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Inkonsistente Argumentationen

156 Beiträge, Schlüsselwörter: Argumentation

Inkonsistente Argumentationen

23.01.2012 um 19:30
EP erschliesst sich mit nicht ganz.


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Inkonsistente Argumentationen

24.01.2012 um 13:23
Solomann schrieb:Und keiner kann mir erzählen, dass ein paar Jahre mehr Atomkraft jetzt das doppelte oder dreifache an Atommüll produzieren wird.
Doch,weil sie nun gnadenlos auf Vollast gefahren werden um nochmal richtig Gewinn rauszuquetschen


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GrandOldParty
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Inkonsistente Argumentationen

24.01.2012 um 18:14
@Warhead

Beweise?


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Inkonsistente Argumentationen

25.01.2012 um 05:29
@GrandOldParty
Wieso Beweise...ein AKW welches Vollast produziert und abgeschrieben ist macht 1,2 Millionen Gewinn am Tag


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JPhys
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Inkonsistente Argumentationen

25.01.2012 um 14:17
@GrandOldParty
Solomann schrieb:Viele Gegner der Atomkraft argumentieren, man müsste die AKW's abschalten, weil man nicht weiß, wohin man mit dem Atommüll soll.
Ja
Solomann schrieb:Aber der Atommüll ist doch schon da
Atommuell ist eine quantitative Groesse
Je weniger desto besser.
Solomann schrieb:ob wir jetzt abschalten oder erst in 10 Jahren.
wenn man feststellt das etwas langfristig eine schlechte Idee ist sollte man damit aufhoeren
auch wenn man kurzfristig damit durchkommt
Solomann schrieb:Und keiner kann mir erzählen, dass ein paar Jahre mehr Atomkraft jetzt das doppelte oder dreifache an Atommüll produzieren wird.
In 10 Jahren wird wieder einer sagen "jetzt oder in 10 Jahren. Was macht das fuer einen Unterschied"
Und wenn dem nie einer wiederspricht dann wird nicht aufgehoert und dann wird es einen Unterschied machen.
Du kannst es der Anti Atomkraftbewgeung nicht vorwerfen dass man sie jahrzehnte lang ignoriert hat...So dass was sie verhindern wollte teilweise schon eingetreten ist
Dass muesste man wohl eher den PRO Atomkraft Leuten anlassten

So schrecklich Konsitent scheint deine Argumentaion auch nicht zu sein...
-------------------------------------------------------------------
Wenn du im anbetracht der realpolitischen Situation zynisch werden willst
und PRO Atomkraft argumentieren willst
Dann ist der Weg wohl eher

Uran ist eine resource
Frueher oder spaeter wird sie verbraucht werden
Wenn nicht von uns dann von anderen
Der Atommuell wird sowieso enstehen wenn nicht hier dann anderswo
Also besser hier wo man sich ueber entsorgung ueberhaupt gedanken macht...
Noch eine Spur krasser... Jede Tonne Uran die wir verbrennen kann uns niemand mehr als atomwaffe auf den Kopf werfen...

Im Grunde genommen kommt alles auf die eine Frage hinaus
Denkt man dass die Menschheit als ganzes in der Lage ist auf eine kurzfristig nuetzliche aber langfristig schaedhafte Technologie zu verzichten?

Wenn ja dann sollte man sich dafuer einsetzen und mit Gutem Beispiel vorangehen
Wenn nein schiest man sich damit nur selbst ins Knie


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Inkonsistente Argumentationen

25.01.2012 um 19:33
@GrandOldParty

hmm fang ich auch mal an:
Solomann schrieb:Ein weiteres Thema: Die Gentechnik.

Die Gegner argumentieren, man würde in die Natur eingreifen. Bitte? Das macht die Menschheit seit ihrem Bestehen. Selbst eine Brille ist ein Eingriff in die Natur. Von der Medizin insgesamt ganz zu schweigen.
Und wann ist ein Eingriff in die Natur gerechtfertigt bzw. gut ?
genau, wenn wir die Folgen unseres Handelns absehen oder genügend gut abschätzen können, wenn wir das nicht können KANN es zu größeren Problemen kommen, Beispiel Aralsee.
Man ist nicht einfach gegen Gentechnik, weil man gegen eingriffe in die Natur ist, sondern weil man diesen Eingriff mit seinen Folgen so ganz und gar nicht abschätzen kann, was ist, wenn durch den Gen eingriff eine pflanze zwar Resistent gegen eine Bestimmte Insekten-Art wird aber ein bisher unbekanntes Manko gegenüber gewissen anderen Dingen, die wenn sie zum Ausdruck kommen ALLE pflanzen dieser art schwächen können und auf einen Schlag einen Kahlschlag verursachen?
siehe Indien und die Gen-Baumwolle
http://www.genfoodneindanke.de/wp/2010/02/indien-gen-baumwolle-zieht-schadlinge-an/
Fakt ist wir können die Folgen nicht abschätzen und daher bin ich gegen gentechnik, weil das in einer Gewissenweise Monokulturen hervorbringt, die alle anfällig für eine bestimmte Krankheit/schädling was weiß ich sein soll. Und was schlecht an monokulturen ist muss ich glaube ich nicht erwähnen.
Es gäbe nat. viel mehr Argumente, aber darum geht es mir nicht, ich will dir lediglich aufzeigen, dass die argumentation eben nicht immer inkonsistent ist, zumindest nicht an diesem Beispiel (an den anderen auch nicht)
All diese inkonsistenten Argumentationen regen mich auf.

Meiner Meinung nach kommen sie von Menschen, die in ihrem Kern Heuchler sind, ohne es selbst zu merken. Nehmen sich irgendein Thema, wiederholen politisch korrekte Parolen, ohne aber selbst zu merken, wie ihr eigenes Verhalten dagegen spricht bzw. wie löchrig ihre "Argumentation" ist.
Meiner Meinung nach sind Leute die das Argument des anderen nicht zu hinterfragen versuchen (warum bringt er das, was könnte er damit meinen) und ggbf. nachfragen die Heuchler, denn diese leute stellen sich selber über den anderen um ihn zu verlachen, wenn er nicht ausreichend argumentiert und ihn weiterhin zu verlachen wenn er die eigenen Argumente nicht versteht ;)


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JPhys
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Inkonsistente Argumentationen

25.01.2012 um 21:08
@Phantombild
Phantombild schrieb:genau, wenn wir die Folgen unseres Handelns absehen oder genügend gut abschätzen können,
Du kannst die Folgen deines Verhalten nie abschaetzen.

Der erste erfinder des "Feuers" hat vielleicht eine ganze Steppe damit in Brand gesetzt
Und wenn nicht er dann jemand nach ihm.
Und? haette er das Feuer nicht erfinden sollen?
Haette der Erfinder des Verbrennungsmotors oder der Dampfmaschiene mit dem Treibhaus Effekt rechnen sollen?

Du kannst die Entscheidungen nur basierend auf den Folgen treffen die du absehen kannst
Zu sagen ich kann nicht alle Folgen abschaetzen also tue ich nichts verurteilt dich zur voelligen Untaetigkeit..
Phantombild schrieb:was ist, wenn durch den Gen eingriff eine pflanze zwar Resistent gegen eine Bestimmte Insekten-Art wird aber ein bisher unbekanntes Manko gegenüber gewissen anderen Dingen,
Das ist mit nahezu 100% wahrscheinlichkeit der Fall
Es ist sehr sehr sehr unwahrscheinlich dass es uns gelingt eine veraenderung zu finden die immer unter jedem Umstand vorteilhaft ist und die die Natur bisher nicht gefunden hat.
Ganz im gegenteil in der Regel sind unsere manipulierten Kreationen unter ganz normalen Bedingungen wesentlich weniger Lebensfaehig als das orginal

Du scheinst das als Schreckliches Risiko zu sehen...
Es ist das Gegenteil
Das ist unsere einzige Sicherheit
Unsere Sicherheit dass unsere Genmanipulierten Bakterien nicht aus dem Labor kommen und uns alle auffressen
Unsere Sicherheit dass unsere Genmanipulierten Pflanzen sich nicht expolsionsartig vermehren und alle anderen Pflanzen verdraengen

Jede unserer Kreationen ist sehr fehlerhaft
Und wird wenn wir sie nicht beschuetzen von den natuelrichen Arten die sehr viel ueberlebsnfaehiger sind sofort wieder platt gemacht..

Ohne diese Sicherheit waere es voellig unverantworlich Genmanipulierte Arten auf die Welt loszulassen.
Phantombild schrieb:die wenn sie zum Ausdruck kommen ALLE pflanzen dieser art schwächen können und auf einen Schlag einen Kahlschlag verursachen?
Schau wir manipulieren Pflanzen
Wir manipulieren nicht die ganze Art
Wenn die neue Art zu schwach ist um.. trotz unseres Schutzes zu ueberleben
Dann stirbt sie eben
Das ist nicht toll fuer den Bauern der seine Ernte verliert klahr
In Indien kostet das Leute ihre Existenz
Das ist aber eine Konsequence unseres wirtschaftsystems keine oekologische Katastrophe, man wuerde die Folgen leicht ausgleichen koennen wenn man das wollte

Das liegt aber durchaus im Rahmen der Kostennutzenrechung
dessen was man erwartet hat und erwarten konnte als man sich beschlossen hat damit ueberhuapt anzufangen

Im Vergleich zu dem Apokalypischen Scenario was passieren wuerde wenn die von uns geschaffene Art wirklich staerker waere als die urspruengliche ist das ziehmlich harmlos und kontrolierbar
Phantombild schrieb:Meiner Meinung nach sind Leute die das Argument des anderen nicht zu hinterfragen versuchen (warum bringt er das, was könnte er damit meinen) und ggbf. nachfragen die Heuchler, denn diese leute stellen sich selber über den anderen um ihn zu verlachen, wenn er nicht ausreichend argumentiert und ihn weiterhin zu verlachen wenn er die eigenen Argumente nicht versteht ;)
Was will mir die Belehrung sagen?

Du hast gerade zu erkennen gegeben dass du gegen Gentechnik bist
Aber das erste und wichtigste Argument das Gentechinker, zur Kontrolierbarkeit der von ihnen erschaffenen Risiken geben, nicht kennst...


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Inkonsistente Argumentationen

25.01.2012 um 21:18
@JPhys
Das ist die Crux unserer Spezies,jeder hat es kommen sehen,nur nicht so bald.
Wissenschaft und Techniker fragen nicht mehr ob sie etwas tun sollten,oder besser noch unterlassen.Es ist machbar,also wird es gemacht,es wird Kontrollierbarkeit vorausgesetzt,aber das Leben ist nicht kontrollierbar


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25h.nox
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26.01.2012 um 02:34
Phantombild schrieb:genau, wenn wir die Folgen unseres Handelns absehen oder genügend gut abschätzen können, wenn wir das nicht können KANN es zu größeren Problemen kommen,
können wir bei der gentechnik doch. hättest du ahnung wüsstest du das auch. aber ich denke das du nicht mal weißt wie dna aufgebaut ist.
Phantombild schrieb:Fakt ist wir können die Folgen nicht abschätzen und daher bin ich gegen gentechnik, weil das in einer Gewissenweise Monokulturen hervorbringt, die alle anfällig für eine bestimmte Krankheit/schädling was weiß ich sein soll.
widerspricht z.b. deiner quelle, und der wirklichkeit,die vielfalt der gentechnischen sorten ist heute schon deutlich höher als die der standard sorten aus normaler züchtung. und über die anbauflächenverteilung bestimmt der bauer, wenn der auf 50km² das gleiche anbaun will ist er ein idiot, aber damit hat gentechnik doch nix zu tun.


schön das du öko gop ein so eindeutiges beispiel lieferst.



um mal deine quelle auseinander zu nehmen...

"Die wesentliche Schuld an dieser Entwicklung gibt Kranthi den Managementfehlern bei der Einführung der Bt-Baumwolle. Innerhalb weniger Jahre seien Hunderte von Hybriden auf den Markt gekommen. " vielfalt ist also aufeinam ein problem?

"die Bauern wüssten nicht, welche Sorten am geeignetsten seien und würden oft die falschen aussähen. " ach ne, doch nicht, die bauern sind einfach zu dumm...

"Zudem habe der von den Bt-Saatgutanbietern propagierte teilweise Verzicht auf Insektizide die Ausbreitung neuer Schädlinge begünstigt." das bullshit! dadurch sind wenn überhaupt alte schädlinge zurück gekommen, die durch insektizide dezimiert wurden.

die probleme in indien sind auf fehlende bildung und überwachung zurück zu führen, die chinesen machen das deutlich besser, deswegen ham die auch kaum probleme.


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JPhys
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26.01.2012 um 10:40
@Warhead
Warhead schrieb:Das ist die Crux unserer Spezies,jeder hat es kommen sehen,nur nicht so bald.
Das ist wie gesagt ein Irttum
Natuelrich hat man es kommen sehen natuelrich auch bald

Ein Konstruktionsfehler ist etwas voellig normales
Sicher man vermeiden ihn so gut es geht
Aber am Anfang geht es wegen mangelnder Erfahrung nicht gut

Wir haben die Erfinung des Flugzeugs mit einer Menge Flugzeugabstuerze bezahlt
Und wir bezahlen die Erfindung ertragreicherer Nutzpflanzen mit einer Reihe nicht lebensfaehiger varianten.

Der Gewinn ist jetzt schon groesser als der Verlust.
(Wieviel ertragreicher die neu entwickelten Arten dort sind wo sie funktionierten
interessiert keinen Gentechnik Gegner
Die interessiert nur wenn es zu einem Ernteausfall kommt)

Und das Verhaeltnis wird besser je mehr Erfahrung man hat und je mehr man weiss was man tut.

Es ist tragisch dass die Risiken von Bauern getragen werden.
Und die die den Gewinn machen sich davor druecken fuer die Riskien einzustehen
Aber das ist ein Problem des Wirtschaftssytems nicht der Gentechnik
In den Flugzeugabstuerzen kamen auch selten die Konzernleiter ums leben...
Warhead schrieb:Es ist machbar,also wird es gemacht,es wird Kontrollierbarkeit vorausgesetzt,aber das Leben ist nicht kontrollierbar
Es liegt in der Natur jeder Erfindung dass das nur begrenzt moeglich ist
Welchen Einfluss etwas hat was es bisher nicht gibt
Kann man im letzten Detail nur in der Prakzis sehen

Aber man hat sich bevor man damit angefangen hat wesentlich mehr Gedanken um Kontrolierbarkeit gemacht als es zb der Erfinder des Feuers getan hat oder tun konnte..


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26.01.2012 um 14:27
@JPhys
JPhys schrieb:Du kannst die Folgen deines Verhalten nie abschaetzen.

Der erste erfinder des "Feuers" hat vielleicht eine ganze Steppe damit in Brand gesetzt
Und wenn nicht er dann jemand nach ihm.
Und? haette er das Feuer nicht erfinden sollen?
Haette der Erfinder des Verbrennungsmotors oder der Dampfmaschiene mit dem Treibhaus Effekt rechnen sollen?

Du kannst die Entscheidungen nur basierend auf den Folgen treffen die du absehen kannst
Zu sagen ich kann nicht alle Folgen abschaetzen also tue ich nichts verurteilt dich zur voelligen Untaetigkeit..
Das Feuer hat man in meinen Augen mehr entdeckt als erfunden, denn es war ja quasie schon da bevor ein Mensch irgend etwas dazu getan hat.
Beim Verbrennungsmotor hatte man schon das Risiko der Abgase gesehen, es aber wegen der kleinen Menge als gering eingestuft, es wäre auch so gering geblieben, wenn nicht immer mehr autos gebaut wurden. Da man jetzt das Risiko erkennt und abschätzt handelt man. Ja ich kann Entscheidungen nur anhand von Folgen treffen die ich absehen kann da gebe ich dir recht (war vlt unglücklich formuliert)
Ich kann aber in der gen-Technik risiken prognostizitieren und Hand derer für mich sagen, ob mir das Risiko es wert ist oder nicht. Und danach entscheide ich, ob ich gen produkte kaufe oder nicht und danach entscheidet sich wie viel auf den markt kommt.
JPhys schrieb:Unsere Sicherheit dass unsere Genmanipulierten Pflanzen sich nicht expolsionsartig vermehren und alle anderen Pflanzen verdraengen
das tuen sie leider bis zu einem gewissen grad. Darin liegt ja mein problem es verbreitet sich explosionsartig und auch die "Schädlinge" entwickeln sich weiter bis sie genau gegen dieses vermeitliche Anti Gen resistent sind und dann verbreitet sich der Schädling. Das meine ich mit nicht absehbares Risiko wir wissen nicht wann und ob es ausartet und ich möchte das risiko nicht eingehen.
JPhys schrieb:Was will mir die Belehrung sagen?

Du hast gerade zu erkennen gegeben dass du gegen Gentechnik bist
Aber das erste und wichtigste Argument das Gentechinker, zur Kontrolierbarkeit der von ihnen erschaffenen Risiken geben, nicht kennst...
Diese Belehrung, wenn man es denn so nennen will, soll sagen, dass man in einer disskussion mit einem sog. (Disskussions)Partner disskutiert um dabei gemeinsam auf ein Resultat zu kommen und nicht wie man es hier und anderweitig immer wieder beobachtet ein kampf ist, wo man seinen eigenen standpukt um teufel komm raus verteidigt und seine minung als die einzig wahre gott gegebene ansieht und dabei scheinbar über dem boden schwebt.
und so kommtfür mich der eingangspost herüber.

@25h.nox
25h.nox schrieb:können wir bei der gentechnik doch
Begründung? und keine Angst ich weiß wie ne DNA aufgebaut ist

Hier ist übrigens auch ein kleiner Auszug, warum man eben doch nicht alles abschätzen kann:

"So hat beispielsweise der Gentechnikkonzern Monsanto die Ergebnisse eine Fütterungsstudie erst nach einer Klage von Greenpeace herausgerückt. Die Studie hatte auf Schädigungen von Leber und Nieren bei Ratten hingewiesen, die mit dem Gentechnik-Mais MON 863 gefüttert wurden."
25h.nox schrieb:widerspricht z.b. deiner quelle, und der wirklichkeit,die vielfalt der gentechnischen sorten ist heute schon deutlich höher als die der standard sorten aus normaler züchtung. und über die anbauflächenverteilung bestimmt der bauer, wenn der auf 50km² das gleiche anbaun will ist er ein idiot, aber damit hat gentechnik doch nix zu tun.
Er kann aber z.b. kein Gen-Mais neben normalen Mais pflanzen, weil dann die Gen-Pflanze den normalen Mais verdrängt und es dann eben zu dieser Monokultur kommt, des wegen muss auch ein rel. großer Sicherheitsabstand von normalen Feldern zu Genfeldern gehalten werden. (der eig. zu klein ist, wenn man sich so die Wanderung von einigen Tieren anschaut). Wenn ein Bauer normalen Mais sät, dann ist jede Mais Pflanze in einer gewissen weise unterschiedlich, wenn er aber Gen-Mais pflanzt, dann hat jede Pflanze irgendwo immer das selbe Gen, die selbe Komponente und ist dort völlig gleich zu den anderen. Und dass birgt ein nicht abschätzbares Risiko, wenn z.b. wie schon beschrieben ein bestimmter Schädling dagegen resistent wird.



Warum will ich denn überhaupt Gen-verändertes Gut?

Den Hunger können wir damit nicht bekämpfen, denn es gibt heute genug nahrung für jedermann, also kann eine ineffiziente nahrungsproduktion nicht das problem sein. Wenn man Gen Produkte verbreitet gibt es leute, die daran patente halten, und die halten, sofern sich das produkt bewährt ein gewisses monopol und können damit die bauern in gewisser weise erpressen, es ist ja sogar so, dass wenn sich das genprodukt auf ein benachbartes feld ausbreitet dieser bauer strafe zahlen muss (tolle wurst)
Was ist denn das pro an der geschichte? (außer wenn ich in so nem konzern arbeiten würde)


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JPhys
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26.01.2012 um 14:47
@Phantombild
Phantombild schrieb:Das Feuer hat man in meinen Augen mehr entdeckt als erfunden, denn es war ja quasie schon da bevor ein Mensch irgend etwas dazu getan hat.
Gentechnik auch
Was wir machen ist nicht viel anders als was beim Horizontalen Gentransfer in der Natur passiert.
Phantombild schrieb:Ich kann aber in der gen-Technik risiken prognostizitieren und Hand derer für mich sagen, ob mir das Risiko es wert ist oder nicht. Und danach entscheide ich, ob ich gen produkte kaufe oder nicht und danach entscheidet sich wie viel auf den markt kommt.
Sicher. Das ist dein Gutes Recht.
Wo kaemen wir hin wenn ich dir vorschreibe wass du zu essen hast....
Sicher an keinen Ort an dem wir sein wollen.
Phantombild schrieb:das tuen sie leider bis zu einem gewissen grad. Darin liegt ja mein problem es verbreitet sich explosionsartig
Nein sie werden von Menschen verbreitet
Und mit gegeigneten Pestiziden Befruchtung aussaht etc
Wird ein kuenstliches Habitatgeschaffen indem sie anderen Pflanzen ueberlegen sind.

Das der Mensch das ueberall tut ist nicht das gleiche als wenn es von selbst passiert

denk an die (vollig normalen) Kannichen in Australien
Die ein so grosse Problem geworden sind dass Ausratlien
jetzt schon zwei mal vergeblich versucht hat sie mit Killerviren auszurotten..
Das ist mit explosionsartiger Verbreitung gemeint


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26.01.2012 um 15:08
@JPhys
JPhys schrieb:Gentechnik auch
Was wir machen ist nicht viel anders als was beim Horizontalen Gentransfer in der Natur passiert.
ich wüsste nicht wie sich in der natur das gen eines bakteriums mit dem einer mais pflanze kreuzen ließe, man führt ja keine züchtung artspezifischer art durch, sondern man man koppelt völlig verschiedene dinge miteinander in der hoffnung es wird schon gut gehen.
JPhys schrieb:Nein sie werden von Menschen verbreitet
Und mit gegeigneten Pestiziden Befruchtung aussaht etc
Wird ein kuenstliches Habitatgeschaffen indem sie anderen Pflanzen ueberlegen sind.
Jain es wurden auch schon fälle beobachtet in denen sich die genpflanze aus benachbarte felder ausgebreitet hat (die dann strafe zahlen druften).
aber so krass wie das kaninchen beispiel wie in australien ist es natürlich nicht.


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25h.nox
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26.01.2012 um 20:24
Phantombild schrieb:Er kann aber z.b. kein Gen-Mais neben normalen Mais pflanzen, weil dann die Gen-Pflanze den normalen Mais verdrängt und es dann eben zu dieser Monokultur kommt, des wegen muss auch ein rel. großer Sicherheitsabstand von normalen Feldern zu Genfeldern gehalten werden. (der eig. zu klein ist, wenn man sich so die Wanderung von einigen Tieren anschaut). Wenn ein Bauer normalen Mais sät, dann ist jede Mais Pflanze in einer gewissen weise unterschiedlich, wenn er aber Gen-Mais pflanzt, dann hat jede Pflanze irgendwo immer das selbe Gen, die selbe Komponente und ist dort völlig gleich zu den anderen. Und dass birgt ein nicht abschätzbares Risiko, wenn z.b. wie schon beschrieben ein bestimmter Schädling dagegen resistent wird.
1. das mais überspringt kann man durch terminatorgene verhindern, das ist aber nicht gewollt.
2. auch genmais ist unterschiedlich, das sind keine clone, da ist nur ein besonderes gen eingefügt worden, der rest der dna ist genauso variable wie bei herkönnlich gezüchteten sorten.
3. wenn da ein schädling gegen resistent wird sollte man einfach mal moderne bt-baumwolle kaufen.
die hat mehr als nur ein toxin. auch ist das kein argument gegen gentechnik, restistenzen können sich auch bei pestiziden entwickeln.
Phantombild schrieb:Warum will ich denn überhaupt Gen-verändertes Gut?
damit sich nicht tausende kleinbauern jedes jahr mit pestiziden vergiften? weil ich keine pestizide an meinem essen will?
weil man so pflanzen in gebieten anbauen kann die sonst zu trocken/kalt wären?
weil ich nicht will das tiere für die produktion von medikamenten und industrie proteinen leiden müssen.
Phantombild schrieb:Den Hunger können wir damit nicht bekämpfen, denn es gibt heute genug nahrung für jedermann, also kann eine ineffiziente nahrungsproduktion nicht das problem sein.
natürlich ist eine ineffiziente nahrungsproduktion ein riesen problem, wir können doch nicht millionen tonnen weizen in ärmste regionen schaffen, das ist ne gewaltige verschwendung von treibstoff, auch blutet so die dritte welt langsam aus durch hohe nahrungsimporte.
wenn die mehr selbst produzieren verringert das lokale versorgungsprobleme.
auch könnte man in nordamerika und europa weniger anpflanzen, was hier die natur entlasten würde.
Phantombild schrieb:Wenn man Gen Produkte verbreitet gibt es leute, die daran patente halten, und die halten, sofern sich das produkt bewährt ein gewisses monopol und können damit die bauern in gewisser weise erpressen
das kann man verhindern in dem man das patentrecht einschränkt.
Phantombild schrieb:es ist ja sogar so, dass wenn sich das genprodukt auf ein benachbartes feld ausbreitet dieser bauer strafe zahlen muss
ja, das ist unschön, aber auch kein argument gegen gentechnik sondern gegen das vorherrschende rechtssystem.


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jeremybrood
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27.01.2012 um 00:32
bis jetzt ist das was an positivem von der gentechnik gekommen ist, ziemlich dürftig, dagegen das negative ziemlich viel :( :(


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25h.nox
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27.01.2012 um 00:43
@jeremybrood 40000 bauern die sich nicht vergiften, und das jedes jahr ist für dich nicht positiv?


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jeremybrood
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27.01.2012 um 00:56
25h.nox schrieb:40000 bauern die sich nicht vergiften, und das jedes jahr ist für dich nicht positiv?
Genau, ohne Genpflanzen geb's ein Massensterben der Bauern. :)
Dank den Genpflanzen ist die Anzahl der Bauern nicht mehr rückläufig. :)

Die Menschheit braucht definitiv keine neuen Bakterien und Viren und sonstigen Organismen.
Davon gibts schon eh genug.


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25h.nox
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27.01.2012 um 01:05
jeremybrood schrieb:Genau, ohne Genpflanzen geb's ein Massensterben der Bauern. :)
in china sterben 40000 menschen weniger durch den einsatz von bt baumwolle. von anderen ländern liegen keine daten vor, aber ich denke mal in indien dürfte die zahl höher sein, gleiches gilt für pakistan, weniger gebildete bauern+ schlechtere staatliche überwachung lassen deutlich höhere vergiftungszahlen vermuten.
jeremybrood schrieb:Die Menschheit braucht definitiv keine neuen Bakterien und Viren und sonstigen Organismen.
ist dir klar wie viele menschen durch medikamente behandelt werden die durch genetisch veränderte organismen produziert werden.


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jeremybrood
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27.01.2012 um 01:19
25h.nox schrieb:in china
china ist ja sowieso ein musterland :)
also ich trau den chinesischen zahlen nicht

wie ist es denn in Deutschland,
hier werden keine oder kaum Genpflazen angebaut, soweit ich weiß -
ein massensterben von bauern war die letzten jahrzehnte trotzdem nicht
zu beobachten.
warum gibt man den deutschen Bauern keine Genpflanzen -
will man die deutschen Bauern dem Gifttod ausliefern?
In Mitteleuropa ist seit einigen Jahren gottseidank eine Gegenbewegung festzustellen- die Biobauern


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25h.nox
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27.01.2012 um 01:32
jeremybrood schrieb:also ich trau den chinesischen zahlen nicht
ich auch nicht, ich denke die echten zahlen liegen deutlich drüber, sieht einfach besser aus wenn weniger bauern sterben.
jeremybrood schrieb:ein massensterben von bauern war die letzten jahrzehnte trotzdem nicht
zu beobachten.
naja, pestizidvergiftungen kommen vor, aber sind selten, kleine felder und gut gebildete bauern.
jeremybrood schrieb:In Mitteleuropa ist seit einigen Jahren gottseidank eine Gegenbewegung festzustellen- die Biobauern
ich hoffe du redest nicht von den demeter spinnern...

auch ist bio nicht frei von pflanzenschutzmitteln...
auch sind die erträge niedriger.das heißt viel mehr fläche muss beackert werden, was sich negativ auf die natur auswirkt.
auch sind die umweltprobleme durch bioanbau höher als durch normalen anbau.


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