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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

21 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Eltern, Erziehung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie haben deine Eltern dich erzogen?

07.02.2026 um 12:54
Es geht um die Erziehungsmethode. ganz sicher werden viele Eltern nicht konkret über die beiden Antwortmöglichkeiten vorher nachdenken, aber in ihrem Handeln bevorzugen so dann doch eher das eine oder andere denke ich.

bei mir war es laissez-fair. ich hab z.b. kaum Strenge gehabt mit der Schule und lernen. ich hab wirklich wenig zu Hause gelernt und mir hat es niemand befohlen, obwohl ich kein besonders guter Schüler war in manchen Fächern ( mehrere 3en )..


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eher laissez-fair (machen lassen)
12 Stimmen (38%)
eher streng/autoritär (Befehlen/Gehorchen)
9 Stimmen (28%)
passt beides nicht, eher.... (bitte posten)
11 Stimmen (34%)

Wie haben deine Eltern dich erzogen?

07.02.2026 um 15:39
@RayWonders
Aber deine Eltern waren zumindest beide da, hin und wieder oder fast jeden Tag?

Klar, Eltern sind auch einfach nur Menschen und machen Fehler. Oft versteht man das erst als Erwachsener... dass sie eben auch nur Menschen sind und nicht perfekt, nur weil sie erwachsen sind.

Eltern waren ja auch selbst mal Kinder und wenn es da Verfehlungen gab, kommt es manchmal vor dass jene Eltern diese Sachen nicht richtig aufarbeiten konnten. Aus wirtschaftlichen oder sozialen Zwängen, Ängsten oder sonst was.
Also sozusagen garnicht in jeder Hinsicht perfekte Eltern sein können.

Manche werden auch sehr früh Eltern wie in meinem Fall. 16 und 17 Jahre. Als Erwachsener fällt es mir da sehr schwer ihnen Vorwürfe zumachen.
Im Gegenteil die sind beide sehr stark und haben ein gutes Herz. Das mit regelmäßig Arbeiten gehen war halt nicht meines Vater metier, aber gut, kann vorkommen.

In meiner Vorstellung sind wohl gute Eltern jene die zwischen 25 und 35 Eltern werden, beide Lehrer, in der Gemeinde irgendwie aktiv und sowieso jeden Tag mit der Sonne aufstehen.

Aber um zu so Eltern zu werden braucht es auch wiederum Großeltern die ihre Kinder gut erziehen können. In der Nachkriegszeit hatten die jungen Leute nur eben größere Probleme als sozialphilosophischen Gedanken bis ins kleinste Detail nachzugehen, besonders die nicht studierten einfachen Arbeiter.

Der Schatten der Schuld der Vergangenheit groß. Viele (flüchteten) sich in Alkohol und Konflikte wurden gewollt oder ungewollt in Gewalt ausgetragen weil vermutlich bei vielen die Möglichkeit zu differenzierten sozialen Gedanken im Alltag an ihre Grenzen stoßen.

Das steht denke ich generationen übergreifend in einem Zusammenhang. Jede Generation hatte ~in etwa einen anderen bestimmten Fokus um was es geht. Die Nachrichten und Medien haben und hatten da keinen unwesentlichen (positiven oder negativen) Anteil drann, von der Alkohol- und Zigaretten Werbung mal ganz zu schweigen.

Oft hörte ich von Freunden - ja mein Vater macht auch mal dies und jenes falsch - aber da denke ich, ja meine Güte, sofern es nicht schlimme Dinge wie Gewalt ist, sie einfach nur da waren und es mehr oder weniger versucht haben, dann ist dass schon mehr als es sich viele wünschen.

Kinder die in Heimen aufwachsen oder sonst wie ohne Eltern, wünschten sich wohl eine einigermaßen funktionierende Familie.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

07.02.2026 um 16:06
Hart, aber gerecht. Paps und Mum brachten mir bei ein neid-freies Leben zu führen, und wenn man etwas haben will, dafür zu arbeiten, ebenso für Fehler gerade zu stehen und diese wie auch immer wieder gut zu machen. ( mit dem Fußball eingeschossene Fensterscheibe beim Nachbarn = in den Sommerferien fleißig Gartenarbeit leisten, der Frau des Hausherren beim Einkaufen die schweren Taschen schleppen )

Da ich als Kind schon mit Vater´Arbeitskollegen viel Kontakt hatte - die meisten davon eben nicht deutscher Nationalität, wurde mir schon von klein auf beigebracht den Menschen zu achten, unabhängig von Herkunft und Glaubens-Orientierung. Dies führte dazu das ich extrem etwas gegen Rassismus habe.

Der Umstand, das mein jüngerer Bruder schwer behindert das damals schon elektrische Licht der Welt erblickte, lehrte mich was es heisst auf Grund von Beeinträchtigungen diskriminiert zu werden.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

07.02.2026 um 17:10
Laissez-faire gab's bei uns nicht, eher autoritär aber dafür... nett?
irgendwie sowas 🤷‍♂️


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

07.02.2026 um 19:34
@RayWonders
"Wie haben dich deine Eltern erzogen?"

Komplett konträr zu dem, wie sie sich nach dem Erwachsenen-Werden geben. Ich habe Werte vermittelt vermittelt bekommen, die ich heute kaum noch wiederfinde in meinem Elternhaus.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

07.02.2026 um 20:14
Zitat von FunzlFunzl schrieb:Da ich als Kind schon mit Vater´Arbeitskollegen viel Kontakt hatte - die meisten davon eben nicht deutscher Nationalität, wurde mir schon von klein auf beigebracht den Menschen zu achten, unabhängig von Herkunft und Glaubens-Orientierung. Dies führte dazu das ich extrem etwas gegen Rassismus habe.
Finde ich sehr gut :) Mir wurde da leider etwas anderes vermittelt (oft engstirnige, rassistische Aussagen und Überzeugungen); immerhin habe ich mich nicht daran gehalten.
Ein nur kleines, exemplarisches Beispiel: Eine Brieffreundschaft zu einem Kind mit "typisch deutschem" Namen wurde mir erlaubt, eine zu einem Kind mit einem Namen der auf einen Migrationshintergrund hindeutete nicht.
(Es ging um eine Brieffreundschaft im Kindes- bis frühen Teenageralter, wie damals üblich. Diejenigen befanden sich in Deutschland, somit auch kein hohes Briefporto nötig. Beide kannte ich von einem Krankenhausaufenthalt, man fand sich nett, hat halt mal Karten zusammen gespielt, rumgeblödelt und hatte Interesse daran, sich mal zum Geburtstag zu schreiben, Genesungswünsche etc.)
Eines von viel später: Habe ein wenig von der Arbeit erzählt und dabei auch (Vor-)Namen genannt z.B. den meines (kroatischen) Vorgesetzten. Es hieß sofort, vor diesem und jenem solle ich mich aber in Acht nehmen, auch meine Sachen besonders gut wegsperren wenn der da ist. (Es war eindeutig erkennbar: Es ging nicht um normale Vorsicht, sondern bezog sich auf bestimmte Personen.)
Spannend wurde es, als ein indischstämmiger Pfarrer der neue Dorfpfarrer wurde - dieser war dann auf einmal eine Ausnahme, schließlich sei er ja auch Pfarrer.

Selbst finde ich Rassismus sowas von verkehrt, und empfand das auch in den o.g. Situationen schon so.
Es kamen dann auch so Sprüche bzgl. Geschiedenen, Nichtchristen (inkl. Atheisten), und so weiter. (LGBTQ war in meiner Kindheit und Jugend noch kaum Thema.)

Arbeite selbst in einem sehr internationalen Umfeld, bin Atheistin :D und halte es damit:
den Menschen zu achten, unabhängig von Herkunft und Glaubens-Orientierung
.

Ansonsten, wie erzogen: Eher streng, autoritär. Oft "aus Prinzip". Es wurde selten(st) für etwas eine Begründung genannt, auch nicht auf Nachfrage.
Bei manchem kommt man ja als Erwachsener darauf warum etwas nicht erlaubt wurde (und dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen, warum irgendwelche Aktionen doch arg heikel gewesen wären) - das waren vielmehr Fälle bei denen ich auf nichts anderes komme als: um sich durchsetzen zu können. Allesamt Dinge die ich einem jungen Menschen problemlos erlauben würde.

Solche Sachen wie Schulnoten
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:bei mir war es laissez-fair. ich hab z.b. kaum Strenge gehabt mit der Schule und lernen. ich hab wirklich wenig zu Hause gelernt und mir hat es niemand befohlen, obwohl ich kein besonders guter Schüler war in manchen Fächern ( mehrere 3en )..
waren kein Thema (die waren gut und das war mir selbst wichtig, Schule fiel mir auch leicht),
pubertär typisches Verhalten wie laute Musik, Disco, Konzerte, "erste Liebe" im Teenageralter auch nicht (interessierte mich tatsächlich nicht), aber dafür wurde sich dann etwas anderes gesucht mit dem man Strenge demonstrieren konnte. Z.B. Kritik bis Streit bzgl. Partner und der Berufswahl, obwohl beide doch in die Richtung ausgefallen sind die eigentlich die meisten Eltern zusagen dürfte. Kritik am Partner? Er sei zu wenig streng!

Positiv immerhin: Der Wert von Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Keine Konsumkredite, Konto nicht überziehen.
Die wenigen Dinge die ich direkt von meinen Eltern übernommen habe, weil ich sie auch sinnvoll finde.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

08.02.2026 um 11:13
Zitat von FunzlFunzl schrieb:Da ich als Kind schon mit Vater´Arbeitskollegen viel Kontakt hatte - die meisten davon eben nicht deutscher Nationalität, wurde mir schon von klein auf beigebracht den Menschen zu achten, unabhängig von Herkunft und Glaubens-Orientierung. Dies führte dazu das ich extrem etwas gegen Rassismus habe.

Der Umstand, das mein jüngerer Bruder schwer behindert das damals schon elektrische Licht der Welt erblickte, lehrte mich was es heisst auf Grund von Beeinträchtigungen diskriminiert zu werden.
Das ist jetzt etwas offtopic, entschuldigt. Könnte aber vielleicht was positives bewirken. @Funzl hast du schonmal darüber nachgedacht Reden zu verfassen für Leute aus deiner Umgebung die z.B. in wirtschaftlicher oder gar politischer Verantwortung stehen?
Du könntest auch als freischaffender Jornalist irgendwo schreiben.

Mit deiner Erfahrung könntest du helfen Texte zu verfassen die mehr Leute in der Gesellschaft erreicht. Gerade in jetzigen Zeiten wäre es gewiss einen Versuch wert.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

08.02.2026 um 11:38
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:@Funzl hast du schonmal darüber nachgedacht Reden zu verfassen für Leute aus deiner Umgebung die z.B. in wirtschaftlicher oder gar politischer Verantwortung stehen?
Du könntest auch als freischaffender Jornalist irgendwo schreiben.

Mit deiner Erfahrung könntest du helfen Texte zu verfassen die mehr Leute in der Gesellschaft erreicht. Gerade in jetzigen Zeiten wäre es gewiss einen Versuch wert.
Nein. 1.) habe ich einen sehr guten Arbeitsplatz - in jeder Hinsicht. 2.) Habe ich genug zu tun mit meinem familiären Hintergrund. 3.) Hat mich Politik noch nie interessiert - ich habe da meine ganz persönliche Meinung dazu, die ich auch für mich behalte.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

09.02.2026 um 09:08
Strenge gab es eigentlich nur bei einem Thema >> Schule
Ich verstand es damals nicht, bin heute allerdings überaus dankbar dafür, dass mir meine Eltern in den Arsch getreten haben.

Andere soziale Kompetenzen sind meiner Meinung nach normale Erziehung und haben mit Strenge nichts zu tun.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

09.02.2026 um 12:14
Zitat von Obse89Obse89 schrieb:Andere soziale Kompetenzen sind meiner Meinung nach normale Erziehung und haben mit Strenge nichts zu tun.
Diese sehe ich auch nicht als Strenge.
Genauso wie ich es nicht als Strenge sehe, wenn man dazu erzieht, dass man nicht einfach alles immer haben kann, und Wunschzettel keine Bestelllisten sind.
Zitat von Obse89Obse89 schrieb:Ich verstand es damals nicht, bin heute allerdings überaus dankbar dafür, dass mir meine Eltern in den Arsch getreten haben.
Finde ich auch sinnvoll, sofern nicht etwas verlangt wird das nicht zu leisten ist, oder sich auf einen Berufswege eingeschossen wird.

Übermäßig streng fand ich z.B.:
- Mit rassistischen Vorurteilen verknüpfte Verbote, wie z.B. o.g. Brieffreundschaft nicht erlauben. Auch heute als Erwachsene sehe ich keinen Sinn dahinter, das zu tun.
- Übernachtungen anderer zu Hause nicht erlauben, selbst wenn es sich z.B. um eine langjährige beste Freundin handelte (auch die Eltern waren befreundet), total ordentlich, kein Alkohol, kein Rauchen etc., oder um meinen Partner (da wäre es nicht um Sex gegangen, sondern um eine Übernachtung auf der Couch in einem anderen Zimmer; auch hier: ein ganz ruhiger, ordentlicher Mensch - scheint auch ganz vernünftig zu sein, wir sind jedenfalls mittlerweile seit über 20 Jahren zusammen ;) ), und es m.E. sogar äußerst verünftig wäre, z.B. damit jemand im Winter nicht mehr spät fahren muss. (Meine Schwiegereltern etwa sind da pragmatischer.)
- Deutlich gegen eine Ausbildung sein, die nach damaliger Einstellung ein "Männerberuf" sei, aber ein besseres Einkommen liefern würde und auch objektiv betrachtet besser zu Schulleistungen und Interessen passt.
- Unterschrift für Bafög verweigern, aus Prinzip.

Solche Sachen wie z.B. lang weggehen, Rauchen, Alkohol etc. waren kein Thema, da mich diese selbst nicht interessierten.


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09.02.2026 um 12:36
[ × ] Liberal, mit Regeln


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

09.02.2026 um 12:43
Der Erziehungsstil meiner Eltern war dem damaligen Zeitgeist folgend nicht laissez-faire, aber auch nicht übermäßig streng. Ich würde eher sagen, der Erziehungsstil war (von Seiten meiner Mutter) von ihren Ängsten geprägt. Sie hatte immer Angst, dass mir etwas passieren würde oder dass ich mein Leben nicht in den Griff bekommen würde.

Andererseits war der Erziehungsstil weder von starker Religiosität noch von anderen restriktiven Weltanschauungen geprägt. Obwohl ich pro forma katholisch erzogen wurde, legte man nicht viel Wert auf die Einhaltung von religiösen Regeln oder Gottesdienstbesuchen. Außerdem wurde mir keine rassistische, antisemitische oder fremdenfeindliche Gesinnung anerzogen. Dafür bin ich meinen Eltern dankbar.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

11.02.2026 um 19:57
Gar nicht. Meine Eltern waren suchtkrank und ich musste immer selber gucken wie ich klar komme. Es ist erstaunlich, dass ich geworden bin wie ich bin, ich bin das weiße Schaf meiner Familie :)


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11.02.2026 um 22:05
Ich denke gut was ich schon alles geschafft habe.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

12.02.2026 um 04:43
An meiner Erziehung waren Eltern und Hauptsächlich Großeltern mütterlicherseits beteiligt.

Liebevoll, verwöhnt, aber auch bodenständig. Liberal, aber mit Regeln und klarer Wertevermittlung.

Auch tierlieb wurde ich erzogen.

Autorität gab es auf liebevolle Weise von meiner Mutter nur hinsichtlich Schule. (Hat bis zur 8. Klasse auch gefunzt, lol)




Liberal ging sogar so weit und schadete meiner Entwicklung kein bisschen, dass ich bereits ab Kleinkindalter die Freikörperkultur kennenlernen durfte.

Kulturell gesehen war mein Vater weniger liberal und hat das von seiner Mutter übernommen, verbot mir und meiner Mutter aber auch nichts, weder Film, noch Musik noch Reisen ins Ausland.

Aber ich denke, dass ich auch ohne Vaters extreme Heimatverbundenheit Deutschland, die Heimat, zu schätzen gelernt hätte.
Zitat von FunzlFunzl schrieb am 07.02.2026:. Paps und Mum brachten mir bei ein neid-freies Leben zu führen, und wenn man etwas haben will, dafür zu arbeiten
Motto meines Vaters war und ist: Mit Ausnahme eines Autos nichts auf Pump zu kaufen, sondern erst, wenn man es sich leisten kann und wenn nicht, dann darauf zu verzichten oder zu warten.

Habe ich nicht immer beherzigt später, aber es auch nie damit übertrieben.

Ansonsten, dass man mit ehrlicher und harter Arbeit (damit meinte er Hauptsächlich körperlich und auch stets in einem Angestelltenverhältnis zu sein) eh auch nicht reich werden würde.

Meine Mutter und Großeltern; dass man zufrieden sein sollte, mit dem was man hat und auch sehr sparsam leben sollte und man auch nicht alles bräuchte und meine Mutter dann noch, dass man auf Marken nicht so viel Wert legen sollte und teurer auch nicht immer besser ist.

Bei Haushaltsgeräten achteten meine Großeltern aber schon immer auf hochwertige und da noch deutsche Markengeräte.


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

12.02.2026 um 05:04
Zitat von FunzlFunzl schrieb am 07.02.2026:aps und Mum brachten mir bei ein neid-freies Leben zu führen
Neid wurde mir übrigens auch von Eltern und Großeltern als Sünde stets vermittelt. Aber mein Vater als Genosse auch dahingehend, dass Kritik an sozialen Ungerechtigkeiten, an sozialen Missständen und durch Kapitalismus begünstigte Entwicklungen (Schieflagen) nichts mit Neid zu tun haben.

Und er war auch stets darauf erpicht, immer darauf zu achten, welche politische Partei oder Parteien vornehmlich die Interessen der Arbeitnehmer, die der Arbeiterklasse, vertreten und diese auch nur zu wählen.

Das hat natürlich geprägt und politisch trat ich dann später auch in seine Fußstapfen und letztendlich sollte er auch Recht behalten, machte ich mir ja nach und nach auch ein eigenes Bild und in der Tat sind SpoilerCDU/CSU und FDP auch für mich bis heute vornehmlich nur Unternehmerparteien und darüber hinaus Parteien für das wohlsituierte Bürgertum.


PS.

Zu liberal erzogen, fällt mir gerade auch noch ein, dass ich auch alles im TV mir ansehen durfte. Nur in der Grundschulzeit auch nicht zu lange wachzubleiben.

Und mit Freunden ließ man mich auch stets weggehen und spielen


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

12.02.2026 um 05:09
Bei uns war Mama für die Erziehung zuständig. Und sie war ehrlich keine gute Mutter. Sie selbst stammt aus einer verarmten Adelsfamilie und wurde sehr streng erzogen, genau das hat sie 1:1 weiter gegeben. Bei uns war es so, dass sie gesagt hat was zu tun ist wenn du nicht gemacht hast was sie wollte ist sehr schnell aus der Haut gefahren. Schläge gab es mehr als genug... Ihre ganze Art der "Erziehung" ist an mir zum Glück nicht kleben geblieben.

Ich mache es heute anders, ich lasse meinem Kind sehr viel Freiraum und Freiheiten und ich sehe wie wunderbar sie sich entwickelt. 🥰


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Wie haben deine Eltern dich erzogen?

12.02.2026 um 05:38
Zitat von superuschisuperuschi schrieb:Ich mache es heute anders, ich lasse meinem Kind sehr viel Freiraum und Freiheiten und ich sehe wie wunderbar sie sich entwickelt.
Schön! Kinder müssen auch selber Erfahrungen machen können und aus ihnen dann lernen.

Würde ich als Vater (werde ich nie sein) genauso machen und wäre weder zu autoritär noch zu bemutternd auf Helikopter-Art, die ja auch einschränkt.








PS.

Denkwürdig an meiner Erziehung vor allem väterlicherseits war auch immer, dass er mir immer vermittelte, zu arbeiten und auch nicht nur der Faulheit wegen Blau zu machen.

Er selber war auch stets ein fleißiger Arbeiter bis 63 und ging bereits mit 15 in die Lehre und wäre auch nie, anders als sein Sohn später mal hin und wieder, auf die Idee gekommen, sich nur aus Faulheit oder um sich vergnügen zu können krank zu feiern.

Rückblickend kann man daher auch verstehen, dass es ihn nach Feierabend vornehmlich nur auf die Couch zog.


Ebenso war eines seiner Mottos auch immer: Wer saufen kann, kann auch arbeiten. Haha



Und selbst jetzt noch als Rentner verdient er sich was zur Rente nebenbei.


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12.02.2026 um 19:02
Eine Mischung aus beidem, würde ich sagen.


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23.02.2026 um 06:46
Zitat von martenotmartenot schrieb am 09.02.2026:Ich würde eher sagen, der Erziehungsstil war (von Seiten meiner Mutter) von ihren Ängsten geprägt. Sie hatte immer Angst, dass mir etwas passieren würde oder dass ich mein Leben nicht in den Griff bekommen würde.
als ich nach Erziehungsstilen suchte für die Umfrage gab es da etwas das vielleicht passen würde darauf - Helikoptereltern?


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