorfälle beobachtet,
wurde häufig verbal attackiertund sogar schon konkret bedroht.
Auch im Internet ist LaRouche seit vielen Jahrenvertreten. Die Artikel von
seinen Webseiten wie auch von den gedruckten Medien werdenvon seinen
deutschen Anhängern gerne kopiert und in einschlägigenWebforen
weiterverteilt. Gerade nach dem 11. September 2001 wurden dieEIRNA-Artikel,
die sich in verschwörungstheoretischen Andeutungen ergingen, inWindeseile
verbreitet. Für die kommenden Präsidentschaftswahlen will LaRouchewieder
antreten.
Posted by Astrid Haarland at Oktober 18, 2002 12:51 EM