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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

51 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Diät, Muskelaufbau, Low Carb ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

01.10.2015 um 07:23
@belight82
Na wenn du die inuit als vorbild nimmst, dann beschäftige dich vorher lieber mal mit deren ernährungsweise und vor allem auch deren gesundheitszustand. Je nach saison haben auch sie ordentlich KH in der nahrung.


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

01.10.2015 um 07:40
@gastric
das ist so aber nicht ganz richtig!


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

01.10.2015 um 10:00
@belight82
Doch ist es. Die inuit vespeisen ihre beute meist roh und direkt nach der tötung. Dadurch ist das glykogen (polysaccharid) noch nicht zersezt (geht aber recht schnell 24h reichen). Gerade leber, hoden und muskelfleisch sind frisch und roh sehr gute kohlenhydratspender. Jetzt lies mal nach, was die inuit vorwiegend essen.... rohe innereien stehen da auf dem speisezettel .... hoden übrigens auch. Hinzu kommt der pflanzliche mageninhalt der beute. In passenden monaten auch gern algen und anderes grünzeug.

Weiterhin ist blut ein relativ guter kohlehydratlieferant. Die roten blutkörperchen funktionieren nur mit glukose und enthalten immer einen teil davon.

Low carb ist das nicht. Wäre auch fatal bei deren energiebedarf.


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

02.10.2015 um 23:08
@gastric
Der Mensch ist genetisch gesehen, der Selbe, wie vor über 10000 Jahren. Zugegeben, es gab einige Veränderungen. Die Menschen werden immer größer und intelligenter, was aber auch vorwiegend soziologische Ursachen hat. Aber das grundlegende Prinzip des Stoffwechsels, also der Energiegewinnung, hat sich nicht geändert. Es ist eigentlich bei allen Säugetieren gleich.
Weil der Mensch noch so ist, wie damals, ist auch der Körper, Stoffwechsel etc. auf die damalige Zeit und Ernährung eingestellt.
Die damalige Ernährung, vor der Zeit des Ackerbaus (Ackerbau gibt es in dem Ausmaß wie heute seit Ca. 400 Jahren / ingesamt geht man aber davon aus dass schon vor 9000 / 10000 Jahren mit dem aktiven Anbau begonnen wurde) und der dadurch leichter zugänglichen Kohlehydrate, war besonders fleischbetont. Der Mensch ist zwar ein Allesfresser und er kann sich wunderbar an seine Umgebung und anderen Nahrungsmitteln anpassen, doch kann er nicht darauf verzichten, woraus er besteht.
Grob gesagt kommt ein Weglassen der Nahrungsfette einem Weglassen von Trinkwasser gleich.
Der damalige Mensch jagte Tiere und sammelte Beeren, "Wurzeln und Nüsse". Die Verfügbarkeit der Kohlenhydrate war aber ortsabhägig und nicht jederzeit verfügbar!
Wo hätte er ein Brot oder Ähnliches her bekommen sollen? Er aß also besonders viel tierisches Fett und Protein. Kohlehydrate waren Mangelware. Wenn der Mensch Glück hatte, fand er genügend Beeren oder konnte sich einen Bienenstock ergattern. Der Vorteil der Kohlehydrate ist ihre schnelle Aufnahme ins Blut wodurch eine schnellere Energieversorgung gewährleistet ist. Dies war damals wichtig, da der Mensch nicht nur Jäger war, sondern auch selber gejagt wurde. Wer also irgendetwas kohlehydrathaltiges kriegen konnte, konnte sich glücklich schätzen. Aus diesem Grunde, weil Kohlehydrate rare Ware war, sind auch heute noch die Kohlehydrate so beliebt und lecker. Nicht umsonst schlägt das Herz einer Frau schneller beim Anblick eines süßen Nachtisches, als beim Anblick eines männlichen Supermodels (kein Witz!).


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

03.10.2015 um 00:08
Und, wie ist es?
...
Ich hab nochmal drüber nachgedacht,
und so lange Du gesund und fit bist,
ist vermutlich noch alles halbwegs im Rahmen.
Gruß,
Sandra
@belight82


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

03.10.2015 um 01:19
...Und damit es auch so bleibt, ist mein Rat,
1.Reichlich zu trinken
2.Täglich Gemüse zu essen.

Vermutlich weißt und tust Du das längst,
also viel Erfolg,
s.


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

03.10.2015 um 08:31
@belight82
Zitat von belight82belight82 schrieb:Aber das grundlegende Prinzip des Stoffwechsels, also der Energiegewinnung, hat sich nicht geändert. Es ist eigentlich bei allen Säugetieren gleich.
Großer blödsinn! Reine carnivoren produzieren 24/7 KH's aus fetten in der leber und versorgen sich so ausreichend mit energie. Wir tun dies nicht in diesem ausmass (das würde unsere leber nachhaltig überfordern), sind daher auf ein mindestmaß an KH's in der ernährung angewiesen. Wir sind sogar die einzigen säugetiere, die überhaupt stärke spalten und verwerten können und haben damit nochmals eine vollkommen andere möglichkeit der energiegewinnung als jedes andere säugetier und glaub mir wir haben sie damals auch ohne ackerbau schon genuzt. Wilde wurzeln, knollen und getreide waren damals wie heute reich an stärke und standen mit der nutzbarmachung des feuers seit jeher auf dem speiseplan ... auch im winter! Wir sind menschen und dürfen uns auch im stoffwechsel nicht mit anderen säugetieren vergleichen ... nichteinmal grundlegend denn das geht in die hose und zwar richtig übel.
Zitat von belight82belight82 schrieb:Weil der Mensch noch so ist, wie damals, ist auch der Körper, Stoffwechsel etc. auf die damalige Zeit und Ernährung eingestellt.
Die letzte bedeutende genetische änderung, welches sich auf unser nahrungsangebot auswirkte fand gerade mal vor ~5000 jahren statt. Wir können seitdem laktose (milch) vertragen und du willst mir erzählen, wir haben den gleichen stoffwechsel wie vor der neolithische revolution? Über kleinigkeiten im geänderten stoffwechsel von damals zu heute fange ich gar nicht erst an das sprengt den rahmen aber nur zur info ... evolution findet immernoch statt wir sind nicht fertig ;)
Zitat von belight82belight82 schrieb: Der Mensch ist zwar ein Allesfresser und er kann sich wunderbar an seine Umgebung und anderen Nahrungsmitteln anpassen, doch kann er nicht darauf verzichten, woraus er besteht. Grob gesagt kommt ein Weglassen der Nahrungsfette einem Weglassen von Trinkwasser gleich.
Also proteine und fette weglassen wäre fatal. Ich hab auch nirgendswo geschrieben, dass das gemacht werden soll daher keine ahnung wie du zu diesem satz kommst.
Zitat von belight82belight82 schrieb:Der damalige Mensch jagte Tiere und sammelte Beeren, "Wurzeln und Nüsse". Die Verfügbarkeit der Kohlenhydrate war aber ortsabhägig und nicht jederzeit verfügbar
Wir sind aus afrika hergewandert dort gabs ganzjährig früchte zur damaligen zeit. Schätzungen zufolge haben wir europa erst vor ca 40.000 jahren besiedelt. Ist zwar recht früh, deinen ausführungen nach reicht die zeit aber nicht um seinen stoffwechsel umzustellen.
Zitat von belight82belight82 schrieb:Wo hätte er ein Brot oder Ähnliches her bekommen sollen?
Es ist durch funde BEWIESEN, dass schon vor ca 30.000jahren (also gerade mal ca 10.000 jahre nach der besiedelung europas) mehl gemahlen und daraus (wharscheinlich) fladen gebacken wurden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/steinzeit-menschen-mahlten-getreide-schon-vor-30-000-jahren-a-723778.html
Zitat von belight82belight82 schrieb:Er aß also besonders viel tierisches Fett und Protein. Kohlehydrate waren Mangelware.
eben nicht ;) Man hat heute noch lebende urbane jäger und sammlervölker besucht und festgestelllt, dass der anteil an KH's selbst hier immernoch bei 20-40% liegt je nach volk. Kohlenhydrate waren in der natur niemals mangelware.

carbohydrates (22-40% of energy)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10702160?dopt=AbstractPlus

Einer der wenigen, bei dem belegt ist, dass er einene recht hohen proteinanteil hatte, war der neandertaler und der ist bekanntermaßen heute nicht mehr sooooo wirklich unteruns. Laut vermutungen war die weniger flexible ernährung mitverursacher für das aussterben. So ist das eben, wenn man mehr erjagt als sammelt.
Zitat von belight82belight82 schrieb:Nicht umsonst schlägt das Herz einer Frau schneller beim Anblick eines süßen Nachtisches, als beim Anblick eines männlichen Supermodels (kein Witz!).
Warum sollte das auch ein witz sein? Das herz einer frau schlägt schneller, wenn gefühle im spiel sind und nicht nur beim anblick. Bei ner torte denke ich mir allerdings nur "oh gottogottogott das geht doch 3mal auf die hüften", bei nem supermodel denk ich mir hingegen gar nichts, weil ich keinerlei gefühlsbindung zu dem menschen habe. Auch bei negativen gefühlen schlägt das herz schneller heißt also erstmal gar nichts und schon gar nicht, dass man KH's als etwas besonderes ansieht.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Und jetz schreibe ich nochmal etwas, was ich schon vor ein paar seiten geschrieben habe: Du kannst dich ernähren wie du willst aber rechtfertige das nicht mit irgendwelchen abstrusen theorien, die so überhaupt nicht stimmen. Der glaube vom fleischverzehrenden jäger, der ab und zu mal was pflanzliches ass, ist doch schon längst überholt.
Guten hunger noch


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

02.08.2016 um 20:27
Es gibt wohl unzählige arten, sich zu ernähren. Und zu jeder Art, gibt es mindestens genau so viele Meinungen.
Die Wissenschaft bringt da keine Klarheit. Jedes Unternehmen, mit genügend Kohle, gibt Studien in Auftrag die Produkt/Lebensmittel/Stoff X harmlos erscheinen lässt... gerade so wie es passt.

Die Wissenschaft ist sozusagen die Nutte der Industrie!

Ich hab mich vom Low-Carb Konzept überzeugen lassen. Bis jetzt sind 65kg runter. 15kg folgen noch. Hunger? Der gehört der Vergangenheit an. Diabetes? Kein Thema mehr...

Neulich hab ich jemanden im Krankenhaus besucht. Die Zimmerkollegin litt an Diabetes. Eine Messung ergab jenseits der 200. Da meinte die Krankenschwester "das sie nur noch wenig zum Abendessen bekommen würde". Letztlich bekam die arme Frau 2 Scheiben Weißbrot und etwas Grünzeug vorgesetzt.
Ich dachte nur "Weißbrot bei Diabetes... genau das richtige...".

Oder es gibt so viele Menschen die sich schwer tun beim Abnehmen. Ich tat mich auch schwer - vor LC.

( @gastric )
Ich bin davon wieder abgekommen, eine Ernährung als das einzig wahre zu sehen. Aber ich bin auch der Meinung das, dass allgemein gültige, von der DGE propagierte, Ernährungskonzept wiederum auch nicht für jedermann optimal ist. Und wenn ein Diabetiker Weißbrot vorgesetzt bekommt (und das im Krankenhaus), ist das schon fast skandalös.
Zitat von gastricgastric schrieb am 03.10.2015:Wir können seitdem laktose (milch) vertragen
Aber eben auch nicht jeder. Frag mal Asiaten oder Afrikaner.


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

02.08.2016 um 20:34
Der Körper ist energietechnisch gesehen eine Maschine. Steck weniger Energie rein als du verbrauchst, mach ihm durch Training klar, dass er die Finger von den Muskeln lassen soll und man nimmt unweigerlich ab.


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

02.08.2016 um 20:44
@slider
Absolut richtig. ABER es gibt Mechanismen welche die Abnahme begünstigen oder eben nicht.
Dazu empfehle ich einfach mal diese Quelle: http://www.ketoforum.de/thema/sie-und-ihr-koerper-kleine-diaetgeschichte.20634/

Als ich noch Brot, Teigwaren etc. aß, hatte ich immer einen unbändigen Hunger! Nur wenige Leute schaffen es gegen dieses Gefühl anzukommen. Wer noch nie ein derartiges Gefühl erlebt hat, kann nicht nachvollziehen was es heißt absichtlich gegen das eigene Verlangen zu hanteln.


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Hat jemand Erfahrung mit Low Carb?

02.08.2016 um 21:23
@Negev
Zitat von NegevNegev schrieb:Aber eben auch nicht jeder. Frag mal Asiaten oder Afrikaner.
Oder einige europäer.... Das porblem an evolution ist eben immernoch, dass sie nicht auf einen schlag alle trifft :D
Zitat von NegevNegev schrieb:Als ich noch Brot, Teigwaren etc. aß, hatte ich immer einen unbändigen Hunger! Nur wenige Leute schaffen es gegen dieses Gefühl anzukommen. Wer noch nie ein derartiges Gefühl erlebt hat, kann nicht nachvollziehen was es heißt absichtlich gegen das eigene Verlangen zu hanteln.
Das wiederrum hängt mit der qualität des brotes zusammen: weißbrot macht weniger lang satt als bspw vollkorn oder schwarzbrot und vollkorn bedeutet nicht, dass ein paar körner auf dem brot sind. Wenn man das mehl und damit die teigware auf die leicht verdaulichen bestandteile reduziert, dann hat man logischerweise schneller wieder hunger bzw wird stellenweise gar nicht richtig satt.


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