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Demo als Zeichen des Integrationswillens?

5 Beiträge, Schlüsselwörter: Demonstration
Diese Diskussion wurde von Merlina geschlossen.
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Demo als Zeichen des Integrationswillens?

07.09.2012 um 07:36
Nachdem nun ein Salafisten-Rapper, der in Deutschland aufgewachsen ist, einwandfrei Deutsch spricht, die Vorzüge einer funktionierenden Demokratie genossen hat, sein Leben selbst gestalten durfte und dennoch Deutschland als Kriegsgebiet für terroristische Anschläge zum Ziel erklärt hat, sehe ich niemanden der aufsteht und sich aufregt.

Man hört immer wieder das die richtigen Muslime in Deutschland, nichts mit solchem Gesindel zu tun haben.
Der Glaube wird anders ausgelegt.

Warum aber gehen die richtigen Muslime nicht mal geschlossen auf die Strasse und zeigen das (es ist doch ihr Glaube der anscheinend falsch ausgelegt wird)?
Wäre eine Demo von Muslimen nicht als ein gutes Zeichen zur Bereitschaft der Intergration zu sehen?

Es wird erwartet das soviele Deutsche wie möglich gegen rechtes Gedankengut demonstrieren sollen aber wer von der muslimischen Welt tut das bei fundamentalistischen Terror?

Ich sehe da leider nichts und da darf man doch die Frage stellen...ist das evt. so gewollt?

Lieg ich da so falsch oder ist diese Frage ohne in die rechte Ecke abgeschoben zu werden, verständlich?

Was meint Ihr?


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Demo als Zeichen des Integrationswillens?

07.09.2012 um 07:53
Meinst du das Muslime gegen die Salafisten Demonstrieren sollen?
Wenn ich das so lese, verstehe ich, dass den Muslimen es icht stört wenn Salafisten Deutschland zum Schlachtfeld machen. Nur machen die das geschickter - anstelle Schilder auzustellen und laut Parolen zu rufen machen die etwas Medienmäsig untinteressanter, aber wirkungsvoller - nämlich Aufklärung.

Meiner Meinung wäre eine Demo unangebracht, da die Menschen es als Störung und vllt als Zeichen von Auflehnung gegen was sehen - egal was das sein sollte, werden die Menschen es auf sich bezihen und angegriffen fühlen. Denn wenn man an Demos von dieser Personengruppe denkt, kommen Bilder von Ägypten, Syrien, Türkei und anderen Nah Oststaaten hoch - jedenfalls kann ich mir das bei einer großen Bandbreite der Bevölkerung denken. Medien wie die Bild würde es sorum drehen "Ägypten, Syrien, Türkei - nun Demonstrieren die Muslime auch in Deutschland!" -
ich denke nicht, dass das für die Intergratation förderliche wäre.

Ich finde es komisch, dass bei "deutschen" rechten Gedankengut immer wieder gesagt wird "Ingonoriert ihm einfach - die wenigen dummen, welche das glauben können wir gemeinsam kompensieren", aber bei "muslimischen" rechten Gedankengut, sollen die Menschen auf die Straße ziehen und dagegn vorgehen, oder liegt es daran, dass die Nazis bisher noch keine Bombenanschläge angekündigt haben?


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Demo als Zeichen des Integrationswillens?

07.09.2012 um 08:05
@bordeauxdogge

Das ist etwas ganz anderes als eine Demo gegen Rechts.

in einer demo gegen rechts demonstriert man gegen rechtsradikalismus.
Rechtsradikalismus ist ein real existierendes Problem und die Bürger wollen ihre stadt oder ihr land davon freihalten.


salafisten sind eine sekte innerhalb des Islam, vergleichbar mit den ezugen Jehovas innerhalb des Christentums.


In Deutschland wird allen muslimen oft vorgeworden so zu sein wie salafisten, ebenso radikal, ebenso verblendet.

Das ist ein Fehler von den Leuten, die diesen vorwurf machen, NICHT von Muslimen.

Christen würden nicht demonstrieren gehen gegen zeugen Jehovas, wenn man ihnen andauernd vorwirft, so zu sein wie die.
Sie würdne höchstens sich gegen diese Vorwürfe wehren, und das zu recht


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Demo als Zeichen des Integrationswillens?

07.09.2012 um 09:16
Ich hab keine Zeit zum demonstrieren. 40std in der Woche arbeiten und 12std in der Woche Abendschule... ich bin froh wenn ich mal fernsehen kann ;)

Abgesehen davon habe ich mit Demos abgeschlossen. Ich habe damals als Schüler gegen den Irakkrieg demonstriert, mit 100000 anderen Menschen. Hat es irgendjemanden gejuckt? hat es irgendwetwas gebracht? Außer für Lohnerhöhungen, wo demonstrieren offensichtlich was bringt, geh ich nicht mehr auf die Straße


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Demo als Zeichen des Integrationswillens?

07.09.2012 um 09:22
Ich frage mich allerdings, wie dieses Land wohl aussähe, wenn in den 1970ern nicht Hunderttausende Freiheit und gesundheit auf militanten Massendemos an den Bauzäunen in Wyhl, Brokdorf, Grohnde, Kalkar, Wackersdorf, Gorleben und anderswo riskiert hätten. Hätten SPD und Atomlobby damals ihre Pläne durchsetzen können und, wie z.B. für die Unterelbe geplant, zwei Dutzend AKW plus einige in der Nordsee und in der Lübecker Bucht gebaut, zur Verwirklichung der Atomphantasien z.B. des Hamburger Wirtschaftssenators Kern (SPD)?

Hätten wir einen Achtstundentag, Sozialversicherungen, Wahlrecht (auch für Frauen), Betriebsräte, Schülervertretungen etc., wenn dafür nicht Menschen aufgestanden und auf die Strasse gegangen wären?

Wie sähe die Welt aus, wenn jeder nur gesagt hätte: Ach nee, bloss keine politischen Aktionen, heute abend gibt es was schönes langweiliges im Fernsehen.


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