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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

99 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Europa, Ökonomie, Wirschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

25.11.2020 um 19:43
Das wichtigste wäre mehr Wirtschaftsförderung und weniger Sozialversicherungszahlungen.

Die USA hatte kaum so viel Lockdown wie die Europäer, fördern Wirtschaft mehr als das Kranken und Sozialsystem und steigen am Ende weit besser damit aus als wir Europäer, man sieht es an den Chart des jeweiligen Aktienindex des Landes. Der Nasdaq, Dow Jones oder S&P der USA sind uns Meilen weit voraus. China ist uns auch weit voraus.
Auch deshalb weil sich all diese Länder bei weiten nicht so sehr wie wir Europäer an Umweltstandards halten und somit einer steigenden tollen Ökonomie und Wirtschaft nichts im Weg stehen.

Da alle europäischen Länder den USA und China wirtschaftlich schon so weit hinterher hinken und die Zukunft uns auch nichts rosiges sagt, so wäre ich dafür dass der Preis in Europa der vielen Standards, Sozialversicherungen und vieles mehr uns nicht mehr Leisten sollten stattdessen eine bessere Wirtschaft und Unternehmen fördern.

Auch die Steuern sollten komplett runter, egal wie viel jemand verdient oder wie reich jemand ist. Ein Steuersystem wie in den USA sollte bei uns sein, als auch die Höhe des BIP sollte bei uns sein. Dennoch sollte steigende Wirtschaft bei uns nicht auf Kosten unserer künstlichen Währungsabwertung statt finden. Der Euro sollte gegenüber dem Dollar weiter ansteigen damit allein deshalb die Kaufkraft in unserem Land und Europa weit aufgewertet wird, außerdem habe ich schon lange nicht gemerkt dass aufgrund eines niedrigen Euro die Wirtschaft bei uns steigen würde, was normalerweise sein sollte weil dann mehr Exporte statt finden würden. Komischerweise tut es das nicht


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Mehr Kapitalismus: Ich bin eher für US-Vorbild (bessere Wirtschaft auf Kosten des Sozialsystems, etc....)
11 Stimmen (16%)
es soll so bleiben wie es ist
40 Stimmen (57%)
Mehr Richtung Sozialismus oder sogar Kommunismus
19 Stimmen (27%)

Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

25.11.2020 um 19:49
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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

25.11.2020 um 19:53
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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

25.11.2020 um 21:03
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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

25.11.2020 um 21:12
Scheiss auf Umwelts- und Sozialstandards. Ich möchte mein Altöl ja auch einfach irgendwo in die Gegend kippen oder meine ollen Autobatterien - aber diese verdammte Ökofaschisten hindern mich daran. Nicht mal mit einer automatischen Waffe lassen sie mich zum Einkaufen gehen. Ist ja widerlich, diese linksgrüne Diktatur. Und wer arm oder krank ist und nicht arbeiten kann, der ist selber schuld und soll doch verhungern.
Nein, freie Menschen brauchen keine Gesetze. Kein einziges!


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 00:00
Was ich mich frage, wenn die USA und ihr Dollar angeblich so toll sind, warum geht dann bei uns die Sonne eher auf?


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26.11.2020 um 04:04
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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 04:17
Mir geht es um Freiheit, Auswahlmöglichkeiten und finanzielle Unabhängigkeit.

Sozialversicherungszahlungen (ca. ein Drittel unseres Einkommens an den Staat, je nach Einkommen als auch Gewinnsteuern und sonstige hohe Steuern) Könnten wir dieses Geld stattdessen sparen, wäre das so viel, dass wir uns auch teure Arztkosten selber finanzieren könnten. Unternehmen hätten es leichter und würden für besser bezahlet Arbeitsplätze sorgen.

Ein kreativer Mensch hat dadurch weit mehr offene Möglichkeiten. Mehr Kapitalisums bedeutet natürlich auc höheres Risiko und wenn man seine Ideen verspielt landet man auf der Straße.

Aber man hat die Möglichkeit selber zu wählen quasi leichter "vom Tellerwäscher" zum Millionär (den amerikanischen Traum zu leben) zu werden mit weit weniger Hürden wie in Europa. Mit unseren System sind wir zwar eher auf der Sicheren Seite, werden aber auch nie besonders aufsteigen können wenn wir wirklich gute Ideen und Inovationen haben, viele Wissenschaftler und Erfinder wandern in die USA aus weil sie nur dort groß raus kommen können und mehr Freiheiten dbzgl. haben!!

Das ist so wie wenn einer zB. in Europa nur mit Gold handeln die eventuell sicherer sind aber nie die großen Gewinne ausschütten oder wie wenn einer in den USA mit NASDAQ handelt, der um ein vielfaches mehr ausschüttet.


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 09:18
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Sozialversicherungszahlungen (ca. ein Drittel unseres Einkommens an den Staat, je nach Einkommen als auch Gewinnsteuern und sonstige hohe Steuern) Könnten wir dieses Geld stattdessen sparen, wäre das so viel, dass wir uns auch teure Arztkosten selber finanzieren könnten. Unternehmen hätten es leichter und würden für besser bezahlet Arbeitsplätze sorgen.
So etwas nennt sich übrigens D79C3F99-6528-4523-8A97-80CF328B2E1C-Rechnung.
Spätestens wenn der Arzt teurer wird weil die Kassen die Behandlungspreise nicht mehr für ein so großes Kollektiv verhandeln, kannst du schauen wie weit du mit deinem Ersparten kommst. Übrigens müsstest du auch viel weniger zahlen wenn wirklich alle den gleichen Anteil in die KV zahlen würden. Aber die meisten gut verdienenden Berufsgruppen haben sich ja aus diesem System schon lange ausgeklammert. Und wo kämen wir dann bitteschön hin? Das wäre ja Realsozialismus wie er beispielsweise in der Schweiz gelebt wird.


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 16:50
Zitat von BettmanBettman schrieb:Aber die meisten gut verdienenden Berufsgruppen haben sich ja aus diesem System schon lange ausgeklammert.
Ich bin selber kein gut Verdienender spreche mich aber für reiche aus, weil diese in unseren Ländern für Arbeitsplätze durch Firmen und Unternehmen sorgen. Ich wäre zwar für mehr Abgaben der reichen, aber nur dann wenn es überall auf der Welt wo wäre ohne Wettbewerbsnachteile somit.

Fakt ist aber dass der stetige Wettkampf der Länder und Staaten auch ökonomisch statt findet. Und wenn man es durch mehr Reichensteuern usw. den reichen Kaufkräften nicht mehr in unseren Land schmackhaft macht bei uns sesshaft zu werden und bei uns zu Investieren, dann werden alle diese Kaufkräfte mit ihren guten Ideen und Unternehmen (die für viele Arbeitsplätze und gute Wirtschaft sorgen) statt nach Deutschland oder Österreich, nach Polen oder Tschechien ziehen wo man noch weniger Steueren, Bürokratie usw. hat als bei uns und das ist sehr schade. Sogar in der Schweiz zahlen sie weniger Steuern als bei uns Möchtegernsozialisten.

Die wollen für sich auch das beste herausholen, zB. auch Gerard Depardieu, der jetzt nicht mehr in Frankreich investiert und leben will aufgrund der hohen Reichensteuern. Er investiert und lebt jetzt in Russland, will sogar deshalb ein anderer Staatsbürger werden.

Ich finde es auch nicht fair, wie dieses System ist aber solange nicht alle Länder auf der Welt mit spielen, holen wir uns nur einen Wettbewerbsnachteil durch deren Anprangerungen durcht Steuern etc., ebenso dieses gut denken auch in Richtung tolle Umwelt bringt uns gegen USA und China wieder erhebliche Wettbewerbs und ökonomische Wirtschaftsnachteil.

Europa steht nurnoch an 3 Stelle der Kontinente der Macht, durch dieses viele Gutbürgertum was uns nur finanzielle Nachteile bringt und wir brauchen das verdammte Geld nun mal für den Wohlstand heutzutage der Leute.


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 17:21
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:wir brauchen das verdammte Geld nun mal für den Wohlstand heutzutage der Leute.
Für Wohlstand brauchst du kein Geld. Für Wohlstand reicht es wenn fair verteilt wird.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:durch dieses viele Gutbürgertum was uns nur finanzielle Nachteile bringt
Denkst du wirklich dass uns „Gutbürgertum“ wie beispielsweise der Umweltschutz wirtschaftliche Nachweile bringt? Die aktuellen Förderungen in der Energie- und Umweltpolitik sind gigantische Konjunkturprogramme dank derer wir Technik entwickeln, die uns deutlich vom Weltmarkt abhebt. Früher waren dafür Kriege notwendig. Heute reicht Umweltschutz.
Oder ein Beispiel aus der Automobilindustrie? Da fließen jährlich gut 50 Milliarden(!) Euro für Ölimporte in Staaten in denen demokratische und liberale Werte mit Füßen getreten werden. Mit einer in Deutschland stehenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und einer ausgereiften Elektromobilität ist das nicht mehr der Fall. Und deren Aufbau kostet den Steuerzahler bis 2030 etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr. Das Geld bleibt dann hier und die Abhängigkeit von solchen Staaten und deren Ölkartellen sinkt enorm. Man muss nur Investieren damit es irgendwann so weit ist. Und das geschieht über ein recht gut ausgeklügeltes System an Förderungen und Anforderungen. Und ganz nebenbei entstehen deine hochgefeierten Arbeitsplätze. ;)


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 17:44
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Unternehmen hätten es leichter und würden für besser bezahlet Arbeitsplätze sorgen.
Ist das herrlich naiv :D
Natürlich fießen Einsparungen im Regelfall nicht an die Mitarbeiter, sondern in die Taschen derjenigen an der Spitze des Unternehmens.
Ich meine das mit dem naiv sein übrigens nicht negativ, für mich zeigt es nur, dass dich die Welt noch nicht oft genug vor die Realität unserer Gesellschaft gesetzt hat.


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 17:54
Zitat von BettmanBettman schrieb:Für Wohlstand brauchst du kein Geld. Für Wohlstand reicht es wenn fair verteilt wird.
Du lebst in einer Traumwelt, da passt dein Name und Profilbild auch gut zu dir!
Zitat von BettmanBettman schrieb:Die aktuellen Förderungen in der Energie- und Umweltpolitik sind gigantische Konjunkturprogramme dank derer wir Technik entwickeln, die uns deutlich vom Weltmarkt abhebt.
Auch wenn es grundsätzlich wirtschaftlicher und gesünder sein sollte auf diese Umwelttechnologie zu setzten ist es leider dennoch so, das die Öl und Atom Lobbys einfach immer noch und lange noch zu mächtig sind und diese dann den Preis wie zB. Öl jetzt so weit herunter drücken, dass es wieder billiger wird mit Öl zu betreiben. Flugzeuge werden noch lange Öl brauchen bis sie ohne Treibstoff elektrisch fliegen.
Zitat von BettmanBettman schrieb:Oder ein Beispiel aus der Automobilindustrie? Da fließen jährlich gut 50 Milliarden(!) Euro für Ölimporte in Staaten in denen demokratische und liberale Werte mit Füßen getreten werden. Mit einer in Deutschland stehenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und einer ausgereiften Elektromobilität ist das nicht mehr der Fall
Weil die Automobilindustrie ansprichst, vor einiger Zeit noch war Deutschland mit seinen Ottomotoren für Diesel und Benzin noch Weltmarktführer wie VW. Es war der Wirtschaftsmotor Europas im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt jedoch kommen immer mehr Deutsche daher, die sich mehr für Umwelt einsetzen und diese Autos dadurch bewusst oder unbewusst schlecht reden. Nun hat uns die USA mit ihren E-Fahrzeugen bald überholt und wir können mit unseren mit Treibstoff betriebenen Autos sonst wo hin vertschüssen.

Warum hatten es die USA aber leichter und verdammt schnell das trotz Öl Lobby usw. zu entwickeln, weil die finanziellen Möglichkeiten durch den enormen Kapitalismus in den USA dafür wesentlich höher sind. Anderes Beispiel: hätte damals jemand in Deutschland oder Österreich etwas wie Snapchat erfunden, es wäre bei uns schon längst in Konkurs gegangen, aber in den USA wird sogar jeder kleinste Mist gefördert und somit aber auch gute Innovationen. Snapchat ist heute um ein vielfaches gestiegen und da meine ich auch alle anderen Unternehmen wie Facebook, Microsoft usw. Schwarzenegger hätte in Europa schon damals nie die Möglichkeit gehabt so sehr finanziell unterstützt und auch anerkannt zu werden. Er wäre zB. bei uns niemals so hoch hinaus gekommen. Stronch ebenso nicht. Sogar in Kanada haben sie es weit leichter als bei uns.


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

26.11.2020 um 18:27
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Du lebst in einer Traumwelt, da passt dein Name und Profilbild auch gut zu dir!
Nicht wirklich. Ich arbeite als Maschinenbauingenieur und Projektleiter für einen Konzern in der Energiewirtschaft. Da bekommt man täglich mit was Sache ist, schief läuft und wohin das Geld wandert.
Die „AtomLobby“, wie du sie nennst, besteht aus einem Haufen Menschen, die den Zenit ihrer geistigen Hochphase längst überschritten haben und seit Fukushima gebrochen und desillusioniert sind. Die Jüngeren zeichnen sich lediglich durch die guten Beziehungen aus, dank denen sie auf ihre Stellen gekommen sind. Den ganzen Verein inklusive der Kerntechnischen Gesellschaft kannst du getrost abschreiben. Das innovativste was die noch zustande gebracht haben war ein Werbegeschenk, was mir vor Jahren am Messestand in die Hand gedrückt wurde. Das war so ein Holzspiel bei dem man eine Kugel durch ein Labyrinth rollen lassen musste ohne in die Löcher zu fallen. Lustigerweise hieß es „Finde das Endlager“.
Und die „Öllobby“ hat viele Interessen. Aber sicher nicht die der Europäer. Je abhängiger man von denen ist, desto stärker können die die Daumenschrauben anziehen. Sollen sie doch ihr Öl billiger machen um die Technik des letzten Jahrhunderts zu förden, langfristig werden sie verlieren.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Weil die Automobilindustrie ansprichst, vor einiger Zeit noch war Deutschland mit seinen Ottomotoren für Diesel und Benzin noch Weltmarktführer wie VW
Den Trumpf hat man leider verspielt. Es zeichnet sich seit über 10 Jahren ab dass die Welt auf Elektroautos umrüsten wird. Das ist in der Branche bekannt und leuchtet jedem ein der schonmal durch den Smog der Großstädte Chinas und der Dritten Welt gelaufen ist. Und Nachfrage bestimmt nunmal das Angebot. Wenn der ostpazifische Raum keine Verbrenner mehr will können wir in Deutschland im Kreis tanzen wie wir wollen. Die günstigen Produktions- und Entwicklungskosten dank der Skalierungseffekte brechen dann weg. Da lohnt es sich erst recht nicht mehr eine sterbende Branche am Leben zu halten.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:hätte damals jemand in Deutschland oder Österreich etwas wie Snapchat erfunden, es wäre bei uns schon längst in Konkurs gegangen, aber in den USA wird sogar jeder kleinste Mist gefördert und somit aber auch gute Innovationen. Snapchat ist heute um ein vielfaches gestiegen
Kann sein. Aber Unternehmen wie Snapchat bringen dir als Staat nicht viel. Profitieren tun davon nur wenige und die Zahlen dank teurer Anwaltstricks noch weniger Steuern. Und von den Steuern der paar Tausend Angestellten hast du als Staat auch verhältnismäßig wenig. Oder gibt es für Snapchat eine Zulieferindustrie an der Hunderttausende Arbeitsplätze hängen?


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

27.11.2020 um 00:06
Zitat von BettmanBettman schrieb:Es zeichnet sich seit über 10 Jahren ab dass die Welt auf Elektroautos umrüsten wird.
Glaubst du werden Wasserstoff-Fahrzeuge die E-Fahrzeuge letztendlich schlagen? Was meinst du mit Pro und Contra? Wasserstoffaktien oder Tesla, NIO & Co

Dennoch glaube ich dass es noch sehr lange Zeit sehr viel billiger sein wird mit Benzin oder Diesel angetriebene Fahrzeuge zu produzieren und die Nachfragen noch lange erhalten bleiben wird, auch aufgrund des Öls das durch das immer häufiger und somit billiger sein wird. Durch das schmelzen der Pole wird man noch sehr, sehr viele Öl-Reserven finden.


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27.11.2020 um 00:29
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Glaubst du werden Wasserstoff-Fahrzeuge die E-Fahrzeuge letztendlich schlagen?
Nein, die Erdgasnetze durch die wir den Wasserstoff verteilen müssten vertragen nur einen gewissen Anteil an Wasserstoff. Angeblich nimmt der Verschleiß schon bei einem Wasserstoffgehalt von 5 % merklich zu, die älteren Kollegen sind aber die Stadtgasnetze bis in die 90er mit bis zu 45 % Wasserstoffanteil gefahren und das ging auch noch (war aber definitiv die Kotzgrenze). Man muss natürlich auch bedenken dass die Netze damals kleiner waren und das Stadtgas maximal Mitteldruck hatte. Nehmen wir mal an wir hätten dieses technische Problem nicht, dann hätte wir noch ein riesiges organisatorischen:
Ich kann nicht von heute auf Morgen auf Wasserstoff umsteigen da schlicht und einfachste die Erzeuger nicht vorhanden sind. Will ich also Gründer werden kann ich das nur indem ich kontinuierlich den Wasserstoffgehalt im Erdgas anhebe. Eine Änderung der Mischung des Gases führt aber auch zu einer Änderung bei der Verbrennung. Das bedeutet wiederum, dass alle Erdgasnutzer immer wieder die Brenner ihrer Geräte erneuern müssen. Das betrifft Gasherde, Heizungen und sogar ganze Kraftwerke. Teilweise müssten sogar ganze Maschinen (Gasturbinen, Gasmotoren) umgebaut werden. Die Kosten die dabei für die Verbraucher entstehen wären gigantisch. Bei Strom ist das anders: Wenn der Anteil von Ökostrom zunimmt, brauch ich meine Glühbirne nicht wechseln.
Richtig ist natürlich dass Wasserstoff ein wichtiger Teil der Energiewende ist. Und zwar in der Form dass er mit überschüssigem Strom erzeugt, an Ort und Stelle gespeichert und später wieder rückverstromt wird.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Dennoch glaube ich dass es noch sehr lange Zeit sehr viel billiger sein wird mit Benzin oder Diesel angetriebene Fahrzeuge zu produzieren
Das kommt allein auf die Produktionsmengen an. Das Schlagwort sind also Skalierungseffekte. Wenn eine Firma von ihrem Automodell jährlich 100.000 Verbrenner und nur 10.000 Elektrofahrzeuge herstellt sind die spezifischen Kosten der Elektroautos größer. Aber spätestens wenn 55.000 Verbrenner und 55.000 EAutos hergestellt werden sind die EAutos günstiger. Denn dort ist der Akku das teuerste Bauteil. Und die Akkupreise sinken derzeit immer und immer mehr. Der E-Motor ist nichts anderes als eine Spule mit Magnet und ein paar Sensoren.


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27.11.2020 um 05:44
Zitat von DoorsDoors schrieb:Ich möchte mein Altöl ja auch einfach irgendwo in die Gegend kippen
Wo ist da das Problem? Mit Fracking kriegst es ja wieder.


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Ich bin dafür eher nach US-Vorbild, Europa zu gestalten.

27.11.2020 um 05:55
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Sozialversicherungszahlungen (ca. ein Drittel unseres Einkommens an den Staat, je nach Einkommen als auch Gewinnsteuern und sonstige hohe Steuern) Könnten wir dieses Geld stattdessen sparen, wäre das so viel, dass wir uns auch teure Arztkosten selber finanzieren könnten.
Genau. Wenn du dann mit 18 einen schweren Unfall hast, hattest du halt Pech und man kann dich gleich am Straßenrand liegen lassen weil du nicht mal die Narkose, für eine deiner Op zahlen kannst. Wenn dein Kind etwas kränklich ist, gibst du es ins Heim denn unser Kindergeld gäbe es ja auch nicht.


Amerikanische Verhältnisse bei uns und ich würde mir die erste ,selbst gekaufte Kugel, durch den Kopf jagen.


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27.11.2020 um 07:33
@6Sinn

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27.11.2020 um 08:49
Ganz ehrlich, deine Denk und Ausdrucksweise lässt darauf schließen, dass du definitiv kein Nutznießer einer komplett freien Marktwirtschaft wärst.
Es ist nicht alles perfekt, aber so wie wir das in Deutschland geregelt haben ergibt schon Sinn.


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