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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

20 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Psyche, Rauchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

03.01.2021 um 18:45
Hallo alle zusammen,
Ich rauche schon einige Jahre und gestern beim Durchschauen alter Fotos habe ich realisiert wie sehr sich meine Zähne und auch meine Haut verändert bzw. verschlechtert (klar auch altersbedingt) haben. Möchte so oder so einen gesünderen Weg einschlagen und aufhören zu rauchen, generell von keiner unnötigen Substanz abhängig sein. Ich habe bereits in den vergangenen sechs Monaten zwei semi-erfolgreiche Anläufe gestartet meine Nikotinsucht ein für alle mal auf zu geben, jedoch bin ich unglücklicherweise immer wieder zu den Zigaretten zurückgekehrt. Nun meinte eine Arbeitskollegin, dass möglicherweise Hypnose helfen könnte um das Unterbewusstsein darauf zu programmieren mit dem Rauchen aufzuhören. Hat jemand hier damit schon Erfahrungen gemacht oder könnt ihr auch bessere Methoden/Tricks nennen, wie ich mir das Rauchen endgültig entwöhnen kann? Danke schon mal im Voraus!


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

03.01.2021 um 20:07
Schau mal hier rein Ex- Raucher


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

04.01.2021 um 08:57
Moin @telefonistin

Ich habe es geschafft, indem ich mir einen Plan gemacht habe.
Wann rauche ich? Warum passt es morgens zum Kaffee, immer nach dem Essen, abends zum Bier, besonders gut?
Das sind die „gefährlichen“ Situationen. Da musst du besonders aufpassen. Also erst mal auch keinen Kaffee und auch kein Bier. Bei mir waren es kurze Momente, wo es gezwickt hat. Das geht schnell vorbei. Ablenken, nicht ans Rauchen denken.
So wurden die Abstände, wo es gezwickt hat, immer größer.
Übrigens wird auch der Geschmackssinn besser.

Viel Erfolg 👍🏼


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

04.01.2021 um 14:46
Zitat von telefonistintelefonistin schrieb:könnt ihr auch bessere Methoden/Tricks nennen, wie ich mir das Rauchen endgültig entwöhnen kann?
Das ist wirklich nur so zu beantworten:
Aufhören und nicht wieder anfangen. Ersatzlos.
Anders geht es nicht. Darauf muss man sich einlassen und darf nicht mehr mit sich selbst darüber diskutieren. Es hilft sicher, einen Zeitpunkt auszusuchen, in dem man von den täglichen Ritualen wegkommt, die im Hirn des Süchtigen fest mit einer Zigarette verknüpft sind. Im Urlaub, z. B. Das geht wohl im Moment kaum. Also halt zuhause. Hilft ja alles nix.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

04.01.2021 um 15:31
@telefonistin

Ich bin nächsten Monat stolze sieben Jahre rauchfrei. Angefangen habe ich mit 11 Jahren, heimlich mit einer Freundin. Da war es dann halt mal hier und da eine Zigarette... Richtig angefangen habe ich dann mit 13 Jahren, ab da habe ich also mir meine Schachteln selbst gekauft. Damals ging es noch easy am Zigarettenautomaten.
Mit 14 bin ich Vollwaise geworden und in eine WG gezogen, in der alle Mädels inklusive Betreuerinnen geraucht haben. Aus Geldnot (Jugendhilfe) bin ich dann auf Zigarillos umgestiegen, damals 1,99 für 19 Stück. So habe ich dann gut 2 Jahre Zigarillos geraucht, bis ich wieder auf Zigaretten (Selbstgestopfte) umgestiegen bin. Mit 18 Jahren habe ich das erste Mal versucht mit dem Rauchen aufzuhören. Natürlich erfolglos. Versuch 2 bis XX folgten, alle erfolglos, da ich nie einen größeren Drang nach einer Zigarette verspürt habe, als in den Momenten, in denen ich mir vorgenommen habe, mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich hab so viel versucht. Nikotinpflaster, Nikotinspray, Kaugummi, Geld sichtbar sparen, Diät und gleichzeitig mit dem Rauchen aufhören, damit der Hunger größer ist als das Verlangen nach einer Zigarette, Hypnose, Motivationsvideos, Bücher... Letztendlich habe ich mir sogar das "Rauchfrei-Starterkit" bei der bzga bestellt (Kostenlos). Es landete unbenutzt im Schrank.

Und so verqualmte ich jeden Tag brav meine 1-1,5 Schachteln Zigaretten, mit absolut schlechtem Gewissen und großer Sorge vor Krebs. Abends, wenn ich im Bett lag fiel mir sogar irgendwann auf, dass ich nicht mehr absolut leise atmen konnte, da ich ein permanentes "fiepen" beim einatmen von mir gab. (Vor Einbrechern verstecken also unmöglich :P ) Das alles sorgte zwar für ein fürchterlich schlechtes Gefühl, aber die Sucht war einfach stärker. Irgendwann bin ich auf Mentholzigaretten umgestiegen, da ich das Gefühl hatte, die würden meinem Hals "besser" tun... *bekloppt*

Dann kam eine heftige Rachen- und Mandelentzündung. Ich hatte Fieber, konnte kaum schlucken, aber - man kann es sicherlich ahnen, ich musste dennoch vor der Arztpraxis noch eine Zigarette rauchen.
Beim Arzt drinnen, sagte die Ärztin dann etwas, was mich geschockt hat: "Da ist ja alles voller Metastasen"... Ich weiß bis heute nicht, ob ich mir diesen Satz eingebildet habe, sie falsch verstanden habe oder Metastasen eventuell auch medizinischer Fachbergriff für irgendeine Entzündungsreaktion des Körpers ist (habe es auch nie gegooglet). Da die Ärztin da aber nicht weiter drauf einging und auch sonst völlig unbekümmert wirkte, mir ein Antibiotikum verschrieb und mir sagte, dass es mir in zwei bis drei Tagen wieder besser gehen wird, habe ich auch nicht noch mal nachgefragt.

Am selben Abend stand ich dann abends auf der Terrasse, hatte inzwischen noch Schüttelfrost bekommen, um eine Zigarette zu rauchen. Alles, wirklich alles in meinem Körper schrie : "Hör auf!"... und da wurde mir bewusst, was ich eigentlich gerade treibe.
Ich hab meine Zigarette ausgemacht, bin ins Bett zurück gekrochen und lag dann zwei weitere Tage komplett flach... Als es mir am dritten Tag wieder etwas besser ging, wurde mir bewusst, dass ich seit meiner Kindheit nicht mehr so lange rauchfrei war (immerhin 2,5 Tage). Da fiel mir das Starterkit der bzga wieder ein. Da war nämlich ein Kalender drin, für die ersten 100 Tage rauchfrei. Ich nahm mir also den Kalender und konnte schon 3 Blätter abreißen. Ein tolles Gefühl. :)

In dem Moment habe ich beschlossen, dass ich lediglich auf eine einzige Zigarette verzichten werde, nämlich auf die Nächste.
Und so vergingen die nächsten Tage auch recht zügig. Nach etwa einer Woche war ich wieder völlig fit und bin auch wieder arbeiten gegangen. Oh Schreck, auf der Arbeit gehörte es einfach dazu, mit meiner Chefin gemeinsam in die Raucherpausen zu gehen.
Darauf wollte ich nicht verzichten, also nahm ich mir eine Karotte und stellte mich mit ihr vor die Tür.
Das funktionierte so super, dass ich in den nächsten Wochen eine mega-Karottenkonsum hatte. Immer wenn ich "früher" eine Zigarette geraucht habe, habe ich mir eine Karotte genommen und bin mit dieser Karotte an den Ort gegangen, an dem ich auch mit der Zigarette gegangen wäre- und ja, selbst nach dem Essen, bin ich aufgestanden und habe auf der Terrasse noch eine Karotte gekaut. Nach weiteren zwei, drei Wochen, habe ich es dann über´s Herz gebracht und habe meine alten Zigarettenschachteln verschenkt. Wenn ich das jetzt so schreibe, dann klingt es so easy, aber ich habe wirklich oft innerlich mit mir gerungen und das starke Bedürfnis nach eine Zigarette verspürt. Dabei meine ich gar nicht nur dieses Kopfbedürfnis, sondern dieses Gefühl, welches entsteht, wenn man einen kräftigen Lungenzug nimmt. Das ging soweit, dass ich mir kleine Blätter zusammengrollt habe und an diesen kräftig gezogen habe, so als wäre es eine Zigarette (ausprobieren, hilft wirklich!) .
Nach etwa 3-4 Monaten rauchfreier Zeit habe ich dann mit dem Walken angefangen (Wohne im Tal, es geht also anfangs immer bergauf...) Früher hatte ich das Gefühl, es zerreißt mir gleich meine Lunge... Jetzt hatte ich das Gefühl zwar auch noch, aber es setzte ein paar Meter später ein, war nicht mehr so intensiv und hielt auch nicht so lange an (und mit der Zeit ist es völlig verschwunden).
Immer wenn ich dann ins Schwitzen und Keuchen kam, habe ich die übelsten Hustenanfälle bekommen... Juchhu, die Lunge reinigt sich, dachte ich mir. Es dauerte auch noch viele Monate, bis ich nicht mehr so viel Husten musste.

Nach rund 10 Monaten rauchfrei hatte ich von einen Tag auf den anderen plötzlich das Gefühl, ich hätte meine letzte Zigarette erst vor wenigen Minuten ausgemacht, plötzlich war dieses Verlangen und die Sucht wieder so stark zu spüren, dass ich das genau so gegooglet habe. Und siehe da, nach etwa 9-12 Monaten baut die Lunge Mikronikotin ab, was bei vielen Menschen dazu führt, dass sie wieder rückfällig werden, da dieses Bedürfnis für einige Tage wieder stärker wird. Mit dem Wissen gelang es mir, auch diese blöde Zeit zu überstehen.

Und so vergingen die Jahre und nun sind es, wie gesagt, bald sieben.
Noch heute gibt es Momente, in denen das Bedürfnis da ist, aber sie kommen immer seltener und verschwinden quasi augenblicklich wieder. Manchmal in großen Stresssituation z.B. dem Tod meines Sohnes, aber auch so banale Sachen wie das Runterkurbeln des Autofensters ... :D (Jahrelang hab ich mir eine Zigarette angezündet, sobald ich im Auto saß und das ist wohl noch tief im Unterbewusstsein verankert). Manchmal träume ich sogar, dass ich wieder angefangen habe zu rauchen und bin soooo erleichtert, wenn ich realisiere, dass es nur ein Traum war.

Was ich aber mit meinem ganzen Text eigentlich sagen möchte, ich denke, es ist auch immer etwas Glück dabei, wenn es einem gelingt tatsächlich rauchfrei zu bleiben. Ich habe zig Versuche hinter mir, die alle gescheitert sind, bis ich es irgendwann einfach nicht mehr versucht habe... Ich bin auch überzeugt davon, dass ich sofort wieder Rückfällig werden würde, wenn ich noch mal eine Zigarette (oder Wasserpfeife) rauchen würde.

Rauchen ist blöd! Ich wünsche jedem, der versucht von den kleinen, gemeinen Sargnägeln wegzukommen von Herzen viel Erfolg!
Liebe Grüße


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

08.01.2021 um 17:58
Zitat von NemonNemon schrieb am 04.01.2021:Das ist wirklich nur so zu beantworten:
Aufhören und nicht wieder anfangen. Ersatzlos.
Unter dem Strich betrachtet ist es so, definitiv. Da bin ich ganz bei dir. Der Haken an der Sache ist, dass das leichter gesagt, als getan ist. Also das Aufhören an sich fand ich nicht sooo schlimm, das nicht wieder anfangen war hart für mich. Und es ist mir, wenn ich ehrlich sein, habe ich auch mehr als einen Anlauf gebraucht, bis ich wirklich langfristig erfolgreich war.
Zitat von allmotlEYallmotlEY schrieb am 04.01.2021:Wann rauche ich? Warum passt es morgens zum Kaffee, immer nach dem Essen, abends zum Bier, besonders gut?
Das sind die „gefährlichen“ Situationen. Da musst du besonders aufpassen. Also erst mal auch keinen Kaffee und auch kein Bier. Bei mir waren es kurze Momente, wo es gezwickt hat. Das geht schnell vorbei. Ablenken, nicht ans Rauchen denken.
Das hat mir auf alle Fälle dabei geholfen nicht wieder rückfällig zu werden. Wobei man nicht alle Situationen, in denen man bislang geraucht hat, vermeiden kann. Bei mir war es vor allen Dingen das Warten auf den Bus. Normalerweise habe ich mir da eine Kippe angezündet und es kam mir komplett verkehrt vor es nicht zu tun. Ich habe mir dann immer bewusst gemacht, dass das NICHT Rauchen eigentlich der Normalzustand ist und habe mich abgelenkt.

Es dauert seine Zeit bis das Gehirn etwas Neues als normal empfindet. Aber alte, in dem Fall schädliche, Angewohnheiten lassen sich durchaus durch neue Gewohnheiten ersetzen.
Zitat von telefonistintelefonistin schrieb am 03.01.2021:Ich habe bereits in den vergangenen sechs Monaten zwei semi-erfolgreiche Anläufe gestartet meine Nikotinsucht ein für alle mal auf zu geben, jedoch bin ich unglücklicherweise immer wieder zu den Zigaretten zurückgekehrt. Nun meinte eine Arbeitskollegin, dass möglicherweise Hypnose helfen könnte um das Unterbewusstsein darauf zu programmieren mit dem Rauchen aufzuhören. Hat jemand hier damit schon Erfahrungen gemacht oder könnt ihr auch bessere Methoden/Tricks nennen, wie ich mir das Rauchen endgültig entwöhnen kann?
Du musst etwas finden, was für dich funktioniert. Mein Tipp wäre aber nicht auf Nikotinersatzprodukte zurückzugreifen, sondern die körperliche Entwöhnung durchzustehen. Natürliche Mittel wie Smoksan können das meinen Erfahrungen nach leichter machen. An sich ist aber beim körperlichen Entzug absehbar, dass das nur eine bestimmte Zeit dauert und dann vorbei ist. Die körperlichen Reaktionen können unangenehm sein, aber es ist aushaltbar und geht vorüber. Danach musst du dann deinen Weg finden Nichtraucher zu bleiben.

Manchen hilft Hypnose wirklich, manchen Bücher, wieder anderen ein Neujahrsvorsatz oder eine Mischung aus allem. Verschließ dich nicht, sondern probiere was dir hilft. Und zwar so lange bis du erfolgreich etwas gefunden hast, mit dem DU erfolgreich bist.
Zitat von dieLaradieLara schrieb am 04.01.2021:Ich bin nächsten Monat stolze sieben Jahre rauchfrei.
Das ist wirklich eine lange Zeit, deutlich mehr als bei mir. Du kannst wirklich stolz auf dich sein!


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

08.01.2021 um 20:27
Zitat von apollonisapollonis schrieb:Also das Aufhören an sich fand ich nicht sooo schlimm, das nicht wieder anfangen war hart für mich. Und es ist mir, wenn ich ehrlich sein, habe ich auch mehr als einen Anlauf gebraucht, bis ich wirklich langfristig erfolgreich war.
Aber es wird doch Stück für Stück immer leichter. Das Thema wir immer kleiner, je weiter man kommt.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

09.01.2021 um 10:25
Versuche auch meinen Tabak Konsum zu minimieren. Einfach so aufhören und ins kalte Wasser springen würde ich nicht schaffen, ich weiß vielleicht die falsche Einstellung aber ich denke jeden Tag mal eine Zigarette weniger. So bin ich statt einem Päckchen am Tag mittlerweile auf "nur" noch 6 bis maximal 9 Kippen am Tag runter.
Vielleicht einfach mal etwas reduzieren und sich hinterfragen, muss ich mir jetzt wirklich eine anstecken? Tue ich dies überhaupt bewusst? Und einfach sagen wenn ich erst in 2 oder 3 Stunden eine rauche reicht es doch auch.
Klar jeder ist da unterschiedlich gestrickt aber so ging es bei mir.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

21.01.2021 um 19:02
danke euch für alles diese inputs. Ich merke schon, dass jede da seinen individuellen Zugang finden muss, bzw. dass es keine allgemeine für jeden funktionierende Lösung gibt. @DickeMöwe ich denke in meinem Fall, so gut ich mich bereits kenne, würde das schrittweise reduzieren nur dazu führen, dass ich schlussendlich irgendwann einfach wieder mehr rauchen würde mit irgendeiner Ausrede der Art "heute bin ich besonders gestresst", weißt du? deshalb denke ich es wäre besser für mich von einem Tag auf den anderen aufzuhören so wie @Nemon meint. und ich kann das gut nachvollziehen, dass das im Urlaub z.B. besser ginge, der ist sowieso fällig, vielleicht sollte ich mir mal zu meinen Eltern aufs Land und mir eine kleine Auszeit gönnen. @apollonis es macht auch Sinn für mich was du sagst, also bestimmt ist es so, dass diese Phase wo man dem Körper das Suchtmittel wegnimmt und er sich daran gewöhnen muss die schwierigste ist. und wie lange hast du smoksan genommen bis du gemerkt hast, dass das hilft? Ja Hypnose würde ich auch ausprobieren, aber um ehrlich zu sein erst dann, wenn ich merke alles andere hilft mir nicht bzw. da tu ich mir selber zu schwer. @allmotlEY gute Idee das mit dem Plan und ja man muss sich denke ich generell im ersten Schritt mal bewusst vor die Augen führen, was man da eigentlich tut und mit welchen Intentionen haha @dieLara danke fürs teilen deiner Erfahrungen, ich bin froh dass es schlussendlich bei dir geklappt hat!!:)


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

08.02.2021 um 21:12
Zitat von NemonNemon schrieb am 08.01.2021:Aber es wird doch Stück für Stück immer leichter. Das Thema wir immer kleiner, je weiter man kommt.
Ja. Wobei man auch nicht außer Acht lassen sollte, dass das keine lineare Entwicklung ist und es nicht zwingend konstant leichter wird. Rückschritte können auch mal vorkommen. Zum Beispiel wenn man unter massiver Anspannung steht im Beruf, eine Trennung durchmacht, ein geliebtes Haustier stirbt. Oder was einen eben individuell belastet... Manchmal wird es auch wieder schwerer, aber ja, das ist in der Regel vorübergehender Natur.
Zitat von DickeMöweDickeMöwe schrieb am 09.01.2021:Versuche auch meinen Tabak Konsum zu minimieren. Einfach so aufhören und ins kalte Wasser springen würde ich nicht schaffen, ich weiß vielleicht die falsche Einstellung aber ich denke jeden Tag mal eine Zigarette weniger. So bin ich statt einem Päckchen am Tag mittlerweile auf "nur" noch 6 bis maximal 9 Kippen am Tag runter.
Wenn Reduzieren für dich funktioniert, kann es sicher für dich ein richtiger Weg sein. Man kann das Reduzieren oder Ersatzprodukte ja auch mit anderen nikotinfreien Alternativen kombinieren und so die Zigaretten ausschleichen, wenn das individuell besser klappt. Und jede nicht gerauchte Zigarette ist ein Erfolg, da kannst du ruhig stolz auf dich sein!
Zitat von telefonistintelefonistin schrieb am 21.01.2021:es macht auch Sinn für mich was du sagst, also bestimmt ist es so, dass diese Phase wo man dem Körper das Suchtmittel wegnimmt und er sich daran gewöhnen muss die schwierigste ist. und wie lange hast du smoksan genommen bis du gemerkt hast, dass das hilft? Ja Hypnose würde ich auch ausprobieren, aber um ehrlich zu sein erst dann, wenn ich merke alles andere hilft mir nicht bzw. da tu ich mir selber zu schwer.
Hm, wie lange das war, kann ich nicht mehr sagen. Schon eine Weile. Wenn man dem Körper sein Genussgift wegnimmt und stattdessen etwas gesundes zu sich nimmt, stößt man damit ja einen Umbruch an und sowas dauert immer. Man muss da einfach geduldig mit sich sein und sich auch aushalten können, wenn man mal unleidlich ist. Aber wie gesagt, auch nikotinfreie Alternativen können die Entzugserscheinungen abmildern. Den körperlichen Teil vom Aufhören hat man spätestens nach wenigen Wochen hinter sich, bis sich die Psyche entwöhnt, dauert es länger. Aber in Summe wird es, wie Nemon auch geschrieben hat, von Tag zu Tag besser.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

09.02.2021 um 17:48
Ich hab es vor 16 Jahren. Hinter mich gebracht.
Von heut auf Morgen knallhart durchgezogen.
Ich hab gehört das Hybnose eine gute Sache sei. Ob das stimmt weiß ich nicht.
Eine Bekannte hat damit aufgehört.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

05.03.2021 um 14:05
Zitat von dieLaradieLara schrieb am 04.01.2021:Manchmal träume ich sogar, dass ich wieder angefangen habe zu rauchen und bin soooo erleichtert, wenn ich realisiere, dass es nur ein Traum war.
So ging es mir heute wieder:

Stinknormale, banale Situation im Traum, ich bin irgendeinen Weg im Feld entlang gelaufen und hab mir dabei eine Zigarette angesteckt. Dann der typische Kampf mit dem Feuerzeug, Wind und langen Haaren, ich hab also immer wieder versucht mich mit dem Rücken zum Wind zu drehen um mir die Zigarette anständig anzünden zu können... Als es mir dann endlich gelungen ist, nahm ich den ersten schönen, tiefen Zug... Herrlich... Und laufe weiter- Traum ende... also im ersten Moment wirklich nichts spektakuläres.

Heute früh bin ich dann aufgewacht und wusste anfangs wieder nicht, ob ich es geträumt habe- oder ich tatsächlich wieder angefangen habe zu rauchen... Ungutes Gefühl- fast ne Art Enttäuschung über mich selbst... Es hat wieder einige Minuten gedauert, bis ich mir sicher war, nur geträumt zu haben. Man sieht also, meine Angst, rückfällig zu werden, scheint mich noch immer stark zu beschäftigen... Man wird halt nie wieder Nichtraucher- höchsten Ex-Raucher oder Nichtmehr-Raucher... :D

Liebe Grüße


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

07.03.2021 um 14:03
@BlauerStern so will ich es auch schaffen und habe das auch bereits so mit Anfang Februar gemacht. Jänner war meine Vorlaufzeit um mich mental vorzubereiten! Bis jetzt läuft es gut. Auf Hypnose habe ich noch nicht zurückgegriffen. @apollonis ich habe den körperlichen Teil vom Aufhören jetzt schon großteils hinter mich gebracht. Ca 4 Wochen sind es jetzt wo ich völlig nikotinfrei bin. Die erste Woche war hart, habe mich deshalb auch in der Apotheke nach dem Smoksan Mittel erkundigt, das du empfohlen hast und habe es auch zum Ausprobieren mitgenommen weil es ein natürliches Präparat ist. Hat auch die Entzugserscheinungen ein wenig gemildert. @dieLara du rauchst zumindest nur noch in einer Parallelwelt! :P aber ja scheint tatsächlich so, dass die Angst rückfällig zu werden noch festsitzt in dir. Vielleicht wäre Hypnose da eher etwas für dich?


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

08.03.2021 um 11:49
Hallo, mein Weg ist/war der folgende:
Ich habe mit 12 meine erste Zigarette geraucht und ab 14 war ich regelmäßige (tägliche) Raucherin. Es gab Zeiten, da habe ich 2 Big Packs am Tag geraucht. Aufhören wollte ich oft, aber irgendwie auch nicht und so hat es auch nie geklappt. Vor 2,5 Jahren und somit nach 21 Jahren Zigaretten rauchen, bin ich durch meinen Mann auf E-Zigaretten umgestiegen, das klappte ohne Probleme und ich freute mich über die Vorteile (kein Gestank nach Tabak, keine ekligen Aschenbecher, keine gelben Wände oder Fingernägel, die Atmung klappte wieder besser). Ich habe aber trotzdem recht viel gedampft und so auch nicht unbedingt weniger Nikotin aufgenommen als mit Zigaretten.
Letztes Jahr im Sommer wurde ich dann schwanger und ich wusste, ich muss aufhören oder ich schädige mein Baby. Leider war die Sucht so stark, dass ich zwar auf Liquids mit 0mg Nikotin umgestiegen bin, aber immer noch 1-2 Tropfen mit 3 oder 6mg Nikotin dazu gemischt habe. Ich erlitt eine frühe Fehlgeburt (vermutlich nicht durch das Dampfen, aber ausschließen lässt es sich nicht). Dadurch dampfte ich wieder sehr viel und hatte das Gefühl, dass ich nie aufhören können würde.
Ende Januar erfuhr ich dann, dass ich wieder schwanger war. Das gleiche Spiel wie beim letzten Mal ging von vorne los, jedoch verspürte ich plötzlich ab ca. der 7. SSW so einen Ekel vor dem Dampfen, dass ich es von jetzt auf gleich bleiben ließ. Jetzt bin ich seit fast 5 Wochen nikotinfrei und es war irgendwie viel einfacher als ich immer dachte. Ich weiß, dass 5 Wochen eigentlich nicht so lange sind, für mich aber schon, da ich in meinem Leben länger geraucht als nicht geraucht habe und ich mich so gar nicht an ein Leben ohne Rauchen oder Dampfen erinnern kann. Die Gewohnheit, in bestimmten Situationen zur Dampfe zu greifen, hat sich bei mir überraschend schnell gelegt.
Ich hoffe, dass jede/r, der/die aufhören möchte, dies auch schafft und ich drücke ganz fest die Daumen. Vielleicht ist für manche mein Weg ja auch eine Möglichkeit (eventuell ohne die Schwangerschaft :D).
Liebe Grüße


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

08.03.2021 um 14:41
Hallo @telefonistin

also ich habe tatsächlich nicht geschafft, von einem Tag auf den anderen aufzuhören und hätte es garantiert auch nicht durchgehalten.
Bin aber trotzdem seit anderthalb Jahren Exraucher geworden.
Mir hat es geholfen, das Rauchen auszuschleichen und für die kritischen Momente (Stress, Alkohol etc.) immer eine E-Zigarette parat zu haben. Die nutzte ich in den ersten drei Monaten noch recht häufig, dann aber auch immer weniger und bin davon überzeugt, dass ich ohne die E-Zigarette wieder rückfällig geworden wäre.
So individuell können die Wege beim aufhören sein ... :)


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

22.03.2021 um 18:15
Ich habe die ersten paar Tage ausgerechnet, wieviele Stunden ich schon rauchfrei bin und hab mir dann gesagt, wie verdammt schade es wäre, wenn diese ganzen Stunden in denen ich tapfer durchgehalten habe, umsonst gewesen wären. Und ich hatte super Freunde, die mich ständig gefragt haben, ob ich eh nicht wieder angefangen hab.
Ja und ich hab Unmengen an Kaugummi gebraucht. Aber ich hab es geschafft, von mind. 40 Zigaretten am Tag auf 0. Von heute auf morgen und ich bin rauchfrei geblieben, und das schon Jahre.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

08.04.2021 um 23:26
@Minara
Ich finde es echt stark, dass du aus etwas negativem, wie deine Fehlgeburt, etwas Positives gezogen hast – also dass du mit dem rauchen aufgehört hast und auf einem guten Weg ohne Nikotin bist. Ich wünsch dir noch viel Glück auf deiner Reise :)
@KicherErbse
Freunde oder Familie sind auch ein sehr wichtiges Auffangnetz, wenn man das so sagen kann. Ich hätte es auch nicht ohne meine Freunde, die mich bei dem ganzen begleitet und motiviert haben, geschafft. Aber wenn man das in seinem unmittelbaren Umfeld nicht hat, gibt es auch Apps wo man sich mit anderen Leuten, die auch gerade mit dem rauchen aufhören austauschen kann. Das wäre natürlich auch eine Alternative.
@telefonistin
Smoksan ist eben genau so konzipiert, dass man das Verlangen etwas stimuliert und mildert. Ich hätte definitiv nicht ohne das Mittel als Unterstützung am Anfang lange ohne Zigaretten ausgehalten. Wie gehts dir denn derzeit? Ist doch schon ein Monat her seit deinem letzten Update. Nimmst du Smoksan noch immer oder schaffst du es auch schon ohne durch den Alltag?


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

23.04.2021 um 10:51
@Mianra @KicherErbse Danke dass ihr eure Geschichten mit mir geteilt habt! Und es freut mich, dass es so für euch funktioniert. Für mich sind Dampfen oder E-Zigaretten aber nicht die Lösung, da ich ja dann wieder von etwas abhängig bin/ süchtig bin. Ich möchte wirklich frei von all den Substanzen sein. Aber bis dato läuft es ja gut. @EnyaVanBran von einen Tag auf den anderen habe ich es auch gemacht, und Kaugummis helfen ja wirklich oder beiße auch einfach manchmal in eine Zitrone hinein, hilft mir auch. @apollonis ja tatsächlich bin ich bis heute nikotinfrei, mir geht es super damit und nehme Smoksan zur noch bis die Kapseln zu ende gehen, also eine Woche ca. noch wird das sein. Aber fühle mich schon sicher, dass ich nicht wieder nach einer Zigarette greifen werde. Konnte meinen Fokus von Zigaretten mehr auf Sport schiften und dafür dankt mir mein Körper auch, das merke ich. Also danke dir nochmals für deinen Rat. ☺


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

23.04.2021 um 10:55
@telefonistin
Rechne dir mal aus, wie viele Stunden du schon Rauchfrei bist. Das ist hoffentlich schon eine recht ordentliche Zahl und sie wird dich motivieren, weiter durchzuhalten. War zumindest bei mir so.


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Wie mit dem Rauchen aufhören – Erfahrungen?

25.04.2021 um 17:58
@telefonistin

Ich bin durch E- Zigarette vom Rauchen weggekommen. Ich war starke Raucherin (40 Zigaretten minimum täglich, meist so um die 60 herum) und hatte 2014 schon einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, habe aber nach einem 3/4 Jahr wieder angefangen, weil ich den Schmachter nie richtig los wurde.

Dann habe ich letztes Jahr am 05. Januar den 2. Versuch gestartet, diesmal mit E- Zigarette. Als Starkraucher hab ich dann mit hohem Nikotingehalt (18 mg) angefangen und nach und nach runterreduziert. Seit August letztes Jahr habe ich dann tatsächlich ohne Schmachter nikotinfrei gedampft. Seit Januar diesen Jahres bin ich jetzt auch komplett ab vom Dampf.


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