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Angeln. Ein sehr entspannendes Hobby. Was meint ihr dazu?

556 Beiträge, Schlüsselwörter: Angeln

Angeln. Ein sehr entspannendes Hobby. Was meint ihr dazu?

22.06.2014 um 17:09
@Klavier
nicht dich hab ich verwechselt, aber auwa thiemann. ;)


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Angeln. Ein sehr entspannendes Hobby. Was meint ihr dazu?

22.06.2014 um 17:52
Anhang: (1196 KB)ich mach ja dieses jahr angelpause.
könnte mir natürlich tageskarten kaufen.
bei mir in der nähe ist ein teich mit karpfen, amur etc. bis 16 kg.
aber nur catch and release.
also so ein teichzirkus...
da wird dann ein riesenfisch mit 0,16-er schnur bis zu 2 stunden gedrillt, evt. gewogen und fotografiert und dann wieder reinschmeissen.
ich seh da keinen sinn drin...obwohl ich so einen grossen fisch auch nicht mitnehmen würde.
aber angeln nur zum sinnlosen zeitvertreib, da sag ich nein.
das beutemachen, sinnvolle verwerten des fangs sollte schon der ursprüngliche sinn des angelns
bleiben.

leider machen in vielen bächen und kleineren flüssen in letzter zeit nurmehr die fischotter
gute beute. (grosse flüsse und seen sind zum glück nicht betroffen)
viele bäche, in denen sich einstmals die forellen in grosser zahl tummelten, sind praktisch leer.
es finden sich keine pächter mehr, weil es niemanden mehr gibt, der lizenzen erwerben will.
fischotter, kormoran, gänsesäger, schwarzstorch und graureiher machen so manchem gewässer den völligen garaus.
ein "wohlgemeintes" projekt einiger tierschützer, die sich freuen, einst ausgerottete tierarten wieder angesiedelt zu haben...aber ohne zu bedenken, dass wir aufgrund von zersiedelung und gewässerverbauung heutzutage nicht mehr so viel natur haben. solche eingriffe zerstören das biologische gleichgewicht massiv.
vielleicht wollen sie uns fischern ja nur eins auswischen...
hab auch schon von berichten über illegale otter-aussetzungen gehört...

in "meinem" bach hinterm haus, sieht man keine einzige forelle mehr.
aber dafür regelmässig graureiher und schwarzstörche.
in meiner kindheit fingen wir forellen mit der hand, oder angel oder sonstwie in grosser zahl. und es waren jedes jahr immer wieder neue da.

die lage ist wirklich präkar. der fischbestand lässt sich - auch nicht durch künstlichen besatz - wieder auf den ursprünglichen stand bringen.


schicke in anhang einen scan aus der zeitung des NÖ landesfischereiverband
in dem das otterproblem beschrieben wird.

fische sind halt nicht so putzig wie otter....


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Klavier
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22.06.2014 um 21:13
@DylanT.
Das ist ein grosses Problem in sämtlichen Gewässern. Seen in kleinen und mittleren Grössen gehen kaputt. Besatz einzubringen lohnt nicht, da es teuer ist und der Fisch keine reelle Chance hat ranzuwachsen.
Vor allem wenn hier dann auch noch artfremde Tiere geschützt werden, wie der Kormoran.
Viele Jahre hatte man den Kormoran auf der roten Liste als Bedroht. Wer sich den Quatsch ausgedacht hat. heute darf er geschossen werden, aber mit Auflagen, wie zum Beispiel ausserhalb der Brutzeit. Der Vogel hat hier nichts zu suchen. Der jäger schießt ihn auch nicht, kein Interesse. Ich denke keinen Komerzielles Interesse.
Dann haben wir die Wollhandkrabbe, die sich hier rasend ausbreitet. Gut das ist durch die Schiffe (Ballasttanks) eingeschleppt. In den Süddeutschen Gewässern haben wir die Schwarzmeergrundel, die den Laich der heimischen Fische vernichtet (vermehrt sich sogar dreimal im Jahr).
Dann der starke Befischungsdruck der Berufsfischer.
Wie das wohl in den nächsten 10 bis 50 Jahren aussieht.


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22.06.2014 um 21:15
Ist doch entspannend


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22.06.2014 um 21:17
Wems gefällt soll meinetwegen entspannt angeln^^ Aber auch nur wenn der Fisch dann auf dem Teller kommt, weil einfach fangen und dann wieder reinwerfen finde ich unnötig und dann tun mir die Fische auch leid weil se dann einfach nur zum Spass gequält werden...
Aber selber angeln um was zu essen ist vollkommen ok, finde ich sogar besser als Fisch im Supermarkt zu kaufen


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22.06.2014 um 21:35
An sich ist es sicher ein entspannendes & erfüllendes Hobby, für Angel-Fans.

War bis jetzt so ca. 3 Mal angeln. Jedoch laienhaft & aus Neugier.
Anfangs war es ganz spannend, zumindest das Gefühl etwas zu "fangen, zu erlegen, zu jagen".
Nach den ersten paar Fängen wurde es ziemlich schnell langweilig & eintönig.
Demnach hat mich bis heute eig. nichts mehr dazu bewegt 'Angeln zu gehen'. Zumal es den Fisch zum Verzehr, auf dem Markt gibt.

Ich "bewundere" die Leute, die stundenlang am Wasser ausharren um Fisch zu fangen :D Vorallem, wo habt ihr die Geduld her?....mal im Ernst, nach ner Stunde wollte ich ins Wasser springen & mir nen verdammten Fisch an Land ziehen^^

Nun ja, jedem das Seine.
In diesem Sinne, Petri Heil.


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Klavier
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23.06.2014 um 14:33
@Mimsy
Deine Aussage ist nur zum Teil richtig. Das Fangen und wieder zurücksetzen ist nicht zwangsläufig eine Tierquälerei. Ist der Fisch , zum Beispiel Hecht, Zander, Karpfen oder Schleie nicht in dem vorgesehenen Maß, der Entnahmebestimmung muss dieser zurückgesetzt werden. Dieser Fisch soll ja auch die Möglichkeit der Fortpflanzung erhalten, was dieser erst ab einem bestimmten Alter kann. Beim Fischen kommt es auf die Behandlung an. Beim Biss so zeitig wie möglich den Anhieb setzen, so das der Haken auch wirklich nur in der Lippe sitzt. Schluckt der Fisch den Haken zu tief, wird er verletzt so das er verangelt ist. Dann muss der Fisch entnommen und versorgt werden.
Ein erfahrener Angler achtet darauf selbstverständlich. Ich setze den Anhieb immer sehr früh, gerade bei Barschen, da diese Fische sehr gierig den Köder attackieren, selbst grosse Ködermengen. Natürlich verliere ich dadurch auch viel Fisch.
Wenn der Haken die Lippe fasst, spürt der Fisch keinen Schmerz, da in der Maulregion wenig Nervenbahnen verlaufen. Das ist vergleichbar mit Haare schneiden, oder Fingernägel schneiden. Ein gewisser Stressfaktor ist natürlich dabei. Deshalb sollte der Fisch auch möglichst nicht lange gedrillt werden, um den Stress klein zu halten.
Auch sehr grossen Fisch setze ich lebend zurück. Was soll ich mit einem Hecht der über einen Meter gross ist machen? Ich lebe in einem zwei Personen Haushalt und würde den Fisch nicht voll verwerten. Auch den Kopf auf ein Brett zu nageln finde ich nicht gut. Also setze ich dieses Tier geschont zurück, da er mir zu dem lebend mehr nutzt. Er kann noch Nachwuchs schaffen und kann auf natürliche Weise den Weißfisch dezimieren und auch das Wassergeflügel. Enten Besshühner und Teichrallen haben wir durch starke Fütterung zu viel. Dadurch entstehen viele Exkremente, die das Gewässer überdüngen und dadurch die Sauerstoffbildung stört. Also ist das schon gut Fisch auch mal zurück zu setzen.
Allerdings fisch zu entnehmen und dann nicht zu verwerten, das ist nicht gut, da hast Du recht!

@41026061_
Vielfach kommt es auch auf die Angelart an. Fischen besteht ja nicht nur aus stumpfen Ansitzen, es kann auch sehr Aktiv sein. Ich habe Tage gehabt, da war das Fischen purer Stress. Vor zwei Jahren, zur gleichen Zeit wie jetzt, war ich mit meiner Frau los. Ich brauchte Köderfische. Die Bisse kamen so gehäuft, das ich mich auf eine Rute beschränken musste und selbst hierbei noch zu tun hatte ohne Ende. Erschwerend kam hinzu, das ich mit feinstem Geschirr ausgestattet war, ich wollte ja kleine Fische haben. Dabei fing ich aber auch sehr viele grosse. Brassen von über 70cm. Meine Matchrute musste arbeiten wie der Teufel. In zwei tagen, oder bei zwei Sitzungen hatte ich mal 56 Köderfische zusammen. Die grossen Fische noch nicht mitgezählt.
Beim Spinnfischen mit Kunstködern läufst Du sehr viel. Da kommen leicht mal 10 Kilometer Strecke zusammen. Ich hatte mal einen Bekannten mit, der ist Bodybuilder, der war nach drei Kilometern völlig am Ende und froh als wir fertig waren.
Es kann auch schon mal anstrengend werden.


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23.06.2014 um 14:52
@Klavier
Na das klingt schon viel besser ;)
Vielseitig & Actionreich. Muss dazu gestehen, dass ich auch nur die kleinen Fische geangelt habe, da fehlt einem dann natürlich der Nervenkitzel & die Ausrüstung, mit der es Spaß machen könnte.
Wenn du mal Hecht-Angeln gehst oder Welse, musste mich mal mitnehmen, dass klingt nach Spaß.


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Klavier
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23.06.2014 um 16:29
@41026061_
Klar, das Adrenalin steigt mit der Grösse des Fisches. Aber auch die kleinen sind nicht zu verachten. Man denke da mal an den Kaulbarsch, der ja mit 25cm schon riesig ist. Dieser als Suppe, sofern Du genug fängst, schmeckt sehr gut.
Ausserdem ist der Kaulbarsch ein Indiz für gute Gewässerqualität. Den gibt es nicht überall.
Wenn ich dann mal die Gelegenheit habe zu räuchern, wähle ich bei Aal und Forelle auch lieber die nicht ganz so grossen. Forellen bis 300 Gramm und Aal (der Spitzkopf) bis zu einer Länge von 50-60cm. Das ist allerdings meine persönliche Meinung. Hier werden andere Fischer vielleicht anders denken.


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Klavier
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23.06.2014 um 17:07
@41026061_
Ich weiß ja nicht aus welcher Ecke in Deutschland Du kommst, ich bin hier viel in Niedersachsen unterwegs. Bei uns ist übrigens der Hecht wieder frei zu befischen , seit dem ersten Mai. Schonzeit ist um!
Hier in der Lühe ist dieser allerdings wenig vertreten. Gewässer ist sehr dunkel und der Hecht ist ja ein Sichtjäger. Mehr Zander gibt es hier, was auch Spass macht. Zander ist mein Lieblingsfisch.


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23.06.2014 um 17:17
@Klavier
Das klingt auf jeden Fall interessant. Wäre mal nett zu sehen wie nen Profi angelt. Du scheinst dich da ja ziemlich gut auszukennen. Find ich gut.
Ich bin aus Nrw, die Gegend. Also doch nen gutes Stück entfernt.
Welcher heimische Fisch ist am schwierigsten zu Angeln ? Kann man das pauschal sagen oder kommt es immer darauf an Wie? Wann? Wo? mit Was? bzw. was war dein schwierigster/seltenster Fang ?


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Klavier
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23.06.2014 um 21:40
@41026061_
In erster Linie ist es schon so zu beurteilen nach dem wie , wann und wo. Das Wetter spielt eine grosse Rolle. Viele Wetterumschwünge wie zur Zeit (auf und ab der Temperaturen und Windrichtungen die ständig drehen), entscheiden sehr viel.
Dann muss man sich Gedanken machen, wie und wo lebt der Zielfisch. Nehmen wir den Karpfen, der lebt Grundnah und benötigt viel gehaltvolle Nahrung. Gute Stellen sind flache schnell erwärmende Stellen mit viel Kraut. Man tut gut dran die Verdächtigen Stellen zu beobachten, ob dort Karpfen ziehen. Dies lässt sich gut erkennen am aufsteigenden Schlamm. Dort gründelt der Karpfen. Diese entdeckten Stellen merkt man sich und kann dann beginnen diese Bereiche über einen Zeitraum von drei bis vier Tagen mit Anfutter zu belegen. Das macht vor allem Sinn, wenn man Karpfen an neue Köder gewöhnen will. Gibt ja noch Gewässer, wo der Karpfen noch keine Boilies kennt.
Ach und bei der Befütterung der Stellen macht es Sinn sich die Uhrzeiten zu merken, wann man dort fressende Karpfen entdeckt hat. Möglichst zu den gleichen Zeiten auch das Futter einbringen.
Sind diese drei oder vier Tage dann vorgefüttert, kann man den darauffolgenden Tag versuchen zu Angeln, am besten auch zu den Fresszeiten.
Für Schleien gilt das gleiche Prinzip. Sollten allerdings auch hier Boilies verwendet werden, müssen diese kleiner sein! Nimmt man für Karpfen Boilies mit einem Durchmesser von bis zu 26mm, verwendet man bei der Schleie maximal 16mm grosse Boilies. Man kann natürlich das ganze auch mit normalem Anfutter vorfüttern, in das man aber zerhackte Rotwürmer einbringt.
Die besten Zeiten für Schleie liegen morgens und abends in der Dämmerung. Während der Karpfen den ganzen Tag gefangen werden kann, da sie sehr viel Energie brauchen.
Hechte stehen gerne unter Bäumen die im Wasser liegen, oder in Flusskurven (am besten Aussenkurven bei strömenden Wasser), oder an Stellen wo sich zwei Gewässerabschnitte treffen.
Hier lohnt es sich mit totem Köderfisch zu angeln. Aber dran denken, der Hecht steht überwiegend im Mittelwasser und jagt von unten nach oben( Sichtjäger). Auch mit Kunstködern (Spinner, Wobbler) solche Stellen anwerfen. Wenn nach zehn Würfen nichts einsteigt, nächste Stelle anlaufen. Dabei auch mal drauf achten ( vor allem früh morgens oder abends ) ob viele Fische springen, da ist ein Jäger in Action. Dämmerungsphasen sind immer gut.
Der Zander lässt sich gut an Grund fangen mit totem Köfi, oder mit Twister oder Gummifisch. Ein Kiesgrund ist gut und Steinpackungen. Gute Zeiten sind die Dämmerungen wenn das Wasser sehr klar und sichtig ist. Bei trüben Wasser ist auch am Tage mit guten Fängen zu rechnen.
Der Aal lässt sich mit Würmern gut fangen (Spitzkopf) und der Breitkopf, oder Raubaal mit Köderfisch. Die Zeiten der Dämmerung morgens und abends sind spitze , bis in die Nacht hinnein. Das kuriose ist allerdings , das sich hier die Bisse ab 0.00Uhr fast gänzlich einstellen und so ab vier Uhr erst wieder beginnen. Woran das liegt, habe ich noch nicht herrausgefunden
Zu den Köderfischen sei gesagt, das die am besten funktionieren, die im jeweiligen Gewässer am meißten vorkommen. Das ist das Hauptfutterangebot. Eines sei noch angemerkt, in den Zeiten der Laich ( betreffend Weißfisch) möglichst kleine Köfis nehmen. Da der Raubfisch diese als erste Wahl nimmt. Ab September können dann ruhig grosse verwendet werden. Ich verwende ab Oktober sogar Köfis von 20 bis 25 cm. Das ist selektiver. Der Fisch ist meißt grösser.
Das ist jetzt wohl erstmal massig Text,ein kleines bischen aus vierzig Jahren Praxis.
Falls Du spezielles Wissen willst, kannst Du mich ja über PN anschreiben, dann kann ich Dir Detaillierter Infos geben.


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Klavier
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23.06.2014 um 21:52
@41026061_
Das wichtigste Werkzeug eines erfolgreichen Anglers ist das Auge, es entscheidet zu 80% über Erfolg oder Misserfolg. Beobachtungen sind wichtig, da man daraus viel lernt. Wenn man die Lebensgewohnheiten der einzelnen Fische etwas kennt, lässt sich die Beobachtung zu dem Fisch besser einschätzen. Dann kommt die Vorbereitung und Planung. Schon zuhause sollte man sich klar sein, welcher Zielfisch soll beangelt werden. Dementsprechend bereitet man seine Ausrüstung und überlegt sich seinen Platz.
Ich stelle meine Ausrüstung zusammen und baue meißt am Wasser auf, da ich mich dann auf eventuelle Widrigkeiten einstellen kann. Kommt ja oft anders als man denkt. Lass Dir Zeit bei den Montagen und prüfe Bindungen und Knoten, da nichts schlimmer ist , als ein Fischverlust durch unachtsamkeit.


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Klavier
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23.06.2014 um 22:02
Ich habe es hier ja schon angemerkt, ich habe vor einiger Zeit einen Blog begonnen. Hier habe ich auch viele Infos und Tipps drin, für die , die Interesse haben. Diesen Blog erweitere ich dann immer mal wieder . Gerade wenn ich dann mal Aktuelles habe.


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23.06.2014 um 22:09
@Klavier
Das 'Angeln' vielseitig ist wusste ich ja, aber dass es doch so komplex ist, hätte ich nicht gedacht.
Ist wirklich ganz schön viel zu beachten & vorallem viel Arbeit, wenn man es dann richtig betreibt, so wie du.
40 Jahre Angel-Erfahrung ist ne verdammt lange Zeit, respekt.
Ich dank dir für deine umfangreichen Informationen, da kann man echt noch was lernen. Und auch für das Angebot, wenn ich nochmal was wissen möchte, was mit Angeln zu tun hat, dann weiß ich jetzt ja wen ich auf alle Fälle fragen sollte.

Lieben Gruß


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Klavier
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23.06.2014 um 22:18
@41026061_
Egal was man als Hobby hat, man wächst an den Dingen mit der Zeit. Alles baut sich nach und nach auf. Auch Misserfolge sind lehrreich, wenn man sich Gedanken macht, was falsch gelaufen ist.
Da ich gebürtig aus Hamburg stamme, liegt das Angeln nahe. Hamburg ist ja von Wasser umzingelt! Ich bin durch meinen Vater in die Materie gekommen. Mit sechs meine ersten Angeln bekommen und das Equipment. Mein Vater hatte beruflich nicht mehr die Zeit dazu. So hatte ich als erster unter meinen Freunden eine richtige Ausrüstung.
Angefangen habe ich noch mit einem Weidenstock und Wolle. Auch das hat funktioniert. Nach den ersten Erfolgen war der Jagttrieb geweckt. Naja, in den ersten Jahren lief es auch nicht so gut. Aber ich wurde besser und besser.
Ich hatte dann das Glück einen guten Lehrmeißter zu haben, der mir das Wissen vermittelt hat, was sehr nützlich ist.
Schon früher habe ich gesehen, das ich mir von den Opis abgeschaut habe. Gerade die alten Hasen kennen sich aus, ich musste nur noch herausfinden warum die gewisse Dinge so machten.
Dann habe ich auch viel Lektüre verschlungen um Praktisches Wissen besser umsetzen zu können.
So baute sich alles nach und nach auf.


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Klavier
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23.06.2014 um 22:30
Ach auch mal so allgemein. Versucht auch ruhig mal anders als die anderen zu fischen. Probiert und versucht neues. Vieles kennen unsere heimischen Fische ja auch schon. Auch ein Fisch ist nicht doof!
Es gibt Gewässer, in denen mit so vielen Boilis gefischt wird auf Karpfen, das dieser den Angler am Geschmack erkennt! Kirsch ist Dieter, Vanillie ist Klaus und Anis wird Hans sein.
Gerade der Englische und Französische Karpfen ist da wohl schon leidgeplagt.
Ich stelle mir ja gerne meine Lockstoffe und köder individuell zu. Musste sogar feststellen, das die alten Köder wie Teige und gekochte Kartoffeln voll der Bringer sind.
Für Anfutter scheue ich mich auch nicht Hunde-und Katzenfutter zu verwenden. In meiner Hexenkücke findet fast alles Verwendung.
In dieser Zeit verwende ich sogar Wollhandkrabben, wenn ich sie erwische. Der Aal mag sie recht gerne. Vielleicht sind das ja auch Rachegelüste??? Wollhandkrabben klauen ja auch Köfis ohne Ende. Vielleicht sehen Aale die Krabben ja auch als Ärsche an, die er ruhig fressen kann. Auf jedenfall funktioniert das. Das jedenfalls punktet bei mir!


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23.06.2014 um 22:54
Klavier schrieb:Für Anfutter scheue ich mich auch nicht Hunde-und Katzenfutter zu verwenden. In meiner Hexenkücke findet fast alles Verwendung.
nur für anfutter? hab mit frolic-ringen am hair-rig, ganz oder in stücken beste erfolge auf alle arten
von friedfischen gehabt. besonders im frühjahr... :)


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Klavier
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23.06.2014 um 22:58
@DylanT.
Ja, da gehen auch die richtig grossen Karpfen drauf. Es lohnt sich immer mal anders zu fischen.


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24.06.2014 um 14:06
langweilig nur am Wasser zu sitzen mit langem Stock in der Hand.

Ich kann keinen Fisch töten, niemals und schon garkeine Würmer oder Maden am Haken befestigen.

Angeln- nichts für mich.

Ich war schon öfters mit, die Fische mußten aber alle wieder ins Wasser zurück


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