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Nichts im Leben hat einen Sinn

262 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Sinn, Sinnlos, Das Absurde

Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:22
Nichts im Leben hat einen Sinn (nicht einmal die Diskussion darüber)

Vor allem durch die Beschäftigung mit Albert Camus bin ich an einen Punkt gelangt, wo ich sagen muss, dass das Leben absurd ist.

Nun, warum ist das Leben absurd? Aus meiner Sicht gibt es dafür vor allem folgende Gründe:

1. Atheismus
Die Welt ist nicht die Schöpfung eines Gottes, sondern ein Produkt von Zufall und Notwendigkeit. In der Welt liegt also kein Sinn, kann kein Sinn liegen. Es gibt keinen "objektiven Sinn" der Existenz der Welt und somit auch keinen "objektiven Sinn" unserer Existenz. Wir können unserem Leben höchstens selbst einen vermeintlichen Sinn geben, wir werden aber noch sehen, dass auch das absurd ist (Punkt 2. Pessimismus).

2. Pessimismus
Wir können zwar unserem Leben selbst einen Sinn geben, allerdings ist auch das nicht zufriedenstellend. Denn alles was wir erreichen, wird früher oder später keine Bedeutung mehr spielen. Wir werden alt und sterben. Unsere Kinder werden alt und sterben. Alles was wir errichten, wird eines Tages zusammenfallen. Ausserdem nehmen unsere Wünsche nie ein Ende. Sollten wir doch einmal alles haben, folgt der Überdruss (wie z. B. Machiavelli sagte).
Das spielt zwar auch in allen Religionen eine Rolle (im Christentum z. B. unter dem Begriff "Vanitas"), schliesslich ist für die das Leben in dieser Welt auch unvollkommen (leidvoller Kreislauf der Wiedergeburten, Abfall von Gott, aus dem Paradies vertrieben etc. etc.), aber in letzter Instanz sind alle Religionen doch optimistisch - sie gehen nämlich davon aus, dass es eine Erlösung gibt (Himmelreich, Nirvana etc. etc.). Für mich existiert so etwas jedoch nicht. Ich kann also nicht sagen, der Sinn des Leben läge für mich darin, die Prüfung Gottes zu bestehen, die Erleuchtung zu erlangen (oder was auch immer) - sämtliche religiösen "Wunschvorstellungen" solcher art sind mir (mittlerweile) fremd. Es gibt nämlich aus meiner Sicht kein Leben nach dem Tod. Weil alles vergänglich ist und nach dem Tod nichts kommt, sehe ich gar keinen Sinn in der Existenz an sich.

Das Schlechte überwiegt im Leben. Humanisten behaupten ja oftmals, man könne sein Leben auch ohne Religionen und ohne den Glauben an ein Leben nach dem Tod, sinnvoll gestalten. Das überzeugt mich allerdings nicht. Denn wie soll ich in etwas, das sowieso bald vergehen wird, einen Sinn sehen? Ich habe es auch mit Epikur versucht, den Typen finde ich wirklich nicht schlecht. Als ich dann aber auf einen Wiki-Artikel gestossen bin, der kurz die Sicht eines Schülers von Epkur widergibt, begann ich auch daran zu zweifeln:

Zitat: Als Kyrenaiker war Hegesias Hedonist. Als oberstes Handlungsprinzip nahm er an: Lust ist zu erstreben und Schmerz zu vermeiden. Das Leben aber, so Hegesias, enthalte nun aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Schmerz als Lust. Der Tod jedoch enthalte weder Lust noch Schmerz. Daher sei der Tod besser als das Leben. In der Folge müsse der Weise sich selbst töten.[1]

Wikipedia: Hegesias

Der konsequente Philosoph sollte also Suizid begehen?

Ich würde mich als Atheisten (bei all dem Übel in der Welt kann es keinen Gott geben; das Problem der Theodizee wurde bereits von einem antiken Skeptiker erörtert), Pessimisten (in der Welt ist mehr Schlechtes als Gutes bzw. mehr Schmerz als Lust; wie z. B. Hegesias sagte, alles ist vergänglich) und sogar Misantrosophen (der Mensch ist ein triebgesteuerter Egoist, dem nicht zu trauen ist und der freie Wille ist eine Illusion; wie z. B. Hobbes sagte).

Es gibt viele Philosophen, die mich beeinflusst haben, aber Camus hat mir "den Rest" gegeben.

In diesem Sinne schliesse ich ab mit einem Zitat von ihm: „Das Leben verlieren ist keine große Sache; aber zuschauen, wie der Sinn des Lebens aufgelöst wird, das ist unerträglich.“

PS: Leute, die behaupten, alles habe einen Sinn (Anspielung auf einen anderen Thread auf Allmy) Leben in einer Scheinwelt. Ich empfinde solche Äusserungen als blanken Hohn!


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Moku
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:27
Der konsequente Philosoph sollte also Suizid begehen?


Wenn er wirklich konsequent ist, dann würde er niemals zu dem entschluss kommen dass alles sinnlos ist.Dann würde er herausfinden wollen, warum er sich in sinnlosen und pessimistischen weltanschauen so sehr vertieft und unbedingte erzwungene bestätigung sucht, so dass am ende tatsächlich alles sinnlos und absurd zu sein scheint.

Er stellt sich keine fallen die er selber hereinfällt !!!


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:32
Einspruch euer Ehren ! :D

Zitat: "Die Welt ist nicht die Schöpfung eines Gottes, sondern ein Produkt von Zufall und Notwendigkeit."

Nehmen wir nur mal diesen einen Satz und lassen die Frage nach einer Schöpfung Gottes mal aussen vor, sprechen wir meinethalben von Zufällen (obwohl ich davon ausgehe, dass es keine solchen gibt), aber die "Notwendigkeit" stört enorm bei diesem Zufallsprodukt !!!

Etwas, das eine Notwendigkeit hat, hat auch einen Sinn. Denn wäre es absolut Sinnlos, wäre es auch nicht Notwendig. :D


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:35
Fabiano schrieb:Etwas, das eine Notwendigkeit hat, hat auch einen Sinn. Denn wäre es absolut Sinnlos, wäre es auch nicht Notwendig.
Dann wären wir bei Überleben um die Gene weiterzugeben.

Ganz so ergiebig ist das nicht.


Allerdings sehe ich kein Problem darin sich selbst einen Sinn zu erschließen.


Seht es nicht als "alles sinnlos",
sondern als "ich habe alle Freiheiten".


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:36
@Arikado

Hi erstmal. ;)
Arikado schrieb:Die Welt ist nicht die Schöpfung eines Gottes, sondern ein Produkt von Zufall und Notwendigkeit. In der Welt liegt also kein Sinn, kann kein Sinn liegen. Es gibt keinen "objektiven Sinn" der Existenz der Welt und somit auch keinen "objektiven Sinn" unserer Existenz. Wir können unserem Leben höchstens selbst einen vermeintlichen Sinn geben, wir werden aber noch sehen, dass auch das absurd ist (Punkt 2. Pessimismus).
Ich finde den Begriff "Sinn" nicht richtig definiert. Ich verstehe ihn als einen Zustand an, der erstrebt werden soll; Religionen sprechen ja von dieser Enderlösung. Doch was ist die Voraussetzung für Sinn? Richtig: Existenz an sich. Sie muss also zwangsweise sinnlos sein, damit der Sinn in die Welt kommt (nach Sartre: "Die Existenz geht der Essenz voraus."). Selbst wenn wir einen a priori- Gott oder Götter annehmen, so würden diese nichts anderes tun als einer sinnlosen Existenz Sinn zu verleihen, indem sie eben handeln - doch genau das können wir auch tun! Ergo kann es so etwas wie einen "objektiven" Sinn nicht geben, da Sinn etwas ist, was immer an das Subjekt gebunden bleibt.
Arikado schrieb:Wir können zwar unserem Leben selbst einen Sinn geben, allerdings ist auch das nicht zufriedenstellend. Denn alles was wir erreichen, wird früher oder später keine Bedeutung mehr spielen. Wir werden alt und sterben. Unsere Kinder werden alt und sterben. Alles was wir errichten, wird eines Tages zusammenfallen. Ausserdem nehmen unsere Wünsche nie ein Ende. Sollten wir doch einmal alles haben, folgt der Überdruss (wie z. B. Machiavelli sagte).
Ja, das mag sein, aber spielt das eine Rolle? Wir können entweder in dem Falle nur zwischen Suizid / Niedergang oder Kampf und Progression wählen. Und ich denke, es ist lohnenswerter (und auch evolutionär notwendiger ;) ), wenn wir den Kampf annehmen, ganz gleich, wie er ausgehen mag. Um es mal mit Brecht auszudrücken: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." Ich denke, das passt sehr gut.
Arikado schrieb:Ich kann also nicht sagen, der Sinn des Leben läge für mich darin, die Prüfung Gottes zu bestehen, die Erleuchtung zu erlangen (oder was auch immer) - sämtliche religiösen "Wunschvorstellungen" solcher art sind mir (mittlerweile) fremd. Es gibt nämlich aus meiner Sicht kein Leben nach dem Tod. Weil alles vergänglich ist und nach dem Tod nichts kommt, sehe ich gar keinen Sinn in der Existenz an sich.
Wie ich am Anfang bereits schrieb: Selbst wenn all das wahr wäre, könnte man aus der Existenz keinen objektiven Sinn ableiten. Denn man sieht selbst da: Immer muss irgendetwas erfolgen und immer muss man als Subjekt etwas tun, damit man nicht in Tragik und Resignation verfällt. Dazu hatten ja die verschiedenen Religionen und auch Philosophen die Idee einer Weiterexistenz nach dem Tode. Denn ewig "Spaß" haben sei immerhin besser als nur begrenzt "Spaß" zu haben, meinen sie jedenfalls, aber selbst das ist relativ.
Arikado schrieb:PS: Leute, die behaupten, alles habe einen Sinn (Anspielung auf einen anderen Thread auf Allmy) Leben in einer Scheinwelt. Ich empfinde solche Äusserungen als blanken Hohn!
Nun ja, sie wollen einen Sinn sehen, also geben sie den Dingen einen. Die Wirklichkeit spiegelt das nicht wieder, keine Sorge. ;)

Vielleicht solltest Du aber trotz des ganzen Pessimismus, der durchaus berechtigt ist, mehr Motivation reinbringen. Es ist der Moment, der zählt. Und wenn Du schon Camus gelesen hast, dann beachte bitte ebenso, dass er sagte, dass man eben jenen Kampf des Lebens annehmen soll, auch wenn man ihn am Ende verliert. Die Revolte gegen das Absurde sei ja eine notwendige Tugend.


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eyecatcher
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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:37
@Arikado

Wenn dir alles sinnlos und unerträglich scheint, bleibt dir immer noch der Spaß im Leben, den du dir machen kannst ;)


Ich denke die meisten Leute, die in einer (deiner angesprochenen) Scheinwelt leben sind ganz zufrieden damit.. was wäre so verwerflich in einer Scheinwelt zu leben, wenn es ihnen doch gut geht?


Was erwartest du vom Leben? Einen erkennbaren Sinn? ;)
Arikado schrieb:Lust ist zu erstreben und Schmerz zu vermeiden. Das Leben aber, so Hegesias, enthalte nun aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Schmerz als Lust. Der Tod jedoch enthalte weder Lust noch Schmerz. Daher sei der Tod besser als das Leben. In der Folge müsse der Weise sich selbst töten.
Ein Suizid fügt dir zwar keinen Schmerz zu, aber den Menschen in deiner Umgebung bringt er Schmerz und Trauer. Ich halte es nicht für richtig so egoistisch zu denken. Diese Aussage nur auf sich beziehen zu wollen kann doch keine Lösung sein, zumal man nicht feststellen kann, ob das Leid die Lust überwiegt. Ich denke die beiden halten sich irgendwo die Waage.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:41
@Mr.Dextar
Mr.Dextar schrieb: Und ich denke, es ist lohnenswerter (und auch evolutionär notwendiger ;) ), wenn wir den Kampf annehmen, ganz gleich, wie er ausgehen mag. Um es mal mit Brecht auszudrücken: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." Ich denke, das passt sehr gut.
Ich "kämpfe" ja auch (sonst würde ich hier ja nicht mehr schreiben^^). Camus hat doch auch - wenn ich ihn richtig verstanden haben, den Kampf empfohlen. Wenn man sich dann (also während des "Kampfes"), bewusst macht, dass der Kampf im Prinzip sinnlos ist, inwiefern sollte man dann "besser" sein, als jener, der überhaupt nicht "kämpft"? Wenn man noch berücksichtigt, dass es keinen freien Willen gibt, stellt sich die Frage ja auch gar nicht mehr, wer denn der Bessere sei, ob nun der Kämpfer oder der Aufgeber.

Schlimmer als alles Leid etc. finde ich wirklich diese Absurdität unseres Dasein.


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Kopfnuss
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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:43
Gott hat des Leben geschaffen
Der Sinn des Lebens besteht darin,
die Unsterblichkeit und das Ewige Leben des Menschen zustande zu bringen und es im Ewigen Dasein geniessen zu können.
Man könnte es auch so ausdrücken,dass Menschen und alle Lebewesen eines Tages in Freude leben ,welche sie zur Zeit nur eingeschränkt haben.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:44
@Mr.Dextar
Mr.Dextar schrieb: Es ist der Moment, der zählt.
Eben. Wenn man nun wie Hegesias der Meinung ist, dass es mehr schmerzvolle als lustvolle Momente gibt, was soll man dann davon halten?


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Sein
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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:45
Gut erkannt das Leben ht keinen Sinn. Der Mensch trachtet danach dem Leben einen SInn zu geben.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:47
@Arikado
Arikado schrieb:Camus hat doch auch - wenn ich ihn richtig verstanden haben, den Kampf empfohlen. Wenn man sich dann (also während des "Kampfes"), bewusst macht, dass der Kampf im Prinzip sinnlos ist, inwiefern sollte man dann "besser" sein, als jener, der überhaupt nicht "kämpft"?
Weil man es nicht unversucht gelassen und eine bestimmte Handlung vollbracht hat. Ich weiß nicht, wie genau es bei Camus war (hab' mich noch nicht sooo intensiv mit ihm beschäftigt), aber der Existentialismus Sartres besagte, dass ein Mensch sich nur nach seinen Handlungen definiere. Und es gibt prinzipiell keine größere Tat, als diese Sinnlosigkeit des Lebens (das "Absurde") zu anerkennen, aber im gleichen Atemzug dennoch weiterzukämpfen, um die eigene Selbstverwirklichung zu erreichen. Der, der nicht kämpft, mag zwar diese Wahl getroffen haben (ist auch sein Recht), aber dann muss man bedenken, dass er sich nicht durch eine solch hehre Handlung ausgezeichnet hat wie der Kämpfende.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:48
Arikado schrieb:Eben. Wenn man nun wie Hegesias der Meinung ist, dass es mehr schmerzvolle als lustvolle Momente gibt, was soll man dann davon halten?
Kann man so nicht sagen. Aber Voraussetzung für Leben generell ist genau das: Leid (Kampf ums Überleben) und Freude (Überleben und alles, was damit zusammenhängt). Die Evolution gibt es einfach her.


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Fabiano
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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:50
In dem Moment, wo der Mensch schon von einem schmerzvollen oder lustvollen Dasein spricht, gibt er dem Leben aber auch schon einen gewissen Sinn, der liegt dann eben im Schmerz oder in der Lust. Also so ganz sinnlos erscheint mir das nicht.

Aber ein Leben, welches überhaupt keine Möglichkeit in sich hätte, sich zu entfalten und am eigentlichen SEIN teilzunehmen, also weder Schmerz, noch Lust empfände, vielleicht nicht einmal das eigene SEIN als solches zu empfinden, das würde ich als Sinnlos bezeichnen. Nur, geht das überhaupt? Macht das SEIN nicht schon den Sinn als solches aus?

@Arikado


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:50
@Arikado
stimmt !

jeder stirbt letztenendes ... und jeder wird irgendwan vergessen .. sei es nach einer generation, nach 10 oder nach 100 ...
die welt ist im wandel und der mensch ist nur ein kleines licht, der sich (mit dem glauben an einen sinn vor dem wahnsinn bewahrt) für zu wichtig erachtet und etwas braucht, woran er sich festhalten kann ...

von daher sind alle konflikte (bezüglich religion/ressourcen/land) genaugenommen schwachsinnig ...
eil man auf dauer nichts 'behalten kann' sondern mit ende des lebens einfach alls angehäufte in dem selbigen egal wird.
Gabrieldecloudo schrieb:Seht es nicht als "alles sinnlos",
sondern als "ich habe alle Freiheiten".
achja ? setze diese (alle freiheiten) doch einmal nach enem begehr um .. du wirst feststellen, wie schnell du in deinen freiheiten eingeschränkt wirst. 'zum schutze der anderen'


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:56
Arikado schrieb:Das Leben aber, so Hegesias, enthalte nun aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Schmerz als Lust. Der Tod jedoch enthalte weder Lust noch Schmerz. Daher sei der Tod besser als das Leben. In der Folge müsse der Weise sich selbst töten.
Kausalketten sind Konstrukte des Menschen.
Die Welten sind Konstrukte des Menschen, die aber gütlicherweise tatsächlich vollkommen unabgeschlossen sind, in dem Maße nämlich, wie der Mensch selbst sich der Welt öffnet, die weder zeitlich, noch räumlich, noch in der Tiefe für uns gänzlich zu erfassen ist.
Es ist lediglich unser Bewerten, das uns im Extremfall zu den Aussagen kommen lässt "nichts hat einen Sinn" oder "alles hat einen Sinn", die im Übrigen qualitativ gleichwertig sind.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 13:59
Kopfnuss schrieb:Gott hat des Leben geschaffen
Der Sinn des Lebens besteht darin,
die Unsterblichkeit und das Ewige Leben des Menschen zustande zu bringen und es im Ewigen Dasein geniessen zu können.
Man könnte es auch so ausdrücken,dass Menschen und alle Lebewesen eines Tages in Freude leben ,welche sie zur Zeit nur eingeschränkt haben.
cO ? ich hoffe doch nicht...


was mich immer wieder erstaunt ... (bei den gläubigen) 'Gott hat alles erschaffen' ... hmm.. ok .. und wer hat Gott erschaffen ???
der hat sich dann (wenn mal jemand eine atwort hat) sich selbst erschaffen ... aha
ok .. ein gott kann aus dem nichts entstehen .. aber die menschen können sich nicht durch millionen von jahren währende evolution entwickeln ???

nee danke ...


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 14:00
azrael schrieb:achja ? setze diese (alle freiheiten) doch einmal nach enem begehr um .. du wirst feststellen, wie schnell du in deinen freiheiten eingeschränkt wirst. 'zum schutze der anderen'
Dann machst du was falsch:)
Aber es ging eher darum das es kein "du musst so und dafür leben" gibt.


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 14:01
Und es spielt eben auch immer eine gewisse Subjektivität in solche Betrachtungen mit ein, von der ich mich selbst auch nicht ausklammern kann... Wenn ich im Leben keinen Sinn sehe, dann hat es für mich auch keinen Sinn. Wenn ich aber einen Sinn darin sehe, hat es auch für mich einen Sinn. Nur, es gibt keine objektive Betrachtungsweise um diese Frage überhaupt beantworten zu können.

Der, welcher IST, kann nicht ausserhalb von sich selbst die Dinge betrachten... :D


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ramisha
ehemaliges Mitglied

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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 14:02
Ob jemand in seinem Leben einen Sinn sieht, liegt an jedem selbst
und ob er ihm einen Sinn gibt, erst recht. Zu leben und sein Leben
als sinnlos anzusehen, ist in jeder Hinsicht hemmend, für die eigene
Bestimmung wie auch für die Menschheit insgesamt.

Übrigens: "Nichts im Leben hat mehr Sinn" liest man häufig in
Abschiedsbriefen nach Suizid. Dieser Pessimismus ist bedenklich.


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Nichts im Leben hat einen Sinn

24.07.2011 um 14:04
@Gabrieldecloudo
dann setz dich mal mit deutschen behörden auseinnander :D
Fabiano schrieb:Der, welcher IST, kann nicht ausserhalb von sich selbst die Dinge betrachten...
warum nicht ? differenzierte betrachtungsweise


nebenbei glaube ich eher dass es hier um die frage nach dem sinnvollen hintergrund der existenz der menschheit und des lebens an sich geht - und nicht nach dem persönlichen lebenssinn eines jeden einzelnen!


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