Unternehmt ihr etwas gegen das Insektensterben?
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Unternehmt ihr etwas gegen das Insektensterben?
16.05.2024 um 16:32Wie sieht das eigentlich mit Erdbeerpflanzen aus? Ich hab das Gefühl da stehen die Bienen nicht so drauf
Unternehmt ihr etwas gegen das Insektensterben?
16.05.2024 um 17:32Doch, doch. Auch Brombeeren und Himbeeren (beides Sammelsteinfrucht).JSugar schrieb:Ich hab das Gefühl da stehen die Bienen nicht so drauf
Unternehmt ihr etwas gegen das Insektensterben?
17.05.2024 um 12:59Unternehmt ihr etwas gegen das Insektensterben?
17.05.2024 um 13:06In der Nähe meines Gartens ist ein großer Brombeerstrauch. Dort sehe ich an warmen Tagen oft Bienen und Feldwespen.Bishamon schrieb:Auch Brombeeren und Himbeere
Manchmal auch Hornissen.
Unternehmt ihr etwas gegen das Insektensterben?
17.05.2024 um 23:43Ja, ich habe reichlich Insektenfreundliche Pflanzen in meinem Garten, kleiner Bereich vor meinem Fenster, so 6 x 1,50 , und einen Miniteich, in einem Mörtelkübel von 90 Litern, der aber nächstes Jahr ausgetauscht wird, in einen grösseren Folienteich, mit ca 200 Liter.
Habe mir nun Pflanzsteine besorgt, in die ich diverse Kräuter pflanzen will, u.a. Schnittlauch, Thymian, Pfefferminze,Rosmarin und Oregano, falls ich Zitronenmelisse finde, kommt die auch noch dazu.
Und gestern habe ich mir zwei Schmetterlingsflieder (Sommerflieder) gekauft, die ich morgen einpflanzen werde.
Und natürlich diverse Teichpflanzen in meinem Miniteich.
Habe mir nun Pflanzsteine besorgt, in die ich diverse Kräuter pflanzen will, u.a. Schnittlauch, Thymian, Pfefferminze,Rosmarin und Oregano, falls ich Zitronenmelisse finde, kommt die auch noch dazu.
Und gestern habe ich mir zwei Schmetterlingsflieder (Sommerflieder) gekauft, die ich morgen einpflanzen werde.
Und natürlich diverse Teichpflanzen in meinem Miniteich.
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18.05.2024 um 05:41Ich habe auch umgestellt, allerdings auch aus Notwendigkeit.
Ich habe in einer Ecke des Grundstücks ca. 700qm eingezäunt damit die Hunde nicht rein gehen und da wird nicht mehr gemäht oder irgendwas gemacht, es hast sich eine Blumenwiese gebildet und da summt es schon.
Ab nächsten Jahr werden wir Obstbäume zusätzlich pflanzen und es werden Bestäuber gebraucht...ein Nachbar hat angeboten "wilde" Bienen anzusiedeln.
Was gar nicht funktioniert hat waren diese "Insektenhotels"..die sind unberührt.
Ich habe in einer Ecke des Grundstücks ca. 700qm eingezäunt damit die Hunde nicht rein gehen und da wird nicht mehr gemäht oder irgendwas gemacht, es hast sich eine Blumenwiese gebildet und da summt es schon.
Ab nächsten Jahr werden wir Obstbäume zusätzlich pflanzen und es werden Bestäuber gebraucht...ein Nachbar hat angeboten "wilde" Bienen anzusiedeln.
Was gar nicht funktioniert hat waren diese "Insektenhotels"..die sind unberührt.
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18.05.2024 um 09:21Da passen doch ein paar Insekten drauf 👍Abahatschi schrieb:700qm eingezäunt
Sollen da auch die wilden Bienen einziehen oder kaufst du diese Bienenkästen?
Vlt muss man die auch an bestimmten Stellen aufbauen oder auch ausrichten zwecks Sonnenbestrahlung?Abahatschi schrieb:Was gar nicht funktioniert hat waren diese "Insektenhotels"..die sind unberührt.
Nemon
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18.05.2024 um 09:25Wenn so ein Areal hat, das ein Naturschutz- und Insekten-Biotop sein soll, ist es unter Umständen falsch, das ganz sich selbst zu überlassen. Wenn sich da invasive Neophyten ansiedeln, ist das nicht im Sinne des Erfinders, und wenn man Wildbienen helfen will, sollte man erst recht darauf achten, entsprechende Bienenweide zu etablieren. Wenn da Hummeln an den Blüten summen, ist das die eine Sache und man freut sich. Aber die nehmen zum Teil alles, was sie vorfinden. Viele bedrohte Wildbienenarten sind aber auf bestimmten Pollen angewiesen.
Ferner kann man darauf achten, den Blühkalender zu strecken, damit durchgehend wichtige Pflanzen blühen, ggf. sogar über den Winter, je nach Standort. Oder jedenfalls von sehr früh bis sehr spät.
Hier gibt es zum Beispiel Anleitungen:
https://wildbienengarten.de/wildbienen-beet/
Ferner kann man darauf achten, den Blühkalender zu strecken, damit durchgehend wichtige Pflanzen blühen, ggf. sogar über den Winter, je nach Standort. Oder jedenfalls von sehr früh bis sehr spät.
Hier gibt es zum Beispiel Anleitungen:
https://wildbienengarten.de/wildbienen-beet/
Nemon
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18.05.2024 um 09:26Ja, das ist richtig.JSugar schrieb:Vlt muss man die auch an bestimmten Stellen aufbauen oder auch ausrichten zwecks Sonnenbestrahlung?
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18.05.2024 um 09:28Ja, das sollte man. Möglichst in südlicher Ausrichtung mit durchgängiger Sonne, wind- und regengeschützt. Bei mir sind die immer belegt, ich könnte noch erweitern.JSugar schrieb:Vlt muss man die auch an bestimmten Stellen aufbauen oder auch ausrichten zwecks Sonnenbestrahlung?
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18.05.2024 um 09:31Da ich den Link gerade noch auf habe, hier Infos über Nisthilfen. Das können z. B. auch hohle Stängel sein!
https://wildbienengarten.de/nisthilfen/
Daher macht es durchaus Sinn, neben Blumen auch Nisthilfen anzubieten. Allerdings benötigt man nicht nur Wildbienenhäuser (auch die gute Häuser mit sauberen Löchern von 2-9 mm nützen nur knapp 30 eher häufigen Wildbienenarten) sondern vor allem auch sonnige, bewuchsfreie Erde und markthaltige, einzeln senkrecht montierte Pflanzenstängel.
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18.05.2024 um 09:35Liest sich doch als wäre es gar nicht so einfach.
Mal doof gefragt, machen Hummeln die Bestäubung nicht so gut oder warum lieber Bienen?
Wir haben am Balkon an einer Seite jedes Jahr ein Wespennest. Aber zum Glück die entspannten Haus-Feld Wespen (die mit den langen Beinen und bräunlichen Flügeln). Da ist eine Koexistenz super möglich, die gehen einem nie auf die Nerven, soll wohl daran liegen dass die nicht so auf Zucker stehen.
Mal doof gefragt, machen Hummeln die Bestäubung nicht so gut oder warum lieber Bienen?
Wir haben am Balkon an einer Seite jedes Jahr ein Wespennest. Aber zum Glück die entspannten Haus-Feld Wespen (die mit den langen Beinen und bräunlichen Flügeln). Da ist eine Koexistenz super möglich, die gehen einem nie auf die Nerven, soll wohl daran liegen dass die nicht so auf Zucker stehen.
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18.05.2024 um 09:42Wenn man die angepriesenen Blühmischungen für Bienen etc. kauft, sollte man vorsichtig sein. Viele sind total pestizidverseucht und bewirken dann genau das Gegenteil:
https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/bienenfreundliche-pflanzen-voller-gift-achtung-bei-kauf/
https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/bienenfreundliche-pflanzen-voller-gift-achtung-bei-kauf/
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18.05.2024 um 09:52Wie ich schon, in einem anderen Thread geschrieben habe, mache ich "nichts"...ABSOLUT NICHTS.....was die Vegetation, in unserem Garten betrifft. Seit 5 Jahren. Es werden nur noch die öffentlichen Wege und die Grundstückswege, an der Sichtlinie geschnitten.
Seitdem wuselt, krabbelt und schwirrt es wie verrückt im Garten. Eine nahe Fledermauskolonie, hat uns kürzlich "5.Michelin- Sterne" verliehen.
Bei Hummeln werfe ich das Handtuch. Verletzungsrisiko zu groß. Fenster auf....einer wedelt mit dem Handtuch von links, der andere bläst mit dem Fön von rechts....
Seitdem wuselt, krabbelt und schwirrt es wie verrückt im Garten. Eine nahe Fledermauskolonie, hat uns kürzlich "5.Michelin- Sterne" verliehen.
Hummeln sind "nervig". Ich muss Großinsekten, wegen unserer Katzen, immer mit Glas und Bierdeckel "evakuieren". Am besten lassen sich Hornissen, mit Glas und Bierdeckel fangen, weil sie meiner Meinung nach am "trantütigsten" unterwegs sind...hatte aber nur zwei innerhalb von 10 Jahren in der Bude. Wespen gehen auch noch gut. Bienen sind schon eine Herausforderung.JSugar schrieb:Mal doof gefragt, machen Hummeln die Bestäubung nicht so gut oder warum lieber Bienen?
Bei Hummeln werfe ich das Handtuch. Verletzungsrisiko zu groß. Fenster auf....einer wedelt mit dem Handtuch von links, der andere bläst mit dem Fön von rechts....
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18.05.2024 um 09:54Die Wildbienenarten sind spezialisiert und auf bestimmte Planzen angewiesen. Die weit verbreiteten Gartenhummeln & Co. sind oligolektisch und nehmen fast alles, was sie finden.JSugar schrieb:Mal doof gefragt, machen Hummeln die Bestäubung nicht so gut oder warum lieber Bienen?
Wenn für die Wildbienen die Pflanzen wegfallen, sind sie bedroht und umgekehrt herum. Daher sind auch viele der großen Blühstreifen in diesem Sinne fehl am Platz, sofern die sich in erster Linie an Honigbienen richten.
Katzen sind vielleicht ein Problem. Aber ich hatte selbst auf meinem Balkon nie ein Problem mit Hummeln. Die interessieren sich kein bisschen für irgendwas, das nicht die Blüten sind. Auch in die Wohnung kommen sie daher nicht.EDGARallanPOE schrieb:Hummeln sind "nervig".
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18.05.2024 um 09:58Bin zu faul zum Googeln.xsaibotx schrieb am 07.05.2024:Das ist gar nichts, ich bin moralisch überlegener Fruitarier
Müsste ein Deutscher nicht Frutarier sein ?
Denn das i, finden wir ja nur im Englischen in....Fruit ?
In der deutschen ....Frucht....findet sich aber kein i.........?
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18.05.2024 um 10:04Ja...ein sehr großes....Nemon schrieb:Katzen sind vielleicht ein Problem.
Herunter gerissene Gardinen,,,,abgeräumte Regale mit zerbrochenen Gegenständen....als "Kollateralschaden" einer wilden hollywoodreifen Verfolgungsjagd, sind noch zu verschmerzen.
Ich habe aber Angst, weil sie die Beute dann auch verspeisen (Jedenfalls denke ich das auch bei Stechinsekten, weil Fliegen Spinnen und Käfer, von unseren Katzen schon gegessen wurden). Und das kann gefährlich werden. Wenn Wespe oder Biene noch lebt und dann in den Hals sticht.
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