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Die Gifte der Tiere, Pflanzen und Pilze

38 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Pflanzen, Gift, Ld50
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Die Gifte der Tiere, Pflanzen und Pilze

03.09.2014 um 00:52
Hallo Zusammen
Im Laufe von Mill. Jahren haben Tiere und Pflanzen Gifte entwickelt um sich vor Feinden zu verteidigen. Gifte können eingesetzt um zu lähmen,töten,als Verteigung oder für Fressfeinde ungenießbar zu werden. Meistens warnen Tiere,vor allem Insekten schon mit einer Warnfärbung an ihre Giftigkeit.

Könnt Ihr einige giftige Tiere und Pflanzen vorstellen und noch mehr: könnt Ihr etwas über ihrem Gift berichten: mögliche Zusammensetzung,was das Gift im Körper des Opfers verursacht und somit auch die Todesursache ist,vielleicht sogar der LD50 Wert ?


Scolopendra subspinipes (verschiedene Unterarten und Farbgebungen)

fg

Die asiatischen Arten gehören zu den Giftigsten. Die Zusammensetzung des Giftes bei Hundertfüßern ist nicht ganz geklärt,enthält es aber bei verschiedenen Arten Proteine und Serotonin und Histamin,welche für stärkste Schmerzen hervorrufen können.
Auch eiweißspaltene Substanzen wurden festgestellt,die vielleicht für die Verdauung dienen und zur Zusammensetzung des Gewebes des Opfers.
Außerdem wurde nachgewiesen das bei Scolopendra subspinipes Stoffe besitzt,die die Herzmuskulatur schädigen und die Blutkörperchen zerstören.
Zusätzlich Wehrsekrete, wie Mandelsäurenitrit und Benzoglycanid. Sie dienen
der Abwehr von Ameisen oder Käfern und werden in Drüsen an Bauch und Rücken produziert.
Kleine Wirbeltiere,die durch einen Skolopenderbiß sterben,sterben unter Krämpfen an Atemlähmung.Der Inhalt einer ganzen Giftdrüse von Scolopendra subspinipes würde ausreichen,um mehr als 25 adulte Mäuse zu je 20g töten zu können.Da es um eine aggressive und eine schnell bissige Art handelt,werden in Asien daher viel von diese Hundertfüßer-Gattung gebissen.
Giftwirkung:Neurotoxisch.
Die Vergiftung erfolgt durch Biß.
LD50 Wert: 12mg/kg (Der LD50-Wert (Letale Dosis) - auch DL50-Wert (Dosis letalis) - wird in einer bestimmten Messgröße wie Gramm oder Milligramm angegeben und in der Regel auf ein Kilogramm Körpergewicht bezogen.Der LD50-Wert gibt die Menge eines Stoffs oder einer Strahlung an, bei der 50 Prozent einer Population bestimmter Lebewesen sterben.)



Hornisse (Vespa crabro)

Vespa crabro 80708

Der Stachel einer Hornisse ist zwischen 3,4 bis 3,7mm lang.Das der Stachel einer Hornisse oder einer Wespe keinen Widerhacken besitzen,ist falsch. Auch besitzen diese einen,sind aber nicht so ausgeprägt wie der einer Honigbiene,so schreibt http://www.hornissenschutz.de :
Funktionsweise des Stechapparats
Text von Thomas Rickinger
Der eigentliche Wehrstachel besteht aus drei Komponenten, der Stachelrinne sowie den beiden Stechborsten. Die Stechborsten, auch Lanzetten genannt, sind beweglich gelagert und können unabhängig voneinander entlang der Stachelrinne vor- und zurückgleiten. Sie besitzen an ihrer Spitze Widerhaken (sieben pro Stechborste bei der Hornisse), die beim Stich der Verankerung in der Haut dienen. Im Vergleich zur Honigbiene sind die Stechborsten bei der Hornisse kleiner und die Verankerung in der Stichstelle ist weniger fest. Auch die bei Vespinen wesentlich stärker ausgebildete Muskulatur des Stachelapparats gewährleistet, dass diese ihren Stachel aus der elastischen Wirbeltierhaut in der Regel wieder unbeschadet herausziehen können. Hornissen können daher ebenso wie Wespen mehrmals stechen.
So berichtet auch diese Website über die Zusammensetzung:
Die Gifte der aculeaten Hymenopteren setzen sich aus mehreren Stoffgruppen zusammen. Hauptbestandteile sind biogene Amine sowie basische Polypeptide und Kinine. Enzyme treten dagegen nur im untergeordneten Maße auf. Außerdem enthält das Gift zahlreiche freie Aminosäuren, die jedoch vermutlich für die Giftwirkung bedeutungslos sind. Während die qualitative Zusammensetzung von Wespen- und Hornissengift inzwischen recht gut erforscht ist, herrscht über den quantitativen Anteil der einzelnen Stoffe am Gesamtgift teilweise noch Unklarheit.
Biogene Amine
Aus dieser Stoffgruppe wurden im Hornissengift Histamin, Serotonin (5-Hydroxytryptamin), Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin sowie der Neurotransmitter Acetylcholin nachgewiesen. Der Anteil an Acetylcholin beträgt etwa 5% des Trockengewichts und liegt damit in der höchsten Konzentration vor, die bisher bei einem Lebewesen gefunden wurde. Histamin und Serotonin machen weitere 1-3% des Trockengewichtes aus. Alle genannten Substanzen haben einen starken schmerzerzeugenden Effekt. Sie sind außerdem für Hautrötung, Juckreiz und Quaddelbildung verantwortlich und beeinflussen die glatte Muskulatur. Für die Allgemeintoxizität des Giftes spielen sie wohl aber keine Rolle, da diese Stoffe im Körper sehr rasch wieder abgebaut werden.
Peptide
Hierzu gehören basische Polypeptide und Kinine. Unter letzteren versteht man aus etwa 10-20 Aminosäureresten bestehende niedermolekulare Peptide. Bienengift enthält keine Kinine. Hornissen- und Wespen-Kinin sind einander recht ähnlich. Beide führen zur Kontraktion der glatten Muskulatur, wirken blutdrucksenkend (hypotensiv), stark schmerzerzeugend und erhöhen die vaskuläre Permeabilität. Die quantitative Wirkung von Hornissen-Kinin ist etwas geringer als die des Wespen-Kinin.
An Polypeptiden kommen im Hornissengift Mastoparan C und Crabrolin vor. Beide Stoffe setzen durch Degranulierung von Mastzellen Histamin frei und sind dadurch wesentlich für die starke Schmerzwirkung eines Hornissenstiches mit verantwortlich.
Enzyme
Im Gegensatz zu anderen tierischen Giften enthält Hornissengift anteilmäßig nur wenige Enzyme. Die wichtigsten davon sind Phospholipase A und B sowie Hyaluronidase, außerdem treten saure, alkalische und neutrale DNAsen und Proteasen auf. Die Phospholipasen sowie Hyaluronidase wirken lokal zytolytisch (zellschädigend). Sie erhöhen die Permeabilität und erleichtern dadurch die Ausbreitung des Giftes in das angrenzende Gewebe. Hyaluronidase wird daher auch als „spreading factor“ bezeichnet. Die drei erstgenannten Enzyme sind zudem die wichtigsten Allergene im Hornissen- und Wespengift.
Um einen gesunden 70kg schweren Menschen in Lebensgefahr bringen zu können,müßten die Giftmenge von mehreren bis tausenden Hornissenstichen erforderlich sein.Die größten Hornissenvölker besitzen nicht mal so viele Individuen.

Giftwirkung:Neurotoxisch
Die Vergiftung erfolgt durch Stich.
LD50 Wert: 10 mg/kg (im Vergleich hat eine Ameisenwespe (Dasymutilla klugii) angeblich 71 mg/kg!)
Das Gift einer Hornisse ist (laut Wikipedia) weniger giftig,als Bienengift.


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03.09.2014 um 03:07
Oha, sehr interessantes Thema. War eines der Hauptthemen in meinem Biologie-Grundkurs vor 3 Jahren :D

Mir fällt spontan der Kugelfisch ein, der das Nervengift TTX (Tetrodotoxin) in seiner Haut besitzt. TTX blockiert bestimmte Kanäle in den Nervenzellen, die dadurch keine Erregungen zu den Muskeln weiterleiten können. Folglich treten Lähmungen und Krämpfe auf, meist tritt der Tod innerhalb von 30 Minuten durch Erstickung ein, da die Atemmuskulatur völlig brach liegt.
Mittlerweile soll es aber gelungen sein, Kugelfische zu züchten, die kein TTX mehr haben.

Und dann fällt mir noch der Knollenblätterpilz ein, aber ich weiß gerade nicht welche Gifte der besitzt...ich glaube das sind Amatoxine. Auf jedenfall sind die Teile hochtoxisch, da reicht es ein kleines Stück davon zu futtern um dran zu krepieren.
Viele Gifte denatuieren ab 40 Grad (bsp. Das Pflanzengift Sambunigrin in den Früchten des schwarzen Holunders zerfällt beim Kochen), beim Knollenblätterpilz ist das anders, die Gifte lassen sich nicht durch Hitze zerstören.

Aber es gibt so viele verschiedene Gifte, es macht Spaß mehr darüber zu lernen und vor allem wie sie genau funktionieren.


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Die Gifte der Tiere, Pflanzen und Pilze

03.09.2014 um 06:26
@ninenya

Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank !!


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03.09.2014 um 08:07
Mir fallen da grüne Kartoffeln ein. Interessant wie aus einem harmlosen Nahrungsmittel ein giftiges entstehen kann!


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03.09.2014 um 08:38
Über die Gifte in der Natur und Umwelt habe ich einen interessanten Bericht gefunden:

http://www.seilnacht.com/Lexikon/Gifte.htm


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03.09.2014 um 08:49
Eines meiner Lieblingstiere ist der Baumsteigerfrosch
Baumsteigerfrösche sondern über ihre Haut basische Alkaloide ab, von denen etwa 200 Varianten bekannt sind (beispielsweise Pumiliotoxin bei Dendrobates, Batrachotoxin bei Phyllobates). Batrachotoxin wirkt auf das Nervensystem. Es verhindert die Inaktivierung der Natriumkanäle und ist damit ein sogenanntes Krampfgift. Es treten Muskel- und damit auch Atemlähmungen auf, die in schweren Fällen beim Menschen zum Tod nach etwa 20 Minuten führen können. Das Gift dringt durch kleine Verletzungen oder Hautporen in den Blutkreislauf ein. Ein Gegengift ist Tetrodotoxin. Die Pfeilgiftfrösche, die Batrachotoxin über ihre Haut abgeben, gehören neben einigen Würfelquallen und der Krustenanemone zu den giftigsten Tieren der Welt. Gemäß LD-50 ist schon eine Giftmenge von 0,002 mg/kg für das Opfer tödlich.
Quelle: Wikipedia: Baumsteigerfrösche


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05.09.2014 um 13:56
@GAldur
GAldur schrieb:Die Pfeilgiftfrösche, die Batrachotoxin über ihre Haut abgeben, gehören neben einigen Würfelquallen und der Krustenanemone zu den giftigsten Tieren der Welt. Gemäß LD-50 ist schon eine Giftmenge von 0,002 mg/kg für das Opfer tödlich.
Das ist schon faszinierend,dass Pfeilgiftfrösche neben Wüfelquallen zu den giftigsten Tieren der Welt gehört. Hört man "giftige Tiere", so denkt man gleich an Schlangen,Skorpionen oder Spinnen,an Fröschen denkt da vielleicht nicht jedermann.


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05.09.2014 um 14:04
@ninenya
@GAldur

Was ich noch interessant finde:

Die Evolution hat eine Skorpion-Krustenechse und eine Spitzmaus mit dem selben Gift ausgestattet,ein Gift mit eines speziellen Enzyms namens BLTX.
Der Biss dieser Tiere endet für das Opfer meistens tödlich. Sowohl die Nördliche Kurzschwanzspitzmaus als auch die Skorpion-Krustenechse erlegen ihre Beute mit Gift. Das Erstaunliche daran: Obwohl die beiden Tierarten völlig unterschiedlich sind und auch in unterschiedlichen Regionen leben, hat ihnen die Evolution die gleiche Waffe geschenkt: Eine giftige Variante eines speziellen Enzyms namens BLTX. Das Gift wirkt vorwiegend auf das zentrale Nervensystem. Kleinere Tiere wie etwa Nager sterben häufig daran, weil es zu Lähmungen des Atemzentrums kommt.....Es gehört zur Gruppe der Serinproteasen und ist in der Lage, Proteine zu spalten. Im Menschen ist Kallikrein auch in der Bauchspeicheldrüse, den Nieren und im Blutplasma vorhanden und übernimmt verschiedene Funktionen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/toedliches-gift-evolution-ruestet-spitzmaus-und-echse-mit-der-gleichen-waffe-au...


800px-Noerdliche-kurzschwanzspitzmaus-19
Niedlich,aber giftig,die nördliche Kurzschwanzspitzmaus


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Die Gifte der Tiere, Pflanzen und Pilze

05.09.2014 um 15:15
@Rhysida
Okay das ist ziemlich cool. Ich muss gestehen, ich hab noch nie von einem giftigen Säugetier gehört. Diese Spitzmaus erlegt ihre Beute mit Gift, aber gibt es auch toxische Säugetiere, die ihr Gift nur zur Abwehr benutzen? Mir fällt keines ein, außer das Schnabeltier mit den giftigen Stacheln an den Hinterfüßen, aber das zähl ich persönlich nicht direkt zu den Säugetieren :D

Sehr cool, habe ich nicht gewusst, dass auch Säugetiere Gift einsetzen können...


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Zfaktor
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12.09.2014 um 01:33
Auch unser süßer Laubfrosch ist leicht Giftig ,bei dem Gift handelt es sich um ein hämolytisch
wirkendes Peptid.
Es gilt als für den Menschen ungefährlich trotzdem wird (vor allem Kindern) empfohlen
sich nach Kontakt gründlich die Hände zu waschen.


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barbieworld
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28.09.2014 um 22:44
was ist das allergiftigste tier (bisher bekannte). kann man das eigentlilch bestimmen oder streiten die forscher darüber?


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28.09.2014 um 23:17
Angeblich ist die Seewespe Chironex fleckeri
eine Qualle, das giftigste Tier der Welt.
Aber ich schätze mal, auch auch da werden die Meinungen der Wissenschaftler auseinander gehen.


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30.09.2014 um 19:08
ninenya schrieb am 05.09.2014:Sehr cool, habe ich nicht gewusst, dass auch Säugetiere Gift einsetzen können...
Auch dieses ist giftig ;) Wikipedia: Schnabeltier

LG


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30.09.2014 um 19:56
Die Gifte der Tiere und Pflanzen

Menschen :D


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01.10.2014 um 05:01
Gila-Krustenechse
Wikipedia: Gila-Krustenechse

Hat auch das -> Gilatoxin <- wie Skorpion-Krustenechse.
( Wikipedia: Skorpion-Krustenechse )


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Cyclocosmia
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26.08.2017 um 15:20
Die Sydney-Trichternnetzspinne, ihr Gift kann einen Menschen töten.
Laut Wikipedia, geht die Giftwirkung
vor allem von einem Protein namens Delta-Atracotoxin aus
Das
Delta-Atracotoxine (ACTX) sind toxische Peptide, die von einigen orthognathen Spinnen in ihrer Giftdrüse produziert werden. Sie wirken im Körper von Insekten und Säugetieren durch Bindung an bestimmte Natriumkanäle in der Zellmembran von Nervenzellen. Es handelt sich um Nervengifte. Alle Delta-ACTX-Peptide sind 42 Aminosäuren lang und weisen untereinander hohe Homologie auf.[1]
Zur ACTX-Familie zählen das Delta-ACTX-Ar1 (auch: Robustoxin) der Trichternetz-Spinne (Atrax robustus), Delta-ACTX-Hv1 (auch: Versutoxin) von Hadronyche versutus, Magi 4 von Macrothele gigas und Delta-Missulenatoxin-Mb1a von Missulena bradleyi.[
Interessant ist auch dieses:
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass das Gift vor allem für Menschen, Primaten und neugeborene Mäuse gefährlich ist, während es bei vielen anderen Säugetieren (wie Hund und Katze) kaum Wirkung entfaltet. Das Gegengift wird aus dem Blut von mit Gift der Trichternetzspinne immunisierten Tieren gewonnen. Für eine Dosis Gegengift muss eine Trichternetzspinne etwa 70 Mal gemolken werden.
Ferner ist bei dieser Spinnenart das Gift des nur bis zu etwa 2,5 Zentimeter großen Männchens vier bis sechs Mal stärker als das des mit bis zu etwa 4 Zentimeter (mit Beinen ca. 8 Zentimeter) deutlich größeren Weibchens.Es wird berichtet, dass die Kieferklauen kräftig genug seien, um weiches Schuhwerk oder den Fingernagel eines Kindes zu durchdringen. Aufgrund der Ausrichtung und Länge der Kieferklauen wird deren Einsatz durch die Drohgebärde des Aufrichtens der Spinne begünstigt.
Quellen:

Wikipedia: Sydney-Trichternetzspinne

und

Wikipedia: Delta-Atracotoxine


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tuctuctuc
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27.08.2017 um 09:29
Hier darf dann der schönste Fisch des Meeres aber nicht fehlen.

st ji

Hab schon welche live erlebt. Auch mit dieser seltsamen Farbe. Einer der Gründe neben Glasscherben, verrosteten Dosen, tropischen Seeigeln und Riesenkebsen warum ich nur mit Sportsandalen ins Wasser gehe. Aussagen der einheimischen Taucher damals decken sich mit dieser Webseite.

http://www.tauchen-fischbestimmung.de/fischbestimmung-rotes-meer-malediven/lippfische-2/vorsicht-tretmienen-der-echte-steinfisch/
das in den Giftdrüsen enthaltene Gift wirkt äußerst Schmerzerregend, es ist meistens nicht tödlich jedoch über Tage hinweg sehr schmerzhaft und qualvoll und die Heilung dauert Monate.
Da hat man länger was von.


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27.08.2017 um 10:27
tuctuctuc schrieb:Da hat man länger was von.
Allerdings ^^
Der ist auch so gut getarnt, da denkt man wirklich auf dem ersten Blick,dass es ein Stein wäre.Toller Beitrag mit einem tollen Bild,danke :)


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27.08.2017 um 13:07
Ich wurde gestern von einer Wespe gestochen. Ich bekämpfte den Stich und die Schwellung, Schmerzen mit einer Zwiebel. Nachher habe ich ihn mit 10 Prozentigem Essig behandelt.

Ergebnis, keine Schmerzen und keine Schwellung.
Allerdings würde sie Baut etwas angegriffen durch den Essig.
Was habt ihr für Mittelchen gegen diese schmerzhaften und anschwellenden Stiche?


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Cyclocosmia
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Die Gifte der Tiere, Pflanzen und Pilze

28.08.2017 um 07:14
Ein neu entdeckter,hoch giftiger Frosch

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Unglaublich:
Ein einziges Gramm seines Toxins reicht aus, um 300 000 Mäuse zu töten, oder 80 Menschen !!!
Sein ganzer Kopf besteht aus winzigen Giftstacheln .
Gestatten, Frosch: tödlicher Frosch. Und zwar nicht bloß eines von jenen Amphibien, mit deren giftigem Sekret die Indianer Südamerikas ihre Pfeilspitzen einreiben. Nein: Aparasphenodon brunoi "verspritzt" sein Toxin aus knöchernen Graten auf seinem Kopf. Und gehört damit zusammen mit dem ebenfalls neu erforschten Corythomantis greeningi zu einer bislang völlig unbekannten Klasse von Giftfröschen.

Von beiden Arten – sie kommen nur in Brasilien vor - ist Aparasphenodon brunoi die eindeutig am meisten todbringende: Die Entdecker Carlos Jared (São Paulo) und Edmund Brodie (Utah State University) haben berechnet, dass ein einziges Gramm seines Toxins ausreichen würde, um 80 Menschen oder bis zu 300 000 Mäuse zu töten.

Damit ist das Sekret weit giftiger als das von Grubenottern - wobei die Schlangen allerdings vermutlich insgesamt größere Mengen ihres Kampfstoffes produzieren. Wie viel Gift der Frosch mit einem Piks in einen Feind injizieren kann, wissen die Forscher nämlich noch nicht. Carlos Jared reicht aber bereits sein unfreiwilliger Selbstversuch mit dem "harmloseren" Corythomantis greeningi: Beim Einsammeln dieses Frosches rammte das Tier seine Stacheln in die Hand des Biologen, die daraufhin fünf Stunden lang höllisch brannte.      
Kein Wunder also, dass keiner der Frösche auf der Speisekarte der brasilianischen Indios steht. Und dass es sich der Aparasphenodon brunoi leisten kann, in einem auffälligen, gescheckten Ornat durch den Urwald zu streifen. Der etwas unauffälligere Corythomantis greeningi lebt in einer Halbwüste Brasiliens, in der Caatinga-Region. Doch so wehrhaft beide Frösche auch scheinen: Durch das Schrumpfen ihrer Lebensräume nimmt die Zahl der Amphibien Südamerikas seit Jahren ab.
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Der Schädel von Aparasphenodon brunoi ist übersät mit scharfen Giftstacheln




http://m.geo.de/natur/tierwelt/323-rtkl-brasilien-dieser-frosch-ist-giftig-richtig-giftig


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