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Seit 16 Jahren der selbe Albtraum & Schlafparalyse

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Seit 16 Jahren der selbe Albtraum & Schlafparalyse

07.05.2020 um 03:23
Hallo, dies wird einige Zeilen in Anspruch nehmen. Ich bin Anfang 20 und habe seit meinem 4. Lebensjahr den selben Albtraum. In meinem Leben gab es keine traumatischen Erlebnisse, die es zu verarbeiten gilt. Ich hatte eine nicht ganz einfache und strenge, aber doch liebevolle, schöne Kindheit. Ich bin religiös jedoch nicht vernatisch und habe meinen eigenen Weg zu Gott gefunden. Es gibt auch keinerlei psychische Erkrankungen in meinem Stammbaum. die zumindest für mich erklären könnten wieso. Wenn ich darüber spreche klingt es sehr albern für mich doch muss ich meiner Belastung Luft machen. Mein Traum spielt sich immer bei mir zuhause ab, (früher das Haus/die Wohnung meiner Kindheit) er beginnt wie ein normaler Traum bis ich irgendwann so ein flaues Gefühl im Magen bekomme und spüre dass etwas nicht stimmt. Ein metallisches schrilles knallen ertönt, als würde man eine Metallstange mit voller Wucht auf den Boden schmeißen, ich bekomme Gänsehaut und mir wird kalt. Es kommt aus dem Keller direkt auf mich zu gerannt mit kurzen, sehr schnellen Schritten. Ich versuche mich zu verstecken oder zu fliehen doch bin wie in Zeitlupe. Es rennt auf mich zu und bleibt vor mir stehen oder ergreift mich. Mal erklingt ein schrilles Geschrei in meinem Ohr, mal sind es schmerzen am Körper. Meistens sind es doch nur Kopfschmerzen. Ich kann es nie direkt anschauen und doch besitzt es ähnliche Züge wie die Figur E.T. Aus dem Film. Vermute die Figur hat bei mir einen größeren Schrecken hinterlassen als ich gedacht hätte. Hin und wieder (eher die Ausnahme) waren es auch dämonische Fabelwesen die sich abwechselten. Viele Male wachte ich orientierungslos am falschen bettende auf. Seit ich älter geworden bin stelle ich mich dieser Figur bzw. versuche ich es, Geräte förmlich in Rage und bin außer mir. Und dennoch, schlage ich zu oder sonstiges Gerate ich wieder in Slowmotion und treffe wie ein Windhauch. Die Träume wurden seltener je älter ich wurde, jedoch war es wenn immer diese Situation. Mit 17 ungefähr wurden diese Träume wieder immer häufiger, oftmals auch mehrere Male hintereinander in einer Nacht. Hinzu kam nun, dass ich mich versuchte selbst aus dem Traum zu befreien, aufwachte und merkte, dass ich immer noch darin steckte und es von vorn begann. In einer Nacht „wachte“ ich um die 7 Mal auf bis es mir irgendwann gelang wirklich aufzuwachen. Dadurch und das noch etwas benommene Gefühl durch das träumen fiel und fällt es mir schwer in erster Zeit zu erkennen, ob ich wach bin oder Träume, da diese Träume, die ich erlebe so real wirken wie ich gerade diesen Text verfasse. Oftmals gefangen in alltäglichen Situationen und Reaktionen meiner Mitmenschen, bis eben entsprechendes Szenario eintrifft. Ich habe versucht durch die Religion meinen Weg raus zu finden und bin zu einem Priester gegangen. Dieser nahm mich leider nicht ernst und sah mich an als sei ich psychisch erkrankt und versicherte mir dass wenn ich bete alles besser werden würde. Dies versuchte ich und es klappte die erste Zeit auch. Doch wie eine KI lernte mein Unterbewusstsein mit und irgendwann war es dann auch damit nicht mehr getan. Ich arrangierte mich damit und versuchte völlig ausgelaugt von meinen Nächten mein Leben normal weiterzuführen. Dies gelang mir für weitere 2 Jahre. Dann eines nachts erlebte ich etwas bisher völlig unbekanntes. Ich hatte einen Albtraum wie ich ihn immer hatte doch diesmal war es nochmal eine Stufe intensiver, realer. Als ich erwachte fiel ich in meine erste Schlafparalyse. Es fühlte sich an als würde mein Oberkörper durchs Bett nach unten fallen, ich hatte höllische Kopfschmerzen und konnte kaum atmen geschweige denn mich bewegen. Ich wehrte mich mit aller Kraft, doch je mehr ich kämpfte, desto schlimmer wurde es. Es zog sich ungefähr über 5 min und als ich endlich aufgab dagegen anzukämpfen lies es nach wenigen weiteren Augenblicken von mir ab. Am nächsten morgen tat ich mich damit ab, dass es sich um einen Albtraum gehandelt haben muss, den ich bisher noch nicht kannte. In der nächsten Nacht lag ich mich nach dem Sport, völlig übermüdet wieder schlafen. Es fällt mir schwer dies zu beschreiben, doch ich denke jeder, der bereits eine Schlafparalyse erlebt hat versteht was ich meine. Dieses Gefühl kurz bevor es eintrifft, wie ein Wecker der sich ankündigt, dass es gleich geschehen wird. In meinem Fall ist es ein kribbeln im Kopf das mir zeigt dass es gleich geschehen wird. Entsprechend geschah exakt dies in jeder darauffolgenden Nacht der nächsten 5 Tage. Da wurde ich skeptisch, ob sich dahinter nicht doch was verbirgen könnte. Internetdiagnose Schlafparalyse. Nun wurde es völlig verrückt, denn ich brauchte meine Träume nicht mehr zu fürchten, da das schlimmere nun erst daraufhin folgte. Mal war es nur das bedrückende gefühl und mal war es eine große schwarze Figur die sich mir bis unmittelbar an mein Gesicht näherte. Einmal bekam meine Partnerin eine meiner Schlafparalysen mit. Ich steckte in einer Art Mix aus paralyse und Halluzination fest. Ich sah das selbe Zimmer wie in einer parallellwelt, es war allerdings alles spiegelverkehrt und im Türrahmen war diese völlige Dunkelheit. So ein schwarz habe ich noch nie gesehen. Ab da gab es allzu viele Nächte in denen ich wirklich einfach schiss hatte zu schlafen, weil ich dieses Gefühl hatte, „es wird wieder geschehen“. Dies bedeutete für mich des Öfteren mal 24-48 Std am Stück wach zu sein und nebenbei seine Lehre und die Uni auf die Reihe zu bekommen. Eines nachts bin ich nach einer dieser Traum-Paralyse Kombinationen durch ein lautes knallen meiner Zimmertür aufgeschreckt und konnte mich so aus dem Kampf befreien. Ich dachte mir dies sei Teil von dem gewesen was ich erlebt habe bis am Nachmittag des folgenden Tages mein Mitbewohner mich ansprach warum ich denn meine Türe nachts so dermaßen knallen würde. Ich war völlig aufgelöst. Selbst wenn ich schlafwandeln würde hätte ich das knallen ja kaum zugedeckt in meinem Bett mitbekommen können, zu mal ich in einer paralyse gefangen war, die bekanntlich dafür sorgt dass jemand sich nicht bewegen kann. Auch heute erlebe ich oft Momente in denen ich tagsüber oder nachts ohne jeglichen Grund Gänsehaut bekomme und auch schon mal das Gefühl habe das etwas hinter mir steht. Ich war bis dato nicht der Typ für „übernatürliche Ereignisse“. Doch die Vergangenheit hat mich stutzig gemacht ob nicht eventuell doch hinter allen Erfahrungen alter Menschen die darüber berichten was stecken könnte... lass ich auch mal so offen...Mich Freunden und Familie anzuvertrauen hat leider nicht viele Früchte getragen, aufgrund dessen keiner diese „Probleme“ kennt Bzw. Erlebt hat. Ich habe aber leider erleben müssen dass ich ausgelacht worden bin von Menschen die ich für Freunde gehalten habe. Gut man lernt nie aus, so sei es. Doch für einen jungen, gesunden, selbstbewussten und vor allen dem glücklichen Mann fällt es mir schwer mich damit abzufinden das mit mir rumzuschleppen. Wie dem auch sei. Mit der Zeit entwickelte Ich Methoden mit denen ich Albträume und sogar Paralysen umgehen konnte, nach dem Motto „diese Türe schließen und eine andere öffnen“. Einen Psychologen würde ich ungern aufsuchen, da ich mir nur ungern im Kopf „rumpfuschen“ lasse und lieber versuche selbst Herr der Lage zu werden selbst wenn dies nicht immer gelingt. Denn leider gewinne ich selbst heute nicht jede Schlacht die die Nacht manchmal so mit sich bringt. Doch aufgeben werde ich nicht. Vielleicht könnt ihr mir mal von euren Erlebnissen berichten, vielleicht geht es dem ein oder anderen so ähnlich?


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Seit 16 Jahren der selbe Albtraum & Schlafparalyse

30.07.2020 um 01:13
Boah... so ein paar Absätze hätten dem Text wirklich gut getan. So habe ich leider nach 1/3 aufhören müssen zu lesen weil meine Augen geblutet haben.


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Seit 16 Jahren der selbe Albtraum & Schlafparalyse

31.07.2020 um 20:20
Vielleicht würde dir luzides Träumen helfen, dann könntest du in den Traum zurück gehen und so handeln das es für dich gut ist.
Habe gelesen das psychogen das gerne einsetzen bei Alptraum Patienten.


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Seit 16 Jahren der selbe Albtraum & Schlafparalyse

31.07.2020 um 22:03
Shinigamis
schrieb am 07.05.2020:
Aus dem Film. Vermute die Figur hat bei mir einen größeren Schrecken hinterlassen als ich gedacht hätte.
Vermutlich ja. Wenn Du 20 bist, der Albtraum Dich seit 16 Jahren tyrannisiert, musst Du Duu E.T. bereits mit 4 Jahren gesehen haben. Viel zu jung Alleine schon um einen Spielfilm von ca 90 min aufzunehmen.
Kinder in dem Alter sollten höchstens 20 - 30 min Fernsehen.
Shinigamis
schrieb am 07.05.2020:
Ich habe versucht durch die Religion meinen Weg raus zu finden und bin zu einem Priester gegangen
Da Religion Murks ist, ist dieser Weg sinnlos. Du wirst weder von Geistern noch von Götter geplagt, sondern ziemlich sicher von kleikindlichen Erinnerungen. Da diese meistens ohne Worte abgespeichert werden und die relative Kleinheit von Kindern ihnen fast alles sehr groß erscheinen lassen sind Deine Erinnerung verzerrt.

Was immer Du da zu sehen meinst, dürfte in Wirklichkeit wesentlich kleiner gewesen sein. Aber für Dich as Kind immer noch so groß, dass es Dir Angst eingejagt hat. Versuche also zunächst einmal die Größe der gesehenen Figuren zu reduzieren und vergleiche das Ergebnisse mit Menschen / Tieren / Puppen/ Filmfiguren / etc aus Deiner Kindheit, so weit Du Dich noch daran erinnerst.
Frage Deinen Eltern, ob Du ein Lieblingstier / Lieblingsspielzeug / Lieblings TV Sendung / etc hattest.
So komisch es klingt, es könnte Dir trotzdem Angst eingejagt haben.
Wir hatten zu Hause einen mittelgroßen Hund (Terriermischling). In meiner Erinnerung war der aber dreimal so groß (Fotos belegen aber das Gegenteil). Ich habe diesen Hund sehr geliebt, dennoch Jahre lang von einem Angriff eines riesengroßen Wolfes auf mich alb geträumt.
Die Erklärung dämmerte irgendwann einmal im zarten Alter von 30: Es war natürlich der Hund. Der hatte die Angewohnheit, auf den Kinderwagen, in dem ich lag, zu springen, um mich, aus seiner Sicht, vor Fremden zu schützen. Aus der Sicht des Kindes hingegen kommt da ein riesengroßen dunkles Etwas auf einen zu. Beides, lieber Hund und dunkles großes furchteinjagendes Etwas, wurden erinnerungsmäßig getrennt abgespeichert. Logisch, denn den Hund verband ich ja nicht mit Ängsten.
Das bedrohliche Ding war natürlich riesengroß, weil ich winzig klein war.
Meine Erinnerung speicherte aber "groß, Angst" ab und assoziierte das später dann natürlich mit einem großen, Angst einjagendem Etwas. Natürlich nicht mein süßer Wau-Wau, sondern eben ein Wolf. Was sonst.
Als ich das erkannte, waren die Albträume wie weg geblasen.

Deine Erinnerung will Dir etwas sagen, kann sich aber nur in Bildern und Tönen ausdrücken. Und die sind obendrein verzerrt - zu groß, zu dunkel, zu laut.

Versuche das nächste Mal, das Ding doch anzusehen. Frage es, wer oder was es ist und was es möchte. Auch das hilft mitunter.


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Seit 16 Jahren der selbe Albtraum & Schlafparalyse

02.08.2020 um 08:35
@Shinigamis
16 Jahre?
Haluzinationen
48 Stunden wach sein

Dein Text ist schwer zu verstehen, zu lesen und noch schwieriger zu verdauen.
Daher stelle ich mal die Frage direkt:
wieso biste nie zu nen Arzt gegangen?


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