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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

25 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religion, Mythos, Auferstehung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

05.04.2021 um 19:46
Das Osterfest geht gerade zur Neige, und ich frage mich Folgendes. Gibt es eigentlich auf dieser Welt irgendeine religiöse Tradition oder eine Sage, die etwas Ähnliches wie die Auferstehung Jesu beinhaltet, also die Auferstehung einer oder mehrerer Personen?

Das einzige, was mir hierbei einfällt, ist der Gang der Inanna in die Unterwelt, gleichwohl diese die Unterwelt als Göttin betreten hatte.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

06.04.2021 um 00:17
Zitat von SampoSampo schrieb:Ähnliches
Wie ähnlich meinst du?
Die Geschichte der unbefleckten Empfängnis gab es schon bei Glaubenssätzen vor dem Christentum.
Wenn du die Kreuzigung und die Auferstehung 3 Tage später und das erscheinen bei seinen Jüngern meinst, nein das gibt es so genau in keinem Glauben.
Auferstehung als solche jedoch bei so ziemlich jeder Religion.
Jenseitsglaube, und das wir nach dem Tod dort hinkommen oder es uns verdienen müssen ist ja einer der Gründe warum Religionen ihre Gesetze für so wichtig halten.
Macht man es nicht kommt man in die Hölle.
Im Judentum gibt es die Auferstehung am jungsten Gericht.
Mohammed ist auch, ich glaube auf einem Pferd in den Himmel gefahren. Das sogar in Jerusalem.
Ich habe mal den Koran vor vielen Jahren gelesen weis aber nicht mehr ob Mohammed vorher gestorben ist und dann zum Himmel aufgefahren ist.
In anderen Religionen Hinduismus Buddismus wird der Himmel als eine andere Ebene oder mehrere Ebenen beschrieben. Die nächste davon wäre die Astralebene.

Ich bin froh das es keine sehr ähnliche Geschichte wie die von Jesus zu finden gibt.
Das traurige sind die Menschen die vergessen wurden nachdem sie starben.
Unzählige Menschen wurden früher gefoltert und gekreuzigt, gerädert und schlimmeres.
Ein großer Teil waren einfach unschuldige Menschen die das falsche glaubten oder sich nicht ihre Überzeugung ausreden lassen wollten.
Menschen die viele Stunden und gar Tage unter furchtbaren Schmerzen ans Kreuz gebunden und Genagelt wurden von denen viele gute Menschen waren, viele ähnlich wie Jesus.
Sie starben einsam und keiner wird sich an ihre Geschichte ihr Gesicht und ihre Namen erinnern.
Aber es gab sie.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

06.04.2021 um 07:58
Zitat von HyprisHypris schrieb:Die Geschichte der unbefleckten Empfängnis gab es schon bei Glaubenssätzen vor dem Christentum.
Wenn du die Kreuzigung und die Auferstehung 3 Tage später und das erscheinen bei seinen Jüngern meinst, nein das gibt es so genau in keinem Glauben.
Ich meinte eigentlich genau so etwas wie Kreuzigung und Auferstehung später. Die Parthenogenese ("unbefleckte Empfängnis") kenne ich wiederum beispielswiese vom Turulmythos:

Wikipedia: Turul


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

06.04.2021 um 19:39
Zitat von SampoSampo schrieb:Gibt es eigentlich auf dieser Welt irgendeine religiöse Tradition oder eine Sage, die etwas Ähnliches wie die Auferstehung Jesu beinhaltet, also die Auferstehung einer oder mehrerer Personen?
Selbstverständlich! Schon die alten Ägypter glaubten an ein "Leben nach dem Tod", faktisch aber auch so ziemlich jede andere Kultur, die es sich zum Brauch machte, ihren Toten irgendwelches Zeug mit ins Grab zu legen. Ich bin da, was das angeht, zwar wahrlich kein Experte, aber mit etwas Recherche dürfte man schnell fündig werden, nicht nur bei Wiki (Auferstehung). Die "spannendere" bzw. einfachere Frage wäre hier wohl eher, welche Religion ging nicht früher oder später von einer Auferstehung der Toten aus...?
Zitat von SampoSampo schrieb:Ich meinte eigentlich...
Naja, was du meinst, weiß hier natürlich niemand. Vielleicht meintest du ja "nur" eine Auferstehung im Diesseits...? Aber man kann sich schnell denken, dass auch im Altertum und der Zeit davor so gut wie kaum jemand an so einen Unfug glaubte, da es nämlich gänzlich der für jedermann auch damals schon beobachtbaren Tatsache widersprach, dass tote Körper mit der Zeit eben einfach verwesen.

Es blieb also auch gar nichts anderes übrig, als letztendlich eine Form von "Jenseits" - in Abgrenzung zum Diesseits - zu postulieren, wo Menschen nach dem Tode wieder auferstehen würden.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

06.04.2021 um 22:54
@Sampo
Nein, es gab nie eine Person die auferstanden ist auf der Welt, nachdem sie gestorben ist. Ansonsten hätten das schon längst Antichristen bekannt gemacht :D
@Hypris
Mohammed ist nicht in den Himmel gefahren. Erst recht nicht auf einem Pferd


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07.04.2021 um 01:41
Zitat von SampoSampo schrieb:Die Parthenogenese ("unbefleckte Empfängnis") kenne ich wiederum beispielswiese vom Turulmythos
Wie kann man von Jungfrauengeburt sprechen, wenn doch der Turul der die Frau schwängernde Vater ist?
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Schon die alten Ägypter glaubten an ein "Leben nach dem Tod"
Das ist Jenseitsglaube, kein Auferstehungsglaube. Auch, wenn für das jenseitige Leben der Erhaltungszustand des irdischen Leibes eine gewisse Rolle spielt, so ist das dennoch keine Auferstehung.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:man kann sich schnell denken, dass auch im Altertum und der Zeit davor so gut wie kaum jemand an so einen Unfug glaubte, da es nämlich gänzlich der für jedermann auch damals schon beobachtbaren Tatsache widersprach, dass tote Körper mit der Zeit eben einfach verwesen.
Also im Zoroastrismus gab es durchaus einen Glauben an die Auferstehung der Toten samt einem endzeitlichen Gericht. Im Judentum scheint dieser Auferstehungsglaube in hellenistischer Zeit hinzugekommen zu sein. Mit dem Aufkommen des Pharisäismus scheint dies zur Mehrheitsauffassung im Judentum geworden zu sein; zur Zeit Jesu lehnten die Sadduzäer (mit eher konservativer Theologie) eine Auferstehung ab. In allen drei monotheistischen, abrahamitischen Weltreligionen, also etwa der Hälfte der Menschheit, ist der Auferstehungsglaube weit verbreitet.


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07.04.2021 um 09:16
Zitat von smashinpumpkinsmashinpumpkin schrieb:Mohammed ist nicht in den Himmel gefahren. Erst recht nicht auf einem Pferd
Da war wohl Buraq gemeint:
Wikipedia: Buraq


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07.04.2021 um 09:41
@Sampo
Dass es Buraqs gab oder gibt, kann schon sein.
Aber in den Himmel gefahren oder heilig war Mohammed nicht.
Zu dem Thema gab es auch mal einen kurzen Beitrag bei ARD von TTT (Titel-Thesen-Temperamente)
Youtube: Der Prophet Mohammed – eine Abrechnung von Hamed Abdel-Samad
Der Prophet Mohammed – eine Abrechnung von Hamed Abdel-Samad



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07.04.2021 um 18:05
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wie kann man von Jungfrauengeburt sprechen, wenn doch der Turul der die Frau schwängernde Vater ist?
Was ungefähr so glaubwürdig ist wie ein Göttervater Zeus, der sich wahlweise als Schwan (auch ein Vogel) oder goldener Regen oder weißer Stier an Frauen heranmachte, und eine gewisse Miriam oder Maria war nach einem Besuch eines "Engels" (noch ein Flügelvieh?) plötzlich schwanger. Überall die gleiche pikante Frage hinterher, wie kam das unbescholtene Mädel zum Kind?


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07.04.2021 um 20:07
@T.Rick

Der Unterschied ist der, daß die Hellenen durchaus erzählen, daß Leda von Zeus in Schwanengestalt gepoppt wurde, oder Alexanders Mum von Amun. Hier aber bringt der Engel ja nur die Kunde, nirgends wird gesagt, er hätt die Marie bestiegen. Wenn Dir der Unterschied nicht klar ist - irgendwann habt Ihr in der Schule auch Aufklärungsunterricht, mußt nur noch ein bisserl warten, bisses rankommt.

Nee Du, im NT wie im Christentum spricht man nicht von einem Geschlechtsakt zwischen einer Menschenfrau und einem Gotte, das ist ein wesentlicher Unterschied, weswegen man das eine Jungfrauengeburt nennt und das andere nicht. Wohl gemerkt, um irgendne Historizitätsfrage gehts hier nicht, oder gehst Du davon aus, daß Vater Zeus als Stier die Europe gerammelt hat? Es geht nur um die Frage, was von diesen Heroengeburten, historisch oder nicht, kann man Jungfrauengeburt nennen und was nicht.

Is irgendwie zu schwer zu verstehen, gell?


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08.04.2021 um 16:41
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Nee Du, im NT wie im Christentum spricht man nicht von einem Geschlechtsakt zwischen einer Menschenfrau und einem Gotte, das ist ein wesentlicher Unterschied, weswegen man das eine Jungfrauengeburt nennt und das andere nicht.
Das mit dem Geschlechtsakt mit einem "Goldregen" kann ich mir eigentlich auch nicht so recht vorstellen, lief das über die Haut, per Absorption oder wie der berühmte Nürnberger Trichter über den die Weisheit eingetrichtert wird, oder doch irgendwie nur "im Geiste" wie beim jüdischen Gott im NT, oder wie?
Mal davon abgesehen daß Streit um mythologische Wundergeburten ohnehin ein Streit um des Kaisers Bart ist (wer in unserer heutigen aufgeklärten Zeit sowas allen Ernstes noch glaubt, daß irgendein Gott naturwidrigen Verkehr mit einer Frau hat, egal ob als Vogel, Regen oder "Geist" irgendeiner Art, ist ohnehin nicht ganz richtig gepolt),
müßte bei der Gattung Mensch das Ergebnis einer echten Jungfrauengeburt immer -- weiblich sein.
Denn wenn eine Frau sich selber klont (nichts anderes ist eine Jungfrauengeburt, bei der kein Mann zur Zeugung beteiligt war - ein Akt des Klonens), muß das Kind automatisch wieder weiblich sein, eine Kopie der Mutter.

Zwar gibt es einige Tierarten, bei denen jungfräuliche Zeugung tatsächlich zu männlichen Nachkommen führt, die Blattläuse beispielsweise, bei denen aus unbefruchteten "Windeiern" dann die geflügelten Männchen wachsen, aber der Mensch ist genetisch nicht so geschaffen.
Beim Menschen wird das Geschlecht bekanntlich über die zwei Geschlechtschromosomen definiert, jede Frau hat 2 X-Chromosomen das heißt weiblich, jeder Mann eine XY-Kombination.
Und dieses Y-Chromosom, das für einen Sohn unbedingt notwendig ist, fällt nicht vom Himmel herunter und entsteht auch nicht durch puren Zufall von selber, sondern ist IMMER ein Hinweis darauf, daß ein menschlicher Mann sein sehr reales Erbgut mit dem Y-Chromosom weitergegeben hat.
(Also nix mit Gott oder Geist oder Goldregen oder Vogelvieh.)
Es gibt rare Fälle von überschüssigen Geschlechtschromosomen wie XXY, das sind dann eigentlich Männer, die zuweilen wie stark vermännlichte Frauen wirken (da war vor längerer Zeit was mit einer Sportlerin, die diese Kombination hatte - https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/p%C3%A4diatrie/chromosomen-und-genanomalien/klinefelter-syndrom-47-xxy ), aber die können natürlich so oder so keine Kinder gebären.
Die einzige noch viel seltenere Alternative wäre ein voll funktionstüchtiger Zwitter, der die Zeugungsorgane beider Geschlechter besitzt und sich so selbst befruchten könnte - extrem selten und unwahrscheinlich, aber auch nicht ganz unmöglich.

Das mit den Chromosomen hat man damals, als man die fromme Story der jungfräulichen Geburt von Jesus niederschrieb, natürlich noch nicht ahnen können, und daß Maria ein Zwitter gewesen sei, wurde zwar auch schon mal irgendwo in den Raum gestellt, wäre aber doch hochgradig unwahrscheinlich gewesen.

Also ist die Lösung einfach doch, daß ein unbekannter Mann der Papi des historischen Jesus war, der auch für immer unbekannt bleiben wird, außer irgendwer erfindet mal eine funktionierende Zeitmaschine, so daß sich das Rätsel lösen läßt. (... wenn der angenommene Zeitreisende aber moralisch nicht ganz sauber ist, könnte er auf die Idee kommen, selber für die "wunderbare Befruchtung" zu sorgen ... ich glaube, eine solche Geschichte gab es schon irgendwo mal.)
Ob Maria dann in Wahrheit mit irgendeinem jungen Burschen was hatte, ob ihr ein stattlicher römischer Offizier schöne Augen gemacht hat (auch eine häufiger gehörte Theorie, die Römer waren sexuell freizügig und ließen nix anbrennen), oder ob das Mädel einfach von einem Unbekannten in die Büsche gezerrt wurde, man wird es wohl nie erfahren.
Nur daß ihre Familie sie, sobald das Maleur bekannt wurde, sofort mit einem Typen namens Josef verkuppelt hat, bevor die Folgen sichtbar werden konnten, weil Josef offenbar fähig und willens war darüber zu schweigen und das Kuckuckskind als sein eigenes auszugeben, das ist dann wieder Teil der offiziellen Story. Aber da sie mit Josef später noch weitere Kinder hatte (die das Christentum gern als unwichtig bis störend unter den Teppich kehrte und verschwieg), scheint diese Verbindung einigermaßen glücklich gelaufen zu sein. Warum auch nicht.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Hier aber bringt der Engel ja nur die Kunde, nirgends wird gesagt, er hätt die Marie bestiegen.
Und wer hat dann das Y-Chromosom vorbeigebracht? Irgendwer muss es gewesen sein. Daß Jesus keine heimliche Jesa oder Transe war, nehmen wir mal großzügig an. (Glaub ich auch nicht.)


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08.04.2021 um 17:22
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Das mit dem Geschlechtsakt mit einem "Goldregen" kann ich mir eigentlich auch nicht so recht vorstellen
Is dabei auch nicht relevant. Bei Leda und dem Schwan denkt man ja auch automatisch eher an Sexualpraktiken, die nicht mit Zeugung zu tun haben... Wichtig ist, daß es irgendeine Art "leiblichen Vater" gibt, und das ist auch bei einem Goldregeen gegeben. Bei Mareiken dagegen nicht.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Mal davon abgesehen daß Streit um mythologische Wundergeburten ohnehin ein Streit um des Kaisers Bart ist (wer in unserer heutigen aufgeklärten Zeit sowas allen Ernstes noch glaubt, daß irgendein Gott naturwidrigen Verkehr mit einer Frau hat, egal ob als Vogel, Regen oder "Geist" irgendeiner Art, ist ohnehin nicht ganz richtig gepolt),
Grundsätzlich würde ich beim Hauptsatz mit Dir mitgehen, aber das in den Klammern ist mir dann doch etwas zu herabwürdigend formuliert. Der Glaube an widerphysikalische Sachen bedeutet nicht ein Ablehnen der generellen Gültigkeit von Physik oder das Nichtverstehen von Physik udgl. Wunder ist eine Art Ausnahme, keine Bestreitung einer Regel in der Welt.


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08.04.2021 um 17:52
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:müßte bei der Gattung Mensch das Ergebnis einer echten Jungfrauengeburt immer -- weiblich sein.
Nur bei einer biologisch gedachten. Dasselbe in Sachen des von Dir im Anschluß angesprochenen Y-Chromosoms. Wenn Du wüßtest, wie das da rein gekommen ist, wäre es ja ne "irdische" Erklärung und Herkunft, und letztlich wieder ein "leiblicher Input" und damit Null Jungfrauengeburt.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Also ist die Lösung einfach doch, daß ein unbekannter Mann der Papi des historischen Jesus war, der auch für immer unbekannt bleiben wird
Ach, Du fragst nach der historischen Art und Weise der Geburt jener historischen Gestalt, die wir als Jesus kennen. Das ist ja so, als wolltest Du die konkrete Zeugung und Geburt eines Herakles nachzeichnen. Da haben wir nix zu, und eigentlich interessiert es auch keinen. Der Herakles der (einstigen und womöglich heutigen) Herakles-Verehrer ist halt der Sohn der Alkmene und des Zeus, der sich ihr in Gestalt ihres Ehemannes näherte und mit ihr schlief. Mehr wirst Du über die historische Geburt eines historischen Herakles nicht herausfinden, und auch da wird es recht eigentlich niemanden interessieren.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Ob Maria dann in Wahrheit mit irgendeinem jungen Burschen was hatte, ob ihr ein stattlicher römischer Offizier schöne Augen gemacht hat (auch eine häufiger gehörte Theorie, die Römer waren sexuell freizügig und ließen nix anbrennen), oder ob das Mädel einfach von einem Unbekannten in die Büsche gezerrt wurde, man wird es wohl nie erfahren.
Warum sollte dann nicht einfach Josef der Vater sein? Weil das mit dem "Josef war es nicht" als historisch vorausgesetzt werden darf?
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Nur daß ihre Familie sie, sobald das Maleur bekannt wurde, sofort mit einem Typen namens Josef verkuppelt hat, bevor die Folgen sichtbar werden konnten, weil Josef offenbar fähig und willens war darüber zu schweigen und das Kuckuckskind als sein eigenes auszugeben, das ist dann wieder Teil der offiziellen Story.
Nope, isses nicht. Josef war schon der Verlobte, bevor der Braten in die Röhre kam, so beide NT-Stories.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Aber da sie mit Josef später noch weitere Kinder hatte (die das Christentum gern als unwichtig bis störend unter den Teppich kehrte und verschwieg)
Die Herrenbrüder waren im frühen Christentum hoch geachtet, Jakobus war sogar Gemeindeleiter in Jerusalem und eine der "Drei Säulen", quasi die oberste Instanz der gesamten Christenheit damals. Erst später kam die Vorstellung auf, es seien Stiefgeschwister, Kinder Josefs aus früherer Ehe, was dann im Protestantismus aber nicht mitgetragen wurde als Lehre. Is also beileibe nicht "das Christentum", das die leibliche Geschwisterschaft ablehnt. Und auch hier wieder formulierst Du einen Sachverhalt (leibliche Geschwisterschaft bestreiten) absichtlich despektierlich (untern Teppich kehren, verschweigen), ohne daß Du das so belegen kannst. Oder kennst Du ein NT, in dem etwas anderes dasteht als "seine Brüder und Schwestern"? Auch wenn Katholen dann gerne sagen "damit können auch entferntere Verwandte gemeint sein", so vertuschen sie die Bezeichnung "Brüder und Schwestern Jesu" eben nicht, sondern lassen sie stehen, sodaß jede neue Generation sich diese Frage erneut stellen wird. Vertuschen/Verschweigen geht nun mal deutlich anderser.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Und wer hat dann das Y-Chromosom vorbeigebracht?
Du denkst das biologistisch.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

08.04.2021 um 18:29
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Oder kennst Du ein NT, in dem etwas anderes dasteht als "seine Brüder und Schwestern"? Auch wenn Katholen dann gerne sagen "damit können auch entferntere Verwandte gemeint sein", so vertuschen sie die Bezeichnung "Brüder und Schwestern Jesu" eben nicht
Kein Wunder, wenn von den Katholen die Auslegung "Brüder und Schwestern im Glauben" vorgegeben wird. Daß es tatsächlich leibliche Brüder und Schwestern waren, bekommt man nicht gesagt, ich kann mich von meiner (katholischen!) Kindheit oder Religionsunterricht her nicht erinnern, daß damals jemals leibliche Geschwister genannt worden wären oder überhaupt als Möglichkeit erwähnt worden wären, Jesus als "selbstverständliches" Einzelkind war quasi vorgegeben. Auch durch simples Verschweigen kann man etwas unter den Tisch fallen lassen. Wie heißt der alte Spruch, auch eine halbe Wahrheit kann so viel wie eine ganze Lüge sein?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Du denkst das biologistisch.
Tja, entweder nehmen wir die Geschichte realistisch, oder mythologisch. Mit Gottesmythen läuft heute nicht mehr so viel, dafür sind sie zu unglaubwürdig geworden. Und daß Josef selber der Vater gewesen ist, ist sicher möglich, aber angesichts der ganzen draufgepfropften Geschichte vom, sagen wir, anders zustandegekommenem, Sohn irgendwie nicht ganz plausibel. Bei den anderen Göttersöhnen und/oder Helden (König Artus, auch so ein Fall wo ein anderer in Gestalt des Ehemanns im Bett der Mutter landete) wird viel weniger um den Anteil des "offiziellen" aber mehr oder weniger per göttlichen oder wenigstens magischen Einfluß gehörnten Vaters drumherumgeredet. Außer, man rechnet diesen Teil der Geschichte einfach den heidnischen Einflüssen im frühen Christentum zu. Dann war halt Jesus einfach der Sohn des Josef, punkt, und nix von wegen Gottessohnschaft. (Was ohnehin nur ein jüdischer Titel war und nicht "leiblich" gemeint wie bei den Zeus-Ablegern.)


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

08.04.2021 um 19:30
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Kein Wunder, wenn von den Katholen die Auslegung "Brüder und Schwestern im Glauben" vorgegeben wird.
Erstens keine Interpretation im Sinne eines "im Glauben", sondern durchaus im Sinne einer Familienzugehörigkeit. Zweitens ist ein solches Uminterpretieren dennoch kein Verheimlichen, Verbergen, Unternteppichkehren odgl. Die Geschwisterschaft steht da, sie wird nicht versteckt. Daß christliche Gemeinschaften ihre Bibel interpretieren oder kommunistische Gruppen ihren Marx, kannste denen nun mal nicht vorwerfen. Anders sehen als jene darfste's natürlich problemlos.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Daß es tatsächlich leibliche Brüder und Schwestern waren, bekommt man nicht gesagt
Is ja auch nicht deren Auffassung, wieso sollten sie also? Es geht einzig und allein um das nicht haltbare, polemische "verbergen" udgl.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Auch durch simples Verschweigen kann man etwas unter den Tisch fallen lassen.
Nochmals: es steht in der Bibel, da kann jeder reinschauen und das finden. Und selbst im katholischen Katechismus, quasi dem Kompendium des katholischen Glaubens, wird das nicht verschwiegen, sondern ausdrücklich thematisiert.

Es ist deutlich, daß Du nicht zurückrudern willst, auch wenn Du nichts zur Fundierung hast, sondern die Fakten dagegen sprechen. Deswegen mußt Du sogar
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Wie heißt der alte Spruch, auch eine halbe Wahrheit kann so viel wie eine ganze Lüge sein?
auf Allgemeinplätze zurückgreifen. Der Spruch paßt ja nicht mal...
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Tja, entweder nehmen wir die Geschichte realistisch, oder mythologisch.
Dieses Ent oder Weder kommt von Dir, nicht von mir. Aber bitte: beleg doch, daß das unmöglich so stattgefunden haben kann. Daß alles, was wir biologisch kennen (Parthenogenese usw.), nicht zur Erklärung taugt, reicht ja nicht aus, denn das, was wir noch nicht wissen, wissen wir eben noch nicht. Ich sage nur, daß eine biologische Erklärbarkeit der eigentlichen Aussage gar nicht gerecht werden kann, da es ja gerade nicht um eine innerweltliche Herleitung eines biologischen Wesens geht. Der glaube ist nicht daran interessiert, ob Jesus ein physikalisches, chemisches, biologisches Sonderphänomen ist, sondern der Sohn Gottes. Deswegen ist die innerweltliche Machbarkeit schlicht nicht von Interesse.

Wenn Du das nicht verstehst (Können oder Wollen egal), dann ist das eben so.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Und daß Josef selber der Vater gewesen ist, ist sicher möglich, aber angesichts der ganzen draufgepfropften Geschichte vom, sagen wir, anders zustandegekommenem, Sohn irgendwie nicht ganz plausibel.
Wie jez, weil Josef im Text als Vater ausgeschlossen wird, schließt Du auf die Plausibilität, daß er nicht der Vater sein könne? Wieso schließt Du dann nicht genauso plausibel auf die göttliche Herkunft des Kindes, die doch genauso vom Text mitgeteilt wird wie dies, daß Josef nicht der Vater sei??? Ja, wenn wir einen dritten Text im NT hätten, wo es nur um die Nichtvaterschaft Josefs ginge, ganz ohne das Thema göttlicher Herkunft, dann könnten wir sagen, daß das Motiv "Josef ist nicht der Vater" unabhängig von dem Motiv "Kind ist von Gott" betrachtet werden kann. Ist aber nicht. Ergo ist die Abweisung der Vaterschaft Josefs einzig und allein auf dem Hintergrund der "Gottessohnschaft Jesu" zu verstehen, darauf bezogen und kein eigenständiges Überlieferungsgut.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Bei den anderen Göttersöhnen und/oder Helden (König Artus, auch so ein Fall wo ein anderer in Gestalt des Ehemanns im Bett der Mutter landete) wird viel weniger um den Anteil des "offiziellen" aber mehr oder weniger per göttlichen oder wenigstens magischen Einfluß gehörnten Vaters drumherumgeredet. Außer, man rechnet diesen Teil der Geschichte einfach den heidnischen Einflüssen im frühen Christentum zu.
Wie gesagt, hier geht es gerade nicht um das Behaupten eines anderen Begatters, sondern vielmehr um das Fehlen eines solchen. Das verhindert a) den Vorlagecharakter der anderen Stories und erlaubt b) eine davon separat zu betrachtende Thematisierung des Nichtvatersseins des "Regulären".
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Was ohnehin nur ein jüdischer Titel war und nicht "leiblich" gemeint wie bei den Zeus-Ablegern.
Daß die christliche Gottessohn-Vorstellung ein Novum, letztlich ein Unikum ist, da gebe ich Dir allerdings recht. Sie läßt sich eben nicht herleiten aus ähnlichen Stoffen der Umwelt.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

09.04.2021 um 12:34
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Daß die christliche Gottessohn-Vorstellung ein Novum, letztlich ein Unikum ist, da gebe ich Dir allerdings recht. Sie läßt sich eben nicht herleiten aus ähnlichen Stoffen der Umwelt.
"Verkörperungen" von irgendwelchen göttlichen Teilaspekten oder "reinen Seelen" (Boddhisattvas) kennt man im Buddhismus und Hinduismus. So groß ist dieses Unikum oder Novum also nicht, und da der Nahe Osten damals auch schon eine Durchgangsstation für Reisende und Handelstreibende aus allen damals bekannten Teilen der Welt war, einschließlich Indien - und soviel ich weiß, auch jüdische Gemeinschaften in Kaschmir existierten - dürfte es durchaus einen kommunikativen Austausch auch über religöse Vorstellungen dieser Art gegeben haben. Israel war damals zwar ein ziemlich unwichtiger Teil der Welt, aber nicht ganz hinterm Mond gelegen.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:sondern vielmehr um das Fehlen eines solchen.
Und von wem stammt diese Story? Hat Maria das selber irgendwann behauptet, oder wo kommt die Geschichte her? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß die Beteiligten damals mit einer "unerklärlichen" Schwangerschaft (klar, wie kommt die Jungfrau zum Kind? LOL) und einer ziemlich hanebüchenen Engels-Geschichte hausieren gegangen sind. Erzählen kann man bekanntlich viel wenn der Tag lang ist.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

09.04.2021 um 20:06
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:"Verkörperungen" von irgendwelchen göttlichen Teilaspekten oder "reinen Seelen" (Boddhisattvas) kennt man im Buddhismus und Hinduismus. So groß ist dieses Unikum oder Novum also nicht
Die sind aber die Inkarnation dieses Göttlichen oder jenes Teilaspekts jedoch nicht deren Sohn. Und diesen Unterschied findest Du unwesentlich? Na ich danke!

Übrigens wüßte ich doch gern mal, seit wann eigentlich im Buddhismus die Boddhisattvas udgl. nicht bloß als Inkarnationen von "Seelen" im Rad des Lebens galten, sondern auch als Göttliches bzw. Teilaspekt. Wann kam das auf, und wo ist das belegt? Denn nur weil der Buddhismus älter ist, muß diese Vorstellung es nicht ebenso sein. Ich kenn mich da nicht aus, weißt Du näheres?

Was ich hingegen etwas besser weiß, das ist, daß buddhistische Einflüsse in die antike mediterrane Welt zwar immer wieder behauptet werden, aber bis heute durch nichts bestätigt werden können. Ashoka entsandte zwar Missionare nach Westen, doch gibt es keinerlei Unterlagen, die bestätigen, daß sie dort auch angekommen sind und gewirkt haben. Jeder halbwegs ähnliche Gedanke in den diversen griechischen philosophischen und auch jüdisch-gnostischen Ausprägungen und Schulen mit buddhistischem Gedankengut wird gerne als Beleg, wenigstens Indiz angeführt, ohne erst einmal aufzuzeigen, daß diese Gedanken sich nicht genauso gut aus den hellenistischen, ägyptischen, nahöstlichen Vorstellungen heraus bilden konnten.

Belegbar sind nur Ausstrahlungen bis Baktrien, ein Kulturkreis, der nur kurzzeitig unter Alexander und den frühen Seleukiden enger mit der mediterranen Welt zu tun hatte, aber seit Loslösung vom Seleukidenreich wieder ostwärts kulturell interagierte, bis es gleich gänzlich unter Ashokas Ägidie geriet. Ab dem zweiten Drittel des 2.Jh. v.Chr. war Baktrien durch die Parther gänzlich vom Mittelmeerraum abgetrennt
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:und soviel ich weiß, auch jüdische Gemeinschaften in Kaschmir existierten
Jedenfalls in den Legenden der jüdischen Gruppen, die tatsächlich schon seit Jahrhunderten dort leben.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Und von wem stammt diese Story? Hat Maria das selber irgendwann behauptet, oder wo kommt die Geschichte her?
Das kann Dir egal sein, wenn es um die Frage geht, ob ein Begatter behauptet oder abgewiesen wird. Deine Frage liegt auf der selben unsinnigen Ebene wie, ob Leda sich das mit dem Schwan ausgedacht hat. Who cares, dennoch kommt in dieser "Erfindung / Ausrede / Tatsache / [denkdirwasaus]" ein Begatter vor. Und in der um Marien Kind kommt eben keiner vor. Völlig, really völlig irrelevant, wie diese Story zustandegekommen und was historisch nun würglich passiert ist, trotzdem isses ne Jungfrauengeburtsstory ohne Begattung von X, und zwar eine mit nem Sohn von X, nicht einer Verkörperung von X.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß die Beteiligten damals mit einer "unerklärlichen" Schwangerschaft (klar, wie kommt die Jungfrau zum Kind? LOL) und einer ziemlich hanebüchenen Engels-Geschichte hausieren gegangen sind. Erzählen kann man bekanntlich viel wenn der Tag lang ist.
Und weißt Du, was Du mir mal kannst mit Deiner ständigen Abwertung dessen, was Deinereiner nicht versteht und nicht mag? Interessiert Dich das? Nein? Dann haste ja ne Vorstellung, wie mich Deine billige Polemik interessiert.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

14.04.2021 um 18:17
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 08.04.2021:Erstens keine Interpretation im Sinne eines "im Glauben", sondern durchaus im Sinne einer Familienzugehörigkeit. Zweitens ist ein solches Uminterpretieren dennoch kein Verheimlichen, Verbergen, Unternteppichkehren odgl. Die Geschwisterschaft steht da, sie wird nicht versteckt. Daß christliche Gemeinschaften ihre Bibel interpretieren oder kommunistische Gruppen ihren Marx, kannste denen nun mal nicht vorwerfen. Anders sehen als jene darfste's natürlich problemlos.

Zitat von T.RickT.Rick schrieb:
Daß es tatsächlich leibliche Brüder und Schwestern waren, bekommt man nicht gesagt

Is ja auch nicht deren Auffassung, wieso sollten sie also? Es geht einzig und allein um das nicht haltbare, polemische "verbergen" udgl.

Zitat von T.RickT.Rick schrieb:
Auch durch simples Verschweigen kann man etwas unter den Tisch fallen lassen.

Nochmals: es steht in der Bibel, da kann jeder reinschauen und das finden. Und selbst im katholischen Katechismus, quasi dem Kompendium des katholischen Glaubens, wird das nicht verschwiegen, sondern ausdrücklich thematisiert.
Witzigerweise gibt es bei den Katholen wie bei den Orthodoxen diesen Begriff: Wikipedia: Josefsehe
was bei einem Dogma einer "immerwährenden Jungfräulichkeit" Wikipedia: Immerwährende Jungfräulichkeit Marias nichts anderes bedeuten soll, als daß Josef bei Maria lebenlänglich nie zum Zuge kommen durfte, denn eine Frau mit einer Rotte Kinder (ganz normal vom Ehemann, sprich per schnödem Sex, nicht irgendwelchen Göttern oder sonstwie) war auf keinen Fall mehr eine "Immerjungfrau".
Wenn man den alten Weiblein, die in meiner Kindheit den Löwenanteil der eifrigen Kirchgänger stellten (inzwischen längst alle weggestorben) was von leiblichen Brüdern und Schwestern Jesu erzählt hätte und daß das mit der ewigen Jungfrau daher wohl nicht ganz glaubwürdig war, hätten die vermutlich in aller Ruhe einen Scheiterhaufen vorbereitet, um diese Ketzerei nach alter Herren Sitte auszutilgen, die waren mit Sicherheit nicht darüber informiert. Und frag mal ruhig heutige gläubige Katholiken, solche ohne Theologiestudium wohlgemerkt, wie viele davon heute was über die Geschwister Jesu wissen. Ist nämlich nicht jeder so gebildet wie Du. ^^


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

14.04.2021 um 20:41
Blablabla. Den "Verschweigen" udgl. hat sich dennoch erledigt. Aber statt das einfach mal einzugestehen, mußte halt irgendwas anderes schreiben, worüber Du Dich mokieren kannst. Und klar, selbstverständlich dürfen Schlagwörter wie "Scheiterhaufen" und "Ketzerei" nicht fehlen. Typisch für Leute, deren Differenzierungsvermögen schon am Unterschied zwischen "nicht vertreten" und "verschweigen" hoffnungslos scheitert.

Laß es einfach, Du machst Dich nur weiter zum Holzlöffel und Ideologen.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Und frag mal ruhig heutige gläubige Katholiken, solche ohne Theologiestudium wohlgemerkt, wie viele davon heute was über die Geschwister Jesu wissen.
Würde ich Katholiken mit Internet-Erfahrung fragen, würde ich eins-drei-fix auf die Kathpedia verwiesen. Oder aufs katholische Heiligenlexikon

Der einzige, der wirklich keine Ahnung hat - dem schreib ich grad.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Ist nämlich nicht jeder so gebildet wie Du.
Ja, da hast Du wohl recht, mindestens einer fällt mir da sofort ein. Dabei brauchts nicht mal so viel Bildung, man muß nur offen sein und fragen (und über Grundkenntnisse verfügen, wie und wo man suchen kann) statt voreingenommen, ignorant und zugebrettert.


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Gibt es in anderen Religionen oder Mythologien eine Auferstehung?

14.04.2021 um 21:03
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 09.04.2021:Ab dem zweiten Drittel des 2.Jh. v.Chr. war Baktrien durch die Parther gänzlich vom Mittelmeerraum abgetrennt
Ähm warum? Waren die Parther nicht Begründer der Seidenstraße und eifrige Händler? Das Reich müsste doch für Missionare und Gedankengut durchlässig gewesen sein?


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