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Den Glauben verlieren

77 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krankheit, Trauer, Abschied ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Den Glauben verlieren

30.08.2007 um 20:24
Paranormal
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Letztendlich gibt es keinen einzigen Hinweis auf einen Gott.
Damit wäre ich vorsichtig. Es gibt sicher keine BEWEISE - aber ob es Hinweise gibt oder nicht hängt auch sehr stark mit den eigenen Ansichten zusammen. Es hängt damit zusammen, was man als Hinweis akzeptiert und was nicht.


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30.08.2007 um 21:39
Ich denke wir kommen vom gewünschten Thema ab, wenn hier eine Grundsatzdiskussion über Gott begonnen wird, und das ist dem Threadersteller sicher nicht allzu dienlich.


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30.08.2007 um 21:53
@Xedion65
Vermutungen sind keine Hinweise


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30.08.2007 um 22:01
Ein Hinweis wäre Beispielsweise für manche schon allein die tatsache das man kein Multiversum beweisen kann und die Chance auf Menschen in einem einzigen Universum recht gering ist.

Den Punkt finde ich verständlich, einen GENERELLEN Gott, dagegen kann man nichts sagen, gegen jedwege Religion schon :p

l


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30.08.2007 um 22:03
PS: Ich will die Welt ned besser machen, ich will in ihr überleben.

__

Och Mensch -.- Nen bischen Idealismus schadet doch niemandem T.T

l


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30.08.2007 um 22:08
Das man etwas nicht Beweisen kann ist noch kein Hinweis auf die existenz von etwas anderem.


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31.08.2007 um 01:03
PaRaNoMaL
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Vermutungen sind keine Hinweise
Darum geht es auch nicht. Lolle hat ja ein Beispiel genannt, es gibt noch viele weitere.
Eine Nahtoderfahrung oder Geistererscheinung kann z.B. so ein Hinweis sein. Für die jeweilige Person ist sie womöglich absolut authentisch und es wäre anmaßend über diese Erfahrung zu urteilen, wo ich sie doch nicht selbst gemacht habe.
Natürlich kann man nun sagen, das ist alles Einbildung usw. Schön, mag ja sein. Aber das macht zumindest auf das Problem aufmerksam, dass wir selbst darüber entscheiden, was wir als Hinweis akzeptieren und was nicht.
Ein überzeugter Atheist wird keinen Hinweis akzeptieren und alles herunterspielen, ein Esoteriker wird evtl. alles glauben. Wir halten an unseren Weltbildern fest. Aber wer von beiden hat Recht? Diese Frage wird auch wieder jeder unterschiedlich beantworten, während sich jeder einzelne im Recht sieht.
Deshalb ist auch die Behauptung, es gäbe keinerleiHinweise darauf, lediglich eine selbstbestätigende Hypothese. Es gibt genug solcher Hinweise (in Form von Erfahrungen, Berichten usw.) für die, die sie akzeptieren und nicht genug für die, die es nicht tun. Es muss jeder selbst wissen, was er für authentisch hält und was nicht, man kann immer nur für sich selbst sprechen.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Das man etwas nicht Beweisen kann ist noch kein Hinweis auf die existenz von etwas anderem.
Es wäre jedoch ein starkes Argument FÜR einen planenden Geist, wenn man das Problem der Feinabstimmung nicht irgendwie in den Griff bekomm - sei es durch ein Multiversum oder was auch immer.


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31.08.2007 um 07:27
Ich denke wie Anahita...
Grundsatzdiskussion haben in diesem Thread nichts verloren... dafür gibt es genug andere Möglichkeiten hier im Forum.
...benutzt doch mal die Suchfunktion und sucht nach Mitgefühl, Anteilnahme, Trost... kann manchen sicherlich nicht schaden.


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31.08.2007 um 07:33
Hödur zustimmt. Diese ewigen Grundsatzdiskussionen in einem Thread, wo Gott/Glauben als Thema ist, nervt. Wie wäre es, wenn die die nicht an Gott glauben sich einfach auf die Thread beschränken, wo um die Existenz von Gott in Frage gestellt wird.

@paranormal
Wenn es für Dich keinen Hinweis auf Gott gibt ist das Deine Wahrnehmung. Respektiere aber bitte auch, dass es auch andere Wahrnehmungen gibt.


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31.08.2007 um 07:36
Sorry für das katastrophale "vordemerstenkaffeedeutsch"


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31.08.2007 um 11:51
Lolle
Zitat von lollelolle schrieb:Ein Hinweis wäre Beispielsweise für manche schon allein die tatsache das man kein Multiversum beweisen kann und die Chance auf Menschen in einem einzigen Universum recht gering ist.
Was bringt das Argument. Das Unniversum ist 14,3 Milliarden Jahre alt und wid noch ein paar Milliarden zulegen.
Mit ewas Glück schafft Du 80 Jahre. Rechne das mal in % um, dann erkennst Du den praktischen Wert Deiner Aussage.


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31.08.2007 um 22:03
Zitat von Xedion65Xedion65 schrieb:Es gibt sicher keine BEWEISE - aber ob es Hinweise gibt oder nicht hängt auch sehr stark mit den eigenen Ansichten zusammen
Also ich spüre immer einen inneren Druck, der stärker und stärker wird und sich dann plötzlich entlädt. Dann wird alles so leicht und warm und ich fühle mich total enspannt

Dann habe ich mir in die Hose gepinkelt


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01.09.2007 um 02:33
emporda

Danke für den letzen Post, denn du hast mit dieser Aussage praktisch genau meine Aussage bestätigt.
Auch hast du z.B. nicht verstanden, was Lolle meinte. Macht aber nix, Hauptsache mal was dazu gesagt, nicht wahr? :)


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01.09.2007 um 05:56
Wenn an´s genau nimmt sind die verschiedenen religiösen Überzeugungen und Ausbildung von Kulturreligionen Ergebniss dessen, dass der Mensch vielfälltig war, was die Versinnbildlichung des göttlichen Bewusstseins betrifft. Kunst und Religion gehören für mich untrennbar dazu, wenn es darum geht, dass der Mensch in verschiedenen Menschheitsepochen seiner Vorstellung von Gott, oder Götter eine äussere Sinnbildlichkeit gab.

Wenn man es (klingt sehr trocken in diesem Zusammenhang ich weiß !) so sehen will hatte der Mensch schon immer ein Bewusstsein darüber, dass er und unser Planet, sprich sein jeweilig bewusstes Weltbild von irgendetwas "Höherem" bestimmt wurde. Schöpfungsgeschichten sind in jeder Kultur zu finden.

Dem Menschen war schon früh bewusst, das es eine Ordnung über dem gibt, was er mit seinen Sinnen wahrnehmen konnte und viele alte Kulturreligionen hatten auch schon astronomisches Wissen, wir sind nicht die ersten, die zum Himmel blicken und dort nachGott und Antworten zu suchen !

Diese Ordnung unseres Universums warf schon immer Fragen auf, ob der Mensch jemals seinem Schöpfer gegenüber stehen wird, wer weiß ?

Für mich ist ein Beweis seiner Existenz gerade darin z finden wie vielfälltig unser Leben ist, wie vielfälltig auch das Zusammenspiel dessen ist was in und um unsere wahrnehmbare Welt existiert. Es mag für andere kein Beweis darstellen, aber ich lasse jedem seine Sicht, ob nun mit Gott, oder ohne ihn, für mich ist letztendlich nur entscheident, wie man mit dieser Artenvielfallt und seiner Umwelt umgeht, auch ein Atheist kann durchaus ein guter Mensch sein !

Ich hoffe nur der Threadersteller hat sich fangen können und hat aus den Posts die an ihn gerichtet waren etwas Kraft für seine derzeitg nicht einfache Lage entnehmen können...

Licht und Liebe Gruß Sis


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01.09.2007 um 09:05
Co.Kr

Ein Glaube hilft immer sich Kraft zu schöpfen. An was du glaubst bleibt immer dir übrlassen. Doch man darf keine Wunder erwarten.

Der Tod gehört zum Leben dazu, es wird schon einen Sinn haben wieso es so ist. Es wird dir nichts bringen es zu hinterfragen wieso und warum, weil du nunmal erst die Antwort bekommst wenn es soweit ist. Du verschwendest kostbare Energie, die du jetzt gerade sehr nötig hast.

Ich fühle mit dir, meine Mutter ist auch an Krebs gestorben, ich war damals 8 Jahre alt. Als Kind denkt man nicht soviel, doch als ich erwachsen geworden bin kamen genau die selben Fragen. Doch es gab für mich keine Antworten. Es gab nur Schmerz und Trauer. Ein Weg der jeder von uns durlchaufen wird. Da wird keiner danach gefragt. Man muss es annehmen sonst zerbricht man daran.

Ich verstehe das du große Angst hast, vielleicht ist es dir hilfreich mit Jemanden deine Angst zu teilen, doch im Endeffekt mußt du da alleine durch.
Deine Mutterlebt, sie ist krank, frag dich nicht nach dem warum, schau das du bei ihr bist, sie braucht dich genauso wie du sie brauchst.

Ich wünsche deiner Mutter Kraft die Krankheit zu besiegen und dir einen Weg um damit klar zukommen.


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01.09.2007 um 15:08
das leben besteht aus ungerechtigkeit und die hilfe gottes ist selten vorallem mußt du sie verdient haben -- damit muß man sich abfinden


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01.09.2007 um 16:40
Na habe ich ein Glück das ich nicht an einen Gott glaube.....


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04.09.2007 um 11:56
Hi@all !

Ich denke, um seinen Glauben zu verlieren, muß man zuerst geglaubt haben...

Und je "wackeliger" man in seinem Glauben war, um so leichter gerät man in Gefahr,
ihn bei niederschmetternden ereignissen im eigen Leben zu verlieren.

Ich selbst bin sehr katholisch erzogen worden, mir ging dann aber so mit ca. 20 Jahren
mein "Kinderglaube" immer mehr verloren, und ich hab gut 10 Jahre "recht weltlich" gelebt, mit der Idee im Hinterkopf : "Der Herr Jesus wird´s schon richten !"

Dann kam eine Zeit mit großen gesundhetlichen Problemen und ich wurde "auf Null zurückgeworfen", - die Ärzte wußten sich auch keinen Rat mehr.
Und auf einmal, ohne das Jemand (ich selbst auch nicht) den Anlaß erkennen konnte,
ging es mir nach und nach wieder besser...

Das hat mich ins Grübeln gebracht, - das da noch etwas ausserhalb der Schulmedizin
war, das in mir gewirkt hat.

In der Kur, die ich im Anschluß gemacht habe, fragte mich eine ineinem sehr persöhnlichen Gespräch eine liebe Mitpatientin ziemlich unvermittelt :
"Wer ist Jesus einentlich für Dich ?"
Ich wußte keine Antwort...

Ich hab mir nach der Kur eine Bibel gekauft, mein katholisches "Wissen" sogut ich
konnte Beiseite geschoben, und das neue Testament selbst gelesen.

Das hat mich religiös wiederbelebt, aber nicht befriedigt, ich hab mich dann im Budismus, im Hinduismus, bei den Rosenkreuzern, den Zeugen Jehovas und noch
verschiedenen, noch obscureren, Richtungen umgesehen und nach Antworten gesucht.

Zum Schluß bin ich zum neuen Testament zurückgekehrt, - es ist mir seit der Kindheit
vertraut, und ich hab nirgendwo ein "besseres Angebot" gefunden, als das, das Jesus
mir macht : Gnade, Barmhezigkeit, Erlösung und Errettung allein durch die Annahme
der göttlichen Liebe...

Ich weiß nicht, wer GOTT nun genau ist, und mein Leben ist nicht nur glücklich verlaufen, - aber ich weiß, da ist nochJemand, und der "hat mich von Herzen lieb"...

Es ist extrem schwer, sich noch in den schwärzesten Stunden einen Rest von Glauben
zu bewahren und immer wieder darauf aufzubauen, sobald "man wieder aus den Augen gucken kann"...

Aber, wenn mir das nicht gelungen wäre, wäre ich längst untergegangen !

Ich steck grade wieder in einer Phase, in der ich jeden Tag um´s Überleben kämpfe,
ich hadere zeitweise auch mit meinem GOTT, aber auf seine Existenz, seine lebendige
Gegenwart und die Zusagen des Jesus von Nazareth laß´ ich nix kommen.

Ich bin der Meinung, es lohnt sich, einen verlorenen Glauben zu suchen und wieder
aufzubauen. Das ist zwar harte Arbeit, die nicht von Rückschlägen und Enttäuscungen
frei bleibt, aber es schafft ein festes Fundament, das einem Halt gibt.

Ich weiß bis Heute nicht genau, wer oder was GOTT in Wahrheit ist, -
aber ich weiß :

GOTT IST !

ich bin...

WIR SIND !


Möge DIEMACHT mit Uns sein !

MIKESCH


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co.kr Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Den Glauben verlieren

05.09.2007 um 02:45
Tut mir Leid das ich jetzt erst antworte aber im Moment geht hier alles drunter und rüber.

Als erstes will ich mich für eure ganzen Antworten bedanken. Ich möchte hier auch noch mal sagen das ich in keinster Weise hier jemanden persönlich angreifen wollte...

Ein ganz grosses Danke auch an eure lieben PMs :D

Wie viele hier schon geschrieben haben, wirklich trösten kann mich davon nichts, aber es hat mich auch ein wenig zum nachdenken gebracht. Ich muss auch sagen als ich den Threat geschrieben habe war ich echt voller hass (lag wohl auch am alkohol).

Viele meinten ich sollte mit meiner Mutter und meinen Vater drüber reden. Dazu kann ich nur sagen weder meine Mutter noch mein Vater nehmen das alles "richtig" wahr. Beide denken und sagen nur das wird alles wieder gut, meine Mutter wird gesund und basta.

Mittlerweile hat meine Mutter im Krankenhaus noch eine schlimme Lungenentzündung bekommen und dadurch kann sie keine weitere Chemo im mom.bekommen. Ich habe mich ehrlich gesagt irgendwie damit abgefunden das meine Mutter sterben wird und probiere ihr einfach so gut es geht beizustehen. Wenn ich im Krankenhaus bin probier ich einfach ich selbst zu sein und ihr in keinster Weise zu zeigen in welcher Trauer ich villeicht bin. Denn ich glaube das würde nicht helfen sondern nur eher wehtuen.

Ansonsten habe ich nicht wirklich einen mit dem ich im moment reden könnte, liegt aber auch daran das ich ehrlich gesagt garnicht gross reden will. Hier im Forum ist das für mich was anderes, es ist hier annonym und ich kann hier auch wenigstens Meinung lesen die villeicht nicht das entsprechen was man villeicht gerne hören will. Das hilft echt ungemein, jedenfalls mir.


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05.09.2007 um 06:35
co.kr,

mach so weiter.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie nützlich es ist, sich den Mist von der Seele zu schreiben und nicht alles in sich selbst zu verstauen und immer noch was drauf zu packen, bis man fast platzt.
Ich schreibe auch sehr viel. Vor allem Tagebuch - manchmal könnte man es eher "Abkotzbuch" nennen. Schreiben erleichtert (spürbar!).
Ich hau da alles raus, so brutal es auch klingen mag. Da nehm ich auf niemand Rücksicht. Meine Gefühle und Gedanken kommen da so rein, wie ich sie empfinde und ich denke, das ist es, was hilft.
Es würde mich nicht wundern, wenn feststellbar wäre, dass ich danach weniger wiege. Haha.

Dieses Forum hat die gute Eigenschaft, dass du reinschauen kannst, wenn du dich allein fühlst. Tagebücher geben keine Antworten und zeigen kein Interesse an dir.

Noch mal: Mach so weiter.
Lieber Gruß, Goili.


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