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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

375 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Erziehung, Erfahrungen, Tipps, Ratgeber

Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 18:44
Ihr dürft nicht vergessen, dass ihr als Eltern ein paar seid.
Am wichtigsten ist folgendes: Das Kind will euch nichts Böses. Das ist später sehr wichtig.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 18:54
Gruselschinken schrieb:Das ist später sehr wichtig.
Stimmt, ein kleiner Wurm schreit nicht die ganze Nacht um euch zu ärgern !


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07.07.2019 um 18:55
Nein, noch viel später


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07.07.2019 um 18:57
Ich halte auch nichts von zu vielen Ratschlägen.
Meine sind zwar jetzt groß und der einzige Mit-Kindern-Umgehratgeber den ich auch jetzt noch so unterschreiben würde, ist Jesper Juul. Einfach mal danach googlen. :-)


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07.07.2019 um 19:04
@ayashi
Da wächst Du rein. Oder besser, da wachst ihr alle drei rein. Wenn Du z. B. Dein Baby anfangs mit Babycreme eincremst und es schreit, denk immer dran, dass das auch für das Baby alles neu ist. Ähnliches beim Windel wechseln etc.. Aber Du wirst sehen, bald ist das alles entspannt. Wichtig sind halt so Sachen wie Bäuerchen machen lassen und dabei helfen etc.. Ach Du machst das schon... Glückwunsch von mir


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07.07.2019 um 19:08
@ayashi
Ich freue mich riesig für Deine Frau und Dich, dass Ihr im Jänner das Schönste Geschenk bekommt, was das Leben zu bieten hat.

Ihr werdet liebe, tolle Eltern, das beweist dieser Thread.
ayashi schrieb:Liebe und Zuneigung sind ja ne tolle Sache, aber wie geht es dann weiter?
Das ist das Wichtigste überhaupt! Ein Kind spürt ganz genau, ob es geliebt und erwünscht ist.
Diesen Punkt erfüllt Ihr mir Bravour. Ein geliebtes Kind ist ein glückliches Kind.

Wie Ihr Euer Kind erzieht, ist alleine Eure Entscheidung, da darf man sich von niemandem etwas reinreden lassen.

Ihr habt sicher Menschen in Eurem Umfeld, denen ihr vertraut (Großeltern). An die würde ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Wickeln, Füttern, Baden,.. hätte. Vieles wird einem schon in der Gebärklinik gezeigt, aber einige Fragen treten daheim immer auf.

Ich hatte für Fragen nur meine alte Oma, aber sie ist gelernte Säuglingskrankenschwester und hatte viel Erfahrung mit Kindern. Ich habe ihre Tipps mit modernen Sachen aus Broschüren und Büchern kombiniert. Sonst habe ich niemanden gefragt bzw. vertraut.

Scheut Euch bitte nicht, Personen Eures Vertrauens um Hilfe zu bitten, wenn Ihr einmal übermüdet seid oder kurz Tapetenwechsel braucht.
Das hat nichts mit Abschieben zu tun. Das Kind spürt die Stimmung der Umgebung. Oft hilft den Eltern schon ein paar Stunden Schlaf, damit man sich wieder fit fühlt. Genau das wirkt sich auch positiv aufs Kind aus

Ich hatte diese Möglichkeit leider nicht, deshalb weiß ich wovon ich rede.

Genießt jetzt die Schwangerschaft und die Vorfreude und haltet uns bitte am Laufendem.

Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute für Euer Baby - ich freue mich über jeden Nachwuchs, weil es schlicht und einfach das Schönste im Leben ist🤱🤰👼🍼


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07.07.2019 um 19:52
Hör auf deine Eltern und Schwiegereltern.

Sieh es mal so: Du liebst deine Frau und aus ihr ist was geworden. Also werden deine Schwiegereltern viel richtig gemacht haben bei der Erziehung. Das hört ja nicht auf, bis sie aus dem Haus sind. Und das gleiche bei dir. Wenn du so glücklich bist, wie deine Eltern dich erzogen haben, dann sind sie ja ebenso die besten Ratgeber.

Und PS: Alles gute.


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07.07.2019 um 19:55
Grinsekeks schrieb:verkopf nicht so. Menschen haben über Jahrtausende Kinder auf die Welt gebracht und großgezogen - ohne all das Chichi, das ihnen heute seitens der Industrie und der Medien als "unverzichtbar" dargestellt wird.
Mir geht es ja nicht um irgendein Chichi, das irgendjemand auf der Welt für wichtig hält. Mir geht es um eure Erfahrungswerte und was ihr daraus gemacht habt. Verkopfen ist da kein guter Ausdruck. Man macht sich halt im Vorfeld seine Gedanken und möchte einfach unnötige Fehler vermeiden.
Plumps, da is es, nu sieh mal zu wie du klar kommst, halte ich für keine gute Idee.
Ich möchte mir wichtige Informationen filtern und Dinge hören, an die ich vielleicht noch nicht gedacht habe.
Bauli schrieb:Das erste Jahr haben wir alles durchgehen lassen, um zu wissen, was es alles kann (sehen, hören, krabbeln, sich artikulieren) und ausprobiert, um dann im zweiten Jahr zu erklären was vermieden werden sollte. Das ist übrigens das schwerste Jahr.
In den ersten 12 Monaten wird das Kind hauptberuflich wohl schlafen, essen, kacken und vielleicht den ein oder anderen Versuch unternehmen, die Welt zu erkunden. Dabei wollen wir es natürlich unterstützen, aber zuerst einmal eben sehen wie es sich entwickelt.
schnitzelolga schrieb:Und wirklich; das mit dem papierkram ist sehr wichtig
Und Kindergarten kannst du ein paar Wochen nach der Geburt machen
Welchen Papierkram meinst du?

Anmelden beim Einwohnermeldeamt
Kindergeld beantragen
Kitaplatz beantragen
?
Cesare schrieb:Das Kind sieht sich als Mittelpunkt der Welt und muss erstmal lernen, dass Menschen bisweilen Bedürfnisse haben, die den seinen zuwider laufen, das Kind muss also Rücksichtnahme lernen. Und jegliche Einschränkung bedeutet natürlich erstmal Frust.
Das Erziehung nicht ohne Frust und Konflikte abläuft, ist uns durchaus klar. Aber darum ging es mit auch nicht. Wichtiger ist für mich, wie geht ihr als Eltern mit diesem Frust um und welche Lösungen hattet ihr für diese Probleme?
Stonechen schrieb:Weisst du, ob es richtig war zeigt sich leider immer erst im Nachgang... wenn die Krümel groß sind und evtl fähig ihren eigenen Weg zu gehen.
Sieh dich als Stütze eines jungen Bäumchens. Wachsen muss es alleine, aber du bist die Umzäunung die dafür sorgt das der Stamm gerade wächst. Deine Frau ist die Gärtnerin, sie füttert das Bäumchen, verscheucht Ungeziefer mit altbewährten Hausmittelchen und sie redet liebevoll mit dem Bäumchen. Ihr beide sucht die optimale Stelle wo das Bäumchen gut gedeihen kann.
Das ist ja süß umschrieben. Danke dafür.
Weißt du, ich kann mir vorstellen das unzählige Situationen kommen werden, auf die man nicht vorbereitet ist. Nun hat man aber einen Austausch mit anderen, die schon ihre Erfahrungen gemacht haben und das kann sicher niemals schaden.
Man muss natürlich immer seinen eigenen Weg finden, schließlich ist nicht jedes Kind gleich, wie du in deinem Beitrag mit deinem Sohn beschrieben hast.
Bei mir kreist es im Moment ein wenig und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an die Zukunft denke.
Perfekt sein will ich nicht, aber ich möchte einfach das beste aus mir rausholen, um dem Kind ein guter Vater zu sein.
Stonechen schrieb:Beim Supermarkt bewährte sich bei mir das Taschengeld. Das dürfen sie zum Einkaufen immer mitnehmen. Es gibt klare Regeln, erst kaufen wir alles ein was wir als Familie benötigen, dann dürfen sie mit ihrem Taschengeld nochmal durch den Laden hoppsen und sich selbst etwas kaufen.
:note:
Stonechen schrieb:nur musste ich 1 Jahr lang (!) auf dem Boden auf einer Madratze neben ihm legen, meine Hand durchs Gitter strecken und seine kleine Hand halten.
Oo da fehlen mir die Worte. Über ein Beistellbett hatten wir aber auch schon nachgedacht.
Stonechen schrieb:Ich weiss nicht wie deine Frau ist aber es gibt Frauen die es lieben Schwanger zu sein und wenn das Kind geboren ist und nicht mehr Teil des eigenen Körpers, dann fallen diese Frauen ein Stückweit in ein Loch.
Wir haben immer noch mit ihrem täglichen Kotzreiz zu kämpfen. Heute hat sie während der Fahrt, in einen Gefrierbeutel gekotzt, den ich vorsichtshalber mitgenommen hatte. Aber es wird besser. Außerdem kann sie mich im Moment nicht riechen, also mein Deo.
Deshalb gibt es gerade keins für mich. Ich denke sie wird froh sein, wenn es endlich draußen ist.
Funkystreet schrieb:Ich denke da besonders an die Safe Sleep Kampagne. Darin ging es darum, den Eltern zu sagen, dass sie ihr Kind auf dem Rücken schlafen lassen sollen, um das Risiko zu minimieren.
:note:
Danke dafür. Genau solche Dinge will ich hier erfahren und natürlich noch mehr nützliche Hinweise.
Funkystreet schrieb:Auch mit deiner Partnerin solltest du gewisse Sachen schon vorher ausmachen: Wer steht auf, wenn das Kind um 3 Uhr nachts schreit? Und wer macht das am Wochenende? Das erste Jahr wird das nämlich regelmäßig passieren.
Wir verhandeln noch :D
Situationsabhängig natürlich. Aber wir werden damit wohl keine Probleme haben, da ich meist beim kleinsten Geräusch wach werde.
Mal sehen wie lange ich durchhalten werde.
ponni schrieb:Naja, wenn das Kind gestillt wird, stellt sich die Frage wer aufsteht nicht. Bei einem Fläschchenkind kann man sich durchaus abwechseln.
Darüber haben wir uns noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Kommt aber jetzt auf die Gesprächsliste. Danke
ponni schrieb:Ansonsten würde ich dringend empfehlen eine Hebamme zu suchen
Wir haben noch keine. Aber hier liegt eine Liste. Die Wahl liegt da aber bei meiner Frau.
Stiefel1973 schrieb:Ich möchte dir und deiner Frau raten, auf ihr Gefühl zu achten .,Sie wird es spüren, wenn was nicht stimmt .. was das Baby braucht ..
Ich habe mich des öfteren täuschen lassen, auf Ratschläge gehört, später hat sich rausgestellt, das mein Bauchgefühl recht hatte ..
Danke! Das steht natürlich an erster Stelle. Sie kann sehr gut mit Kindern und ich denke sie wird die richtigen Instinkte haben. Ratschläge werden gefiltert und nicht einfach umgesetzt. Das sollte klar sein.
Gruselschinken schrieb:Am wichtigsten ist folgendes: Das Kind will euch nichts Böses
Wenn es sich nicht wie Damien Thorn benimmt, werden wir die besten Freunde.
MrRedwood schrieb:Schwiegereltern
Sag nicht das böse Wort. Meine Schwiegermutter hasst mich dafür, das ich ihr die Tochter genommen habe.


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07.07.2019 um 20:12
ayashi schrieb:Wir haben immer noch mit ihrem täglichen Kotzreiz zu kämpfen. Heute hat sie während der Fahrt, in einen Gefrierbeutel gekotzt, den ich vorsichtshalber mitgenommen hatte. Aber es wird besser. Außerdem kann sie mich im Moment nicht riechen, also mein Deo.
Deshalb gibt es gerade keins für mich. Ich denke sie wird froh sein, wenn es endlich draußen ist.
Ich habe vom ersten bis zum letzten Tag gekotzt. Wirklich, noch bei der Entbindung Nachmittags im. Kreissaal hab ich vormittags alles im KH vollgereiert :D Und ich hatte 2 wirklich fiese Risikoschwangerschaften mit Schwangerschaftsdiabetis und Notkaiserschnitt.
Und dennoch war ich danach traurig das die Babys nicht mehr in meinem Bauch waren.
WENN sie der Typ Frau ist, kommt das auch erst in der fortgeschrittenen Schwangerschaft. Wenn du quasi 35 mal am Tag son richtigen schönen Tritt in die Leber bekommst, oder in den Magen. Ich hatte 2 Klitschkos :D
Es muss ja auch nicht so sein, wollte dir nur mit auf den Weg geben das es sowas gibt und das du im Falle dessen einfach schonmal davon gehört hast :)
ayashi schrieb:Über ein Beistellbett hatten wir aber auch schon nachgedacht.
Die sind ansich auch nicht soo teuer, nur solltet ihr überlegen dass das Bettchen dann nicht lange ausreicht und das die Gefahr bestehen kanm, dass das Baby in euer Bett reinrollt oder Nachts beim Schlafen mal was abbekommt. Deine Bewegungen im Schlaf kannst du nicht kontrollieren.
Heute würde ICH mir keines mehr kaufen.

Aber einen Babyschlafsack kann ich empfehlen.
Der wickelt das Baby prima ein und es kann sich selbst nicht einfach auf den Bauch drehen und ersticken. Der Schlafsack verhindert dies. Wir hatten selbst einen im Kinderwagen liegen, da aber eher damit kein kalter Wind an die Füsschen kommt und ich halte nichts von diesen 10Meter Daundecken die da manche in den Kinderwagen stopfen. Das Kind muss da gleich mit ner Menge gewicht kämpfen wenn so eine Monsterdecke auf ihm liegt.
ayashi schrieb:Sag nicht das böse Wort. Meine Schwiegermutter hasst mich dafür, das ich ihr die Tochter genommen habe.
Und sie wird dich lieben wenn ihr Enkelkind da ist und du es ihr geschenkt hast ;)
ayashi schrieb:Bei mir kreist es im Moment ein wenig und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an die Zukunft denke.
Perfekt sein will ich nicht, aber ich möchte einfach das beste aus mir rausholen, um dem Kind ein guter Vater zu sein.
Das ist verständlich, vernünftig und darf und soll im Idealfall auch genau so sein.
Gut durchdacht ist die halbe Miete.


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07.07.2019 um 20:26
Funkystreet schrieb:Warum sich gegen die Erkenntnisse einer über hundert Jahre alten Wissenschaft sperren?
Die Tipps u. Ratschläge meiner Eltern befand ich eben für besser.
Viel besser, was in irgendwelchen Broschüren steht.

Ob das bewährte Wissenschaft ist, entzieht sich meiner Kenntnis u. darf angezweifelt werden.


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07.07.2019 um 20:32
Haben denn hier die, die antworten überhaupt alle Kinder?


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07.07.2019 um 20:32
borabora schrieb:Die Tipps u. Ratschläge meiner Eltern befand ich eben für besser.
Viel besser, was in irgendwelchen Broschüren steht.
Wir haben so viele Broschüren und Ratgeber bekommen, mit allem möglichen Dingen, nur steht da aber nie was drin, was man im Alltag verwerten kann. Meist geht es um Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kurse die man besuchen kann.

Heute hatten wir die Gelegenheit meiner Mutter Löcher in den Bauch zu fragen. Sie war auch gleich zur Stelle und hat uns alles mögliche erzählt. Aber ich habe gefühlte 30 mal gehört, das sie bis 1 Woche vor der Entbindung noch arbeiten war, das ich ein Schreihals war und keine Haare hatte. :D
Ist auch schon was länger her.


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07.07.2019 um 20:45
Stonechen schrieb:Die sind ansich auch nicht soo teuer, nur solltet ihr überlegen dass das Bettchen dann nicht lange ausreicht und das die Gefahr bestehen kanm, dass das Baby in euer Bett reinrollt oder Nachts beim Schlafen mal was abbekommt. Deine Bewegungen im Schlaf kannst du nicht kontrollieren.
Heute würde ICH mir keines mehr kaufen.
Ich meinte da eher ein Bett, das man ins Kinderzimmer stellen kann, in dem wir dann abwechselnd ggf. übernachten könnten. Das Kinderbett haben wir noch nicht ausgesucht, aber wir wollen bei Gelegenheit mal zum Schweden, oder in ein anderes Möbelhaus.
Das mit dem Kinder Schlafsack ist notiert. :note: schauen wir uns an.
Stonechen schrieb:Und sie wird dich lieben wenn ihr Enkelkind da ist und du es ihr geschenkt hast ;)
Mal sehen. Ich kommentiere das hier einfach nicht weiter


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 20:47
Kurse, welche Kurse denn?
Hebamme erzählt schon mehr als genug auch zeug das man einordnen muss.
Oft tendiert man zu IGEL und KS vermeidung... wie gesagt selbst entscheiden und durch, nur eigene Entscheidungen kann man durchziehen.

Wegen dem supermarkt wie gesagt sobald Du den betrittst ist es nicht mehr Dein Baby sondern Spielzeug für alle Obstangrapscher Damen und Herren die ihr Herpes ne Generation weitergeben wollen...

Hier und auch zu hause empfiehlt sich also ein Tragetuch am Anfang auch wenn selbst das nciht alle abschreckt.


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07.07.2019 um 20:57
the_unforgiven schrieb:Kurse, welche Kurse denn?
Das hier zum Beispiel.

https://www.wiesbaden.de/microsite/mattiaqua/thermalbad-aukammtal/content/praenatale-aquafitness.php

Geldmacherei. Zum Schwimmen brauchen wir keinen Kurs.

Aber da gibt es noch viel mehr. Vorbereitungskurse etc.
Damit wirst du zugemüllt. Bei der ersten Untersuchung, wurde meiner Frau ein Karton voll mit solchem Zeug überreicht.
Angefangen von Onkel Hipp, der seinen Brei verkaufen möchte, über die beste Windel der Welt...usw.
the_unforgiven schrieb:Hier und auch zu hause empfiehlt sich also ein Tragetuch am Anfang auch wenn selbst das nciht alle abschreckt
So eins meinst du?
Screenshot 20190707-205456 Opera
the_unforgiven schrieb:Wegen dem supermarkt wie gesagt sobald Du den betrittst ist es nicht mehr Dein Baby sondern Spielzeug für alle Obstangrapscher Damen und Herren die ihr Herpes ne Generation weitergeben wollen...
Anfassen ist nicht. Hast aber recht, sieht man oft genug das Gutschi gutschi gu ...is das ein süßes Kind, die Hand im Kinderwagen. Oo


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07.07.2019 um 21:24
@ayashi
Wo es gerade ums Schwimmen geht: ich hab damals mit Baby so nen Babyschwimmkurs gemacht. Inklusive Tauchen :D . Fand den Kurs echr super und der kleine hat es geliebt :lv:

Vielleicht hat deine Frau (oder du) ja Lust auf sowas :) (wenn es soweit ist).


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07.07.2019 um 21:28
ponni schrieb:Baby so nen Babyschwimmkurs
ist das sowas, wo die Babys tauchen ?
Die haben ja diesen Reflex noch mit der Atmung .. oder ?
Hätte mich auch interessiert, aber meine Tochter hat uns nachts wachgehalten, da waren wir nicht fähig ..


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07.07.2019 um 21:34
Stiefel1973 schrieb:ist das sowas, wo die Babys tauchen ?
Die haben ja diesen Reflex noch mit der Atmung .. oder ?
Naja, hauptsächlich haben wir gelernt, wie man das Baby auf verschiedene Arten durchs Wasser zieht und mit vielen, verschiedenen Materialien (Schwimmwindel, Bälle, Becher aus.) "gespielt". Irgenwann hat sie gefragt, wer sein Baby mal tauchen lassen will. Einige Mütter wollten das auch nicht. Ich war sofort dabei^^
Ja, es gibt diesen Tauchreflex. Manche Babys haben danach geheult, andere gelacht. Meiner hat nur kurz verwundert geguckt :D
Also war aber wie gesagt nur ein kurzer Teil im Kurs.


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07.07.2019 um 21:34
@ayashi
Zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch!
Euch steht eine aufregende Zeit bevor :)

Ich habe zwei kleine Kinder, deshalb möchte ich ein wenig von meiner Erfahrung berichten.

Die Handgriffe bei der Kinderbetreuung gehen mit ein wenig Übung leicht von der Hand. Ich war nie in einem Geburtsvorbereitungskurs. Mir wurde das Wickeln und Anziehen im Krankenhaus gezeigt und von der Hebamme daheim das Baden. Der Rest ging irgendwie automatisch, mit der Zeit auch schneller.

Ich rate persönlich immer zu einer Hebamme, obwohl ich selbst kein großer Fan davon bin, dass sich da ne fremde Frau "einmischt", ABER man hat doch manchmal Fragen, oder ein besseres Gefühl wenn das Kind zwischen den U-Untersuchungen angeschaut wurde. Und wenn man dann irgendwann trotzdem keine Lust mehr auf sie hat, kann man sie auch einfach wieder "abbestellen".
Meine erste Hebamme half mir auch viel, indem sie mit mir über meine seelischen Probleme sprach (Ich traute mich sonst mit niemandem darüber reden). Ich bin so dermaßen empfindlich mit den vielen Hormonen. Dazu später mehr.

Kinderwagen, sonstiges Zubehör, da kann man sich Vorschläge von befreundeten Eltern holen.
Ich persönlich habe einen Hartan GTS als Kinderwagen (praktisch auch für schwieriges Gelände) und als Beistellbett ein Babybay mit Rollen, den ich auch als Stubenwagen verwende. Ich finde es sehr praktisch.
Aber da hat jeder seine eigene Vorlieben und das alles ist in meinen Augen nicht so wichtig.
Ich denke da gibt es selten ein richtig und falsch.
Wichtig sind nur die groben "Regeln" mit Schlafsicherheit, nicht zu lange im MaxiCosi o.Ä. sitzen lassen usw. Dafür gibt es viele gute Ratgeber, genügend Infos online und auch vom Kinderarzt.
Aber bitte nur nicht zu verrückt machen lassen.

Und Thema Partnerschaft... Ich mag nach der Geburt im Durschnitt ca 6 Monate keine Berührungen und erst Recht keinen Sex. Aber es kam beide Mal plötzlich ein Tag, an dem die Lust auf körperliche Nähe zurückkam.

Thema Erziehung... Lol. Mein erstes Kind ist nach wie vor sehr fordernd. Man kann sich gerne Tipps holen und Erziehungsratgeber lesen, aber es gibt nie etwas Allgemeingültiges. Was bei einem Kind funktioniert, klappt bei dem nächsten nicht. Dafür sind sie alle zu unterschiedlich. Aber auch das ergibt sich im Laufe der Zeit denke ich. Als Eltern kennt man seine Kinder am besten. Da mein ältestes Kind aber erst 2 ist, habe ich wenig Plan von Erziehung, denke ich. Wir sind noch in einer Art Findungsphase ;)

Thema Behörden.
Ich hatte vor der Geburt alles soweit vorbereitet und einen Ordner zusammengestellt, mit allen Dokumenten. Darin war eine Anleitung, was wann erledigt werden muss, auch damit mein Partner die Formalitäten übernehmen könnte (und weil ich nach der Geburt keinen sehr klaren Kopf habe ;)).

Was für mich persönlich das Schwierigste war, war nicht die Schwangerschaft, die Geburt, nicht die vielen Infos, die hunderte unerwünschten Ratschläge, die Babypflege usw. Ich persönlich tat mich sehr schwer damit, dass sich mein Leben mit Baby so veränderte!
Die Hormone machten mich verrückt. Ich war so überwältigt von der Liebe, der Verantwortung, der Umstellung meines kompletten Alltags. Nichts ging mehr so wie früher, ich bekam fast nichts mehr richtig gebacken. Mein Haushalt sah für mich ungewohnt schlimm aus. Ich vergaß oft zu essen oder zu duschen... Der Schlafmangel, das Stillen. Alles war für mich sehr sehr anstrengend. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film und ich fühlte mich laufend als Versager, weil ich es ich nicht so hinbekam, wie ich es vorhatte und wollte, oder es sonst bei mir nicht so aussah wie bei den "Instagram-Müttern". Ich war auch nicht so glücklich wie andere (oder wie es den Anschein hatte). Ich war müde, erschöpft uvm. Mein Kind weinte im Kinderwagen, schrie im Auto, weinte generell viel, wollte immer gestillt werden, so ging ich auch selten raus.
Ach, er war auch ein sehr anstrengendes Baby (das merke ich jetzt mit dem zweiten) und es muss nicht heißen, dass es bei euch so kommt.
Was ich damit sagen will: Es könnte Vieles nicht so hinhauen wie man vorhatte und möchte und das ist auch wirklich ok und es geht verdammt vielen Eltern so!! Wirklich!
Ich persönlich hätte beim ersten Kind viel mehr Unterstützung gebraucht als mir zur Verfügung stand (keine Eltern, keine Schwiegereltern in der Nähe, eigentlich niemand). Mein erster Partner war keine große Hilfe. Er dachte, weil er arbeiten geht, dass ich für den gesamten Rest alleine verantwortlich war. Ich schaffte es nicht sehr gut alleine.
Mein jetziger Partner hingegen, mit dem ich das zweite Kind habe, war und ist mir eine große Stütze, auch was die Arbeit im Haushalt anbelangt. Das zweite Kind ist nun relativ pflegeleicht, aber mit zwei Kindern gibt es auch Zeiten, da schaffe ich nicht alles alleine, auch wenn ich es gerne würde. Er meckert oder mosert aber nie deswegen, sondern packt einfach mit an (selbst nach 14 Stunden Arbeit!). Das alleine ist schon eine große Erleichterung. Auch, weil er einfach zu mir hält. Vorallem in der Zeit mit den Hormonen und den Stillproblemen, da war das Gefühl "ich bin nicht alleine" sehr wichtig.
Gut, hier sieht es immer noch manchmal aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen, aber je älter die Kinder umso einfach wird es.
(Ich find das erste Jahr persönlich am Anstrengendsten)
Sei einfach für deine Partnerin da, sag ihr möglichst oft, dass sie es gut macht, verzeih ihr alle hormonbedingten "Spinnereien" und alles Weitere ergibt sich wirklich von alleine ;).


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07.07.2019 um 21:35
ponni schrieb:Wo es gerade ums Schwimmen geht: ich hab damals mit Baby so nen Babyschwimmkurs gemacht
Klaro, also ich bin für solche Sachen immer offen, weiß aber jetzt nicht was meine Frau davon hält. Wen das Kind Spaß daran hat warum auch nicht?
Aber da kommt mir gerade das Chlor im Becken in den Sinn, das hasse ich ja selbst wie die Pest.


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