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BUCHPROJEKT

132 Beiträge, Schlüsselwörter: Allmystery, Bücher, Forum, Community, Buchprojekt

BUCHPROJEKT

29.06.2009 um 19:34
@Aineas

uhu Fachbezeichnung und auch noch Latein Unterricht man man das ist ja fast schon wie Abitur haben. :D
Vielleicht sollte man die Stilmittel ja gleich weglassen wenn sie eh keine Wirkung haben, das wär doch mal was. Oder lieber gleich mit dem Lesen aufhören bei diesem ganzen Dilettantismus? Man weiß es nicht...


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Obrien
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BUCHPROJEKT

29.06.2009 um 19:35
@Aineas

So? Eigentlich dachte ich, dieser Satz wäre ein Auszug aus deiner geplanten Romantrilogie, denn eigentlich, nimm es mir bitte nicht übel, könnte er auch von dir stammen.

Wer diesen Schreibstil, so will ich es mal großzügigerweise nennen, für anspruchsvolle Literatur hält, glaubt vermutlich das es ausreicht, ein paar hirnlose Sätze in eine grammatikalisch halbwegs korrekte Form zu gießen, jedes Wort im Synonym-Wörterbuch nachzuschlagen und die komplizierteste Form zu nehmen.

Gut, das du das nicht tust;)


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BUCHPROJEKT

29.06.2009 um 19:42
@Obrien

Inklenier dich mal nicht zu infinit aus der Dachgaube!


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Aineas
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BUCHPROJEKT

29.06.2009 um 20:05
@Comguard2

Ich hatte das große Glück Englisch- wie auch Lateinunterricht seit der 5. Klasse zu genießen, weswegen ich bei beiden inzwischen auf 6 Jahre komme, obwohl ich das eine hin und wieder als 2. Fremdsprache bezeichne.

@LordFakeALot

Stilmittel geraten in meinen Augen von ganz alleine in eine Geschichte - mir passiert das zumindest relativ häufig. Prinzipiell würde ich sagen, dass ein Text voller Stilfiguren keinen guten Ausdruck aufweisen muss, dafür aber ein Text mit gutem Ausdruck gewöhnlich Stilfiguren enthält, was bedeutet, dass sie an und für sich und lediglich im Zusammenhang sinnvoll sind, woraus man wiederum folgern kann, dass es sowohl verschlechternd wirkt, sie herauszufiltern und zu ersetzen, als auch sie krampfhaft einzubauen.

@Obrien

Was bei allem von mir Verfassten meist auf Kritik stößt, beruht vermutlich auf meinem Verständnis von Synonymen als rein gleichbedeutende Wörter, was viele verwirrt, wenn nicht ärgert. Nehmen wir mal ein Beispiel:

Konklusion und Schlussfolgerung - inhaltlich vollkommen gleiche Begriffe; hinsichtlich der Denotation zweifellos kongruent, aber sehr unterschiedlich in ihrer Konnotation. Ersteren Ausdruck würde man eher in einer Doktorarbeit finden, die kurz nach der Abwendung vom Lateinischen als Standardsprache wissenschaftlicher Traktate geschrieben wurde. Der zweite Ausdruck entstammt eher einem zeitgenössischen Text...
wenn ich also beide ähnlich oft benutze, entsteht leicht der Eindruck, mein Stil wäre
A) arrogant, weil mutmaßlich von dem Geiste der natürlichen, zur Schau gestellten Überlegenheit beseelt (in diesem Zusammenhang vielleicht altmodisch als beschreibendes Adjektiv)
B) naiv, weil mutmaßlich die Konnotation verkennend/ausblendend

Tatsache ist aber, dass ich lediglich Begriffe aus dem älteren Wortgebrauch hinzuziehe, um eine größere Breite von Vokabeln in den Text einzupflichten, was persönliche Gründe hat, weil ich eine allgemeine Antipathie gegen Wortwiederholungen hege.

Ich weiß nicht ob diese Angabe mein Geschreibsel in ein anderes Licht rückt und zu einem neuen Verständnis beiträgt, in jedem Fall ist meine Motivation, auch veraltete Ausdrücke zu verwenden, weniger in Hochmut oder Stümperhaftigkeit zu sehen, sondern vielmehr darin, synonymreichere Texte abzufassen, die sich einem unfangreicheren Spektrum der deutschen Sprache bedienen.
Denn wenn wir freiwillig darauf verzichten, weite Teile des deutschen Wortschatzes zu benutzen, dann begünstigen wir kein anderes Szenario, als das welches sich per Zwang in "1984" ereignet (Stichwort: "Ungut").


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Obrien
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29.06.2009 um 20:12
@Aineas

Option c) es wirkt gespreizt und könnte dem Leser zu dem Schluss öhm, zur Konklusion führen, das du inhaltliche Schwäche durch den Versuch Eloquenz vorzutäuschen, ausgleichen möchtest. *malsodenk*


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29.06.2009 um 20:14
was fürn Inhalt?


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Aineas
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BUCHPROJEKT

29.06.2009 um 20:19
@Obrien

stellt sich die Frage, ob meine Worte tatsächlich so leer sind oder ob lediglich Option d) in Kraft tritt, die besagt, dass der Leser aufgrund der Menge der Fremdwörter und der selten genutzten Terminologie präsumiert, dass die inhaltliche Schwäche durch den Mantel vermeintlicher Eloquenz kaschiert werden soll. :D


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Obrien
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29.06.2009 um 20:20
@Aineas

Das du dich als verkanntes Genie siehst, war mir ja so klar;)


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29.06.2009 um 20:25
Na wenn sich Genie jetzt schon über die Fähigkeit Synonyme zu benutzen definiert na dann prost Mahlzeit.


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Aineas
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29.06.2009 um 20:31
@Obrien
Das Dilemma war gut inszeniert, ich hatte zwischen Arroganz und Selbstbeleidigung zu wählen und habe mich in dubio pro honesta entschieden.

Das Wunderbare ist allerdings, dass all meine Ansichten, Ideen und Theorien allenfalls sekundär realisiert werden müssen, was bedeutet, dass ich mich nicht um so etwas wie Genialität kümmere, zumal unsere Fantasie ja doch einzig der Kombination unserer Erkenntnisse gleicht und wir uns demnach auf diesem Gebiet höchstens als begabte Farbenmischer betätigen können.
Will sagen: Ich kann einen gewissen persönlichen Stolz nicht leugnen, aber es stört mich herzlich wenig, unter welchen Leuten ich mich intellektuell einzureihen habe.
Dass ich eine inhaltliche Schwäche anzweifeln würde, resultiert unabhängig davon aber eher daraus, dass bisher niemand Argumente lieferte, die solche belegten.
Fürs erste dürfte ja auf meinem Profil genug zum Zerlegen sein, wenn denn so viel Zerlegenswertes an meinen Thesen ist.


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Sidhe
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29.06.2009 um 20:54
@Glorian

Dir muß wahnsinnig langweilig sein, daß du dich wieder unter das niedere Volk mischt.
Da hilft auch kein ARTE mehr :D
Warum hast du den Thread nicht erst 11 Tage später eröffnet? Tzz.


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Sidhe
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Obrien
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30.06.2009 um 11:02
@Aineas

Du bist relativ lernresistent, daher sind Argumente Perlen vor die Säue^^
Aber ist ja nicht schlimm, nimm Kritik einfach hin und versuche daraus zu lernen.

Wie ich bereits sagte, der allzu inflationäre gebrauch von Fremdwörtern macht einen Text noch lange nicht anspruchsvoll, jeder Trottel mit einem Lexikon kann auf diese Weise Kompetenz vortäuschen. Du legst zu viel Wert auf derlei Äusserlichkeiten(erinnert sei an deinen Vorschlag, Neoklassizismus steuerlich zu bevorteilen :D )

Die wahre Kunst besteht darin, seiner Sprache eine gewisse Eleganz zu verleihen, was sich auch in Form und Lesbarkeit niederschlägt. Nimm dir dazu ein paar Anleihen bei großen Autoren wie Oscar Wilde oder Erich Maria Remarque.


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Aineas
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30.06.2009 um 15:45
@Obrien

Unsere Geister scheiden sich wirklich in vielen Fragen, das dürfte in zahlreichen Debatten zu verschiedenen Themen klar geworden sein.
Nichtsdestotrotz erinnere ich mich hinsichtlich konstanter Kritikpunkt an meinen Beiträgen lediglich die Bemängelung meiner Ausdrucksweise. Inhaltlich bzw. im Hinblick auf Thesen, Vorschläge und Anschauungen führten negative Resonanzen falls begründet meist dazu, dass ich Fehler korrigiert habe.
Da dies die Seltenheit war, dürfte vor allem mit der Tatsache erklärbar sein, dass häufig niemand auf meine Posts eingeht, womit wir eventuell bei der Unverständlichkeit wegen einer ungewöhnlichen Terminologie wären ... und hier muss ich wirklich bemerken, dass von jemandem, der die Begriffe weder kennt noch in der Lage/willens ist, ihre Bedeutung binnen 30 Sekunden via Google in Erfahrung zu bringen, in den meisten Fällen keine fundierte Resonanz zu erwarten sein dürfte.

Was den Neoklassizismus anbetrifft, so meine ich mich daran entsinnen zu können, dass ich diesen Aspekt beiläufig in einer Diskussion geäußert habe, die mit "Wenn ihr die Macht hättet" oder einem ähnlichen Wortlaut betitelt war. Und sofern mich nicht alles täuscht habe ich dieser banalen Forderung sichtbar keinen besonderen Ernst beigemessen - falls dies nicht geschehen ist, bitte ich mit Verweis auf die Trivialität solcher Maßnahmen zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um nichts weiter als einen kleinen Fingerzeig auf meine persönliche architektonische Vorliebe handelte und keineswegs um einen tatsächlichen Vorsatz.


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Obrien
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BUCHPROJEKT

30.06.2009 um 16:00
@Aineas

Dieser kleine Fingerzeig zeigt aber recht deutlich, das für dich derlei Äusserlichkeiten eine große Rolle spielen, insofern kann man deinen Ausführung in der Regel auch mangelnden Tiefgang unterstellen.

Oftmals geht niemand auf deine Beiträge ein, weil sie meistens zu sich totlaufenden und langweiligen Diskussionen führen.


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30.06.2009 um 16:10
Und weil sie zwischen Selbstbeweihräucherungen und Schnörkeln meist nichts besonderes enthalten um das es sich zu diskutieren lohnt^^


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BUCHPROJEKT

30.06.2009 um 16:17
Vielleicht sollte man tatsächlich mal ein Buch über Trollverhalten in Internetcommunitiies schreibe, oder gibts schon eins?

Die Erfahrung die ich gemacht habe ist, dass polarisierende User, welche die besonders in Erscheinung treten, und in gewissen Sequenzen Aufmerksamkeit aufsich ziehen oftmals Trollambitionen haben, bzw verschiedene Mermale vereinen. Ohne grundsätzlich immer Trolle zu sein, oder nur dünne Bretter zu bohren.

Vielleicht sollte man ein Buch über sich selbst schreiben, vielleicht sollte der Threadstarter ein Buch über sich selbst schreiben, ich glaube das würden viele gerne lesen. Also sowas wo er die Hosen runterlässt, und sich mal selbst anwichst, anstatt andere. Die dauerhafte Erektion die er beim Flamen in Threads an den Tag legt, würde vielleicht nicht für die Länge eines Buchs reichen, aber vieleicht wird ja ne nette Broschüre draus, oder n Flyer.

Vielleicht passt auch auf ne Rolle Klopapier wer weiss..


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BUCHPROJEKT

30.06.2009 um 16:20
@DeadPoet


mg3872,1246371622,G2006019-1138710863


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Aineas
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BUCHPROJEKT

30.06.2009 um 16:34
@LordFakeALot
@Obrien

"Und weil sie zwischen Selbstbeweihräucherungen und Schnörkeln meist nichts besonderes enthalten um das es sich zu diskutieren lohnt^^"

Da liefert ihr aber ein anderes Bild, denn allein schon wenn ich mich in diesem unbedeutenden Thread äußere, springen sofort zwei auf, um mit Eifer und Mühe Argumente zu zerlegen und freudig wie feurig zu kritisieren ... Abgesehen von der Übertreibung habt ihr selbst den Gegenbeweis erbracht und es geschieht mir immer wieder, dass ich einen Eintrag verfasse, der Schwachpunkte aufweist und der Opposition Angriffsflächen bietet, worauf 1000 Bäche eines niederredenden Schwalls von Einsprüchen und Protesten auf mich einstürzen. Eigenartiger weise rufe ich die verantwortlichen Geister meist nur dann auf den Plan, wenn ich eine weniger einwandfreie und vielmehr fehlerbehaftete Hypothese anführe.

Deswegen bin ich fast dazu verleitet, dazu zu neigen, meinen zu wollen, dass kluge, geschliffene Schachzüge innerhalb eines Diskurses nicht wegen Ödnis sondern wegen ihres distinguierten Charakters unkommentiert bleiben.


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BUCHPROJEKT

30.06.2009 um 16:37
SO, genauso hab ich mir das vorgestellt^^ Nur eben dass ein übles Pamphlet draufgedruckt ist, damit der Putzer auch mit voller Wonne putzt.


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