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62 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Atheist

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20.08.2009 um 15:33
@BlackFlame
BlackFlame schrieb:Ende 2007 wurde der damals neu ernannte Arbeitsminister "Scholz" vom Spiegel regelrecht angeprangert, weil er bei seiner Vereidigung auf den religiösen Zusatz verzichtete.
Angeprangert?
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,519879,00.html

Das ist allenfalls eine Randnotiz, oder hast du noch andere Artikel dazu?


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20.08.2009 um 16:43
Ich habe nur bedenken, dass die Einbindung gerade der christlichen Werte in unsere Gesellschaft nicht irgendwann Überhand nimmt und man als Atheist irgendwann einmal auf dem verlorenen Posten steht?

lol
Ich denke da biste ein paar Jahrhunderte zu spät mit deiner beschwerde.
Ja Atheisten stehen auf verlorenen Posten.
Zumindest in den nächsten paar Hundert Jahren noch.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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20.08.2009 um 16:50
Es gibt bestimmt einen Gott...irgendwo, irgendwie, irgendwann.
Aber das ist mir wurscht.


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20.08.2009 um 17:16
BlackFlame schrieb:Es kommt mir so vor, dass Glaube über Logik geht.
Nicht nur dir. Schön gesagt. Wobei an was glauben ist ok aber an sowas wie die?! lol


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20.08.2009 um 19:13
@AtheistIII

:D
Interessant. Wo kommt Eris als Göttin vor? Dann kann mich selber ein bisschen schlau drüber machen :)
Dass Gott weiblich ist, ist jedoch schon eine alte Idee. Gibt ja viele Beispiele für weibliche Gottheiten (Danu, Ishtar, Aphrodite, Innana, Isis, Freja usw.) und deren Verehrung (z.B. Venusfiguren). Erst mit der Christianisierung wurde das Matriarchat durch das Patriarchat hier in Europa abgelöst.

Abgesehen davon, wenn ich zwischen Religion und Wissenschaft wähle, muss ich sagen, dass ich Evolution viel faszinierender finde, als z.B. die Schöpfungsgeschichte :D


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20.08.2009 um 19:15
Eris ist die griechische Göttin des Chaos, eine der Töchter der Nyx.
Allerdings ist die Erisische Religion nochmal etwas anders :D
Wikipedia: Discordianismus


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20.08.2009 um 19:33
Thx, lese ich mir durch :)


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BlackFlame
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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20.08.2009 um 19:36
@PetersKekse

Ich muss mich entschuldigen, es war "Focus Online".
(Focus, Stern, Bild und was es nicht noch alles gibt - ich komm da immer durcheinander)

http://www.focus.de/politik/deutschland/vereidigung_aid_145540.html

Es wird zwar "nur" im Titel und im ersten Absatz davon geschrieben aber ich bin überrascht, dass der Bericht so überhaupt veröffentlicht wurde.

---
="rottenplanet"]Dass die Kirchlichen Organisationen langsam am Umfang verlieren liegt daran, dass die Menschen zunehmend unsozialer werden.
Ich warte immernoch auf einen Feiertag, der an die Opfer der Kreuzzüge erinnert und du bezeichnest Leute, die nicht in kirchlichen Organisationen sind als unsozial?

Ist in deinem Satz irgendwo Sarkasmus versteckt, den ich überlesen habe?


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BlackFlame
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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20.08.2009 um 19:37
... sry, zu schnell geklickt...
rottenplanet schrieb:Dass die Kirchlichen Organisationen langsam am Umfang verlieren liegt daran, dass die Menschen zunehmend unsozialer werden
Ich warte immernoch auf einen Feiertag, der an die Opfer der Kreuzzüge erinnert und du bezeichnest Leute, die nicht in kirchlichen Organisationen sind als unsozial?

Ist in deinem Satz irgendwo Sarkasmus versteckt, den ich überlesen habe?


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20.08.2009 um 19:55
@AtheistIII

So, habe mir die Artikel zu Diskordianismus und der Zeitrechnung durchgelesen. Stellenweise finde ich die Ansichten recht interessant, weshalb ich wiederum schade finde, dass das ganze anscheinend mehr als Parodie gedacht (wenn man dem denn glauben darf :D)

Darf ich fragen, wie zu dieser, äh, Lehre gekommen bist und wie weit du ihr anhängst?
Aber jetzt verstehe ich auch deinen Ava ;)


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20.08.2009 um 19:59
@JPhys
JPhys schrieb:Ja das behaupten viele immer...
und wird von vielen absolut grundlos geleugnet. Die meisten sind nunmal mit den 10 Geboten im Hinterkopf aufgewachsen und merken es nicht einmal.
JPhys schrieb:das es zum Christentum gehoert nur bei Glauben in den Himmel zu kommen
nein, gehört es nicht.
JPhys schrieb:Kann man Meinungs und Religionsfreiheit beim besten Willen nicht als Christliche Wert bezeichen...
Freier Wille wird im Christentum groß geschrieben.
JPhys schrieb:Auch Hinweise auf Demokratie oder Pluralisismus sucht man in der Bibel vergebens...
Für die Christen gibt es nur einen Herrscher (= Gott) Auf der Erde müssen die Christen einfach in Frieden miteinander leben. (erstrebenswerte Utopie) Dabei sind solche Lösungen, wie z.B. die Demokratie (welche in ihrer Grundform nicht neu ist) vorzuziehen.
JPhys schrieb:Dafuer kann man getrost sagen dass die Soziale Komponenten des Christentum in unser Geselschaft praktisch vollstandig ignoriert wird...
Ja, von denen, die keine Ahnung von diesen haben.
JPhys schrieb:Und glaub mir das war in den schlechten alten Zeiten als die Kirche noch eine Massenorganisation war auch nicht viel anderes...
"Gemeinschaft der Gläubigen" ist keine "Organisation", auch wenn es für manche als eine solche erscheinen mag. (Meist für die, die nur auf Gebäude und Kleidung achten)




@AtheistIII
Blödsinn.
Schlicht und ergreifend.
Unsere westliche Gesellschaft basiert auf der Aufklärung und der Durchsetzung humanitärer Werte gegen den christlichen Glauben.
Könnte man das auch etwas näher beschreiben? :D Tut mir Leid, aber pure Ignoranz reicht leider nicht aus um Jahrhunderte menschlicher Entwicklung. Manche möchten eben nur den gebratenen Steak futtern und nicht sehen, wie das gute Stück Fleisch überhaupt entstanden ist. :D


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20.08.2009 um 20:00
rottenplanet schrieb:Jahrhunderte menschlicher Entwicklung
zu widerlegen.


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20.08.2009 um 20:00
Ich bin Vollblutdiscordier :D
Aber Discordianismus ist schon mehr als nur eine Parodie, es ist durchaus eine Philosophie nach der man sein Leben richten kann.
Es ist nur eine Philosophie des "nichts ernstnehmens", weswegen es sehr starke parodistische Züge trägt


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20.08.2009 um 20:01
@DieDiablo


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20.08.2009 um 20:05
@rottenplanet
Praktisch alles was wir als Errungenschaft des Westens verkaufen (Rede-, Meinungs, Pressefreiheit, Demokratie, gleichstellung von Mann und Frau, etc pp) ist Produkt der Aufklärung und wurde von den Kirchen zum Teil bis in die zweite Hälfte des 20. Jhds boykottiert.
Und die Aufklärung wiederum fusst vor allem auf den Errungenschaften der antiken Griechen und des präcaesarischen Roms.


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20.08.2009 um 20:09
Dann habe ich ja wen zum Ausfragen :}.
Wenn du erlaubst, werde ich mich demnächst diesbzgl. noch mal mit einer Fragenliste an dich wenden :D Das hat meine Neugierde und meinen Wissensdurst entfacht :D


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20.08.2009 um 20:11
klar, immer gerne :D


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20.08.2009 um 20:32
@AtheistIII

Ist der Boden bereit, so geht auch die Saat auf. Die Aufklärung ist im Prinzip nichts anderes als die Abschaffung dessen, was im Christentum falschgelaufen ist. Die verstaubten und vor allem künstlichen und nicht auf dem Christentum basierenden Normen wurden gesprengt und von einer dankbaren christlich geprägten Gesellschaft übernommen.

Über 70 % der Europäer sind Christen - was alleine schon beweist, dass es Christen sind, die unsere Gesellschaft prägen. Die Ehre und Moral, die Regelung des Alltagslebens, das Gewissen sind immer noch untrennbar mit dem Christentum und den Christlichen Werten verbunden. Die Aufklärung erweckte einfach das wieder, was im Ur-Christentum vorhanden und mit der Zeit (auch mit unter durch die "heidnische" Beeinflussung) verdrängt wurde.


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20.08.2009 um 20:37
rottenplanet schrieb:und von einer dankbaren christlich geprägten Gesellschaft übernommen
Falscher Ausdruck, der zu Missverständnissen führen kann - Es sind die Veränderungen, die dankbar übernommen wurden. :D


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20.08.2009 um 20:50
@rottenplanet
rottenplanet schrieb:Die Aufklärung ist im Prinzip nichts anderes als die Abschaffung dessen, was im Christentum falschgelaufen ist.
Inklusive Gott oder was?
Die Aufklärung war immerhin der Grundstein für Säkularismus und eine wichtige Grundlage des Atheismus.
rottenplanet schrieb:Über 70 % der Europäer sind Christen
Gibt wohl noch viel zu tun :P
Die Ehre und Moral, die Regelung des Alltagslebens, das Gewissen sind immer noch untrennbar mit dem Christentum und den Christlichen Werten verbunden.
Unsere heutige Moral hat relativ wenig mit der christlichen gemeinsam, weder im guten noch im schlechten.


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