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Banken: Der Souverän der Politik

95 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Staat, Griechenland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 19:27
@Aldaris

Da können nur neue Gesetze und Verordnungen helfen.


Wer macht die Gesetze, die Banken die beherrschen die Politiker.

http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerfahndung/steuerfahndung-deutsche-bank-vor-grossrazzia-gewarnt_aid_526399.html


http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1146993-1-10/steuerfahndung-frankfurt-eiskalt-abserviert-hammer-story




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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 19:28
@Aldaris

Die wirtschaftlichen Schäden sind doch längst vorhanden -
leider meist bei der aussterbenden Mittelschicht - so wie bei der Unterschicht...

Politiker müssen sich dem Volk erklären ?
Das wäre doch mal was ...

Delon.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 19:33
@pyramiden

Ja und was willst du mir damit sagen? Dass es korrupte Banker gibt? Das ist mir wohl bekannt. Korruption findet allerdings nicht nur bei Geldinstituten statt, sondern in der gesamten Wirtschaft, Politik und anderswo statt.

Der zweite Link ist ein Witz.

@Delon
Zitat von DelonDelon schrieb:Die wirtschaftlichen Schäden sind doch längst vorhanden -
Deshalb heißt es jetzt Schadensbegrenzung, z.B. Griechenland vor dem totalen Absturz zu bewahren. Uns geht es da doch noch recht gut. Aber man kann noch tief fallen.
Zitat von DelonDelon schrieb:Politiker müssen sich dem Volk erklären ?
Schlechte Nachichten überbringt keiner gerne. Schon gar kein Politiker, der Wählerstimmen verlieren könnte. Merkel und co. stehen sowieso schon mit dem Rücken zur Wand. Egal, das ist ein anderes Thema.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 19:44
@Aldaris

* Unseren * Politikern geht es doch gut ...
Ihre Erklärungen dem Volk gegenüber ... sind doch wohl eher eine Frechheit :/(

Sehe dir das mal an : Wer fühlt sich von unserer Regierung vertreten?

Delon.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 19:52
@Delon

Ja, da sieht man es wohl an deiner Umfrage.

Die Parteien haben einfach kein richtiges kein Profil mehr. Es fehlt unter anderem an charismatischen Politikern, die mit Pfeffer regieren und dem Wähler wieder klare Werte und Ziele präsentieren; diese Ziele auch erreichen, anstatt bloß Wahlkampfpolitik zu betreiben.

Aber so ist es leider. Die Merkel dümpelt vor sich hin und findet keine klare Linie. Der Rest der Konsorten wie bspw. Philipp Rösler etc. verlieren sich auch nur noch in ihrer Rhetorik und der ausweglosen Semantik.

Da ist die amerikanische Politik doch noch etwas mitreißender, auch wenn dort auch vieles falsch läuft. Wenn das hier so weitergeht, dann werden bald wieder extreme Parteien gewählt und das wäre der falsche Weg.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:10
Zitat von AldarisAldaris schrieb:Die Banken haben gerade jetzt in der Krise zuviel Macht; sie stellen sich teils über den Staat, indem sie Drohungen aussprechen. Da können nur neue Gesetze und Verordnungen helfen.
Zitat von AldarisAldaris schrieb:Die Parteien haben einfach kein richtiges kein Profil mehr. Es fehlt unter anderem an charismatischen Politikern, die mit Pfeffer regieren und dem Wähler wieder klare Werte und Ziele präsentieren; diese Ziele auch erreichen, anstatt bloß Wahlkampfpolitik zu betreiben.
@Aldaris "Neue Gesetze und Verordnungen" Von wem sollen sie kommen?
Du beantwortest ja die Frage selbst.
Da ist niemand da. (Weder national, noch auf europäischer Ebene, noch global)

Finanzjongleure bestimmen, ob und welcher Charismatiker eine Politkarriere antreten darf.
Ist kein genehmer Charismatiker verfügbar,
werden graue Mäuse in die vorderste Politfront gedrückt.

Nicht immer können Maschmeiers die Schröders aus dem Ärmel schütteln, um Lafontaines zu verhindern.

So wie gegenwärtig die politischen Spitzenämter besetzt sind, kann es doch gar nicht besser laufen für den internationalen Finanzsektor.
Nirgendwo eine Opposition, die zu bändigen wäre.

"Einzig der Mob"
aber der ist sowas von machtlos.
Und wenn ...
ja wenn jemand mit den Muskel spielen wollte,
dann wird "die Verfassung mit Waffengewalt verteidigt".


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:24
Ja @eckhart , das ist das Dilemma, was mich beschäftigt. Wie kann man diesem Sog entkommen. Die aktuelle Problematik besteht ja primär, weil die Stabilität des Euros gewährleistet werden muss.

Darum pumpt man Milliarden, ja Milliarden in ein Land, das möglicherweise gar nicht mehr aus den Schulden herauskommt und sieht sich gleichzeitig mit einer Politik konfrontiert, die leblos und ideenlos dem Machtapparat der EU und den Finanzriesen entgegensteht.

Von daher ja mein kleiner Vorschlag, dass man per Gesetz die Banken zwingt, Unterstützung zu leisten. Leider ist das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Aber was tun @eckhart ?


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:31
Man kann Herrn Ackermann und der Deutschen Bank gar nicht böse sein, dass Gewinnmaximierung im Vordergrund steht - egal ob ethisch oder nicht.

Ich halte die Deutsche Bank für "To Big to fail" und damit eigentlich auch für "To Big to exist". Das ist jetzt keine Kritik an der Deutschen Bank. Es ist natürlich das Ziel jedes Unternehmens, so mächtig wie möglich zu sein. Es ist aber eine Kritik an der Politik, sich überhaupt sich in solche Abhängigkeiten zu begehen.

Die Landesbanken waren ein willkommens Opfer, da man wusste dass der Steuerzahler dahintersteht. Und die Landesbanken sind leider wie Privatbanken geführt worden.

Eine Bank kann entweder im Interesse der Aktionäre oder im Interesse der Allgemeinheit handeln. Das ist häufig ein Widerspruch. Ich denke Herr Ackermann sieht das Interesse der Aktionäre im Vordergrund, und das hat er ziemlich geschickt gemacht.

Das Problem sind aber nicht einzelne Banken, sondern ein schädliches weltwirtschaftliches Bankenwesen oder Finanzsystem. Und ich befürchte eine Bank die in einem Haifischbecken wie ein Goldfisch agiert hat keine Chance.

In der Finanzkrise wäre die Chance gewesen, die Finanzwirtschaft zu regulieren. Diese Chance ist leider verpasst worden. Aber ich bin sehr (satirisch gemeint) optimistisch, dass die nächst Finanzkrise schon in wenigen Monaten wieder kommt. Dann gibt es wieder eine Chance, denn noch einmal mit Erhöhung der Staatsverschuldung die Banken zu retten wird schwierig werden


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:42
Zitat von KlartexterKlartexter schrieb:Man kann Herrn Ackermann und der Deutschen Bank gar nicht böse sein, dass Gewinnmaximierung im Vordergrund steht - egal ob ethisch oder nicht.
Wer mich hier kennt, weiß, dass ich keinesfalls Ziele wie Gewinnmaximierung, Kostenminimierung etc. kritisiere. Schließlich hat das Unternehmen die Verantwortung für die Mitarbeiter und die Aktionäre. Aber so ein großes Unternehmen hat auch eine gesellschaftlich-ethische Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung (und den anderen Stakeholdern), gerade wenn man den Faus Pax der Bankenwelt in der Finanzkrise bewertet.

Da kann es bei einem unglaublichen Gewinn in diesem Quartal wohl vorstellbar sein, dass die deutsche Bank Kapital zur Verfügung stellt und nicht mit Drohgebärden versucht, die Bevölkerung und speziell den Fiskus unter Druck zu setzen.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:46
Zitat von AldarisAldaris schrieb:Aber was tun @eckhart ?
Zitat von KlartexterKlartexter schrieb:Man kann Herrn Ackermann und der Deutschen Bank gar nicht böse sein, dass Gewinnmaximierung im Vordergrund steht - egal ob ethisch oder nicht.
Nicht nur das!
Niemand, auch nicht in anderen Banken oder Rating-Agenturen hat sich falsch, ungesetzlich oder pflichtwidrig verhalten.
Oder ist irgendwo jemand zur Rechenschaft gezogen worden?
Nein?
Also geschah alles, was geschehen ist und geschieht, in völliger Übereinstimmung mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

@Aldaris
Wenn ich was tun wollte, oder etwas vorschlagen würde,
wäre das nicht gegen Vorgänge gerichtet, die meiner Meinung nach eine Fehlentwicklung sind,
sondern ich wäre Feind der Demokratie
und damit Extremist.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:47
@Aldaris

Die Deutsche Bank hat natürlich auch eine Ethikrichtlinie, wie könnte es anders sein als bei einem urpsürnglich deutschen Unternehmen.
Die Aussage
Zitat von KlartexterKlartexter schrieb:egal ob ethisch oder nicht
war von mir lediglich eine Bewertung des Grundsatzes der profitorientierten Wirtschaft des Unternehmens. Und es sieht ja eben nunmal so aus, dass die Deutsche Bank, sollte sie sich von einer Gewinnoptimierungsstrategie verabschieden (wie es so manchen Träumern vorschwebt), dann wird sie einfach von einer größeren übernommen werden. Und dann gelten dort noch ganz andere Maßstäbe...


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:53
@eckhart

Die Banken haben getan wofür sie da sind, sie haben Geldgeschäfte gemacht. Und es gab eine Zeit in der so einiges an Hebelprodukten hier verboten war - zu Recht verboten war. Doch dann kam die so überaus soziale SPD und hat erstmal eine Berrierefreiheit für alles mögliche an möglichen und unmöglichen Finanzkonstrukten zugelassen.
Warum? Na, weil es ja soooo toll lief in den USA und da wollte man doch teilhaben und vor allem wollten doch die profilierungssüchtigen Schwächköpfe in der Politik, welche Sitze in den Landesbanken hatten oder haben, auch an diesen überaus lukrativen Geschäften mitmachen dürfen. Das es hochriskant und hochspekulativ war, dies war bekannt; dass es verboten ist so mit Steuermittel umzugehen, dies war auch bekannt. Konsequenzen? Keine, also alles wie gehabt...
Ich hatte ja eigentlich nur darauf gewartet dass mal einer von denen irgendwo am Baum baumelt umes mal drastisch auszudrücken, denn es war Raub an Volks- und Staatseigentum.

Und das Banken anschließend um Hilfe ersuchten, dies ist ja nichts verwerfliches, denn immerhin bittet sogar ein Totschläger, Räuber und Vergewaltiger um Hilfe und erhält sie...
Das sie die Hilfe bekommen haben und man damit gegen elementare Grundsätze der Marktwirtschaft verstoßen hat, dies war Entscheidung geistesgestörter Politik und nicht der Banken


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 21:58
@Klartexter
Du hast sicher recht mit deinen Ausführungen, doch hat die Politik denn tatsächlich noch die Macht oder ist sie nicht inzwischen derart von der Industrie und dem Bankwesen infiltriert, daß diese inzwischen die Legislative beherrschen?


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:10
@Klartexter
Ich bin der Überzeugung, die Politik bzw. die politischen Akteure haben ihre Souveränität für eigene Vorteile (vor oder nach dem politischen Karriereende) verkauft.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:11
@Hanika
Wer sich gegen den Finanzsektor stellt, stellt sich mittlerweile wie ein RAF-Terrorist gegen "Recht und Ordnung"
Zitat von KlartexterKlartexter schrieb:Die Banken haben getan wofür sie da sind, sie haben Geldgeschäfte gemacht. Und es gab eine Zeit in der so einiges an Hebelprodukten hier verboten war - zu Recht verboten war. Doch dann kam die so überaus soziale SPD und hat erstmal eine Berrierefreiheit für alles mögliche an möglichen und unmöglichen Finanzkonstrukten zugelassen.
Genau das meine ich.
Zitat von KlartexterKlartexter schrieb:Und das Banken anschließend um Hilfe ersuchten, dies ist ja nichts verwerfliches, denn immerhin bittet sogar ein Totschläger, Räuber und Vergewaltiger um Hilfe und erhält sie...
Das sie die Hilfe bekommen haben und man damit gegen elementare Grundsätze der Marktwirtschaft verstoßen hat, dies war Entscheidung geistesgestörter Politik und nicht der Banken
Dies war?
Dies ist noch so und dies wird erst noch richtig anfangen.
Und dies bestimmt, was richtig ist.
Und das "geistesgestörte" gilt unbestritten als richtig.

Und wer sehen will, wie es Leuten ergeht, die sich dagegen auflehnen, sollte nach Spanien oder in andere, vorzugsweise südliche Länder, schauen.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:14
@eckhart
Das ist das Resultat der aufgegebenen Souveränität. Natürlich agieren diejenigen, die jetzt tatsächlich die Macht ausüben, in ihrem Interesse, wer könnte ihnen das verübeln. :)


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:16
@Hanika
Damit ist aber die Demokratie in einem schwarzen Loch verschwunden.
Von dort kehrt nichts zurück.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:22
@eckhart
Nicht von allein, da hast du recht! :D


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:24
@Fedaykin

So ist es. Die Banken dürfen nicht mehr die Allmacht haben, das meinte ich mit meinem Post auch.


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Banken: Der Souverän der Politik

01.06.2011 um 22:32
@Paka
Wie willst du das verhindern? Sie sind weltweit am besten vernetzt, haben alles infiltriert, was Macht ausüben könnte, - ich bin der Ansicht, man hätte damals nicht eine Bank retten dürfen, dann hätte die Politik wieder ihre Souveränität zurück erobern können. So, wie es jetzt gelaufen ist, stärkt man nur ihr Netzwerke und damit ihren Einfluß.


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